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Meldung des Tages: Die USA schlagen Alarm: Dieses kritische Metall könnte der nächste Rohstoff-Superzyklus werden
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Der USA Bären-Thread


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permanent:

Die US Medien schwenken so langsam von der

9
11.10.12 21:01

Eurokrise auf die Heimat um. Das Fiscal Cliff (Desaster) wird mehr und mehr zum tragenden Thema. Ebenso ist die Zahl FÜNF/Dollar/Gallone in vielen Landesteilen ein Thema mit steigender Präsenz in den Medien.
Das wird sicher nicht die Stimmung der Verbraucher anheben. Einige vermuten gar die Öllobby hinter der Aktion um vor den Wahlen Rückenwind für MR zu erzeugen.

Die Medien halten uns den Spiegel vor um zu sehen was wir sehen sollen und wollen. So erhalten wir einen wunderbaren Einblick in die eigene Psyche.

Permanent

Antworten
daiphong:

Leithammel NDX bleibt auf Kurs mMn

 
11.10.12 21:13
Antworten
daiphong:

Potential ist jedenfalls da ;-o)

4
11.10.12 21:25
Der USA Bären-Thread 543899
Antworten
Garion:

Japans drohende Schuldenkrise

4
11.10.12 22:02

In den vergangenen Quartalen war vermehrt von Japans drohender Schuldenkrise zu lesen. Hier ein aktueller Bericht der Zeit zu diesem Thema:

Quelle: Link

 

 

Aus japanischer Sicht muten Europas Schuldenprobleme geradezu harmlos an. Das asiatische Land hat einen Schuldenberg aufgehäuft, der den von Griechenland, Portugal und Spanien weit in den Schatten stellt. Japans Staatsschulden überragen die jährliche Wirtschaftsleistung inzwischen um mehr als das Doppelte – in Griechenland liegen die Staatsschulden derzeit beim 1,5-Fachen der Wirtschaftsleistung.

Von einer Schuldenkrise fehlt in Japan trotzdem bislang jede Spur. Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen liegt bei unter einem Prozent. Denn anders als Europa hat sich der japanische Staat vor allem im eigenen Land verschuldet. Rund 95 Prozent der Staatsanleihen gehören heimischen Banken, Versicherungen und den eigenen Bürgern.

Und die greifen immer wieder gerne zu, wenn die Regierung neue Anleihen versteigert. Noch, jedenfalls. Bald könnte es mit der Leichtigkeit des Schuldenmachens für Japans Regierung aber vorbei sein, glauben die Ökonomen Takeo Hoshi (University of California, San Diego) und Takatoshi Ito (Universität Tokio).

In einer Studie mit dem Titel Defying Gravity (deutsch: "Der Schwerkraft trotzen") werfen sie einen Blick in die Zukunft der japanischen Staatsfinanzen und zeichnen ein düsteres Szenario: Das Land steuert laut Hoshi und Ito geradewegs auf eine Schuldenkrise zu.

Denn die inländischen Geldquellen, aus denen sich die Regierung seit Jahrzehnten bequem bedienen kann, sprudeln immer schwächer. Schuld ist der demografische Wandel, der Japan besonders hart trifft. Innerhalb der vergangenen 20 Jahre ist der Anteil der über 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung von zehn auf 25 Prozent gestiegen. Alte Menschen sparen in der Regel weniger als junge, da sie nicht mehr in das Rentensystem einzahlen und von ihren Ersparnissen leben. Je älter eine Gesellschaft, desto kleiner daher in aller Regel die Gesamtersparnis, die dem Staat potenziell zur Verfügung steht.

Gleichzeitig steigen die japanischen Staatsschulden immer weiter. Knapp die Hälfte des Staatshaushalts finanziert die Regierung mit Krediten. Zuletzt musste Japan allein für den Wiederaufbau nach dem Tsunami und dem Atomunglück von Fukushima neue Schulden in Höhe von mehreren Hundertmilliarden Euro aufnehmen.

