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Quo Vadis Dax 2009


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DAX 24.220,01 +0,10% Perf. seit Threadbeginn:   +385,96%
 
melbacher:

snowsport ja richtig

6
22.05.09 20:10
Im DAX nur Long gehen wenn wir den Abwärrstrend bei ca. 4950 verlassen.
Wir können im Abwärtstrendkanal bis 4800 runterlaufen. Da wird es sich entscheiden und da sollten wir darauf achten, ob der DOW parallel die 8250 durchbricht. Wenn beides geschieht, ist der Aufwärtstrend wohl beendet.
Mir fällt gerade ein, ich sagte ja mal über 8200 ist die Krise vorbei und darunter wieder da. Bis dahin sollte man einfach zuschauen und den Spekulanten das Spielfeld überlassen, denn beide Lager werden so schnell nicht aufgeben und die Hausfrau dazwischen wird überrant werden.
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Sinnvoller:

@mel -da haben wir " Sie " wieder fg**

 
22.05.09 20:12
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börsenfurz1:

"Wir müssen die Macht der Wall Street brechen"

8
22.05.09 20:15
Der frühere IWF-Chefökonom Simon Johnson über das Schwellenland Amerika, zögerliche US-Politiker und ignorante Europäer.

Grossbild

Simon Johnson: "Alle Finanzkrisen der jüngeren Geschichte wurden dadurch ausgelöst, dass eine wirtschaftliche Elite zu viel Macht bekam." Für eine Übersicht, welche früheren Wall-Street-Berater im Weißen Haus sind, oder waren, klicken Sie auf das Foto Simon Johnsons. (Foto: MIT Sloan School of Management)

Simon Johnson lehrt globale Ökonomie am Massachusetts Institute of Technologie. 2007 und 2008 leitete er die Forschungsabteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Sein Spezialgebiet sind Finanzkrisen - und seine Thesen ebenso einleuchtend wie provokativ. So unterschiedlich Probleme in einzelnen Ländern sind, gibt es doch gemeinsames Muster: Wirtschaftsoligarchen haben die politische Macht an sich gerissen. Die SZ sprach mit ihm darüber.

SZ: Professor Johnson, sie behaupten, in den USA habe sich ein stiller Coup ereignet. Die Wall Street habe Washington gekapert. Das klingt eher nach einer Verschwörungstheorie als nach ökonomischer Analyse.

Simon Johnson: Überhaupt nicht. Alle Finanzkrisen der jüngeren Geschichte wurden dadurch ausgelöst, dass eine wirtschaftliche Elite zu viel Macht bekam. Die USA unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht von Schwellenländern wie Südkorea oder Indonesien. Lesen Sie das Wall Street Journal?

SZ: Wieso fragen Sie?

Johnson: Da gab es kürzlich eine interessante Grafik. Sie zeigte den massiven Anstieg der Gehälter in der Finanzbranche. Der Grund dafür ist die Deregulierung. Es ist ein Fakt, dass die Wall Street mit Millionensummen Wahlkämpfer unterstützt hat, während sich Politiker für den Abbau gesetzlicher Vorschriften stark machten.

SZ: Sie meinen, die Großbanken hätten sich politischen Einfluss gekauft, um immer größere Profite einzufahren?

Johnson: Nun ja, ich würde es so ausdrücken: Der Wall Street ist es gelungen, Washington weiszumachen, dass alles, was gut für den Finanzsektor ist, auch gut fürs Land ist. Viele Beamte im Finanzministerium haben ja zunächst an der Wall Street Karriere gemacht. Die Großbanken bilden einen wichtigen Teil der politischen Klasse aus. So brauchen sie sich des Instruments der Bestechung gar nicht zu bedienen.

SZ: Angenommen, Sie haben recht, die Wall Street hat Washington in der Tasche. Warum holen sich Banken vom Staat dann nicht das Geld, das sie brauchen, um wieder solvent zu werden?

