Huftiere (darunter Rinder), aber auch einige Kaltblüter (Fische) und Wirbellose (Insekten) wähnen sich in Herden/Schwärmen/Rudeln sicher, weil sie in diesen Verbänden fälschlicherweise eine übergeordnete "kollektive Intelligenz" vermuten, der sie sich mangels eigenem Intellekt bedingungslos unterordnen.
Hier fängt die Crux schon an, in der bedingungslosen Unterwerfung unter etwas real nicht Existierendes.
Im Gegensatz zum gemeinen Hausrind bewegen sich Börsenbullen auf ihren Paradezügen rückwärts gehend vorwärts. Sie stoßen also nicht mit den Hörnern, sondern schieben selbstergriffen ihr pralles Gemächt vor sich her, das sich charttechnisch in Morgenlatten offenbart.
PANIK tritt ein, sobald ihre Eier durch einen unvorgesehenen Big Bad Event überraschend in die Länge gezogen werden.
Die bei solchen traumatischen Ereignissen einsetzende STAMPEDE ist eine überstürzte Massenflucht, bei der die Huftiere ihren zuvor als sicher geltenden Herdenverband panikartig auflösen (bei Börsenbullen meist zugleich Positionsauflösungen) und in ziellosem Galopp durch die Pampa (Stopp-Loss-Zone) vergebens ihrem Untergang zu entfliehen versuchen.
A.L.