Consors-Newsletter

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Consors-Newsletter Aktienkrahn

Consors-Newsletter

 
#1
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       CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2000/24
    Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
ConSors Discount-Broker AG   Freitag, 16. Juni 2000

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          §THEMEN DIESER AUSGABE:

          § 1. CONSORS INTERN
          § 2. MARKTANALYSE DEUTSCHER MARKT

          § 3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
          § 4. CONSORS FAVORITEN

          § 5. MUSTERDEPOT
          § 6. NICE*LETTER EMPFEHLUNG

          § 7. NEUER MARKT REPORT
          § 8. EMPFEHLUNGEN INLAND

          § 9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
          §10. DISCLAIMER


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1. CONSORS INTERN
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09.06.2000

Die meistverkauften Fonds bei ConSors

Die fünf meistverkauften Fonds bei ConSors im Mai 2000 waren: DIT-Ak-

tien Europa AF (WKN 848180), Henderson Technology (WKN 989234), VMR
Strategie Quadrat (WKN 987581), J. Bär Special German Stock (WKN
986012) sowie DAC Kontrast-Universal (WKN 849069). Nähere Informatio-
nen über die Fonds finden Sie in unserem Fondsfinder.

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Von den neuen Märkten Nordamerikas, Europas und Asiens profitieren

Activest, die Fondsgesellschaft der HypoVereinsbank, legt am 27. Juni
2000 in Luxemburg mit dem Activest Lux NewMarkets (WKN: 935 692) einen
weiteren internationalen Aktienfonds auf. Dieser investiert in Werte
der neuen Märkte Amerikas, Europas und Asiens. Das Fondsmanagement
kann bei der Aktienauswahl auf Werte kleinerer und mittelgroßer Unter-
nehmen aus Wachstumssegmenten zurückgreifen, aber auch Neuemissionen
auswählen. Die Zeichnungsfrist beginnt ab sofort und läuft bis zum 23.
Juni 2000. Reg. Ausgabeaufschlag: 4 %, ConSors-Discount: 50 %, Con-
Sors-Preis: 2 %.

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Sensationelle Finanzsoftware zum sensationellen Preis!

Ganz Schnelle haben bis zum 19.06.2000, 14 Uhr die Möglichkeit, die
Finanzsoftware WinBis LIVE in der ConSors-Auction supergünstig zu er-
steigern. WinBis LIVE liefert Ihnen für ein Jahr die Kursdaten aller
deutschen und der wichtigsten internationalen Börsen - in Echtzeit und
automatisch aktualisiert! Der Grundservice bietet ein Paket aus Devi-
sen- und Edelmetallkursen, internationalen Indizes sowie Optionsschei-
nen, die Sie sich nach Ihren eigenen Vorstellungen zusammenstellen
können. Und für die bequeme Weiterbearbeitung der Echtzeitkurse können
Sie die Daten per DDE-Schnittstelle in andere Windows-Anwendungen
übertragen!
Steigern auch Sie mit unter www.consors.de/auction/

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Mittwoch, 21.06.2000 18:00 - 19:00 Uhr

Die Telebörse im BrokerBoard!
Haben Sie Fragen an den Ressortleiter Neuer Markt der Telebörse?
Christian Maertin zu Gast im BrokerBoard.


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2. MARKTANALYSE
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Deutscher Aktienmarkt

25. Woche vom 19. bis 23. Juni 2000

Der DAX zeigt sich tendenziell in "Pfingstferienstimmung". Dies ist
auch in Ordnung, denn kurze Erholungspausen tun gut und sind für die
Zeit danach meist effektiver als lange Ruhephasen. So lies sich das
deutsche Aktienmarktbarometer auch durch den großen Verfalltermin am
Freitag an den Terminmärkten nicht aus der Reserve locken. Zudem
strahlt der intakte Abwärtstrend vom März als wichtiger Widerstand
immer noch eine "beruhigende" Wirkung aus. Zuletzt notierte der DAX
bei 7247 Punkte (Stand: 16.06.2000, 20 Uhr MESZ) unverändert zur Vor-
woche. Die Wochenextremwerte lagen bei 7388 und 7173. Mit auffällige
Einzeltagesbewegungen von jeweils plus bzw. minus 3 % und mehr stachen
z. B. postiv hervor die Aktien von BMW, Commerzbank, MAN, Metro, Mün-
chener Rückversicherung und Schering. Negativ dagegen adidas-Salomon,
Degussa-Hüls, Epcos, RWE, SAP Vorzüge, Siemens, Thyssen Krupp und
nochmals Schering.

