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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 19,99
Fallender DAX-Kurs 5,77 9,99 20,02
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11KN5 , DE000NB2E3F2 , DE000NB4LQR0 , DE000NB32ZH1 , DE000NB2MJF2 , DE000NB24NB7 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.447
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S&P 500 6.900,3 -0,09% Perf. seit Threadbeginn:   +372,95%
 
Navigator.C:

#103141 Dank

2
12.02.13 22:44
Für noch das Witzig Sternchen, Quasi das I Tüpfelchen Deiner überragenden Kompetenz.
:-)))
Navigator.C
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Fillorkill:

Gern. Hier noch eine kleine Divergence:

5
12.02.13 22:53

 

 
Querschüsse:
Frankreich: Industrieproduktion mit -7,6% zum Vorjahresmonat
dpa :
Frankreich: Industrieproduktion fällt etwas weniger als erwartet

Die Schwäche der französischen Industrie hat sich im Dezember fortgesetzt. Die Industrieproduktion ging jedoch etwas weniger stark zurück als erwartet. Im Monatsvergleich fiel die Produktion um 0,1 Prozent, wie die Statistikbehörde Insee am Montag in Paris mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat war die Produktion um 0,5 Prozent gefallen. Im Jahresvergleich sank die Industrieproduktion im Dezember um 2,1 Prozent und damit wie erwartet.

Die Produktion im enger gefassten Verarbeitenden Gewerbe stieg im Monatsvergleich um 0,1 Prozent. Hier hatten die Experten einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. Im Jahresvergleich fiel sie um 2,9 Prozent./jsl/bgf

 

contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
Antworten
Fillorkill:

ps Schwarzmalen ist mehr oder weniger...

 
12.02.13 23:28
verständlich, nur bringt das den Bärenmarkt kein Quentchen näher. AL wird's bestätigen...
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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Anti Lemming:

DOW 17000? Sheeple auf dem Weg zur Schlachtbank

 
13.02.13 08:03
www.marketwatch.com/story/...et-lambs-led-to-the-slaughter-2013-02-13
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Anti Lemming:

ING: Gewinnwarnung, Massenentlassungen

13
13.02.13 08:33
www.bloomberg.com/news/2013-02-13/...rter-profit-misses-estimate.html

Funktioniert prima, der Kapitalismus. Sobald hochfliegende Gewinnzahlen verfehlt werden, setzt es Massenentlassungen (am schlimmsten 2008). Anschließend senken Analysten "wegen der Krise" die Erwartungen. Natürlich zu stark, denn zwei Quartale später kommen - auch infolge der Einsparungen wegen der Massenentlassungen - auffallend gute Zahlen. Die Erwartungen werden deutlich übertroffen. ING-Aktien steigen auf ATH. Sobald es wieder boomt an den Finanzmärkten, ziehen die Firmen neue Fabriken in China hoch.

Leider nur wird es dadurch ganz unten in der Gesellschaft, wo sich der "Bodensatz" dieser Politik sammelt  - in der Grauzone zwischen Sozialhilfe- bzw. Food-Stamps-Empfängern und Obdachlosen - immer "ungemütlicher". Die Kluft zwischen Arm und Reich steigt unablässig, selbst die Mittelklasse verelendet. In der Folge steigt die Kriminalität. In USA zäunen die Reichen zunehmend ihre Villen mit Stacheldraht ein. In den "Inner Cities" entstehen "no-go-areas" wie die New Yorker Bronx, wo Drogenkonsum und Prostitution blühen. Um der Kriminalität Herr zu werden, bauen die Reps immer mehr Gefägnisse. Zurzeit sitzt mehr als 1 % der US-Bevölkerung im Knast.

Lebensqualität sieht anders aus. Ihr Grundbaustein ist soziale Verantwortung statt Fixierung auf "Shareholder value".

Darüber kann auch das sonnendurchflutete Rama-Frühstück vor der Landvilla in der Fernsehwerbung nicht hinwegtäuschen (@Permanent), das in D. noch ohne Stacheldraht-Einzäunung auskommt.
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Stöffen:

Treibstoff?

