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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Aktien von J.C. Penney (US-Retailer) -10 %

 
31.07.13 21:59
intraday.

NY Post says J.C. Penney has credit problems

(Verkleinert auf 97%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 628958
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Dreiklang:

Kreditausweitung durch Überangebot? #408

6
31.07.13 22:44
Die Überforderung einer von hausaus limitierten zahlungsfähigen Nachfrage mit einem relativ zu dieser immer schneller wachsendem Angebot stiftet den Grund für jede zyklische Krise, die stets eine der Überproduktion (von Waren) bzw Überakkumulation (von Kredit) ist.

Kreditausweitung ist eine typische Erscheinung bei Erwartung steigender Preise, indem  Käufer "über ihre Verhältnisse hinaus" bereits relativ teure Güter bzw. Immobilien erwerben und sich dabei sicher fühlen, denn "die steigenden Preise bezahlen den Kredit ja von selbst".

Das funktionierte z.B. sehr schön in den Goldenen Siebzigern, als die Immobilien pro Jahr um mindestens 4% im Wert stiegen (inflationsbereinigt) und damit der Kauf des Eigenheimes auf Kredit dem Zahlen von Miete auf jeden Fall vorzuziehen war. Doch diese Zeiten waren seit den 90ern (nach einer kurzen Blase anlässlich der Wiedervereinigung) in Deutschland vorbei. In den USA wurde ab 2000 "Subprime" betrieben - eine Kreditausreichung an Leute, die nie und nimmer hinreichend leistungsfähig waren. Doch die Banken gingen selbst von "immerwährend steigenden Preisen" aus - bis die Blase platzte.

Wenn hingegen ein Überangebot vorliegt, besteht die Erwartung fallender Preise und eine Finanzierung auf Kredit wird zum Problem - die Banken würden keine
Kredite gewähren.

Dein 'Horten' ist als typisches Phänomen der Bilanzrecession eine Funktion der vorausgegangenen Entwertungsspirale und eben keine des Zinsniveaus bzw der Geldpolitik (Koo hat dies sehr schön beschrieben)...

Nach einer geplatzten Blase (man ist in der Bilanzrezession) geht man zur Hortung über?
Das soll Koo behauptet haben?

Koo ist sehr stark auf Japan fixiiert, da soll man sich nichts vormachen. Der Vergleich USA Japan hinkt, denn die Ursache der (Dauer-)Rezession in Japan ist eben keine Leistungskrise.



Antworten
Dreiklang:

Japan vs. USA Vergleich von Äpfeln mit Birnen

7
31.07.13 23:26
Die Rezession in Japan ab 1990 war keine Leistungskrise, sondern zunächst eine geplatzte Spekulationsblase, die eine Menge "fauler" Kredite übrig ließ,  deren Besicherung nicht (mehr) dem tatsächlichen  Wert des Kredites entsprach. Die Krise teilte das Land in die Lager der Gläubiger und der Schuldner  - wobei die Schuldner von Anfang an eine extrem schwache Position hatten.

Das lag (und liegt) an der wirtschaftlichen Struktur Japans, das als Exportland extrem angebotsorientiert ist. Der durch die Überschuldung entstehende Sparzwang ließ die Binnenkonjunktur einbrechen - der Export lief aber weiter, denn die Auslandsnachfrage war von der Japankrise zunächst unbeeinflusst und konnte es bleiben -sofern, und das ist entscheidend, der Yen stabil bleiben und eine Währungskrise ausbleiben würde.

Man kennt das von Argentinien und anderen Ländern: Eine wirtschaftliche Schwäche führt zur Abwertung der Währung und diejenigen, die Guthaben in Fremdwährung hielten - (bzw. Kredite in Fremdwährung begeben hatten) waren die Gewinner, während all diejenigen, die ihr Geld in Landeswährung angelegt hatten (bzw. Kredite ausgereicht hatten) daran verloren. In Japan gab es diesen Mechanismus auch - nur um 180 Grad gedreht.

Denn mit Sparneigung UND laufenden Exporten MUSSTE der Yen aufwerten bzw. in die Erwartung einer Aufwertung übergehen. Die Schuldner waren aber von Erträgen auf Dollarbasis abhängig. Indem sie sparten (den Yen aufwerteten) shorteten sie ihre eigene Vermögensposition in Grund und Boden!

