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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,01 20,00
Fallender DAX-Kurs 5,55 9,99 19,98
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11ET5 , DE000NB19B34 , DE000NB4USE5 , DE000NB41NA3 , DE000NB24K51 , DE000NB4ZN55 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.449
Zugriffe: 26.395.974 / Heute: 1.001
S&P 500 6.926,26 -0,57% Perf. seit Threadbeginn:   +374,73%
 
lehna:

#834 Aber AL....

 
25.04.13 23:18
du solltest bedenken, dass Kurse in miesen fundamentalen Lagen stets anfangen, gut zu laufen. Weil dann die Notenbanken die Herde zuschwemmen.
Noch optimaler ists natürlich, wenn nach tiefdunkler Nacht irgerndwo Licht gesehn wird.
Im Boom dagegen wird jede Hausse irgendwann ausgestoppt. Die Kurse kippen, wenn der Mob sich zur Ekstase gepuscht hat--- wenn eitel Sonnenschein herrscht...
Antworten
Anti Lemming:

Amateur-Irrsinn

2
26.04.13 07:44
der Goldman nachplappert...
Antworten
learner:

Fill, deine Argumentation bezüglich

10
26.04.13 07:45
des Vertrauens finde ich sehr überzeugend. Einen Aufschwung der diesen Namen auch verdient sollte dann mit steigenden Reallöhnen und einem wachsenden Arbeitsplatzangebot für die Masse einhergehen.

Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Gesellschaft das Gefühl hat auf diesem Weg zu sein.
Manchmal ist das nur ein Gefühl, jedoch für viele Menschen auch Realität.




Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
Antworten
Anti Lemming:

Learner # 853 und Fill # 850

13
26.04.13 08:24
Mit Gelddrucken einen Aufschwung erzeugen zu wollen (auf Zentralbank-Ebene) ist ähnlich illusorisch, wie mit Kontoüberziehung reich werden zu wollen (auf Privat-Ebene).

Wo sollen wachsende Reallöhne denn herkommen, wenn Firmen in der Bilanzrezession - mangels Massennachfrage - nicht investieren und Horden von Arbeitslosen sich um die wenigen Jobs balgen? In einem solchen Kontext kommt durch Gelddrucken auch kein Vertrauen auf, sondern eher Wut - vor allem wenn klar wird, dass die Profiteure des Gelddruckens fast ausschließlich die oberen 10 % sind (siehe WSJ-Artikel in # 826).

Für die breite Masse macht sich QE nur in Form Rohstoff-, Energie- und Nahrungsinflationierung bemerkbar, was einer Sondersteuer entspricht, die Kaufkraft entzieht und somit deflationär wirkt (# 836).

Die vermeintliche Psycho-Heilung (Fill in # 850, erster Absatz) wird es daher nicht geben. Die Fed hat "Behavioral Finance" (BF), das eigentlich mal dafür geschaffen wurde, um Anleger vor "irrationalem Überschwang" zu schützen, in perfider Weise umgekrempelt, indem sie BF nun dazu verwendet, die "animal spirits" mittel Ponzi-Blasen explizit zu wecken.

Mittels Gelddrucken werden bewusst neue Asset-Blasen erzeugt, die von "organischer Heilung" der Pleitewirtschaft künden sollen, während ihnen in Wahrheit nun sogar gänzlich die fundamentale Basis fehlt. So kommt es zu dem Phänomen, dass die Börsen umso höher steigen, je schlechter es der Realwirtschaft geht, weil dies die "Hoffnung" auf mehr "Zentralbank-Manna" weckt. Das ist krank hoch drei.

Verbraucher sollen mit BF nun nicht mehr "vor sicher selber geschützt" werden (die Housing-Blase zeigte, dass Ponzi-Spekulation auch massenhaft zu persönlichem Ruin führen kann...), sondern geradezu dazu "verführt", in neue künstliche Anstiege hinein noch größere und noch irrationalere Risiken einzugehen - auch auf Privatverschuldungs-Ebene (siehe Subprime-Autokredite und neue HELOCs). Mein Vergleich mit einem Pokerspiel (# 834) kommt daher nicht von ungefähr.

