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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.207,7 $ -0,02% Perf. seit Threadbeginn:   +437,45%
 
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zum Thema Inflation und Trends

2
16.03.10 19:42

http://www.ariva.de/...denbremse_2011_t283343?pnr=7647701#jump7647701

http://www.ariva.de/forum/...-Markt-mit-der-Masse-zu-schwimmen-404495

Langfristig geht kein Weg an Sachwerten zur Vermögenssicherung vorbei. Hier ist Gold sicher eine gute Wahl. Kurzfristig stehen wir am Scheideweg zwischen Todsparen (Deflation) und einer neuen schnelleren Geldpresse.

In den agegebenen Links findet ihre eine Ausführung zur Schuldenbremse und eine zur Hartnäckigkeit von Trends.

Gruß

Permanent

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Geierwilli:

der Aufschwung ist nicht aufzuhalten ....

3
16.03.10 19:52
Zwischenbilanz vom 08.03. bis 15.03.2010

www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/12700cFrame-SetAlmanach.html

Armer Herr Schäuble, das wird nix mit 2011, fürchte ich
die Zitat:

"exorbitant" hohe Kreditaufnahme werde in den nächsten Jahren schrittweise reduziert, dürfte wohl ein nicht zu erfüllender Traum bleiben.

Das mit NRW, wird ein zusätzlicher "Rohrkrepierer" für alle Fähnchenschwingenden Heilsbringer, einschließlich dem Erzengel Gabriel werden - denke ich (..)

Echt schade für das Schuldgeld, das da in Papp-und Faltschachteln gesteckt wird. Und dann noch das Volksgold verzocken wollen .....
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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Börsensieger:

Aus dem Newsletter

9
16.03.10 19:56

von www.krisenvorsorge.com/

In Zahlen sieht es in der  Bundesrepublik in etwa so aus:

           
  • Die Regierung wird für  das laufende Jahr einen Haushalt in Höhe von 319,5 Mrd. Euro  beschließen.
  • Um dies zu  finanzieren, sieht der Haushaltsansatz eine Neuverschuldung von 80,2  Mrd. Euro vor.
  • Die Hälfte dieser  neuen Schulden wird für die laufenden Zinszahlungen benötigt.
  • Der Bund alleine hat  circa 1. Billion Euro Schulden und muss dafür jährlich 41 Milliarden  Euro Zinsen zahlen.
  • Die Zinslasten sind  mittlerweile der zweitgrößte Haushaltsposten.
           

Deutschland verstößt damit  natürlich gegen die Maastricht-Kriterien und vom Sparen kann bei weitem  keine Rede sein. Laut dem Statistischem Bundesamt wurden die Schulden  der öffentlichen Haushalte seit 1950 noch nie abgebaut. Es kamen also  Jahr für Jahr neue Miese dazu.

           

Für die nächsten drei Jahre  sind neue Schulden in Höhe von 310 Mrd. fest eingeplant.

           

Rechenbeispiel für  die Rückführung:

           
  • Wenn der Bund pro Jahr  zehn Milliarden Euro Altschulden tilgen wollte, würde es 100 Jahre  dauern, bis eine Billion Euro Schulden abgetragen wäre.
  • Aufgrund der  zusätzlich anfallenden Zinskosten von derzeit knapp 41 Mrd. Euro müsste  er pro Jahr ca. 50 Mrd. Überschuss erzielen.
           

Bitte bedenken Sie, dass  der Staat selbst kein Geld verdient, sondern es seinen Bürgern – sprich  uns allen - aus der Tasche zieht.

           

Dies erschwert natürlich  jeglichen Aufschwung und wir würden ein gewaltiges Wirtschaftswachstum  benötigen, um dieser Last Herr zu werden. Angesichts der Finanzkrise und  der Überalterung der Gesellschaft ist das eine völlige Utopie.

           

Somit muss man  konstatieren, dass wir völlig überlastet, ein wackeliges Kartenhaus  jonglieren und bereits ein geringer Windstoß reicht, um alles über den  Haufen zu werfen. Mit der Finanzkrise, den überschuldeten Kommunen, der  hohen Arbeitslosigkeit, dem wirtschaftlichen Einbruch und weiterem sind  wir von einigen Stürmen akut bedroht.  

Wer halbwegs unser Geldsystem versteht, mit Zins und Zinseszins wird Gold kaufen!
Wer es noch nicht versteht. Für den empfehle ich diese Seite.
das-bewegt-die-welt.de
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dixi00:

Entwicklung von Chinas erstem Jumbojet...

3
16.03.10 22:17
...Der erste in China entwickelte Jumbojet dürfte Ende dieses Jahres fertig entwickelt sein. Er soll Airbus und Boeing direkt konkurrieren und so die Preise der beiden Marktleader drücken.

