Anzeige
Meldung des Tages: USA erklären Kupfer zur Chefsache – dieser Nevada-Explorer bohrt bereits
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 4228  4229  4231  4232  ...

Der USA Bären-Thread

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Nokia Oyj

Strategie Hebel
Steigender Nokia Oyj-Kurs 4,84 9,36 16,97
Fallender Nokia Oyj-Kurs 4,84 9,00 16,16
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ4F8R9 , DE000VJ54886 , DE000VJ68TQ5 , DE000VJ6FBG4 , DE000VH8JTH4 , DE000VJ7RC69 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.459
Zugriffe: 26.582.840 / Heute: 1.434
S&P 500 6.764,57 -0,95% Perf. seit Threadbeginn:   +363,65%
 
Anti Lemming:

Americans are giving less money to God

 
20.06.13 13:14
Das kann kein gutes Ende nehmen, zumal ja Goldman-CEO Blankfein für sich beansprucht, Gottes Stellvertreter auf Erden zu sein [fuck the pope, short Vatikanbank!] und hienieden "Gottes Werk" zu verrichten.

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...unt-die-kirche-a-660132.html

Wie kann dieses Werk gelingen ohne "other people's money"??

Americans are giving less money to God
Charitable giving is on the rise at nonreligious institutions
By Quentin Fottrell

...While Americans are becoming more giving, a new study finds that fewer and fewer of their donations are going to houses of worship.

marketwatch.com/story/...e-giving-less-money-to-god-2013-06-20
Antworten
jako:

AL

 
20.06.13 14:22
mit 5% kann man aber anfangen um auf letztlich 40% zu kommen.
allerdings stünden wir mit 40% dann bei 5.100.. ob wir dahin kommen, bezweifel ich mal
Banken sind gefährlicher als stehende Armeen!
..nun die CoBa vielleicht nicht mehr. :-)
Antworten
zaphod42:

Das Wechselbad der Gefühle

5
20.06.13 14:32
wird zu deutlichen Schwankungen am Aktienmarkt führen. Den Upmove der Schwankung haben wir seit dem Sommer 2012 gesehen, nun folgt der Downmove. Wie weit der geht werden wir sehen, schnelle -20% oder gar -40% sind durchaus denkbar und historisch nicht unüblich.

Grund für den Downmove ist die Angst vor Liquiditätsentzug, denn L. war der einzige Grund für die massiven Kurssteigungen der letzten Zeit. Das wird nun auch jedem Bullendeppen (siehe z.b. Ariva-Kolumnenspalte) klar.

Prinzipiell ist die Hausse aber nicht gefährdet, solange die Wirtschaft nicht massiv einknickt. Natürlich besteht diese Gefahr, wenn es eine Rückkopplung vom Aktienmarkt gibt.
Antworten
Palaimon:

Schifffahrtskrise noch lange nicht vorbei

7
20.06.13 18:05
Der USA Bären-Thread 617378
Die Flaute in der Schifffahrt bereitet Reedereien weltweit weiter Schwierigkeiten. Die drei Größten ihrer Zunft versuchen nun einen neuen Lösungsansatz: Moller-Maersk, MSC und CMA CGM wollen künftig in der Containerschifffahrt kooperieren, um die Krise besser überstehen zu können.
.
.
Wenigstens hat sich der Baltic Dry wieder leicht erholt:
.
(Verkleinert auf 45%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 617378
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Zanoni1:

#105722

 
20.06.13 18:25
Das kann man denke ich durchaus als Zweckoptimismus interpretieren.
Was soll man Als Notenbankchef im Hinblick auf das psychologische Moment seiner Aussagen auch anderes (offiziell) an den Tag legen.
Antworten
Stöffen:

Dem amerikanischen Verbraucher geht es nicht gut

10
20.06.13 19:30
Dem amerikanischen Verbraucher geht es nicht gut

Die Hausse an den Wertpapiermärkten und politische Beschwörungen sind das eine, das wirkliche Leben der amerikanischen Konsumenten das andere. Ein Kommentar von Stephen Roach.

Die Spin-Doktoren arbeiten mit allem Nachdruck daran, die suboptimale wirtschaftliche Erholung Amerikas schönzureden. Alles Augenmerk richtet sich auf die Haushalte. Angesichts sinkender Arbeitslosenraten, steigender Eigenheimpreise und Rekord-Aktienkurse sind Prognostiker, Marktteilnehmer und politische Entscheidungsträger einhellig zu dem Schluss gekommen, der amerikanische Verbraucher sei endlich zurück.

