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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Finanz-Stress vor Stress-Test

8
04.05.09 10:08

Die Stress-Tests wurde von der veranschlagten "Krisen-Schärfe" so ausgelegt, dass Geithner mit seinen verbleibenden 110 Mrd. Dollar an Stützungsgeldern auskommt. Da nach jüngsten Berichten jedoch 100 bis 150 Mrd. bei den Banken fehlen, könnte eine Unterdeckung von bis zu 40 Mrd. entstehen. Dann müssten noch mehr Hilfspakete angeschoben werden.

Der Stress-Test ist für Obama und Geithner eine Nagelprobe. Probleme dürften ihrem Image schaden. Der Aufschub der Ergebnisse, die statt wie geplant heute erst Donnerstag kommen, lässt nichts Gutes ahnen.

 


 

(Auszug aus dem Handelsblatt): Nach Auffassung der Financial Times (unten) werden die Ergebnisse der Stresstests maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg der ersten 100 Tage von US-Präsident Barack Obama entscheiden. Nach der Bekanntgabe der Tests im Februar hätten die Aktienmärkte eine erfreulich positive Entwicklung genommen, doch für US-Finanzminister Timothy Geithner würden die Testergebnisse zum Balanceakt. "Ihm stehen nur noch 110 Milliarden Dollar zur Verfügung, um angeschlagenen Banken zu helfen. Der US-Kongress hat deutlich gemacht, dass er in nächster Zukunft kein weiteres Geld mehr genehmigt." Insider gingen deshalb davon aus, dass die Behörden bei den Tests sicher stellen, dass nicht mehr Kapitalbedarf festgestellt wird, als der US-Regierung noch zur Verfügung steht. "Letztlich sind die Urteile darüber, ob eine Bank einen weiteren Abschwung aushält oder nicht, nur so gut wie die Annahmen dahinter, und die bestehen aus Prognosen etwa zum Wachstum oder zur Arbeitslosigkeit." Auch hätten einige der betroffenen 19 Banken gute Ergebnisse für das erste Quartal 2009 erzielt. Analysten gingen davon aus, dass die Ergebnisse von "wenig Kapitalbedarf und viel Nachsicht" geprägt sein werden. "Wenn alles gut geht, wird Geithner gefeiert. Wenn es schlecht läuft, wird Obama erneut mit Forderungen nach der zeitlich begrenzten Verstaatlichung von Banken konfrontiert werden."




FT (GB)

Bank test gamble ahead for Obama

By Edward Luce in Washington
Published: May 1 2009 19:59


At Barack Obama’s 100th-day press conference on Wednesday, the US president was spared any questions on the release next week of the stress tests on the nation’s largest 19 banks.

But if anything has the capacity to make a misery of Mr Obama’s second 100 days then a failed stress test would top the list.

Announced in February to buy his administration time in the midst of continued freefall in banking stocks, the intervening period has smiled on Tim Geithner, the now slightly less besieged Treasury secretary. The stock market has since risen roughly a fifth, credit spreads have narrowed and the “green shoots” of reviving consumer sentiment have hinted at the possibility of spring.

All of which means that Mr Geithner may be able to emerge from next week’s exercise with his reputation enhanced. But it will be a delicate balancing act. The fact Mr Geithner can only draw upon $110bn (€83bn, £74bn) in remaining troubled asset funds (das ist weniger als die 150 Mrd., die laut jüngsten Berichten fehlen sollen - A.L.) to help plug whatever capital shortfalls are identified in bank balance sheets has set the limits of what will be possible. Congress has made plain it will not authorise any more money in the near future.

There is no doubt the regulators will have done some reverse engineering to make sure that the capital shortfall does not exceed the resources at the administration’s disposal,” says Douglas Elliot, a former investment banker at JPMorgan, one of the 19 banks involved.

“If they are fortunate, the green shoots will continue to grow. If they are not then President Obama would have to go back to Congress to ask for more capital.”

