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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.914,75 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +373,94%
 
A.L.:

Schuldenabbau klappt auch in Spanien nicht

 
02.12.12 15:39
www.handelsblatt.com/politik/international/...uldenabbau/7467352.html

FAZIT: Bald wird auch Spanien einen Schuldenschnitt verlangen...
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Contrade 121:

AL:::in dem Kontext...

6
02.12.12 15:44
fällt mir ein Artikel diese Woche in Handelsblatt ein. Da behauptete ein GS-Manager, er sei beeindruckt, wieviel politische Reife die Deutschen besässen und den Vorteil des Bail-Outs der Griechen hinnehmen. Man sei sich im klaren, dass der Erhalt der EU eigenem Land mehr Vor- als Nachteile mitbringe. Tja, wenn das GS sagt, dann kann man sicher davon ausgehen, dass die sie sich den Arsch ablachen, wenn unsere Jogis "strukturierte Lösungen" erarbeiten und ein ganzer Bundestag dann noch dafür stimmt.
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wawidu:

US Transportwerte

6
02.12.12 17:12
oszillieren bereits seit Jahresbeginn in einer engen Range seitwärts. Die Aufwärtsdynamik ist raus.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 558431
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Stöffen:

Was macht den US-Konsumenten so "elastisch"?

5
02.12.12 19:20
Bei dem Betrachten so einiger Charts & Fakten erstaunt es doch stets, wie die US-Citizens ihren Konsum eigentlich aufrechterhalten können. Der beigefügte Chart von Doug Short lässt z.B. recht deutlich erkennen, dass die durchschnittlichen Haushaltseinkünfte sich in den vergangen vier Jahren im freien Fall befunden haben.

Laut den Statistiken des US-Census Bureau betrug das gegenüber dem Vorjahr gesunkene jährliche Haushaltseinkommen in 2011 fast exakt 50.000 US-$. Wobei dieser Wert den Brutto-Wert vor Steuern darstellt, so dass nach Abzug der verschiedenen Abgaben von einem verfügbaren monatlichen Netto-Haushaltseinkommen in Höhe von ca. 3000$ ausgegangen werden darf. Von diesem Einkommen müssen monatlich in etwa folgende Fixkosten bestritten werden: Housing, Power, Water, Food, Phone, Internet, At Least One Vehicle, Gasoline, Vehicle Repairs, Car Insurance, Health Insurance, Dental Bills, Home Or Rental Insurance, Life Insurance, Student Loan Debt Payments, Credit Card Payments, Furniture, Clothing, Pets, Entertainment (although it is hard to imagine any money will be left for that)

Das schaut schon so aus, als dass die finanzielle Situation einer US-Durchschnittsfamilie sich somit eigentlich recht overstretcht gestaltet und die Vermutung zulässt, dass man hier von Monat zu Monat denn auch eher von der Hand in den Mund lebt als denn einem ausschweifendes Kosumentenleben zu frönen, siehe auch dazu den Link weiter unten: "77 Percent Of All Americans Live Paycheck To Paycheck At Least Part Of The Time"

Der My Budget 360-Blog hält denn auch hier das Re-Leveraging des "elastischen" US-Konsumenten in vielen Bereichen dafür mitverantwortlich, das der schuldengetriebene Konsum via Kreditkarten, Auto Loans, usw., denn auch erneut angefacht worden ist:


"Deleveraging on good debt and ramping up on consumption debt – growth in auto loan debt, collection amounts, and revolving debt"

"In other words people are back to spending money they don"t have.  Blowing money on trinkets and other items is not exactly a sign of prosperity.  It would be one thing if much of the items were being paid with growing wages and savings but that is not the case.  Household incomes are back to levels last seen in the 1990s.  So this spending, as clearly shown in the charts, is coming from a ramping up of debt once again."

