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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Fed: US-Arbeitslosigkeit Ende 2014 unter 6 %

2
29.03.14 13:10
Diese Aussage von Fed-Member Bullard ist insofern relevant, als dadurch der Zinserhöhungszyklus in USA (noch) schneller als erwartet angeschoben werden könnte.
Für den Börsen-Ausblick ist diese scheinbar positive Nachricht daher negativ.

"Scheinbar positiv" ist die Aussicht auf sinkende AL-Quote auch deshalb, weil sie nicht primär auf der Schaffung neuer Arbeitsplätze beruht, sondern darauf, das immer mehr US-Langzeitarbeitslose aus der Statistik fallen.

Wie auch immer, Quote ist Quote, und unterhalb 6 % ist ZIRP kaum mehr zu rechtfertigen.

Allerdings könnte, wenn die Börsen im Vorfeld der Zinserhöhungen deutlich absacken, auch neue QE-Begründungen aus dem Hut gezaubert werden, z. B. dass die "Soll-Inflation" noch nicht erreicht ist.

Soll-Inflation ist für mich das Unwort des Jahres - siehe # 609:
www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4424#jumppos110609

-------------------

www.wsj.de/article/SB10001424052702304418404579462870667883200.html

Fed-Banker sieht US-Arbeitslosigkeit Ende 2014 bei unter 6 Prozent

HONGKONG—Vertreter der amerikanischen Notenbank rechnen für das Jahresende mit einer Arbeitslosenquote von unter 6 Prozent, eine Einschätzung die erneut Spekulationen auf eine frühzeitige Anhebung der Leitzinsen in den USA auslösen könnte. James Bullard, Präsident der Federal Reserve Bank von St. Louis, sagte bei einer Investorenkonferenz in Hongkong, die US-Wirtschaft befinde sich im Aufwind und die Unterbeschäftigung gehe deutlich schneller zurück als von vielen Leuten erwartet.

Bei der jüngsten Sitzung des Offenmarktausschusses, der über die Geldpolitik der Federal Reserve Bank entscheidet, hatten sich die amerikanischen Notenbanker von ihrer bisherigen Kommunikationsstrategie verabschiedet, wonach die Zinsen so lange stabil bleiben sollte, wie die Arbeitslosenquote über 6,5 Prozent liegen und die Inflation unter 2 Prozent bleiben würde.

Damit wollte die Fed Spekulationen auf frühzeitige Zinserhöhungen eigentlich dämpfen. Doch die unerwartet schnelle Erholung des amerikanischen Arbeitsmarktes hatten den Nutzen des genannten Schwellenwertes unterminiert. Im Februar lag die Arbeitslosenquote bei 6,7 Prozent, während die Inflation weiter unter dem Fed-Zielwert notierte.

Inzwischen gilt als Richtlinie, dass die Fed ihre Zinsen auch nach dem Auslaufen des Anleihe-Kaufprogramms für eine „geraume Zeit" niedrig halten wird. Bullard sagte, von jetzt an werde die Fed eher „qualitative Beschreibungen" anwenden statt bezifferbare Schwellenwerte, um die Markterwartungen im Hinblick auf die Leitzinsentwicklung zu steuern. ...
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Anti Lemming:

Martin Schulz (EU) in Vetternwirtschafts-Verdacht

4
29.03.14 13:17
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...gen-martin-schulz/

www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/belgium/...ical-hijack.html

EU-Kontrollausschuss: Vorwurf der Vetternwirtschaft gegen Martin Schulz

Der Haushalts-Kontrollausschuss der EU erhebt schwere Vorwürfe gegen EU-Parlamentspräsident Schulz. Er soll seine engsten Mitarbeiter mit lukrativen Beamten-Posten versorgt haben. Zudem habe er die EU-Verwaltung für seinen Europa-Wahlkampf missbraucht.


EU-Parlamentspräsident Schulz soll Verwaltungsposten an seine engsten Mitarbeiter verteilt haben. Zudem soll er die Verwaltung des EU-Parlaments und damit auch das Budget für seinen persönlichen Wahlkampf zum Kommissionspräsidenten genutzt haben.

Die Vorwürfe kommen aus dem EU-Haushaltskontroll-Ausschuss. Konkret kritisiert der Ausschuss, dass fünf Mitarbeiter aus seinem Kabinett als künftige Generaldirektoren und Direktoren in der Verwaltung des Europäischen Parlaments vorgesehen seien.