Das europäische Aktienmarktbarometer, der DJ STOXX 50 Index, notierte
zuletzt nahe dem bisherigen Wochenverlaufstief (4994) bei 5016 Punkten
(Stand: 16.06.2000, 20 Uhr MESZ) im Wochenvergleich um 0,1 % im Minus.
Die seit März bereits viermal erfolgreich intakte Widerstandszone zwi-
schen 5070 und 5160 stellt sich weiterhin felsenfest in den Weg.
Nächste Unterstützung ist der seit Anfang Januar 2000 bestehenden Auf-
wärtstrend bei aktuell 4955, darunter liegen Supports bei 4870 und
4690. Es geht beim STOXX 50 zunächst also bestenfalls seitwärts zwi-
schen 5160 und 4690 weiter.

Mehr richtungslos mit gelegentlichen Zugewinnen durchwanderte der ame-
rikanische Dow Jones industrial average die vergangenen Börsentage auf
der Suche nach dem künftigen Weg. Die Investoren beschäftigen sich
vornehmlich mit dem Warten auf und dem Interpretieren von US-Konjunk-
turdaten, wie den veröffentlichten Zahlen zu jeweils niedriger als
erwartete Einzelhandelsumsätzen und Verbraucherpreisen für Monat Mai.
Die Signale einer Abkühlung der US-Wirtschaft manifestieren sich. Eine
baldige Antwort erhofft man sich auf die Frage, ob die US-Notenbank
(Fed) Ende Juni nochmals die "Leitzinsschraube" anziehen wird. Bis da-
hin disponieren die US-Anleger wohl noch mit dem "Griff auf der Hand-
bremse". Zuletzt notierte der Dow Jones bei 10595 Punkten (Stand:
16.06.2000, 20 Uhr MESZ) mit einer negativen Wochenperformance von
0,2 %. Die 200-Tage-Linie bei 10765 wurde mit dem Wochenverlaufshoch
punktgenau angelaufen aber nicht zurückerobert. Hier liegt auch die
Widerstandszone zwischen 10730 und 10900. So ging es wieder abwärts
bis auf ein Wochenverlaufstief von 10492 und damit hinein in die bis-
lang bewährte Unterstützungszone zwischen 10500 und 10300. Der Dow
Jones steht an einer Wegegabelung, sichtbar in einem charttechnischen
Dreieck zwischen aktuell 10440 (Aufwärtstrend von Mitte März) und
10725 (Abwärtstrend von Ende April). Innerhalb dieser Formation ist
der Index in das letzte Drittel eingetreten und muß damit nun kurz-
fristig Farbe bekennen, wohin er marschieren will: Aufwärts bis zu-
nächst 11300 oder abwärts mindestens Richtung 9800? "Schau mer mal"!

Der japanischen Nikkei 225 Index notierte im Vergleich zum Vorwochen-
schluß um 3,2 % niedriger bei 16318 Punkte. Fortgesetzte Gewinnmitnah-
men ließen die guten Erholungsansätze des Aktienmarktes vom Monatsan-
fang deutlich dahinschmelzen. Die japanischen Wirtschaftsdaten geben
Indizien für ein selbsttragendes Wirtschaftswachstum, das ohne öffent-
liche Investitionen auskommen kann. Technisch findet sich der Nikkei-
Index nun unterhalb der wichtigen Unterstützungszone zwischen 16800
und 16400, die damit künftig als Widerstandsbereich dient. Hoffnung
setzen wir auf den Aufwärtstrend vom Oktober 1998, der über das Tief
vom Mai 2000 und damit aktuell bei 16095 verläuft. Hier erwarten wir
eine Bodenbildung zwischen 16000 und 15500, nach deren erfolgreichem
Abschluß eine technische W-Formation (Trendumkehr nach oben) ausgebil-
det würde. Das Erholungspotential bleibt kurzfristig um 17300 be-
grenzt.

Dem DAX sei aus technischer Sicht die Verschnaufpause in der Unter-
stützungszone zwischen 7290 und 7110 gegönnt. Damit bewegt sich der
Index aktuell am oberen Rand des seit Anfang März dominierenden Ab-
wärtstrendkanals zwischen 7345 und 6725. Vielleicht reicht das Kräfte-
sammeln des DAX aus, um diesen nachhaltig zu überwinden und die nächs-
ten Widerstände bei 7420 und 7590 anzulaufen. Erst dann wäre das Er-
reichen der Zone 7700 bis 7900 (offenes Gap um 7850 seit März!) mög-
lich. Andernfalls würde unsere "Schicksalslinie" bei 6780 wieder akti-
viert werden.

Die Umsatzentwicklung waren am Pfinstmontag und zum Wochenschluß ge-
wohnt mager. Dazwischen haben die Volumina endlich mal wieder gepaßt
und sind mit steigenden DAX-Notierungen nach oben gegangen. Die Vola-
tilität (Schwankungsbreite) liegt wieder auf einem niedrigen Niveau um
20 % wie im Herbst 1999, bevor die damalige Sechs-Monats-DAX-Rallye
startete. Wir interpretieren die als gute Chancen für eine Stabilisie-
rung. Die Stimmung am Aktienmarkt ist neutral zu werten, andere Markt-
indikatoren dagegen kurzfristig eher negativ.