DAS ist die eig. Krise in Japan gewesen und nicht etwa die "Bilanzrezession". Die Gegenmaßnahme hätte darin bestehen müssen, die Positionen der Gläubiger zumindest teilweise an die Entwicklung von USDYEN zu koppeln.  
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Fillorkill:

'Ausländer fliehen aus US-Staatsanleihen'

6
31.07.13 23:46


(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 628978
people are strange (when you're a stranger)
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Anti Lemming:

Noch ein Fehler in # 408

8
01.08.13 07:51
(ergänzend zu den bereits in # 419 genannten)

Fillorkill:  "Der einzig effektive Weg, das Deleveraging abzukürzen besteht darin, dass der Staat als zusätzlicher Nachfrage(r) auf den Plan tritt, um Investitionen freizusetzen"

Der Deleveraging-Prozess wird dann, wenn der Staat durch zusätzliche Nachfrage (und QE) auf den Plan tritt, nicht verkürzt, sondern VERLÄNGERT.

Keynsianische Staatshilfen helfen, eine Rezession weniger tief ausfallen zu lassen. Sie sind vor allem in althergebrachten Rezessionen (zyklischen Krisen) sinnvoll, in denen noch (brachliegendes) Potenzialwachstum vorhanden ist, das mit dem staatlichen Anschub "geweckt" werden kann.

In sekulären, systemischen Krisen wie der Finanzkrise ab 2008 helfen Staatshilfen zwar ebenfalls, die Krisenfolgen abzumildern. Es ist aber kaum mehr Potenzialwachstum mehr vorhanden. Es gibt angesichts der trüben Perspektiven für die Weltwirtschaft auch kaum lohnende Investitionen, die darauf warten, freigesetzt zu werden. Daher führen die Staatshilfen unter diesen Prämissen dazu, den Deleveraging-Prozess zu VERLÄNGERN. Die Rezession wird zwar weniger tief, zieht sich dafür aber endlos hin. Ohne QE würde die US-Wirtschaft sofort zusammenbrechen. Wir sehen daher ein Wettrennen zwischen drohender Staatspleite durch Überschuldung und bangem Warten, dass sich der ersehnte organische Aufschwung doch endlich einstellen möge.

Durch die Fed-Hilfen plus QE wird der "Unwind" der vorangegangen Kreditexzesse weiter in die Länge gezogen. Die Fed kauft Wartezeit, die sie bislang nutzlos mit Warten auf das blaue Wirtschaftswunder vertan hat. Um diesen Unwind kommt die US-Wirtschaft aber letztlich nicht herum. Er ist die notwendige Rückabwicklung von unhaltbarer kreditfinanzierter Spekulation (US-Haus- und Kreditblase von 2003 bis 2007). Noch heute wären viele US-Großbanken pleite (statt Milliardengewinne auszuweisen), wenn die Aufweichung der FASB-Bilanzregeln aus 2009 nicht noch in Kraft wäre.

Das man mit Pumpen in einer sekulären Krise wenig erreicht, will auch Bernanke bzw. die Fed nicht wahrhaben. Er glaubt an die Schnapsidee, die chronische Überschuldung durch "noch mehr Schulden" (Fed-Bilanzausweitung aka QE) "heilen" zu können. Dabei sollen es Multiplikatoreffekte aus seinen dubiosen Studien richten. Leider haben sich diese nicht eingestellt, die Studien waren daher fehlerhaft. Das Ergebnis des Gepumpes ist lediglich ein krankes Ponzi-System, das nur darauf wartet, erneut wie das 2008-Kartenhaus zusammenzufallen. Der von Bernanke sehnlichst erwartete selbsttragende Aufschwund will sich partout nicht einstellen. Denn dafür ist der Karren diesmal viel zu tief im Dreck (ähnlich wie in Japan nach den Exzessen der 1980er Jahre).

Die Finanzkrise seit 2008 ist - wie gesagt - eine strukturelle, systemische Krise - und keine "normale zyklische" aus dem Konjunkturlehrbuch. Diese Tatsache lässt sich auch mit "noch mehr Schulden", psychologisch auf das Wecken von "animal spirits" abzielenden Tricks, News-, Statistik- und Marktmanipulation nicht aus der Welt schaffen. Das Beispiel Japan zeigt, dass beim Warten auf den "großen Kick" noch 20 dürre Jahre verstreichen können. Mit folgendem Staatsbankrott samt Währungsreform.

