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Der USA Bären-Thread


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wawidu:

Was nun? (1)

 
04.01.18 21:59
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Der USA Bären-Thread 1033112
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wawidu:

Was nun? (2)

 
04.01.18 22:05
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1033118
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NikeJoe:

@wawidu: Das Jahr beginnt gut

 
04.01.18 23:04
Es gibt eigentlich kaum etwas zu klagen.

Sogar das langweilige Gold hält sich nach dem letzten Anstieg noch.

Lediglich der EUR kommt mir irgendwie zu stark vor. Wer kauft derzeit bevorzugt Euros?
Ist das wegen dem Risk-On?


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cousta:

Wenn nur noch die Roboter arbeiten ...

3
05.01.18 00:22
... was vermutlich von schlichten Gemütern in "kein Mensch hat mehr ein Einkommen" übersetzt wird, wer kauft dann das ganze hergestellte Geraffel? Ich habe die Lösung: Die Roboter kriegen ein Gehalt um all das Gedöns zu kaufen und natürlich etwas Freizeit in welcher sie das Zeug wieder demolieren - effektiver wäre sauber demontieren - können. Jawoll.
Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen das wir seit über hundert Jahren gigantische Produktivitätszuwächse durch Maschineneinsatz hatten - inklusive der mehr oder weniger vollautomatischen Fertigung von Autos heute schon durch Roboter?
Meiner Meinung nach ist das ganze Gesülze von Industrie 4.0, Digitalisierung und Globalisierung ein Popanz der neoliberalen Gierhälse um eine scheinbar plausible Begründung für die fortgesetzte Lohndrückerei zu haben. Und weit entfernt vom Feudalismus sind wir nicht mehr.
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wawidu:

zu # 155

2
05.01.18 13:32
Ganz ernsthaft gemeint, NikeJoe: Einen wesentlichen Hintergrund für die aktuelle Stärke des Euro sehe ich darin, dass in Euroland die meisten ICOs laufen. Und die sind auch interessant für "Investoren" aus Fremdwährungsländern, z.B. für Russen, Ukrainer, Chinesen u.a. - aka für Geldwäscher.

www.economist.com/news/...tions-regulators-begin-tackle-craze
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wawidu:

Obskure ICOs

4
05.01.18 15:43
Aktuell läuft in der Schweiz das ICO von SwissBorg.

swissborg.com/en/chsbtoken.html

Ist diese Seite nicht "herzig"?

Aus dem Team habe ich mal die Person Deni Dudaev heraus gepickt und näher "abgeklopft".
Deren LinkedIn Profil:

aktuell:  Business Development Manager bei SwissBorg
früher u.a.:    - Senior Trader bei GESSA Global Geostrategies SA, Schweiz
                    - General Manager eines Hostels in Sundsvall/Schweden.

Eine Firma mit dem Namen GESSA existiert nicht und hat auch nie existiert.
Auf Email-Anfrage bei dem Hostel in Sundsvall erhielt ich die Rückmeldung: unknown person.

Das Profil wurde von 2 Kollegen bei SwissBorg bestätigt – LOL!
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wawidu:

zu # 158

 
05.01.18 16:09
medium.com/swissborg/...and-proof-of-meritocracy-eb93e237a882

"Meritokratie" - die Zukunft der "Krypto-Vermögensverwaltung". Alles klar?  
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Katzenpirat:

#157 ICO / Eurostärke

6
05.01.18 16:22
Eine interessante Überlegung, dennoch habe ich meine Zweifel daran.

1. Die Schweiz ist ein ICO-Mekka ("Krypto-Valley" im Kanton Zug), mindestens in der Grössenordnung wie die Eurozone, und trotzdem hat der Franken gegenüber dem Euro kräftig eingebüsst in den letzten Monaten.

2. Investoren, die ihr Kapital aus China, Russland, etc. abziehen, investieren nicht via Euro in ein ICO bez. eine neue Krypto, sondern nutzen den Bitcoin bzw. vor allem Etherum als "Transferwährung". Sie beziehen mit Rubel, Yuan, Dollar oder sogar Bargeld Etherum (oder seltener Bitcoin) und tauschen die dann im Rahmen des ICO gegen den Altcoin bzw. einen darauf aufbauenden Token.