Komplett mit Charts hier

www.mybudget360.com/...-growth-auto-loans-collection-accounts/

Ergänzend dazu

"77 Percent Of All Americans Live Paycheck To Paycheck At Least Part Of The Time"

thetruthwins.com/archives/...aycheck-at-least-part-of-the-time

"Things Are Getting Worse: Median Household Income Has Fallen 4 Years In A Row"

theeconomiccollapseblog.com/archives/...allen-4-years-in-a-row
(Verkleinert auf 61%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 558447
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Dreiklang:

Schäuble Underperformer: Nerven liegen blank

6
02.12.12 19:32
Schäuble brüllt im Haushaltsausschuss

www.spiegel.de/politik/deutschland/...rdneten-an-a-870471.html

Dabei wurde von SPD-Mann Kars lediglich  eine "bescheidene Bilanz" erwähnt, was den Wutausbruch zur Folge hatte. Man kann daraus nur schließen, dass die Bilanz wohl noch weitaus bescheidener ( = Euro-Pleite)  ist, was bei aller Euro-Senilität eben auch Schäuble klar ist.
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A.L.:

Handelsblatt bestätigt "versteckte Distribution"

5
03.12.12 08:58
(natürlich nur indirekt). Wawidu hatte aufgrund des Charts in # 910 die These von versteckter Distribution (VS) aufgestellt. VS ist dadurch gekennzeichnet, dass Hedgefonds versuchen, ihre zu tieferen Kursen gekauften Aktienbestände an Kleinanleger-Blödis weiterzureichen. Meist geht VS einher mit bullischen Artikeln (wie im HB unten), in denen die Argumente der Sell-Side-Analysten wiedergekäut (muhhh!) werden, z. b. dass die "jüngsten Anstiege erst der Anfang zu einer noch viel großartigeren Rallye" seien. Den Kleinanlegern wird dabei die sprichwortliche Eselsmöhre vorgehängt (sah und las man z. B. auch am Top im Okt/Nov. 2007, z. B. bei Grüner).  

Im HB unten steht, der Dax habe sich "über 7000 breit gemacht". Breit gemacht werden aber in der Regel nur Kleinanleger, die auf solches Trendfolgegewäsch hereinfallen und ihr hart erarbeitetes Geld am Top in die Börse hauen, um Goldman und Co. einen "sanften Ausstieg" zu ermöglichen - halt VS.

www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/...le-bulle/7468364.html
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ammmi:

dachte ich poste Euch mal was zu Weihnachten ;-)

 
03.12.12 09:05
Contrade 121:

zum Thema Anleihenrückkauf in GR...

9
03.12.12 09:31

Das kann ich mir gut vorstellen, dass die Verantwortlichen (wenn man sie überhaupt so nennen darf) mit den Nerven am Ende sind. Alleine dieser Schuldenrückkauf wird nicht klappen. Wie aus den USA zu hören ist, werden keine Anleihen abgegeben - im Gegenteil - es werden Anleihen zugekauft. Grund: Der Schuldenschnitt ist unausweichlich  - alleine schon wg. der Tatsache, dass die Schulden sich nicht zurückkaufen lassen werden - also wird man sich eher darauf konzentrieren, bei dem Schuldenschnitt auf den EFSF (also indirekt Euro-Partner) zuzugehen und von den das Geld aufgrund der Garantiestellungsfunktion einklagen. Aufgrund der öffentlichen Aussagen der Politiker man werde Griechenland nicht fallen lassen, ergibt sich ein relativ einfaches juristisches Spiel. 

 

In der EU wird es kein Zwang zur Abgabe der Anleihen geben - es sei denn bei den griechischen Banken und Pensionsfonds, die ihre Bestände abbauen werden müssen. Da der griechische Staat eh für die haftet, ist es am Ende des Tages eine Defizitsenkung auf Staatsebene, aber die Garantieverpflichtung wird um den identischen Betrag zunehmen. Soviel zum Thema: Problemlösung... es ist einfach zusammengewürfelt und die Öffentlichkeit soll ein weiteres Mal betrogen werden. Anders kann man das nicht nennen. 