Der Rentenmarkt zeigt sich in guter Verfassung, die Renditen der zehn-
jährigen Bundesanleihen sind wieder rückläufig. Am Geldmarkt sorgte
die EZB mit ihren Äußerungen nach dem letzten großen Leitzinsschritt
nach oben infolge der sich verstärkenden Inflationsrisiken und dem
Wechsel im Tenderverfahren für Ruhe und bestätigt damit die Erwartung
einer "geldpolitischen Sommerpause". Als einzige Spannung bleibt neben
der laufenden EM2000 nun die nächste FOMC-Sitzung der US-Notenbank am
28. Juni. Diese gilt als letzte Chance, eine Erhöhung der Targetrate
um eventuell weitere 25 Basispunkte noch vor dem US-Präsidentschafts-
wahlkampf im Herbst durchzuführen. Der Wechselkurs des Euro zum US-
Dollar hat infolge Gewinnmitnahmen auf 95 $-Cents korrigiert. Wir ra-
ten, die schon recht flache Zinsstrukturkurve in Deutschland und damit
die hohen Geldmarktzinsen zum Parken von Liquidität, z. B. auf Fest-
geldern oder in Geldmarktfonds, zu nutzen und am Kapitalmarkt vorran-
gig in mittel- bis langfristige Laufzeiten zu investieren.

Am Aktienmarkt geben die nachlassenden Zinssorgen ebenso Auftrieb, wie
die Aussichten auf ein "Soft landing" der US-Wirtschaft und eine nach-
haltige Erholung der Euroland-Konjunktur. Allerdings sollte man dabei
nicht vergessen, daß dies auf Sicht auch die Unternehmensgewinne be-
einträchtigen wird. Die seit den Kursrückschlägen vom März und Mai
weiterhin angeschlagenen Titel der "New Economy" geraten nach kurzen
Erholungen immer wieder unter Abgabedruck. Davon profitieren aus unse-
rer Sicht neben den Anleihen weiterhin auch die "Old Economy"-Werte.

Mit der laufenden Konsolidierung sind wir zufrieden, vor allem auf-
grund der Anzeichen, daß aus dem volatilen Abwärts nun ein stabiles
Seitwärts werden kann. Genauer gesagt sehen wir die DAX-Bandbreite im
engeren Sinne zwischen 7100 und 7700, im Extremfall zwischen 6800 und
8000. Erster wichtiger Schritt wäre dabei das Verlassen des Abwärts-
trends vom März nach oben.

Die Euro-Stabilisierung wird das Interesse der außereuropäischen In-
vestoren zunehmend in Richtung europäischer und damit auch deutscher
Aktienmärkte lenken. Der Count-Down für das erste Semester 2000 läuft
in zwei Wochen ab und bringt bis dahin erfahrungsgemäß institutionelle
Investoren zunehmend unter Druck, Liquidität in die im Trend liegenden
Aktienwerten umzuschichten.

Wir empfehlen, sich ergebende Gewinnmitnahmechancen zu nutzen, um die
daraus gewonnene Liquidität für den Aufbau von Beständen ausschließ-
lich in Qualitätswerten zu verwenden. Unsere aktuellen Kaufvorschläge
sind z. B.
* im DAX bzw. STOXX: adidas-Salomon, British Telecom, Commerzbank,
 DaimlerChrysler, Degussa-Hüls, Deutsche Bank, Dresdner Bank, FMC,
 Henkel Vorzüge, Karstadt Quelle, Metro, Münchener Rück, Preussag,
 SAP Vorzüge, Telefonica. Thys-sen Krupp und VW Vorzüge;
* im MDAX: Bilfinger+Berger, Continental, FAG Kugelfischer und Merck
 KG;
* am Neuen Markt: Bechtle, Computec Media, ConSors Discount-Broker,
 EM.TV&Merchandising, Hunzinger Information, Intershop Communica-
 tions, Medion, Mobilcom, OTI, plenum und TTL.;
* an außereuropäischen Märkten: America Online, Day Interactive,
 Lloyds TSB Group, Philip Morris,

Eine erfolgreiche Börsenwoche und spannende EM-Fußballspiele wünscht
Ihnen Ihr Researchteam aus Nürnberg. Der Verfasser sendet Ihnen auf
diesem Wege diesmal besonders freundiche Grüße verbunden mit dem Dank
für Ihr regelmäßiges Interesse an unseren Kommentaren, und gibt
gleichzeitig bis Anfang August den "Stab" an den Leiter des Research,
Herrn Dieter Mäckler, ab.

