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Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.459
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S&P 500 6.751,55 -1,14% Perf. seit Threadbeginn:   +362,76%
 
Anti Lemming:

Die einzige Alternative zur Lire-Wiedereinführung

4
25.01.18 10:01
ist die Transferunion. Deshalb arbeiten EU-Kommission und EZB auch so penetrant darauf hin, diesbezüglich Sachzwänge zu schaffen.

Ein solcher Sachzwang ist z. B.: Je mehr (potenziell faule) italienische Schulden die EZB aufkauft, desto "alternativloser" wird die Transferunion. Es ist eine Erzwingung von Eurobonds durch die Hintertür.

Unterdessen schafft Brüssel die Maastricht-Stabilitätskriterien als "veraltet" ab.
Antworten
NikeJoe:

Das Monatseinkommen hat leider wenig Aussage

 
25.01.18 12:21
Relevant wäre das Jahres-Netto-Einkommen!
Und auch da müsste man die Transferleistungen durch den Staat mitberücksichtigen, die in jedem Staat anders aussehen. Zum Schluss müsste man dann auch die Lebenshaltungskosten gegenüberstellen.

Antworten
NikeJoe:

Market Cap to GDP bei 1,473

4
25.01.18 12:27
Höchster Wert seit Bretton Woods!

Ich sehe ja noch immer keine Alternative zum Halten von soliden Aktien.
Aber die Bewertungen sind zumindest im Durchschnitt bereits unheimlich hoch. Deshalb finde ich besonders das Halten von Index ETFs nicht mehr besonders gut. Da hält man nämlich genau diesen bewerteten Durchschnitt, also auch all die enorm teuren Aktien.

Chart Jänner 2018:
(Verkleinert auf 42%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1036985
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NikeJoe:

Aber historisch gab es auch

2
25.01.18 12:36
... deutlich höhere Börsenbewertungen!
Und wir haben HISTORISCH niedrige Zinsen, was auch historisch hohe Bewertungen erlauben könnte. Die Frage ist: Wie lange bleiben die Zinsen noch so niedrig?

Chart Jänner 2018:
DOW/GDP 1,315
(Verkleinert auf 41%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1036990
Antworten
NikeJoe:

Quelle für die Charts

 
25.01.18 13:25
www.longtermtrends.net
Sonst löschen die Mods wieder meinen Beitrag ;-)
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Anti Lemming:

# 529

 
25.01.18 14:30
Da in allen Ländern die gleichen Berechnungsmaßstäbe angelegt worden sind, lassen die Daten zumindest relativ verlässliche relative Vergleiche zu. Sie geben also Aufschluss über die EinkommensUNTERSCHIEDE zu.

Wenn man Deutschland mit 100 % ansetzt (Median = 1656 Euro), dann liegt Italien aktuell bei ca. 80 % (Median = 1327, siehe # 524), Griechenland hingegen bei nur 45 % (Median = 747 Euro, siehe # 525).

Um die von der "Welt" angemahnten "Reformen nach griechischem Vorbild" in Italien umzusetzen, müssten in Italien die Lohn- und Renteneinkommen von 1327 (Median) auf 747 (Median) gesenkt werden. Das wäre ein Abschlag von rund 45 % oder fast eine Halbierung.

Das ist in Italien natürlich politisch niemals durchsetzbar. Deshalb arbeiten EU-Kommission (mit Maastricht-Regelaufweichung) und EZB (mit PIIGS-Schuldenaufkauf) bereits seit Jahren massiv auf eine Transferunion als Ersatzlösung hin.

Bei einer Transferunion würden die reicheren Länder der Eurozone die Lücken bei den ärmeren Ländern (auch solche durch Reformunwilligkeit) mit regelmäßigen Zahlungen ähnlich dem Länderfinanzausgleich zwischen deutschen Bundesstaaten schließen.

Damit würden die beiden wichtigsten Versprechen bei der Euro-Einführung gebrochen - 1. Stabilitätspakt (Neuverschuldungsbegrenzung, Maastricht-Regeln) 2. garantiert niemals eine Transferunion.