Die Marktkapitalisierung der Kryptos ist in den letzten 4 Tagen nochmals um 25 % nach oben geschnellt und liegt nun bereits um die 800 Mrd. $. Bald wird wohl die Billion vollgemacht. Die Kryptojünger sehen sich auch als Don Quijotes oder Robin Hoods, die den Kampf mit den Zentralbanken aufnehmen. Wahrscheinlich haben sie die Rechnung jedoch ohne den Wirt gemacht. Langsam dämmert es den Zentralbanken, dass die Kryptos ihr Machtmonopol gefährden könnten. Die Zentralbanken werden kaum auf eine Abschaffung des Bargeldes hinarbeiten und dann tatenlos der Ausbreitung elektronischer Alternativwährungen zuschauen. China und Südkorea haben die Stellschrauben bereits angezogen, die Eurozone (und am Ende unter Druck von aussen auch die Schweiz) werden früher oder später mitziehen. Sehr interessant die kommende Entwicklung.

Ich schliesse wie Emily nicht aus, dass der Kryptohype bzw. deren Ende auch auf die Real- und Finanzwirtschaft durchschlägt. In welcher Form ist noch schwer vorauszusagen. Wer weiss, wer alles in Krptos investiert ist. Zum Vergleich: 2007 wurden CDO (Collateral Debt Obligations) im Wert von 650 Mrd. Dollar auf wurmstichige Hypotheken ausgegeben. Eine relativ überschaubare Summe, die bereits unter der Marktkapitalsierung der Kryptos liegt. Die Folgen kennen wir.

Der Kryptoballon wird höchst wahrscheinlich noch auf mehrere Billionen aufgeblasen, bevor es rumpelt. Ausser die Staaten und ihre ZB setzen dem vorzeitig ein Ende.
Der USA Bären-Thread 1033306
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Meiertier1:

#158

2
05.01.18 16:59
Hat mich gerade an den Fall Tezos vom Juli 17 erinnert.

Bei all diesen ICO's und den Lemmingen kommt mir nur folgender Spruch in den Sinn:
"Es steht jeden Tag ein Dummer auf"
Die Steueroase wird zum Eldorado für Geldmacher, die von einer digitalen Plattform profitieren wollen. Ein Fall ist dabei besonders krass.
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Katzenpirat:

"Krypto-Valley" Zug

3
05.01.18 17:27
Es ist kein Zufall, dass viele ICO im Kanton Zug ablaufen. Zum einen werden die eingenommenen Gelder meist von einer Stiftung verwaltet, die nach Schweizer Recht relativ einfach gegründet werden kann und steuerbefreit ist, wenn sich irgend ein gemeinnütziger Stiftungszweck findet.
Zum anderen ist der Kanton Zug das Delaware der Schweiz, eine Steueroase, mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich Steuerhinterziehung. Rohstofffirmen wie Glencore sind hier zuhause, wobei Karotten und Zuckerrüben in Zug der einzige auffindbare Rohstoff weit und breit sind. Zug war der Privattresor von Despoten aus der ganzen Welt bis der Druck von aussen zu stark wurde.  Nun haben die findigen Zuger sich neu "positioniert".
https://www.handelszeitung.ch/blogs/bits-coins/...-valley-zug-1415890

Seit ein paar Wochen greift die FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht) langsam durch. So zog sie einen ersten Coin, den E-Coin, des Vereins QUID PRO QUO Association aus dem Verkehr. Es ist höchste Zeit, das die FINMA des Bundes die Schrauben anzieht. Auch wenn es den Zugern nicht schmecken wird.
Der Boom um digitale Währungen wirft nun auch hierzulande lange Schatten. Die Finma zieht einen Anbieter aus dem Verkehr und wird in mehr als ein Dutzend weiteren Fällen aktiv.
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Emilia Stivali:

Schwache Makrodaten aus USA (1)

3
05.01.18 17:45
ISM Dienstleistungen fällt:

US non-manufacturing #ISM cools to 55.9 (-1.5) in Dec.

