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stammt zwar von 2011, daher ist der Anfang nicht mehr altuell (Zinssteigerung).
Die Zwangsanleihe für große Vermögen wäre doch ein gutes Mittel, um die Umverteilung der Vermögen von unten nach oben mal umzukehren. Das wäre nichts anderes als eine indirekte Vermögenssteuer, die darin besteht, dass für die Laufzeit der Anleihe keine oder nur geringe Zinsen gezahlt werden. Erst wenn die Rückzahlung ausfällt, wäre es eine Vermögensabgabe.
Wenn man die Eurokrise wirklich stabilisieren will und gleichzeitig die Ratingagenturen aus dem Felde schlagen möchte, dann gibt es fast nur noch den Weg über
Zwangsanleihen auf solchen Reichtum. Mit einer derartigen “Solidaritätsanleihe” können die vermögenden Best- und Besserverdiener gezwungen werden, im Tausch gegen langjährige und
niedrig verzinste Solidaritätsanleihen über zwei bis drei Jahre einen erheblichen Anteil ihres Einkommens abzuführen. Der Anspruch auf Rückzahlung der Solidaritätsanleihe
nach fünf bis zehn Jahren darf nicht übertragbar sein, so daß er dem Handel und damit auch den Ratingagenturen entzogen ist.
Da die Zwangsanleihe häufig als Schreckgespenst betrachtet und mit einer Enteignung verwechselt wird, hier noch mal eine weitere Erläuterung.
Motive zur Begebung von Zwangsanleihen
Der Staat hat durch die Begebung von Zwangsanleihen die Möglichkeit, sein Haushaltsdefizit zu einem niedrigen Zins zu finanzieren. Die Differenz zwischen Marktzins und Anleihezins entspricht dem Charakter nach einer Steuer auf das zwangsweise geliehene Kapital. Da die Bemessungsgrundlage für Zwangsanleihen typischerweise das Vermögen darstellt, ist die fiskalische Wirkung einer Vermögensteuer vergleichbar.
Da die Zwangsanleihe für die Steuerpflichtigen mit deutlich geringeren Lasten verbunden ist, wird sie überwiegend eingesetzt, wenn der Staat aus Bonitätsgründen keine Gläubiger mehr findet. So sind Kriegsanleihen teilweise als Zwangsanleihen ausgelegt.
schöner Vorschlag.
Der Anspruch auf Rückzahlung der Solidaritätsanleihe nach fünf bis zehn Jahren darf nicht übertragbar sein, so daß er dem Handel und damit auch den Ratingagenturen entzogen ist.
Da haben die aber eine andere Gruppe von Nutznießern - oder besser Anspruchsberechtigten - wohlweislich "vergessen", wenn die o.g. Anführungen vollständig sind...
Die Erben nämlich. Wenn so ein geprellter Mensch, dem man durch dieses Hintertürchen sein sauer verdientes Geld und vielleicht sogar die Existenzgrundlage entraubt, blöderweise sterben sollte, dann freut sich der "Staat" und seine Schranzen zweimal.
Aber dass die, wenn das Geld für die Party zur Neige gehen sollte, zu jeder Gemeinheit fähig sind, haben wir hier vor Jahren schon diskutiert.
Einzig neue Qualität an der Sache: Wofür wir bisher als Verschwörungstheoriker und dumpfe Angstmacher geprügelt wurden, wird jetzt zur Vorbereitung der Öffentlichkeit schon mehr oder weniger offen diskutiert und publiziert.
Der Anspruch auf Rückzahlung der Solidaritätsanleihe
nach fünf bis zehn Jahren darf nicht übertragbar sein, so daß er dem Handel und damit auch den Ratingagenturen entzogen ist.
https://aufwachenundmitmachen.wordpress.com/2011/...-via-jjahnke-net/
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