JAPAN ECON: Final Industrial Production revised down to 2.4% m/m and -7.9% y/y in Jan vs. -1.4% m/m and -5.5% y/y in Dec
Der 7,9 % Rückgang der japanischen Industrieproduktion (annual) ist ein deutliches Indiz, dass mit Gelddrucken kein Blumentopf zu gewinnen ist. Es ist ein Verzweiflungsakt der japan. Politiker. Sie zwingen die Bank of Japan, künstlich 2 % Inflation zu "erzeugen" - so als wäre dies eine Rückkehr zu guten alten Zeit, als Inflation noch durch Wachstum (bzw. "Überhitzung") entstand.
Genausowenig können Fed und EZB durch Gelddrucken eine Wende zum Besseren erzwingen. Dennoch "glauben Ökonomen", wie das WSJ.de in einem geradezu lächerlichen Artikel kundtut, dass "das entschlossene Handeln" der EZB die Eurozonen-Rezession, die sich nach gestrigen Zahlen deutlich verschärft hat....
www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4127#jumppos103186
....demnächst (ohne Zeitangabe) umkehrt. Gelddrucken lege die "Grundlagen für eine Rückkehr des Wachstums". LOL.
Vorteilhaft für Japan ist nur die mit dem Yen-Drucken einhergehende Yen-Abwertung, die Spekulanten wie Soros noch weiter forcieren. Sie mildert die Lasten aus dem von den Amis angezettelten internationalen Währungskrieg, denn Japan leidet in der Folge weniger stark unter dem Dollar-Carrytrade der Amis. Doch wenn alle Nationen Geld drucken, kann es unterm Strich keine Gewinner geben - außer Wall Street, die mit genereller globaler Inflationierung (u. a. durch Rohstoff-Geschacher) kurzfristige Gewinn einstreichen will. Diese Gewinne müssen dann freilich möglichst schnell in Form von Boni "ausgecasht" werden, weil das ganze eine zeitkritische Luftnummer ist. Speed rulez.
www.wallstreetjournal.de/article/...7324162304578303650518197118.html
WIRTSCHAFT
14. Februar 2013, 13:25 Uhr
Eurozone - Wirtschaft hat Tiefpunkt hinter sich
VON HANS BENTZIEN
Die Wirtschaft des Euroraums dürfte ihren Tiefpunkt hinter sich haben. Zwar sank die Wirtschaftsleistung Ende 2012 noch einmal kräftiger als erwartet, doch sollte das entschlossene Handeln der Europäischen Zentralbank und die wieder anspringende Weltwirtschaft [= China- und Japan-Gepumpe plus Fake-Erholung im US-Hausmarkt, s. # 216/218 - A.L.) bereits die Grundlagen für eine Rückkehr des Wachstums gelegt haben. Allerdings wird die Kluft zwischen den Kern- und den Peripherieländern groß bleiben.
Das Bruttoinlandsprodukt des Euroraums ist im vierten Quartal 2012 um 0,6 Prozent geschrumpft. Das war deutlicher als mit minus 0,4 Prozent erwartet und der stärkste Rückgang seit dem ersten Quartal 2009.....
Der 7,9 % Rückgang der japanischen Industrieproduktion (annual) ist ein deutliches Indiz, dass mit Gelddrucken kein Blumentopf zu gewinnen ist. Es ist ein Verzweiflungsakt der japan. Politiker. Sie zwingen die Bank of Japan, künstlich 2 % Inflation zu "erzeugen" - so als wäre dies eine Rückkehr zu guten alten Zeit, als Inflation noch durch Wachstum (bzw. "Überhitzung") entstand.
Genausowenig können Fed und EZB durch Gelddrucken eine Wende zum Besseren erzwingen. Dennoch "glauben Ökonomen", wie das WSJ.de in einem geradezu lächerlichen Artikel kundtut, dass "das entschlossene Handeln" der EZB die Eurozonen-Rezession, die sich nach gestrigen Zahlen deutlich verschärft hat....
www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4127#jumppos103186
....demnächst (ohne Zeitangabe) umkehrt. Gelddrucken lege die "Grundlagen für eine Rückkehr des Wachstums". LOL.
Vorteilhaft für Japan ist nur die mit dem Yen-Drucken einhergehende Yen-Abwertung, die Spekulanten wie Soros noch weiter forcieren. Sie mildert die Lasten aus dem von den Amis angezettelten internationalen Währungskrieg, denn Japan leidet in der Folge weniger stark unter dem Dollar-Carrytrade der Amis. Doch wenn alle Nationen Geld drucken, kann es unterm Strich keine Gewinner geben - außer Wall Street, die mit genereller globaler Inflationierung (u. a. durch Rohstoff-Geschacher) kurzfristige Gewinn einstreichen will. Diese Gewinne müssen dann freilich möglichst schnell in Form von Boni "ausgecasht" werden, weil das ganze eine zeitkritische Luftnummer ist. Speed rulez.
www.wallstreetjournal.de/article/...7324162304578303650518197118.html
WIRTSCHAFT
14. Februar 2013, 13:25 Uhr
Eurozone - Wirtschaft hat Tiefpunkt hinter sich
VON HANS BENTZIEN
Die Wirtschaft des Euroraums dürfte ihren Tiefpunkt hinter sich haben. Zwar sank die Wirtschaftsleistung Ende 2012 noch einmal kräftiger als erwartet, doch sollte das entschlossene Handeln der Europäischen Zentralbank und die wieder anspringende Weltwirtschaft [= China- und Japan-Gepumpe plus Fake-Erholung im US-Hausmarkt, s. # 216/218 - A.L.) bereits die Grundlagen für eine Rückkehr des Wachstums gelegt haben. Allerdings wird die Kluft zwischen den Kern- und den Peripherieländern groß bleiben.
Das Bruttoinlandsprodukt des Euroraums ist im vierten Quartal 2012 um 0,6 Prozent geschrumpft. Das war deutlicher als mit minus 0,4 Prozent erwartet und der stärkste Rückgang seit dem ersten Quartal 2009.....