11
13.02.13 09:13
Von einer drohenden Korrektur aufgrund überbordender Stimmung berichtet aktuell die NZZ und illustriert diese Aussage mit Charts von Marketvane und AAII über den Anteil bullisher US-Investoren und Fondsmanager , welche in der Tat momentan sehr optimistisch gestimmt erscheinen. Der Cash-Anteil der privaten US-Investoren bewegt sich aktuell in Richtung eines 10-Jahre-Tiefs, von dieser Seite her dürfte also eher kaum Treibstoff für kommende Kurssteigerungen an den Börsen zu erwarten sein, da die Teilnehmer weitestgehend investiert sein dürften. Wie bereits hier im Thread bereits auch schon thematisiert, erscheint es ebenfalls sehr wohl möglich, dass es statt einer von den Aktien-Bullen erwarteten grossen Rotation von Anleihen in Aktien doch hier sogar eher zu einer grossen Enttäuschung kommen könnte. Zwar flossen in der Tat gewisse Gelder aus Anleihen hinein in den Aktienmarkt. Doch die grössten, in Aktien investierten Summen stammten aus dem Cash-Segment. Massivere Anzeichen für eine Umschichtung der Gelder vom Anleihenmarkt in Aktien gibt es hier also definitiv nicht, der Anleihenanteil in der Allokation sank zuletzt nur marginal von 20,8% auf 20,2%, so die NZZ.

Der komplette Artikel hier

www.nzz.ch/finanzen/strukturierte_produkte/...mung-1.17994590#
(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 578202
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Rev Shark hat ebenfalls Bedenken

4
13.02.13 09:39
und sieht Signale für eine Trendumkehr. Bärisch ist es meist, wenn - wie gestern - die Nasdaq sinkt (wegen Apple -2,5 %), während SP-500 und DOW "noch" steigen. (Diese Konstellation wird "S over N" genannt.)

Die relative Stärke in SP-500 und DOW geht auf Bankaktien (Bank of America gestern +3,25 %) und Homebuilder-Hype (siehe dazu # 142, 144) zurück. BAC hatte 2008 den bankrotten - und damals größten - Subprime-Lender Countrywide übernommen und würde von einer Housing-Erholung, wenn sie denn käme, überproportional profitieren.


More Than a Gut Feeling
By James "Rev Shark" DePorre
| Feb 12, 2013 | 4:32 PM EST

Apple (AAPL) kept the Nasdaq in the red, but the other major indices managed gains.... banks and homebuilders provided leadership. But under the surface, there were quite a few (= ziemlich viele) reversals and the market closed on the weak side. I found the action in many individual stocks troubling and I didn't feel very good about the way it moved today. The midday spike felt frothy and manipulated and there was just too much red on my screens....

realmoney.thestreet.com/articles/02/12/2013/more-gut-feeling
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Katjuscha:

darf ich mal?!

7
13.02.13 10:12
Würde zwar noch nicht von Zeichen für eine Trendumkehr reden, aber erste bearishe Divergenzen sind auszumachen und auch trendtechnisch kommt der S&P500 langsam an obere Begrenzungsmarken.
Es ist daher zumindest mit einer Konsolidierung zu rechnen. Von einer Trendumkehr würd ich noch nicht reden, jedenfalls aus technischer Sicht.
Der USA Bären-Thread 578215
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Anti Lemming:

Amazons "Bit-Coins" = virtuelle Geldflut

2
13.02.13 11:12
www.marketwatch.com/story/...central-banks-out-of-business-2013-02-13

MW meint, Amazon mache mit den neuen "Bit-Coins" den Zentralbanken bei der Geldschöpfung Konkurrenz. Das ist natürlich übertrieben. Der Autor fährt allerdings fort, dass jeder Fluss mit einem Rinnsal beginnt...
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Anti Lemming:

Von 15 Euro auf 0,85 Euro in vier Wochen

4
13.02.13 14:23
So was gibt es auch noch, beim Leuchtenhersteller Hess.