„Die EU kritisiert Klientelpolitik auf der ganzen Welt, und das Prinzip muss in Bezug auf die Verwaltung des EU-Parlaments ebenfalls beobachtet werden“, so der Ausschuss.

Zwei der Beamten, Schulz-Kabinettchef Markus Winkler und dessen Stellvertreter Herwig Kaiser, sollen zum Generaldirektor beziehungsweise zu Direktoren der Verwaltung des EU-Parlaments ernannt werden. Auf dieser höchsten Ebene verdienen die beiden Sozialdemokraten rund 203.000 Euro im Jahr, so der Telegraph. Der Job für Winkler sei extra für ihn geschaffen worden.

Drei andere Mitarbeiter von Schulz, Maria José Martinez Iglesias, Alexandre Stutzmann und Lorenzo Mannelli werden Direktoren mit Gehältern bei 179.436 Euro im Jahr....
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NikeJoe:

@Anti Lemmin.: Man kann genauso argumentieren,

 
29.03.14 15:08
was die Medien auch tun, dass sich die US- Wirtschaft deutlich erholt (ich bezweifle das zwar) und deshalb, trotz QE-Tapering und Fantasien von Zinserhöhungen, die Börsen weiter gut laufen werden. Kann sich die USA von der Weltkonjunktur abkoppeln? Industriemetall-Preise fallen weiter, was weltweit eine konjunkturelle Flaute anzeigt.

Schlecht wird nur das Gold laufen. Aus dem einzigen Grund, weil es bereits drei Jahre fällt und das Sentiment entsprechend schlecht ist.


Was könnte diese medial getriebenen Trends umkehren?
Wohl nur eine höhere Inflationsangst, die derzeit nirgends zu sehen ist. Bis dahin ist Gold eher "totes glänzendes Metall" und sind Standard Aktien "the place to be"...
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Kicky:

Focus kritisch zu Wahingtons Sanktionsforderungen

 
29.03.14 15:47
Da fordert Washington Wirtschaftssanktionen gegen Russland und meint damit hauptsächlich Deutschland. Wenn Deutschland und Russland sich wirtschaftlich bekämpfen ist Washington lachender Dritter. Bei Bedarf wird Polnische Politiker auf die deutsche Öffentlichkeit gehetzt und fordern mehr Unabhänigigkeit der deutschen Energieversorgung. In der Ukrainekrise werden zwei Punkte deutlich sichtbar: Der Druck der beiden Großmächte Russland und der USA auf die EU und das völlige Fehlen einer eigenständigen Deutschen und Europäischen Politik gegenüber der USA. Merkel und Steinmeier fungieren als Pressesprecher der US-Administration und nur vom designierten EU-Kommissionspräsidenten Martin Schulz sind in Hinblick auf die Ukraine differenziertes zu hören.www.focus.de/finanzen/boerse/...-sap-kommentar_id_5673065.html
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Kicky:

Bundesbank opens the door to QE blitz

2
29.03.14 15:56
By Ambrose Evans-Pritchard

The last bastion is tumbling. Even the venerable Bundesbank is edging crablike towards quantitative easing....blogs.telegraph.co.uk/finance/...k-opens-the-door-to-qe-blitz/
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Kicky:

Was ist los mit den Männern ?

 
29.03.14 19:31
Get it in gear, fellas.
New figures released by the Bureau of Labor Statistics show 32% of women at the age of 27 have a bachelor’s degree. Another 38% have spent some time in college — including women still in school — bringing the total portion of 27-year-old women with college experience to 70%.

Guys must be stuck in front of the Xbox, because their numbers are lower in every category. Just 24% of 27-year-old men have a bachelor’s degree. Another 37% have some college education, bringing the total to 61%  — nine percentage points lower than women at the same age.

You might think men catch up a bit later in life, as they finally mature. Sorry, no. Women now earn 60% of the master’s degrees conferred by universities, and 52% of the doctorates. Those gaps are projected to widen during the next 10 years. Women have been outperforming men in education for more than a decade, a trend only expected to intensify.  finance.yahoo.com/blogs/the-exchange/...-s-what-180238877.html
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Kicky:

Ausmass d. Spionage v.GCHQ + NSA in Germany

2
29.03.14 19:39
www.spiegel.de/international/germany/...ompanies-a-961444.html

...One top-secret GCHQ paper claims the agency sought "development of in-depth knowledge of key satellite IP service providers in Germany."