The judgment behind the stress tests, which have been pushed back from next Monday to Thursday, partly because some of the more troubled banks have been contesting their results, is as much art as science. Designed to see what the banks can withstand if there were a further decline in the economy, the results are only as good as the assumptions behind them – these include declines in foreclosure rates, unemployment, economic growth and counterparty risks. The results can be tailored to produce a number that Mr Geithner will be able to handle. Forecasters believe the administration will identify a shortfall next week of between $100bn and $150bn. The banks will then be given six months to plug the gap.

“This is more like an essay contest than a multiple choice questionnaire,” says Bill Gale, an economist at the Brookings Institution think-tank. “There is no right or wrong answer. It is a question of judgment.”

Many of the banks have been assisted by surprisingly good first-quarter results driven by strong trading profits, particularly in fixed income where a decline in competition and narrowing credit spreads delivered windfalls. In addition, many analysts suspect the regulators showed “forbearance” towards the banks’ internal accounting methods to enable them to post healthy income growth.

That same approach is expected to be in evidence next week. “Our view is that the stress tests will show the need for a little bit of capital and a lot of forbearance,” says Andy Laperriere at Investment Strategy and Investment, a boutique investment bank. “It is very hard to believe the government will come up with a number greater than the firepower at its disposal.”

The result is expected to show between two and six banks will need to raise more capital privately. If they prove unable to do so, they will have the option of converting existing troubled asset relief programme funds from preferred into common equity – a capital boosting exercise that will cost the Treasury nothing (dann zahlen die Aktionäre mit Kursverwässerung - A.L.).

If more money is needed, Mr Geithner can draw upon unused Tarp funds and allow healthier banks, notably Goldman Sachs and JPMorgan, to repay the $45bn that they received last year. “I would give this a 50:50 chance of working,” says a former adviser to the Treasury. “But its success will depend on things that are out of Tim Geithner’s control, such as the continued bottoming out of the economy. It is a risk. But it is the only real option.”

Were it to succeed, Mr Geithner would be hailed as a conjurer who made a silk purse out of a sow’s ear. Should it fail, Mr Obama will be subjected again to demands that he temporarily nationalise some banks – a scenario that sends shudders through his administration.

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Anti Lemming:

Entscheidend bleibt

8
04.05.09 10:43
1. Die Banken werden auch weiterhin Geld horten, egal wie der Stresstest ausfällt. Ihre Eigenkapital-Decke ist dünn (im Grunde bei vielen schon nahe Null); sie wurde nur mit "FASB light" hochgelogen. Solche Kosmetik mag die Börse beruhigen und die Kurse von Finanzaktien stützen, kann aber kein "real fehlendes" Geld ersetzen. Das wissen die Insider bei den Banken auch nur zu gut selbst.

2. US-Konsumenten dürften aus Sorge um Arbeitsplatzverlust (vor allem im Auto-Sektor) weitere Verschuldung meiden. Hier stößt also weniger Wille, sich zusätzlich zu verschulden, auf erhöhte Widerstände bei den Banken, überschuldeten Verbrauchern noch mehr Geld zu leihen. Beides zusammen führt dazu, dass der Kreditmarkt nicht wieder in Schwung kommt.

3. Da die Verbraucher für 2/3 der US-Wirtschaft "zeichnen", dürfte ihr eingeschränkter Konsum auch Ausrüstungs-Investitionen in der Industrie dämpfen. Auch hier ist als kein neuer Verschuldungsschub zu erwarten. Die sich zuspitzende Krise bei den Gewerbeimmobilien und der weitere Hauspreisverfall dürften eher den "Big Unwind" forcieren - also das Gegenteil von Neuverschuldung bzw. Neuinvestitionen. Dazu passt, dass die Industrieaufträge letzte Woche stärker als erwartet um 0,9 % zurückgingen. Mehr produziert wird nur, wenn es mehr Nachfrage gibt. Die gibt es aber nicht, weil die Reallöhne rückläufig sind, zusätzliche Überschuldung auf immer mehr Risikoaversion stößt (bei allen Beteiligten), die US-Wirtschaft stark schrumpft und viel zu wenig produziert und exportiert  wird.