Die Entwicklung des ersten chinesischen Jumbojets, des C919, wird bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden, wie Wu Guanghui, Vizegeneralmanager der Commercial Aircraft Corporation of China, in einem Interview mit der Beijing Times am Donnerstag erklärte. Wu, der selbst auch Chefentwickler des Flugzeuges ist, erklärte, dass im C919 viel Platz und größere Sitze geben würde. Die Herstellungskosten des C919 werden tiefer sein als die vergleichbarer Flugzeuge von Airbus oder Boeing, sodass auch die Flugzeugtickets günstiger sein dürften, fügte er hinzu. Wu ist der Auffassung, dass sich der C919 in China wegen seiner Qualität, seiner Kapazität und seiner tiefen Kosten gut verkaufen dürfte. „Bis zu 2000 Flugzeuge vom Typ C919 könnten binnen 20 Jahren verkauft werden“, so Wu.

german.china.org.cn/business/txt/2010-03/...ntent_19618879.htm

...wenn sie sicher sind, warum nicht...
Den privaten Notenbanken muss die Geldhoheit entzogen werden.
Die Wirtschaft muss dem Volke dienen, und das Kapital (Geld) der Wirtschaft.
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Tiefstapler:

China baut Flugzeuge?

3
16.03.10 22:23
Da bin ich auf den "Crashtest" gespannt...
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real_pipo:

Jumbojet ist etwas übertrieben

4
16.03.10 22:26
Es geht hier um eine Kiste der grössenortnung A320. Aber ja, das ist ein viel veraufter Typ und die Chinesen werden den Markt sicher von Hinten (mit dem Preis) aufrollen. Der wird wohl zuerst in China und Afrika unterwegs sein... wenn er dann nicht allzuoft crashed, ja dann auch sonst in der welt.
en.wikipedia.org/wiki/Comac_C919

Grüsse und Tschüss
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kleinerschatz:

Börsensieger:Was bleibt da für die nächsten übrig

3
16.03.10 22:29
Die Zinslasten sind  mittlerweile der zweitgrößte Haushaltsposten.

Der Bund alleine hat  circa 1. Billion Euro Schulden und muss dafür jährlich 41 Milliarden  Euro Zinsen zahlen.
Antworten
Börsensieger:

Nix bleibt übrig

7
16.03.10 22:39
weder für uns noch für die nächste Generation. Ein paar Jahre gebe ich dem System noch dann ist schicht im Schacht.
Wer halbwegs unser Geldsystem versteht, mit Zins und Zinseszins wird Gold kaufen!
Wer es noch nicht versteht. Für den empfehle ich diese Seite.
das-bewegt-die-welt.de
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maba71:

Goldbericht für den 16.03.2010

4
17.03.10 07:33
Gold & Gesellschaft: Endstation Sozialismus?

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungs-Instituts Emnid könnten sich 80 Prozent der in den neuen Bundesländern und 72 Prozent der in den alten Bundesländern Befragten vorstellen, in einem sozialistischen Staat zu leben, so lange für Arbeitsplätze, Solidarität und Sicherheit gesorgt wäre. Den Wert Freiheit nannten nur 28 Prozent der Ostdeutschen als wichtigstes politisches Ziel.

Das ist eine gefährliche Entwicklung. Von den Ostdeutschen könnte man aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit eine gewisse historische Remanenz erwarten, die als (N)Ostalgie ihren Ausdruck findet und sogar noch aktiv von den Medien gepflegt wird. Dass es damals viel besser gewesen sein sollte als heute – diese Sprüche kennen wir ja schon. Natürlich hatten die Leute damals Arbeit und waren Blumen schwenkend auf den diversen Huldigungsveranstaltungen für ihre Staats- und Parteiführung aufgeräumt. Aber ist das ein erstrebenswertes Lebensziel?

Sind der Unterdrückungs-Apparat der Stasi, die Parolen an maroden Gebäuden und der Lebensstandard eines Dritte Welt Landes schon vergessen? Wahrscheinlich schon, denn man versucht den erhaltenen Lebensstandard des Westens mit den Errungenschaften seines untergegangenen real existierenden Sozialismus zu einem neuen sozialistischen Wunschstaat zu verschmelzen. Dass dies nicht funktionieren kann und wird, diesen Beweis müsste doch wohl jemand noch erbringen, oder?

Viel gravierender ist die Entwicklung in Westdeutschland, die ja 45 Jahre nach dem Krieg keine Fortsetzung der Diktatur mit anderen Mitteln über sich ergehen lassen mussten. Sind Arbeitsplätze und Solidarität, die heute gleichmacherisch als Mindestlebens-Standard gesehen wird, wirklich alle Kriterien, auf die es ankommt.

Wenn das der Fall sein sollte, dann würde sich der Politikansatz von Brot und Spiele bestätigen. In diesem Zusammenhang muss man sehr wohl die Ansätze der Linken in Deutschland beobachten, die ja den Kapitalismus durch ein sozialistisches Staatengebilde ersetzen wollen.

So paktiert die SPD-Linke Andrea Ypsilanti nicht nur mit der retro-Stalinistin Sarah Wagenknecht, sondern gründet mit der Solidarischen Moderne einen Think Tank, mit dem Ziel, aus den derzeit verkrachten linken Parteien in Deutschland eine neue Volksfront zu schmieden. Ziel dieses Instituts sind nach eigener Darstellung ein demokratischer Sozialstaat, die ökologische Gerechtigkeit und eine soziale Ökonomie.