Antworten
A.L.:

FTD: Europa fault auch in der Mitte

2
03.12.12 15:19
Schuldenkrise
Europa fault auch in der Mitte
von Dietmar Neuerer
03.12.2012, 14:38 Uhr

In der Griechenland-Debatte wird gerne übersehen, dass nicht nur die Südstaaten ein Risiko für den Euro darstellen. Das Krisenvirus bedroht auch die vermeintlich stabilen Länder des Währungsraums – vor allem Frankreich.


Berlin - Noch konzentriert sich die mediale Aufmerksamkeit in Sachen Euro-Schuldenkrise abwechselnd auf Spanien, Griechenland, Portugal und Italien, so auch heute, wenn die Euro-Kassenhüter am Abend in Brüssel zusammenkommen, um über den griechischen Schuldenrückkauf zu beraten. Die Kernländer des Euro-Raums werden kaum in den Blick genommen. Das könnte sich als gefährlicher Irrtum erweisen. Denn auch dort ist nicht alles Gold, was glänzt. Frankreich beispielsweise wird – ähnlich wie Deutschland – von vielen Investoren als wichtiger Euro-Stabilitätsanker wahrgenommen. Doch über Europas zweitgrößter Volkswirtschaft brauen sich längst dunkle Gewitterwolken zusammen.

Moody's hatte Frankreich kürzlich von „Aaa“ auf „Aa1“ abgestuft. Das hatte die Ratingagentur damit begründet, dass sich Frankreichs langfristige wirtschaftliche Wachstumsaussichten eingetrübt hätten. Das Land habe an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt, hatte Moody's geurteilt. Für die Euro-Rettung kommt das Moody's-Urteil zur Unzeit. [Timing ist bei Goldmanke alles ;-) -> # 921]..... (lange Auslassung, für die Mods zur Beruhigung, für die Leser zum Seufzen)


www.handelsblatt.com/politik/international/...der-mitte-/7463428.html
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Pichel:

unter 50!

4
03.12.12 16:09
USA: ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe November 49,5, erwartet wurde ein Wert von 51,4 nach 51,7 zuvor. (m/m)
Das Marionettentheater ist heutzutage durch die Parlamente
ersetzt worden. (W. Rathenau)
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wawidu:

Reale deutsche Einzelhandelsumsätze

2
03.12.12 17:52
Querschüsse bringt die Misere an den Tag:

www.querschuesse.de/...hr-schwache-reale-einzelhandelsumsatze/

Der langfristige Vergleich spricht Bände.
(Verkleinert auf 64%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 558742
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Palaimon:

Test - Thomas Fricke

9
03.12.12 19:00
hahaha, geht doch!
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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Navigator.C:

Bund der Steuerzahler Bayern

4
03.12.12 20:58
Ein aufmerksamer Leserbriefschreiber namens Jamie Dimon hat vor Monaten die abenteuerliche ZickZack-Fahrt des Dr. Schäuble mit dem Rettungskreuzer „ESM-Deutschland“ aufgelistet und wie folgt
kommentiert: „Die deutsche Öffentlichkeit wird permanent getäuscht und belogen. Man werfe nur einen Blick auf die Chronologie der gesammelten Lügen und Täuschungsmanöver des Herrn Dr. Schäuble zum Thema Griechenland“. Wir führen diese Liste fort. Es scheint, dass der Herr ESM Gouverneur bei der „Eurorettung“ schon in den griechischen Gewässern den Kurs völlig verloren hat.

www.stop-esm.org/newsletter/02_12_2012/...des_Dr_Schaeuble.pdf

Navigator.C
Antworten
A.L.:

Jugendarbeitslosigkeit - USA vs. Europa

3
03.12.12 22:47
globaleconomicanalysis.blogspot.de/2012/12/...ants-to-ban.html

Die Daten sind aus dem Mish-Blog. Mir scheinen die Werte für USA geschönt. Unverkennbar jedoch ist, dass die Jugend-AL in Europa gegenüber dem Vorjahr teils deutlich gestiegen sind:

- in Griechenland von 45 auf 55 %.
- in Spanien von 47 auf 53 %
- in Italien von 29 auf 34,5 %
Der USA Bären-Thread 558839
Antworten
A.L.:

Shark: Flauten-Zeit - Ritholtz: Theater-Zeit

4
04.12.12 09:30
Hier eine kurze Zusammenfassung meiner Einschätzung, welche Faktoren (charttechnisch und fundamental) das Börsengeschehen bis Ende des Jahres bestimmen.