Quelle: Schmidtbank Research
Verfasser: Dieter Mäckler


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3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
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Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche vom 09.06.00 - 16.06.00
[16:07 Uhr]

Wochen-Hits                  09.06.00   16.06.00     %
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AmaTech (Neuemission
am 13.06.00 zu 20 Euro)        20,00      30,40    +52,00
Softing                        14,50      20,10    +38,62
Web.de                         14,80      20,10    +35,81
Tomorrow Internet              48,30      65,00    +34,58
Phenomedia                     38,00      49,50    +30,26
artnet.com                      7,10       8,80    +23,94
Trius                          18,50      22,20    +20,00
Thiel Logistik                 69,00      82,60    +19,71
Grenke Leasing                 29,00      34,50    +18,97
Prout                           8,10       9,60    +18,52

Wochen-Flops                 09.06.00   16.06.00     %
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ABIT                           51,00      31,20    -38,82
LHA Krause VZ (Neuemission
am 15.06.00 zu 15 Euro)        15,00      11,40    -24,00
Fantastic DTZ                  15,95      12,51    -21,57
Integra                        16,50      13,30    -19,39
Deag                           35,00      28,30    -19,14
Concept!                       37,50      30,50    -18,67
Intraware                      25,50      20,80    -18,43
Marbert                        18,60      15,30    -17,74
Adlink                         17,35      14,40    -17,00
Gigabell                       49,00      40,80    -16,73


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Gebühren waren gestern.
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4. CONSORS FAVORITEN
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Die meistgehandelten Werte bei ConSors (09.06.00 - 15.06.00)

1. ABIT AG                       512250
2. 3GPC BIOTECH AG               585150
3. AMATECH HOLDING AG            519280
4. IM INTERNATIONALMEDIA AG      548880
5. DEUTSCHE TELEKOM AG           555750
6. INFINEON TECHNOLOGIES AG      623100
7. INTERSHOP COMMUNICATIONS AG   622700
8. SAP AG                        716463
9. MUEHL PRODUCT & SERVICE AG    662810
10. COMDIRECT BANK AG             542800


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5. MUSTERDEPOTS
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Börse Online

Aktie                  WKN             Kaufkurs    Kurs
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Easy Software          563400            52,00    40,80
Eurobike               570660            11,25    12,92
Helkon Media           608050            36,50    36,50
Isra                   548810            70,00    66,10
Kretztechnik           925955            21,70    53,50
LPFK Laser & Electr.   645000           132,50   289,00
Medion                 660500            38,00   105,70
Micronas               910354           590,00   612,00
Rofin-Sinar            902757            14,10    12,70
U.C.A.                 701200            64,40    59,50

Platowbriefe

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
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Singulus Tech          723890   2040     28,97    65,00
Net AG                 786740   1400     28,20    23,60
Kamps                  628060   1100     36,00    33,00
Internolix             622730   1100     36,80    35,50
Internationalmedia     548880   1000     39,80    48,10

Der Aktionär - Bernd Förtsch

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
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Knorr Capital          768610    500     49,00    62,10
Morphosys              663200    300     92,00   261,00
International Media    548880    500     41,50    53,20
Medarex                883040    180     50,00    81,20
Mühl P&S               662810    300     59,50    59,50


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6. NICE*LETTER EMPFEHLUNG
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NICE*Letter 24/00 vom 16.6.00

CE Computer Equipment: Prinz Treev wird zum Frosch

Als die CE Computer Equipment AG letzten November ankündigte, die US-
Firma Treev Inc (Nasdaq: TREV) zu übernehmen, war die (Bewertungs-)
Welt noch in Ordnung. Der CE-Kurs notierte bei 75 EUR, und Treev mel-
dete für das Quartal zuvor noch einen Umsatzanstieg um 46 %. Doch nur
ein halbes Jahr später öffnet sich eine Bewertungsschere ohnegleichen.
Der CE-Kurs hat sich verdoppelt - und Treev legte jüngst beim Umsatz
den Rückwärtsgang ein. Von 5,5 auf 5,0 Mio. USD sank er im ersten
Quartal. Jetzt wird die Übernahme langsam teuer. CE will mit 1,33 Mio.
eigenen Aktien bezahlen, macht bei einem Aktienkurs von knapp 150 EUR
summa summarum rund 200 Mio. EUR. Falls sich der Trend fallender Um-
sätze bei Treev fortsetzt, gehen 2000 bestenfalls 20 Mio. USD durch
die Bücher - und das bei anziehenden roten Zahlen. Da stellt sich die
Frage: Ist Treev wirklich ein horrendes Kurs-Umsatz-Multiple von rund
10 wert? CE-Aktionäre müssen ohnehin schon einen Wermutstropfen schlu-
cken: Die ursprünglich geplante "Pooling of Interest"-Methode darf
nicht angewandt werden, stattdessen soll der Deal nach der Purchase-
Methode über die Bühne gehen. Die wird für heftige Goodwill-Abschrei-
bungen in den Bilanzen sorgen. Aber ob das die CE-Bilanzen so ohne
weiteres verdauen, darf angezweifelt werden. Vom Verwässerungseffekt
durch die Ausgabe neuer Aktien von 34 % ganz zu schweigen. CE-Aktionä-
re sollten sich deshalb evtl. in den nächsten Quartalen auf eine Ge-
winnwarnung einstellen. Vom Deal zurücktreten dürfte dem CE-Management
vermutlich auch schwer fallen - bei nicht eingehaltenen Übernahmeab-
kommen drohen meist schmerzhafte Vertragsstrafen.