Steigende Staatsschulden und sinkende Ersparnisse sind eine gefährliche Mischung für Regierungen, die sich vor allem im eigenen Land verschulden. Erreicht Japan den Punkt, an dem der Kreditbedarf des Staates die gesamtwirtschaftliche Ersparnis übersteigt, könnte das Land schnell auf die schiefe Bahn geraten. Denn dann müsste die Regierung verstärkt ausländische Investoren um Geld bitten, und die verlangen meistens höhere Zinsen. Bei einem derart riesigen Schuldenberg, wie ihn Japan aufgetürmt hat, bedeuten aber schon kleine Zinserhöhungen Mehrausgaben in Millionenhöhe. Die Staatsschuld droht zu explodieren.

Das Szenario könnte schon bald Realität werden, fürchten die beiden Ökonomen. Macht die Regierung weiter wie bisher und kommt es nicht zu einem plötzlichen Wirtschaftswunder, werde der kritische Punkt im Laufe der kommenden zwölf Jahre erreicht.

Eine Schuldenkrise in Japan hätte fatale Folgen. Fallen japanische Staatsanleihen im Wert, geraten die Banken im Land mächtig ins Wanken. Sie könnten laut den Berechnungen der Ökonomen über 40 Milliarden Euro verlieren. Da angeschlagene Banken weniger Kredite an Unternehmen vergeben, droht ein Übergreifen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft in der drittgrößten Ökonomie der Welt. Außerdem könnte die Politik die Zentralbank dazu drängen, die Staatsschulden über die Notenpresse zu finanzieren – das könnte hohe Inflation heraufbeschwören, warnen die Forscher.

Noch sei allerdings Zeit gegenzusteuern – die Regierung solle unter anderem die Steuern erhöhen. "Der Spielraum dafür ist riesig", schreiben die Ökonomen. Die Steuerbelastung liege in Japan deutlich niedriger als in den meisten anderen Industrienationen. Bis 2029 müsste die gesamte Steuerbelastung dabei von rund 30 auf mindestens 46 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen, um den Kreditbedarf so weit senken zu können, dass sie sich auch weiterhin aus inländischen Ersparnissen finanzieren kann. Zwar soll die Mehrwertsteuer bis 2015 von fünf auf zehn Prozent steigen, aber trotzdem sehen die Forscher bei den Konsumsteuern noch Luft nach oben: "Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 23 Prozent würde den japanischen Staatshaushalt komplett ausgleichen."

Kein populäres Wahlprogramm in einer ohnehin schwachen Wirtschaft, doch die Forscher warnen: "Wenn die Politik nicht reagiert, wird der Markt Reformen erzwingen."

 

Antworten
fkuebler:

Garion 804: "Im Laufe der kommenden 12 Jahre..."

9
11.10.12 22:14

"Macht die Regierung weiter wie bisher und kommt es nicht zu einem plötzlichen Wirtschaftswunder, werde der kritische Punkt im Laufe der kommenden zwölf Jahre erreicht."

Und was machen wir heute Nachmittag?

Nix für ungut, aber das ist das typische Problem der Fundamentalanalyse...

Antworten
A.L.:

Preis für "ethisches" Wirtschaftsbuch

2
12.10.12 08:02
www.handelsblatt.com/panorama/kultur-literatur/...s-werk/7244518.html
Antworten
A.L.:

CSU "braucht keinen Offshore-Windpark

3
12.10.12 08:23
(für Malko ;-))

Die Windkraft auf See droht zum einem der größten Probleme der Energiewende zu werden. Die norddeutschen Bundesländer fürchten gar ein Scheitern des Projekts. "Ich sehe, wie der Süden den Norden behindern will", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) dem "Hamburger Abendblatt". Scharf kritisierte er Verbraucherministerin Ilse Aigner. Sie betreibe in Wahrheit "knallharte Regionalpolitik". In München sage sich die CSU: "Offshore, das brauchen wir nicht."...