The document, which is undated, states that the goal of the effort was developing wider knowledge of Internet traffic flowing through Germany. The 26-page document explicitly names three of the German companies targeted for surveillance: Stellar, Cetel and IABG.

The operation, carried out at listening stations operated jointly by GCHQ with the NSA in Bude, in Britain's Cornwall region, is largely directed at Internet exchange points used by the ground station to feed the communications of their large customers into the broadband Internet. In addition to spying on the Internet traffic passing through these nodes, the GCHQ workers state they are also seeking to identify important customers of the German teleport providers, their technology suppliers as well as future technical trends in their business sector. ....
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Anti Lemming:

EU will Renten in gefährl. Finanzprodukte stecken

5
30.03.14 10:53
Die EU-Bürokratie erweist sich damit einmal mehr als Büttel der US-(Finanz-)Politik. Die gefährliche Einflussnahme der Amis - politisch wie wirtschaftlich - habe ich heute morgen bereits hier verdeutlicht:

www.ariva.de/forum/...r-Verteilungsfrage-472111?page=644#jumppos16120

Die EU-Büttel wollen allen Ernstes erlauben, dass Pensionsfonds ihre Gelder in exakt jene toxischen Papiere - Asset-backed Securities (Kreditverbriefungen) - stecken dürfen, deren endloser Absturz die 2008-Weltfinanzkrise ausgelöst hatte.

----------------------------

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...zprodukte-stecken/

Schuldenkrise
EU will Renten in gefährliche Finanzprodukte stecken

Nach Ansicht der EU sollten die Pensions-Fonds künftig verstärkt in Asset Backed Securities investieren. Dazu sollen die Kapitalanforderungen für diese gefährlichen Derivate gesenkt werden, die als Auslöser der Finanzkrise gelten.


Die EU-Kommission will den Pensionsfonds Investitionen in Derivate erleichtern. Diese gefährlichen sogenannte Asset Backed Securities (ABS) gelten als ein Auslöser der Finanzkrise.

EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Michel Barnier, hat Änderungen an den Regelungen für die Pensionen vorgeschlagen, berichtet EUobserver.

Link: euobserver.com/news/123668

Die Kommission will die Vorschriften für die Pensionsfonds lockern, in welche Papiere sie investieren dürfen. Die Pensionsfonds in der EU halten Vermögenswerte im Umfang von 2,5 Billionen Euro in ihren Büchern. Sie verwalten Pensionen von 75 Millionen Europäern.

Der von der Kommission am Donnerstag veröffentlichte Plan solle Alternativen zur traditionellen Kreditvergabe (hahaha, A.L.) zu unterstützen, so Barnier. Die Kommission will für Banken und Versicherungen die Kapitalanforderungen bei Investitionen in Asset Backed Securities herabsenken. Diese komplizierten Derivate sind mit Unternehmensanleihen hinterlegt.

Nach Ansicht der EU-Beamten sollten die Pensionsfonds künftig verstärkt in die ABS investieren. Denn mehr als fünf Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise sei die Kredit-Vergabe in der EU noch immer schwach, so Barnier. Die Kredit-Vergabe an kleine Unternehmen ist im Verlauf der letzten fünf Jahre um 50 Prozent zurückgegangen.

Vor allem in den am härtesten von der Finanzkrise getroffenen Ländern herrscht eine Kreditklemme. Nach Schätzungen der EU erhielt 2013 nur eins von drei griechischen und niederländischen Unternehmen den vollen beantragten Kredit. In Spanien und Italien ist es jedes zweite Unternehmen....
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Kicky:

Russland will nicht in die Ukraine einmarschieren

 
30.03.14 11:56
www.reuters.com/article/2014/03/30/...is-idUSBREA2S0K020140330

.....Speaking on Russian television, Lavrov reinforced a message from President Vladimir Putin that Russia would settle - at least for now - for control over Crimea despite massing thousands of troops near Ukraine's eastern border.