Glauben Sie das nicht…..

www.fuw.ch/article/...kanischen-verbraucher-geht-es-nicht-gut/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
zaphod42:

Auch wenn

2
20.06.13 21:20
sich der heutige Move beeindruckend anfühlte: Es ist noch viel viel Luft nach unten.
Der USA Bären-Thread 617435
Antworten
Sufdl:

china blues

4
21.06.13 04:07

 

BOC denies monetary default amid fund shortage rumor
       

(Xinhua)

english.peopledaily.com.cn/90778/8293420.html

 

Antworten
Sufdl:

china blues...

2
21.06.13 04:22

www.bloomberg.com/news/2013-06-18/...r-on-cash-crunch-fitch-says.html

 

“Triggers and timing is the biggest question related to China,” Chu  said. “We are going to have banking sector problems. Those can manifest  either in a crisis or they can manifest in slow growth.”

Antworten
zaphod42:

Kreditklemme in China

3
21.06.13 08:55
Der USA Bären-Thread 16064979
Am chinesischen Finanzmarkt breitet sich Unsicherheit aus: Die Banken vergeben Kredite untereinander nur noch zu extrem hohen Zinsen, und die Zentralbank in Peking weigert sich, billiges Geld zur Verfügung zu stellen. Schon verbreiten sich Gerüchte über drohende Pleiten.
Antworten
ivan73:

Die chnesiche Zentralbank

 
21.06.13 09:20
wird im "Worst Case Scenario" dann doch Geld in die Banken pumpen - jede Wette.
Antworten
Stöffen:

Aktueller Kommentar des Bankhaus Rott

10
21.06.13 10:21
Die Bewegungen der letzten Wochen an den Bond-, Aktien- und Währungsmärkten darf man wohl als die bedeutendsten seit längerer Zeit einstufen. Abgesehen von den meist schwer verdaulichen Gesängen einiger "Fed-Watcher" und "EZB-Interpreten", die sich um die Exegese meist leerer Worthülsen balgen, ist die Datenlage auf Makro- und Mikroebene eindeutig. Die Earnings der Unternehmen dürften in vielen Regionen der Welt vorerst das Beste hinter sich haben. Auch die ebenso bemerkenswerte wie irrwitzige Margenexplosion in den USA, die auch diesmal ein temporäres Phänomen bleiben wird, ist alles andere als in einem frühlingshaftem Stadium. Wie gut die technisch zwar nicht mögliche aber dennoch bei den Medien beliebte "Rotation" funktioniert, sieht man immer wieder bei assetklassenübergreifenden Schwächeanfällen. Wenn es fällt, dann fällt alles, die Korrelation der Assetklassen tendiert gegen eins. Viel Erfolg mit der Markowitz-Optimierung…..

www.rottmeyer.de/anleihen-unterm-hammer/
Der USA Bären-Thread 617579
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
zaphod42:

Panik in China

3
21.06.13 14:50
Der USA Bären-Thread 16067648
Die obersten Banker ziehen die Zügel an - und treiben damit dem Sektor den Schweiß auf die Stirn. Nach dem Versiegen des Geldhahns versuchen die Institute, sich hektisch mit Geld einzudecken. Das treibt die Konditionen. Am Markt herrscht Choas. Zwei Giganten der Branche sehen sich sogar gezwungen,  ...
Antworten
Anti Lemming:

Warum Spanien und Italien wie Zypern sind

2
21.06.13 16:15
www.zerohedge.com/news/2013-06-21/...y-are-cyprus-slovenia-and-greece

The "XXXXX is not YYYYY" jokes aside, Europe's union of nations is beginning to separate increasingly between the haves and the have-nots. The sad truth, as Bloomberg's Niraj Shah notes, is that recession/depression has pushed Spanish and Italian GDP-per-capita below the EU average in purchasing power terms - just like Cyprus, Slovenia, and Greece. Irish GDP per capita was 29% above the average, while Greek and Portuguese per capita output were 25% below. Output per head for the EU ranged between 47% (Bulgaria) and 271% (Luxembourg) of the average. With today's news that retroactive ESM recaps are unlikely, the banking-sovereign symbiosis of Spain and Italy will increasingly come under pressure and with productivity so dismal, there is little hope for now.
(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 617711
Antworten
zaphod42:

Hilfe!