4. Dass das Konsumentenvertrauen in USA stieg, weil die Börsenkurse stiegen (kann sich ja schnell ändern ;-)), ist weniger maßgeblich als das Vertrauen der Ausländer, die den abermals geplanten "Aufschwung auf Pump" (Infrastruktur-Reparaturen usw.) mit weiteren Billionen-Käufen von US-Staatsanleihen finanzieren sollen.  Deren Vertrauensverlust offenbart sich u. a. in den Vorschlägen der Chinesen, eine neue Weltleitwährung einzuführen, und in ihren Hamsterkäufen bei Rohstoffen und Metallen - wobei der resultierende Anstieg einiger Rohstoffpreise ironischerweise als "Beweis" für den US-Aufschwung gewertet wird...
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obgicou:

Comeback des US-Konumenten unwahrscheinlich

5
04.05.09 11:24
interessante Ergebnisse im Gallup Poll; Ergebnis wieder mal wunderbar graphisch aufgearbeitet von econompicdata.

econompicdata.blogspot.com/2009/05/end-of-spend.html
Der USA Bären-Thread 230809
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Contrade 121:

Viel Positives...

5
04.05.09 11:27
Das ist schon eine bemerkenswerte Woche und noch impressiver Montag: Alle, wirklich alle Meldungen sind positiv: Vom EU und dem deutschen Einkaufsmanagerindex, über den chinesischen Einkaufsmanagerindex bis zur Sentix-Konjunkturindex. Vor lauter positiver Nachrichten steigt die Börse und wiegt sich zunehmend in Sicherheit, 5.000 sind in greifbarer Nähe... also wenn das kein Bullenmarkt ist ;-))

Die Unternehmen verdienen auch allerorts Geld - dumm nur, dass die meisten Kurzarbeit haben.

Denkste - im Übrigen, ich drücke immer noch die Daumen dem DAX  und Co.! Je höher die Kurse steigen, desto größer wird die Ernüchterung, sprich die Short-Rendite sein. Irgendwannmal im September, dann wird es sich lohnen, mit richtig hohen Einsätzen, den Markt zu shorten. Ich hoffe, dann ist 6.000 im DAX bzw. 10. oder 11.000 im Dow bereits erreicht.
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Anti Lemming:

Contrade - aktuelle Konjunkturzahlen in D.

4
04.05.09 11:49

Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Einzelhandelsumsatz für März 2009

Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im März gegenüber dem Vorjahr nominal um 1,8 % gefallen nach zuvor -5,8 % (revidiert von -5,3 %), real war ein Rückgang um 1,5 % zu verzeichnen, nach zuletzt noch -6,2 % (revidiert von -5,3 %). Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 1,4 % gesunken nach zuletzt noch +0,3 %, real um 1,0 % zurückgegangen nach 0,0 % im Vormonat.


Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Einkaufsmanagerindex für April 2009

Der deutsche Einkaufsmanagerindex für April notiert bei 35,4. Erwartet wurde der deutsche Index mit einem Stand von 35, nach schon 35 in der ersten Veröffentlichung. Das Vormonatsniveau hatte bei 32,4 gelegen.


Zweite Veröffentlichung der Zahlen zum Einkaufsmanagerindex der Eurozone für April 2009

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert im April bei 36,8. Damit wurde die erste Veröffentlichung [vom 23.4.] nach oben revidiert. Im Vorfeld war mit einer Bestätigung der Erstschätzung von 36,7 gerechnet worden. Im Vormonat hatte der Index bei 33,9 notiert.

 

[Die beiden Einkaufsmanager-Indizes sind Stimmungsindikatoren wie der ISM und das Verbrauchervertrauen in USA, die nach Börsenanstiegen steigen. Beide lagen nahe den Erwartungen.Der Einzelhandelsumsatz oben ist eine reale Zahl. Sie liegt - bereinigt - unter der YoY-Zahl vom Vormonat.]