ISM’s new orders subindex slid 4.4 points to 54.3, signaling slower activity lies ahead.

www.marketwatch.com/story/...-in-december-ism-says-2018-01-05

Der ISM Dienstleistungen ist wichtiger als der am Mittwoch auf 59,7 (von 58,2) gestiegene ISM Industrie, weil Industrie nur noch rund 12 % zum BIP beisteuert.

Die wachstumsfördernden Einmaleffekte aus den Flut-/Sturm-/Feuerkatastrophen (Ersatzbeschaffung zerstörten Hausrats usw.) sind nun offenbar verpufft.
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1033334
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Emilia Stivali:

Schwache Makrodaten aus USA (2)

 
05.01.18 17:54
Das US-Handelsdefizit fiel in November 50,5 Mrd. Dollar deutlich (um 3,2 %) höher aus als im Vormonat. Dies wird sich negativ auf das US-BIP-Wachstum (für das 4. Quartal 2017) auswirken.

Verglichen mit November  2016 ist das US-Handelsdefizit im November 2017 sogar um 11,3 % gestiegen. Erholung geht anders.

www.marketwatch.com/story/...vember-to-505-billion-2018-01-05

U.S. trade deficit widens 3.2% in November to $50.5 billion
       
WASHINGTON (MarketWatch) - The U.S. trade deficit rose 3.2% to $50.5 billion in November, the highest trade gap since January 2012. Economists surveyed by MarketWatch had predicted the deficit would widen to a seasonally adjusted $50 billion. Imports rose 2.5% to $250.7 billion, the Commerce Department said Friday. Exports rose 2.3% to $200.2 billion. Year-to-date, the deficit is up 11.6% from the same period in 2016. The trade gap with China widened to $35.4 billion in November, the highest since September 2015....
Antworten
Emilia Stivali:

Korr.

 
05.01.18 17:54
...um 11,6 %
Antworten
wawidu:

TEZOS - Dunkle Wolken brauen sich zusammen

 
05.01.18 17:56
arstechnica.com/tech-policy/2017/11/...-in-july-is-in-crisis/

Die "Graue Eminenz", die hinter den Zuger Kryptofirmen steckt, dürfte wohl die Bitcoin Suisse AG mit Domizil in Baar/Kanton Zug, sein:

de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin_Suisse
Antworten
wawidu:

Ergänzung zu # 166

2
05.01.18 18:00
www.bitcoinsuisse.ch/

Man beachte: "OUR PROJECTS" !
Antworten
Emilia Stivali:

Kontraindikator "AAII investor sentiment survey"

2
05.01.18 21:09
In USA sind laut AAII-Umfrage (unten) aktuell 60 % aller Investoren bullisch - ein 7-Jahreshoch. Im Durchschnitt sind nur 35 % bullisch.

Wenn in einem Schiff alle auf eine Seite laufen, kentert es.

www.marketwatch.com/story/...-at-a-seven-year-high-2018-01-05

Investors are feeling good about the U.S. stock market. In fact, they haven’t felt this good in years.

The latest AAII investor sentiment survey, conducted on Jan. 3., indicates that 59.8% of polled investors are bullish on the market, meaning they expect prices will be higher in six months. That’s the highest level in about seven years, since a reading of 63.3% on Dec. 23, 2010, and it is significantly above the 38.5% historical average. The number of bullish investors has gone up by 7.1 percentage points in the past week alone....
Antworten
Freud Jung:

Tolles Forum

 
05.01.18 21:11
viel Wissenswertes,das man nicht sofort selber finden würde !
MACHT WEITER SO, Daumen hoch.
Schade das sich Antilemming verzogen hat,man kann nicht immer Recht zur richtigen ZEIT haben.
So ist das das Leben ; Vieles entpuppt sich später als richtig.

Die Frage ist und bleibt Wann kommt der erste richtige Rücksetzer und wo bildet sich ein Doppeltop aus. Wer das erahnen kann und Fundamental belegen kann der könnte viel,sehr viel Geld verdienen.
Leider ,das wird kaum einer hinbekommen.Dennoch kann man schon anfangen zu spekulieren das es bald soweit sein kann. Nur meine Meinung,denn die Wirtschaft brummt nicht wirklich und das gedruckte Geld wird bald auch keinen mehr locken können.