Interessant ist, wie "irreführend seitwärts" der Kurs von November bis Januar lief.

Wir lernen: Wenn ein Chart längere Zeit seitwärts läuft, "beweist" dies nicht, dass er nicht urplötzlich zusammenklappen kann.
(Verkleinert auf 71%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 578310
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Fillorkill:

# 60 die Suche nach Bad News wird offenbar...

2
13.02.13 14:27
mühsamer. Seitwärts bei Hess natürlich mangels Umsätze, wie aus Deinem Bildchen bereits hervorgeht...
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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Anti Lemming:

Übernahmegerüchte an Tops

 
13.02.13 14:28
sind das Gegenstück zu Pleitegerüchten an Tiefs...

www.wallstreetjournal.de/article/...18.html?mod=WSJDE_latestheadlines
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Anti Lemming:

Die Bad News kommen ab heute Nachmittag

5
13.02.13 14:32
Es beginnt mit schwachen Retail-Zahlen aus USA - eine Folge des Umstands, dass Ami-Arbeitnehmer seit Januar 2013 zwei Prozent weniger Cash in der Lohntüte haben.

Morgen kommt dann die News, dass die Eurozone das dritte Schrumpfquartal in Folge hingelegt hat. Es soll mit -0,4 % das schwächste seit 2008 sein.

Wenn ich Longs hätte, würde ich nicht schlafen können ;-)
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Fillorkill:

schluck...

4
13.02.13 14:35
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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Anti Lemming:

US-Einzelhandelsumsatz: + 0,1 %

2
13.02.13 14:38
U.S. retail sales inch up 0.1% in January
By Jeffry Bartash

WASHINGTON (MarketWatch) - U.S. retail sales barely grew in January, suggesting a tax increase at the beginning of the year constrained consumers. Sales rose a seasonally adjusted (!) 0.1% last month, or by 0.2% excluding the auto sector, the Commerce Department said Wednesday. Economists surveyed by MarketWatch expected retail sales to be unchanged overall and up 0.1% minus autos. ... ... Retail sales are a good proxy for how fast the U.S. is growing (aha, also 0,1 % ;-) A.L.), though economists look at longer-term trends because the monthly data is volatile and subject to sharp revisions. .... In all of 2012 retail sales climbed 4.4%, more than twice the rate of consumer inflation (aber leider alles auf Pump bzw. mit HELOCs bezahlt).
Antworten
Anti Lemming:

US-Importpreise +0,6 % im Jan.

2
13.02.13 14:49
Da ein Großteil der US-Konsumgüter importiert ist (sonst gäbe es keine chronischen US-Handelsdefizite), ist der Anstieg der Retail-Umsätze um nur 0,1 % (# 165) - die Zahl ist nicht inflationsbereinigt - als vergleichsweise schwach zu bewerten.

U.S. import price index rises 0.6% in January
By Ruth Mantell

WASHINGTON (MarketWatch) -- Prices paid for goods imported into the U.S. increased 0.6% in January, led by fuel, close to analysts' expectations of a 0.7% gain, the U.S. Department of Labor reported Wednesday. Import prices have declined 1.3% over the past 12 months (Dollar ist seitdem deutlich gefallen wegen CT), indicating that imports won't be a large factor behind near-term inflation for consumers. Fuel import prices rose 2.4% in January (hoho, A.L.)....
Antworten
Anti Lemming:

US-Einzelhandelsumsätze (Details)

 
13.02.13 15:06
Die Werte unten sind NICHT inflationsbereinigt. Links sind die Veränderungen gegenüber den drei Vormonaten (Nov. bis Dez. 2012). Rechts sieht man die Veränderung im Jahresvergleich.

Rechts fällt auf, dass vor allem Autoumsätze (grau) anzogen haben (offenbar eine Folge von Subprime Auto Loans). Über alle Kategorien hinweg (schwarz) gab es ein Umsatzplus von 4 %. Die tatsächliche Inflation dürfte in USA bei 3 % liegen (inkl. Energie/Nahrung), so dass netto grob 1 % Plus übrig bleibt.