"We have absolutely no intention of - or interest in - crossing Ukraine's borders," Lavrov said.
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Anti Lemming:

Strategische Interessen der Amis und Russen

7
30.03.14 12:33
(1) Die Amis haben ein strategisches Interesse, dass die Russen in die (Rest-)Ukraine "einmarschieren", weil das perfekt zum verordneten Feinbild passen würde und McCain und Co. dann "endlich" die Rechtfertigung hätten, Waffen an das neue ukrainische Fascho-Marionettensystem zu liefern. Europa würde wie erwünscht durch Krieg oder zumindest Kriegsgefahr destabilisiert, Sanktionen gegen die Russen würden verschärft, die Stellung des US-Dollars als Weltleitwährung würde gefestigt, und womöglich würde Europa zum Abnehmer für US-Schiefergas.

(2) Folglich haben die Russen ein übergeordnet strategisches Interesse, diesen "Einmarsch" - selbst wenn sie diesen wollten - tunlichst zu unterlassen (siehe Lawrow: "We have absolutely no intention of - or interest in - crossing Ukraine's borders", # 684). Die Russen sollten sich auch hüten, einem provozierten "Hilferuf" nach ihnen aus der Ostukraine zu folgen, weil auch dies von den West-Medien als "Einmarsch" bzw. Annexion ausgelegt würde. Der Puls der Echtzeitpresse (# 675) würde geradezu ins Hämmern geraten.

(3) Diese Sachlage wiederum könnten die Amis und ihr Oligarchenfreunde dazu bewegen, inder Ost-Ukraine verschärft Unruhen im Maidan-Stil zu schüren, um den Hilferuf des Ostens nach den Russen (2) auszulösen.

----------------

Falls diese Überlegungen zutreffen, ist demnächst mit verschärften Unruhen in der Ostukraine zu rechnen.
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Anti Lemming:

Schäuble fordert höhere Zinsen

3
30.03.14 12:49
Das würde den Flutungsplänen Draghis (= Euro-QE) entgegen stehen. Womöglich ist das mit Weidmann so abgesprochen. Weidman sagt "unter Umständen ja", um nicht als stur dazustehen, und Schäuble hält dagegen. Dass Zinserhöhungen und QE-Einführung gleichzeitig kommen, ist praktisch ausgeschlossen.


Schäuble fordert höhere Zinsen

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...rt-hoehere-zinsen/

Das Bundesfinanzministerium erwartet ein Ende der Niedrigzins-Politik. Aufgrund der besseren Konjunktur werde die EZB den Leitzins bald anheben. Das Ministerium rechnet damit, dass Deutschland bereits in einem Jahr mehr Zinsen für seine Kredite zahlen muss.


Das Bundesfinanzministerium von Wolfgang Schäuble erwartet, dass die EZB in absehbarer Zeit ihren Leitzins anheben wird. Das geht aus einem internen Vermerk des Ministeriums hervor. Weil die Euro-Staatsschuldenkrise zunehmend in den Hintergrund rücke und die Konjunktur anziehe, sei von der EZB „ein aktiver Beitrag zur Überwindung der Niedrigzinspolitik zu erwarten“....

-----------------

Was wiederum die Frage aufwirft, ob DAX und Co. nicht bereits zu viel "Euro-QE"-Erwartung im Vorfeld eingepreist haben:

www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/...ger-froh/9685084.html

Draghi macht Dax-Anleger froh
29.03.2014, 12:40 Uhr

Anleger hoffen auf die nächste Geldspritze der EZB. Die Chancen für eine Zinssenkung oder Anleihekäufe stehen nicht mal schlecht. Die niedrige Inflation könnte die Währungshüter am Donnerstag zum Handeln zwingen.

...Zum entscheidenden Faktor wird die Inflationsrate, die nach Ansicht der Währungshüter viel zu niedrig ausfällt. Draghi hat mehrfach vor einer längeren Phase mit niedriger Inflation gewarnt. Diese könnte die Konjunktur innerhalb der Euro-Zone abwürgen.

Sollten die am Montag zur Veröffentlichung anstehenden Inflationsdaten für die Euro-Zone erneut unter den Erwartungen bleiben, steigt der Druck auf die EZB, die Zinsen weiter zu senken oder mit anderen Mitteln wie etwa Wertpapierkäufen gegenzusteuern. Von Reuters befragte Analysten sagen für März einen Rückgang der Inflation in der Euro-Zone auf 0,6 Prozent von 0,7 Prozent voraus.