"Der ökonomische Erfolg auch des Südens in Deutschland hängt davon ab, dass das Windenergieprojekt im Norden funktioniert. Wer glaubt, er könnte nach alter bundesdeutscher Manier den Süden gegen den Norden ausspielen, der wird ganz Deutschland schaden", sagte Albig.

www.spiegel.de/wirtschaft/...e-des-offshore-ausbaus-vor-a-860858.html

Vorschlag: Weniger Bayern-Gegenwind im Forum, dafür mehr Wind in der Hose ;-)
Antworten
A.L.:

# 803

 
12.10.12 08:24
Potenzial für Long-Einstieg AN den Unterstützungen? Ooder Potenzial für Short BIS zu den Unterstützungen? Oder beides? ;-)
Antworten
A.L.:

Banker erwarten "Sturm" am Bondmarkt

4
12.10.12 08:34
Fragt sich, ob das Geld dann in Aktien umgeschichtet wird (glaub ich eher nicht) oder ob es generell rausgeht aus "risk assets" aller Art, zu denen man bei den aktuellen Höchstkursen auch Bonds, insbesondere Junk-Bonds, zählen muss.

"Wo soll das viele Geld denn dann hin?" werden viele einwenden. Antwort: Cash verliert in USA in der Ära der finanziellen Repression "nur" 2 % pro Jahr. Andere Risk Assets könnten 20 % und mehr verlieren. In dem Fall würde Cash die risk assets um potentiell 18 % "outperformen". Am Ende zählt, was übrig bleibt ;-)

A.L.



Handelsblatt
Anleihen - Banker erwarten „Sturm“ am Bondmarkt
11.10.2012, 16:01 Uhr

Seit Monaten flutet die US-Notenbank Federal Reserve die Märkte mit billigen Dollar und hält so das Zinsniveau künstlich niedrig. Mancher Anleihe-Stratege glaubt, dass das Kartenhaus bald zusammenfallen wird.

New York- Die seit vier Jahren andauernde Rally am Markt für US- Unternehmensanleihen lässt kaum noch Spielraum für weitere Kursgewinne. Die US-Notenbank Federal Reserve hält die Leitzinsen niedrig, um die Konjunktur anzukurbeln [A.L.: ...um den Staatshaushalt zu finanzieren...] , die sich noch nicht von der schlimmsten Finanzkrise seit den 1930er Jahren erholt hat. Und Investoren, die als Antwort auf die Anreize der Notenbank in riskantere Anlagen umgeschichtet haben, unterziehen ihre Investments angesichts erster Anzeichen einer sich verschlechternden Kreditqualität einer Neubewertung.

“Zur Zeit haben wir eine delikate Situation”, sagt Hans Mikkelsen, Kredit-Stratege bei Bank of America in New York in einem Telefoninterview mit Bloomberg News. Längerfristig “sind US-Treasuries die riskanteste Anlageklasse im Bereich Festverzinsliche”, fügt er an. Die Experten von JPMorgan Chase erwarten gar einen “Jahresend-Sturm im Markt für US-Staatsanleihen”.

Anleger hatten im dritten Quartal 61,3 Mrd. Dollar in Anleihefonds weltweit gepumpt und sind damit auf dem Weg, den Rekord des Jahres 2010 zu übertreffen. Das geht aus Daten von EPFR Global in Cambridge, Massachusetts, hervor.

Nach Einschätzung der Strategen um Terry Belton von JPMorgan wird es zwar kurzfristig weiterhin eine starke Nachfrage nach Festverzinslichen geben. Zum Jahresende 2012 erwarten sie jedoch einen Anstieg der Renditen zehnjähriger US- Treasuries von derzeit um 1,70 Prozent auf zwei Prozent.

Ein Investor, der Treasuries im Volumen von nominal 10 Mio. Dollar beispielsweise mit einer Rendite von 1,74 Prozent kauft, würde 182.000 Dollar verlieren, wenn die Rendite bis zum Jahresende auf zwei Prozent steigt, wie Daten von Bloomberg zeigen. “Wir betrachten dies als die Ruhe vor einem Jahresend- Sturm im Markt für Treasuries”, erklärte Belton, globaler Leiter der Analyse für Festverzinsliche und Devisen vom 1. Oktober in einer Video-Botschaft an Kunden.

