Sorry, auch Spanien befindet sich mE bereits real in einer massiven Rezession.
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Mit einem Einwurf von außen mischt sich ein Wirtschaftswissenschaftler in den Streit der Europäer um einen Ausweg aus der Schuldenkrise ein: Barry Eichengreen hält es für absolut notwendig, dass Deutschland mehr gegen absehbare Konjunktureinbrüche tut und sich stärker zu seiner Rolle als Stütze der Währungsgemeinschaft bekennt.
US-Ökonom Barry Eichengreen sieht Deutschland angesichts der Schuldenkrise in Europa besonders in der Pflicht. "Für die Stabilität der Weltwirtschaft ist es unabdingbar, dass die Eurozone ihre Krise überwindet", sagte der Währungsexperte der "Financial Times Deutschland". Er forderte vor allem von "Deutschland, mehr Verantwortung zu übernehmen".
Eichengreen lehrt an der kalifornischen Universität Berkeley und hat sich in mehreren Büchern unter anderem mit der Rolle der Zentralbanken, der Wirtschaftsentwicklung Italiens und der Zukunft des Weltfinanzsystems befasst.
Der gesamte europäische Währungsraum befinde sich in einem Teufelskreis, in dem die Staaten mit immer neuen Sparprogrammen auf nicht erreichte Konsolidierungsziele reagierten, stellte Eichengreen nun fest. Die Einsparungen belasteten Konjunktur und Konsolidierungsaussichten jedoch zusätzlich.
Um aus dieser Spirale auszubrechen, seien Impulse von außen nötig. "Die Euro-Wirtschaft braucht Wachstum", sagte Eichengreen. Dafür müsse die Finanzpolitik differenzierter werden, nicht alle Euro-Staaten dürften gleichzeitig sparen. "Kernländer wie Deutschland haben Spielraum für zusätzliche Ausgaben."
Die Südländer müssten mehr exportieren, entsprechend sollten Deutschland und andere Nordländer ihre Binnennachfrage stärken und mehr importieren, beschrieb Eichengreen einen aus seiner Sicht möglichen Lösungsweg.
Ansonsten könne die Euro-Wirtschaft nach dem Einbruch Ende 2011 in eine längere Rezession rutschen. Gleichzeitig sollten die Euro-Währungshüter ihre Zinsen erneut senken, forderte Eichengreen.
Quelle: dpa
The housing market in the south of the United States is among the most attractive asset classes in the world, Marc Faber, the editor of the Gloom Boom & Doom Report, told CNBC on Friday, because while homebuilder stocks had rallied, property prices hadn't moved much.
"If you look at the supply of homes, new construction, and you compare it to immigration into the United States, to the growth of the population, then these (southern) markets are very attractive from a longer term perspective," Faber told Bernie Lo on CNBC’s Straight Talk.
Among the markets he pointed to were Atlanta, Phoenix and Miami. Faber said investors could earn a rental yield of 8 percent per year and buy homes in the south of the U.S. at a 40 to 50 percent discount to construction costs.
Faber said he went to see homes in Phoenix and Atlanta, and in some cases, U.S. homes were cheaper than those in Thailand, where he lives.
At the same time, the fact that people couldn't get credit to buy homes in the U.S. was helping to boost the rental market, he added.
Faber said plenty of investors were already making money by buying distressed homes, but he said the fragmented nature of the market didn't benefit large investors with billions of dollars of capital. Rather, he said it was more nimble investors who were doing well.
es sich bei dem Gebaren um Griechenlands Schulden offiziell um einen Default handelt, also ob CDS greifen (zahlen müssen) oder nicht?
Gibt es da ein festgelegtes Regularium?
Ratingagenturen? Banken? Regierungsstellen?
Ich kann hierzu nichts finden.
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Du hast recht, das Interview hat mir in diesem Fall sehr geholfen. Da US Banken die größten Halter von CDS sind wird es nie einen offiziellen Default geben. Die Auswirkungen auf das US Bankensystem wären zu groß.
Die Frage ist wie sich die Hedgefonds (rechtliche Vorgehensweise) in diesem Fall verhalten werden da sie in großem Stil auf einen Griechenlanpreite wetten.
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„Ich bin sehr beeindruckt von Mario Draghi“
Der neue Hoffnungsträger für Europa ist in den Augen führender amerikanischer Ökonomen EZB-Chef Draghi. Angela Merkel und ihre Sparpolitik sei dagegen das Paradebeispiel für ideologische Verbohrtheit.
Die Hoffnungen Amerikas ruhen auf den Schultern der noch relativ neuen EZB-Spitze. „Ich bin sehr beeindruckt von Mario Draghi“, sagte US-Nobelpreisträger Paul Krugman am Freitagabend unter dem zustimmenden Kopfnicken prominenter Kollegen bei einer Podiumsdiskussion in New York.