...Weidmann, in der Vergangenheit oft der Spielverderber, schließt den Kauf von Anleihen durch EZB, die im Fachjargon „Quantitative Easing“ oder kurz QE genannt werden, offenbar nicht mehr kategorisch aus....
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Kicky:

Putins Außenminister fordert blockfreie Ukraine

 
30.03.14 14:30
Nur wenige Stunden vor seinem Krisentreffen mit US-Außenminister John Kerry hat sich sein russischer Kollege Sergej Lawrow in der Ukraine-Krise unnachgiebig gezeigt. Er forderte vom Nachbarland eine grundlegende Verfassungsreform. Kiew müsse den Weg freimachen für einen föderativen Staatsaufbau, in dem die russischsprachige Bevölkerung im Osten und im Süden der Ex-Sowjetrepublik angemessen vertreten sei, sagte der Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin dem russischen Staatsfernsehen.

In der neuen Verfassung müsse außerdem festgeschrieben werden, dass die Ukraine blockfrei sei - also nicht der Nato beitreten wolle, betonte Lawrow. .....

www.spiegel.de/politik/ausland/...kfreie-ukraine-a-961546.html
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Kicky:

deutscher Russland-Handel schrumpft

3
30.03.14 14:34
www.faz.net/aktuell/politik/ausland/...rim-krise-12870019.html

...Der deutsche Russland-Handel war im vergangenen Jahr erstmals seit vielen Jahren geschrumpft. Er ging um fünf Prozent zurück. Im gleichen Jahr hat Italien seinen Handel mit Russland um knapp 18 Prozent gesteigert. Das liegt nach Ansicht von Analysten auch daran, dass sich die italienische Politik mit Kritik an den Menschenrechtsverletzungen in Russland sehr zurückgehalten hat. So hat nach F.A.S.-Informationen der italienische Konzern Maire Tecnimont den Zuschlag für den Bau von Ammoniakwerken in der Nähe von St. Petersburg mit einem Investitionsvolumen von 900 Millionen Dollar bekommen, während der deutsche Mitbewerber leer ausging. Die Entscheidung für die Italiener soll von ganz oben gekommen sein.

In Russland sind mehr als 6000 deutsche Firmen mit rund 120 000 Mitarbeitern engagiert. Die Aussichten für den deutschen Russlandhandel gelten auch in diesem Jahr als schlecht. Das gilt selbst für die traditionell starken Geschäftsfelder wie Maschinen- und Anlagenbau oder Medizintechnik. Dort ist die Entwicklung stark rückläufig. Der russische Automobilmarkt ist um zehn Prozent eingebrochen, was sich etwa auf das Geschäft von Volkswagen in Russland auswirkt. Russland ist immer mehr dazu bereit, hochwertige Ausrüstung aus Deutschland oder anderen europäischen Ländern durch billigere aus China zu ersetzen. ....
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Kicky:

Rasmussen will Nato erweitern

2
30.03.14 14:38
www.faz.net/aktuell/politik/...r-nato-fortsetzen-12870920.html

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat sich dafür ausgesprochen, die Erweiterung des Militärbündnisses fortzusetzen. Der Beitritt osteuropäischer Staaten zur Nato sei eine der großen Erfolgsgeschichten dieser Zeit, schrieb Rasmussen in einem Beitrag für die „Welt am Sonntag“. „Die Aufgabe ist jedoch noch nicht erfüllt.“

Jeder europäische Staat, der in der Lage sei, die Grundsätze der Allianz zu fördern und zur Sicherheit des nordatlantischen Gebietes beizutragen, könne sich um eine Mitgliedschaft bewerben. So strebten Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Georgien und Montenegro eine Mitgliedschaft in der Nato an. Diese Länder arbeiteten an den notwendigen Reformen, und die Nato unterstütze sie dabei.

Die Partnerschaft mit der Ukraine sei stetig stärker geworden, fügte Rasmussen hinzu. .....

Kriegstreiberei!
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Kicky:

Pushing Toward The Final War v.Craig Roberts

3
30.03.14 18:37
Paul Craig Roberts war stellvertretender Finanzminister in der Regierung Reagan. Er ist Verfasser von „Supply-Side Revolution: An Insider‘s Account of Policymaking in Washington“

...Der Erste Weltkrieg (und der Zweite Weltkrieg) waren das Ergebnis der Ambitionen und Fehler einer sehr kleinen Anzahl von Menschen. Nur ein Staatsoberhaupt war tatsächlich involviert – der Präsident von Frankreich.

