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Zitat:
ich habe garantiert kein Problem, aber die Investierten sollten sich evtl. mal mit dem Produkt, der Konkurrenz und den Anwender/Marktinteressen beschäftigen. Die Injex-Historie ist ja bereits bekannt. Warum sollte die Injex-Zukunft jetzt besser werden? Hat AR aus den alten Fehlern gelernt und die Technik angepasst? NEIN!
Zitat Ende:
http://www.ariva.de/forum/...-zum-Weltmarktfuehrer-451456#jumppos3094 hutzlflutz: @alle Träumer
3
10.04.12 13:26
#3079
hier mal ein Link zu einer US Fa. mit völlig identischem Produkt. Und es gibt noch viel mehr davon...Soviel zu der "einzigartigen" Technologie und den auch so tollen Injex Patenten.
http://www.pharmajet.com..ganz im Gegensatz zum Ladenhüter Injex, siehe auch hier:
http://www.bioject.com hutzlflutz: guckst Du bei OTC Kürzel BJCT
10.04.12 14:13
#3083
das Problem aller Anbieter solcher wiederverwendbaren Injektoren ist die Anwenderakzeptanz - Nadelfrei interessiert hierbei nur in sehr kleinen Nischenmärkten. Die Idee und Technologie ist zudem uralt und hat sich bisher vorallem aus Kostengründen und bedingt durch die umständlicheHandhabung nicht durchgesetzt. Der Markt tendiert seit vielen Jahren immer stärker zu vollautomatischen Wegwerf-Injektoren. Die Dinger bekommen die Anwender zum Nulltarif zum Medikament dazu. Das nennt man im Fachjargon "intelligente Verpackung".
http://www.ariva.de/forum/...marktfuehrer-451456?page=123#jumppos3082 hutzlflutz: .
10.04.12 14:24
#3086
da wirst Du bei allen grossen Pharmakonzernen unter folgendem Begriff fündig:
Disposable Autoinjector
http://www.ariva.de/forum/...marktfuehrer-451456?page=123#jumppos3085 hutzlflutz: .
2
10.04.12 15:22
#3095
ich habe garantiert kein Problem, aber die Investierten sollten sich evtl. mal mit dem Produkt, der Konkurrenz und den Anwender/Marktinteressen beschäftigen. Die Injex-Historie ist ja bereits bekannt. Warum sollte die Injex-Zukunft jetzt besser werden? Hat AR aus den alten Fehlern gelernt und die Technik angepasst? NEIN!
zu 3091: ich verdiene mit dem Business (F&E und Marktanalysen zu diversen Injektionssystemen) mein täglich Brot bei einem Pharmaunternehmen mit 80.000 Mitarbeitern.
http://www.ariva.de/forum/...marktfuehrer-451456?page=123#jumppos3094 Bavarian.Luck.: @hutzlflutz
10.04.12 15:37
#3263
Basierend auf deinen interessanten und für mich durchaus nachvollziebaren Postings eine Frage.
Wie schätzt du die Erfolgsaussichten für Injex bei einem selbst verordneten Forecast
(planzahlen) von 40 Millionen Euro ein?
Welche Anwender könnten sich bei den von dir dargelegten Nachteilen-/ Kostengründen überhaupt für Injex entscheiden und warum?
hutzlflutz: BL / 3263
4
10.04.12 15:57
#3267
40 Mio Umsatz sind völlig utopisch. Die haben nicht mal ne Finanzierung für die notwenigen Mio`s um die Teile zu produzieren, geschweige denn einen guten Namen, oder sonstige Vorteile gegenüber den existierenden Konkurrenzprodukten.
M.E. wird sich das System nie durchsetzen können, da es zu viele Einzelkomponenten hat und in der Anwendung einfach zu umständlich ist, siehe
http://www.medizu.ch/INJEX%20-%20Informationen.htmDas Medikament zuerst aus einem Fläschchen aufzuziehen, den Injetor spanne, etc. ist nicht mehr zeitgemäss und verursacht zu viele Fehler (Dosierung, Hygiene...)
Seit vielen Jahren wird daher mit so genannten wegwerf - prefilled Syringes und Autoinjectors with hidden needle gearbeitet. Davon werden inzwischen über 3 Milliarden Stück p.a. verkauft und der Markt wächst weiter gewaltig. Die Herstellkosten dafür (ohne Medikament) liegen weit weit weit unter Injex.
Injex und vergleichbare Systeme könnten den Markt nur erschliessen, wenn sie direkt über einen Pharma Bigplayer vertrieben werden. Aber warum sollten die das tun, wenn die Anwender das nicht wollen?
Nebenbei gesagt, jeder Pharmariese gibt jährlich viele Millionen für Marktforschung und Anwenderstudien aus. Die wissen genau was die Kundschaft will. Schliesslich haben die auch Konkurrenten und versuchen durch z.Bsp. Autoinjektoren und innovative Applikationssysteme ihre Medikamente attraktiver zu machen.
hutzlflutz: Rojex
07:24
#3133
http://www.medizu.ch/rojex.htm das System ist unbrauchbar für vorgefüllte Medikamente. Die Pharmaindustrie akzeptiert hierfür nur Behälter (Spritzen, Carpulen, etc.) aus Glas, aber nicht aus Kunststoff. Dabei geht es um die Langzeitstabilität des Wirkstoffs. R kann aber aus verschiedenen Gründen nicht auf Glas umstellen. Das gesamte Injex/Rojex System geht schon allein aus diesen Gründen völlig am Markt vorbei.
http://www.ariva.de/forum/...-zum-Weltmarktfuehrer-451456#jumppos3132 hutzlflutz: .
08:57
#3135
Heparin, Glukose, NaCl09, etc. sind dafür seit X Jahren validiert und von den Gesundheitsbehörden zugelassen. Sonstige andere Blockbuster-Medikamente und neue Protein bas. Wirkstoffe aber nicht. Hierfür müssen die Langzeitstabilitäten des Wirkstoffs, bzw. dessen Verträglichkeit mit Kunststoffen erst in mehrjährigen Studien nachgewiesen und die erneute Zulassung beantragt werden. In der Vergangenheit gab es hierbei oft