Beltons Team kam vor den Strategen von Barclays und Bank of America auf den ersten Platz im Bereich Analyse für Festverzinsliche in der Umfrage von Institutional Investor.

www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/...ab_print/7242660.html
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A.L.:

Schäuble versteht den Markt/die Welt nicht mehr

6
12.10.12 08:57
Die Spanien-Abstufung durch S&P erfolgte aus taktisch-geostrategischen Gründen, die ich gestern hier erläutert hatte: www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4030#jumppos100774

Dazu passt , dass Abstufungen erfolgen, wenn

1. gespart wird (weil dann die Wirtschaft lahmt), und  

2. nicht gespart wird (weil dann die Staatsschulden zu hoch werden)



Handelsblatt
IWF-Tagung: Schäuble nennt Spanien-Herabstufung "Missverständnis"

S&P hatte Spanien wegen Zweifeln an einer Vergemeinschaftung der spanischen Bankschulden heruntergestuft. Das lag jedoch an falschen Erwartungen, sagt Bundesfinanzminister Schäuble.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Herabstufung der spanischen Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) kritisiert. Die Entscheidung basiere auf einem Missverständnis, das durch "die Schaffung unrealistischer oder unzutreffender Erwartungen" auf den Finanzmärkten geschürt worden sei, sagte Schäuble am Freitag in Tokio vor der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank.

S&P hatte die Senkung der Bonitätsnote der viertgrößten Volkswirtschaft in der Euro-Zone von "BBB+" auf "BBB-" unter anderem mit Zweifeln an der Bereitschaft in Europa begründet, die spanischen Bankschulden zu vergemeinschaften. [Damit soll die Bankschuldenvergemeinschaftung mit der Rating-Keule erzwungen werden - zum Schaden Europas - A.L.]

Hintergrund sind Pläne für eine europäische Bankenaufsicht, die Voraussetzung für eine direkte Rekapitalisierung maroder Banken in Euroländern durch den Rettungsfonds ist. Die angestrebte Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte jedoch im Januar 2013 noch nicht komplett stehen. Dies sorgt an den Märkten für Verunsicherung.

Die IWF-Jahrestagung soll nach den Worten Schäubles auch dazu dienen, "das Unverständnis" an den Finanzmärkten weiter auszuräumen. "Wir werden sehr intensiv erklären, was wir machen, warum wir es machen und warum wir es nicht machen." Seinem Eindruck nach hätten die Teilnehmer des Treffens "sehr positiv zur Kenntnis genommen, dass wir in Europa erhebliche Fortschritte gemacht haben" bei der Überwindung der Krise. [Schäuble argumentiert rational und verkennt die o.g. "strategische Komponente" - A.L.]

Schäuble und Bundesbankpräsident Jens Weidmann hatten am Donnerstag an den Beratungen der Finanzminister und Notenbankchefs der führenden westlichen Industrieländer (G7) teilgenommen. Auch Weidmann sagte, Botschaft dieser IWF-Tagung sei, dass der wirtschaftliche, marktgetriebene Anpassungsprozess im Euro-Raum in Gang gekommen sei. Man stehe erst am Anfang, es gebe aber Erfolge.
Die Leistungsbilanz- sowie die Haushaltsdefizite in Problemländern seien gesunken. Der Leistungsbilanzüberschuss der Exportnation Deutschland wiederum habe sich seit dem Höchststand im Jahr 2007 bis Ende 2011 halbiert, sagte der Bundesbank-Chef mit Blick auf die Debatte zum Abbau globaler Ungleichgewichte.

Weidmann warnte erneut die Politik, allein mit der Notenpresse die Probleme zu lösen. "Die Geldpolitik stellt kein Allheilmittel dar und ist keine Wunderwaffe", sagte der Bundesbank-Präsident, der die Pläne der Europäischen Zentralbank (EZB), unbegrenzt Staatsanleihen aus Problemländern anzukaufen, kritisiert.
Er sei besorgt darüber, dass sich die Erwartungen der Politik mehr und mehr auf die Zentralbanken als Problemlöser richteten, sagte Weidmann. Dies betreffe nicht nur die Euro-Gruppe, sondern auch andere Währungsräume: "Letztlich können die Ursachen der Krise nur durch die Regierungen beseitigt werden."