Johnson: Sie verschweigen das Ausmaß ihrer Not, um nicht verstaatlicht zu werden. Sie wollen gerade so viel Geld, wie sie zum Überleben benötigen. Das Problem ist, dass ihre Anlagen ihre Verbindlichkeiten nicht mehr decken, sie praktisch insolvent sind und sie daher kaum noch Kredite vergeben. Sie hoffen, dass ein Aufschwung sie rettet. Nur wird es keinen Aufschwung geben, wenn nicht zuerst der Kreditstrom wieder in Gang kommt.

SZ: Präsident Obama will neue Regeln für Gehälter im Finanzsektor und die Aufsicht über den Handel mit Derivaten verschärfen. Es scheint, als befreie sich Washington aus dem Klammergriff der Wall Street.

Johnson: Zumindest wird sich Washington seiner Verwicklung bewusst. Doch die Verbindung zu trennen, wird schwer. Nach meiner Meinung geht das, was die Regierung tut, nicht weit genug. Wir müssten schärfer regulieren, als es die bisherigen Pläne vorsehen. Wir müssten Banken, die zu groß zum Scheitern sind, mit Kartellgesetzen zerschlagen. Und wir müssten mehr tun, um die mit Schrottkrediten verseuchten Bilanzen zu säubern.

SZ: Was fordern Sie? Die Verstaatlichung des Finanzsystems?

Johnson: Nicht des gesamten Systems, nur der insolventen Banken. Das wäre der beste Weg aus der Krise. Wir hätten die Pleiteinstitute über- und ihnen ihre faulen Kredite abnehmen sollen. Den gesunden Rest hätten wir dann reprivatisieren können. Leider hat sich die Regierung diesen Weg verbaut.

SZ: Erklären Sie das.

Johnson: Mit den Stresstests hat sie den Märkten signalisiert: Dem Finanzsystem geht es den Umständen entsprechend gut, wir brauchen keine Verstaatlichung. Nun kann sie nicht auf einmal das Gegenteil behaupten, um eine Übernahme zu rechtfertigen. Sie würde all ihre Glaubwürdigkeit zerstören - mit schlimmen Folgen. Also bleibt uns nichts anderes übrig als zu hoffen, dass die Annahme der Regierung stimmt, die Banken könnten ihre alten Verluste mit neuen Gewinnen ausgleichen. Ich habe meine Zweifel.

SZ: Immerhin: In Asien und Amerika gibt es erste Anzeichen einer Stabilisierung, in Europa kaum. Was machen die Europäer falsch?

Johnson: Sie verhalten sich arrogant, fast ignorant. Sie behaupten, die Amerikaner hätten die Krise ausgelöst, daher müssten sie sie auch bereinigen. Abgesehen davon, dass diese These falsch ist, weil die europäischen Banken begeistert mitgemischt haben bei den Kreditexzessen der Wall Street, begründet die These eine gefährliche Passivität. Die Rezession hat Europa mit voller Wucht getroffen. Europa braucht eine entschlossene Krisenpolitik. Davon fehlt jede Spur. Dabei sind Bankkredite für europäische Firmen viel wichtiger als für amerikanische Unternehmen, die viel stärker auch auf andere Kapitalquellen zurückgreifen können.

SZ: Deutschland will eine Bad Bank einrichten, bei der Kreditinstitute faule Papiere deponieren. Eine gute Idee?

Johnson: Ich kenne die Details nicht. Aber nach allem, was der deutschen Regierung bisher zur Krise eingefallen ist, glaube ich nicht, dass sie zu einer vernünftigen Lösung in der Lage ist.

SZ: Welche Lehren sollte der Westen aus dem Finanznotstand ziehen? Teilen sie die Auffassung ihres Kollegen Paul Krugman, dass Bankgeschäfte wieder langweilig werden müssen?