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Maxgreeen:

Vielleicht sind die US-Alozahlen am Freitag nicht

3
04.05.09 11:50
so negativ und deshalb schiebt man den Stresstestbericht zum Donnerstag, d.h. die Kurse geben am Donnerstag etwas nach und am Freitag steigen sie wieder wegen dem "nicht so schlechten Alo-Bericht". Somit wäre der Chart gerettet. Maybe
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Contrade 121:

@AL

7
04.05.09 12:02

Klar, AL - meinem Beitrag scheint die Sarkastische Note nicht gelungen. Wenn Du das Handelsblatt aufmachst o.a. Wirtschaftszeitungen, dann wird diesem Umstand natürlich nicht Rechnung getragen. Meistens werden die Nachrichten zum Vormonat o.ä. verglichen und bei winzigen Veränderungen das Licht am Ende des Tunnels ausgerufen.  

Grund hierfür ist m.M.n. die Tatsache, dass die Leute in den vergangenen Monaten ausreichend geschockt worden sind - das verkauft scheinbar die Zeitung nicht mehr. Also müssen neue Nachrichten her, die überraschen und das ist derzeit die erweckte Hoffnung auf ein Ende der Krise.

Ich habe soviele Investment/Fondsmanager bisher getroffen und ich muss sagen, die wenigsten von den sind was anderes als einfach nur Trendfolger. Über die volks-/betriebswirtschaftlichen Sachverhalte haben die wenig Ahnung. Das aktuelle Spiel ist nunmal: Aktienkurse steigen, Unternehmensnachrichten sind besser als erwartet und die volkswirtschaftlichen Stimmungsindikatoren sind positiv. Also nichts wie hin, investieren!

Dieser Umstand könnte uns noch lange verfolgen - Tatsache aber ist, dass es für einen Bären, sofern er nicht entsprechend positioniert ist, kein, aber wirklich kein besseres Szenario gibt als das aktuelle.

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Anti Lemming:

US-Arbeitsmarkts-Erwartung zu optimistisch?

6
04.05.09 12:25
Maxgreeen: Die Zahl der Beschäftigen (ex-Argar) wird monatlich veröffentlicht. Am Freitag (8.5.) kommt die Zahl für April; sie wird mit -580.000 vorausgeschätzt (siehe Screenshot, Anhang). Am 3. April lag die März-Zahl bei -663.000. Das entspräche im April einem Anstieg um 83.000. Ich frage mich, wo die neuen Stellen herkommen soll, wenn man sich die Zahlen der - wöchentlich gemeldeten - Erstanträge im April ansieht:

30.4.: 631.000
23.4.: 640.000
16.4.: 610.000
09.4:  654.000

(Zahlen von Derivatecheck.de)

Da müssten die Amis, um 83.000 zusätzliche Stellen zu melden, tief in die Trickkiste des Birth/Death-Modells greifen.

Der für Freitag erwartete Anstieg der Arbeitslosenquote von 8,5 auf 9 % klingt schon plausibler.



Bei den letzten Beschäftigten-Zahlen am 3.4. wurden die Erwartungen nicht erfüllt:

3.4.09: Veröffentlichung der Zahl der US-amerikanischen Beschäftigten ohne Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) für März 2009

Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den USA im März um 663.000 zurückgegangen. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um 640.000 bis 656.000 neue Arbeitsplätze. Der Vormonatsrückgang wurde von 651.000 auf nun 660.000 nach unten revidiert.



Link zu den Screenshot-Zahlen: www.marketwatch.com/tools/marketsummary/...mic.asp?siteid=mktw
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Der USA Bären-Thread 230816
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wawidu:

Witzige Daten

9
04.05.09 12:49
Hier ein Blick auf das "Sparkonto" der US-Regierung mit Stand von März 2009:
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Der USA Bären-Thread 230821
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Lelonard:

Ob es den Banken wirklich gut geht!