2
21.06.13 17:35
Wir crashen...
Antworten
Anti Lemming:

Wir sinken gemächlich

3
21.06.13 17:41
und streng nach Plan (Welle C) ;-)
Antworten
zaphod42:

Nicht

 
21.06.13 18:02
Welle Bääähh?
Antworten
gigimail:

Das Omen: Der Mdax

7
21.06.13 18:26
Der USA Bären-Thread 617760
Antworten
Stöffen:

"Irgendwann kommt in Europa der große Knall"

7
22.06.13 13:20
"Irgendwann kommt in Europa der große Knall"

Walter Krämer, Initiator des Ökonomen-Aufrufs von 2012, glaubt nicht an eine Wende zum Guten in der Euro-Krise. Im Interview erklärt der Wirtschaftsprofessor, wie der Euro unseren Wohlstand gefährdet, wieso es keinen zweiten Protestbrief geben wird - und warum er griechische Staatsanleihen hält.

Einige Kern-Aussagen Krämers hier kurz angerissen, dann der Link zu dem kompletten längeren Interview.

"….Mit ihrer Ankündigung, den Euro auf jeden Fall zu verteidigen, werden die Probleme der Krisenländer überspielt. Gelöst sind sie dadurch nicht. Irgendwann kommt in Europa der große Knall…."

"…..Zwischen 20 und 30 Billionen teilweise illegal beiseite geschaffter Euros dümpeln weltweit auf Steueroasen herum. Könnte man die anzapfen, wäre die Euro-Krise morgen Früh zu Ende….."

"…..„Die  Target-Falle“ veranschaulicht, dass unter andrem auch die zum Finanzieren der eigenen Exporte von den Deutschen ausgeliehenen Summen sogenannten Targetforderungen der Deutschen Bundesbank sind. Die sind völlig ungesichert und haben inzwischen eine dreistellige Milliardenhöhe erreicht. Gut möglich, dass dieses virtuelle Geld nie nach Deutschland zurückfließt. Das ginge zulasten deutscher Sparer, Rentner und Pensionäre….."

"…..Die Problematik der Target-Salden wurde ja selbst von hoch bezahlten Notenbankern lange nicht erkannt. Die Leute werden systematisch für dumm verkauft. Von der Politik, aber auch durch Ihre Kollegen Journalisten. Was Spiegel, Süddeutsche Zeitung  bis hin zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk für Unsinn in Sachen Euro-Rettung verbreiten, ist erschreckend….."

"…..dass Frankreichs Wettbewerbsfähigkeit immer weiter leidet. Mit Hollande wurde ein Sozialist an die Macht gewählt, der als erstes das Renteneintrittsalter auf 60 Jahren absenkt. Da kann man sich doch nur an den Kopf fassen. Auch eine Reform der 35-Stunden-Woche ist kein Thema. Wer soll das bezahlen? Frankreich ist der größte Problemfall in Europa….."

"…..Solidarität ja, aber nur für Gegenleistung. Griechenland, Portugal & Co. müssen Geld in die Kassen bekommen. Sei es durch Privatisierungen oder durch Steuererhöhungen. Vor allem aber durch ein kräftiges Inkasso bei reichen Steuerhinterziehern. Und: Die Krisenländer müssen endlich Reformen umsetzten. Sie müssen wettbewerbsfähiger werden……"

www.wiwo.de/politik/europa/...pa-der-grosse-knall/8364538.html

Ergänzend zu dieser Thematik:

So schreibt der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) in seinem Hauptstadtbrief 115 vom 14.06.2013 über die Abstimmung im Deutschen Bundestag hinsichtlich der Etablierung einer europäischen Bankenaufsicht wie folgt:

Am späten Donnerstagabend hat der Bundestag über die Etablierung einer europäischen Bankenaufsicht abgestimmt. Ich habe gegen das Gesetz gestimmt. In einer persönlichen Erklärung habe ich mein Abstimmungsverhalten dargelegt…..