Zunächst Shark zur Charttechnik:

In the Doldrums
By James "Rev Shark" DePorre
| Dec 03, 2012 | 4:55 PM EST

After two days of flat action we saw a slightly bigger trading range today, unfortunately (? - A.L.) it was mostly to the downside. The market gapped up to start the week and then traded steadily lower all day. There wasn't any panic or a rush for the exits. It was just a slow and steady drip lower as market players were unable to find a good reason to buy (sowas kann sich auch über Wochen hinziehen, A.L.).

Technically, the market became a bit overbought and dealt with overhead resistance, so some selling is probably healthy. The market needs to consolidate the gains of the last two weeks, which, ironically, were created when politicians made optimistic comments about the chances of a fiscal cliff deal....


realmoney.thestreet.com/articles/12/03/2012/doldrums

Shark fragt als Chartist nicht nach dem Warum und sieht zurzeit lediglich eine Konsolidierung im Uptrend. In der Tat ist der Uptrend seit 17. Nov. bislang noch intakt (grüne Linie). Ab letzten Mittwoch ist der SP-500 innerhalb von 3 Handelstagen (inkl. Montag Up-Gap) um 40 Punkte gestiegen. Shark sieht die gestrige Korrektur daher lediglich als "gesunden" (healthy) Rücksetzer. Bleibt es beim Uptrend, könnte charttechnisch die Oberkante des Wedge (grün/range) erreicht werden, was SP-500-Ständen um 1430-35 entspricht (dort könnte man ggfs. strategische Shorts aufstocken).

Dies würde zum saisonalen Muster der von "Allen" erwarteten Weihnachtsrallye passen, und Wall Street würde schöne Long-Boni für das Jahresende einheimsen. (Man sollte diese Interpretation daher als Bär nicht ignorieren).

Dagegen steht fundamental die gestrige Eintrübung beim ISM Industrie, der mit 49,5 wieder auf Rezessionslevel zurückgefallen ist (erw. 51,4).

Zerohedge:
Guest Post: ISM - Outlook Declines
Submitted by Tyler Durden on 12/03/2012 - 17:22

The recent release of the ISM Manufacturing index continues to point to signs of a slowing economy. .... Since the PMI is more of a "sentiment" index....  it is better used as a gauge about what businesses will likely do in the future based on their current assessment of conditions. The importance of the change in sentiment is lost on most economists who have never actually owned a business. However, it is clear that the fiscal cliff, the recent storm, and the continuing Eurozone saga are continuing to erode business sentiment.  This erosion in sentiment in turn affects economically sensitive actions such as production, employment and investment.

www.zerohedge.com/news/2012-12-03/guest-post-ism-outlook-declines

Der ISM ist wie der deutsche IFO ein Stimmungsindex, aber halt nicht einer von Tradern, sondern von Industrie-Insidern. Daher kommt ihm mMn mehr Bedeutung zu als etwa Sentix-Daten (Gruß an AZ-ler). Gemäß Zerohedge trüben sich in USA zurzeit die Erwartungen und die Investitionsbereitschaft in Vorwegnahme der US-Fiskalklippe ein.