Angesichts der weltweiten Konjunkturabkühlung warnte der Bundesbank-Chef vor übertriebenem Pessimismus. Die Weltwirtschaft befinde sich derzeit zwar in einer schwierigen Situation. "Die ist aber kein Grund für Schwarzmalerei." Die deutsche Wirtschaft sei weiterhin in einer robusten Verfassung, bekomme aber die Lage in der Euro-Zone zu spüren. Für das Winterhalbjahr erwarte die Bundesbank eine "konjunkturelle Seitwärtsbewegung".

Als einen Grund für die eingetrübte Welt-Konjunktur nannte Weidmann neben den Energiepreisen sowie der Unsicherheit durch die Euro-Staatsschuldenkrise auch befürchtete Auswirkungen der in den USA drohenden Steuererhöhungen bei gleichzeitig automatisch in Kraft tretenden drastischen Budgetkürzungen. Auch der IWF hatte wegen dieser zum Jahresende greifenden "Fiskalklippe" ("fiscal cliff") vor einem Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession gewarnt.

www.ftd.de/politik/konjunktur/...ufung-missverstaendnis/70103167.html
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musicus1:

A.L. re cash

8
12.10.12 09:14
war letzte  woche in maastricht,  bei einem treffen  von weltweit  tätigen vermögensverwaltern und  privat vermögenden....  die  frage, was machen  wir  mit  unserem geld.......wurde beantwortet  mit   cash hat   für die nächsten 2 jahre   die grösste priorität....fazit, ich fühle mich mit meinen währungskonten einfach wohl,  ganz  wenig aktien  und bonds  etc....
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Kicky:

Flucht aus dem Vereinten Königreich

5
12.10.12 09:15
die Meldung ist schon etwas älter aber jetzt brandaktuell
Der schottische Ministerpräsident Alex Salmond will nicht mehr hinnehmen, dass die Regierung in London entscheidet, was in Schottland passiert. 2014 sollen seine Landsleute über die Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen - derzeit gibt es keine Mehrheit dafür. ... Nachdem der britische Premierminister David Cameron seine Vorstellungen von einem Referendum bezüglich der schottischen Unabhängigkeit bekanntgegeben hatte, antwortete wenig später ein Sprecher des schottischen Ministerpräsidenten Alex Salmond: "Die Tage, in denen eine Tory-Regierung mit einem Abgeordneten - einem weniger als es Panda-Bären in Schottland gibt - diktiert, was in Schottland passiert, sind vorbei."
www.sueddeutsche.de/politik/...vereinten-koenigreich-1.1255068
Im Herbst 2014 sollen die Schotten über die Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen.Laut Umfragen befürworten derzeit rund 30 Prozent eine Abspaltung. Angeführt wird die Kampagne für die Unabhängigkeit von Alex Salmond, Chef der schottischen Nationalisten und First Minister der Regionalregierung
Interview de.euronews.com/2012/08/31/schottland-bald-unabhaengig/

aber da sind auch die fatalen finanziellen Verpflichtungen,die sie mitübernehmen müssten
Why would Scotland turn itself into Greece?
www.telegraph.co.uk/news/uknews/scotland/...f-into-Greece.html
A fatal financial contradiction lies at the heart of the Scottish National Party’s plan for independence  'In or out” – that is the question. Scots, we now know, are to be presented with a simple choice when the referendum on whether to remain part of the United Kingdom is held in 2014, with the devo-max option traded in for a lower voting age. Only in practice, nothing is ever that uncomplicated.

What Scotland will in fact be voting on is whether to give its devolved government a mandate to negotiate independence. Precisely what form that separation takes is at this stage anyone’s guess, and is highly likely to remain so right up to the time Scots make their fateful decision. In that sense, they will be voting blind. Critical issues such as the share of the national debt Scotland takes on, whether it is made liable for the tens of billions spent bailing out Scottish banks, what share of tax revenues from North Sea oil belongs to Scotland, and therefore what sort of a fiscal position it will be in after separation, are likely to remain unanswered.