"Mounting debt exacerbated—and not relieved—by unchecked consumption, spiraling interest rates, and the grim realities of an inevitable worldwide energy crisis are projected to leave our entire economy in the shitter for, like, a generation, man, I'm telling you." ;-)

www.zerohedge.com/news/2013-07-19/...-funny-drunk-ben-bernanke-speaks
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Anti Lemming:

Hier noch mal ganz einfach als Schaubild

11
01.08.13 08:25
www.goldismoney2.com/...id=344&stc=1&thumb=1&d=1287528237
Der USA Bären-Thread 629032
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Anti Lemming:

Aufträge im dt. Maschinenbau brechen ein

4
01.08.13 10:33
Voraussichtliche Veröffentlichung der Zahlen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) zum Auftragseingang für Juni 2013

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um real um 5 % gesunken.

Die Inlandsnachfrage ist zum Vorjahr um 4 %, die Auslandsnachfrage gleichzeitig um 6 % zurückgegangen.

www.derivatecheck.de/termine/...site=DC&terminkat=0&TID=92290
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Anti Lemming:

Stahl-Titan Arcelor-Mittal macht Verluste

2
01.08.13 11:04
und senkt den Ausblick. Kein Wunder bei der lahmenden Autoindustrie. Für den größten Stahlkonzern der Welt ist es das vierte Verlustquartal in Folge. Der Verlust im 2. Quartal 2013 belief sich auf 780 Mio. Dollar; erwartet waren 117 Mio. Dollar Gewinn.

Schon beachtlich, wie stark die "Analysten" mal wieder daneben lagen.

Vor einem Jahr, im zweiten Quartal 2012, gab es noch eine Mrd. Gewinn.

FAZIT: Alles wird besser, aber nur an den Pump-Börsen und in den Wallstreet-Wahngehirnen.

www.marketwatch.com/story/...s-to-net-loss-on-lower-prices-2013-08-01

LONDON--Steel titan ArcelorMittal MT -0.84% Thursday revised its full-year earnings guidance lower, largely due to weaker-than-forecast steel demand [wie passt das zum allerorten von "Analysten" progagierten Aufschwung in der 2. Jahreshälfte 2013?, A.L.] after reporting a fourth consecutive quarterly net loss due to lower steel prices and restructuring charges.

ArcelorMittal, the world's largest steelmaker by volume, reported a swing to a net loss attributable to shareholders of $780 million in the three months ending June 30 compared with a net profit of $1.02 billion in the same quarter a year before.
The figure missed expectations of a net profit of $117 million based on a Dow Jones poll of seven analysts.

Sales dropped 10% on the year to $20.2 billion.  
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learner:

Ist doch wie immer Al,

4
01.08.13 11:27
gegen die Logik liegen die grossen Gewinne, bis plötzlich die Daten, die heute noch keinen interessieren, für die kommende Korrektur herhalten muss. Noch ist es allerdings nicht so weit, weil noch zu logisch.
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
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Anti Lemming:

Tim Melvin: An Utterly Frightening Market

 
01.08.13 12:50
www.thestreet.com/story/11993513/1/...utterly-frightening-market.html

Auszug (längliche Einleitung weggelassen):

...U.S. stocks... are at four-to-five-year highs. The market has gone straight up since the 2009 nadir... The only driver for these gains has been the zero interest rate. Earnings have not been fantastic. Revenues of late have been flat. Much of the profit gain has been driven by cost-cutting, and by financial engineering in such things as share buybacks. The U.S. economy is just drifting along in a "better but no good" mode. It has been a great run, and I have benefited enormously. But the overriding question has to be: How long can money-printing and financial shenanigans support stock prices?

Some of the smarter guys in the investment world are getting as nervous as I am. Sam Zell flatly said that stocks remind him of the 2007 real estate market, and that it's time to sell. ... Wilbur Ross warned of a bubble in junk bonds and said sometimes it is just better to hide. Seth Klarman's recent comments to a private business group have been widely quoted, and are the stuff of sleepless nights. He calls the current economy a house of cards that will eventually implode. [vgl. # 430, vorletzter Absatz]

One thing all of these men have in common is that they agree with my basic premise that things are dangerously overinflated, and that the market and the economy are running on an addiction to cheap money and quantitative easing. I have no idea when this silliness will end, or of what may happen between now and then. But I do know that, when it does happen, I don't want to be caught massively long a bunch of overpriced stocks or 5% junk bonds. The red flags are flying if you take your eyes off the screen long enough to look at the window -- and, in my opinion, this is a time for extreme caution....
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Anti Lemming:

Vontobel-Spinstory zu US-Finanzaktien

3
01.08.13 13:07
In der Analyse unten wird mit keiner Silbe erwähnt, dass die US-Banken nur deshalb "besser dastehen" als die aus Europa, weil in USA 2009 die FASB-Bilanzierungsregeln aufgeweicht wurden. Damals wurde den US-Banken quasi erlaubt, Schrottanleihen in ihrem Portfolios bei der Bilanzierung komplett zu ignorieren (bzw. mit 100 % anzusetzen). Diese aufgeweichten Bilanzierungsregeln sind bis heute in Kraft.