Draghi habe zwar das Mantra seines Vorgängers aufrechterhalten, das die EZB nicht wie die US-Notenbank Fed Staatsanleihen kaufen könne. „Und dann dreht er sich herum und leiht den Banken enorm viel Geld, damit die die Anleihen kaufen“, so der US-Starökonom. Allerdings müsse die EZB noch deutlich mehr tun um Europa auf die Beine zu helfen, genauso wie die Regierungen entgegen den Ratschlägen aus Berlin mehr zu Ankurbelung der Konjunktur tun müssten.
Der Italiener Mario Draghi hatte im November 2011 die Führung der EZB vom Franzosen Jean-Claude Trichet übernommen. Im Dezember 2011 sorgte er dann dafür, dass die EZB den Banken der Eurozone fast 500 Milliarden Dollar über drei Jahre lieh. Die Institute nutzen dies, um Staatsanleihen der von der Eurokrise getroffenen Staaten wie Italien und Spanien zu kaufen.
Die erhöhte Nachfragte nach den Papieren führte zu niedrigeren Zinskosten für diese Länder und damit zu einer Entspannung der Euro-Schuldenkrise. Krugman war auf dem Panel im altehrwürdigen Metropolitan Museum an der Ostseite des Central Park nicht der Einzige, der Draghi wortreicht lobte. „Draghi hat eine sich abzeichnende Kreditklemme verhindert“, sagte Investorenlegende George Soros. „Mit Draghi hat sich die Stimmung deutlich verbessert“, pflichtet Jeffrey Sachs, Professor an der Columbia Universität bei.
Schlecht kam dagegen die deutsche Bundesregierung und ihre Forderung nach Sparhaushalten in Europa weg. „Deutschland ist dagegen eher ein ökonomisches Problem mit seiner ideologischen Verbohrtheit“, sagte Sachs ebenfalls unter dem zustimmenden Nicken der Podiumsteilnehmer. Die deutsche Bundesregierung macht sich seit langem dafür stark, dass Krisenländer wie Griechenland ihre Haushaltsprobleme durch Sparmaßnahmen in den Griff bekommen, um so das Übel an der Wurzel zu packen.
Die griechischen Einsparungspläne werden konkreter: Das Land will nun offenbar staatliche Pensionen kürzen, um die Voraussetzungen der Eurogruppe zu erfüllen und die Einsparungen zu erbringen.
Griechenland will offenbar staatliche Pensionen kürzen, um von der Eurogruppe geforderte neuen Einsparungen in Höhe von 325 Millionen Euro in diesem Jahr zu erbringen. Pensionen von mehr als 1300 Euro pro Monat sollten um zwölf Prozent gekürzt werden, hieß es am Freitag aus dem griechischen Arbeitsministerium.
Sie waren 2010 bereits um zehn Prozent gekürzt worden. Zusatz-Pensionen von über 200 Euro monatlich sollen ebenfalls gekürzt werden. Die Regierung erhofft sich von den Maßnahmen Einsparungen in Höhe von 400 Millionen Euro, also mehr als die geforderten 325 Millionen Euro.
Die Eurogruppe kommt am Montag in Brüssel zusammen, um über die Rettung Griechenlands vor der Staatspleite zu beraten. Als Voraussetzung muss Griechenland unter anderem neue Einsparungen in Höhe von 325 Millionen Euro vorweisen.
Zudem sollen die privaten Gläubiger des hochverschuldeten Landes freiwillig auf Forderungen in Höhe von 100 Milliarden Euro verzichten. Dieser Schuldenschnitt ist die Voraussetzung dafür, dass die Euro-Länder ein zweites Hilfspaket in Höhe von insgesamt 130 Milliarden Euro beschließen.
Die Sparmaßnahmen in Europa können und werden den Euro langfristig stärken. Dabei hat Europa außer Sparankündigungen jedoch auch noch nicht viel auf die Beine gestellt. Es fehlten die Wachstumsperspektiven. Dazu gehört u. a. die Fehlstruktur in den Ausgaben. Zu wenig Geld für Bildung (Zukunft) zu viel Geld für die Vergangenheit (Pensionen).
Wenn man sich die Innovationskraft im Blockvergleich anschaut, so liegen die USA meilenweit vor Europa. In Europa haben wir bis auf ein paar Hotspots (D,NL, Skandinavien) nur eine sehr geringe Innovationskraft. Auch das Bildungssystem - für Hochbegabte- ist lächerlich im Vergleich zu den Asiaten.
Wir haben kaum Antworten für den demographischen Wandel.
Die USA werden sich freuen wenn der Euro steigt, der Außenwert des Dollar interessiert dort nur wenn er zu hoch steht. Die USA brauchen zur Gesundung eine massive Dollarabwertung, diese werden sie bekommen.
Das soll sicher keine Preisung des US Systems sein aber auch kein Lobgesang auf Europa. Dafür hat Europa zu viele Schwächen. Bildung, Innovation, Forschung werden in weiten Teilen Europas einfach zu stiefmütterlich behandelt.
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