Now obviously, Alex Salmond, Scotland’s First Minister, has his wish list. It goes something like this. You keep all the national debt, we keep all the oil and, since it was London that messed up so spectacularly in regulating the Scottish banks, you can keep those liabilities too....But it is the monetary arrangements that are the most problematic, and which are the real Achilles’ heel in the economic case for separation.

Scottish nationalists were once minded to think the solution lay in joining the euro. If your monetary policy has previously been delegated to London, what’s so bad about delegating it to Frankfurt instead? The euro crisis has made Salmond think again, and now the favoured approach is to remain part of the sterling area, at least for the time being. To put it mildly, to vote for fiscal and political separation, but for the continuation of monetary union with England, Wales and Northern Ireland, is a contradiction in terms. If there is one thing we have learnt from Europe’s experiment in monetary union, it is that it won’t work unless accompanied by fiscal union and political federalism. ......
Antworten
A.L.:

Musicus

3
12.10.12 09:23
Favorisierst Du den US-Dollar (was Aktien-mäßig eher "bärisch" wäre) oder den Euro (was Aktien-mäßig eher bullisch wäre)?
Antworten
Kicky:

20% der CFOs mauscheln bei den Bilanzen

3
12.10.12 09:26
papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2103384
www.zerohedge.com/news/2012-10-11/do-20-firms-cheat-earnings

Bloomberg notes a recent paper (below) that finds 20% of CFOs will "manage earnings to misrepresent economic performance" with 93.5% admitting it is to influence the stock price. 'Red flag's include EPS inconsistent with cash-flows, unusual accruals, or an industry outlier. Amid pressure to maintain stock prices (and keep a career going), 60% of earnings 'management' is to increase income and of course 66% of CFOs hope for fewer accounting rules going forward.

93.45% of CFOs responded the motivation to cheat (our word) was to influence the stock price!!.. and 88.62% to increase their own compensation!!!
Antworten
permanent:

Geldpolitik ist keine Wunderwaffe

5
12.10.12 09:33

„Geldpolitik ist keine Wunderwaffe“

Der ewige Mahner: Bundesbank-Chef Weidmann warnt die Politiker davor, die Notenbanken als Allheilmittel zu sehen. IWF-Chefin Lagarde stellt fest: Der Schuldenstand der reichen Länder sei so hoch „wie in Kriegszeiten“. Mehr…

Antworten
A.L.:

CFO "biegen Zahlen" aus purem Eigennutz

5
12.10.12 09:40
Chief Financial Officers (CFOs) zählen in der Regel zu den Leuten, die einen Großteil ihres Gehalts in Aktien erhalten und regelmäßig per "Automatic sales" auscashen (Insiderverkäufe). Dabei werden Call-Option (teils mit Basis Null) ausgeübt - d.h. in Aktien umgewandelt - und die neuen Aktien anschließend "automatisch" verkauft. Diese Praxis führt zur Verwässerung des Aktienkurses. Dennoch wird sie von den Aktionären toleriert, da die CFOs aus purem Eigennutz die Geschäftszahlen so hinbiegen, dass die Kurse steigen, weil sie selber maximal absahnen wollen.

Hier die aktuellen "Options-Ausübungen" und "Automatic Sales" bei APPLE

finance.yahoo.com/q/it?s=aapl+Insider+Transactions
(Verkleinert auf 69%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 544016
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A.L.:

Largarde spinnt

5
12.10.12 09:50
aus HB-Artikel in # 815:

IWF-Chefin Christine Lagarde sagte hingegen: Die Überwindung der Krise sei "unglaublich schwierig"... Die öffentlichen Schulden in den reichen Ländern befänden sich auf einem so hohen Stand "wie in Kriegszeiten". Die immense Verschuldung der öffentlichen Haushalte sei die größte Gefahr für die Weltwirtschaft. Die Schulden beliefen sich im Schnitt auf 110 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.


A.L.:

Glaubt die obereitle Ex-Rekordschwimmerin etwa, dass die hohen Staatsschulden "verschwinden", wenn man sie zur EZB verschiebt??



