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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 7.309,13 +0,47% Perf. seit Threadbeginn:   +400,97%
 
relaxed:

#69074 Nun ja, die "staatlichen Pusher"

3
27.09.10 09:33
haben den S&P vor ihrer "Aktion" nicht zum Kauf empfohlen. ;-))

Bin schon gespannt, wo wir zum Quartalsende stehen werden. ;-))))

Der Anlagebedarf der Liquidität ist zur Zeit treibend.
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thostar:

Anlegerbegeisterung und Manipulation

6
27.09.10 09:34
sind Erklärungsversuche bullish und bärisch für die Rally.
Der eigentliche Hintergrund ist die Entwertung des Dollar, die ja mittlerweile zur gewollten und auch kommunizierten Politik bzw Maxime dieser weichen US-Regierung geworden ist. Ein Blick auf die Devisencharts am Morgen genügt, um den Tagesverlauf der 'Aktien'-kurse mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ;-) vorherzusagen.
Die Anleger sind mE durchaus verunsichert angesichts schlechtem Ifo bzw. Auftragseingang oder der horrenden Konjunkturdaten in Amerika, aber ihre Psychologie bzw Anlageverhalten spielt keine Rolle mehr.
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Anti Lemming:

Verschwörungs-Theorie zum Flash-Crash

9
27.09.10 09:36
*Ironie on*

Hoho, die Sache ist doch sonnenklar:

Der Flash-Crash kam, weil CIA-Programmierer mit dem Stuxnet-Virus rumspielten und ihn dabei versehentlich in den HFT-Zockercomputer von Goldman einschleusten. ;-)

*Ironie off*
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Anti Lemming:

Thostar - Dollar-Gepushe nach oben und unten

12
27.09.10 09:45
Bei der aktuell laufenden "Entwertung" des Dollars - allein im September um bislang 9 Cents - , die zeitgleich mit den Rohstoff-Anstiegen erfolgte, darf man ebenfalls eine "helfende Hand" vermuten. Es ist vermutlich die Gleiche (Goldman-Goldfinger), die den Dollar zuvor von EUR/USD 1,51 (Dez. 09) bis EUR/USD 1,18 (Juni 10) hochgepusht hatte.

FAZIT: USA ist zum Finanz-Casino verkommen. GS und Co. verarschen die Welt nach Strich und Faden. Das ist das neue "Geschäftsmodell" der Amis, nachdem industrielle Dreckarbeiten nach China ausgelagert wurden.
(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 347574
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Malko07:

Keine Verschwörung, denn

7
27.09.10 09:46
"Nicht die Nachrichten machen die Kurse, sondern die Kurse machen die Nachrichten"

auch in US-Medien.

Jedwede Kommentierung der Kursentwicklung ist absoluter Blödsinn. Es gibt keinen Grund sich damit zu beschäftigen.

Auch nicht die "bösen" Hedgefonds sind die großen Macher. Die arbeiten mit Hebel um die 2,5. Unsere lieben Zockerbanken arbeiten aber mit Hebel zwischen 8 und 40. Das sind schon andere Kaliber und Geld haben sie kurzfristig praktisch unbegrenzt.
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Anti Lemming:

Genau Malko

 
27.09.10 09:48
Und welchen "Hebel" hat erst die Fed, wenn USA das weltweite Gelddruckmonopol hat....
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Stöffen:

Betrug und Gaunereien

8
27.09.10 10:05
gibt es in der Finanzbranche seit Jahr und Tag und das wird sich wohl auch nie ändern. Geld korrumpiert und sehr viel Geld korrumpiert total. Man gebe einfach nur mal bei Wikipedia den Begriff "Schrottimmobilien" ein, LOL.