Hätte der Michel dies 2002 auch nur in Ansätzen geahnt, wäre er auf die Barrikaden gegangen und hätte sich nicht mit blöden Sprüchen wie "Deutsche müssen bei Spanienreisen nun kein Geld mehr wechseln" verballhornen lassen.
Antworten
Anti Lemming:

# 531

 
25.01.18 14:36
Der preisgewichtete DOW mit seinen ständig wechselnden 30 Aktien ist kein brauchbares Messinstrument.

Wesentlich aussagekräftiger ist der Vergleich der gesamten US-Aktien-Marktkapitalisierung mit dem US-BIP, wie in # 530 geliefert. Und gemäß diesem Chart sind wir schon über das Dot.com-Euphorie-Hoch aus dem Jahr 2000 hinausgeschossen.

MK zu BIP ist übrigens auch die bevorzugte Bewertungs-Messlatte von Warren Buffett.

Antworten
Anti Lemming:

US-Wachstum enttäuscht in IV/2017: nur 2,6 %

2
26.01.18 15:22
- erwartet waren 3,0 % BIP-Wachstum (nach zuvor 3,2 %). Das ist nun schon das dritte Quartal in Folge mit US-Wachstum unter 3 %. Eine solche Negativserie hat es zuletzt 2013 gegeben.

Gründe für den Wachstumrückgang sind das gestiegene Handelsdefizit sowie Rückgänge der Lagerbestände.

www.marketwatch.com/story/...-of-wall-streets-mark-2018-01-26

...the U. S. economy [grew at] a 2.6% rate... in the final three months of 2017.

..Declining inventories and a wider trade deficit kept the U.S. from hitting the 3% mark [= Analystenerwartung] for the third quarter in a row for the first time in 13 years.
Antworten
wawidu:

Plus über 1100 % innerhalb 36 Stunden

 
26.01.18 15:38
in der Spitze

Bei Aktien habe ich einen solchen Anstieg noch nie registriert, doch bei Cryptos ist so etwas durchaus möglich. Seit 22.01. wird der REF Token (Firma auf Malta ansässig) an der rein chinesischen OKEX Börse in Hongkong ("the global leading cryptocurrency exchange") gehandelt, die im Offshore-Land Belize firmiert - also per se schon eine recht dubiose Sache.

http://coincost.net/en/currency/reftoken

Ein guter Indikator für die Qualität eines neuen Crypto-Unternehmens  ist mE die Qualität seines YouTube Auftritts. Und der ist in diesem Fall höchst unprofessionell/primitiv.

https://www.youtube.com/watch?v=bbS7aKgWWlI

https://www.youtube.com/watch?v=GVrBaUGvGDI





 
Antworten
wawidu:

Eine dubiose Crypto-Börse

 
26.01.18 16:01
Die in England operierende Börse HitBTC bezeichnet sich als "die fortschrittlichste Bitcoin Börse"

hitbtc.com/

Aus Folgendem lässt sich folgern, wie fortschrittlich diese Börse ist - im Täuschen und ? Betrügen.

digiconomist.net/fraud-risk-assessment-hitbtc
Antworten
Anti Lemming:

NEM-Coins im Wert von 400 Mio. $ gestohlen

2
26.01.18 17:15
Es ist der bislang größte Raub in der Geschichte der Krypto-Währungen.

Gestohlen wurden die NEM von der japanischen Börse "Coincheck", die bis gestern nach Marktkapitalisierung die Nr. 10 im globalen Cybermünz-"Geschäft" war.

www.zerohedge.com/news/2018-01-26/...-cryptocurrency-exchange

"Biggest Theft In Crypto History": Over $400MM Stolen From Japanese Crypto Exchange

Earlier today we reported that cryptocurrencies tumbled  overnight after one of the most popular - if unlicensed - Japanese exchanges, Coincheck, halted withdrawals of funds and cryptos amid broad confusion as to what prompted the halt. Additionally, Coincheck said it had stopped deposits into NEM coins, a hint that something was very wrong with what until last night was the 10th-largest cryptocurrency by market value, and which tumbled nearly 20% overnight, dragging the rest of the sector lower as news of the Coincheck fiasco spread.
Antworten
wawidu:

zu # 538

2
26.01.18 18:18
Hinter dieser Geschichte steckt mE etwas ganz Anderes: Zwischen 30.12.17 und 03.01.18 stieg die Marktkapitalierung des NEM Coin von 6 Mrd. $ auf rund 30 Mrd. $ - vermutlich der Beginn einer großen Geldwäsche-Transaktion, die in gestaffelte Umtauschaktionen in führende Crypto- bzw. Fiatwährungen mündete.

