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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,98 20,00
Fallender DAX-Kurs 6,05 9,99 19,98
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learner:

#97948 Ich bin immer mehr davon

11
04.08.12 10:03
Überzeugt, dass das Ziel die Amis die gemeinschaftliche Haftung der europäischen Schulden ist. Ob das über Staatsanleihekäufe, Eurobonds oder eine Bankenunion installiert wird spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Dadurch hat man natürlich die eigenen Forderungen über das deutsche Vermögen abgesichert und kann dann endlich auch den Rest von Europa Downgraden. Sicherheit verspricht nur noch Amerika!

Bisher werden diese Bemühungen tatkräftig von Spaniern, Italienern und Franzosen unterstützt, die weniger Verständnis für eine Stabilitätskultur aufbringen. Mit diesem Verhalten machen sie sich jedoch zum Versallen amerikanischer Interessen. Sie handeln zu guter Letzt gegen die eigenen Interessen, denn ein Land, dass vernünftige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schafft und stabile Staatsfinanzen vorzeigen kann ist ein interessanter Investitionsstandort.

Gelder die nach Europa fließen, fehlen den Amerikanern, die immer noch versuchen den inländischen Konsum durch Verschuldung des Privatsektors anzukurbeln. Ein Verbraucher der sich verschuldet kann nun mal nicht Sparen, um das Kapital für Investitionen bereit zu stellen.

Das sollen dann wieder inländische und ausländische Investoren übernehmen.

Wo isi checkerlarsen?
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Malko07:

#97949: Die Rechnung der 30-jährigen

11
04.08.12 10:05
Schuldensause will bezahlt werden, auch von den Rentnern (wie von A.L. gewünscht ;o)  ).

Selbstverständlich meint jede Gruppe, sie müsste sich nicht beteiligen, sie wäre ja nicht schuld. Und dann gibt es Gruppen die dies meinen und gleichzeitig höhere Staatsleistungen fordern. Man schimpft auf Spanien und verschuldet sich in großem Tempo weiter wie Berlin und hofft Bayern würde schon zahlen.

Kommt einem alles irgendwie bekannt vor.

Die Ersparnisse sollen nicht angerührt aber die Banken will man Pleite gehen lassen. Auch so eine tolle Forderung. Die Spanier hatten am 1. Mai vor 2 Jahren die richtige Idee:

"Generalstreik gegen die Krise, dann bekommt sie Angst und verschwindet".

Sie waren offensichtlich sehr "erfolgreich" gewesen.
Antworten
Malko07:

#97952: Kleine Korrektur.

5
04.08.12 10:14
war schon am 1. Mai 2009. Wie die Zeit vergeht ....

Kleiner Hinweis an übereifrige Administratoren: Das untere Bild ist vom mit selbst fotografiert - ja ich kann das!
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 527595
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Garion:

#97949: U.K. Pensions Face 'Death Spiral'

6
04.08.12 10:21

Kicky, ich kann den Link von dem Telegraph-Artikel aufrufen. 

Quelle: Link

 

The Bank of England’s policy of quantitative easing has done “irreparable damage” to Britain’s final salary pension schemes, a leading economist has said.

While the Bank made no extension to its QE programme yesterday, its policy of forcing down long-term interest rates has caused huge problems for the pension schemes of many firms, according to Ros Altmann of Saga, the over-50s’ group.

Pension deficits at FTSE 100 firms have more than doubled in the last year alone, despite companies pumping millions into their schemes to repair their pension shortfalls, Ms Altmann said.

 

Antworten
A.L.:

Kleinsparer enteignen!

20
04.08.12 11:32

Malko: "Die Ersparnisse sollen nicht angerührt (werden) aber die Banken will man Pleite gehen lassen."  

Die Mär, die Ersparnisse der Bürger wären "weg", wenn man einzelne Banken pleite gehen lässt, wurde erstmals von Ex-Finanzminister Hank Paulson "ins Spiel gebracht", um den AIG-Bailout vom US-Steuerzahler finanzieren zu lassen, was wiederum seiner Firma Goldman den Arsch rettete. Diese Drohung wurde dann erfolgreich in Europa übernommen und bildete die Grundlage für den jetzigen General-Bailout (erst Banken, danach Staaten, die die Banken gerettet haben).  