Es bedarf eines hohen Abstraktionsvermögens, sich dieser in jeder Hinsicht verführerischen Ponzi-Mentalität geistig zu entziehen und die Nacktheit der Gelddruck-Kaiser zu erkennen. Die Beiträge von Gegenpol und Fillorkill lassen mMn diese kritische Distanz vermissen. Sie nehmen den Schein für das Sein.
Antworten
Stöffen:

Das Ende der freien Märkte

12
26.04.13 08:34
Recht kritischer Comment bei WiWo-Online

Das Ende der freien Märkte

Es gibt keine freien Märkte mehr. Dafür gesorgt hat die Finanzkrise und die Maßnahmen, mit denen Regierungen und Notenbanken auf diese reagiert haben. Nur Naive glauben noch an die freie Marktwirtschaft und Chancengleichheit an den Finanzmärkten. Tatsächlich hat eine eng mit der Politik vernetzte Finanzelite, die ungeheure Profite in der Finanzkrise erzielt, das Regiment übernommen. Möglich macht das der Cantillon-Effekt: Von Notenbanken auf Knopfdruck geschaffenes Geld verteilt den Wohlstand um, weil das frische Geld zuerst bei denen ankommt, die den Notenbanken nahe stehen, während der Rest der Gesellschaft verliert……

……Die Rettung der Banken war die größte Vermögensumverteilung in der Geschichte der Menschheit. Mit jeder neuen, akademisch als „Quantitative Easing“ (QE) bezeichneten Liquiditätsrunde wurden die Anlagenpreise aufgeblasen. Das machte all jene leistungslos reicher, die mit diesen Anlageklassen in Verbindung standen - moralisch höchst fragwürdig, aber noch legal.

Notenbanken und Regierungen greifen aber auch weniger legal in das Marktgeschehen ein. Die dadurch für Anleger entstehenden Verluste gehen in die Milliarden und wären eigentlich ein Fall für die Gerichte. Doch wer legt sich schon an mit Notenbanken und Regierungen?

Komplett hier

www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/...freien-maerkte/8110502.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
lehna:

#52 von mir aus AL...

4
26.04.13 09:04
Aber solange ich mit Amateur- Irrsinn diese herrliche Hausse mitschwimme, bin ich gerne Amateur. Profis haben nämlich den Hype total verpennt- oder auf Teufel komm raus dagegen angeshortet
Hier wurde schon lange das Ende des Kapitalismus gepredigt- aber oh Schreck- wir leben noch- und zwar verdammt gut.
Im Gegensatz zum Rest der Welt.
So-- jetz war ich wohl wieder zu dreist- also ab in die Versenkung- Tschau...
Antworten
Anti Lemming:

US-Wirtschaft soll 3,2 % wachsen im 1.Q/2013

9
26.04.13 09:34
Das ist die Konsenserwartung für die Zahlen, die heute um 14:30 h MEZ kommen sollen. Sie sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Zum einen gibt es "saisonale Bereinigungen", die in den Wintermonaten oft positiv verzerrend sind. Weiterhin gab es Nachholbedarf aus Q4/2012, als das "fiscal cliff" für Konsum- und Invest-Hemmungen sorgte. Außerdem hat das Pentagon in Q1/2013 wieder mehr Aufträge abgegeben.

Mittelfristig dürfte sich das US-BIP-Wachstum in 2013 voraussichtlich bei unter 2 % einpendeln. Denselben Wert erhält man, wenn man den Mittelwert aus Q4/2012 (0,4 %) und Q1/2013 (3,2 %) bildet: 0,4 + 3,2 = 3,6. Und 3,6 / 2 = 1,8.

Bei 1,8 % liegen übrigens auch die Prognosen für Q2/2013 (Diagramm unten).

