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Meldung des Tages: Gold über 5.000 USD verändert die Wirtschaftlichkeit grundlegend!
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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Mercedes-Benz Group AG

Strategie Hebel
Steigender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 4,98 10,04 14,54
Fallender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 5,01 9,85 14,91
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK32BW5 , DE000VH7KPV3 , DE000VJ2SA16 , DE000VU11586 , DE000VD592X9 , DE000VJ2C4K8 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.452
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S&P 500 6.970,27 +0,28% Perf. seit Threadbeginn:   +377,75%
 
wawidu:

Salesforce - Ende eines Dead Cat Bounce?

3
25.02.16 17:56
Hier ein "Lehrstück" in Sachen Chartdesigning: Heute eröffnete der Wert mit einem grandiosen Up Gap, wurde jedoch sofort abverkauft, wodurch an MA 50 knapp unterhalb des nach unten drehenden MA 200 eine nette schwarze Kerze generiert wurde.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 896694
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Anti Lemming:

Widersprüchliche Überschriften

 
25.02.16 21:15
(Verkleinert auf 79%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 896741
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Anti Lemming:

Weltweite Aktien-Korrektur ähnlich 1998/1999?

 
26.02.16 10:53
Damals gab es Rücksetzer um über -20 %. Auslöser waren zwei aufeinanderfolgende Asienkrisen.

Der Londoner Analyst John-Paul Smith sieht die aktuelle Lage ähnlich. Er prognostiziert, dass sich der aktuelle Emerging-Markets-Absturz, der 2011 begann (und den er richtig vorhergesehen hatte), auch diesmal zu einer weltweiten Aktien-Baisse auswachsen wird.

www.bloomberg.com/news/articles/2016-02-25/...-buying-pimco-bull-case

...The London-based strategist, one of few to anticipate the slump in emerging markets that began in 2011, sees no sign of a turnaround and says the current environment resembles that of the late 1990s, when crises in Southeast Asia and Russia roiled the entire asset class. His stance clashes with bullish pronouncements from money managers....

...Smith ..., the founder of research firm Ecstrat Ltd., has a track record for getting it right on emerging markets. His consistently pessimistic outlook since late 2010 foreshadowed losses of more than 30 percent in the MSCI Emerging Markets Index, while he gave early warning of Russia’s 1998 stock-market crash as a strategist at Morgan Stanley in Moscow....

“If there is a historical analogy for emerging markets at the present time, it’s with the 1997-98 period,” Smith said in an e-mailed response...
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stefan1977:

1998

2
26.02.16 11:33
Zwei Jahre später stand der DAX allerdings schon wieder 30 % über dem bisherigen Höchstkurs.

Wenn die Zeiträume vergleichbar sind, sollte der DAX in den nächsten 2 Jahren noch bis 15.000 Punkte steigen dürfen ;)


Ist es nicht schon erschreckend, dass Analysten, die Übertreibungen in der Vergangenheit einmal erkannt haben gleich als Gurus gelten.
Sollten Analysten nicht regelmäßig Treffer landen?

Und zu den Emerging Markets, insbesondere China. Jeder Mensch, der sich etwas mit Zinseszins-Berechnungen auskennt, sollte erkennen, dass nicht jahrelang immer ein Wachstum von 10 % möglich ist. 10 % von 1 Million ist nun mal mehr als 10 % von 1 Tausend.
Zweitens ist Chinas Börse ein Casino. Die Kursbewegungen dort sind überhaupt nicht fundamental untermauert.
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Anti Lemming:

Korrektur im SP-500 soll bis 17xx gehen....

3
26.02.16 11:41
www.marketwatch.com/story/...-fall-for-the-sp-500-in-march-2016-02-25

The worst isn’t over for Wall Street stocks. That is at least how respected chart-watcher Tom DeMark sees things possibly unfolding as investors get ready to close the book on February and head into March.

DeMark, who founded his eponymously named data analytics firm in Scottsdale, Ariz., is predicting that stocks are in for a big fall.

That’s highlighted in his view of the S&P 500 which he sees dropping 8% to 10% from current level to around 1,786. The broad stock-market benchmark could tumble to 1,733, if things get really ugly, he said...
Antworten
Stöffen:

Der S&P500 soll tief fallen?