Johnson: Das ist ein richtiger Ansatz. Die Zockerei auf fremde Kosten muss ein Ende haben. Die wichtigste Lehre der Krise sollte aber sein, dass wir Banken keinen großen politischen Einfluss mehr geben dürfen. Wir müssen die Macht der Wall Street brechen.
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MikeOS:

eindeutig ist der Abwärtstrend bei 4.300 bis 4.350

9
22.05.09 20:40
im Dax gebrochen.
Es gibt noch eindeutig zu viele Pessimisten bei Cognitrends Sensitivitätsanalyse, sodass ich keine fallende Kurse vermute.
Ich hatte Hatte letzte Woche kurzfristig und mittelfristig für den Dax auf fallende Kurse gesetzt. Hatte auch so im Sentix abgestimmt. Seit gestern Abend bin ich seit 4.8xx long - kurzfristig.
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Marlboromann:

US-Rentenmarkt Bullen am Zug, aber die

7
22.05.09 20:56

 

Entscheidung steht kurz bevor. Charttechniker können auch auf bekannte Formationen hinweisen und vermuten, aber es sieht doch gut aus für die Bullen. Stehen wir vor einer Kaufpanik?Quo Vadis Dax 2009 5874666

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MikeOS:

Aber meine Shorts kommen - Test der 5.111 Punkte

6
22.05.09 21:12
im Dax - Position 1.
TGTGT sagte gestern richtig - die Emittenten ziehen vor dem großen Terminverfall, Hexensabatt,  die Kurse, in die für sie günstige Richtung. Dran denken, der 3. Freitag im Juni ist wieder der Showdown im Dax, den Einzelwerten.  
Daher: Rechnet mal mit einem Dax oberhalb von 5.000
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musicus1:

LEUTE, eigentlich doch ganz einfach

8
22.05.09 21:15
indizies hoch zum verfall, euro-usd hoch und oel und gold ebenfalls................... dax  vielleicht  bei 5100-5300...aber ob es soo kommt?????  spannend nä wo  die währungen, have a look at this ....
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melbacher:

Na ich bin doch auf der Seite der

4
22.05.09 21:16
Hausfrauen :-)
Die 8250 wurde ja gerade erfolgreich verteidigt. Der DOW hätte Platz nach oben, wobei der Dax einen kurzfristigen Abwärtstrend hat, der aber sicherlich einfach überwunden werden kann, sollte der DOW abheben.
Gehen wir locker ins Wochenende heute wird es sich nicht mehr entscheiden.
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TGTGT:

GM short leider zu früh den

3
22.05.09 21:26
Rest gegeben, eben zu 1,09 Euro raus mit 25 Cent plus, damit da jetzt alle shorts draußen, gehe mit diesem Gewinn jetzt ins WE, Dax ist mir gerade zu langweilig, da passiert in der Range echt nischt.... Grüße....
Wer gut mit Geld umgeht, den wird es folgen wie ein treuer Hund seinem Herrchen ^^
Antworten
Gerstef:

musicus

 
22.05.09 21:30

wann ist verfall?

bist du gerade in devisen irgendwo im markt?ich bin seit 1,35 im euro long...überlege gerade was machen.charttechnisch seh ich bis 1,44 nix grossartig....bist du noch in deinem call?

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Helmut666:

mal der chart von heute mit

7
22.05.09 21:50
cams  widerständen und unterstützungen und den beliebten ratio.war also mal für alle wieder was dabei heute.
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 234483
DIE GANZE WELT IST EINE BÜHNE
Antworten
Bruno Eisentr.:

gerstef

2
22.05.09 21:51
bin zwar nicht musicus, aber ich denke sie meinte den großen Verfall. Das ist immer der dritte Freitag im Juni. Kleinen Verfall hatten wir ja gerade...
Dies ist keine Aufforderung zu irgendwas, sondern nur meine Meinung. Daher: Augen auf!
Antworten
checkerlarsen:

tagesshort raus bei 4900

 
22.05.09 21:58
die übergeordneten (langläufer) bleiben logisch weiter drin..dow hat sich weg getan....und  nicht erst heute....
Antworten
checkerlarsen:

...