Wenn es nach Malko ginge, sollte wohl nicht die diffuse Masse der Steuerzahler (inkl. Bankenbosse) für verzockte Banken aufkommen, sondern besser deren Sparer (Rentner usw.), weil diese so kurzsichtig waren, einer Bank mit niedriger EK-Quote ihre Ersparnisse anzuvertrauen. Das war grob fahrlässig. Denn man muss bei der Geldanlage immer auch auf das Kleingedruckte achten und einen kritischen Blick auf die Bilanzen der letzten fünf Jahre, das Fremdkapital/Eigenkapital-Verhältnis, die Asset-Güte bei drohenden Downgrades sowie juristische Fallstricke wie Nicht-Haftung bei Inhaberschuldverschreibungen werfen. Erst nach sorgfältig abwägender Prüfung all dieser Faktoren kann man ausgewählten Banken seine Ersparnisse für 0,5 % Zinsen auf's Sparbuch legen, was -1,5 % Realrendite entspricht.  

Wenn ein Sparbuchsparer nichts von Geldanlage und Risikomanagement versteht, dann sollte er sich gar nicht erst auf das schlüpfrige Terrain der Spekulation wagen. Tut er es trotzdem und eröffnet ohne vorhergende Bilanzprüfung ein Sparbuch, dann muss er halt, wenn diese Spekulation nicht aufgeht - sprich: die Bank sich verzockt - die Zähne zusammenbeißen und die Bank mit seinem Spargeld ausbailen. Es ist kaufmännisch völlig korrekt, dass man bei riskanten Anlagen wie Sparbüchern auch sein gesamtes Investment verlieren kann!  

Harte Zeiten erfordern harte Prüfungen, und wer als Rentner all das oben gesagte nicht versteht oder nicht verstehen will, der sollte doch besser gleich beim guten alten Sparstrumpf bleiben. Aber diesen Strumpf bitte keinesfalls bei einer Bank im Schließfach deponieren! Die machen vor nichts Halt, wenn die Pleite droht und/oder Boni nicht ausgezahlt werden können.

Antworten
A.L.:

Apple steckte 1 Milliarde in Werbung

2
04.08.12 13:09
iiiiihhhh-Phone. Real phony.

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...phone-und-ipad-a-848200.html
Antworten
daiphong:

Spaniens Turmbau zu Babel

6
04.08.12 13:45
wurde völlig unerwartet abgebrochen, die Power-Tower-Ponzi-Bank ist ruiniert. Millionen Gastarbeiter waren gekommen, alles schien perfekt, alle liebten diese teueren Wohnungen, die luxuriösen Gemeinschaftsanlagen, die überdimensionierten Lifts - und nun das.

Ende. aus. Wilde Flucht der Gastarbeiter, der Kapitalgeber, des Bargeldes, Das Hausgeld reicht nicht für die laufenden Kosten, Gemeinschaftsanlagen werden geschlossen, die Geschäftsetage ist recht leer, weiteres Personal entlassen, Stromsperren, Wassersperren, Wohnungspfändungen, die Preise der Luxuswohnungen verfallen auf ein Niveau, das man noch leisten kann, weren z.T. auch für Ausländer interessant. Der ganze Tower wertet im Inneren ab und erreicht hoffentlich wieder ein selbsttragendes Niveau - wenn der Bankrott der Power-Tower-Ponzi-Bank durch Dritte irgendwie verhindert wird.


Zumindest auf Ariva kommt den Spaniern nun aber eine absurde Münchner Weltanschaung zu Hilfe: Andere würden auf Spanien  nur "schimpfen", gemein: das sind schließlich katholischen Brüder im Geiste, und keine Preußen. Und es sind ja ohnehin fast ausschließlich die SÜDBAYERN, die Spanien retten ...

(wie auch Nordbayern und Berlin, Portugal und Bremen, NRW und Griechenland und die Angelsachsen. Und natürlich die Österreicher, Afrika, Ostdeutschland... und .....all die Sozialhilfeempfänger, die Rentner....und.. ja, eigentlich ist es unglaublich: die ganze Welt)

...und die entsprechend darüber auch ALLEINE zu befinden haben. Meinen sie in ihrer Großmannssucht.  Andere hätten ganz einfach die Schnauze zu halten.