Dabei gibt sich diese Bewegung nicht mit den politischen Leitideen der klassischen Linken, das heißt Gleichheit und Gerechtigkeit, Solidarität und Demokratie zufrieden. Vielmehr möchte man eine erweiterte Finanzierungsbasis der öffentlichen Hand schaffen, damit die erwirtschaftete Mehrproduktion den Gesellschaftsmitgliedern in gerechten Anteilen zugute kommt. Man strebt zu diesem Zweck eine moderne solidarische Ökonomie an, die jenseits traditioneller Privatwirtschaft und Erwerbsarbeit organisiert wird.

Konkret heißt dies, dass man den Staat zu Lasten der Leistungsträger der Gesellschaft (diejenigen, die einen Großteil der Steuerlast tragen) noch stärker ausweiten will, um so die Umverteilung zu verstärken. Gleichzeitig stellt man aber das privatwirtschaftliche Modell in Frage und möchte es durch eine staatliche gesteuerte Planwirtschaft ersetzen.

Da man aus der Vergangenheit weiß, dass damit der Lebensstandard innerhalb der Gesellschaft sinken wird, wird ein Transformationsprozess für die Lebensstandards in den westlichen Demokratien proklamiert. Unter diesem Begriff sollen wir ökonomische Solidarität mit den Ländern auf der Welt praktizieren, die unter dem Klimawandel besonders stark leiden.

Das Problem ist, dass sich Begriffe wie Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität in der Öffentlichkeit gut instrumentalisieren lassen. Der Staat wird hier zudem als der neue Superheld gesehen, der zuerst die maroden Banken gerettet hat und nun den wirtschaftlichen Abschwung gestoppt hat. Ist dann Sozialismus aus Sicht eines größeren Teils der Bevölkerung nicht doch die bessere Staatsform als Kapitalismus. Schließlich konnte man Arbeitsplätze retten und die Sparguthaben wurden auch vom Staat garantiert.

Was wir derzeit beobachten, ist eine Metamorphisierung des Kapitalismus hin zu einem staatskapitalistischen System. Nicht weil der Kapitalismus sich nicht mehr regenerieren könnte – aber weil man die sehr schmerzliche Ausmerzung der Fehlentwicklungen des Kapitalismus, die Kredit- und Konsumgesellschaft, nicht zulassen will. Da scheint nach Ansicht einer Mehrheit mit einem sozialistischen System der bessere Weg gefunden worden zu sein.

Das löst aber unsere heutigen Probleme nicht. Es macht sie nur noch schlimmer, weil die notwendige Regeneration des Kapitalismus künstlich herausgezögert wird. Das System ist trotzdem kaputt und der Umbruch wird sich dann nicht nur im Zusammenbruch der Kredit- und Konsumgesellschaft niederschlagen, sondern in einem abrupten Ende des Sozialstaates bedingt durch dessen Konkurs.

Es macht vor diesem Hintergrund wahrscheinlich wenig Sinn, gegen den derzeitigen linken Zeitgeist anzukämpfen. Hoffen wir, dass sich dieses Problem schnell von selbst löst, bevor die faschistoiden Tendenzen des Sozialstaates weiter Überhand nehmen.

Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten

Nachdem sich Gold gestern trotz des stärkeren Dollars gut gehalten hat, ging es heute auch in US-Dollar gerechnet mit fallenden Dollar kräftig bergauf. Im späten Access Handel konnte sich Gold bis nahe an die Marke von $1.130 heranarbeiten.

Im asiatischen Handel heute früh sah es dagegen noch nach einem ruhigen Goldtag aus. Der Preis pendelte um die Marke von $1.110 und konnte erst zur zweiten Hälfte dieser Handelszeit die Marke von $1.110 überschreiten.

Mit der gleichen Gemächlichkeit ging es dann in den Londoner Vormittagshandel. Der A.M. Fix kam mit $1.113,25 (EUR 813,36) um zehn Dollar stärker als noch vor 24 Stunden zustande. In Euro gerechnet war der Anstieg mit neun Euro sogar noch etwas kräftiger.

Im frühen Nachmittags-Handel vor Eröffnung der New Yorker COMEX tat sich ebenfalls wenig. Gold konnte die Marke von $1.115 nicht überwinden.

Mit dem fallenden Dollar kam diesmal die kräftige Aufwärtsentwicklung mit Beginn des Handels an der COMEX. Eine halbe Stunde nach deren Eröffnung stieg Gold plötzlich auf bis zu $1.125 an. Dieses Niveau hielt bis zum Londoner P.M. Fix um 16:00 Uhr MEZ: $1.124,75 (EUR 817,17) lautete der Kurs. Ein Anstieg um $21 im Vergleich zum gestrigen P.M. Fix. Dass dieser starke Anstieg im Vergleich zum A.M. Fix im Wesentlichen durch den niedrigen Dollar verursacht wurde, kann man an dem Zuwachs in Euro nachvollziehen: Dieser betrug nämlich nur zehn Euro und damit nicht signifikant mehr als zum A.M. Fix.

In den verbleibenden Handelsstunden konnte Gold zwar die Marke von $1.125 testen, aber zum Ende des COMEX-Handel fiel das gelbe Metall wieder leicht auf $1.123 zurück. Im späten Access Handel ging es dann mit dem weiter schwächelnden Dollar weiter bergauf.