In The Genesis Of The World War (Die Genese des Weltkriegs) zeigt Harry Elmer Barnes, dass der Erste Weltkrieg das Produkt von 4 oder 5 Leuten war. Drei ragen heraus: Raymond Poincaré, Präsident Frankreichs, Sergej Sazonov, russischer Außenminister und Alexander Izvolski, russischer Botschafter in Frankreich. Poincaré wollte Elsass-Lothringen von Deutschland, und die Russen wollten Istanbul und den Bosporus, der das Schwarze Meer mit dem Mittelmeer verbindet. Sie realisierten, dass ihre Ambitionen einen allgemeinen europäischen Krieg erforderten und arbeiteten darauf hin, den gewünschten Krieg in die Wege zu leiten.

Eine französisch-russische Allianz wurde gebildet. Diese Allianz wurde zum Vehikel für die Orchestrierung des Kriegs. Die britische Regierung wurde dank der Inkompetenz, Dummheit oder was immer ihres Außenministers Sir Edward Grey in die französisch-russische Allianz hineingezogen. Dem deutschen Kaiser Wilhelm II wurde die Schuld für den Krieg zugeschoben ungeachtet der Tatsache, dass er alles nur mögliche unternahm, um ihn zu vermeiden.

Barnes’ Buch kam 1926 heraus. Zur Belohnung dafür, dass er die korrupten Hofhistoriker mit der Wahrheit konfrontiert hatte, wurde er beschuldigt, von Deutschland bezahlt worden zu sein, um diese Geschichte zu schreiben. 86 Jahre danach kommt der Historiker Christopher Clark in seinem Buch The Sleepwalkers (Die Schlafwandler) im Wesentlichen zur gleichen Schlussfolgerung wie Barnes.

(ja wer das Buch gelesen hat kann sich nur an den Kopf fassen,wie man damals insbesondere in Serbien alles unternommen hat ,um zu zündeln .Man kriegt es auch auf deutsch zu 29 EUR )...

Wieder befinden wir uns auf dem Weg zum Weltkrieg. Vor hundert Jahren musste die Kreation eines Weltkriegs durch ein paar wenige unter dem Deckmantel der Täuschung betrieben werden. Deutschland musste unvorbereitet erwischt werden. Die Briten mussten manipuliert werden, und natürlich mussten Menschen in allen beteiligten Ländern mit Propaganda vorbereitet und gehirngewaschen werden.

Heutzutage ist der Druck in Richtung Krieg unverhohlen augenfällig. Die Lügen sind offenkundig und der gesamte Westen macht mit, Medien wie Regierungen. .....

Obama erklärte vor kurzem, dass Washingtons Verwüstung des Irak mit rund einer Million Getöteten, vier Millionen Vertriebenen, einer Infrastruktur in Trümmern, einem Explodieren religiöser Gewalt, ein völlig zerstörtes Land – nicht annähernd so schlimm ist wie die Anerkennung der Selbstbestimmung der Krim durch Russland. Der Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika John Kerry befahl tatsächlich Putin, das Referendum zu verhindern und die Bewohner der Krim davon abzuhalten, Selbstbestimmung auszuüben.

Obamas Rede am 26. März im Palast der schönen Künste in Brüssel ist surreal. Sie geht über Scheinheiligkeit hinaus. Obama sagt, dass die westlichen Ideale durch die Selbstbestimmung auf der Krim herausgefordert werden. Russland, so Obama, muss vom Westen dafür bestraft werden, dass es den Bewohnern der Krim erlaubt hat, über sich selbst zu bestimmen. .....
antikrieg.com/aktuell/2014_03_29_draengen.htm
www.paulcraigroberts.org/
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Kicky:

Ukraine ist das am schlimmsten gemanagte Land

3
31.03.14 13:14
mit unglaublicher Korruption,so dass noch nicht mal Ikea es schaffte, eine Filiale zu errichten ,weil sie kein Bestechungsgeld zahlen.Und dass der Sohn des letzten Präsidenten Yanukovych,ja der ,der abgehauen ist nach Russland ,innerhalb von 3 Jahren vom Zahnarzt zu einem der reichsten Männer in der Ukraine aufgestiegen ist mit $510 Millionen laut Forbes. Die Schweiz ein Verfahren gegen ihn eröffnet wegen umfangreicher Geldwäsche.
Verglichen mit der Ukraine ist Russland weisser als Schnee sagte  Lennart Dahlgren, the retired Ikea executive who spearheaded the company’s entry into Russia....
www.bloomberg.com/news/2014-03-30/...s-lost-to-corruption.html