>>> Das Steuersparmodell sah vor, durch Verlusterwirtschaftung in anderen Bereichen neben dem eigentlichen Lohn, diesen Verlust mit den eigentlichen Einnahmen zu verrechnen und so die Steuerlast zu mindern. Anfang der 1990er Jahre kam die Immobilienbranche auf die Idee, Immobilienanlagen in breiteren Kreisen der Gesellschaft – also auch bei „kleinen Leuten“ – zu vermarkten. Über 300.000 Anleger investierten in derartige Steuersparmodelle und kauften überteuerte Immobilien. Die Finanzierung wurde von großen deutschen Banken – darunter der Deutsche Bausparkasse Badenia und der heutigen HypoVereinsbank sowie örtlichen Volks- und Raiffeisenbanken – übernommen, selbst dann, wenn die Anleger über kein Eigenkapital verfügten. Sowohl der Immobilienerwerb, als auch die Kreditaufnahme wurden oft von Strukturvertrieben vermittelt, die die Anleger zu Hause aufsuchten und zu dem Geschäft überredeten.

Die Vermittler dieser Geschäfte gaben in der Regel an, die Immobilie würde sich allein durch Steuervorteile und Mieteinnahmen rechnen. Die Rechnung ging jedoch regelmäßig nicht auf; die Mieteinnahmen blieben weit unter der Garantie, und die Steuerrückzahlungen reichten nicht aus, um das Darlehen zu bedienen……<<<
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

A.L., die Fed sorgt nur für

11
27.09.10 10:08
den Treibstoff. Das reicht vollkommen aus. Ist Stoff im Überfluss vorhanden gibt es bei den meisten Vermögensklassen erst mal einen relativ sicheren und festen Boden. Es braucht dann schon ganz besondere Ereignisse um diesen krachen zu lassen. Längerfristig funktioniert diese Strategie allerdings nicht. Es kommt der Zeitpunkt da ist mit noch so viel Liquidität kein Geld mehr zu verdienen. Bis es soweit ist können noch Jahre vergehen. Dazu gibt es interessante Modelle, die wir jetzt in der praktischen Erprobung erleben. Fed und Konsorten sind diese Modelle auch bekannt, sie hoffen aber dass sie vor diesem Punkt die Wirtschaft auf wundersame Weise aus dem Sumpf gezogen haben - gläubige Deppen eben.

Das alles bedeutet nicht, dass die Vermögenspreise in den Himmel schießen werden. Das Risiko für die Spieler steigt mit der Höhe der Preise weil damit das gesamte Konstrukt wackeliger wird. Dem sind sich auch die Spieler bewusst und das Ergebnis können wir seit fast einem Jahr beobachten. Das bedeuten nicht, dass man sich jetzt betonfeste Widerstände und Unterstützungen malen könnte.
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Anti Lemming:

Bernanke: "Das Economic Engineering war schlecht"

7
27.09.10 10:22
die US-Ökonomie selbst war/ist eigentlich wunderbar.

..in spite of the failures of economists to predict the crisis or to prevent it, Bernanke largely defended his profession in a speech on Friday... It was not economic theory that failed us, he said, it was economic management and engineering. Economists have workable theories about how bank runs can erupt and how they can be stopped, and theories about how misaligned incentives or moral hazard can lead to excessive risk-taking.

www.marketwatch.com/story/...-economics-did-fail-us-2010-09-24

FAZIT: Wenn das PPT rechtzeitig eingegriffen wäre, hätte es den 2008-Crash überhaupt nicht gegeben. Die US-Verschuldung war eigentlich auch o.k., wenn es nur diese blöden "Bank runs" nicht gegeben hätte. Deshalb kann man jetzt auch die Überschuldung wieder gefahrlos höher treiben...

FAZIT 2: Was wird aus der (Welt-)Wirtschaft, wenn sich der m. E. wichtigste und mächtigste Mann in USA (Bernanke) in verquasten Theorie-Gebäuden verrennt und vor lauter Elfenbein-Pfeilern den Wald nicht mehr sieht?
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imagine:

Hypo Real Estate (HRE) - ein Stückchen Wahrheit

20
27.09.10 10:40
Wie alles anfing und was noch folgen könnte.

