Ich bin nicht gegen Bitcoin, nach wie vor liegt der Schwerpunkt in meinem Depot ganz klar auf Bitcoin. Nur die Abwertung gegen Altcoins kann ich nicht einfach ignorieren, denn was wir momentan erleben kann ein Anfang vom Ende des MonsterHypes bei Bitcoin sein.
Zwar gab es bereits viele ähnlich schwierige Situationen und teils noch wesentlich heftigere Kurseinbrüche, siehe damals Zusammenbruch von mtGox. Doch der Unterschied zu damals ist, dass der Einbruch den Gesamtmarkt traf und sich eben nicht auf Bitcoin konzentrierte. D.h. damals hat es auch Altcoins getroffen und meist gar noch heftiger als Bitcoin.
Diesmal hingegen ist die Schwäche des Bitcoin die Stärke der Altcoins, ein Zeichen dafür, dass beachtliche Mengen an Kapital umgeschichtet werden und ein nennenswerter Teil des Investmentkapitals abgeflossen ist und weiter abfließt.
Noch nie lag der Marktanteil des Bitcoin so niedrig wie Heute und dies mit deutlichem Abstand im negativen Sinne.
coinmarketcap.com/charts/#btc-percentage
Doch was bleibt dem Bitcoiner letztendlich übrig als sich den Marktbedingungen entsprechend anzupassen?
Witzig finde ich den Kommentar von unserem DrSheldon, als ob es klug wäre zuzuschauen wie der Kahn sinkt. Aber DrSheldon kennt dies ja mit seinem Investment in physischem Silber, man kann wenn man nur starrsinnig genug ist, auch längste Phasen der Schwäche durchstehen.
Ich hingegen halte dagegen und denke, dass wer nur auf Bitcoin setzt, mehr Risiko in sich trägt.
Zum Vergleich, gemessen am Höchststand des Bitcoin am 3.3. hat der Bitcoin um ca. 29% an Wert verloren, mit Altcoins im Depot hingegen liegt der Verlust bei lediglich 3%
Die Performance vom 1.9. bis zum Hoch am 3.3. lag ohne Beimischung bei ca. +130%, mit Beimischung bei +125%.
D.h. unterm Strich stehen +67% ( ohne Beimischung ) gegenüber +122% ( mit Beimischung ) bei insgesamt deutlich geringerer Schwankungsbreite.
Soviel zum Thema Spekulation.