das muss man sich schon wundern warum ausgerechnet der IMF jetzt so grosszügig mit Milliarden um sich schmeisst,die hätte man ja nu wirklich auch pleite gehen lassen können,das hätte vermutlich in erster Linie die Reichen getroffen und den Armen ,denen es ohnehin unvorstellbar dreckig geht ,denen hätte man helfen sollen.Aber hier haben natürlich die USA ihren Einfluss geltend gemacht,die sonst bei der UNO nicht mal ihre Beiträge zahlen.Der IMF kann auch nicht die Organisationen schaffen ,die jetzt nötig sind oder eine glaubwürdige Justiz Und statt besserer Lebensbedingungen werden jetzt Leute aus dem öffentlichen Dienst entlassen und kaum einer kümmert sich um das äusserst miserable Gesundheitssystem und die Alten
Antworten
Kicky:

Ende des Bärencyclus für Emerging Markets?

 
31.03.14 13:33
In the week leading to March 26, emerging markets dedicated equity fund outflows almost stopped, a sharp reversal to the previous week’s $4 billion loss.

“The shift was abrupt and mirrors a recent firming of EM equity prices,” commented Barclays. The iShares MSCI Emerging Markets ETF (EEM) gained 3.4% and the Vanguard FTSE Emerging Markets ETF (VWO) advanced 3.6%. “Both the flows and price action may be due to market expectations of more aggressive counter-cyclical policies in China, to arrest the deterioration of growth signaled by the recent PMI data,” added Barclays.

Also interesting is that after 16 weeks of outflows, ETFs reported $0.5 billion inflow. This may be a sign that EM outflow will stop altogether, says UBS:

   We see this return to ETF inflows as a potential signal that the overall GEM outflow streak may end soon.    In each of the past five outflow streaks (of greater than 5 weeks in length), ETF flows turned positive before non-ETF flows, and helped bring an end to the streak of outflows.

A lot of money has left emerging markets this year. Total outflow in 2014 is over $37 billion. Combined with 2013′s $14 billion outflow, investors have reversed the $50 billion inflow in 2012. So basically, we are back to the 2011 level.

Over the past week, Russia and Brazil had the largest inflows, while China and Taiwan reported the biggest outflows. .....

blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...d-end-of-bear-cycle/
Antworten
Kicky:

Stimulus Massnahmen in China erwartet

 
31.03.14 13:42
State-owned companies broadly gained this week on market talk that a stimulus package is coming to ensure China‘s “reasonable growth

The speculation solidified after a meeting Premier Li Keqiang had on March 26, Wednesday, with senior officials from five municipal governments, in which he used these words, according to reports from the official Xinhua news agency today (courtesy of Nomura Securities):

   Premier Li Keqiang said, “We cannot ignore the difficulties and risks, and that growth faces more downward pressure”, “the government should roll out effective policies in a targeted way” and “we are confident we can keep growth within a reasonable range”.

   He mentioned specifically his intention to “speed up important investment projects, disburse budgetary expenditures in a timely manner“, “support public housing projects, particularly shantytown renovations”, “let the financial part of the economy become more supportive of the real economy” and “reduce corporate financing costs through various monetary policy instruments”......

blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...at-should-we-expect/
Antworten
Anti Lemming:

"Börsen spielen Deflationskarte"...

2
31.03.14 14:28

www.wsj.de/article/SB10001424052702304418404579467464186456706.html

Die Börsen laufen wieder heiß. In zehn der vergangenen elf Sitzungen hat der Dax zugelegt, insgesamt um mehr als 500 Punkte oder fast 6 Prozent. Das Thema Ukraine ist - vorerst zumindest - abgehakt. Investoren setzen stattdessen auf Konjunkturimpulse von der Europäischen Zentralbank (EZB). Die könnte am Donnerstag die Leitzinsen senken oder mit einem weiteren mehrjährigen Tender neues Geld in die Märkte pumpen, lautet derzeit die Wette an den Börsen. Das treibt die Kurse nach oben.