coinmarketcap.com/currencies/nem/                                                                  
Antworten
wawidu:

Korrektur zu # 539

 
26.01.18 18:23

Es muss natürlich heißen: "von 6 Mrd. $ auf rund 20 Mrd. $".

Antworten
Anti Lemming:

Was sind schon 10 Mrd. Unterschied

6
26.01.18 18:44
unter eingefleischten Crypto-Fans wie uns.

de.toonpool.com/user/463/files/...chter_europaeer_2820215.jpg
Der USA Bären-Thread 1037300
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Katzenpirat:

Ernüchternde Zwischenbilanz

9
26.01.18 20:47
Vor genau zwei Jahren gab ich mein Debut hier im Thread. Die Bilanz ist verheerend, mein junger Bärenkörper wurde blutig geschunden wie der eines rumänischen Tanzbärens. Seit Januar 2016 legte der Dow Jones 72 % zu, der Nasdaq 80 %. Kein Wunder das die Bären auf Ariva wegsterben wie die armen Eisbären auf dem schmelzenden Polareis. Zu allem Elend verfolgt mich in meinen Bärenträumen auch noch die hämisch grinsende Fratze des US Präsidenten.

Und dennoch, so schnell lasse ich mich nicht vertreiben. Da bleibe ich standhaft wie die Schweizer Braunbären, auf die mit Gummischrot geschossen wird, um sie in die nicht mehr existierende Wildnis zu jagen. Der gute alte Meister Petz AL kämpft seit 11 Jahren hier ums nackte Überleben. Wäre doch gelacht, wenn ich nach 2 Jahren das Handtuch schmeisse. Solange sich ALs und wawidus Brustkästen noch heben und senken und ihre matten Bärenherzen weiterschlagen, werde ich standhaft bleiben. Versprochen. Und wenn der Wahnsinn an der Wallstreet noch 3 Jahre weiter dauert, so warten wir halt noch 3 Jahre.

Mehr gibt es nicht zu sagen. Die Hoffnung liegt ohnehin bei der Jugend:

Dieses Video wird aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen nicht abgespielt. Wenn Sie dieses Video betrachten möchten, geben Sie bitte hier die Einwilligung, dass wir Ihnen Youtube-Videos anzeigen dürfen.

Antworten
Murmeltierch.:

@

 
27.01.18 10:07
hardcore bären....

vielleicht ist das der grund warum es immer weiter aufwärts geht, es gibt immer noch euch unverdrossene kamikazebären !

so bitte gebt auf, das es endlich mal abwärts geht !

Antworten
Anti Lemming:

solange du...

 
27.01.18 10:32
"So bitte gebt auf, das es endlich mal abwärts geht !"

..."dass" mit nur einem "s" schreibst, wird es weiter steigen.

Außerdem wartet der Bärenthread noch immer auf den erlösenden, alle Falltüren öffnenden 444. grünen Stern.

4, 4, 4 - und der Bär wird zum Tier
Antworten
Murmeltierch.:

@al

 
27.01.18 10:50
für dich und alle bären, ....DASSSSSS !   ( bin mal nicht so kleinlich wie du, ...al)

wenn´s hilft, gerne !  