 
22.05.09 22:03
weh getan soll das heißen also verletzt...
Antworten
Helmut666:

@checkerlarsen:

3
22.05.09 22:07
ich war ja heute noch beim posten und da ging es schon los,so schnell konnte man gar nicht reagieren bis der we-short zu hause war,hätte aber ehrlich auch nicht gedacht,dass er 4864.3 fällt(kassamarkt)war heute eher als sonst,dachte er zieht nochmal etwas an.man kann sich aber auch auf nichts mehr verlassen.:-)
DIE GANZE WELT IST EINE BÜHNE
Antworten
Stöffen:

Tscha

12
22.05.09 22:11
da ist nun mal leider nix draus geworden, aus meiner Trading-Idee aus #26168. Bei den Amis weiß man halt nie genau, ob nach 21.00 h die Kavallerie oder die Müllabfuhr eintrudelt :-(
Mund abwischen und weiter geht's.
P.S.: Eine kommende Reverse Head and Shoulder-Formation im SPX ist durchaus im Bereich des Möglichen.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 234486
Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht. (Mark Twain)
Antworten
checkerlarsen:

helmut

2
22.05.09 22:15
wenn ich davor gehockt wäre hätte ich das teil auch bei 4880 verkauft bin ich aber ja nich, hab gegärtert und danach mit den kötis ne größere runde gemacht...der fällt jetzt weiter...den amis schmecken die aktien nicht mehr..sind halt schlauer als die europäer......zumindest wenn es um geld geht....

schönes woenende...werde morgen zum  grillen eingeladen und sontag dann bei mir da hab ich nen paar leute da.
lammkotlets mit kartoffelsalat alah checker...
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Gerstef:

Dow

4
22.05.09 22:20

Vierter Tag und zweite Woche in Folge Im Minus...Ist ne Weile her seh ich grad wo wir so oft hintereinander im Minus lagen...macht mir im Moment nach dem rasanten Anstieg aber noch kein Kopfzerbrechen.Kann ruhig auch wieder etwas nach Süden....Ich will noch ein paar Aktien billiger (rheinmetall,klöckner usw) ....

gruss und schönes wochenende

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Marlboromann:

Kickt die GM Geisterfahreraktie aus dem DJ

5
22.05.09 22:26

Quo Vadis Dax 2009 5874831

Der Intradaychart einer Geisterfahreraktie.

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melbacher:

Am Wochenende stell ich meine neue Analyse

12
22.05.09 23:12
hier rein. Die ist zwar schon eine Woche alt, hab mich aber nicht getraut die zu zeigen, um nicht für Verrückt gehalten zu werden.
Also freut euch auf eine Analyse der etwas "anderen" Art :-)
Antworten
Gerstef:

mel

 
22.05.09 23:30
ich denke die threadteilnehmer hier sind einiges gewohnt :-) , also nur keine scham . Ich schau "deine" charts sehr gerne ... N8 for now !
Antworten
MaFyA:

was heisst denn nicht getraut

 
23.05.09 00:22
solange es sich fundiert auf irgend etwas stützt ist das doch vollkommen ok, im gegensatz zu anderen die ich hier nicht namentlich nennen möchte, die einfach irgendwelche kurse in den raum schreien ohne zu begründen warum das wohl so sein könnte?? jeder sollte seine meinung frei äussern können.. ob die analyse dann richtig war entscheidet letzten endes dann doch der markt :D
Es kann nur einen geben...
Antworten
Marlboromann:

Klartext zu GM - Was wirklich passiert

10
23.05.09 08:54
Klartext GM wird in eine Scheininsolvenz gehen oder aber sie einigen sich vorher mit den Gläubigern.
Egal wie GM wird weitere bis zu 30 Milliarden Staatsgelder bekommen, soviel ist jetzt schon sicher, denn man kann GM nicht gegen die Wand fahren. Würde man GM gegen die Wand fahren, dann ist das die größte Katastrophe für den CDS-Markt, denn dieser wäre von heute auf morgen ganz tot. Die Bombe würde durch alle Firmen ihre Schockwellen schicken. Aber dazu wird es nicht kommen.

Ich schätze die Chance, dass die Gläubiger dem Paket zustimmen, wird bei ca. 90% liegen. Weil ja 30 Milliarden vom Staat schon hinter den Türen zugesichert sind. Wenn GM-Gläubiger zustimmen, dann wird das wie der Erläsungsknall wirken, an den Märkten und dann kann die USA mit Sicherheit leichter ihre Schulden irgendwann zurückzahlen. Dies würde ihrem Rating auch zu Gute kommen.