Der Anfang:
16. Februar 2003. Acht Spitzenmanager der Finanzindustrie und drei Kabinettsmitglieder versammeln sich im Bundeswirtschaftsministerium. Der Anlass: ein Rettungsplan für deutsche Großbanken. Man plant, die Banken von einer 50 bis 100 Mrd. Euro schweren Kreditlast zu befreien. Neben Bundeskanzler Gerhard Schröder, Wirtschaftsminister Wolfgang Clement und Finanzminister Hans Eichel sitzen auch Josef Ackermann (Deutsche Bank), Bernd Fahrholz (Dresdner bank), Dieter Rampl (Hypo Vereinsbank), Jürgen Sengera (West LB), Ulrich Brixner (DZ Bank) und Henning Schulte-Noelle (Allianz) am Verhandlungstisch.

Wer die Verantwortung tatsächlich trägt und zahlen darf:
Langsam aber sicher kommt es zu einer vorläufigen Endabrechnung bei der Hypo Real Estate. 141 Milliarden hat der deutsche Steuerzahler schon in das Faß ohne Boden gesteckt und nun wird die Bad Bank der HRE, die Abwicklungsgesellschaft FMS Wertmanagement mit weiteren 191,1 Milliarden an sogenannten "Wertpapieren" befüllt. Auch für diese 191,1 Milliarden muss der Steuerzahler aufkommen.

Anstatt die HRE abzuwickeln wird weiterhin nicht die Wahrheit gesagt.Die Bad Bank FMS soll  das übertragene Portfolio aus toxischen Krediten, Wertpapieren und Derivaten innerhalb eines Jahres vermarkten und damit die letzte Substanz retten.
Da der Gilfmüllberg immer noch nicht bekannt ist, dürften noch weitere Überraschungen folgen und dann werden wohl wieder ein paar Milliarden Euro zur Giftmüllendsorgung von Seiten der Steuerzahler hin zu eine handverlesene Gruppe der HRE - Banker umbucht werden.

Die europäische Statistikbehörde hat schon klar gemacht, dass sie die 191,1 Milliarden an angeblichen "Wertpapieren" in voller Höhe der deutschen Schuldenlast zurechnen wird.

Wie Blauäugikeit das Bundesfinazministerium an die HRE herangegangen ist sieht man an die Bonizahlungen und den vom Steuerzahler gesicherte garantierte Rentenzahlung auf Lebzeiten für den Vorstand.

Die Bank mit ihrer ständige aussagen die ich nicht mehr glauben kann vergiftet das ganz Land und damit man diese hoch toxischen Giftmülle für immer los wird halte ich den Weg der Abwicklung der Bank als den einzigen richtigen Weg.

Bevor diese Bank mir ihren Manager unser ganzes Land vergiftenj sollte dieser Gilfmüll endlich verbrannt werden.

Im Endeffekt wird die sogenannte HRE Rettung wohl knapp 400 Milliarden Euro kosten
und dies sollen dann nach willen der Eliten wohl kleinen Leuten, den Arbeitnehmern, Arbeitslosen, Kranken und Schwachen bezahlt werden damit ein paar Reiche  ihrem Reichtum abzusichern.

Ich weiß das alles mit einander verbunden ist und dadurch ist es kaum noch zuerklären warum 10 Mio. Bürger sich einschränken während hier ein Fass ohne Boden das Geld versenkt wird.

imagine
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musicus1:

mal was zu lesen

3
27.09.10 10:58
Weltkrieg der Währungen , Autor Daniel E.Eckert
und
Früher war alles besser Autor Michael Miersch


die muss man einfach gelesen haben , ich habe sie verschlungen....
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Anti Lemming:

Zur Endlagerung von finanziellem Giftmüll

14
27.09.10 11:02
Imagine "Die Bank .. vergiftet das ganz Land und damit man diese hoch toxischen Giftmülle für immer los wird halte ich den Weg der Abwicklung der Bank als den einzigen richtigen Weg.  Bevor diese Bank mir ihren Managern unser ganzes Land vergiftet, sollte dieser Gilfmüll endlich verbrannt werden."