Antworten
Anti Lemming:

"Dass" freut mich

 
27.01.18 14:08
Antworten
Katzenpirat:

Die Schuldenuhren Europas und der USA

2
27.01.18 15:00
Aus einem anderen Thread abgekupfert, aber auch hier passend.

http://live-counter.com/staatsverschuldung-usa/
Die Schuldenuhr Europas: Die aktuelle Stand der Staatsverschuldung in Europa - Alle Schulden der Euro-Staaten im interaktiven Echtzeit-Vergleich.
Antworten
Katzenpirat:

Etwas Werbung für einen

 
27.01.18 15:21
kleinen aber feinen Ariva-Makro-Thread, der m. E. etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Mit Medienspiegel, interessanten Charts.
Der USA Bären-Thread 23901163
Zinserhöhungszyklus und Rezession: Die Vergangenheit der letzten gut 60 Jahre zeigt recht deutlich auf, was stets im Anschluss an einen angestossenen Zinse...
Antworten
Anti Lemming:

Was wird die nächste Rezession auslösen?

2
27.01.18 21:59
Hier die ebenso simple wie korrekte Universal-Antwort:

"Die zunehmende Ignoranz von Risiken."

Übertriebene Risiko-Ignoranz sei die Mutter aller Rezessionen, schreibt der Ökonom und Buchautor Daniel Lacalle im Artikel unten. Zu den gravierensten - und am stärksten ignorierten - Risiken zählt Lacalle die globalen Schulden, die auf 325 % des globalen BIP angeschwollen seien - ein Allzeithoch.

Vor allem in China drohe eine enorme Schuldenblase zu platzen, die planwirtschaftlich angeschoben wurde, um den BIP-Wachstums-"Sollwert" von 6 % zu "drucken". Das ist die chinesische Variante des von anderen Notenbanken praktizierten Gelddruckens.

Wall Street feiert zurzeit geradezu euphorisch das "synchrone globale Wachstum", obwohl dies faktisch ziemlich schwach ausfällt. So lahmt u. a. das globale Produktivitätswachstum. Übertrieben hohe Inflationserwartungen, von der der sich die Analysten Wirtschaftswachstum versprechen, seien - so Lacalle - vor allem auf steigende Lebensmittel- und Energie-/Ölpreisen zurückzuführen. Dies sei aber KEIN nachhaltiger Wachstumstreiber.

Die Wahrnehmung eines vermeintlichen "synchronen globalen Wachstums" basiert vor allem auf den global im Gleichtakt (nach dem Takt von Wall Street) steigenden Börsen. Die Börsen werden jedoch nicht von belastbaren Faktoren wie Gewinnwachstum hochgetrieben, sondern von Notenbanken mit Mini-Zinsen und QE sowie von den chinesischen "Wachstumsdruckern".

All dies senkt vor allem die (eigentlich gesunde) Risikoscheu. Wenn Risiken zu lange ignoriert werden, können sie, wenn sie sich nicht mehr leugnen lassen (z. B. 2008 bei der US-Housingkrise*) zu einem wahren Schreckgespenst für die Börsen und die globale Wirtschaft auswachsen.

* Bernanke hatte 2007/8 geradezu töricht erklärt, dass "die Suprime-Krise auf den Subprime-Sektor begrenzt" bleibe. Dabei hatte er sich als Forscher vor allem mit der Großen Depression befasst, in der ein fauler Sektor den nächsten ansteckte.

Außerdem weist Lacalle darauf hin, dass einem global synchronen Aufschwung - wenn es ihn denn real überhaupt gibt -  ein ebenso synchroner globaler Abschwung folgen wird. Das "Synchrone" ist nichts anderes als die Folge zunehmender globaler ökonomischer Vernetzung.



.
What Will Cause The Next Recession?

12/28/2017 Daniel Lacalle

The most recent consensus estimates for global Gross Domestic Product growth show a healthy “synchronised” development in most economies. Expectations for the major economies are much stronger than what economists expected at the end of 2016 for the next three years. Seems all concerns about a global slowdown and subsequent recession have disappeared. What has changed?

China

The first major driver of this newfound optimism is China. The Chinese economy has not slowed down as aggressively as predicted nor has the Yuan devalued as much as feared. The counterpart is that deleveraging and structural reforms have vanished from the China debate. Chinese total debt has surpassed 300%. In the first ten months of the year, money supply has increased by 9.2%, significantly above estimates. From January to October 2017, China has added more debt than the UK, EU, US and Japan together, and that should be a cause of concern in the next months.