6
26.02.16 12:56
Hmmh, das wäre ja zu schön, um wahr zu sein.


Da allerdings für die Fed die US-Wirtschaft scheinbar nur aus dem S&P500 besteht, ist es nicht weiter verwunderlich, dass trotz mieser Fundamentals der immer noch stark überbewertete Index nicht so wirklich in die Knie geht, wie es bereits zig andere Indices weltweit in den vergangenen Monaten taten. Man muss noch nicht einmal ein großer Verschwörungstheoretiker sein, um zu mutmaßen, dass in diesen Zeiten, in denen die Zentralbanken in vielen Sektoren manipulativ tätig sind, auch ein weltweit beachteter Leitindex wie eben der S&P500 in kritischen Phasen stets wieder hochgepäppelt wird. Denn Fed sei Dank ist der 50er MA ja wieder überschritten. Diese Stützungskäufe sind wohl augenscheinlich, der zurückliegende Mittwoch mit seinen vertikalen Ramp-Jobs war diesbezüglich mal wieder recht aussagestark.

Im 0Hedge-Blog wird klar darauf verwiesen, dass eine derartige vertikale Preis-Action wie die am Mittwoch gesehene eigentlich ungewöhnlich ist und von realen Käufern wohl auch so nicht geleistet werden kann, da diese wohl kaum über die nötige Firepower verfügen, um über massive Futures-Käufe den Index dermaßen anzuhieven. Wobei diese Thematik uns ja bereits schon so einige Zeit begleitet. Desgleichen gilt dies für den am selbigen Tag stattgefundenen massiven Preisruck beim Crude-Oil. Hier gab es einen über 5%igen Tagesanstieg auf die eher belanglose Meldung hin, dass die Lagerbestände nicht ganz so stark angestiegen seien wie erwartet. Was im Umkehrschluss jedoch bedeutet, dass eben die Öl-Inventories weiterhin angestiegen sind, was diesen euphorischen Kurssprung nicht unbedingt erkären kann.

>>> How do we know these were interventions and not the products of real buyers?

Real buyers do not suddenly buy billions of dollars worth of futures contracts based on spurious news releases. Real investors use professional traders or algorithms to open positions in a careful manner so as not to boost prices.

After all, if the asset you are trying to buy on the cheap explodes higher the value is gone.

Compare that to yesterday’s price action where stocks staged an intraday rally of 2% with the bulk of the action coming in three near vertical ramp jobs, the first of which was triggered by an obvious intervention in Oil.

The financial media will claim the above analysis is conspiracy theory and that yesterday was the result of real buyers. This is bunk. Consider stocks’ price actions over the previous four trading sessions. Every day stocks opened up or down and then basically flat-lined for the rest of the session.

Yesterday’s session stands out like a sore thumb......<<<

www.zerohedge.com/news/2016-02-25/...d-markets-again-yesterday
Der USA Bären-Thread 896893
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Börse war noch nie einfach

3
26.02.16 13:39
Antworten
Anti Lemming:

...denn Fallen lauern überall

2
26.02.16 13:43
Antworten
Anti Lemming:

"Death Cross" bei Netflix

2
26.02.16 20:36
(Verkleinert auf 38%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 897023
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Anti Lemming:

Bildunterschrift dazu

 
26.02.16 20:37
mitgeFANGen, mitgehangen...
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Anti Lemming:

G20: Zentralbanker streiten mit Finanzministern

4
26.02.16 20:38
Finanzminister und Notenbanker stritten am Freitag auf dem G20-Gipfel über eine neue Ausrichtung der Staaten. Die Meinungen über die Notwendigkeit für globale Konjunkturprogramme oder die Auswirkung der Niedrigzinsen gehen weit auseinander. Dass es zu einer Einigung kommt, erwarten nicht einmal mehr die Teilnehmer.