...ABER Portugal erholt sich angeblich ("Musterschüler):

www.wsj.de/article/SB10001424052702303978304579472700212135222.html

Portugal ist der Musterschüler unter den Krisenländern der Eurozone; die Wirtschaft des Landes erholt sich weit besser von der schweren Rezession als das für möglich gehalten wurde, seit Lissabon vor drei Jahren gezwungenermaßen den Rettungsschirm der Währungsgemeinschaft annehmen musste.

Im Schlussquartal 2014 legte die Wirtschaftsleistung auf annualisierter Basis um 1,6 Prozent zu – so stark wie in keinem anderen Land der Eurozone....




A.L.: Wie soll das zu vereinbaren sein? Ohne akute Not in den PIIGS wird Weidmann dem Draghi nicht den Gefallen tun, größere Geldflutungen oder Euro-QE abzunicken.


Antworten
Anti Lemming:

Man beachte auch die Perversion der Argumentation.

3
31.03.14 14:30
"Börsen spielen Deflationskarte" soll heißen, dass die Börsen weiter steigen, weil Draghi krisenbedingt noch mehr Geld drucken will/muss.

Diesen Satz bitte ich für Historiker im 22. Jahrhundert zu archivieren, damit sie sich über die Narrenweisheiten des frühen 21. Jhdt. (jetzt) rückblickend kaputtlachen können.
Antworten
Anti Lemming:

# 692 - "Ende des Bärenzyklus"

 
31.03.14 15:13
Der Bärenzyklus endet erst dann, wenn das Universum seine annähernd maximale Expansion erreicht hat und die Brown'sche Molekularbewegung infolge Null Grad Kelvin zum Erliegen kommt ;-)
Antworten
Anti Lemming:

Der Irrweg Joschka Fischers

3
31.03.14 16:27
Kriegslüstern dramatisierender Artikel von Fischer:

„Putins nächstes Ziel ist die Ost-Ukraine“
31.03.2014, 11:26 Uhr

Ex-Außenminister Fischer sieht den Frieden in Europa bedroht, sollte die EU in der Ukraine-Krise dem russischen Präsidenten nachgeben. Putins Griff nach der Krim sei erst der Anfang. Fischer rechnet mit dem Schlimmsten....

www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...-ost-ukraine/9691906.html

---------------------

Und hier mein Kommentar dazu:

www.ariva.de/forum/...r-Verteilungsfrage-472111?page=645#jumppos16144
Antworten
Anti Lemming:

Yellen bedient die Bullen

7
31.03.14 16:34
und versucht damit offenbar, das nach der letzten Fedsitzung von ihr zerschlagene Porzellan wieder zu kitten.


   YELLEN SEES `CONSIDERABLE SLACK' IN ECONOMY, LABOR MARKET
   YELLEN SAYS QE TAPER DOESN'T MEAN REDUCED STIMULUS COMMITMENT
   YELLEN SAYS ECONOMY, JOB MARKET `ARE NOT BACK TO NORMAL HEALTH'
   YELLEN SAYS FED SHORT OF REACHING EMPLOYMENT, INFLATION GOALS
   YELLEN SAYS POST-CRISIS LABOR MARKET STRENGTHENED CONSIDERABLY
   YELLEN SAYS FED TAKES ITS 2% INFLATION GOAL `VERY SERIOUSLY' (! A.L.)
   YELLEN SAYS DECLINE IN JOBLESS `GRADUAL BUT REMARKABLY STEADY'
   YELLEN SAYS ECONOMY NEEDS EXTRAORDINARY SUPPORT FOR `SOME TIME'


Möglicherweise ist das Assistenzfeuer für die kommende "Draghi-Notrettung" der Eurozone, die irrwitzigerweise nahe Börsenhochs "stattfinden" soll.

Das muss man sich mal reinziehen: Eine "Notrettung", die womöglich mit Ausbrüchen auf Börsen-ATHs einher geht...
Antworten
zaphod42:

Wie groß

 
31.03.14 19:25
wird die Notrettung dann im Vergleich dazu am Börsentief sein?
Antworten
Berix:

#699 ... Die Frage ist berechtigt, aber

 
31.03.14 19:42
eigentlich schon beantwortet: Es wird inflationiert ohne Ende. Politiker und (Zentral-) Bankenmafia wollen lieber (nach einer Hyperinflation) sagen können: "Das konnten wir nicht ahnen, schließlich haben wir ja alles versucht" anstatt das was eigentliche pleitegehen müsste (Inkl. einiger Staaten) auch pleitegehen zu lassen.
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