Das wissen die Bangster ,nur wer springt als erster ab damit eine Dominowelle beginnt ?
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wawidu:

So schließt sich der Kreis

3
05.01.18 22:23
ICOBox ist Promoter für russische ICOs:

icobox.io/

ICOBox promotet u.a. das aktuell laufende ICO von Crypterium/Cryptobank:

crypterium.io/

Auf dieser Seite findet sich in der Rubrik "Our partners" BANCOR aus der Schweiz als "Liquidity Provider".

www.btc-echo.de/...-156-millionen-us-dollar-binnen-3-stunden/

Und BANCOR ist ein Produkt der Bitcoin Suisse AG, des "Großen Kraken der ICO-Szene" (eigene Begriffsschöpfung).
Antworten
Emilia Stivali:

Kryptowährung "Ripple" stürzt ab

4
05.01.18 22:28
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1033375
Antworten
Emilia Stivali:

Was aus AL geworden ist

6
05.01.18 23:06
www.heise.de/newsticker/meldung/...rity-Supergau-3935124.html

....Am einfachsten kann man das Problem bei der sogenannten Meltdown-Attacke erkennen. Diese nutzt zwei Dinge aus: eine Spezialität der Intel-Prozessoren und eine der üblichen Betriebssysteme wie Linux, Windows, macOS...

Aus Performancegründen mappen diese den Adressraum des Kernels und darüber hinaus den des ganzen (sichtbaren) physischen Speichers in der Seitentabelle jedes User-Prozesses, wenn auch geschützt mit einem Supervisor-Bit, so dass der User-Prozess selbst darauf nicht zugreifen kann. Wenn also ein Befehl wie MOV AL,[RCX] auf eine Kerneladresse zugreift, gibt es eine Exception – doch die dauert. Die Zeit kann man noch verlängern, wenn man vorher dafür sorgt, dass die Seitentabelle nicht im Cache residiert und/oder der TLB zuvor gelöscht wird.

Bis der Prozessor erkannt hat, dass er auf eine verbotene Adresse zugreift, hat er jedenfalls bei den Intel-Prozessoren schon mal AL von eben dieser verbotenen Adresse geladen. Und in der Zwischenzeit kann man transiente Befehle ausführen, die abhängig vom Wert in AL das Cache-Layout ändern. Wie man dieses Cache-Layout dann real auslesen kann, also welche Adressen dort gespeichert sind – dazu gibt es schon seit vielen Jahren bewährte Algorithmen wie Flush-Reload (falls ein clflush-Befehl existiert) oder Evict-Reload (falls nicht), die alle eine möglichst präzise Zeitmessung benötigen. Über diesen „covert Channel“ morst man also ein paar Bits aus der Innenwelt des Prozessors nach draußen. Die Exception selbst fängt man mit den üblichen Exception-Handlern ab und wiederholt dann die ganze Prozedur Adresse für Adresse. Das dauert zwar etwas, aber die Meltdown-Autoren kamen immerhin auf über 500 KByte/s Daten von beliebigen physikalischen Adressen. Okay, so ein paar Stunden braucht man dann schon...

Zuweilen schafften es die Intel-Prozessoren aber, den Registerinhalt von AL zu löschen, bevor dieser transient in ein Cache-Muster übersetzt wird. Falls die Meltdown-Software Null liest, wiederholt sie den Vorgang einfach ein paar Mal...

Antworten
Emilia Stivali:

Bilanzsumme der Bank of Japan sinkt

3
06.01.18 08:13
erstmals seit 2012, als "Abenomics" begann (Chart unten). Zwar nur geringfügig, aber es ist laut Wolf Richter ein Zeichen, dass auch in Japan die Gelddruck-Ära langsam zu Ende geht.