 
04.05.09 13:04
Wir werden es diese Woche sehen!
newsticker.welt.de/?module=dpa&id=21124172
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permanent:

Ohne Bankenrettung ist jedes Stimulanspaket wertlo

3
04.05.09 13:40
Pros Say: Stimulus Worthless Without Bank Fix
STOCK MARKET, INVESTMENT STRATEGY, EUROPE, ASIA, NORTH AMERICA, ECONOMY, GOLD, CASH, URANIUM, BASIC RESOURCES, COMMODITIES, AGRICULTURE
CNBC.com
| 04 May 2009 | 05:02 AM ET

Global stocks rose Monday ahead of the expected release of the U.S. government's bank stress test results. Experts tell CNBC if the banking system isn't fixed, governments' stimulus efforts are in vain.

Fix Banks or Stimulus Efforts Go to Waste

Robert Barbera, global economist at Investment Technology Group, believes government stimulus efforts are necessary to prevent a repeat of the Great Depression. But he tells CNBC that the trillions of dollars being spent are effective as a bridge only if the banking system gets fixed.

Expect No Surprises with Stress Tests Results

There will be no big surprise with the U.S. stress test results, says Matthew Hegarty, senior equity analyst at Global Value Investors. He tells CNBC that the results of the test will just underline the fact the system requires more capital.

Buyer of Financials

Glenn Rosewall, CEO of BBY explains why investors should buy financials.

Eye on Central Banks' Meetings

Sean Callow, senior currency strategist at Westpac Bank, says economic data had lent support to the recent rally in carry trades but caution could return ahead of key central bank meetings and U.S. banks' stress test results later this week.

China's Next Engine for Growth

China's big move toward social infrastructure spending could turn out to be its engine for growth in next 10-15 years, says Robert Barbera, global economist at Investment Technology Group.

China Could Grow 8.2% This Year

Chi Lo, director of investment research at Ping An of China Asset Management, holds to his view that China could grow 8.2% this year. He says his bullish forecast stems from confidence over Beijing's ability to steer China's economic direction due to its control over the banking sector and investments.

Quality of Growth in China a Worry

The quality of growth in China is always a worry, says Fraser Howie, author of "Privatizing China", despite the positive PMI data emerging from the country.

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wawidu:

Keine witzigen Daten (1)

6
04.05.09 13:51
Wie stark sich die USA zu einer reinen Dienstleistungsgesellschaft entwickelt haben, zeigt der Indexchart aller geleisteten Stunden im Business Sector (Stand März 2009) im Vergleich zu dem des Produzierenden Gewerbes (Folgeposting). Eine ähnliche Situation hat sich auch in UK entwickelt. Die aktuelle Krise unterwirft dieses "Gesellschaftsmodell" einem großen Stresstest.
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Der USA Bären-Thread 230837
Antworten
wawidu:

Keine witzigen Daten (2)

7
04.05.09 13:54
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 230838
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Contrade 121:

Godmode-Trader

4
04.05.09 14:04
Der Laden ist so ziemlich das Letzte was die Analysefähigkeiten angeht, das zeigt auch der u.a. Artikel: erst ist die Rede vom Aufschwung dann vom gebremsten Abschwung ... Fakt ist, dass es nicht die einzigen Trend-Verfolger sind, es gibt Medien en masse, die auf dem gleich Pferd reiten. Es lebe der Aufschwung.  



DAX: Signale des Aufschwungs
Datum 04.05.2009 - Uhrzeit 12:55 (© BörseGo AG 2000-2009, Autor: Maier Gerhard, Redakteur, © GodmodeTrader - www.godmode-trader.de/)
WKN: 846900 | ISIN: DE0008469008 | Intradaykurs:

Frankfurt (BoerseGo.de) - Der deutsche Aktienmarkt bleibt im Erholungs-Modus. Dazu tragen heute vor allem verschiedene Frühindikatoren bei, die eine herannahende konjunkturelle Erholung signalisieren. Der von einer privaten Einrichtung ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland stieg im April um 3 Zähler - den größten Anstieg seit über sieben Jahren - auf 35,4 Punkte und signalisiert damit, dass sich der Abschwung in der deutschen Industrie deutlich verlangsamt. Der auf Europaebene ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stiegen ebenfalls an.