Wenn die HRE ihren Giftmüll mit "mark-to-market" ansetzte und die 191 Milliarden weitgehend als Verluste abschriebe (bzw. an den dt. Steuerzahler weiterreicht), stellt sich die Frage, was dann z. B. die Commerzbank und die Deuba (samt Postbank) mit ihren Schubkarren voller Giftmüll anfangen sollen, ganz zu schweigen von den Landesbanken.

Man kann nicht bei den einen plötzlich "fair bewerten", um reinen Tisch zu schaffen, und bei den anderen die Phantasiebewertungen aufrecht erhalten.

Es ist schlechterdings unmöglich, den Giftmüll realistisch zu bewerten, weil sonst das gesamte Finanzsystem bankrott ginge.

Deshalb dürfen auch die US-Banken ihre faulen Assets seit April 2009 "al gusto" bewerten (Aufweichung der FASB-Regeln). Die Wahrheit wäre hüben wie drüben tödlich. Und wenn dem so ist,  bleibt nichts anderes übrig, als mit Bewertungslügen und Bad Banks auf Zeit zu spielen. Die Bad Bank der USA ist übrigens die Fed (bzw. deren Soma Account).

Die "Überwindung der Krise" in 2009 bestand im Wesentlichen darin, dass Bank-Schulden mit staatlicher Genehmigung ignoriert bzw. schöngerechnet werden durften. Das war noch wichtiger als QE. QE trieb die Kurse erst hoch, NACHDEM die Bilanzlügen staatliche Billigung erhalten hatten.

Das Schöne an dieser Konstruktion ist auch, dass sie für eine V-Erholung gut ist. Denn wenn Schulden ignoriert werden dürfen, spielt es keine Rolle mehr, wenn nun laufend neue aus weiteren faulen Hypotheken, Gewerbe-Immos, Kreditkarten-Darlehen, Auto- und Studenten-Loans, Verbriefungen aller Art usw. usf. hinzukommen.

Die Bilanzaufweichung war eine Art General-Amnestie für den Finanzsektor. Damit wurde die Krise übertüncht, aber keinesfalls geheilt. Der Schwelbrand im Gebälk brutzelt weiter.
Antworten
relaxed:

#69084 Jawohl, die Volkswirtschaften

5
27.09.10 11:05
sollen sich gefälligst der Volkswirtschaftslehre anpassen - und die Sterne sind Löcher im Firmament. ;-)
Antworten
Malko07:

Die HRE und ihre Töchter sind

13
27.09.10 11:38
groß als Staatsfinanzierer respektive als Finanzierer von staatlichen Projekten aufgetreten und haben sich das Geld kurzfristig oder über Anleihen besorgt.

So steht z.B. bei dem Autobahnausbau in Deutschland bei den meisten Projekten die HRE als Finanzierer dahinter (z-B. Autobahn München Karlsruhe). Die sogenannte private Finanzierung sind nichts anderes als versteckte Staatsschulden die sehr gut in der HRE lagern. Da kann man doch nicht ernsthaft wünschen, dass eine derartige Bank abgewickelt wird? Man könnte dann  auch gleich unsere Lebensversicherungen und den Bund abwickeln. Dabei kann der Bund sich jetzt so schön billig refinanzieren. Das wollen wir doch nicht wirklich beenden?

Derartige Projekte sind auch groß im Ausland von der HRE finanziert worden, z.B. in Griechenland, Portugal, Spanien, ....  Deshalb ist ja auch der europäische "Rettungsfonds" aus deutscher Sicht absolut notwendig. Damit gewinnt man Zeit und blechen im Notfall müssten eh wir. Tolle Möglichkeiten die Schröder und Konsorten (mit Unterstützung der Union) mit der "Liberalisierung" von unserem Finanzsystem geschaffen haben. Klar wer hinter Gitter müsste? Klar weshalb es bei der HRE weiter Bonis geben wird?
Antworten
Anti Lemming:

Wie scheinheilig waren die HRE-Bosse

8
27.09.10 12:25
als sie nach dem Absturz der Aktie von 50 auf 20 Euro (2008/2009) beim Zwischen-Tief von 20 Euro privat für größere Summen HRE-Aktien erwarben... Die vermeintliche "Insiderkäufe" wurden - wie beabsichtigt - von Anlegern, u. a. in einschlägigen Ariva-Threads zur HRE, als finale Bodenbildung fehlinterpretiert. Auch US-Investor Flowers stieg um 20 Euro mit einem zweistelligen Millardenbetrag ein.

Die Chose endete - aller verlogenen Insiderkäufe zum Trotz - mit Verstaatlichung. Die HRE erwies sich bis zum heutigen Tag als Fass ohne Boden. Die Aktionäre erhielten am Ende einen Betrag um 1,30 Euro pro Aktie. Flowers verlor seine Milliarden weitgehend. Bei Protesten vor Gericht erreicht er nichts.
Antworten
Anti Lemming:

J. Cramer - Kehren sich private "Stockpicker" ab

8
27.09.10 12:49

von Aktien?


Jim Cramer Blog
Individual Stock-Pickers May Never Return
By Jim Cramer
Street.com Columnist
9/24/2010 4:27 PM EDT

Is there a level where the "people" come back to stocks? Is there a level where the "excitement" is back? I have been harping on Dow 11,000 as a key level to where I think people will feel better because of their stock portfolios - they'll feel richer.

But as for the actual challenge of getting people to put money in individual stocks and figure out ways to make money in them, I don't know. I think that game's a shrinking one, dwindling because of a remarkable beating that individuals have suffered over the last decade.

You see, I believe people were willing to consider that stocks could still be owned after the 2000 Nasdaq crash, because many big-caps didn't surrender gains. I think they were persuaded to keep stocks through even the incredibly harrowing 2007-2009 adventures to the generational low of 2009 that Doug Kass so ably called.

But these last 15-16 months have been different. The individual alternatively has been either crowded out by exchange-traded funds or embraced them as some sort of security blanket. We don't know who uses them. And more importantly, the "flash crash" was a kind of last-straw death knell of the individual stock-picker. After all, it's been two decades of misery, and after a while, you simply don't trust the asset class.

That's where we are now. Believe me, I don't want it, I don't wish it. Nevertheless, it has happened. The individual-investor period lasted for a very long time, arguably from 1991, when I think things began to take off, until last year, but it peaked a decade ago, and it has been downhill ever since.

This individual stock-picking wave is not a cyclical phenomenon. It is a secular one. There's plenty of money around -- witness the big cash and CD positions. However, it hasn't come back to individual stocks...

 

A.L.: Dies hat auch meine kalifornische Freundin im Gespräch letzte Woche bestätigt

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2758#jumppos68970


Can it change? Anything's possible. Nonetheless, what had been one of the greatest stories ever told, the do-it-yourself investor, seems to be a shrinking breed, with ETFs, cash and bonds taking the place of the once hallowed individual equity class.

 


FAZIT (A.L.): Wie sollen die Aktienmärkte steigen, wenn Aktien von US-Kleinanlegern als riskante Assetklasse gemieden werden?

Antworten
Dreiklang:

Distribution vom Allerfeinsten

15
27.09.10 14:29
Da die Pensionsfonds der USA zu einem nennenswerten Teil auf Aktienvermögen beruhen, besteht  - demographisch bedingt - Abgabedruck bei Aktien, da die Babyboomer nun auf dieses Vermögen  zurückgreifen werden (müssen). Es gibt daher ein staatliches Interesse daran, dass diese  prozesshaft ablaufende Distribution  möglichst hochbewertet erfolgt.
Dass dies kein Selbstläufer mehr ist, liegt im Missverhältnis zwischen dem Kapitalbedarf, d.h. die Versorgungslasten, die aus dem Aktienvermögen zu ziehen sind, und der Deckung der Aktienwerte mit Realkapital. Die Lösung des Problems aus US-am. Sicht liegt im virtuellen Wert, der den Aktien beigemessen werden kann (an der Börse wird die Zukunft gehandelt etc.).  Es geht also gar nicht mehr darum, ob im Aktienerlös Zentralbankgeld enthalten ist, sondern nur noch um das Ausmaß. Der Wirkungsgrad dieser gesteuerten Distribution ist am höchstem bei Höchstkursen bzw. den höchsten noch vertretbaren Kursen.