Der US-Dollarindex (USDX) gab heute um signifikante 0,5 Punkte auf 79,7 nach.

www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/action/latest
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 307034
"Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." (Otto von Bismarck)
"Die Glocke klingt so laut, weil Sie leer ist!"
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Faxe27:

maba

9
17.03.10 08:09
interessanter beitrag-der den nagel auf den kopf trifft. ich selber lebe in österreich-und muss auch hier erkennen, dass die leute immer mehr in sozialistische nostalgievorstellungen abstürzen-insbesondere als die politiker mit der freien vergabe von sozialleistungen (zu lasten des fleissigen mittelstands) für eine leistungserosion ungeahnten aussmasses sorgen. kernpunkt ist dabei die abschaffung des leistungsprinzips-was bereits bei den jungen schulabgängern für eine fragwürdige lebenseinstellung sorgt. dass irgendjemand das angeordnete faulenzen aber zahlen muss, vergessen diese leute alle. kurz: der mittelstand ist bei uns so wie auch in deutschland langsam aber sicher an den rand des runis gedrängt worden. und wer konnte-hat seinen mittelpunkt des lebensinteresses ohnedies schon lange ins ausland verlegt (klugerweise !)-ich kenne selbst genug solche leute. aber die gefährlichste entwicklung ist für mich-dass in der brd tausende junge und gutausgebildete menschen das land verlassen-weil sie ob der horrenden abgabenbelastung für sich selbst kaum noch zukunftsperspektiven sehen. bravo: die guten vertreibt man aus dem land-und der bodensatz feiert hartz4-feste. wo wird das wohl enden?

ich selber bin selbständig und oft in russland bzw. ukraine unterwegs: sollen doch bitte einmal diese linksgrünen gutmenschen, die die welt verbessern wollen-selber aber möglichst keine leistung erbringen wollen-doch einmal in diese länder fahren-und sich ansehen, was der gelobte sozialismus aus den menschen macht. prost mahlzeit.

für mich ist klar-wenn diese tendenzen so weitergehen-bin auch ich weg !
Antworten
SOS10:

@Faxe27

4
17.03.10 09:58
Zitat:

"für mich ist klar-wenn diese tendenzen so weitergehen-bin auch ich weg !"

Ja denkst du wirklich, das das hilfreich ist für das Problem?

Aus deinem Posting geht für mich hervor, das du das sozialistischen System gleichsetzt mit Faulheit oder Inkompetenz? So einfach ist die Sache aber nicht.
Ich habe beide Systeme erlebt und bin mir nicht mehr sicher welches das bessere sein soll. Zu Zeiten der DDR wurde das Volk durch eine gewisse Gewalt unterdrückt die von der "herrschenden klasse" ausgeübt wurde durch diverse uns allen bekannte Instrumente. Es gab keine Freiheiten so wie wir das heute vermeindlich kennen.
Aber wie ist es heute den wirklich? Ist es nicht so das wieder das Volk unterdrückt wird durch die "herrschende Klasse" nur mit dem Unterschied das es heute nicht mit offensichtlicher und plumper Gewalt geschieht sondern durch Macht resultierend aus Geld?
Wie "frei" sind wir denn eigendlich? Wer besitz den die Freiheit zu tun was er will? Ist es nicht nur der der Genügend finanzielle Mittel bereitstellen kann? Oder der der autark dem "billigen" Konsum abgeschworen hat?Selbst mit der "Freiheit" als Unternehmer ist es nicht wirklich weit her.
Du hast dich als Unternehmer dem Staat unterzuordnen und viele viele Staatsdiener zu finanzieren auf der einen Seite, auf der anderen Seite bist du "Knecht" deiner Kundschaft weil du auf sie angewiesen bist. Ich erlebe es doch fast täglich in meiner Firma. Ja wo bitte liegen denn die Freiheiten heutzutage in dieser Gesellschaft? Etwa in dem Punkt Meinungsfreihet oder Pressefreiheit? Wer glaubt das das noch real ist der irrt gewaltig, das gibt es schon lange nicht mehr.

Tja, so wie ich haben sich das viel Leute auch mal ander vorgestellt den "goldenen Westen", man war geblendet von "billigem" Konsum, auf Grund der Tatsache das einem tiefgründigere Informationen einfach gefehlt haben. Jetzt 20 Jahre später um einiges reifer und nicht mehr so "blauäugig" wie am Anfang hat sich die Sache schon relativiert!
Wenn ich natürlich ohne Skrupel und ohne Rücksicht auf Verluste, Gewinn orientiert über "Leichen" gehe und wenn die Kohle stimmt glücklich bin, ja dann finde ich dieses System toll, und kann eigendlich garnicht verstehen was die Leute wollen. Das kann kann es doch aber nicht sein, oder?

Ich kann mir gut vorstellen warum Tendezen in Richtung Sozialismus aufkeimen in Deutschland, den Leuten fehlt eine gute Alternative! Das was wir zur Zeit erleben ist keine gelungene Alternative mehr!

Früher war genug Geld da um über alle Zweifel erhaben das System in einem guten Licht erscheinen zu lassen, jetzt dagegen wo alle "klamm" sind zeigt sich das ware Gesicht! Du kennst doch sicher den alten abgedroschenen Spruch "Beim Geld hört die Freudschaft auf"?