Noch mehr Beachtung findet, dass heute auch aus China ein Anstieg des Einkaufsmanager-Index für das verarbeitenden Gewerbe gemeldet wurde. Das Wirtschaftsbarometer zeigt, dass sich in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt das Wirtschaftswachstum (zuletzt etwa 6 Prozent) wieder beschleunigt. Volkswirte sehen darin auch einen Erfolg der umfangreichen Stimulierungsmaßnahmen der Regierung in Peking. Die Wiederbeschleunigung des chinesischen Wirtschaftswachstums stärkt jetzt die Hoffnungen auf eine baldige Erholung der Weltwirtschaft. Der DAX klettert zur Mittagsstunde 1,4 Prozent auf 4.838 Punkte.

Gefragt sind heute daher besonders konjunktursensible und exportabhängige Werte, die jetzt auch von den guten Einkaufsmanagerindizes und der wieder wachsenden Chinafantasie angeregt werden. Dazu zählen die Infrastrukturkonzerne ThyssenKrupp und Salzgitter und der Lkw-Bauer MAN. Gefragt sind auch die Papiere der Hannover Rück, die sich momentan nachrichtenlos an die Spitze des Blue Chip Index gesetzt haben.

Bei den Aktien der Deutschen Telekom, BASF und von Beiersdorf wurden heute die Dividenden abgezogen. Wegen des dadurch entstehenden rein optischen Verlusts hält die Deutsche Telekom momentan die rote Laterne. Die Aktien von VW leiden unter den Spekulationen über eine mögliche Fusion mit Porsche.


Der MDAX wird von ProSiebenSat 1 angeführt. Vergangenen Woche gab es Pressemeldungen, dass der Finanzinvestor Kohlberg Kravis & Roberts (KKR) den kriselnden Fernsehkonzerns umschulden will. Die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte setzen ihre nachrichtenlose Rallye der Vorwochen fort.
Der TecDax wird wieder von den - dort zahlreich vorhandenen - Solarwerten angeführt, heute von Conergy, Phoneix Solar und Centrotherm. Infineon bleibt auf Erholungskurs, angeregt von der sich abzeichnenden Stabilisierung des Halbleitermarktes.
Antworten
wawidu:

ischariot - # 42674

3
04.05.09 14:20
Keine Währung wirft Zinsen ab. Zinsen gibt´s nur für Investitionen, und die sind aktuell ja wohl in allen Währungen ziemlich mickrig. Welche Zinsrendite haben wohl 30yr T-Bonds seit 2002 gebracht? Gold bringt zwar keine Zinsen, doch die Preisentwicklung schlägt langfristig den Total Return aller Zinspapiere.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 230844
Antworten
pfeifenlümmel:

Liebe Bären,

 
04.05.09 14:25
wollt ihr tiefe Kurse sehen, müsst ihr die Tabelle drehen. Hag man hebt ab.
Antworten
C_Profit:

B of A says no plans to raise $10 billion in stock

5
04.05.09 15:48
Die Aktionäre freut es erst mal.... das wirkt wie Viagra.
(kenn ich zwar nicht aus eigener Erfahrung, behaupte ich aber mal...)

NEW YORK (Reuters) - Bank of America Corp (BAC - News) said on Monday it does not have plans to raise $10 billion in common equity, as the Financial Times had reported.

The largest U.S. bank, which has received $45 billion in taxpayer funds, is seen by analysts as one of the more likely to need to boost its equity capital following the results of the U.S. government's stress tests, expected this week.

The Financial Times reported on Monday that Bank of America was preliminarily found to need more than $10 billion of capital, and that the bank was working on plans to raise fresh funds.