Dabei ist allerdings noch nicht berücksichtigt, dass sich auch die US-Indikatoren in den letzten Wochen deutlich eingetrübt haben. Womöglich "wächst" die US-Wirtschaft in 2013 insgesamt nur um 1 %. Das ist fast Stagnation - und bitter wenig, wenn man bedenkt, dass dieses "Wachstum" mit knapp 8 % Neuverschuldung erkauft wurde.



www.marketwatch.com/story/...er-us-growth-may-be-deceiving-2013-04-25

The U.S. may have grown in the first three months of 2013 as the fastest rate in more than a year, the government is expected to report Friday, but it always pay to be skeptical. The initial look at gross domestic product often paints an exaggerated portrait of the economy and the devil is in the details.

The first of three government releases on first-quarter growth will be released Friday at 8:30 a.m. Eastern by the Commerce Department. Economists polled by MarketWatch predict annualized growth of 3.2%, up from just 0.4% in the final three months of 2012. The data is seasonally adjusted.

If the economy grew as fast as analysts predict, it would mark the most rapid expansion since the end of 2011 when GDP tallied a 4.1% expansion. Yet much of the seeming strength in early 2013 could simply reflect a snapback in Pentagon-related spending and the level of inventories.

Both of those categories were unusually weak in the fourth quarter and continued large gains should not be expected. Partly as a result, GDP is forecast to slow to less than 2% in the current second quarter.
(Verkleinert auf 98%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 601034
Antworten
Fillorkill:

#53 Learner,

4
26.04.13 10:14
Märkte, makro und soziale Gerechtigkeit sind verschiedene Ebenen, auch wenn diese sich natürlich gegenseitig beeinflussen. Ein Aufschwung, der nicht nur bei 3 % ankommt, wäre im Sinne letzterer wünschenswert und damit auch nachhaltiger. Allerdings ist dies nur sehr bedingt eine Funktion der Geldpolitik, deren Einfluss typischerweise und gerade zuletzt masslos überschätzt wird...

Der Preis der Arbeit bzw die Kosten des materiellen Selbsterhaltes seien zu hoch ist ein Diktum, welches auf allen Kanälen gesendet wird. Insbesondere in den US wird dieses auf breiter Basis geteilt, nicht zuletzt, weil jeder darauf spickt, irgendwann selbst zu den oberen 3 % zu gehören. Typisch dafür der Foodstamper, der sich als Teaparty Member für die konsequente Streichung von Sozialleistungen einsetzt. In der Konsequenz dann ein stetiger Verlust an Konkurrenzfähigkeit, weil Rationalisierung eben wesentlich nur über Senkung von Lohn- und Sozialstandards läuft. Folgerichtig landen die Arbeitsplätze dann irgendwann in Asien oder Osteuropa...

Inzwischen schlägt das Pendel zurück, weil die US relativ so billig geworden sind, dass sich ein 'Ausflaggen' tendenziell nicht mehr lohnt. So gibt es Indizien für eine 'Reindustrialisierung', die mehr Arbeit und höhere Löhne nach sich ziehen könnte...

Fill
Mein Gott, es ist voller Sterne...
Antworten
Zanoni1:

#4817

5
26.04.13 10:46
Das Missverständnis lässt sich denke ich aufklären.
Bei Fills Aussagen zum Sentiment besteht kein Gegensatz.

Zum Einen:
Der Kurs kann nur weiter steigen, wenn noch "mehr" Käufer in den Markt drängen.
Eine Hausse braucht also immer noch weitere Marktteilnehmer, die bullisch werden und auf den Zug aufspringen können.

Zum Anderen:
Wenn aber bereits alle bullisch sind, wer soll den dann noch aufspringen und kaufen?
Wer bullisch ist hat dies ja bereits getan.
Antworten
Anti Lemming:

Zanoni

 
26.04.13 10:53
Fill hatte erwartete Kursrückgänge aber mit einer zunehmenden Zahl von Bären begründet.
Antworten
Zanoni1:

Al

2
26.04.13 11:08
Ich hatte Fill eher so verstanden, dass er seine bullische Prognose eher damit begründet hat, dass immer noch viele Bären da waren.