Jetzt sollten die Leute hier nicht denken ich war oder bin Kommunist, ganz im Gegenteil, ich war zu Zeiten des DDR Sozialismus der letzte der etwas Gutes in diesem System erkennen konnte, mir fehlte der Vergleich. Die Zeiten haben sich geändert und ich für meinen Teil glaube, das Kapitalistische System befindet sich gerade in einer ausserordentlich kritischen Phase und ist auf gutem Weg ernste Probleme zu bekommen wenn wir sie mal nicht schon haben.
Antworten
toni8000:

die wene ??

3
17.03.10 10:02
Investoren drängen in Fonds mit höherer Rendite

Europaweit sind Produkte für Aktien, Anleihen und eine umfassende Vermögensverwaltung gefragt. Insgesamt sind die Investoren wieder riskobereiter geworden. Beliebt bei Anlegern sind auch Dividendenfonds. Deren Renditen sind oft höher als die laufenden Ausschüttungen von erstklassigen Anleihen.

Im Januar verkauften die Anbieter von Investmentfonds in Europa Anteilsscheine im Gegenwert von 33,7 Mrd. Euro. Das ist nach Angaben des britischen Datenanbieters Lipper FMI der höchste Nettoabsatz seit August vergangenen Jahres und eine klare Wende nach den Abzügen von 6,2 Mrd. Euro im Dezember. Die Daten liegen dem Handelsblatt vor.

„Anleger sind risikobereiter geworden, um mehr Ertragschancen zu haben“, sagt Bella Caridade-Ferreira, Leiterin Research bei Lipper FMI. Am stärksten griffen die Anleger mit 12,4 Mrd. Euro bei Anleihefonds zu. Hier floss das Gros der Mittel in Produkte für höher verzinsliche Emerging-Markets-Titel, weniger Kapital in Angebote für Unternehmensbonds. Populär waren außerdem Aktienfonds mit Nettoinvestments von 8,7 Mrd. Euro. Auf gemischte Fonds entfielen noch 6,3 Mrd. Euro. Andere Fondsgruppen spielten keine Rolle.

In Zeiten niedriger Zinsen werden Geldmarktfonds unpopulär

Die Mittelzuflüsse bei Geldmarktfonds lagen dagegen im niedrigen einstelligen Milliardenbereich, was für den Januar nach Beobachtung von Lipper FMI untypisch niedrig ist. „Aber Termingeld und Bonds werfen nur noch minimale Zinsen ab“, erläutert Klaus Kaldemorgen, Deutschlandchef der DWS. „Anleger, die auf regelmäßige Einnahmen achten, suchen eine konservative Alternative zum Festgeld und zu Anleihen.“


Manche Experten sehen deshalb für einige Fondsgruppen kaum Absatzchancen in der Zukunft. Mit Blick auf die niedrigen Kapitalmarktzinsen sagt beispielsweise Reinhard Berben, Deutschland-Leiter von Franklin Templeton: „Produkte für erstklassige Euro-Anleihen und Geldmarktfonds werden Federn lassen müssen. Aussichtsreiche Alternativen finden Anleger bei globalen Staatsanleihen.“

So stand der Januar im Zeichen von Umschichtungen: heraus aus Anlagen mit Mini-Zinsen, hinein in Produkte mit höheren Renditechancen. Dabei spielten neben speziellen und risikoreicheren Anleihekategorien auch Aktienfonds eine Rolle.

Kaldemorgen erkennt hohes und weiter zunehmendes Interesse an einem ganz speziellen Segment: „Europaweit kaufen Anleger auch mehr Dividendenfonds“, sagt er. Dividendenrenditen sind oft höher als die laufenden Ausschüttungen von erstklassigen Anleihen und werden daher ebenfalls als Alternative zu Zinsanlagen betrachtet. Die DWS hat im bisherigen Jahresverlauf mit solchen Aktienfonds rund eine Mrd. Euro eingesammelt. „Diese Bewegung ist ähnlich wie in den Jahren 2003 und 2004, nur stärker“, bemerkt DWS-Manager Kaldemorgen.

Die neue Popularität der Aktie strahlt auch auf die Nachfrage nach Mischfonds aus. Derartige Produkte streben eine Vermögensverwaltung mit einem passenden Mix aus Aktien, Anleihen und anderen Vermögensformen an. „Das Risikobewusstsein bei Kunden ist gestiegen, deshalb sind diese sogenannten Vermögensverwaltungsprodukte gefragt – und werden auch gefragt bleiben“, sagt Franklin-Templeton-Mann Berben.

Berben glaubt an einen dauerhaften Trend, nicht an einen „Saisonartikel“. Er argumentiert hier beispielsweise mit Carmignac. Die französische Anlagegesellschaft erzielt anhaltend gute Absatzerfolge mit ihrem Mischfonds.