Ein Sprecher des Finanzministerium wollte sich zu den Informationen nicht äußern. Die „Washington Post“ hatte zuvor berichtet, die US-Regierung bereite das Insolvenzverfahren für den größten US-Autohersteller für kommende Woche vor. Dem Entwurf für den Insolvenzplan zufolge solle der Opel-Mutterkonzern knapp 30 Milliarden Dollar an zusätzlichen staatlichen Krediten erhalten, zitierte das Blatt einen Informanten.

www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/...pel-wirklich-vorhat-397798/

Gruß Marlboromann
Antworten
Helmut666:

Wall Street: Mauer aus Skepsis

7
23.05.09 09:12
22.05.2009 23:35
Wall Street: Mauer aus Skepsis
New York (BoerseGo.de) - Am Montag feiern die Amerikaner Memorial Day. Viele US-Bürger waren wohl schon ins lange Wochenende abgereist. Darunter litt anscheinend auch die heutige Sitzung der Wall Street. Jedenfalls gab es nur magere Umsätze und kaum Nachrichten, daher mäanderten die Kurse ziellos dahin und schlossen heute leicht unter der Wasserlinie, aber noch knapp über dem Vorwochenniveau.

Damit blieb der Aktienmarkt im Korrekturmodus der Vortage, der Infodienst MarketWatch spricht von einer „Seitwärts-Korrektur“. Der Anlass für die derzeitige Stockung ist der Konjunkturaufschwung, der nicht so zügig vorankommt, wie es wünschenswert wäre. Die Panik der Wintermonate ist zwar verflogen, zurückgeblieben ist aber eine Mauer aus Skepsis.

Verwässerte Bankpapiere

Wie so oft drückten vor allem wieder die Banken auf das Gesamtniveau. Der Finanzbereich verlor insgesamt heute 1,2 Prozent und war damit der schwächste der großen Sektoren. Dazu mag die Deutsche Bank beigetragen haben. Die Frankfurter erklärten US-Bankpapiere seien jetzt teuer, da die Rechte der Aktionäre (einschließlich künftiger Dividenden) durch die massive Ausgabe neuer Aktien (um dem Stress-Test Genüge zu tun) verwässert würden.

Der Dow Jones Industrial Average bröckelte 0,18 Prozent auf 8.277 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 gab 0,15 Prozent auf 8987 Punkte ab und der technologielastige Nasdaq Composite Index zog sich um 0,19 Prozent zurück und schloss auf 1.692 Punkten.

Vergleich zur Vorwoche

Dow Jones plus 0,10 Prozent
S&P 500 plus 0,47 Prozent
Nasdaq plus 0,71 Prozent





Dow Jones Average: Gewinner der Dollarschwäche

Tops:

Gewinner im Dow waren vor allem defensive Multinationals. Die globalen Konzerne fahren einen großen Teil ihrer Umsätze und Gewinne im Ausland ein und profitieren jetzt davon, dass Euro&Co. gegenüber dem Greenback anziehen und daher die Auslandseinnahmen steigern.

Der Top war heute McDonald´s mit plus 2,5 Prozent auf 57,08 Dollar. Die „etwas andere“ Restaurantkette steigerte auch in den vergangenen Rezessionsmonaten ihre Umsätze und Gewinne dynamisch, vielleicht auch wegen den erschwinglichen Preisen. Daher gilt das Papier als defensiv.

Kraft Foods (Milka, Jacobs, Miracoli, Philadelphia) belegte mit plus 2,1 Prozent auf 25,46 Dollar den 2. Platz. Der Harungsmittelkonzern gibt ebenfalls als defensiv.

Platz 3 ging an Walt Disney mit plus 2 Prozent auf 23,70 Dollar.


Coca Cola avancierte 1,3 Prozent auf 47,30 Dollar.



Flops:

General Motors taumelte 25,5 Prozent auf 1,43 Dollar. Der TV-Kanal CNBC berichtete, dass sich die Besitzer von General Motors-Anleihen gegen einen Tausch ihrer Forderungen in zehn Prozent des Aktienkapital ausgesprochen haben. Anscheinend setzen viele Anleihen-Gläubiger auf einen Bankrott,  an dem sie durch entsprechende Derivate mehr verdienen.