Die mittelfristige Markterwartung war meine ich bis mitte letzten Jahres seit der Krise durchgängig schlecht (nagelt mich da bitte nicht fest, hatte das Sentiment immer nur im Nebenfokus).
Im 2ten Halbjahr hatte sich zum Herbst/Winter die mittelfristige Markterwartung dann schlagartig verbessert.
Auslöser dürften die großen Ankündigungen der Notenbanken Ende September gewesen sein, der ESM der vom BVerfG durchgewunken wurde etc.

Nachdem die Bären nun einmal stark zurückgegangen und (fast) alle bullisch geworden sind, ist es nun ein bärisches Zeichen, wenn ihre Zahl wieder zunimmt, so die logische Betrachtung.
Antworten
Anti Lemming:

Sentiment-Gedöns

3
26.04.13 11:18
Was auch immer Fill geschrieben hat, ich möchte vermeiden, dass der Bärenthread erneut zu einer Sentiment-Quassel-Bude wird. Wir haben die Diskussion in den letzten Tagen auf mMn ergiebigerem Niveau geführt.

Grundsätzlich erwartet "der Markt", dass es weitersteigt, solange es steigt. Ab einem Punkt X, der mittelfristigen Trendwende, wird diese Erwartung falsch. Fällt es dann, erwartet "der Markt" nach kurzem Negieren, dass es weiter fällt. Ist halt ein trivialer Bursche, dieser "Markt". Eine Fahne, die sich willig in den Wind hängt.

Man muss darüber gar nicht lange diskutieren. Ein 3-Sekunden-Blick auf den Chart sagt alles - und mehr.
Antworten
Anti Lemming:

Smaghi: "Europa sollte den Euro schwächen"

3
26.04.13 11:29
aus der Rubrik "hört, hört" ;-)

www.cnbc.com/id/100676902

Europe Should Weaken Its Currency: Bini Smaghi
26 Apr 2013

The European Central Bank (ECB) needs to react to aggressive monetary policy in other parts of the world, a former governing council member of the central bank told CNBC.

"If you take Asia, the U.S. and Europe, Europe is the weakest spot. So you'd expect the exchange rate of the euro to be weaker than the others, but that's not what we're seeing because of very aggressive monetary policy in other parts of the world, compared to Europe. So probably, Europe has to react to that," Lorenzo Bini Smaghi, former ECB governing council member, told CNBC on Thursday.

Bini Smaghi's comments follow a 25 percent weakening in the yen against the dollar since mid-November as the country's central bank has pledged to pump $1.4 trillion into the economy in less than two years and double its monetary base.



Wohl auch wegen solcher "Stimmen" und Stimmungen (IWF-Chefin Lagarde rudert in dieselbe Richtung) hat Weidmann vorauseilend schwere Kritik an der laufenden  EZB-Politik geübt.

www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...t-der-ezb-ab/8125156.html

Weidmann rechnet mit der EZB ab
25.04.2013, 20:05 Uhr

Bundesbank-Präsident Weidmann geht mit der Rolle der EZB bei der Eurorettung hart ins Gericht. In einer Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht zeigt er die Risiken der europäischen Geldpolitik auf.

Berlin - Die Deutsche Bundesbank hat die Euro-Rettungspolitik scharf kritisiert. In einer vertraulichen Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht, die dem Handelsblatt (Freitagausgabe) vorliegt, lehnt die Notenbank vor allem mögliche Staatsanleihenkäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) vehement ab. Die Bundesbank kritisiert, dass „gezielt Anleihen schlechterer Bonität“ erworben würden, wodurch die Risiken stiegen. „Die Käufe können überdies die Unabhängigkeit der Zentralbanken belasten, die eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Erfüllung ihrer Hauptaufgabe – die Wahrung der Preisniveaustabilität – ist“, heißt es in dem 29-seitigen Papier. „Befindet sich die Geldpolitik erst einmal auf einem derartigen abschüssigen Kurs, ist eine Umkehr nur schwer und unter großen Kosten möglich.“...
Antworten
Zanoni1:

#862

2
26.04.13 12:34
Kompliment, Ich bin nicht in der Lage mit einem 3-Sekundenblick auf den Chart alles - und mehr - zu erkennen.
Die Trivialität der Börse ging an mir dann ein bisschen vorbei - schön zu hören, dass es für manche so einfach ist.