Das Haus taucht auch in der Absatzstatistik für Januar wie in den Vormonaten unter den Adressen mit den höchsten Verkäufen auf (siehe „Top Five der Gesellschaften“). Die Spitzenplätze belegen die amerikanische Blackrock und die Deutsche Bank mit ihrer Fondstochter DWS. In der Teilstatistik mit Ausrichtung auf die langfristigen Anlagefonds mit europaweitem Vertrieb liegt Franklin Templeton auf dem ersten Rang.

quelle: www.handelsblatt.com/finanzen/...-mit-hoeherer-rendite;2547326
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Tiefstapler:

@SOS

5
17.03.10 10:05
Also ich werde nicht unterdrückt und bin selber meines Glückes Schmied. In der DDR wären wir alle in Bautzen gelandet oder meinst Du die Stasi hätte abertausende regierungskritische Posts in Ariva einfach so durchgehen lassen? Ich krieg langsam das kotzen angesichts der grasierenden DDR-Nostalgie.
Antworten
Sommerer.:

@ SOS10 + Tiefstapler

7
17.03.10 10:20
Man müßte aus den genannten Systemen das Beste herausfiltern und zu einem System verschmelzen.
Nur leider ... 100% wird man nie bekommen da manche Subjekte wie immer kein Interesse und null Bock haben.
Was fasziniert, ist das Ausmaß, welches Gold als ultimatives Zahlungsmittel besitzt.  Gold und Silber schützt Vermögen vor der Enteignung durch Inflation.
das-bewegt-die-welt.de/
Antworten
Tony Ford:

Welche Leistungsgesellschaft?

7
17.03.10 10:20
Wir leben momentan in keiner Leistungsgesellschaft, denn Leistungsgesellschaft bedeutet, dass derjenige, der Leistung erbringt auch entsprechend entlohnt wird.
Es bekommt derjenige das meiste Geld, für dem der Markt das meiste Geld bietet. Wiederum bietet der Markt nicht das meiste Geld für die größte Leistung.
Wäre dem so, dann würde ein guter Facharbeiter nicht um einen Mindestlohn bzw. vernünftiger Bezahlung kämpfen müssen.
Ergo haben wir kein Leistungsprinzip, sondern vielmehr ein Machtprinzip, indem die Leute (vor allem die viel Geld verwalten), definieren was viel Leistung sein soll.
Ich bezweifle, dass so manche Manager diverse körperlich schwere teilweise sogar gefährliche Arbeiten in der Industrie oder auf dem Bau ausüben könnten.

Natürlich ist im Sozialismus das Leistungsprinzip noch weniger vertreten, doch es ist fraglich was wirklich besser ist.

Des Weiteren das Thema Freiheit ist weniger Wert als Solidarität und Sicherheit.
Für mich sehr gut verständlich, denn wenn sich jemand trotz Vollzeitbeschäftigung an der Armutsgrenze bewegt und ständig um seinen Arbeitsplatz bangen muss, er von der doch so tollen Freiheit nicht viel leben kann.
Klar kann jeder studieren und sich bilden, so dass er seine Chancen verbessert. Doch ist nunmal nicht jeder zum Akademiker geboren oder will auch nicht zum Akademiker werden, sondern einfach nur ein friedliches bescheidenes Leben ohne große Verlustängste führen können.

Eine weitere Frage die man sich stellen könnte ist, ob ein hoher Lebensstandard den Menschen wirklich glücklich machen kann?
Ich meine Nein, denn ein ständiges Streben nach immer mehr Vermögen und Luxus sorgt dafür, dass wir unsere menschlichen Werte viel zu wenig beachten.

Wie gestern im TV (Kerner am Abend) jemand zum Thema sagte, die Menschen sollten ihre Bedürfnisse versuchen zurückzuschrauben und stattdessen endlich mal wieder ihr Herz öffnen.

Da ich selbst einige Jahre noch in der DDR verbracht habe, weiß ich, dass es wenn auch wenig, doch gute Seiten gab. U.a. war der Umgang unter den Leuten (ausgenommen von diversen politischen Funktionären / Idioten) viel humaner, viel freundlicher.
U.a. gab es kaum Beschaffungskriminalität,
es gab keine Handelsvertreter, die einen versucht haben möglichst viel Geld aus den Taschen zu leiern,
und es gab keine nervige Werbung bzw. das ständige nervige Bestreben Waren an den Mann bringen zu müssen.

Im Übrigen ist die DDR nicht "Pleite" gegangen, weil die ein soziales System aufrecht erhalten wollten, sondern weil in der DDR eben diverse Funktionäre getreu nach dem kapitalistischen Motto "Ich nehme mir alles was geht!" gelebt haben und die DDR vor allem Russland förmlich ausgesaugt wurde, sich in Russland manche Leute daran bereicherten.
Am Ende ist auch der größte Kommunist auch nur ein Kapitalist, der mittels eines Sozialstaates versucht sich zu bereichern.
Daher ist es auch absurd, dass man Sozialismus in Verbindung mit "Leben auf Pump" gleichsetzt, denn nix anderes tun wir momentan.
Das Hauptproblem in allen Gesellschaftsmodellen ist die Verteilung bzw. eine hausgemachte zunehmende Ungleichverteilung. Wenn man das Problem der zunehmenden Ungleichverteilung durch Gesetze lösen bzw. in einem Rahmen bringen kann, dann kann jedes Gesellschaftssystem funktionieren.

Lustig dabei finde ich, dass wir selbst in den Zeiten der hohen Staatsschulden in der Lage wären, das System zu entschulden und wieder gesunden zu lassen. Im Wege stehen wir uns eigentlich nur selbst, weil wir lieber privates Eigentum bis zum Untergang schützen und dann ALLES verlieren, statt lieber jetzt einen Teil des privaten Eigentums zu enteignen und zumindest 50% weiterhin dauerhaft schützen zu können.