Vertreter der EZB hatten in den letzten Tagen ebenfalls angedeutet, dass Euro-QE, das im Herbst 2018 ausläuft, voraussichtlich nicht verlängert wird.

wolfstreet.com/2018/01/05/...pite-its-rhetoric-qe-party-over/

...after years of blistering asset purchases, the Bank of Japan disclosed today that total assets on its balance sheet actually inched down by ¥444 billion ($3.9 billion) from the end of November to ¥521.416 trillion on December 31. While small, it was the first month-end to month-end decline since the Abenomics-designed “QQE” kicked off in late 2012.
Der USA Bären-Thread 1033411
Antworten
Emilia Stivali:

Butter-Blase platzt

 
06.01.18 08:21
Bei der Butter könnten Verbraucher überdies bald mit sinkenden Preisen rechnen, sagte Müller der «Welt» (Samstag): «Auf dem Spotmarkt ist der Kilopreis für Butter zuletzt massiv unter Druck geraten und um mehrere Euro gesunken. Mit etwas Verzögerung wird das auch im Kühlregal von Supermärkten und Discountern und damit beim Verbraucher ankommen.» Der sogenannte Spotpreis bildet sich auf großen Warenterminmärkten, auf denen Agrargüter gehandelt werden.

www.onvista.de/news/...tzt-auf-gentechnikfreie-milch-85038573

Erst Ripple (# 171), jetzt Butter. Draghi wird sein Fett auch noch abbekommen.
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karoshi:

sozialschmarotzer

4
06.01.18 10:47
Der USA Bären-Thread 23801554
Der US-Internetriese Google hat einem Medienbericht zufolge durch Überweisungen von den Niederlanden auf die Bermudainseln Steuern in Milliardenhöhe vermieden. Google habe im Jahr 2016 insgesamt 15,9 Milliarden Euro an eine Briefkastenfirma in dem br...
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1Quantum:

Bear market risk indicator screaming BEAR MARKET

2
06.01.18 13:05

aber Goldman beruhigt  ;-)

„Without higher inflation, it is unlikely that we have the conditions for a recession and, therefore, a bear market.„
Quelle: matasii.com/...et-risk-indicator-screaming-bear-market-ahead/
Antworten
Emilia Stivali:

Der letzte Satz im Goldman-Artikel lautet

2
06.01.18 14:31
"Without higher inflation, it is unlikely that we have the conditions for a recession and, therefore, a bear market."

Höhere Inflation ist per se kein Bärenmarkt-Trigger.

Normalerweise entsteht Inflation bei stärkerem organischem Wachstum (Lohn-Preis-Spirale). Und stärkeres organisches Wachstum wäre für die Börsen sogar bullisch, eben weil dann das BIP und die Firmenprofite entsprechend stiegen.

Dass es in USA bislang keine nennenswerte Lohn-Preis-Spirale gibt - und daher auch wenig Inflation -, liegt u. a. daran, dass die US-Löhne bereits zu den höchsten der Welt zählen und wegen Billiglohn-Konkurrenz aus aller Welt unter Druck stehen. Die US-Gewerkschaften sind durch die Globalisierung ebenfalls entmachtet.

Aber auch sonst wächst die US-Wirtschaft nur "sub par" (um die 2 %). Es gibt daher nach wie vor wenig organisches Wachstum in USA. Die Börsen-Erholung ab 2009 geht im Wesentlichen auf Gelddrucken und Tiefzinsen zurück. Beides wäre nicht erforderlich, wenn es starkes organisches Wachstum gäbe.

Mit dem Aufkauf von Schrottpapieren haben die Zentralbanker auch Risiko aus der Realwirtschaft genommen. Das grenzt teilweise schon an Planwirtschaft. Und es führte zu den aktuellen Spekulationsblase in Aktien, Junkbonds und Pipifax-Kryptowährungen. Dass Marktkommentatoren laufauf landab von globaler wirtschaftlicher Erholung schwafeln, liegt daran, dass sie die von Gier und Momentum (ähnlich wie bei Bitcoin) getriebenen weltweiten Börsenanstiege mit realwirtschaftlicher Erholung verwechseln.

-------------------------------

Die Goldman-Argumentation hat daher Pferdefüße: Das Ausbleiben von Inflation ist ein Symptom fehlenden organischen Wachstums. Die Notenbank-Interventionen ebenfalls. Beides kann aber kein fundierter Grund für ewig steigende Börsen sein. Oder sollen die Börsen auch in 10 Jahren noch die ausbleibenden reale Wirtschaftsstärke (ex Gelddrucken) mit neuen Höchstständen feiern?
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