Selbst wenn ein abermaliger kurzfristiger Aufschub (oder ein neuer "fauler Kompromiss") kommt - womit realistischerweise zu rechnen ist - , so werden Politiker angesichts gähnend leerer Staatskassen - die US-Staatsverschuldung liegt bereits bei über 100 %, bald bei 110 % - nicht umhinkommen, die nun schon seit Jahren gewährten Steuernachlässe für Arbeitnehmer wie Unternehmen mittelfristig zu streichen. Hinzu kommt - so oder so - Zank um die abermalige Aufstockung der US-Schuldenobergrenze, was im Sommer 2011 für einen Einbruch der US-Indizes um -20 % gut war. Die Fronten bleiben verhärtet. Reps forderten gestern ein rigoroses Sparprogramm bei Staatsausgaben (aka "Sozialkürzungen). Obama wie höhere Unternehmenssteuern.

Fundamental sieht es zurzeit schlechter aus als charttechnisch. Auch in Europa werden die Probleme lediglich wie bislang in Flickschuster-Manier angegangen: Griechenland wird mit dem neuen Hilfspaket nicht "gesunden", und in Spanien, Portugal, Italien sowie neuerdings Frankreich trübt sich der konjunkturelle Ausblick weiter ein (trotz sinkender PIIGS-Zinspreads - dank Draghi). Europa ist nach zwei Minus-Quartalen offiziell in einer Rezession - auch wenn DAX und Co. sich weigern, dies einzupreisen.

Falls die fundamentale Seite Übergewicht gewinnt, sollte sich der SP-500 nach einem kurzfristigen Abpraller am grünen Support weiter in Richtung 1365 bewegen, wo es eine gute Unterstützung gibt. Dies bleibt mein favorisiertes Szenario für die nächsten Wochen.

Barry Ritholtz hält die Diskussion um das Fiscal Cliff lediglich für ein Medien-"Theater", das von den Reps aus Frust inszeniert wird, weil sie die Wahl verloren haben. Hätten sie gewonnen, so Ritzholz, dann gäbe es die ganze Diskussion überhaupt nicht. Das Ganze sei ein "Hype" wie damals die Jahr-2000-Warnungen.

Whenever the media obsess over a potential crisis, history teaches us that it is most likely to be overwrought hype. Recall the Y2k frenzy as Exhibit 1 in The People v. Really Bad Media prosecution.

www.washingtonpost.com/business/...-11e2-b01f-5f55b193f58f_story.html

Ich stimme Ritzholtz in dem Punkt nicht zu (siehe oben). Die Fiskal-Cliff-Diskussion wirkt negativ auf das Investoren-Sentiment (ISM) und wirkt daher auch psychologisch in die Realwirtschaft hinein. Der US-Konsum dürfte angesichts künftig sinkender Nettolöhne auch nicht allzu überschwänglich ausfallen. Hinzu kommen die hohen Schäden aus dem jüngsten Monstersturm an der US-Ostküste.
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 558882
Antworten
Contrade 121:

#101940

7
04.12.12 09:38

AL - Du unterstellst, dass die Aktienmärkte sich wieder - gerade zum Jahresende - sich auf die Fundamentaldaten konzentrieren. Das gilt eigentlich nciht für den Dezember, denn hier sind ganz starke Kurseffekte durch Windows Dressing möglich, wie bereits gestern geschehen, wenn der DAX dreimal per blow-off um 40 Punkte regelrecht nach oben gepeitscht wird. Ein guter Zeitfenster für Short-Positionen wird aber das erste Quartal 2013 sein. Wenn der DAX ein neues Jahreshoch herausbildet, die Volatilität historisch niedrig bleibt, dann sollte man sich ein paar Short-Scheinchen mit Laufzeiten bis Juni 2013 ins Depot legen.  

Antworten
Stöffen:

Pete Stolcers sieht die Lage ähnlich

4
04.12.12 09:48
Und erwartet im Zuge eines lauwarmen Kompromisses zwischen Dems und Reps bzgl. des Fiscal Cliffs bestenfalls einen eher marginalen Anstieg der US-Börsen. Die Chancen, demnächst auf der Downside Geld zu verdienen, die hält Stolcers für ungleich größer.