Was sind vertretbare Kurse? Die Pensionsfonds wissen genau, welche Indexstände ihnen die Einhaltung ihrer Zusagen ermöglicht. Damit weiß es auch die FED und die vertretbaren Kurse sind festgelegt. Es kann dem US-Rentner schließlich egal sein, wie hoch der Anteil seiner Bezüge ist, der  aus Festplattengeld stammt.

Einem Aktienkäufer sollte es aber nicht egal sein. Für ihn muss gelten, dass solche Aktien überteuert sind.

Was wir momentan an den Börsen erleben, sind gesteuerte Kurse/Preise, welche nach Marktlage: Potenzielle Käufer/Verkäufervolumina an bestimmte Marken angefahren werden. Die Algorithmen leisten hier Beachtliches.  Für die Banken fungiert dieses Hin und Her als eine Wegelagerergebühr. Diese zahlt der Käufer eher als der Verkäufer, da nicht zum Verkauf, sondern (gezielt) zum Kauf getrommelt wird.

Ausweichmöglichkeiten? Wäre interessant, hier im Forum zu diskutieren. Mir fällt ein: Commodities, Rohstoffaktien, Emerging Markets.....
Antworten
Anti Lemming:

CFNAI schwach

7
27.09.10 15:59
Veröffentlichung der Zahlen zum Chicago National Activity Index (CFNAI) für August 2010

Der US-amerikanische Chicago Fed National Activity Index notiert für August bei -0,53. Im Monat zuvor hatte er noch bei -0,11 gestanden. Damit wurde der Vormonatswert von -0,70 nach oben revidiert.
Antworten
Malko07:

#69092: Pensionen,

10
27.09.10 16:13
quasi von der Fed bezahlt, funktioniert nicht. Man kann die Illusion aufrecht erhalten solange die Babyboomer noch nicht wesentlich zugreifen. Wenn sie dann mal feste zulangen ist Feierabend mit der Illusion.

Genau aus diesem Grunde gibt es Arbeitskreise im Kongress, unterstützt von Forschungseinrichtungen, die sich mit einer umlagefinanzierten Rente beschäftigen. Man ist sich offensichtlich bewusst, dass die private Absicherung wesentlich weniger als ursprünglich gehofft bringen wird und man sie ergänzen muss.
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pfeifenlümmel:

Es geht schon wieder los,

5
27.09.10 16:43
Tria IT-Solutions Aktie
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Dreiklang:

69094 Dass es nicht funktionieren wird

7
27.09.10 16:45
ist mein Standpunkt auch, aber damit ist dann auch die Vermögens(Preis-)Illusion nicht haltbar.

Meine Analyse geht nicht dahin, volkswirtschaftlich fehlerhafte Konzepte Bernankes zu kritisieren. Sondern, diese real zu widerlegen. Widerlegen möchte ich als Anleger.