Links (letzte drei Monate) sieht man, dass "alle Kategorien" (schwarz) auf dem absteigenden Ast sind. Der Zuwachs von nur 0,1 % im Jan. (= aktuell Zahl in 165) ist der schwächste in der 3-Monats-Serie. Er zeigt, dass Steuererhöhungen und Konjunkturflaute ihre Folgen hinterlassen.

Insgesamt sind die Umsatz-Zahlen durchwachsen - mit leicht negativer Tendenz.

www.zerohedge.com/news/2013-02-13/...ome-line-ex-autosgas-slight-miss
(Verkleinert auf 52%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 578326
Antworten
Anti Lemming:

Hype und Realität klaffen immer weiter auseinander

5
13.02.13 15:37
Man beachte dazu die drei aufschlussreichen Charts (unten).

ZH:

Following last night's expectations-filled State of the Union speech, we know that housing is rebounding and our stock market is rising but while these are pointed to as evidence that we are on the right track, it appears, from these three charts, that expectations for hiring, capital expenditure, and retail spending is bad and getting worse. Of course, the divergence between our current market's reality and an uncertain future is nothing new - but the spread is starting to become untenable as even with stocks at five-year highs, confidence remains weak. Simply put, the people know reality and only the talking-heads choose to ignore it.

www.zerohedge.com/news/2013-02-13/where-did-all-hope-go
Der USA Bären-Thread 578340
Antworten
KuK Hofmarsc.:

SPX

4
13.02.13 16:04
Fibo befiehlt mir, unverändert auf SPX 1553 (ca.) zu warten.
Im Übrigen fehlt mir für eine Trendwende noch ein Spike mit reversal.
Etwa eine schöne Kerze mit traurigem Docht wie am Hoch 2000 oder 2007.
Amen.
(Verkleinert auf 47%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 578350
Antworten
Anti Lemming:

"Europe is not fixed"

2
13.02.13 17:11
www.zerohedge.com/news/2013-02-13/...post-europe-not-fixed-two-charts
Antworten
Anti Lemming:

Kass: The Earning Snow Job

3
13.02.13 17:24
NEW YORK (Real Money) -- Similar to this past weekend's brutal blizzard, the interpretation of fourth-quarter 2012 U.S. corporate profits and the expectations for prosperity in 2013 is another big snow job. The current disconnect between stock prices and the slowing pace of earnings growth is reminiscent of the second half of 2007. The difference between then and now is 2007's emerging weakness was centered in the financial sector. By contrast, in late 2012 and expected in early 2013, the profit weakness is more broad-based.

Today, despite analysts and strategists unrealistic optimism, participants' confidence in the markets is elevated, as investors have cared little about slowing growth. Reality will prevail, however, as ultimately corporate profits are the mother's milk ... of the markets.

At the start of the earnings season, the consensus....

www.thestreet.com/story/11838239/1/kass-the-earnings-snow-job.html
Antworten
learner:

Vorsicht mit Divergenzen!

 
13.02.13 18:10
Divergenzen in den Indikatoren sind recht unzuverlässig und ich glaube alle warten auf eine Korrektur!
(Verkleinert auf 31%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 578399
Wo isi checkerlarsen?
Antworten
Stöffen:

WiWo über den "Barron’s Roundtable"

6
14.02.13 08:22
Aktuell berichtet die WiWo über den "Barron’s Roundtable", welcher wie stets zu Beginn eines jeden Jahres ein knappes Dutzend renommierter Vermögensverwalter an einen Tisch bringt und diese über ihre Jahresaussichten für die Finanzmärkte diskutieren lässt.