Andere Südbayern mit weniger Depot haben von all der "südbayerischen Weltenretterei" nur noch "die Schnauze voll", wollen ihr eigenes Finanzamt in die Luft sprengen und gegen den Rest der Welt in den Straßenkampf ziehen.

Dass sie komplett SPINNEN, merken sie natürlich nicht.
Antworten
daiphong:

manchmal überfordert einen diese Welt ;-o)

7
04.08.12 13:55
Der USA Bären-Thread 527616
Antworten
daiphong:

423 Mrd - Spaniens Target2 Saldo

3
04.08.12 14:45
oder Banken-Liquiditätshilfe, seit einem Jahr um 366 Mrd angestiegen. im letzten Monat um 15 Mrd.
www.querschuesse.de/...get2-saldo-im-juli-bei-423272-mrd-euro/
Antworten
Malko07:

A.L. #97955: Wenn eine Bank Pleite

7
04.08.12 15:39
geht, wird sie nach der jeweils aktuellen Rechtlage abgewickelt (oder sie wird über Steuergelder gestützt). Dabei werden die Aktien wertlos und die Gläubiger der Bank werden sicherlich einen Großteil ihres Geldes, wenn nicht sogar alles verlieren. Die Sparer verlieren erst mal alles was über die (vom Steuerzahler) garantierten 100000 € hinaus geht. Der jeweilige zusätzliche private Rettungsfonds würde nur bei einer sehr kleinen Bank funktionieren, ansonsten stellt er eine Illusion dar. Ist die betroffene Bank eine größere Bank, wird sie auch noch andere Banken und Finanzkonzerne in den Abgrund reißen und mit ihnen eventuell Lebensversicherungen und Pensionen. Ein Banken-Run wäre die Folge und das ist alles andere als eine Mär.

Es kommt auch nicht darauf an was ich mir wünsche sondern wie die Rechtslage ist. Und die ist für den "kleinen" Mann katastrophal. Ein Mensch, der vor der Rente steht und eine Lebensversicherung und/oder ein Sparvermögen von über 100.000 € hat ist alles andere als ein Großkapitalist. Sogar das Konzept unserer Linken (Wagenknecht) sieht  eine Deckelung bei 1 Million je Sparer vor. Es ist auch traurig, dass es außer dem Konzept von Wagenknecht kein einziges Konzept gibt wie man mit der Finanzindustrie umgehen könnte ohne dass der Steuerzahler immer blechen müsste. Und ein Konzept ist doch das Mindeste was man brauch um die Rechtslage ändern zu können.

Hätte der Deutsche Steuerzahler z.B. die Landesbanken nicht gerettet wären ein Teil ihrer Besitzer (Sparkassen) mit in den Abgrund gezogen worden. Milliardäre sind nicht typische Kunden der Sparkassen. Hätten wir die HRE und die Commerzbank nicht gerettet würde es u.a. die Allianz und etliche andere Lebensversicherungen nicht mehr geben. Und die Verstaatlichung der HRE war ein unendliches Trauerspiel. Und wieso? Weil es an rechtlichen Möglichkeiten fehlte und die fehlen bis heute.

Es bringt also nichts zu Fordern die Banken nicht mehr heraus zu hauen wenn die rechtlichen Möglichkeiten fehlen damit umzugehen.

Ich bin für das Eindampfen der Finanzbranche. Und ein guter Ansatzpunkt ist immer ein Finanzkonzern in Schwierigkeiten. Allerdings braucht man den rechtlichen Rahmen das effektiv zu tun. Kann dann sogar bei sogenannten systemwichtigen Banken funktionieren. Bei uns wären dazu auch noch Änderungen am Grundgesetz notwendig. Die Position des Eigentums ist darin zu hoch.