Unsere Meinung: Der CE-Kurs ist eine Erfolgsstory ohnegleichen am Neu-
en Markt. Aber Treev entpuppt sich zunehmend nicht als Prinz, sondern
als Kröte. Wir sind gespannt, wie man die Treev-Akquisition ohne große
Bilanzschrammen verdauen will. Wir haben Ihnen CE in Ausgabe 40/99 an-
gesichts der seinerzeit von uns erwarteten US-Übernahme bei einem Kurs
von 55,50 EUR als Substanzwert vorgestellt. Aber jetzt würden wir auf
die Verkaufsseite wechseln. Auf jeden Fall sollten Sie mit ultraengem
Stop-Loss-Limit arbeiten, um Ihre Gewinne zu sichern.

Quelle: NICE*LETTER


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7. NEUER MARKT REPORT
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Czerwensky's Neuer Markt Report:

Konsolidierung setzt sich unverändert fort - ABIT verspielt Vertrauen
vollends

Die Woche nach dem Pfingstwochenende war geprägt von einer stoischen
Ruhe - ja fast schon Lethargie. Die Konsolidierungsbewegung hielt an,
der Neue Markt pendelte in einem engen Band um seinen Vorwochenschluß.
Bei verhaltenen Umsätzen notierte der NEMAX ALL SHARE am Freitag nahe-
zu unverändert bei 5800 Punkten, nur marginal weniger als vor Pfings-
ten.

Trotzdem fanden zum Teil heftige Ausschläge in Einzelwerten statt. Wie
schon in der Vorwoche schoß ABIT mit seinen Quartals- und Neunmonats-
Zahlen den Vogel ab. Nachdem der Titel schon in der Vorwoche rund 60 %
seines Wertes verlor, waren es in dieser Woche nochmals 37 % (akt. 32
Euro). Vom Hoch bei 225 Euro ist ABIT damit 86 % entfernt! Noch vor
wenigen Monaten hob der "Spezialist" für Forderungsmanagement-Software
seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr von 33 auf 38
Mill. DM an, nach 6 Monaten waren davon 16 Mill. bereits eingefahren,
nach 9 Monaten weist ABIT nun nur noch 13 Mill. DM aus. Genauso hoch
fällt der Fehlbetrag aus. Die Anleger kennen keine Gnade mit dem Un-
ternehmen. Den Meerbuschern dürfte es damit gelungen sein, auf lange
Zeit jeglichen Kredit verspielt zu haben.

Angesichts der sich wieder beschleunigenden Neuemissions-Maschinerie
stellen wir Ihnen an dieser Stelle drei der Börsengänger vor, deren
Zeichnungsfrist zu Beginn kommender Woche beginnt:

Feedback: Läßt alte und neue Medien zusammenwachsen

Die Spielwiese der 1996 von den Schulabgängern und heutigen Vorstands-
mitgliedern Markus Geisler (24) und Christian Stammel (30) gegründeten
Feedback AG liegt in der Konvergenz der Medien Fernsehen, Internet und
Mobilfunk. Dabei entwickeln die Regensburger ganzheitliche Technolo-
gielösungen und bieten ihren Kunden die Umsetzung von Geschäftsprozes-
sen über verschiedene Medien. Zu nennen sind hier interaktives Fernse-
hen, branchenspezifische Internet-Portale oder der Hoffnungsträger des
Unternehmens, mCommerce, mobiles Geschäft über Handy. So lieferte
Feedback für den Handy-Auktionator "12snap" die erste funktionsfähige
mCommerce-Anwendung Europas. Um diesen Bereich weiter auszubauen, sol-
len auch Niederlassungen im europäischen Ausland errichtet werden, wo
harmonisierte Mobilfunkstandards bestehen. Die Umstellung der eigenen
Produkte auf das Übertragungsprotokoll WAP ist indes derzeit noch
nicht erfolgt. Ob das mittlerweile auf 70 Mitarbeiter angewachsene
Unternehmen wettbewerbsfähige WAP-Anwendungen anbieten kann, muß abge-
wartet werden. Mit einem Umsatz von 5 (2,2) Mill. Euro im laufenden
Jahr ist der Neuer-Markt-Aspirant noch relativ klein. Fast 70 % des
Umsatzes des vergangenen Jahres wurde mit der Messe München generiert,
die übrigens auch Ernst Kick (Vertriebsvorstand, 45) an die Donau zie-
hen lassen mußte. Die Gewinnschwelle peilt Feedback im Jahr 2001 an.
Ab Mittwoch können Sie knapp 1,4 Millionen Aktien zeichnen (Konsorti-
alführer: Gontard & MetallBank). Wie Czerwensky intern erfährt, liegt
die Bookbuildingspanne bei 11,50 - 13,50 Euro. Eine spannende Story,
Feedback empfehlen wir allerdings aufgrund der hohen Unsicherheiten
nur hochspekulativen Anlegern.