Hätte es in Europa eine ähnliche Bilanzaufweichung gegegen, hätten die hiesigen Banken nicht so große Verluste erlitten und stünden heute ähnlich gut da wie ihre US-Pendants. Der "Analyst" unten hingegen versucht weiszumachen, dass der "Erfolg" der US-Banken eine Folge von QE sei. Eher noch war es die Nullzinspolitik seit 2008, gekoppelt mit üppiger Kreditvergabe der Fed an die Banken. So konnten die Banken sichere Staatsanleihen kaufen, die mit rund 3 % rentieren, und mussten der Fed für diesen Kredit kaum Zinsen zahlen. Die Zinsdifferenz konnten sie als Geschenk der Restbevölkerung vereinnahmen.


Europäische Banken mit Aufholbedarf

Als die sechs größten Banken der USA ihre Quartalszahlen für den Zeitraum von April bis Juni bekannt gaben, wurde der Erfolg der lockeren Geldpolitk ersichtlich. Alle Sechs konnten ihr Ergebnis verbessern und befinden sich weiterhin auf Erholungskurs. Dieses Bild ist so in Europa noch nicht erkennbar, da es bei vielen Banken an Ertragskraft fehlt und die Qualität der Vermögenswerte sich verschlechtert. Hinzu kommt eine Rezession, die viele Länder in der europäischen Union plagt. Doch ohne gesundes Bankensystem könnte es schwierig werden auf Wachstumskurs zu kommen....

vontobel.onvista.de/..._ISSUER_GROUP=54101&ID_NEWS=6557153
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Anti Lemming:

Übernacht-Stocklifting - Zocker wetten auf Draghi

2
01.08.13 13:11
www.zerohedge.com/news/2013-08-01/...back-hopes-draghi-hopium-salvage

Die einzige Frage, die interessiert, ist, ob Draghi heute weiteres "Hopium" liefert.
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Anti Lemming:

ISM - Baffle with Bullshit vom Feinsten

3
01.08.13 16:51
Bereits gestern hatte Zerohedge anlässlich relativ schwacher Chicago PMI-Daten...

www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4256#jumppos106406
(vor allem wichtige Kernkomponenten wie neue Aufträge, Produktion und Jobs enttäuschten deutlich)

...gemutmaßt, dass der heutige ISM-Industrie-Index gemäß der"Verwirre-mit-Unsinn"-Hypothese (baffle with bullshit) krass gegenteilig ausfallen würde. Das war auf den Punkt, denn der ISM stieg von 50,9 auf 55,4. Die wichtigsten Einzelpunkte lieferten - gemessen an den gestrigen Daten - völlig widersprüchliche Ergebnisse.

Während gestern beispielsweise die Produktionskomponente einbrach - von 57 auf 53,6 - , schoss sie bei den heutigen ISM-Zahlen von 53,4 auf unglaubliche 65 nach oben. Das ist völlig unwahrscheinlich (laut Durden sogar "lächerlich") und dürfte demnächst "wegrevidiert" werden.

Auch die gestern im Chicago PMI stark enttäuschende Job- und Neue-Aufträge-Komponente stieg bei ISM heute deutlich. Beim gestrigen PMI gab es bei den "Prices paid" förmlich eine Explosion, während ISM den tiefsten Wert seit einem Jahr vermeldete.

In Anbetracht der extremen Unstimmigkeiten spricht Durden von einer "China-isierung" der US-Datenerhebungen.

Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass Industrie nur noch zu 12 % zum US-BIP beiträgt. Bei so kleinem Anteil kann es "zu statistischen Streuungen kommen" ;-))

Im Gründe könnte man den ISM Industrie wegen seiner faktischen Irrelevanz auch einfach streichen. Das große Geld verdienen in USA die "Dienstleister", allen voran die Zockerbanken, deren "Dienste" daran bestehen, die Menschheit mit Weggelagergebühren heimzusuchen.



www.zerohedge.com/news/2013-08-01/...levels-construction-spending-plu


Manufacturing ISM Smashes Expectations, Surging To 2011 Levels As Construction Spending Plunges

Readers may recall that in our commentary to yesterday's Chicago PMI disappointment we had a simple prediction "What this means for the ISM is not exactly clear due to the long-running tradition of baffle with BS, but on the surface it is hardly optimistic... which likely means ISM will explode higher."

Sure enough, to no surprise at all, it just did with the headline ISM manufacturing print for July exploding from 50.9, trouncing expectations of 52.0 with the biggest beat in two years, and hitting 55.4, driven mostly by a surge in production which rose from 53.4 to a ridiculous 65.0, the highest since 2004. And while virtually all of the key subindices in yesterday's Chicago PMI dipped, today it is the opposite, with New Orders (+6.4), Employment (+5.7) and Deliveries (+2.1) all posting increases. Humorously, while Chicago PMI said Prices Paid exploded, today the ISM refuted that and indicated Prices Paid dropped to lowest in a year. One just has to laugh at the Chinazation of US economic data.
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Anti Lemming:

Mish: "Nonsens" bei den gestrigen US-BIP-Daten

3
01.08.13 17:23
globaleconomicanalysis.blogspot.de/2013/07/...-gdp-number.html

Wie das prozentuale BIP-Wachstum ausfällt, hängt allein vom "Deflator" ab - und da gibt es gleich drei zur Auswahl:

- Official GDP with the BEA’s GDP deflator (0.71% which is rounded in the popular press to 0.7%) gives us the official GDP of 1.67%,  which rounds to 1.7% (wurde gestern so gemeldet).

- GDP with a hypothetical 1.6% deflator (as forecast by Briefing.com) would have been 0.78%, which rounds to 0.8%.

- GDP with the average deflator over the past 14 quarters (which is 1.75%) would have been 0.64%, which rounds to 0.6%.
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Anti Lemming:

US-Öl steigt um 2 % auf 107,50 Dollar

5
01.08.13 17:32
wegen des "verbesserten Nachfrage-Ausblicks" aufgrund obiger "getürkter" Daten. LOL.

www.marketwatch.com/story/...-data-brighten-demand-outlook-2013-08-01

So kann man Scheibe für Scheibe den Aufschwung herbeilügen. Schade nur, dass teures Öl ihn gleich wieder kaputt macht, zumal er real nicht-existent ist.

Bei Öl für 107,50 Dollar mögen sich Goldman, JPM und Exxon die Hände reiben. Für den gebeutelten US-"Normalverbraucher" ist das jedoch ein Schlag ins Gesicht bzw. ein ungerechtfertigter "Griff in den Geldbeutel".

"Du sollst nicht stehlen", steht in der Bibel. Hast Du das gelesen, George W. Bush?
(Verkleinert auf 67%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 629203
Antworten
Anti Lemming:

Sogar das "Goldilocks"-Wort wird aus der Schublade

 
01.08.13 17:41
gezogen. Zuletzt hörten wir es 2007, als US-Finanzminister/Banker Hank Paulson von der "besten US-Wirtschaft, die ich je erlebt habe" sprach. Ein Jahr später hatten sich US-Aktien halbiert.

Da das Goldilocks-Wort aber offenbar auch CBS peinlich ist, wird es lieber gar nicht erst gedruckt (außer im Titel-Link), sondern in einem Podcast (Audio) versteckt ;-)


podcast.mktw.net/audio/20130801/MSTDanielson20130801/MSTDanielson­20130801.mp3
Antworten
Anti Lemming:

Link in # 441 funzt nicht

 
01.08.13 17:54
Man kommt nur rein über

www.bigcharts.marketwatch.com

4. Zeile (11:35 h)
Antworten
lehna:

Ohjeh AL....

5
01.08.13 18:06
Dein Feldzug gegen diese Hausse führst hoffentlich nur theoretisch und nicht mit realem Einsatz.
Die Hoffnung, das wir jetzt ne gleiche Talfahrt wie 2007 starten, erfüllt sich hoffentlich nicht. Ok, ok - nur in Krisen können Großkotze wie Lehman entsorgt werden. Aber auch unzählige kleine Existenzen gehen stets mit den Bach runter.
Da wir alle an der Schuldendroge hängen-- knausrige Politiker werden vom Wahlvolk stets weggejagt--- werden Ben und Mario weiter fluten müssen.
Somit bleibt mittelfristig höchstwahrscheinlich Bullentime. Septemberstürme sollten allerdings-- wie immer-- fest eingeplant werden...


