Der USA Bären-Thread

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Anti Lemmin. : US-Rettung kostet nicht 700, sondern 8500 Mrd.
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27.11.08 08:58

Rettung des US-Finanzsystems

700 Milliarden? Ha! Es sind 8500 Milliarden

von Heinz-Roger Dohms (Hamburg)

Mit wie viel Geld haftet der amerikanische Staat tatsächlich für das US-Finanzsystem? Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat erstmals alle Fazilitäten, Garantien und Nothilfen addiert - und kommt zu einem unfassbaren Ergebnis.



Was kostet die Rettung des US-Finanzsystems? Eine Frage, auf die Fed-Chef Ben Bernanke lieber keine Antwort gibt. Als Bernanke am 18. November vor der US-Finanzaufsicht auftrat, sagte er: "Wir sind gebeten worden mitzuteilen, welche Geschäftsbanken sich Geld bei uns leihen, wie viel sie sich leihen und welche Sicherheiten sie dafür angeben. Wir denken, dies zu veröffentlichen wäre kontraproduktiv."

Von dieser Position rückt die Notenbank bislang nicht ab, auch nicht, nachdem Bloomberg eine Klage auf Herausgabe der Informationen einreichte. Mithilfe der öffentlich zugänglichen Daten von Notenbank, Einlagenversicherung und Finanzministerium hat die Nachrichtenagentur nun trotzdem eine umfangreiche Berechnung zur Rettung des amerikanischen Finanzsystems aufgestellt. Dazu befragten die Bloomberg-Journalisten auch eine Heerschar von Ökonomen, Analysten und Finanzaufsehern.

Das Ergebnis der umfangreichen Recherche: Die tatsächlichen Risiken, die der amerikanische Staat bislang eingeht, übertreffen das im September verabschiedete, 700 Mrd. $ schwere Rettungspaket um mehr als das Zehnfache. Bei der Addition der Einzelposten kommt man auf 8500 Mrd. $, das ist mehr als die Hälfte des amerikanischen Inlandsprodukts. FTD-Online gibt den Überblick.

Detailierte Aufstellung hier

Anti Lemmin. : Gürtel enger schnallen beim Thanksgiving-Diner
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27.11.08 09:00
lautet daher die Devise:
warrenbuffettlongtermcapital.jpg
Anti Lemmin. : ...damit es nächstes Jahr
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27.11.08 09:02
nicht so endet:
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
100years-lg2.jpg
Kicky : Kursexplosion bei GM und Ford
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27.11.08 09:34
Detroit, 26. Nov (Reuters) - Die Hoffnung auf Staatshilfen hat den gebeutelten Aktien von General Motors(GM.N: Kurs) und Ford(F.N: Kurs) am Mittwoch zu einem gewaltigen Kurssprung verholfen. Die Titel der Opel-Mutter GM legten um über 60 Prozent zu, die Aktien von Ford um mehr als 30 Prozent. Anlass für die Hoffnungen war eine Analyse der Deutschen Bank. Darin hieß es, die Chancen für eine staatliche Rettung hätten sich zuletzt deutlich verbessert, da in Washington die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen eines Konkurses wachse. Zudem finde die Kongressanhörung zu den Autokonzernen nur kurz nach der milliardenschweren Rettung der Citigroup(C.N: Kurs) statt.

Der Kongress hatte vergangene Woche Blankoschecks für die Autobranche abgelehnt und die Konzerne aufgefordert, spätestens am 2. Dezember überzeugende Pläne für eine Rettung vorzulegen. In der folgenden Woche könnte der Kongress dann auf deren Basis über staatliche Hilfen beraten.

erstaunlich wenn man denkt dass die DB noch am 10 November sagte die Aktien tendieren gegen Null!
fischerei : Weitere 171 potentielle US-Pleitenbanken,
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27.11.08 09:50
nachzulesen im neusten Querschuss von Steffen Bogs.

http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2008/11/...pleitebanken.html
permanent : Arbeitslosenzahl sinkt im November auf 2,988 Mio.
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27.11.08 10:00
Arbeitslosenzahl sinkt im November auf 2,988 Mio.
Kicky : Citi sagt Gold kann über 2000$ steigen
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27.11.08 10:02
http://www.telegraph.co.uk/finance/comment/...-as-world-unravels.html
Gold is poised for a dramatic surge and could blast through $2,000 an ounce by the end of next year as central banks flood the world's monetary system with liquidity, according to an internal client note from the US bank Citigroup.By Ambrose Evans-Pritchard
....entweder gibt es Inflation oder eine Abwärtsspirale in die Depression,Unruhen und möglicherweise Kriege.Beides wird einen Run auf Gold auslösen.Die Welt geht nicht auf Normal zurück nach dem Umfang der Massnahmen.Entweder hilft es oder es gibt einen Inflationsschock nach all dem Geld ,das sie ins System gepumpt haben.Oder es wirkt nicht,weil bereits zuviel Schaden verursacht wurde und wir sehen weitere Finanzverschlechterung mit der Folge ökonomischer Verschlechterung und dem Risiko eines Feedback Loops.Es gibt die wachsende Gefahr eines teuflischen Kreises ,während das Vertrauen weiter erodiert.Dies wird zu politischen Unruhen führen....weil sich die leute entrechtet fühlen,wird es mit Streiks beginnen...
Goldhändler beobachten aufmerksam,dass China seine Goldbestände von 600 t auf 4000t aufstocken will,um vom Papiergeld wegzukommen.
Citi sagt die Explosion wird in den nächsten 2 Jahren kommen,möglicherweise bereits 2009.......

