Investing.com -- Die Aktie der Bayer AG (OTC:BAYRY) legte am Freitag um 5 % zu, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA die Berufung des Konzerns gegen ein Geschworenenurteil aus Missouri in Höhe von 1,25 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup zur Verhandlung angenommen hat.
Der deutsche Konzern ficht den Fall aus dem Jahr 2023 mit der Begründung an, dass einige der Ansprüche durch Bundesrecht ausgeschlossen seien. Bayer hofft, dass ein günstiges Urteil des obersten Gerichts dazu beitragen könnte, Tausende ähnlicher Roundup-Klagen wegen unterlassener Warnhinweise abzuwehren.
Die Roundup-Rechtsstreitigkeiten sind seit der 66 Milliarden US-Dollar teuren Übernahme von Monsanto, die eine Klagewelle mit dem Vorwurf der krebserregenden Wirkung des Herbizids nach sich zog, eine erhebliche Belastung für Bayer. Die rechtlichen Auseinandersetzungen haben den Aktienkurs des Unternehmens stark belastet.
Bislang hat Bayer mehr als 10 Milliarden US-Dollar für Urteile und Vergleiche im Zusammenhang mit Roundup und dessen Wirkstoff Glyphosat gezahlt. Die Entscheidung des Supreme Court, den Fall anzuhören, stellt einen potenziellen Wendepunkt im andauernden Rechtsstreit des Unternehmens um das beliebte Unkrautvernichtungsmittel dar.
de.investing.com/news/stock-market-news/...-nach-oben-3304708