Du hattest das Thema dabei in diesem Falle m.E. allerdings nun selber aufgegriffen, indem Du auf einen vermeintlichen Widerspruch bei Fills Betrachtungen hingewiesen hast.  
Einen Widerspruch der meines Erachtens keiner ist - worüber du dann aber nicht mehr diskutieren möchtest - interessant.


Abgesehen davon aber mal wieder ein Kompliment für die guten Beiträge oben - vor allem #854
Antworten
Anti Lemming:

US-Wirtschaft wächst 2,5 % (erw. 3,2 %) in Q1/2013

 
26.04.13 14:41
Anti Lemming:

Zanoni # 864

3
26.04.13 14:51
Mit einem 3-Sekunden-Blick* auf einen Chart erhält man mMn einen ähnlichen Erkenntnisgewinn wie nach 3 Std. Sentiment-Streit. Beides führt mMn nicht recht weiter. Man kommt um Fundamentalanalyse nicht herum - und da wird's knifflig. Mehr wollte ich in # 862 eigentlich auch nicht sagen. Es gibt etliche Bärenthread-Leser, die mit Sentiment-Themen nicht viel anfangen können und diese hier auch nicht unbedingt sehen wollen. Deren Interessen "vertrete" ich hier in meiner Eigenschaft als Thread-Moderator und -Initiator.

(Es reicht, wenn Sentiment-Themen die AZ-Threadleser, soweit noch vorhanden, langweilen ;-)).

----
*Kurzanleitung: Geht der Chart von links unten nach recht oben, sind Alle bullisch (egal ob das Sinn macht). Geht der Chart von links oben nach rechts unten, sind Alle bärisch (egal ob das Sinn macht).
Antworten
Fillorkill:

#66 1 x intellectual dishonest von Fillorkill

2
26.04.13 16:24
#66 1 x intellectual dishonest von Fillorkill">
Mein Gott, es ist voller Sterne...
Antworten
wawidu:

stöffen # 847

7
26.04.13 17:12
Besonders interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Historie der Umlaufgeschwindigkeit der Geldmenge MZM (Money of Zero Maturity):

www.learningmarkets.com/...tanding-money-of-zero-maturity-mzm/
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 601182
Antworten
Anti Lemming:

Amazon nach enttäuschenden Zahlen -7,3 %

2
26.04.13 17:58
finance.yahoo.com/blogs/hot-stock-minute/amazon-revenues-rise-sta­rbucks-warns-cooldown-expedia-travels-105848903.html
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 601195
Antworten
wawidu:

fill # 850

6
26.04.13 17:58
Die Industrieproduktion besagt für sich gesehen nur wenig über den Zustand einer Volkswirtschaft. Wesentlich wichtiger sind die Parameter "Auslieferungen" (Shipments) und "Lagerbestände" (Inventories) bzw. der Quotient (Ratio) Lagerbestände zu Auslieferungen. In der US Gebrauchsgüterindustrie beläuft sich dieser aktuell auf 1,64, d.h. die Lagerbestände liegen um 64 % höher als die Auslieferungen.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 601193
Antworten
Stöffen:

MZM und die Umlaufgeschwindigkeit

9
26.04.13 19:01
Gegenüber der stetig fallenden Velocity von MZM ist das Wachstum der eigentlichen Geldmenge MZM** so ziemlich horrible, siehe auch den beigefügten parabolischen Chart dazu. Eine starke inflationäre Tendenz ist hierdurch jedoch (noch) nicht gegeben, eben weil ergänzend dazu schlicht und ergreifend die Umlaufgeschwindigkeit fehlt. Ein Zweikomponentenkleber, dem jedoch eine Komponente fehlt, wird demzufolge auch seinen Zweck nicht erfüllen.

Die massiv ausufernde Geldmenge gelangt somit nicht in die Realwirtschaft und steckt zum ganz überwiegenden Teil im Parallel-Universum des Finanzsystems fest, wo sie den deflationären Tendenzen entgegen zu wirken hat. Daher werden zuvorderst die Asset-Preise inflationiert, was sich ja relativ simpel bewerkstelligen lässt.