IWF-Ökonom rechnet mit Lagarde ab
20. Juli 2012  

20 Jahre arbeitete er beim IWF, zum Abschied zieht der Ökonom Peter Doyle eine verheerende Bilanz über den Fonds. Dieser habe Warnungen vor der Euro-Krise unter Verschluss gehalten, Lagarde sei nicht die richtige Chefin. Er schäme sich, je für die Organisation gearbeitet zu haben.

www.thueringen-news.com/brandbrief-iwf-oekonom-rechnet-mit-lagarde-ab/
Antworten
Malko07:

Der Transport des Stroms

7
12.10.12 09:54
ist inzwischen fast so teuer wie die Herstellung. (5 zu 6 Cents). Wenn man nun massiv den Strom für den Süden im Norden produziert, explodieren diese Kosten, die dann jeder tragen muss - auch die Verbraucher im Norden. Ist aber scheinbar für manche Nordlichter zu kompliziert zu verstehen. Wenn im Norden Subventionen gerochen werden, drehen sie durch. Eine sinnvolle produktive Beschäftigung ist offensichtlich unbekannt.  ;o)

Auch ist es bezeichnend für Die Verschuldung in NRW, Bremen, Hamburg, Berlin, ...  den Grund bei den südlichen Staaten der Eurozone zu sehen. Dabei wurde die jetzige Lage schon vor der Gründung eines jedes Rettungsschirms geschaffen. Gerade in NRW zockten die Kämmerer mit Zinsprodukten am heftigsten. Bevor man eine sinnvolle Gestaltung der Ausgaben vornimmt probiert man eben sein Glück im Casino. Aber wenn man von einer Auslandsphobie angetrieben wird, kann das Argument noch so schräg sein, es muss gebracht werden.  

Subventionen, und das ohne Auflagen, sind selten produktiv. Das gilt auch für die Subventionierung der neuen Bundesländer und für den Finanzausgleich. Allerdings kann man die Probleme in NRW nicht nur auf die Wiedervereinigung schieben. Spätestens seitdem die ersten Zahlungen geflossen waren, hätte man einen Überblick gewinnen müssen und seine eigenen Ausgaben optimieren müssen. Haben andere Bundesländer und Kommunen auch geschafft. Und dass man in Sachsen scheinbar besser mit dem Geld als in NRW umgehen kann, ist auch nicht die Schuld der Wiedervereinigung.
Antworten
learner:

Schäuble kritisiert die öffentliche Austragung

8
12.10.12 10:03
der Differenzen innerhalb der EZB! Ich begrüße diese öffentliche Debatte! Schäuble scheint kein Freund demokratischer Diskussionskultur zu sein. Das wundert mich nicht, denn dass ein Politiker, der es gewohnt ist  in Hinterzimmern zu Mauscheln dies nicht Befürwortet liegt an seiner politischen Kultur.

Außerdem ist es immer sehr hilfreich in Hinterzimmern zu agieren, da man sich in der Not nicht daran erinnern muss!

Schäuble ist für mich ein politischer Dinosaurier!
Wo isi checkerlarsen?
Antworten
A.L.:

Malko - darf ich in ausgleichender Gerechtigkeit

2
12.10.12 10:06
vorschlagen, dass Gauweiler die unfähige Largarde (# 817) als IWF-Chef ablöst? ;-)

Dann würde ich auch freundlicherweise auf weitere Hinweise zum Milliarden-Debakel der Bayrischen Landesbank bei der "Alpe Adria" [Österreichische Immobilien-Spekulationsbank, hoffnunglos verzockt im Balkan - rührt daher Deine "Griechenliebe" ;-)] verzichten.

www.welt.de/politik/deutschland/article5539061/...st-ein-Debakel.html
Antworten
Malko07:

A.L. (#100820), Bayern hat als

6
12.10.12 10:26
einziges Bundesland Verluste bei der eigenen Landesbank durch reale Einlagen aus dem Haushalt gedeckt. Und nicht wie üblich, mit Garantien die Verluste in die Zukunft geschoben oder versucht mittels Badbank andere Bundesländer mit einzubeziehen. Ein Grund, weshalb es diesbezüglich Ärger mit Brüssel gibt. Nun müssen eben die ach so tollen Sparkassen ihren Anteil wiederum vom Land zurückkaufen. Das entschuldigt nicht die unfähige Führung der Landesbank noch die unfähige Aufsicht aus Politik und Sparkassen. Im Gegensatz zu manchen anderen Bundesländern mussten einige Politiker den Hut nehmen und, bundesweit einmalig, sitzt der erste Manager dieser Bank bereits hinter Gittern. So etwas wird man sicherlich nicht im Klientelmief in Hamburg erleben. Erstens fehlt das Geld und zweites tut man derartigen lieben Menschen nichts an.