…..Ich lehne die einheitliche europäische Bankenaufsicht ab, weil ihre Errichtung - zumindest in den Augen unserer europäischen Partner - allein zur Ermöglichung einer direkten Rekapitalisierung bankrotter Banken aus dem Europäischen Schuldenmechanismus ESM erfolgt. Die Bankenaufsicht ist ein weiterer Schritt zur Schuldenvergemeinschaftung in Europa. Die Aufstellung einer europäischen Bankenaufsicht würde normalerweise Jahre in Anspruch nehmen. Nur der Druck der Märkte, immer neues Geld an insolvente Staaten und Banken zu geben, kann die Etablierung der Bankenaufsicht in diesem Hauruckverfahren erklären.

Obwohl von Seiten der Regierung betont wird, für eine direkte Bankenrekapitalisierung bestünden noch diverse rechtliche Hürden, wird unter Hochdruck an den Richtlinien zur direkten Bankenrekapitalisierung gearbeitet. Den Abgeordneten des Bundestages wurden bereits detaillierte Modelle – im Entwurfstatus – übersandt. Demzufolge sollen angeschlagenen Banken bis zu 70 Mrd. Euro direkt aus dem ESM zur Verfügung gestellt werden. Dass solche "Obergrenzen" im Bedarfsfalle spielend erhöht werden, ist eine ständige Erfahrung der letzten drei Jahre "Eurorettungspolitik". Mit zwei in den Dokumenten vorgestellten Hebelmodellen könnte diese Summe um ein Vielfaches erhöht werden. Ich habe keine Zweifel, dass bereits an der Beseitigung dieser letzten rechtlichen Hürden gearbeitet wird. Wäre dies nicht so, würden die uns übersandten Unterlagen zur direkten Bankenrekapitalisierung keinen Sinn ergeben.

Wie Hans-Werner Sinn und Harald Hau in einem beachtenswerten Gastbeitrag in der FAZ
vom 21. Januar 2013 vorrechneten, summieren sich die Schulden der Banken aus den sechs am heftigsten von der Euro-Krise betroffenen Staaten auf 9.400 Milliarden Euro. Der ESM umfasst mit seinen 700 Mrd. Euro nicht einmal ein Zehntel dieser Summe. Leider werden solche Stimmen aus der Wissenschaft im Kreise der Rettungsideologen nicht gehört…..

…..Die EZB verheddert sich immer mehr in der falschen Rettungsschirmpolitik. Aus einem am Anfang bilateralen Kredit für Griechenland ist ein verworrenes Rettungs-Konglomerat von EFSF, ESM, KfW, OMT, SMP, LTRO, ELA, TARGET usw. geworden. Drei Jahre nach Offenbarung der Euro-Krise hangeln sich die Staaten der Eurozone von Rettungsanker zu Rettungsanker. Wir sollten endlich den Mut fassen für einen echten Kurswechsel.

www.klaus-peter-willsch.de/inhalte/1001120/...brief/index.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

WSJ: Warum Amerika schneller aus der Krise kommt

11
22.06.13 19:07

WSJ



Warum Amerika schneller aus der Krise kommt



Vor sechs Jahren platzte die Blase am US-Hypothekenmarkt, die das gesamte Weltfinanzsystem bedrohte. Jetzt sieht es so aus, als ob die USA die Krise deutlich schneller hinter sich lassen als Europa. Was haben die Amerikaner besser gemacht?



www.wallstreetjournal.de/article/...7323893504578558893397229644.html



A.L.:



Im WSJ hingegen heißt es, die "mutige" Geld- und Fiskal-Politik der Amis hätte die schnellere Erholung gebracht. Fakt ist, dass es ohne die gigantische Neuverschuldung in USA überhaupt kein Wachstum gegeben hätte. Allein 2009 lag die Neuverschuldung bei 13 %, das "Wachstum" hingegen bei ca. 2 bis 3 %. Schuldenbereinigt ist die US-Wirtschaft 2009 also 2009 um rund 10 % geschrumpft. Die ganzen Kommentatoren im WSJ, darunter dt. Banker, ignorieren dies - so als wäre das Fed-Geld "free money". Und natürlich soll dieses "Modell" nun auch auf Europa angewendet werden...