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/...pfel-in-die-haare/
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Kicky:

Brexit-Befürworter gehen in Führung

3
27.02.16 10:56
Knapp vier Monate vor dem Referendum über Großbritanniens EU-Zukunft geht das Lager der Brexit-Befürworter einer Umfrage zufolge in Führung. Einen Ausstieg aus der Europäischen Union befürworten demnach inzwischen 52 Prozent der Briten, wie aus der am Freitag veröffentlichten Befragung des Instituts ORB für die Zeitung "The Independent" hervorging....

diepresse.com/home/politik/eu/4934768/...home/politik/index.do
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Kicky:

Energie Preiskrieg weitet sich aus auf Gas

2
27.02.16 11:10
Ambrose Evans-Pritchard, in Houston

The US has exported its first shipment of natural gas in a historic move that shifts the balance of power in the global energy market and kicks off a struggle with Russia for market share. Surging US supply over the next five years threatens to break the Kremlin's dominance over Europe's gas market, and is already provoking talk of a "Saudi-style" counter attack by Moscow to drive US shale gas frackers out of business before they gain a footing.
At the very least, it sharpens a global price war as liquefied natural gas (LNG) bursts onto the scene, and closes the chapter on the 20th century system of pipeline monopolies. Gas is starting to resemble the spot market for crude oil,.....

www.telegraph.co.uk/business/2016/02/25/...orms-global-market/

ich habe da gewisse Zweifel: es ist extrem teuer, die Lager dafür zu bauen und funktioniert vermutlich nur wie in Litauen mit erheblichen Subventionen der EU. Australien ist dabei sich mit diesen Lagern deutlich zu überheben Man muss nur mal zu LNG Terminals recherchieren, offenbar werden sie teilweise von USfirmen wie Exxon und Shell  finanziert abarrelfull.wikidot.com/gorgon-lng-terminal, aber teilweise sind sie nicht fertig,  keine Importe

According to the International Gas Union, Australia is building seven LNG projects worth $200 billion, tripling its capacity to about 86 million tonnes a year, and by 2018 will overtake Qatar as the world's largest LNG exporter.... While LNG projects are extremely capital-intensive and notoriously prone to delays, the following timeline gives a current snapshot of when and where these new plants are likely to be built...
oilprice.com/Energy/Natural-Gas/...atar-for-LNG-Supremacy.html
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Kicky:

Erstes US-Gas nach Brasilien

2
27.02.16 11:23
Cheniere Energy was first out of the gates to build a new export terminal, putting the finishing touches on the facility only recently. Cheniere announced on February 24 that the first cargo from its Sabine Pass export terminal on the U.S. Gulf Coast in Louisiana was loaded up and would depart immediately... the closely-watched first shipment of LNG departed for Brazil. It is unclear what price Cheniere Energy is fetching for LNG shipment, but according to the U.S. Federal Energy Regulatory Commission (FERC), landing prices in Brazil at the end of 2015 were above $7 per million Btu (MMBtu), which compares favorably to the U.S. spot price of about $2/MMBtu.There are other companies with plans to build LNG export terminals, but the market could be entering an extended period of depressed prices as supply rises

oilprice.com/Energy/Natural-Gas/...ment-Departsfor-Brazil.html

der letzte Preis nach China lag bereits bei 6$  per million Btu (MMBtu)

200 Milliarden für LNG Terminals in Australien bei sinkenden Preisen !
Gazprom hatte bereits seine Preise an Litauen reduziert , Europa sollte endlich auch mal darauf dringen
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Kicky:

Alles was Abengoa braucht 1,6 Milliarden- pleite

2
27.02.16 11:35
Abengoa Bioenergy US Holding filed for Chapter 11 bankruptcy on Wednesday, listing up to $10 billion in total liabilities, including an unsecured leveraged loan of $1.45 billion and unsecured bonds of $3.85 billion. It didn’t list its secured debts. The filing was prompted by involuntary bankruptcy petitions by three US grain suppliers, which claim to be owed more than $4 million in unpaid invoices ...former CEO, Manuel Sanchez Ortega, faced the indignity of standing trial for malfeasance over the exorbitant payoffs they awarded themselves just months before the company hit the wall. In Sánchez Ortega’s case, he is also accused of sharing insider information about Abengoa’s finances with his new employer, Blackrock .Sanchez claimed it was pure coincidence that Blackrock had placed a sizable short position against Abengoa just weeks after hiring him.......

wolfstreet.com/2016/02/25/...rs-in-the-us-spain-mexico-brazil/
Antworten
Kicky:

Saudi Arabien is not amused

3
27.02.16 11:39
...The casualties are piling up everywhere. Countries like Venezuela and Nigeria are teetering. Russia and Brazil have plunged into deep recessions. Petro-currencies have swooned. State-controlled oil companies like Pemex or Petrobras are hoping for a bailout. The sovereign wealth funds of Norway, Saudi Arabia, and other oil-producing nations have had to dump stocks and bonds to fill budget holes. Dozens of smaller US shale-oil and offshore drillers either have already defaulted or filed for bankruptcy. Investors have lost their shirts. Even the “smart money” got cleaned out.
The price of WTI hit $26.19 a barrel on February 11, the lowest since May 2003. And OPEC was not amused.
wolfstreet.com/2016/02/23/...-live-together-with-us-shale-oil/

"Shale oil in the United States, I don’t know how we are going to live together," Abdalla Salem El-Badri, OPEC secretary-general, told a packed room of industry executives from Texas and North Dakota at the annual IHS CERAWeek meeting in Houston.
The Organization of Petroleum Exporting Countries, which controls about 40 percent of global oil production, has never had to deal with an oil supply source that can respond as rapidly to price changes as U.S. shale, El-Badri said. That complicates the cartel’s ability to prop up prices by reducing output.
“Any increase in price, shale will come immediately and cover any reduction," he said.
www.bloomberg.com/news/articles/2016-02-22/...r-with-shale-oil
Antworten
Anti Lemming:

zu # 191

3
27.02.16 12:05
[OPEC]  has never had to deal with an oil supply source that can respond as rapidly to price changes as U.S. shale, El-Badri said. That complicates the cartel’s ability to prop up prices by reducing output. “Any increase in price, shale will come immediately and cover any reduction," he said.

Da Schieferöl nicht an Milliarden-schweren Investitionen hängt wie z. B. die Ölförderung in Norwegen oder Brasilien, wird die OPEC die Fracking-Branche nicht so schnell klein bekommen in ihrem Preis-Dumping-Krieg.

Denn sobald die Ölpreise wieder einigermaßen stiegen, würden die Fracker ihre Schieferöl-Förderung wieder aufnehmen.

Das einzige "Resultat" des Preiskriegs ist der, dass aus der Vielzahl der oft windig über Junkbonds refinanzierten US-Fracker die schwachen Player herausgewaschen werden (= in die Pleite getrieben). Deren Anlagen werden dann aber zu Schnäppchenpreisen von besser finanzierten Firmen übernommen. Nennt sich auch: gesunde Konsolidierung.

Es ist daher mMn damit zu rechnen, dass die Ölpreise auch auf Sicht von mehreren Jahren nicht mehr über 50 Dollar hinauskommen. Die "rote Linie" (für die OPEC) bleibt der Preis, ab dem die Fracker wieder profitabel arbeiten könnten. Ein "Aushungern" der Fracker wird aus den o. g. Gründen nicht funktionieren.

Schlussfolgerungen:

Jede Spekulation, dass Öl wieder auf 100 Dollar oder mehr steigt, ist bis auf Weiteres aussichtslos.

Für Länder mit teurer Fördertechnik (aufwändige Hochsee-Bohrungen vor Norwegen, Brasilien usw.) sieht es sehr schlecht aus, weil die Fracking-Konkurrenz die OPEC zwingt, die Preise langfristig im Keller zu halten. Die Milliarden-Investitionen in Bohrtürme usw. sind dann für die Katz. Es könnte nur noch unter Gestehungskosten gefördert werden.
Antworten
Gegenpol:

Al #92

4
27.02.16 12:37
Anhand dessen wird u.a. ersichtlich, dass wir noch über Jahrzehnte mit einer extremst niedrigen Inflationsrate konfrontiert sein werden. Demzufolge ist es absoluter Wahnsinn davon auszugehen, dass die Geldpolitik sich in absehbarer Zeit "normalisieren" könnte. Daraus wird ersichtlich, dass die Staaten ein Problem haben werden, sich via Inflation zu entschulden. Daher greifen die Staaten mit Hilfe der Notenbanken in ihre Trickkiste und werden sich für unabsehbare Zeit via NIRP/ZIRP zum Nulltarif refinanzieren können. Zahlt der Staat keine Zinsen für seine Schulden, ist es vollkommen gleich, wie viel Schulden er akkumuliert. So wird es auch kein Problem sein, die Kosten der "Flüchtlingskrise" ~ 2 Billionen Euro, zu finanzieren. Die Zeche zahlt wieder mal der Sparer via NIRP. Früher wurde er via Inflation enteignet, heute geschieht dies etwas offensichtlicher mittels NIRP!
Antworten
Gegenpol:

Gold - Zinswende in US

2
27.02.16 12:47
Ich könnte mir vorstellen, dass Gold sich in den nächsten Jahren ausgesprochen gut entwickeln könnte. Die sogenannte "Zinswende" wird sich in Amerika noch als große Lachnummer entpuppen, welches zu einem signifikant schwächeren Dollar beitragen sollte. Wovon Gold überproportional profitieren sollte!