Microlog Logistics: Die Aktie ist nicht gerade ein Schnäppchen!

Angesichts der deutlich größeren Konkurrenten Schenker, Fiege sowie
den ebenfalls am Neuen Markt notierten D.Logistics und Thiel Logistik
muß sich das Unternehmen aus Lorsch strecken, um im Wettbewerb zu be-
stehen. Microlog ist kein Speditionsunternehmen im traditionellen Sin-
ne, die Hessen sind vielmehr im Logistik-Management aktiv. Der von den
heutigen Vorstandsmitgliedern Rolf van den Berg und Frank-J. Weise ge-
gründete Dienstleister konzipiert und vertreibt Software-Lösungen, die
dem Kunden Produktivitätssteigerungen bei gleichzeitigen nachhaltigen
Kostensenkungen um mindestens 20 % bescheren sollen. Microlog beackert
dabei mit dem Logistikmarkt zweifelsohne ein Wachstumsfeld, dem Fach-
leute allein in Deutschland in den nächsten fünf Jahren jährlich bis
zu 20 % Wachstum prognostizieren. Noch größere Plusraten versprechen
die internationalen Märkte, wo der Börsengänger allerdings derzeit
noch nicht vertreten ist. Es muß abgewartet werden, ob und wie der
Schritt ins Ausland gelingen wird. Risiken sehen wir auch in der Kun-
den- und Vertragsstruktur. Immerhin trug der größte Vertrag mit einem
Volumen von 20 Mill. DM fast ein Drittel zum 99er-Umsatz von 62,5
Mill. bei. Eine Ausweitung des Kundenstammes in den nächsten Jahren
scheint dringend geboten. Positiv: Microlog erzielte bislang durchweg
profitables Wachstum. Dies soll auch so bleiben, den Umsatzanstieg von
knapp 100 Mill. DM (2000) auf 240 Mill. (2002) soll im gleichen Zeit-
raum ein Ergebnisanstieg pro Aktie von 0,60 auf rund 1,20 Euro flan-
kieren. Microlog und Konsortialführer Commerzbank dürften den Emissi-
onspreis für rund 1,4 Millionen Aktien auf rund 35 Euro festzurren
(Zeichnung: 20. - 26. Juni), hören wir aus Frankfurter Finanzkreisen.
Damit sind nach unserer Ansicht die Zukunftsperspektiven ausreichend
im Kurs eskomptiert.

Media! AG: Will vom steigenden Informations- und Unterhaltungsbedürf-
nis profitieren

Die DG Bank scheint sich zum Medien-Spezialisten zu entwickeln, sind
die Münchener nach InternationalMedia und United Visions bereits das
dritte Unternehmen aus diesem Bereich in den letzten Wochen, das die
Genossen an den Neuen Markt begleiten. Die Media! AG bedient im Be-
reich digitale Medien die gesamte Wertschöpfungskette - Konzeption,
Produktion und Distribution. Dabei focussieren sich die kreativen Köp-
fe um die Vorstände Hans-Peter Mack und Till von Geldern insbesondere
auf komplexe Präsentationskonzepte sowie klassische und digitale TV-
Formate. Zu den bekannteren Sendungen zählt "Vorsicht Kamera". Neben
Medienunternehmen setzen auch international tätige Großkonzerne auf
die bayerischen Qualitäten, darunter Allianz, DaimlerChrysler, General
Motors, Microsoft oder VW. Das 120 Mann-Unternehmen strebt im laufen-
den Geschäftsjahr (30.06.00) einen Umsatz von gut 45 (29) Mill. DM an,
2001/02 gar 140 Mill. DM. Das Ergebnis vor Steuern soll von -3 Mill.
in 1999/2000 auf 6,4 Mill. DM im kommenden Jahr springen. Auf Basis
der EPS 2001/02 von 0,85 (0,30) Euro ergäbe sich ein KGV von 26 (73).
Eine angemessene Bewertung, so finden wir. Im derzeitigen Umfeld dürf-
ten sich Zeichnungsgewinne (Frist: 20. - 27. Juni) in Grenzen halten.

Tips und Termine

In der kommenden Woche stehen dem Neuen Markt am Dienstag und Mittwoch
zwei heiße IPO-Tage bevor. Nicht weniger als fünf neue Unternehmen be-
reichern fortan die Palette des Wachstums-Segmentes. Am Dienstag debü-
tieren IN-Motion und United Visions Entertainment, ehe am Mittwoch
IBS, BOV und PixelNet an der Börse starten. IBS und BOV werden im vor-
börslichen Handel deutlich über ihren Preisspannen bewertet, während
United Visions und IN-Motion nur marginal darüber notieren. PixelNet
droht ein mäßiger Start, hier liegen die Taxen bereits innerhalb der
Bookbuildingspanne.