Allein Deutschland sitzt auf einen Privatvermögen von etwa 5bio.€ und könnte somit den Staat entschulden ohne daran Pleite zu gehen.

Doch wenn Niemand von seinem Reichtum abgeben will, dann wird es eher oder später auf eine Währungsreform bzw. Revolution herauslaufen, bei dem die Kapitalisten von der Spitze verdrängt werden und neue Kapitalisten (ähm. Kommunisten) am Drücker für die nächsten Jahrzehnte sind.

Verlierer ist und bleibt der kleine Mann, der mal von dem Einen mal von dem Anderen stets immer ausgenommen wird bzw. die Machthaber finanziert, so wie die Bauern früher den Adel finanziert haben.
Antworten
SOS10:

@tiefstapler

 
17.03.10 10:23
Zitat:

"Also ich werde nicht unterdrückt und bin selber meines Glückes Schmied"

Bis zu einem gewissen Maß hast du Recht, nur wenn dir die Grundlagen dazu entzogen werden, sieht die Sache schon anders aus. Wie bitte willst du dich zum Beispiel dagegen wehren wenn deine Kundschaft immer ärmer wird und sie dich nicht bezahlen können? Oder wenn staatlich auferlegte Versicherungen, Umweltabgaben, Steuern u.s.w. deinen Gewinn auffressen? Mal ganz davon abgesehen das du auch noch einige Rentner und Harz 4 Empfänger finanzieren sollst. Ist das dann eigendlich noch "freier" Kapitalismus?

P.S. In Bautzen sind nur die richtig "schlimmen" gelandet nicht alle. Für ein staatsfeindliches Posting bei Ariva maximal Chemnitz oder Gera.
Antworten
SteG1:

gggg

 
17.03.10 12:01
SOS muss sich noch entscheiden, ob er lieber den "freien" Kapitalismus will (PostNr. 16116) oder doch lieber zurück zum Sozialismus will (Nr. 16111). Sehr amüsant, ist auch nur so in etwa das genaue Gegenteil...

Man kann auch einfach mit viel Polemik gegen ein System schreiben, einmal ist sollte es sozialistischer und das andere Mal (ca. 20 min später) sollte es doch noch etwas kapitalistischer sein.

"Ist das dann eigendlich noch "freier" Kapitalismus?"
Nein lieber SOS, aber den hatten wir auch noch niemals in Deutschland (nur so als Information für dich als Experten). Nur noch eine kleine Anmerkung am Rande für dich als Unternehmer: Du persönlich zahlst keine Hartz IV Empfänger, da Du doch selbstständig bist oder? Also zumindest zahle ich keine Arbeitslosenversicherung, aber das solltest Du als Unternehmer eigentlich schon wissen...
Antworten
SOS10:

@SteG1 Langsam aber sicher frage ich mich,

3
17.03.10 12:31
was dein wirkliches Problem ist?

Bist du sozial so isoliert, das du hier zu allem deinen unquallifizierten Senf dazugeben must um überhaupt mit jemandem zu komunizieren? Du hast doch offensichtlich Probleme mit dem lesen oder, sonst würdest du es ja mal feritg bringen, auf das einzugehen was andere user posten anstatt deine nicht vorhandene Erfahrung hier preis zu geben.
Ich glaube nicht das du zum Thema Sozialismus/Kapitalismus überhaupt etwas sinvolles beisteuern kannst (wie auch), insofern kann man es dir ja auch nicht übel nehmen.
Antworten
sibo:

sos

5
17.03.10 12:36
Geht es auch ohne Beleidgungen oder ohne persönlich zu werden? Musst du deine abstrusen Theorien nur über Pöbeleien rechtfertigen?

Oder nagen hier Selbstzweifel ? :-)
Antworten
SOS10:

He sibo!

 
17.03.10 12:41
bist du etwa auch so einer wie Steg? Wer versucht den wen zu beleidigen? (leider geht das aber nicht, es fehlt das Niveau)
Wenn es euch Freude bereitet, bin ich aber gerne dabei!
Antworten
SOS10:

@SteG1 Wieder mal etwas Nachhilfe

 
17.03.10 12:50
Es ist völlig kostenlos für dich SteG, ich mach das gerne!

"In Deutschland zählen die Beiträge zu folgenden Pflichtversicherungen zu den Lohnnebenkosten (in der engeren Definition nur die auf den Arbeitgeber entfallenden Anteile):

Rentenversicherung; Beitrag Januar 2009: 19,9 Prozent paritätisch
Krankenversicherung; Beitrag Juli 2009: 14,0 Prozent paritätisch; 0,9 Prozent zusätzlich durch den Arbeitnehmer
Arbeitslosenversicherung; Beitrag Januar 2009: 2,8 Prozent paritätisch
Pflegeversicherung; Beitrag Januar 2009: 1,95 Prozent paritätisch; 0,25 Prozent zusätzlich durch kinderlose Arbeitnehmer über 23 Jahre
Gesetzliche Unfallversicherung: Beitrag abhängig vom Unfallrisiko; wird ausschließlich vom Arbeitgeber getragen"

de.wikipedia.org/wiki/Lohnnebenkosten
Antworten
Schoko65:

SOS10

4
17.03.10 13:28
ich behaupte, das generell nur Menschen die zwei verschiedenen Gesellschaftsformen vergleichen können,
welche dies bewusst miterlebt haben, so wie Du z.B.
Allen anderen würde ich das Recht absprechen Wertungen vornehmen zu dürfen.
Antworten
SOS10:

@Schoko65, Wahre Worte!