Passen auch dazu:

Warum Goldman Sachs ausgerechnet jetzt gegen Gold wettert

www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/...-gold-a-1079458.html

Goldman Sachs will das ganz Gold lieber für sich!
Antworten
Anti Lemming:

Dass "zu tiefe" Energiepreise

4
27.02.16 12:52
die "Deflation fördern", ist freilich ein Draghi-Konzept aus dem Goldman-Denklager, dem man mit gehöriger Skepsis begegnen muss. Selbst Bundesbanker Weidmann hält diese These für töricht.

Ob Inflation entsteht oder nicht, hängt mMn nur sehr begrenzt vom Ölpreis ab.

Im Zweifel fördert ein sinkender Ölpreis nicht die Deflation, wie Draghi wähnt, sondern im Gegenteil eine mäßige Inflation, weil billige Energie bekanntlich die Wirtschaft belebt (d.h. die "Sondersteuer" an OPEC und Co. entfällt). Eine sich erholende Wirtschaft sorgt für höhere Beschäftigung, einen knapperen Arbeitsmarkt (ex Asylanten) und für eine einsetzende Lohn-Preis-Spirale, die traditionell der Motor der Inflation war und ist. Notenpressen sind dafür überhaupt nicht erforderlich.
Antworten
Gegenpol:

#AL

 
27.02.16 12:57
Richtig, nur ist es heutzutage nur möglich, Inflation via Rohstoffpreise zu induzieren, da die organische Nachfrage nach Gütern/Dienstleistungen überschuldungsbedingt ausfällt. Daher wird die europäische Inflationsrate vermutlich in den nächsten 10 Jahren weniger als 2% betragen. Wodurch es keinen Anreiz für die EZB geben wird, die Zinsen zu erhöhen.
Schließlich beträgt die Kerninflationsrate aktuelle exklusive Energbie etc. 1%.
Antworten
Anti Lemming:

Dass Inflation ein Heilkonzept sei

 
27.02.16 13:09
ist eine Ausgeburt der Post-Lehman-Denkschule von Wall Street.

Fakt ist: Inflation ist nicht erforderlich, sondern sogar hinderlich. Die Hauptaufgabe der Notenbanker besteht traditionell darin, aufkommende Inflation zu bekämpfen bzw. durch Leitzinserhöhungen einzudämmen.

Ausbleibende Inflation, u. a. durch sinkene Energiepreise, ist für die Gesamtwirtschaft ein Plus. Nicht aber für die oberen 1 %, die an Draghis Vermögenspreis-Inflation (auf Kosten der Sparer) verdienen wollen.

Draghi verbreitet seine Deflations-Irrlehren nicht zuletzt deshalb, weil er sonst erboste Anrufe von Lloyd Blankfein erhalten würde.

Und mit diesem Wahnsinn tanzt Draghi - unbehelligt - ganz Europa auf der Nase rum.
Antworten
Stöffen:

Der Nachfrage-Aspekt beim Öl

3
27.02.16 13:12
der weiterhin erheblich schwächelt, der sollte da keinesfalls unterschätzt werden. Wir haben aktuell ein weltweites massives Öl- und Treibstoff-Überangebot, welches klarerweise der Ausdruck der globalen wirtschaftlichen Verlangsamung ist. Liest man viele Kommentare zur Situation, so ensteht unweigerlich der Eindruck, dass dies jedoch von den wenigsten verstanden wird.

