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werde ich nicht ad acta legen. Egal, ob sie Leute wie Permanent, Musicus oder Malko "befremdet" - und egal, ob Einige mich hier "zur Vernunft zu bringen" versuchen.
Wie ich bereits oben geschrieben habe, ist diese Radikalisierung im Wesentlichen ein Reflex auf die Radikalisierung der Geld- und Fiskal-Politik, die inzwischen weltweit zur Farce verkommen ist. Die Radikalisierung kam daher "von außen" zu mir und wurde gleichsam von mir aufgegriffen. (Die sich häufenden Unterstellungen, ich wäre missmutig geworden, weil die Börsen nicht fallen, halte ich in dem Kontext für niveaulos und unzutreffend).
Auch bei konservativen Geistern hier im Thread wie Ischariot ist in letzter Zeit eine zunehmende Radikalisierung zu beobachten - und die Ursachen scheinen mir auch bei ihm klar extern zu liegen.
Fillorkills "Analysen", der hier linke und rechte Subversion zusammenfließen sieht, finde ich einfach nur lächerlich.
Selbst Weidmann könnte man neuerdings als "Radikalen" bezeichnen. Ich finde es sehr bedauerlich, wie Weidmann von einem Großteil der Presse und von vielen Leuten bei Ariva als Nörgler und "Spielverderber" in die Ecke gestellt wird, nur weil er - völlig zu Recht - die Draghi-(Goldman-)Flutungen als gefährlich und unhaltbar kritisiert.
Ebenso bedenklich finde ich, dass viele Journalisten und Arivaner die "Maßnahmen" von Bernanke, Draghi und Abe als "im Nachhinein positiv" beurteilen, nur weil sie die Börsen nach oben gebracht haben. Zur Rechtfertigung wird auch "immer wieder gern" die Merkel'sche "Alternativlosigkeit" ins Feld geführt - nach dem Motto: "sonst hätte es eine zweite Große Depression mit Straßenkämpfen und Vandalismus gegeben, willst Du das etwa?". Dabei wird regelmäßig verkannt, dass es sich um eine (fast diktatorisch aufgrund von vermeintlichen "Sachzwängen" vorgetragene) politische Willensentscheidung handelt, die "zufällig" Merkels Klientel nützt, dem Wahlvolk (auch finanziell) schadet und obendrein komplett "von oben herab" umgesetzt wird.
Entscheidend ist erstens, was in der REALwirtschaft passiert (und damit meine ich nicht nur die Lage der Unternehmen). Zweitens ist entscheidend, wie die Folgen dieser "Politik" in 10 Jahren aussehen werden. Mises lässt grüßen.
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