"The Financial Times report is completely inaccurate. Bank of America has not been given a final number by the Federal Reserve. The bank is not working on plans to raise $10 billion in common equity," said Scott Silvestri, a spokesman for the bank.

Shares in Bank of America climbed about 2 percent in premarket trading to $8.88 from $8.70 at Friday's close.

finance.yahoo.com/news/...plans-to-raise-rb-15117703.html?.v=1
Voltaire: „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“
Antworten
permanent:

Pending Home Sales Increase 3.2 Percent In March

5
04.05.09 16:08
Jeder Hoffnungsschimmer wird zur Zeit hoffnungslos gefeiert. Die Bullenherde ist in Partylaune. Nach jeder überschwenglichen Party folgt ein Kater. Noch scheint es nicht so weit zu sein. Die Dosis der Drogeneinnahme wird noch erhöht um am Ende einen noch schlimmeren Kater zu haben.
 
Gruß
Permanent
 
HOME SALES, PENDING, REAL ESTATE, CONSUMERS,
Reuters
| 04 May 2009 | 10:03 AM ET

Pending home sales rose with many first-time buyers taking advantage of historically good housing affordability conditions, according to the National Association of Realtors.

The Pending Home Sales Index, a forward-looking indicator based on contracts signed in March, increased 3.2 percent to 84.6 from a level of 82.0 in February, and is 1.1 percent higher than March 2008 when it was 83.7.

Economists polled by Reuters had forecast pending home sales flat in March.

And construction spending posts surprising 0.3 percent March rebound after five straight declines.

Lawrence Yun, NAR chief economist, said it should take a few months for the market to gain momentum.

“This increase could be the leading edge of first-time buyers responding to very favorable affordability conditions and an $8,000 tax credit, which increases buying power even more in areas where special programs allow buyers to use it as a downpayment,” he said. “We need several months of sustained growth to demonstrate a recovery in housing, which is necessary for the overall economy to turn around.”

NAR’s Housing Affordability Index remained near record highs. The affordability index was 166.7 in March—down from an upwardly revised record of 174.4 in February due to higher home prices in March.

The index remains 30.8 percentage points higher than a year ago. The HAI is a broad measure of housing affordability using consistent values and assumptions over time, which examines the relationship between home prices, mortgage interest rates and family income; tracking began in 1970.

  • CNBC's Spring Real Estate Guide

    The Pending Home Sales Index in the South rose 8.5 percent to 93.2 in March and is 7.7 percent above a year ago. In the West the index increased 3.9 percent to 93.1 and is 1.7 percent higher than March 2008. The index in the Northeast fell 5.7 percent to 59.5 in March and is 24.1 percent below a year ago. In the Midwest the index slipped 1.0 percent to 82.3 but is 8.2 percent higher than March 2008.

     

    A median-income family, earning $61,100, could afford a home costing $291,600 in March with a 20 percent downpayment, assuming 25 percent of gross income is devoted to mortgage principal and interest.

    Affordability conditions for first-time buyers with the same income and small downpayments are roughly 80 percent of that amount. The affordable price was notably higher than the median existing single-family home price in March, which was $174,900.

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permanent:

Wir befinden uns im staatlich verordneten

4
04.05.09 16:10
Schneeballsystem.

Permanent
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wawidu:

Wenn das mal nicht ins Auge geht

4
04.05.09 16:36
Hier findet ihr Detailinformationen zu den Pending Home Sales:

www.realtor.org/files/research/...b3bef7/research__phs0903.pdf

www.realtor.org/press_room/news_releases/2009/05/march_phsi

Ein wesentlicher Faktor in diesem Zusammenhang ist der Housing Affordability Index (HAI). Seitens der NAR hat man die Kreditwürdigkeitskriterien so stark aufgeweicht, dass sich nun auf einmal deutlich mehr Bürger neue Eigenheime "leisten" können. Arme Irregeleitete!
Antworten
derph:

in Ergänzung zu contrade's 42689.