Die Läger sind proppenvoll und stoßen mittlerweile an ihre Kapazitätsgrenzen, z.B. in den USA:

>>> A lack of storage space can force buyers out of the market and supplies in Cushing are at their highest level ever. Analysts warn U.S. oil futures could fall further as Cushing nears full capacity. <<<

Die US-Energieagentur EIA äußert sich diesbezüglich aktuell im Gleichlaut:

>>> Current storage conditions, as well as expectations for further builds through 2016, are also affecting U.S. crude oil prices by putting downward price pressure on near-term futures contracts. When inventories are high and building, costs to store crude oil generally increase. <<<

Auch die Ozeane verkommen mittlerweile zu "schwimmenden Lagerstätten". Unter Bezugnahme auf einen Bericht der US-Energiebehörde heisst es bei ZeroHedge, dass große Ol-Tanker anstatt die 20-Tage-Route vom Golf von Oman und durch den Suez-Kanal zu wählen, um zu den Häfen an der Nordsee in Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen zu gelangen, derzeit "die lange Tour" um das Kap der Guten Hoffnung fahren, wozu die doppelte Fahrzeit in Kauf genommen wird. Desweiteren parken Tankerflotten, welche auf das Löschen ihrer Rohölladungen warten, vor der US-Küste.

Allerdings heizen wider den gehegten Erwartungen die billigen Spritpreise jedoch keineswegs die Nachfrage an. Die US-Energieagentur hat die Sprit-Nachfrage im Januar diesen Jahres gegenüber dem Januar des Vorjahres als fallend bzw. schwächer analysiert. Auch scheint der fromme Wunsch vieler Analysten, die durch die niedrigen Benzinpreise eine verbraucherseitige Entlastung sehen, was eben auf der anderen Seite helfen soll, die ökonomischen Aktivitäten anzukurbeln, sprich "Shop 'til you drop", nicht in Erfüllung zu gehen.

>>> Which brings us to the punchline: on a four-week average basis, U.S. gasoline demand fell in January compared with the year before, according to Energy Information Administration estimates.<<<

Die Conclusio:

>>> Which is why with the market having debated the supply issue for over a year, and overanalyzed the OPEC and non-OPEC supply question to death, what virtually nobody has discussed is the just as important demand side of the equation, perhaps because nobody dares to admit the obvious: the much needed rebound in demand is just not there.

If that is indeed the case, expect a sharp, violent move lower in the price of oil in the coming weeks as the fundamental oil reality finally catches up with the imaginary world of stop-hunting, momentum-igniting, algorithmic daytrader<<<

Links dazu

This Week in Petroleum
www.eia.gov/petroleum/weekly/

"There’s A Feeling Of Bits Of Ice Cracking All At Once" - This Is The 'Big New Threat' To Oil Prices
www.zerohedge.com/news/2016-02-26/...big-new-threat-oil-prices

The Global Oil Glut Is So Great, Tankers Take The Long Route Around Africa To Find A Buyer
www.zerohedge.com/news/2016-02-19/...-around-africa-find-buyer
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Gegenpol:

Kannst du es ändern? Nein! Davon profitieren? Ja!

 
27.02.16 13:14
Habe ich jemals etwas gegenteiliges behauptet? Nein!

Nur was bringt es uns, den Kopf in den Sand zu stecken? Vielmehr sollte jeder einzelne entsprechende Vorkehrungsmaßnahmen ergreifen, um von diesen Wahnsinn (unkontrollierte Masseneinwanderung, ZIRP/NIRP) profitieren zu können. Ich würde hierbei insbesondere Immobilien empfehlen! Sehe dort noch ein Wertsteigerungspotenzial von über 100%!
Antworten
Anti Lemming:

# 198 - stimmt mMn nicht

3
27.02.16 13:20
"Wir haben aktuell ein weltweites massives Öl- und Treibstoff-Überangebot, welches klarerweise der Ausdruck der globalen wirtschaftlichen Verlangsamung ist"

Fakt ist, dass die globale Öl-Nachfrage und der Verbrauch in 2015 (und zuvor) sogar im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahren gestiegen ist. Das Angebot ist aber 2015 durch die forcierte Förderung der OPEC noch stärker gestiegen.

Der Nettoeffekt daraus ist ein Überangebot TROTZ gestiegener Nachfrage. Dieses Überangebot ist keine wie auch immer geartetet Marktreaktion - und daher auch kein Indiz für "wirtschaftliche Verlangsamung" -, sondern entspringt einzig und allein dem politischen Kalkül der OPEC, die Konkurrenz via Preiskrieg auszuschalten.
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