Wenn es nach A.L ginge würden wir schon längst um die letzten Raviolidosen kämpfen. Er will immer das "rafdikale" Vorgehen ohne Rechtsgrundlage und Vorbereitung. Er will ja auch eine Staatenpleite ohne dass wir Vorkehrungen getroffen haben. Und wenn dann Vorkehrungen getroffen werden, wie z.B. bezüglich der möglichen Griechenpleite, ist das auch noch Teufelszeug.
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Malko07:

#97957: Also Berlin rettet nun mal

5
04.08.12 15:48
überhaupt keinen, nicht mal sich selbst. Ja, man kann nicht stolz auf seine Stadt sein, wenn man sieht, wie doof sie sich bei allen möglichen Projekten anstellt. Aber ist das ein Grund auf andere zu schimpfen. Sollte man nicht als erstes den eigenen Laden auf Vordermann bringen?

Von Bayern zu fordern es sollte seine Steuerbürger besser kontrollieren und noch behilflich sein für eine höhere Erbschaftssteuer und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, unterstellt dass die bayerische Staatsregierung nur aus Trotteln bestehen würde. Oder sie kennen sich nicht aus und schreien nur wie kleine Kinder nach der Milch. Für jeden Steuereuro den Bayern heute zusätzlich einnimmt, muss es mehr als einen Euro abführen. Total verblödet sind wir nicht als dass wir nur noch für die wachsende Zahl der Sozialhilfeempfänger in Berlin arbeiten würden.
Antworten
A.L.:

# 960 - Rechtsgrundlagen

6
04.08.12 16:20
Malko: "Wenn es nach A.L ginge würden wir schon längst um die letzten Raviolidosen kämpfen. Er will immer das 'radikale' Vorgehen ohne Rechtsgrundlage und Vorbereitung."

Eine Rechtsgrundlage für Geschäftsbetriebe gibt es seit Bestehen der Bundesrepublik - nämlich das BGB. Es besagt, dass für normale Betriebe in Zahlungsschwierigkeiten ein Bailout zu Lasten der Steuerzahler ausgeschlossen ist. Das "unternehmerische Risiko" besteht darin, dass der Geschäftsgründer seinen ganzen Einsatz (und mehr) verliert. So geht es heutzutage übrigens 80 % aller Existenzgründer, es ist also eher die Regel als die Ausnahme. Wegen des hohen Risikos ist es legitim, dass Geschäftsgründer in dem Fall, dass ihre Investition aufgeht, auch ansehnliche Gewinne machen.

Der Knackpunkt ist das "unternehmerische Risiko". Dieses darf den Unternehmen nicht vom Staat abgenommen werden.

Bei den Banken gelten diese (urdeutschen) kaufmännischen Regeln aber nicht mehr. Seit dem Paulson-Coup von 2008 berufen sie sich weltweit auf das "too-big-to-fail"-Prinzip, welches im Prinzip das unternehmerische Risiko eliminiert. Dadurch sind die Großbanken sogar noch gefährlicher für die Gesellschaft, weil sie nun NOCH größere Räder drehen. Wenn's schieft geht, zahlt ja der Steuermichel.

Das Ganze läuft darauf hinaus, dass wir bei den Firmen eine Zweiklassengesellschaft haben: Kleine und mittelständische Betriebe haften für ihre Risiken, bei Großbanken haftet der Steuerzahler.

Die Begründungen dafür sind größtenteils Ideologie. Die Rechtsgrundlagen wären schon längst geschaffen, wenn es für die Finanzindustrie nicht viel bequemer wäre, weiter im Vakuum zu zocken - mit dem Draghi-/Bernanke-Put im Ärmel.

Dass ich auch für Großbanken die volle Inhaberhaftung im Verzockerfalle fordere, ist mMn nicht radikal, sondern im Sinne des BGB nur konsequent.

Wenn Merkel, Schäuble & Co. und ihre Banken-Klientel sich über die BGB-Grundprinzipien hinwegsetzen, ist das eine Rechtsbeugung, die nur deshalb nicht geahndet wird, weil die Banken-Lobby viel zu viel Macht hat und den Politikern und den Bevölkerungen ungeniert auf der Nase rumtanzt.