Zur Jahreshauptversammlung treffen sich die Aktionäre am Montag bei
SHS Informationssysteme, Odeon Film (20.6.) und I-D Media (21.6.)
folgen. Am Mittwoch veröffentlicht die österreichische AT & S Austria
Technologie & Systemtechnik ihren Jahresbericht. Ferner veranstaltet
an diesem Tag P & I Personal & Informatik seine Bilanzpresse- und an-
schließend eine Analystenkonferenz.

Quelle: Czerwensky Intern


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8. EMPFEHLUNGEN INLAND
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Vereins- und Westbank: Lufthansa Kursziel 31 Euro

Die Analysten der Vereins- und Westbank stufen die Lufthansa-Aktie
(WKN 823212) auf "Übergewichten" ein. Das Unternehmen gehöre zu den
weltweit profitabelsten Fluggesellschaften mit hervorragenden Wachs-
tumsperspektiven. Die Zusammenarbeit in der Star Alliance entwickele
sich vielversprechend. Der zuständige Analyst MichaelMantlik steht dem
Wandel von einer reinen Fluggesellschaft hin zu einem Allround-Anbie-
ter für Flugdienstleistungen positiv gegenüber. Eine umfassendere An-
gebotspalette verringere die Risiken des zyklischen Passagierge-
schäfts. Mit dem Aufbau eines Online-Reisebüro-Portals würde sich der
Konzern auch in diesen Wachstumsmarkt behaupten können. Aufgrund der
guten Geschäftsaussichten sollte der Anleger seine Bestände in den
DAX-Titel erhöhen. Das Kursziel von 31 Euro hält der Experte für rea-
listisch.

Lufthansa (WKN 823212)

Quelle: Aktiencheck

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Lehman Brothers: SAP weiter Outperformer

Die Analysten der Investmentbank Lehman Brothers stufen die Aktie des
ERP-Software-Spezialisten SAP (WKN 716463) weiterhin als "Outperfor-
mer" ein. Nach dem Geschäft mit Nestle rechnet der zuständige Brian
Skiba noch mit zwei weiteren Erfolgsmeldungen. Das Volumen des Nestle-
Deals betrage mehrere hundert Millionen Dollar. Für bemerkenswert hält
der Experte, dass die Nachfrage nach mySAP workplace zunimmt, während
man die Aufmerksamkeit stets auf die Verkaufszahlen von mySAP exchange
gerichtet hatte. Dem Anleger biete der DAX-Titel nach wie vor eine
marktüberdurchschnittliche Kursentwicklung.

SAP (WKN 716463)

Quelle: Aktiencheck

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Telebörse: Advanced Vision kaufen

Die Finanzexperten vom Börsenmagazin "Die Telebörse" empfehlen dem An-
leger die Advanced Vision Technology Aktie (WKN 931340) zu kaufen. Das
Unternehmen entwickele optische Sensoren zur Qualitätskontrolle bei
Druckprozessen - etwa bei Verpackungen und Zeitschriften. Entdecke die
Anlage einen Fehler, stoppe sie selbständig den Druck, bis der Drucker
entschiedet, ob der Fehler korrigiert werden muss oder ob der Druck-
vorgang so fortgesetzt werden kann. Für das Unternehmen aus Hod Hasha-
ron sei Frankfurt von Anfang an der Wunschbörsenplatz gewesen. Denn
die weltweit führenden Druckmaschinen-Hersteller wie Heidelberger
Druckmaschinen oder König & Bauer sitzen in Deutschland, so die Exper-
ten. Noch in diesem Jahr wolle das Unternehmen den Break-Even schaf-
fen. Die Expansion in Nord- und Südamerika könne den Aktienkurs von
AVT beflügeln.

Vision Technology (WKN 931340)

Quelle: Aktiencheck

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BfG Bank: Kinowelt aufstocken

Die Analysten der BfG Bank empfehlen die Aktie des Filmlizenzhändlers
Kinowelt Medien (WKN 628590) aufzustocken. Sowohl das Erstquartalser-
gebnis als auch zahlreichen Übernahmen und Beteiligungen würden bele-
gen, dass sich der Medienkonzern nach wie vor auf einem forciertem Ex-
pansionskurs befinde. Nach Einschätzung der Experten ist die Ge-
schäftsstrategie eines unabhängigen, vertikal und horizontal integ-
rierten Medienkonzerns mit immer stärkerer internationaler Fokussie-
rung erfolgversprechend. Somit verfüge das Unternehmen auch in den
nächsten Jahren über hohe Wachstumsraten. Aufgrund der guten Unterneh-
mensentwicklung sollte der Anleger seine Bestände in den NEMAX-50-Ti-
tel erhöhen.