Noch viel gravierende aber ist folgender Fakt: Amerika hat die Restwelt mit dem Housingschrott um Billionen beschissen, allein in D. stieg die Staatsverschuldung infolge fauler US-Kreditverbriefungen um 25 %. In # 698 hatte ich die Last, die D. aus dem US-Schrottkauf ingesamt zu schultern hat, auf 500 Mrd. geschätzt:



www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4227#jumppos105698



Davon sind erst ca. 1/3 abgeschrieben. D.h. ca. 350 Mrd. kommen über die nächste Jahre noch hinzu. Der Schrott lagert in Bad Banks, die irgendwann der deutsche Steuermichel auszahlt.



Keine Silbe liest man im WSJ von folgendem Fakt:



 

Wenn ein Land andere Länder um Billionenbeträge bescheißt - das Geld ist ja damals real nach USA geflossen - dann sieht dieses Land in der Nachkrisenzeit natürlich besser aus als die von den Amis betrogenen Länder.




Mit den QE-Pumpaktionen Bernankes, die unterm Strich eher Schaden angerichtet haben (Reallohnabbau durch Rohstoffinflationierung), hat die schnellere "Erholung" nur eingeschränkt zu tun. Und wenn Deutschland 2009 Staatsverschuldung um 13 % gesteigert hätte, dann hätte es hier ein "sensationelles" 16 % Wachstum, doch auch diese Zahl könnte man getrost die Tonne treten, weil Ignorieren der extremen Neuverschuldung eine (heim-)tückische Form der Realitäts-Leugnung ist.



"Besser gemacht" haben die Amis seit Beginn der Finanzmarkt-Liberalisierung das, was sie am besten können: Sich mit großem schauspielerischen Geschick als Finanzmagier aufspielen, um anderer Länder Anlegergelder abzukassieren. Das ist kaum besser als das Niveau mieser Gebrauchtwagenverkäufern.



Es gab nach der Krise auch keine "Stunde Null" - in dem Sinne, dass es überall auf der Welt gleich schlecht aussah und alle Länder unter gleichen Startbedingungen einen Neuanfang machen konnte. Die Amibanken hatten sich 2008 zwar auch im Inland im großen Stil verzockt, aber die größten Lasten trugen Europäer und andere Nicht-Amerikaner, weil der meiste Finanzschrott "exportiert" wurde.  All dies sollten die im WSJ klugscheißenden Gurus mal mit ins Kalkül ziehen.

Antworten
Anti Lemming:

P.S.

2
22.06.13 19:07
Sorry für den Editor-Salat. Mit den besten Grüßen an Kiel.
Antworten
Anti Lemming:

USA und die Restwelt haben ungleiche Karten

9
22.06.13 19:39
Naiv (mit Tendenz zur Boshaftigkeit) ist auch die Idee:

Seht her, wir, die Amis, haben es allen anderen Ländern bei der Neuverschuldung so toll vorgemacht, jetzt braucht ihr (he, he, he) nur das Gleiche zu versuchen, uns schon kommt auch ihr aus der Krise.

Dies ist ein vergiftetes "Bonbon", das in etwa die Toxizität des US-Housingschrotts hat.

Denn dabei wird geflissentlich ignoriert, das USA die ganze (QE-)Sause nur deshalb halbwegs erfolgreich und ohne allzu starke Kritik aus dem Ausland durchziehen konnte, weil das Land

1. vom Weltleitwährungs-Status des US-Dollars profitiert und

2. die einzig verbliebene Militär-Supermacht ist.

Die Japaner haben nun das (scheinbar) Gleiche versucht (Hyper-QE) und werden von den Amis auch groß dafür gelobt. Leider nur ist der Yen im Vergleich zum US-Dollar ein Luftikus, den "der Devisenmarkt" (sprich: die Big Five Zockerbanken aus USA) mit Leichtigkeit dorthin schieben könnrn, wo sie ihn hin haben wollen. Natürlich musste die Big Five erst mal abwarten, bis Abe sein Pulver verschossen hatte ("nie gegen den Trend"...). Danach jedoch galt: Es kann und darf im weltweiten Carrytrade "keinen zweiten" neben den Goldmännern und ihrem Dollar-CTgeben. Für Abe beddeutet das:  Zurück auf Los.

In ähnlicher Weise würden die Amis Europa auflaufen lassen, wenn hier massiv mit dem Gelddrucken begonnen würde. Erst eine mittlere "Freudenhausse", dann kurz nach dem Peak neue Downgrades der Länder "wegen zu hoher Staatsverschuldung". Das Spiel kennen wir ja zur Genüge. Wird gespart, setzt es Downgrades, weil Sparen "die Wirtschaft abwürgt". Wird hingegen geflutet, setzt es Downgrades, weil "die Verschuldung zu stark steigt". Egal was die Europäer machen, es ist "falsch"...