Die wahren Radikalen sind daher die Banken, nicht ich. Man kann ihr Treiben nur stoppen, wenn man sie auch Pleite gehen lässt - genau wie die "neue Boutique" an der Straßenecke.
Antworten
Malko07:

Nach heutigem BGB können

7
04.08.12 16:34
wir keine großen Finanzkonzerne abwickeln ohne eine Katastrophe zu erzeugen. Das ist denen bewusst und damit wird dann auch die Gesellschaft erpresst. Der Staat braucht eben ganz andere Möglichkeiten als das BGB sie bietet. Und diesbezüglich ist die Rechtslage bei uns mit am schwächsten. Ganz vergessen wie das mit der HRE lief? Wie der Bundestag Sondergesetze verabschieden musste, die nur eine begrenzte Zeit Gültigkeit hatten?

Wenn man andere "betrafen" will in dem man mit dem eigenen Selbstmord droht ist das nicht sehr glaubhaft.  

Es ist doch unbestritten, dass die Inhaber in vollem Umfang blechen sollen. Leider reichen meistens sowohl das Aktienvermögen als auch die Bankanleihen nicht um den Schaden zu decken. Und wie soll es dann weiter gehen? Da schweigt das BGB und das Grundgesetz sieht noch einen besonderen Schutz für Aktien und Anleihebesitzer. Und wieso? Die Reihenfolge ist absolut unzureichend geregelt und die Eingriffsmöglichkeiten vor der absoluten Katastrophe des Staates sind  zu schwach.
Antworten
Malko07:

Wenn die Deutsche Bank

5
04.08.12 16:39
hinüber ist, ist es verdammt düster. In dieser Dunkelheit wird der Staat kaum noch agieren können. Wir brauchen deshalb vorher die Rechtsgrundlage einen derartigen Zockerkoloss zu zerlegen und im Bedarfsfalle dann Einzelteile abzuwickeln. Wer das nicht sieht, strotzt vor Naivität und den sollte man nicht ans Ruder lassen.
Antworten
daiphong:

Malko, wir leben nicht in Stämmen !

3
04.08.12 16:41
mit Kindergarten-Kleinrassismus-Methoden kommst du bei mir nicht durch.

Ich z.B. habe große Teile meines Lebens in Oberbayern und Oberfranken und Berlin und auch einige Jahre in Bremen verbracht, ich kenne diese Regionen seit Anfang der 60er sehr intensiv, ich weiß schon verdammt gut, wovon ich rede.

Als geouteter Berliner soll ich im Grunde bei allen Themen hier im Forum die Schnauze zu halten??? :-o)   hättste wohl gerne
ich schrei also wie ein Kind nach Milch  .:-o) und schämen soll ich mich auch immer und überall!  :-o)   wahrlich luschtig
ach ja, und Steuerhinterziehung ist in Bayern natürlich was GANZ was anderes als überallwo sonstwo - wahrscheinlich in Konkurrenz zu Irland und Griechenland... ;-o))
Antworten
Malko07:

#97965: Wieso so empfindlich?

4
04.08.12 17:05
Zuerst auf die Bayern schimpfen um dann bei Kontra mimosenhaft zu weinen?

Also ich bin gegen Steuerhinterziehung und ich würde ganz anders damit umgehen, auch mit ausländischen Fluchtburgen, wie es unser Gesetzgeber und unsere Verwaltung tun.

Allerdings bin ich auch gegen den Zahlungsausgleich in der heutigen Form. Auch diesbezüglich muss sich Leistung lohnen und die Abgaben über 100% vom zusätzlichen Einnahmewachstum sind irr und irr sind auch alle, die eine derartige Methode verteidigen. Nicht grundlos herrscht Angst vor einem potentiellen Gang von Bayern zum Verfassungsgericht.

Gegen eine sinnvolle Unterstützung ärmerer Regionen gibt es nichts einzuwenden. Allerdings sollten mMn auch bei uns derartige Hilfen mit Auflagen verbunden sein.