Der Artikel ist zwar etwas großspurig mit "Anlage-Profis verraten ihre Geheimrezepte zur Geldanlage" übertitelt aber man sollte sich hiervon nicht so sonderlich irritiern lassen.
Interessanter ist in dem längeren Artikel der argumentative und teilweise recht konträre Schlagabtausch hinsichtlich künftiger Entwicklungen zwischen bullish eingestellten Akteuren wie Goldman's Abby Cohen und skeptischeren Protagonisten wie Felix Zulauf und Pimco's Bill Gross (Wenn ich nur höre: „Ich war noch nie so begeistert“, renne ich schon in die Gegenrichtung).

Komplett hier zu finden

www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/...zur-geldanlage/7751198.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

US-Hauspreise: real nur 14 % über Stand v. 1890

6
14.02.13 08:45
(repeat: 1890).

Die "sagenhaften" Gewinne, die man in der Vergangenheit mit Immobilien angeblich erzielen konnte, sind nichts anderes als die Kehrseite der Inflation. Wer 1890 in USA ein Haus gekauft hat, der hat nach aktuellem Stand inflationsbereinigt gerade mal 14 % realen Wertzuwachs erzielt (Chart unten).

Die Inflation hat ihre Ursache darin, dass Staaten seit ewigen Zeiten mehr ausgeben, als sie einnehmen.

2009 wurde mit QE die nächste Stufe der Mises-Kollaps-Rakete gezündet. Mit Dauer-QE verlässt die Fed (und andere Zentralbanken) in vollem Bewusstsein den Pfad der Tugend. Er war dadurch gekennzeichnet, dass Zentralbanken sich noch halbwegs um Geldwerterhalt scherten, d.h. die Inflation möglichst klein hielten.

Inzwischen kann die Inflation gar nicht mehr groß genug sein. Sie ist zu einem Ersatzvehikel für das weggebrochene organische Wachstum verkommen. Mit dauerhaftem QE-Gelddrucken wird die Inflation langfristig exponentiell ansteigen. Das resultierende Realwachstum ist allenfalls Null. Wall Street kann damit nur kurzfristige Pyrrhussiege feiern, wobei die Boni-"Beute" - mit gutem Grund - immer recht schnell unter den Bankern verteilt wird: Dadurch wurden beispielsweise die 2007-Boni nicht durch den 2008-Crash vernichtet.

Passend zum "moral hazard" der Zentralbanker preschen Ökonomen neuerdings mit der abstrusen Theorie vor, Wirtschaftswachstum künftig "nominal" bemessen zu wollen - statt wie bislang inflationsbereinigt. Dies dient allein der QE-Rechtfertigung. Die Notenbanker haben keine Antwort mehr auf die Dauer-Krise (außer QE, das nichts bringt), und die Ökonomen erheben diese Ratlosigkeit zu einer neuen Theorie, mit der das Übel zur Tugend bzw. "Lösung" verklärt wird.

Zentralbanker nennen neuerdings sogar unverschämterweise "Inflationsziele". Es geht nicht mehr um Inflations-Minimierung - das ist ihre eigentliche Aufgabe - ,  sondern um Inflations-Maximierung. Das hat es zuvor noch nie gegeben.

Wer konservativ ist und den Kapitalismus über die Runden retten will, der sollte sich - wie Weidmann - eisern gegen diese zerstörerischen Tendenzen wenden.

Wer aber - wie die Goldmänner - nur gierig ist, den Kapitalismus bis zum Letzten ausreizen will und die resultierende Gefahr des Mises-Kollaps hedonistisch ignoriert, der sollte sich darüber klar sein, dass er den Kapitalismus damit mittelfristig an die Wand fährt.

Die Internationale der Zockerbanken (zu der auch die Deuba zählt) gießt geradezu Öl in das Feuer zentralbanklicher Inflationierungspolitik, indem sie "Geschäfte" betreibt, die deren Wirkung noch erhöhen. Am schlimmsten sind die Zockergeschäfte mit Energie, Rohstoffen und Lebensmittel, die zu Lasten - und teils buchstäblich "auf die Knochen" - der Bevölkerung gehen. Dabei wird sogar Hunger in der Dritten Welt billigend in Kauf genommen.