Und natürlich ist auch der Euro - gerade im jetzigen angeschlagenen Zustand - keine Alternative mehr zum US-Dollar. Die Euro-Demontage war von Vornherein Kalkül der Amis, als Goldman den Griechen betrügerisch in den Euro half. Folglich würde hiesige Flutungen ebenfalls am "fehlenden" Leitwährungsstatus scheitern. Einen Euro-CT werden die Amis ebenfalls nicht zulassen, genauso wenig wie den Yen-CT.
Antworten
Palaimon:

#745/746 Das habe ich mal verlinkt

3
23.06.13 21:47
im Entstörer-Thread. Ist dort schon ein Thema, und wir stehen mit den Webentwicklern in Kontakt.
http://www.ariva.de/forum/...-Entstoerung-378449?page=165#jumppos4149
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Sufdl:

china u. japan blues...

7
24.06.13 05:18

Brasilianische Bilder und schlaflose Nächte in Peking

Unruhe auch am chinesischen Anleihemarkt.  Die Rendite der bis zum Januar 2016 laufenden Staatsanleihe (Kupon: 3,1  Prozent) sprang am Mittwoch um 39 Basispunkte auf 3,74 Prozent. Die  jetzt inverse Renditekurve in China ähnelt jener in den USA vor Beginn  der Rezession Ende 2007. Noch schlimmer: Die jüngste Explosion der  Refinanzierungskosten der chinesischen Banken erinnert stark an den sich  damals im explodierenden Ted-Spread spiegelnden Vertrauensverlust unter  den US-Banken vor der Lehman-Pleite. In der vergangenen Woche hatten  die Overnight-Repo-Sätze mit 25 Prozent vorübergehend einen Rekordwert  erreicht. Das Gegenparteirisiko ist auch im chinesischen  Interbankenmarkt angekommen.

Der Welt droht eine beispiellose Finanzkrise. Im Mittelpunkt der Krise  stehen die Staatsschulden der Industriestaaten sowie deren Notenbanken  und Währungen. Takeshi Fujimaki, ein früherer Berater von Starinvestor  George Soros, geht davon aus, dass sich der scharfe Zinsanstieg in Japan  fortsetzen wird. Die BoJ habe alle Werkzeuge zur Manipulation des  Anleihemarktes verschlissen und jetzt die Kontrolle verloren. Behält  Fujimaki recht, wäre Japan in Kürze bankrott.

 

www.wiwo.de/finanzen/boerse/...sh-ist-jederzeit-moeglich/8392952.html

Antworten
Anti Lemming:

China: "Geld nicht weg, sond. an falschen Stellen"

2
24.06.13 07:10
Wie auch immer, der SSE (Schanghai Composite) ist "weg", mit heute erneut -3 %...



www.wallstreetjournal.de/article/...7324637504578564263700003872.html

PEKING—Chinas Regierung zeigt sich von der anhaltenden Kreditklemme im Land weiterhin unbeeindruckt. Damit dürfte sich die Finanzierungslage für Banken auch in dieser Woche nicht wesentlich entspannen.

Am Sonntag veröffentlichte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua einen Kommentar, der abstritt, dass Chinas Finanzsystem zurzeit unter einer Geldknappheit leidet. Vielmehr habe eine Mischung aus Spekulationen und außerbanklicher Darlehensvergabe – so genannter Schattenfinanzierung – die kurzfristigen Ausleihungszinsen in die Höhe getrieben.

"Es ist nicht so, als gäbe es kein Geld, sondern das Geld befindet sich nicht an den richtigen Stellen", hieß es in dem Kommentar.
(Verkleinert auf 94%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 618257
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 4228  4229  4231  4232  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Nokia Oyj

Strategie Hebel
Steigender Nokia Oyj-Kurs 4,84 9,36 16,97
Fallender Nokia Oyj-Kurs 4,84 9,00 16,16
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ4F8R9 , DE000VJ54886 , DE000VJ68TQ5 , DE000VJ6FBG4 , DE000VH8JTH4 , DE000VJ7RC69 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.812 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 03.03.26 11:06
469 156.458 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 02.03.26 18:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--