Bond yields are already rising in China and the stubborn decision of the government to “print” an official growth above 6% is also creating significant imbalances in the economy that will be more difficult to solve if ignored....

...The feared “rise of protectionism” did not happen, and trade growth rose above expectations, and economic recovery accelerated throughout the year. In effect, many were wrong attaching too much risk to political events, but this has led to an opposite effect. By the end of 2017 what we can read out of consensus estimates is that political risk has been all but ignored...

Weitere Punkte, die auf globale Risiko-Ignoranz hindeuten, sind dem Autor zufolge zu hohe Inflationserwartungen, die vor allem auf Preissteigerung bei Nahrung und Energie/Öl hochgetrieben worden sind.

The third relevant factor has been the gradual increase in inflation expectations. For many, it does not matter that it comes mostly from rising food and energy...
These analysts just see that inflation is picking up and that must be good. Well, it is not. Productivity growth is still very poor in OECD countries and core inflation rising is not driving real wages higher.

If we look at 2018 and 2019 expectations, the risks of rising debt and elevated bond and risky asset valuations are being completely ignored. Global debt stands above 325% of GDP, an all-time high even though solvency and liquidity ratios have deteriorated according to Moody’s. Meanwhile, bonds and equities continue to post record-high levels. Today, this excess risk-taking in financial assets is evident and clearly beyond fundamental valuations, and should be addressed. Extremely loose monetary policy is driving risky assets to constantly higher valuations and the risk of a financial bubble is clear...

Once we look at the global economy from the risk relative to opportunity perspective we can easily conclude that the concerted action of global central banks has disguised risks under a massive cloud of debt and money supply. As such, it may be the case that 2018 does not bring a recession, but it is at the same time a concern that the optimism is based on excessive leverage and risk-taking. Again....
Antworten
Anti Lemming:

Einfluss Amerikas in China/Asien schwindet,

2
28.01.18 10:45
seitdem Trump US-Präsident ist.

Grund: Die Asiaten haben für Trumps "America first"-Gepolter wenig Verständnis. Eine solche Haltung ist in einer Welt, die ökonomisch zusammenwächst und immer stärker auf kooperativen Handelsbeziehungen basiert, ziemlich abseitig und gestrig.

Auf Konferenzen in Südostasien wird in den Gesprächen "USA nur noch erstaunlich selten" erwähnt, sagt die von CNN interviewte japanische Sozialwissenschaftlerin Chisuke Masuo (siehe Artikel unten).

Trump hat mit seinen Anmaßungen und Unverschämtheiten in Fernost das Gegenteil von "America first" erreicht - nämlich ein kommunikatives "America last". Die Asiaten rücken immer enger zusammen.

Masuo glaubt, dass die Amis auf diese Weise dauerhaft ihre Weltleitstellung verlieren könnten. Trump habe bereits so viel Porzellan zerschlagen, dass die Fernost-Länder beginnen, sich mental von USA abzukoppeln . Das sei ein unumkehrbarer Prozess. China nutze das sich unter Trump auftuende Machtvakuum, um im asiatisch-pazifischen Raum die internationale Ordnung so umzuformen, dass China zur Nr. 1 wird.

us.cnn.com/2018/01/27/asia/asia-trump-us-china-intl/index.html

..."Nowadays when we attend international conferences (around Asia), nobody really talks about the United States anymore ... it's a little bit strange," Chisuke Masuo, associate professor at Kyushu University's Graduate School of Social and Cultural Studies, told CNN.

Uncertainty about America's commitment to the region has prompted local leaders to strengthen ties with each other, to prepare for the day when the US no longer has their backs.

..."It's the 100th anniversary of the Chinese Communist Party in July 2021, and I think (Chinese President) Xi Jinping will love to demonstrate his people that China has become a dominant power in Asia by then," she said.

"The US may want to change its Asia policy after three years, but I'm very worried if that will be possible," Masuo added. "China is restructuring the entire international order in the Asia Pacific."
Antworten
Anti Lemming:

Zur Spinstory "Sollinflation ist nicht erreicht."

 
28.01.18 12:15
Die Charts unten zeigen, um wieviel Prozent sich in USA seit 2007 Grundnahrungsmittel verteuert haben.