Der Kauf der österreichischen Alpe Adria (vergleichbar einer Landesbank bei uns), war ein absoluter Griff ins Klo und ist offensichtlich auch nicht sauber über die Bühne gegangen. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen laufen noch. Und so wie es aussieht, werden die Beteiligten nicht ungeschoren davon kommen.

Ich liebe übrigens weder Griechen, noch Hamburger, noch Bayern. Ich liebe nur einzelne Menschen die ich kenne und das unabhängig von ihrer Herkunft. Aber bei dir scheint, wie man wieder erkennen kann, die Herkunft überlebenswichtig zu sein.
Antworten
musicus1:

AL, den grössten anteil

3
12.10.12 10:35
im CAD  und SGD, NZD,
Antworten
A.L.:

Malko - HSH Nordbank

4
12.10.12 10:50
Ich bedaure wie Du, dass Dirk Nonnenmacher, Ex-CEO der HSH Nordbank, trotz Anklage der Staatsanwaltschaft noch auf freiem Fuß ist und nicht hinter Gittern (wie sein bayrisches Pendant), wo er hingehört.

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...es-zahlengotts-a-727911.html
Antworten
Pichel:

Spanien: Immobilienpreise auch im September südwär

8
12.10.12 10:51
Spanien: Immobilienpreise auch im September südwärts

von Querschuss am 11. Oktober 2012 in Allgemein

Laut den Daten der Immobilienbewertungsgesellschaft TINSA (Tasaciones Inmobiliarias) sanken die landesweiten Immobilienpreise in Spanien im September 2012 mit der Rate von -11,65% zum Vorjahresmonat! Seit dem Hoch im Dezember 2007 ging es damit um insgesamt -32,9% bei den Preisen für spanische Immobilien abwärts. Der TINSA Immobilienmarktbericht erscheint monatlich und der Preisindex IMIE (Indice de Mercados Españoles Inmobiliarios) sank im September 2012 auf nominale 1532 Indexpunkte.

www.querschuesse.de/...bilienpreise-auch-im-sptember-sudwarts/
... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
Pichel:

Nigel Farage:

10
12.10.12 10:57
Nigel Farage: 'Noch etwas hat Merkel gesagt, egal ob 60% der Menschen arbeitslos sind oder 25% aller privaten Firmen zusammbrechen, wir halten an unserem europäischen Traum fest'
Freitag 12 Oktober 2012 07:17
Bitte sehen Sie sich dieses Video genau an. Der EU Abgeordnete Nigel Farage fragte letztes Jahr Frau Merkel:

Währe es nicht besser, wenn Griechenland die Euro-Zone verlassen würde, anstatt Sie ihren deutschen Landsleuten , immer neue Lasten aufbürden?

Antwort Merkel: "No Mr Farage, wenn Griechenland die Euro-Zone verlässt, werden weitere folgen und dann wäre unser europäischer Traum zu Ende"

So weit, so bekannt. Offenbar ist Frau Merkel mittlerweile 110% ganz auf EU-Linie.

Aber es kommt noch schlimmer, was uns Nigel Farage jetzt sagt, ist einfach nur entsetzlich. Frau Merkel soll gegebüber Nigel Farage ausserdem gesagt haben:

"Es ist uns völlig egal, ob die Arbeitslosigkeit auf 60% geht oder in den nächsten Jahren 25% aller privaten Firmen zusammenbrechen, wir werden an unserem europäischen Traum festhalten"

Circa ab Minute 7 Uhr 30:

www.marktorakel.com/index.php?id=3847466565246145849
... (automatisch gekürzt) ...
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