Antworten
Wolfsbl:

@lehna,

8
01.08.13 18:26
Ich bin der gleichen Meinung wie @al. De Stimmung ist für die Börse dermaßen auf Hausse geeigt, dass ein Crash sehr wahrscheinlich ist. Wer soll noch kaufen? Die Banken, die das viele billige Geld haben? Bis zu einem bestimmten Kurs ja, aber danach nicht mehr. Zumal bei einem ordentlichen Crash die Aktien wieder relativ billig wären, um dann von den Banken mit dem billigen Geld wieder aufgekauft zu werden. Zumal einige Erhebungen sagen, soweit man diesen Glauben darf, dass die Instis Aktien verkauft haben, während Private Aktien kaufen. Schon Kostolany hat geschrieben, dass man den Privaten am leichtesten Aktien verkaufen kann, wenn sie sehen, dass sie schon sehr stark gestiegen sind. Wer kauft denn jetzt bitte Aktien?? Bei den Unternehmensdaten und volkswirtschaftlichen Aussichten!

Ein schönes Beispiel ist K&S. Wenn erst mal die Bereitschaft zum Verkauf da ist, geht es ganz schnell. Die Hausse kommt langsam, der Crash schnell und gewaltsam.
Antworten
hamburger59:

die Verarschung geht wohl morgen weiter

 
01.08.13 18:45
Allianz meldet Zahlen...pumpen die heute schon mal hoch.....

Arbeitsmarktdaten US sind auch egal

--- sind die gut freuen sich alle weil die Wirtschaft brummt.....

---sind die schlecht---QE 13
Antworten
learner:

Lehna, könntest ruhig mal deine Aktien

3
01.08.13 18:55
verkaufen und die Bären damit unterstützen. Im November kannste dann wieder billger rein!

Von Seiten der Saisonalität dürften die Bullen noch diese Woche feiern, bevor es dann etwas scheieriger werden könnte.
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
Antworten
learner:

Schitt Tippfehler, solte schwieriger werden.

 
01.08.13 18:56
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
Antworten
Anti Lemming:

Die "guten Daten" treiben US-10y-Zins hoch

3
01.08.13 19:46
Dazu passend, gingen die US-Bauausgaben im Juni um -0,6 % zurück (erw. + 0,5 %)

June construction spending drops unexpectedly

Outlays for U.S. construction projects unexpectedly declined in June, the Commerce Department reported Thursday. Construction spending fell 0.6% in June to an annualized rate of $883.9 billion. This was well below analysts' expectations of a 0.5% gain and the biggest drop in five months.

www.marketwatch.com/story/...n-spending-drops-unexpectedly-2013-08-01

"Unexpectedly", LOL
(Verkleinert auf 94%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 629244
Antworten
Anti Lemming:

# 429

3
01.08.13 20:06
Im Zerohedge-Diagramm in # 424 geht es um die letzten vier Jahre, nicht um die letzten 45 Jahre, die Du in Deinem (nicht inflationsbereinigten) Chart zeigst.

Seit 2009 hat sich wegen QE bekanntlich was verändert ;-)

Wie man dem Zerohedge-Diagramm entnehmen kann, haben Ausländer bei Auktionen neuer US-Staatsanleihen im Juni 2009 noch UST im Wert von 180 Mrd. Dollar gekauft. Im Juni 2013 haben sie hingegen nur noch für unter 50 Mrd. UST ersteigert. Das ist ein Rückgang von ca. -75 %.

Kann man sehr wohl mit "Ausländer verlieren Interesse an US-Staatsanleihen" beschreiben.

Antworten
Anti Lemming:

Berlusconi erstmals rechtskräftig verurteilt

3
01.08.13 20:18
Er bekam 4 Jahre wegen Steuerbetrug, von denen ihm aus Altergründen 3 erlassen wurden. Ein Jahr muss er in Hausarrest absitzen. Berlusconis möglicher Ausschluss aus der Politik könnte auch Italiens Regierung treffen. Der Mitte-Rechts-Politiker ist mit seiner Partei wichtigster Koalitionspartner der Demokratischen Partei von Regierungschef Enrico Letta.

www.spiegel.de/politik/ausland/...t-wird-neu-verhandelt-a-914094.html



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