Dazu sehe ich den logisch unvermeidlichen Kollateralschaden, den das Gelddruckprogramm an den Rohstoffmärkten anrichtet und sehe hier den natürlichen Widersacher der FED.
Antworten
pfeifenlümmel:

Es geht schon wieder los,

5
27.09.10 17:33

PALATIN TECHNOLOGIES INC Aktie  Übersicht     Kurse     Charts     News     Forum  WKN: 915470 ISIN: US6960773041 Symbol: PTN Einfügen in Watchlist | Depot | Börsenspiel  Push   Intraday   5 Tage   3 Monate   1 Jahr   Gesamt   Diskussionen  »  mehr Wertung Antw. Thema Zeit 2 7 Viagra für Frauen 17:24 Neues Thema  Kurse  »  Alle Handelsplätze, Times & Sales Letzter Vortag Umsatz Veränderung 1,5199 $   0,18 $   257 T $ +744,38% Handelsplatz: AMEX  Stand: 17:09  Aktie & Unternehmen Branche Pharmazie Herkunft USA

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pfeifenlümmel:

Bank of Japan

6
27.09.10 17:54

Orakeltöne aus Tokio Notenbanker deutet Eingriff an

 

Der anhaltende Höhenflug des Yen schwebt seit Monaten wie ein dunkler Schatten über dem japanischen Aktienmarkt. Anleger fürchten um die Exportchancen der japanischen Unternehmen. Jetzt setzt sich offenbar auch die Zentralbank in Bewegung.   Kurssprünge in der Gerüchteküche: Seit Wochen gleicht der Devisenmarkt einer Kuckucksuhr mit überspannten Federn. (Foto: REUTERS)  Die Bank of Japan (BoJ) wird nach Aussage von Notenbankgouverneur Masaaki Shirakawa bei der nächsten Ratssitzung die Folgen des starken Yen auf die Wirtschaft untersuchen. "Die Aufwertung des Yen hat über das Geschäftsklima eine ungünstige Wirkung auf die Wirtschaft", sagte Shirakawa.

 

www.n-tv.de/wirtschaft/...utet-Eingriff-an-article1578531.html

Antworten
Stöffen:

Ja, es geht definitiv wieder los

6
27.09.10 17:56
Manchmal frage ich mich, auf was für einem bzw. welchem Berg man stehen muss, um eine dermaßen traumhafte Fernsicht zu erlangen, LOL. Ich hatte ja in #69005 eher leicht scherzeshalber angemerkt, das z.Z. eigentlich nur noch jemand fehlt, der dem ganzen Hokus-Pokus die entsprechende Kappe aufzusetzt, so wie es in 1999 auch Glassman & Hassett (Die Autoren von "Dow 36 000") taten.

Nur drei Tage nach meinem Post tritt tatsächlich der nächste Prophet vor die Anleger und verkündet:

Dow ‘Super Boom’ to Send Gauge to 38,820, Hirsch Says

The Dow Jones Industrial Average will surge to 38,820 in an eight-year “super boom” beginning in 2017, according to Jeffrey A. Hirsch, editor in chief of the “Stock Trader’s Almanac.”

“All previous major economic booms and secular bull markets were driven by peace, inflation from war and crisis spending, and ubiquitous enabling technologies that created major cultural paradigm shifts and sustained prosperity,” he wrote in a press release sent with the 44th edition of the book.

www.businessweek.com/news/2010-09-27/...8-820-hirsch-says.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
pfeifenlümmel:

zu Japan

2
27.09.10 18:10
Kan orders extra budget formation to boost economy
Monday 27th September, 05:16 PM JST

TOKYO —
Prime Minister Naoto Kan instructed his cabinet and ruling party members on Monday to draw up an extra budget for the current fiscal year that would finance an additional stimulus package aimed at accelerating efforts to fight deflation.

The instruction came at an executive meeting between the government and the Democratic Party of Japan, with Kan eyeing further steps to improve employment conditions and promote other measures under the nation’s growth strategy, Deputy Chief Cabinet Secretary Tetsuro Fukuyama told reporters.

Government sources said the supplementary budget for the year through March could amount to over 4 trillion yen, while Kan is expected to refrain from issuing any new government bonds to fund the fiscal 2010 extra budget as part of his efforts to restore Japan’s fiscal health, the worst among major developed countries.

Kan’s cabinet officially approved a 917 billion yen stimulus package last week. Emergency spending backed by the extra budget, subject to Diet deliberations, would come as the second in a series.

www.japantoday.com/category/politics/view/...-to-boost-economy
Antworten
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