Es trägt nicht zu sozialen Befriedung bei, wenn man in einem Eurozonenmitglied früher in Rente kann als bei uns und der deutsche Steuerzahler für die Schulden dieses Landes haften soll. Es trägt genau wenig so zur sozialen Befriedung bei, wenn die Empfänger im Inland sich die größten Wohltaten erlauben auf die die Geberländer verzichten weil sie sich z.B. nicht so stark verschulden wollen.
Antworten
Malko07:

Bayern will seine

 
04.08.12 17:14
Landesschulden abbauen. Ich finde dieses Vorhaben besser als wenn es sie aufblähen möchte. Wenn allerdings die Steuereinahnen weiter steigen kann es weniger abbauen weil weniger bleibt. Es müsste dann seine Ausgaben noch weiter verringern.

Eine sinnvolle Umverteilungsstruktur? Jeder urteile selbst.
Antworten
daiphong:

einfach endlich beim BVG klären lassen

 
04.08.12 20:37
zu diesem vielfältigen Thema brauche ich jedenfalls weder deine tägliche Bajuwaren-Propaganda, noch die hier so begeistert beurteilten Hassausfälle eines bayerischén Rechtsradikalen. Könnt ihr ja bei euch zu Hause machen. Danke schon mal im Voraus.
Antworten
Dreiklang:

In den 80ern wurde Mittelfranken ausgeschlachtet

9
04.08.12 21:38
um im Großraum München "das ganz neue Bayern" aufzubauen. Siemens verlagerte seine Geschäftsführung nach München, Triumph-Adler ging pleite, die Arbeitslosigkeit in Nürnberg erreichte Rekordstände. Alles, was sich "Jungakademiker" nannte, wollte nach München. Da ich den direkten Vergleich Rhein-Main vs. Nordbayern hatte, staunte ich nicht schlecht. Die permanenten Fanfarenklänge der CSU wollten zur damals bereits erkennbaren Rezession in Mittel/Oberfranken und Oberpfalz nicht recht passen. Ca. 1985 konnte man die nordbayerische Stadt Hof als "Geisterstadt" erkennen. Dennoch trug der Franke bei Volksfesten damals stolz die weißblauen Fahnen vor sich her.

Ich hatte Gelegenheit ,in mehreren Bundesländern zu arbeiten, auch relativ unmittelbar nach der Wende  in der ehemaligen DDR. Ich denke, ich kann sagen: Überall neigt der Deutsche zu einer spartanischen Lebenshaltung - je einfacher, desto besser. Das gilt insbesondere für "Neufünfland", wo das nach kurzer Euphorie Anfang der 90er seit ca.1996 zu bemerken war. Inzwischen, vllt seit ca. 2005, ist dieser Spartanismus auch im Westen angekommen.

Die beiden industriellen Problemgebiete liegen in NRW - westliches Ruhrgebiet - und Berlin. Beim Ruhrgebiet ist die immer noch laufende Abwicklung der Montanindustrie das Kernproblem. Reine Arbeiterstädte wie Mühlheim, Oberhausen, Duisburg haben im Grunde keine Existenzgrundlage mehr. Berlin wiederum ist in einer wirtschaftsgeographischen Randlage und hatte keine Möglichkeit , nach WK II an seine einstmals führende Rolle in der Elektroindustrie anzuknüpfen. Es sei hier auch daran erinnert, dass Westberlin mehr als 40 Jahre eine Exklave war, die nur durch hohe Fördergelder aus dem Westen am Leben gehalten werden konnte.

Unmittelbar im Zuge der Wende verließen über 1 Mio Menschen die DDR und gingen in den "Westen" , genauer nach Süden. Ebenso viele kamen aus Niedersachsen in den Süden. Rechnete man die von diesen Wanderern erbrachte Wirtschaftskraft in die Transferleistungen ein, würde sich herausstellen, dass der Süden - ganz im Sinne der Ausschlachtungstheorie - vom "armen Norden" netto profitiert hat.  Das stellt die innerdeutschen Transferleistungen in ein anderes  Licht.

Aussagen wie "Bremen ist das deutsche Griechenland" sind daher grob falsch. Das alleine wäre dem Urheber ja noch nachzusehen - dumm darf man sein - doch ich sehe den Willen zur Desinformation, da die EMU-Transformationsmechanismen etwas ganz anderes sind, um medizinisch zu sprechen: Der Malignitätsgrad ist bedeutend höher.
Antworten
daiphong:

falls man sich für die verschiedenen deutschen

3
04.08.12 23:35
Regionen tatsächlich interessieren würde, ob Berlin-Brandenburg oder Bayern oder anderswo, hätte man jederzeit genug Gelegenheit. Wer in seiner Region aber aufgeht, braucht das ja nicht.  Und müssen muss man nicht.

