www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699199,00.html
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Den offiziellen Statistiken zufolge, die durch die Volkszählung verzerrt sind, steigt die Privatbeschäftigung seit Monaten per saldo recht ansehnlich, auch wenn das kaum mit anderen Arbeitsmarktindizien wie den Erstanträgen auf Stütze oder den Umfragen unter Verbrauchern, Dienstleistungsfirmen und - besonders - Kleinbetrieben vereinbar ist.
Aber ist das noch eine dynamische Volkswirtschaft im amerikanischen Sinne, in der inzwischen 30 Prozent der nichtagrarischen Beschäftigung beim Staat sowie im Gesundheits- und Sozialwesen angesiedelt sind? Und in der gerade noch neun Prozent der Stellen auf das verarbeitende Gewerbe entfallen? Das ist kaum mehr als das Doppelte der Beschäftigung im Großhandel. Oder auch der Beschäftigung im Finanzwesen (ohne Immobilien). Man muss sich das vorstellen: Auf zehn Industriearbeiter kommen fünf Bank- oder Versicherungsfritzen. In Deutschland müssten rund 5 der 7,5 Millionen Industriearbeitsplätzen abgebaut werden, um auf ein ähnliches Verhältnis zu kommen. Vielleicht erklärt das ja, warum Amerika nicht mal anderthalb mal so viele Güter nach China liefert wie Deutschland, obwohl die US-Bevölkerung fast vier mal so groß ist. Und jetzt komme keiner mit deutscher Lohnzurückhaltung auf Kosten anderer: Der mittlere Stundenlohn einfacher Arbeiter und Angestellter wird für das amerikanische verarbeitende Gewerbe mit 18,57 $ angegeben. Inflationsbereinigt entspricht das dem Niveau von Ende der 60er-Jahre.
Wichtiger ist eine andere Frage: Wo sollen all die Menschen hin, die über die vergangenen Jahre ihre Arbeitsplätze verloren haben? Sollen sie Hamburger brutzeln oder Eintrittskarten in Vergnügungsparks abreißen? Im Freizeit- und Gastgewerbe ist die Angestelltenzahl bereits bei 75 Prozent dessen, was verarbeitendes Gewerbe und Bau zusammen beschäftigen.
Dass die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen jeweils auf neue Rekorde (seit Datenbeginn 1948) von 34,4 Wochen respektive 46 Prozent gestiegen sind, macht die Sache nicht einfacher, da dies auf Qualifizierungsverluste hindeutet - und damit auf einen möglichen Anstieg der strukturellen Erwerbslosigkeit. Zu dieser dürfte auch der Rückgang der Arbeitsmobilität beitragen, der sich schon aus dem darniederliegenden Immobilienmarkt ergibt.
Denn infolge der gesunkenen Hauspreise sind laut Fed drei Fünftel des gesamten (!) Wohnungsbestands der Verbraucher beliehen, sodass man nicht mal eben von Nevada nach Texas zieht, wenn sich dort bessere Arbeitsmarktbedingungen vorfinden. Schwer haben es indes nicht nur die älteren Erwerbslosen, sondern vor allem auch die Berufseinsteiger. Im Alter zwischen 16 und 17 Jahren liegt die Arbeitslosenquote bei schmerzlichen 29,8 Prozent.
www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...denn-keine-krise-
Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Außenhandel für April 2010
Die deutsche Handelsbilanz weist für April einen Überschuss in Höhe von 13,4 Mrd. Euro aus nach 16,9 Mrd. Euro (revidiert von 17,2 Mrd. Euro) im Vormonat und 9,7 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Aufgelaufen sind im aktuellen Jahr bereits 51 Mrd. Euro, verglichen mit 37,2 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum im Vorjahr.
Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im April Saldo ein Plus in Höhe von 11,8 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 18,1 Mrd. Euro (revidiert von 18 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 6 Mrd Euro. In den ersten 4 Monaten 2010 lag der Überschuss bei 43,5 Mrd. Euro, im Vorjahr zur gleichen Zeit betrug das Plus 28,6 Mrd. Euro.
http://www.ariva.de/...ewinnmitnahmen_t283343?pnr=8144307#jump8144307
Mit einem schnellen hin und her hätte man Gewinne realisieren können. Das setzt allerdings auch ein perfektes Timing voraus.
Ich hatte bereits auf den Umstand der IRS Nachrichten durch die Einkommenszuschreibung aus nicht Verlustrealisation hingewiesen:
http://www.ariva.de/...steigerung_und_t283343?pnr=8146516#jump8146516
Nach langer Abwesenheit habe ich mich heute im AZThread gemeldet. Zur Abwechselung gab es Chartdarstellungen die eine objektivere Betrachtung zulassen.
Es ist nicht alles positiv und es ist nicht alles negativ auch wenn das nicht gerne gehört wird.
Permanent
seit Jahren ankurbeln. Ob dies nun in China klappt, keine Ahnung. Dazu zitiere ich mich einmal selbst:
http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=1884#jumppos47102
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