5
04.05.09 16:45

Konjunkturdaten deuten Erholung der chinesischen Wirtschaft an

Peking, 04. Mai (Reuters) - Positive Konjunkturdaten aus China haben Hoffnungen auf eine Belebung der chinesischen und weltweiten Wirtschaft genährt. #0000ff">Der Einkaufsmanagerindex (PMI) des Forschungsinstituts CLSA für das verarbeitende Gewerbe stieg im April auf 50,1 Punkte von 44,8 Zählern im März, wie CLSA am Montag mitteilte. Damit durchbrach das viel beachtete Barometer erstmals seit Juli 2008 die Marke von 50 [ nachhaltig ?], ab der Wachstum signalisiert wird. Es ist der höchste Stand seit neun Monaten. Die Regierung in #0000ff">Peking habe außerordentlichen Erfolg mit ihren Konjunkturprogrammen, sagte CLSA-Konjunkturchef Eric Fishwick. Auch Exportaufträge hätten zugelegt. Er hoffe nun, dass eine wachsende Binnennachfrage den Index auch in den kommenden Monaten über der Marke von 50 halte, sagte Fishwick. Die CLSA-Daten bestätigten den Trend zur Erholung der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft, den das chinesische Statistikbüro am Samstag vermeldet hatte. #339966">Der amtliche PMI hält sich demnach bereits den zweiten Monat in Folge über der Schwelle von 50 Punkten: Im April legte er auf 53,5 Zähler von 52,4 Punkten im März zu. #339966">Analysten sahen in den beiden Umfragen ihre Einschätzung bestätigt, dass die chinesische Wirtschaft wieder in Gang kommt und auch die Weltwirtschaft nach ihrem schärfsten Rückgang seit sechs Jahrzehnten wieder Fahrt aufnehmen könnte. #339966">Die Experten zeigten sich vor allem beeindruckt von der Breite der Erholung in China, da sämtliche Indizes wie für Neuaufträge, Produktion und Beschäftigung die 50-Punkte-Marke erstmals seit Juli durchbrachen.

(Reporter: Alan Wheatley; bearbeitet von Elke Ahlswede; redigiert von Andreas Kröner)

Antworten
Contrade 121:

@wawidu

5
04.05.09 16:48
ah was heisst den hier arme Irregeleitete... das ist USA, die Spirale muss weiter gedreht werden, damit das System nicht zusammenfällt wie dies Ende 2008 fast geschehen war. Das fiktive Geld muss irgendwo geparkt werden, Aktienmarkt, Immobilienmarkt etc. - die Irrationalität der Geldpolitik der USA sind uns doch hier allen bekannt und darüber muss man nicht mehr diskutieren. Traurig ist nur, dass der Rest der Welt so an die Ammis angewiesen ist, dass sie das Spiel scheinbar nochmals mitmachen würden.

Das hier sind die nächsten Blasen, MBS Strukturen sind wieder im Kommen. Das Rad wird weiter gedreht.
Antworten
Contrade 121:

@derph

6
04.05.09 16:55
ja, die Chinesen können alles schreiben/rechnen und grüne Landschaften malen. Fakt ist, dass das was dort abgeht keiner so Recht versteht.

Hauptsache, die dummen Europäer halten China/Indien und sonst. Fernost als die aussichtsreichste Region für Geldanlagen ist. Damit fördern wir ja quasi deren Boom weiterhin, bringen frisches Kapital und verstärken somit die Konkurrenzfähigkeit dieser Regionen. Auf der anderen Seite wundern sich die selben Leute, dass Deutschlands Produktion an Konkurrenzfähigkeit zunehmend verliert und hohe Kurzarbeiter-/Arbeitslosenzahlen aufweisen.
Antworten
derph:

@contrade

 
04.05.09 17:24

#339966">Ich male zurzeit auch gerne in Grün ;-)

bin aber kein  Chinese  (-_-)

Antworten
derph:

Nachtrag

 
04.05.09 17:31

Wenn Du zu früh rot malst

geht es Dir vielleicht so wie Carpedies in 42675.

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