 
17.03.10 13:39
Antworten
Tony Ford:

@SOS und Steg...

2
17.03.10 14:36
Bitte habt euch wieder lieb, denn sicherlich will keiner von euch Beiden dem Anderen was böses.
Ich denke, dass man über Systeme diskutieren kann, man sich daran jedoch nicht zu heftig hochziehen sollte.
Ansonsten kann es passieren, dass man unglücklich wird und man nur noch das Schlechte im Leben sieht, doch man am Ende eigentlich für jeden friedlichen Tag voller Gesundheit und einer gewissen Freiheit dankbar sein sollte.

Am Ende könnte es uns wahrlich schlechter gehen und so sollte man nach jeder Debatte auch versuchen wieder einen Gang nach unten zu schalten und das schlechte System ein schlechtes System sein lassen.

Wenn ein System wirklich zusammenbricht, dann müssen wir uns dann nur die Frage stellen, ob wir hätten etwas besser machen können. Und selbst wenn wir dies getan haben, so liegt es eben nicht in unserer Macht, das System zu retten.

Fakt ist eines:
- die Politik der letzten 10 Jahre war eine schlechte Politik, weil die Solidarität deutlich gelitten hat
- Sozialismus ist eine schlechte Lösung, Kapitalismus wie bisher aber auch

Man mag es schwer glauben, doch der Buddhismus (Buddha) hat genau dieses Problem schon vor mehr als 2000 Jahren erkannt und festgestellt, dass der Weg zum menschlichen und gesellschaftlichen Glück ein Mittelweg bzw. klassischer Kompromiss ist.
Erst aus den Extremen entstehen die Übel dieser Welt und sind deshalb auch zu vermeiden.

Im Klartext auf die heutige Gesellschaft bezogen ist folgendes zu vermeiden...
- Armutsgrenze vs. Reichtum (d.h. je größer die Mittelschicht, je kleiner die arme und reiche Schicht, desto besser)
- volle Überwachung / Zensur vs. grenzenlose Freiheiten (Thema Mindestlöhne, Eingriff in den Markt, wenn es unmenschlich wird, ...)
- politischer Extremismus, der den Einsatz von Gewalt als legales Mittel ansieht

uvm.

Ich will also weder einen Überwachungsstaat, noch einen Staat der sich von den Bürgern "vorführen" und "ausnehmen" lässt.
Ich will weder DDR-System, wo der Arbeiter mehr als der Akademiker bekommt, noch USA-System, wo der arme Bürger auf der Strecke bleibt.
Antworten
SteG1:

Lieber SOS

 
17.03.10 16:11
"Bist du sozial so isoliert, das du hier zu allem deinen unquallifizierten Senf dazugeben must um überhaupt mit jemandem zu komunizieren?"
Wenig oder viel sozialer Kontakt ist natürlich relativ, aber nach deiner Postingsanzahl und Uhrzeiten jedenfalls deutlich mehr als Du...

"Ist das dann eigendlich noch "freier" Kapitalismus?" Das "noch" beinhaltet, dass es deiner Meinung nach zuvor einen freien Kapitalismus gegeben haben soll. Dieses ist schlicht falsch, bitte einfach mal informieren. Da Du scheinbar sehr gut googeln kannst, sollte dies ja kein Problem darstellen...

"Oder wenn staatlich auferlegte Versicherungen, Umweltabgaben, Steuern u.s.w. deinen Gewinn auffressen?" Dieser Satz bezieht sich auf dein angebliches Unternehmen und ja Abgaben und Steuern reduzieren deinen Gewinn.
"Mal ganz davon abgesehen das du auch noch einige Rentner und Harz 4 Empfänger finanzieren sollst."
Dass Du nach der Gewinnreduzierung  (auch noch) zusätzlich Renter und Hartz IV Empfänger finanziert ist schlicht falsch. Der Gewinn deines Unternehmens ist dein persönliches Einkommen, zumindest in deiner Rechtsform. Zwischen Goggeln und Verstehen, das sind dann halt schon zwei unterschiedliche Dinge....
Und schaue mal auf deinen persönlichen Steuerbescheid (in der Hoffnung, dass Du jemals solch einen gesehen hast). Da steht oben Einkünfte, dann Sonderausgaben etc.  und irgendwann unten kommt das zu versteuernde Einkommen.... leider habe ich bei mir noch nie zusätzliche Abgaben für gesetzliche Renten-, Arbeitslosenversicherung etc. entdeckt. Also entweder hat das Finanzamt keinen Schimmer von der Einkommenssteuererklärung oder jemand anderer hier. Mit Verlaub die Festlegungen des Finanzamts decken sich mit meinen Wissen und auch mein Steuerberater hat mich noch niemals auf das Fehlen dieser Posten hingewiesen, aber nun jeder darf ja seine Meinungen haben, unabhängig davon ob diese richtig oder falsch sind...
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