…..We know that taxes will go up and spending will be cut in 2013. Economic conditions are fragile and growth will slow. It"s the magnitude of the contraction that is unknown. If politicians reach a watered-down solution, stocks will rally and the economy will muddle along (best case scenario). Unfortunately, we will keep bumping up against the debt ceiling and the problem will keep resurfacing……

…..I don"t like the price action today and the market feels tired. I am waiting for a reversal and I want to buy puts when the SPY breaks below the 100-day moving average. I will add to put positions if we break below the 200-day moving average.

I don"t mind missing any upside from here. I believe the market might have another 2 to 3% left in the tank. The chance of a nasty decline increases every day that a deal does not get done. The market has discounted the fiscal cliff and any surprise favors the downside.

If you have been trading this rally, scale out of long positions. If you are on the sidelines, look for bullish day trading opportunities and keep your overnight risk to a minimum. If you are a swing trader without any positions, keep your powder dry. I believe we are set up for a swift decline and that is what I am waiting for.

www.1option.com/index.php?/global/comments/...ut_wait_for_a_b/
Der USA Bären-Thread 558911
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
A.L.:

Contrade

 
04.12.12 09:48
Ich "unterstelle" nichts, sondern wäge ab. Deine Argumente (Window Dressing) sind in den beiden Absätzen berücksichtigt, die enden mit: Dies würde zum saisonalen Muster der von "Allen" erwarteten Weihnachtsrallye passen, und Wall Street würde schöne Long-Boni für das Jahresende einheimsen. (Man sollte diese Interpretation daher als Bär nicht ignorieren).

Das Zeitfenster meines Ausblicks ist ja nur bis Jahresende, also eher kurzfristig. Vermutlich hast Du recht, dass in 2013 bessere oder zumindest "sicherere" Short-Gelegenheiten kommen werden. Aber genau wissen wird man das eh erst im Nachhinein.
Antworten
musicus1:

A.L. ich sehe dies komplett anders....

7
04.12.12 09:48
risk on trades  werden weiter zunehmen, alleine  schon deshalb  weil   alles  mit  gelddrucken  leichter wird......
Antworten
A.L.:

Musicus

3
04.12.12 09:55
Gelddrucken gibt es schon seit 4 Jahren, Fiscal Cliff ist neu und geht einher mit rückläufiger Staatsverschuldung, was auch Bernanke weniger Grund für QE gibt (was soll er aufkaufen, wenn Geithner weniger Anleihen emittiert?).
Antworten
A.L.:

"Weihnachtsrallye" im Dezember 2002

 
04.12.12 10:02
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 558913
Antworten
Pichel:

nur noch 63 Mrd.

6
04.12.12 10:06
BIS ZUM AMERIKANISCHE SCHULDENDECKEL SIND’S NUR NOCH 63 MILLIARDEN

Der letzte harte Zusammenprall im Sommer 2011 drückte die Börsen mächtig nach unten…

www.zerohedge.com/news/2012-12-03/...ling-just-63-billion-away
Das Marionettentheater ist heutzutage durch die Parlamente
ersetzt worden. (W. Rathenau)
Antworten
permanent:

Nach meiner Erfahrung geht es meist daneben

9
04.12.12 10:06

wenn man versucht einen Zeitpunkt für eine Trendumkehr zu finden. Das ist ja auch der Grund für meine Kapitulation vor Derivaten. Ohne ist es viel entspannter und meine Währungsspekulation die ich so umgesetzt habe läuft sehr gut ohne großes Risiko.
http://www.ariva.de/forum/...%20yen%20kredit&page=152#jumppos3812

Permanent

Antworten
musicus1:

pichel richtig.... dann nachkaufen.....

2
04.12.12 10:18
Antworten
musicus1:

perma, derivate können einen

3
04.12.12 10:20
trend  verstärken, gerade bei   währungen,  meine erfahrungen damit  sind sehr gut,  und haben mich in diesem jahr  mit einem  kleinen plus von knapp 4 proz. ins plus gerettet.....
Antworten
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