Trotzdem zwei Hinweise:
Bayern hat schon seit den 50ern fast alle zukunftsträchtigen Projekte, Universitäten, Industieansiedlungen im Großraum München verwirklicht. Ein gewaltiger Zuzug von Firmen, Konzerspitzen, Verwaltung, Forschung und Menschen trieb einen konstanten Boom an, der schon in den 60ern ungeheueren Immobilienreichtum und Kapitalbildung im Raum München ermöglichte und München zur heimlichen Hauptstadt machte. Modell für den Staatsaufbau war Paris, die attraktive Lage im offenen und mobilen Europa spielte auch eine große Rolle. Franken als das industrielle Herz Bayerns und kulturell erheblich verschieden (nicht durch die "alpine Großbauernkultur" geprägt, großteils protestantisch, urban, historisch reichsunmittelbar und dezentral) durfte dabei keine entscheidende Rolle spielen, insbesonder nicht im Bereich Kultur, Staat, Universitäten, Medien. Franken kam trotz Bevölkerungsmehrheit z.B. bis in die 80er im Bayerischen Fernsehen praktisch gar nicht vor - im Gegensatz zu jedem einzelnen weltberühmten alpinen Kuhdorf.

eine Zahl zur Berliner Katastrophe
Berliner Industrie 1989:    378.000 Beschäftigte (173.000 Westteil 206.000 Ostteil)
                         2007       99.000  (!!)

Hier Wikipedia zur Berliner Recovery: einfach mehr lesen oder richtig reisen. de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_Berlins#Aktuelle_Lage
Antworten
daiphong:

was Nordbayern und Berlin verbindet

5
05.08.12 02:28
Ost-West-Pendeln und Dienstleistungen, Umsiedlungen/Auslagerungen von Betrieben in billigere Gegenden steigert in den westlichen Gebieten die  Arbeitslosigkeit, senkt die Löhne, umgekehrt im Osten.


In Brandenburg gibt es nur 763.000 sozialversicherungspflichtige Jobs, 73.500 davon üben Berliiner aus, weitere 70.000 Berliner pendeln über Brandenburg hinaus. Volle 183.000 Brandenburger arbeiten hingegen in Berlin, das 1,7 Mill Erwerbstätige hat, das sind fast so viel, wie es in Berlin an Arbeitslosen gibt.
9100 Brandenburger pendeln übrigens nach Nordrhein-Westfalen, 6800 nach Bayern, 5600 nach Niedersachsen, 5000 nach Württemberg, 4400 nach Hessen, 3800 nach Hamburg, 2600 in Schleswig-Holstein, 1100 in Rheinland-Pfalz. Und auch in die ostdeutschen Nachbarländer, allein 15 000 nach Sachsen.
Der USA Bären-Thread 527679
Antworten
A.L.:

Alfred das (News-)Ekel

 
05.08.12 09:32
Bildquelle: www.newyorker.com/cartoons
Erklärung Dystopie: de.wikipedia.org/wiki/Dystopie
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 527690
Antworten
A.L.:

Dazu passende Sicht der US-Geschäftsleute...

3
05.08.12 09:35
www.newyorker.com/humor/issuecartoons/2012/08/06/..._20120730#slide=4
Der USA Bären-Thread 527691
Antworten
A.L.:

In Wahrheit gibt's Arbeit ohne Ende

5
05.08.12 09:37
www.newyorker.com/humor/issuecartoons/2012/08/06/..._20120730#slide=6
Der USA Bären-Thread 527692
Antworten
A.L.:

Verzockt mit Asien-Aktien

8
05.08.12 09:54
Die einst von Leuten wie M. Faber und J. Ehrhardt so hochgelobten Asien-Aktien bescherten "Investoren" Verluste....

www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/...ns-e-/6942334.html
Antworten
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