S&P 500: Die Kunst der Kostenminimierung



Tops:


Der Einzelhandel konnte sich - dank guter Q1-Zahlen einiger Branchenvertreter - weitgehend von der Flaut absetzen. Die Erfolgreichen beherrschen die Kunst der Kostenminimierung.


Sears Holdings kletterte 10,4 Prozent auf 55,40 Dollar. Der Supermarktbetreiber (Kmart) meldete bereits gestern Abend einen völlig überraschenden Gewinn, trotz gefallener Umsätze. Der Einzelhändler hatte seine Kosten wesentlich stärker gedrückt als die Wall Street für möglich gehalten hatte. Dadurch konnte der Dienstleister die Gewinnmarge beträchtlich ausweiten. Dazu trug eine deutlich schlankere Lagerhaltung bei. Den Aktionären gefällt auch, dass es Sears gelang, seine Kreditlinien auszuweiten. Damit wurde die Finanzierung auf eine solidere Basis gestellt.



Gap stieg 2,6 Prozent auf 16,39 Dollar. Der Fashion-Händler meldete gestern Abend für Q1 zwar einen Gewinnrückgang um 14 Prozent, schnitt aber besser als erwartet ab. Der Broker Stifel Nicolaus beförderte den Einzelhandels-Titel von „Halten“ und „Kaufen“. Der Broker verwies dabei auf die Stärke der GAP-marke Old Navy, die mit niedrigen Preise attraktive Bekleidung für die ganze Familie anbiete. Der Broker Jefferies&Co. hob sein Kursziel um einen Dollar auf 21 Dollar.
Die Credit Suisse bleibt dagegen bei „Neutral“. Die Schweizer sehen wenig Anzeichen, dass sich die Umsatz-Trends verbessern.

Aeropostale gewann 3,6 Prozent auf 33,73 Dollar. Der via Postversand arbeitende Bekleidungshändler Aeropostale meldete je Aktie einen Gewinn von 49 Cents. Das war um 1 Cent besser als der von First Call ermittelte Konsens in Aussicht gestellt hatte. Der Broker Sterne Agee beförderte das Konsumpapier von „    Neutral“ auf „Kaufen“ und hob das Kursziel von 36 Dollar auf 40 Dollar.
Der Broker Brean Murray bekräftigte seine Empfehlung „Kaufen“ und verbesserte sein Kursziel von 42 Dollar auf 45 Dollar. Der Broker Friedman Billings Ramsey Capital Markets  bleibt bei „Market Perform“ und korrigierte sein Kursziel von 34 Dollar auf 36 Dollar.

Archer-Daniels-Midland verteuerte 5,1 Prozent auf 27,17 Dollar. Der Verarbeiter von pflanzlichen Stoffen (etwas Ölsaaten) wurde bei der Citigroup von „Verkaufen“ auf „Halten“ verbessert. Das Kursziel ging von 22 Dollar auf 27 Dollar.




Flops:

Mastercard verlor 1,9 Prozent auf 168,36 Dollar. Dort belastete eine Bloomberg-Story. Die Agentur berichtete, dass der weltweit zweitgrößte Kreditkartenanbieter angeblich mehr als die Hälfte seine 59 Milliarden Dollar-Debit-Karten-Portfolios verlieren wird. Der Grund: Der Geschäftspartner JP Morgan verschiebe angeblich einen Teil seines Geschäfts zum Mastercard-Rivalen Visa.




Nasdaq: Ein bisschen Geld vom Tisch

An der technologielastigen Computerbörse nahmen einige Marktteilnehmer wieder ein bisschen Geld vom Tisch. Immerhin ist langes Wochenende und das Benzin wurde teurer.

Apple büßte 1,4 Prozent auf 122,50 Dollar ein.
Der Smartphone-Rivale Research in Motion, Hersteller des Smartphones BlackBerry, verlor 1,3 Prozent auf 72,03 Dollar.
Palm verbilligte 2 Prozent auf 10,12 Dollar.

Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst, avancierte anämische 0,02 Prozent auf 250 Punkte.