Kinowelt (WKN 628590)

Quelle: Aktiencheck


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9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
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Morgan Stanley Dean Witter: Interpublic Group Kursziel USD 60

Die Analysten Michael J. Russel und Robert J. Keith von Morgan Stanley
Dean Witter raten sehr zu einem Kauf von Wertpapieren von Interpublic
Groups (WKN 851781). Es sei das Unternehmen mit dem zweithöchsten Um-
satz im Sektor, und man rechne mit einer Verdopplung des Marktanteils
innerhalb der nächsten zahn Jahre. Garant dafür seien Kunden wie etwa
Coca-Cola, General Motors, Lucent oder Microsoft, denen Interpublic
schon lange Marketingdienste leiste. Durch die Bildung von Lowe Lintas
& Partner Weltweit sollen die Kosten so reduziert werden, dass pro Ak-
tie ein Plus von USD 0,05 bis 0,08 abfallen würden. Außerdem sei mit
NFO im Dezember 1999 das größte Kundenuntersuchungsunternehmen in
Nordamerika aufgekauft worden, so dass Interpublic jetzt auch im For-
schungsbereich stark sei. Der Nachteil bestände nur darin, dass NFO
zum Zeitpunkt der Akquisition Verluste angekündigt habe. Nach einem
Gewinn pro Aktie von USD 1,29 1999 rechne man für das Jahr 2000 mit
USD 1,50 und für 2001 mit USD 1,75. Das Kursziel betrage USD 0.

Quelle: Aktiencheck

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Banc of America: Amgen kaufen

Die Analysten der Banc of America stufen die Aktie des Biotechnologie-
konzerns Amgen (WKN 867900) auf "Buy" ein. Das größte Biotech-Unter-
nehmen der Welt produziere und vermarkte therapeutische Produkte der
Onkologie, neurodegenerativer Krankheiten, Hämatologie und von Kno-
chen- und Entzündungskrankheiten. Die Anämie-Medikament Epogen und der
Immunsystemstimmulator Neupogen würden alleine 95 Prozent des Konzern-
umsatzes ausmachen. Das Hepatitis-C-Medikament Infergen und die Stamm-
zellentherapie Stemgen seien weitere vielversprechende Produkte. Auf-
grund der aussichtsreichen und umfassenden Produktpalette verfüge die
Gesellschaft über gute Wachstumsperspektiven. Daraufhin könne dem An-
leger ein Engagement in den NASDAQ-Titel empfohlen werden.

Amgen (WKN 867900)

Quelle: Aktiencheck

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Telebörse: Sony kaufen

Die Wertpapierexperten des Börsenmagazins "Die Telebörse" empfehlen
die Sony-Aktie (WKN 853687) zum Kauf. Der japanische Elektronikkonzern
Sony sei im Bereich Spielkonsolen mit Abstand Marktführer. Sein Pro-
dukt Playstation wurde zum Kassenschlager, so die Experten. Mehr als
ein Viertel ihres Gewinns würden die Japaner inzwischen mit Videospie-
len machen. Das Nachfolgemodell Playstation 2 (PS/2) sei in Japan bin-
nen drei Tagen bereits ein Million mal über die Theke gegangen. In Eu-
ropa und den USA erwarte man einen ähnlich reißenden Absatz. Der Er-
folg könne paradoxerweise zum Problem werden. Zur Zeit könne Sony man-
gels Produktionskapazitäten nur 500 000 Konsolen pro Monat herstellen.
Erst Ende des Jahres seien neue Chipfabriken einsatzbereit. Da Sonys
Chancen im Konsolenmarkt gut stehen würden, solle man eine Investition
in Sony-Aktien vornehmen.

Sony (WKN 853687)

Quelle: Aktiencheck

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Chase H&Q: Qualcomm Marketperformer

Die Analysten des Investmenthauses Chase Hambrecht & Quist Internatio-
nal stufen die Aktie des Telekommunikationsausrüsters Qualcomm (WKN
883121) weiterhin als "Marketperformer" ein. Aufgrund des Auslaufens
von Subventionen auf dem koreanischen Mobilfunkmarkt in Korea würde
sich das Wachstum in der Sparte nicht in gleichem Maße wie in der Ver-
gangenheit fortsetzen. Nach Einschätzung des zuständigen Analysten Ed-
ward Snyder werden sich die Verkaufszahlen um 10 bis 15 Prozent ver-
ringern. Für das 4. Quartal und die Jahre 2000 und 2001 revidiert der
Experte seine Ergebnisschätzung je Aktie von 0,31 auf 0,28 US-$; von
1,11 auf 1,07 US-$ und von 1,49 auf 1,27 US-$ nach unten. Der NASDAQ-
Titel verspreche dem Investor nach wie vor eine marktkonforme Perfor-
mance.

Qualcomm (WKN 883121)

Quelle: Aktiencheck



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