Müssten z.B. Geschäftsbanken bei der Zentralbank 4% Zins zahlen, dann würden sie einen Index wie den S&P500, der aktuell ca. 2,1% Rendite bringt, ganz sicher nicht kaufen. Zahlen sie bei den Zentralbänkern aber beispielsweise nur noch 0,1%, so liegt der Ertrag plötzlich um den Faktor 21 über dem eigenen Zinseinsatz. Und die höher gepumpten Kurse gibt's als Häubchen noch oben drauf ;-))

Die Geschäftsbanken, die sich am Fenster der Zentralbanken aufgrund der gegen Null herunter manipulierten Zinsen mit fast "Gratis-Knete" vollsaugen, die kaufen Aktien oder andere Wertpapiere und bewirken dort eine kräftige Inflationierung der Vermögenspreise, was dann als "Wertzuwachs" gepriesen wird. In Wahrheit versuchen die Zentralbänker mit den künstlich herunter manipulierten Zinsen jedweder deflationärer Tendenz entgegen zu wirken und zudem ihren Kumpels dahingehend zusätzlich eine Hilfestellung zu geben, von ihren faulen Schulden weiter herunter zu kommen. Thread-Member Gegenpol schrieb ja vor kurzer Zeit treffend dazu, dass die Geschäftsbanken ihre Aktiva inflationieren müssen, damit der "geheime" Abschreibungsbedarf kompensiert wird.

Das alles passiert in der trügerischen Hoffnung, man könnte ein Ungleichgewicht, das durch früheres billiges Geld geschaffen wurde, durch immer mehr billiges Geld wieder ausgleichen.

**MZM: "money of zero maturity" besteht aus Bargeld plus Giro-, Sparkonten, privaten Geldmarktkonten plus institutionellen Festgeld- und Geldmarktkonten
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 601219
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Gegenpol:

Wawidu #68

5
26.04.13 19:32
Anhand der Graphik wird ersichtlich, warum QE kein temporäres Phänomen sein wird. QE + ZIRP werden vielmehr fester Bestandteil der Fed-Politik werden. Nach jeder Abschwungphase des MZMV hat der Indikator nie wieder sein Ausgangslevel erreichen können. Um einer Deflation entgegenzuwirken muss der Abschwung des MZMV folgerichtig mit einer Ausweitung des MZSM Stocks begegnet werden.

Problem: Die Anzahl der amerikanischen Staatsanleihen ist begrenzt. Ab einem bestimmten Zeitpunkt werden sich alle Staatsanleihen im Besitz der Fed befinden. Daher muss die Fed mit ihrem Ankaufprogramm zwangsläufig auf andere Wertpapiere ausweichen. Die Folgen sollten jedem klar sein.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 601231
Antworten
wawidu:

Expedia vor der Wende?

4
26.04.13 19:58
Einem der großen Highflyer des Jahres 2012, der Reiseagentur Expedia, scheint die Luft auszugehen.

www.expediainc.com/company.cfm
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 601237
Antworten
Gegenpol:

Fill, Verteilungsthread, #47

6
26.04.13 20:49
Ich erkenne in meiner Analyse nicht den Hauch eines Denkfehlers. Im Jahr 1980 hat sich eine langfristige Trendwende im MZMV - Indikator manifestiert. Diese Trendwende korrespondiert mit einem starken Anstieg der nominalen Staatsverschuldung der USA. Der MZMV - Indikator wurde durch die künstliche Induzierung von Geld via Staatsverschuldung gestützt. Analysiere die Schwächen unseres Schuldgeldsystems und es wird vieles klarer.

Quelle: commons.wikimedia.org/wiki/File:USDept-de.png
Der USA Bären-Thread 601246
Antworten
wawidu:

Eigenkapital der Fed

4
26.04.13 21:27
Im März d.J. belief sich das "Eigenkapital" der Fed auf rund 55 Mrd. $.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 601258
Antworten
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