Autodesk kletterte 9,9 Prozent auf 20,70 Dollar. Der Spezialist für Design-Software schlug gestern Abend die Gewinnerwartungen der Wall Street. Die Deutsche Bank bekräftigte ihre Kaufempfehlung und hob das Kursziel von 22 Dollar auf 25 Dollar. Die Credit Suisse, die bei „Neutral“ bleibt, verbesserte ihr Kursziel von 15 Dollar auf 18 Dollar. Der Broker KeyBanc Capital Markets korrigierte seine Empfehlung von „Untergewichten“ auf „Halten“. Der Broker Jefferies&Co bleibt bei „Halten“, ging aber von 18 Dollar auf 20 Dollar.


Salesforce.com rutschte dagegen 8,8 Prozent auf 36,15 Dollar.  Der Softwarespezialist (Kundenbeziehungs-Management) meldete gestern Abend zwar mehr Gewinn als erwartet, kürzte aber seinen Umsatz-Ausblick für das Gesamtjahr. Die Citigroup degradierte den Nasdaq-Wert von „Kaufen“ auf „Halten“.
Goldman Sachs bekräftigte die Verkaufsempfehlung und Kursziel 29 Dollar.
Die Credit Suisse bleibt bei „Neutral“ und hob das Kursziel von 27,50 Dollar auf 35 Dollar.




Internet: Sieg in London

Die an der Nasdaq notierten Flaggschiffe des Internets litten unter dem Mangel an Nachrichten. Für viele wohl ein Anlass wieder etwas Geld vom Tisch zu nehmen.

Amazon.com bröckelte 0,4 Prozent auf 75,64 Dollar.

Der Rivale Ebay gewann dagegen 1,2 Prozent auf 17,36 Dollar. Heute entschied ein Gericht in London, dass das virtuelle Auktionshaus nicht für gefälschte Kosmetikprodukte verantwortlich ist, die über seine Seiten angeboten werden. Geklagt hatte L'Oreal . Erst kürzlich gewann Ebay in dieser Angelegenheit vor einem Gericht in Paris.

Die Online-Videothek Netflix verlor 0,8 Prozent auf 38,80 Dollar.


Google büßte 0,8 Prozent auf Dollar 393,50 .
Yahoo avancierte dagegen nachrichtenlos 0,7 Prozent auf 14,98 Dollar.
Baidu, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, bröckelte 0,2 Prozent auf 239,90 Dollar.







Öl: Teurer

An der New York Mercantile Exchange stieg der Juni-Kontrakt für Crude um 58 Cents und schloss auf 61,53 Dollar.


Gold: Weiter im Aufwärtstrend

Der Gold-Kontrakt für Juni stieg heute an der New York Mercantile Exchange um 7,70 Dollar und schloss auf 958,90 Dollar. Nachbörslich pendelte das Edelmetall bei 957,45 Dollar.









Ausblick:

Montag:
Feiertag: Memorial Day, Börsen geschlossen

Dienstag:

Mittwoch:
16:00 Uhr Verkauf bereits vorhandener Eigenheime vom April,

Donnerstag:
14:30 Uhr Arbeitslosenmeldungen der Vorwoche plus Auftragseingänge dauerhafter Güter vom April, 16:00 Uhr Verkauf neuer Eigenheime vom April, 16:35 Uhr Ölvorräte der Vorwoche

Freitag:
15.45 Uhr Chicago Einkaufsmanagerindex vom Mai (Industrieentwicklung im Ballungsgebiet).










(© BörseGo AG 2007 - www.boerse-go.de, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)
DIE GANZE WELT IST EINE BÜHNE
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orient express:

moin moin

5
23.05.09 10:52
war 2 wochen weg ,und passiert ist nicht viel.Wahrscheinlich läuft alles auf den verfall in 3 wochen hin.Spätestens dann sollte es kein halten mehr geben für viele der kurse bis oktober,den dax unter 4000 sehen wir ganz bestimmt wieder.Ich war und bleibe short,es dauert diesmal etwas länger bis der fisch anbeisst ,dafür wird die beute um so grösser ausfallen.So und jetzt ab in die sonne,schönes we wünsche ich
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