Mehl stieg um 44 %, Reis um 31 %, Zucker um 21 %, Nudeln um 45 %...

Ingesamt listet der Artikel Preise für 30 Grundnahrungsmittel auf, die alle deutlich gestiegen sind.

www.zerohedge.com/news/2018-01-27/...y-prices-30-common-items
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1037522
Antworten
Anti Lemming:

Krisen und ihre Ursachen

2
28.01.18 14:35
Da ein Finanzkrach meist einem Wirtschaftseinbruch vorangeht, kann rückblickend der falsche Eindruck entstehen, die Finanzmärkte hätten die reale Wirtschaft in den Abgrund gestoßen.

Tatsächlich aber sind es die Finanzmärkte, die mit ihrer Kreditvergabe die reale Wirtschaft am Laufen halten, indem sie kreditfinanzierte Massennachfrage erzeugen. Dies erst ermöglicht die Defizitkonjunkturen. Kredit ist bekanntlich die wichtigste "Ware" der Finanzwirtschaft.

Erst der Zusammenbruch der Immobilienblasen im Jahr 2008 und die damit einhergehende "Kreditklemme" ließen die Nachfrage wegbrechen, was zur Wirtschaftskrise von 2009 führte. Das jahrzehntelange Wachstum der Finanzmärkte seit 1980 war und ist selbst eine Folge der aus fortschreitenden Rationalisierungsschüben resultierenden Krise der Arbeitsgesellschaft.

Wenn die Verwertung von Kapital in der realen, warenproduzierenden Wirtschaft stockt und zunehmende Verdrängungskonkurrenz die Renditen absenkt, dann strömt anlagewilliges Kapital in die Finanzmärkte. Generell gilt, dass Finanzexzesse auf eine Krise in der Warenproduktion hindeuten.

Die rasch expandierenden Finanzmärkte haben die Rolle des Leitsektors der Wirtschaft übernommen, da Strukturwandel in der realen Wirtschaft nicht mehr funktionierte. Diese finanzielle Explosion ab den 80ern - und verstärkt ab den 90ern - des 20. Jahrhunderts war aber auf Dauer nicht tragfähig. Das explosionsartige Wachstum der Finanzwirtschaft war und ist auf Sand gebaut.

Aufgrund der systemischen Überproduktionskrise in der realen Wirtschaft expandierten die Finanzmärkte hauptsächlich in eine andere Richtung. Sie driften immer stärker in Richtung reine Spekulation ab, was zwangsläufig zu Blasenbildungen führt. Wir haben es seit fast drei Jahrzehnten mit einer Art Finanzblasenkapitalismus zu tun, der durch das Aufsteigen immer größerer Spekulationsblasen gekennzeichnet ist. In ihrer Aufstiegsphase fungieren diese Blasen als regelrechte Konjunkturmotoren [das galt z. B. zunächst auch für die US-Hausblase, die ja reale Arbeitsplätze schuf]. Doch bei ihrem unvermeidlichen Platzen hinterlassen diese Blasen immer stärkere Verwüstungen.

Die Entwicklung ist ein lang dauernder Prozess, bei dem die Abhängigkeit des Gesamtsystems von der Verschuldungsdynamik sukzessive ansteigt: Es begann mit der Asienkrise Ende der 90er, gefolgt von der Jahr-2000-Hightech-Blase und der 2008 geplatzten Immobilien-Blase. Aktuell kulminiert diese Entwicklung in der geradezu irrsinnigen "CyberCoin"-Blase sowie der zentralbankgetriebenen Monsterblase am Aktienmarkt. Wer glaubt, dass diese Blase anders enden wird als die vorangegangenen, ist ein Träumer.

Typsch für diese Entwicklung war und ist, dass die verheerenden Folgen der jeweils zusammenbrechenden Spekulationsblasen nur durch erneute, nun noch stärkere Blasenbildung in den Griff zu bekommen waren - durch eine blinde "Flucht nach vorn" in Gestalt noch üblerer Spekulationsexzesse.

Sehr frei nach:

www.heise.de/tp/features/...z-erklaert-3392493.html?seite=all

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