Die gleichgeschalteten Finanzmedien, die im Dienste des Machtkonglomerats aus Verschuldungs-Staat, Zentral- und Zockerbanken die nominalen Inflationierungsgewinne marktschreierisch als reale Gewinnsteigerungen und "Wirtschaftswachstum" verkaufen, arbeiten derweil mit subtiler Perfidie daran, diese im Kern zerstörerische (Geld-)Politik hoffähig zu machen. Liest man unter diesem Aspekt in Permanents "Ökonomen-Thread", offenbart sich, wie diese Gehirnwäsche selbst eigentlich klugen Köpfen bereits den Klarblick vernebelt hat.

www.zerohedge.com/sites/default/files/images/.../02/20130213_1894.jpg
(Verkleinert auf 48%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 578553
Antworten
Anti Lemming:

Stöffen - Barron's Roundable

7
14.02.13 10:09
Wirklich sehr aufschlussreiche Lektüre. Interessant ist, das praktisch keiner der Teilnehmern JETZT mit fallenden Aktienkursen rechnet. Der einzige mir bekannte prominente Bär ist Doug Kass (# 171).

Aus den Statements der Rund gefiel mir dieses von Bill Gross am besten:

Gross: .... Wenn die Fed ihre Politik der quantitative Lockerungen beendet und die Zinsen steigen lässt, ist die Werthaltigkeit finanzieller Vermögenswerte in Gefahr. Man kann die Frage auch anders formulieren: Wie lange werden die Zentralbanken noch als Käufer erster und letzter Instanz auftreten? Vertreter der Fed haben bereits angedeutet, dass die Käufe so lange fortgesetzt würden, bis sich die Konjunktur normalisiert habe. Das könnte ein unerreichbares Ziel sein; wahrscheinlich werden die Fed und andere Zentralbanken noch jahrelang mit ihren Eingriffen zur Stützung der Kurse und Senkung der Renditen fortfahren. Derzeit kauft die Fed 80 Prozent der US-Regierungsanleihen. Man muss sich das einmal genauer vor Augen führen: Wenn das US-Finanzministerium Regierungsanleihen um eine Billion Dollar und mehr emittiert, wird der größte Teil dieses Volumens letztlich in den Tresoren der Fed landen. Das Finanzministerium verkauft die Anleihen nämlich an Banken und auf Staatspapiere spezialisierte Primärhändler, die diese Papiere dann zu einem höheren Gebot an die Fed zurückverkaufen. Das ist ein Finanzsystem, das sich wesentlich von dem altvertrauten marktkapitalistischen System unterscheidet. Und man wird daran festhalten, bis die Inflation die von der Zentralbank festgelegte obere Grenze von 2,5 Prozent des Zielkorridors überschreitet, oder bis sich, durch irgendein Wunder, ein reales Wirtschaftswachstum einstellt.

Was sollte ein Anleger unter diesen Umständen am besten tun?

Gross:  Auf jeden Fall muss sich ein Anleger bei diesen minimalen Renditen fragen, ob eine Investition das Risiko wert ist – denn immerhin besteht auch die Möglichkeit, dass die Zentralbank die Lage falsch einschätzt. .... Zehnjährige US-Regierungsanleihen bringen 1,9 Prozent, und die Rendite wird auch in einem Jahr in etwa auf diesem Niveau liegen. Investitionen machen bei diesen Renditen nur dann einen Sinn, wenn man davon ausgehen kann, dass die Fed und andere Zentralbanken ihre Politik auch in einem Jahr nicht geändert haben werden. Mit erstklassigen Unternehmensanleihen kann ein guter Anleiheverwalter vielleicht drei bis vier Prozent Rendite erwirtschaften, aber mehr Saft lässt sich aus dieser Orange kaum mehr pressen. Und wie Felix angedeutet hat: Gnade uns Gott, wenn die Zentralbanken die Gelddruckmaschinen wieder abschalten.

Quelle: Stöffens Link in # 173
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