Original oben der Link
Kicky : steigende Staatsverschuldung- steigende CDSspreads
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27.11.08 10:09
in Grossbritannien mittlerweile  100 Basispunkte über Libor für Staatsanleihen ,was deutlich weit höher ist als Commerzbank oder BNP und so hoch wie fast pleitegegangene HSBC..........                                                               The cost of insuring against the British Government defaulting on its gilts in the next five years surged to 100 basis points above libor at one stage yesterday, before closing at 88.2 basis points.
In comparison, insuring against leading banks failing to pay back their debt now stands at 58.8 basis points for BNP, 65.2 for Commerzbank and 68.6 for Credit Agricole. In the UK, Lloyds TSB is priced at 95 basis points and 99.2 for HSBC.
Traders said to insure against the Government defaulting – via a derivative known as "credit default swap" (CDS) – a year ago would have been just two basis points above libor.
The soaring cost comes as the Treasury unveiled record amounts of spending in the pre-Budget report, with plans to issue an unprecedented £146.4bn of gilts in this fiscal year.
The Government has never defaulted on any of its loans, but fears are mounting that with record levels of debt it may struggle in the future. Jeremy Batstone-Carr, head of research at stockbrokers Charles Stanley, said there are concerns that the Government is taking a big risk in increasing spending to manage the recession.
http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/...ault-on-bonds.html
pfeifenlümme. : Heute aussteigen
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27.11.08 10:10
Thanksgiving Euphorie danach vorbei, vom Truthahn bleibt nur noch das Gerippe  
pfeifenlümme. : Statt Aktien
 
27.11.08 10:15
Zubereitung

Die Füllung reicht für einen ca. 4 kg großen Truthahn.
Apfelringe mit Calvados ca. 3 Stunden marinieren, die Hälfte beiseite stellen, restliche Apfelringe grob hacken, in eine Schüssel geben, Kartoffelwürfel und restliche Zutaten bis und mit Crème fraîche beigeben, mischen, würzen.
Füllen: Füllung in den Bauch geben. Öffnung mit einem Holzspießchen verschließen (oder vernähen). Truthahn salzen. Schenkel und Flügel mit Küchenschnur binden, mit der Brustseite nach oben auf ein Blech legen, mit 50 g Bratbutter übergießen.
Den Truthahn könnte man mit der folgenden Marinade 3 Stunden vor der Füllung ziehen lassen:
1 EL Senf, 1 EL Zitronensaft, 4 EL Erdnussöl, 2 EL Calvados, wenig Pfeffer
Alle Zutaten miteinander verrühren, würzen. Truthahn innen und außen damit bestreichen, zugedeckt im Kühlschrank 3 Stunden marinieren.
Den Truthahn 1 Std. in der unteren Hälfte des auf 180°C vorgeheizten Ofens braten. Hitze auf 130°C reduzieren, 2 dl Calvados über den Truthahn gießen, 2 Std. weiterbraten.
Beiseite gestellte Apfelringe daneben legen, ca. 1 Std. fertig braten. Gelegentlich mit der Bratflüssigkeit übergießen. Truthahn herausnehmen, vor dem Tranchieren zugedeckt ca. 20 Min. ruhen lassen. Bratflüssigkeit in eine kleine Pfanne gießen, aufkochen, zum Truthahn servieren.
Garprobe: Mit einer Nadel einstechen, wenn klare Flüssigkeit austritt, ist der Truthahn gar. Die Kerntemperatur des Truthahns solle ca. 80°C betragen.
Zubereitungszeit: ca. 30 Min.


Kicky : Kann Chrysler überhaupt überleben?
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27.11.08 10:20
viele Analysten meinen nein und dass es nicht drei unabhängige überlebende Autofirmen geben wird
http://www.reuters.com/article/ousiv/idUSTRE4AP99O20081126

....But analysts watching Chrysler from the outside and others, who have worked to help the automaker game-plan for its crisis, say the change is most likely to be Chrysler's disappearance as a stand-alone company.....Patrick Anderson, an analyst with the Anderson Economic Group, said that Chrysler likely will be unable to survive on its own even with the $7 billion in federal aid it is seeking.

"That doesn't mean Jeep disappears. It doesn't mean Chrysler dealers disappear. But we don't see a scenario where we have three independent automakers," Anderson said.

The latest embarrassment for Chrysler came on Wednesday when former Chrysler owner Daimler AG said Cerberus has demanded more than $7 billion -- essentially asking that the German automaker rebate everything Cerberus paid for Chrysler just over a year ago......

One person familiar with Chrysler's financial documents said it would be nearly impossible for the automaker to present itself as a viable company in its current form.

Chrysler's sales through October were down 26 percent and November results due next week are not expected to show much relief. It has just over $6 billion in cash after burning through $3 billion in the third quarter -- before industry-wide auto sales dropped to a 25-year low. Chrysler needs a minimum of $2.5 billion to fund its operations, including payments to suppliers and dealers, a person with knowledge of the company's planning has said..........

....Cerberus has also had contact with Italy Fiat SpA , India's Tata Motors Ltd., China's SAIC Motor Group, South Korea's Hyundai Motor  and the Renault-Nissan alliance in a far-reaching but unsuccessful bid to find a buyer for all or part of Chrysler, people familiar with the talks have said.

"The problem for any buyer is likely to be why buy now when you can wait and buy the assets cheaper in bankruptcy," said Hastings.
Kicky : Woolworth ist pleite
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27.11.08 10:25
Kicky : Marc Faber kauft echtes Gold
6
27.11.08 10:31
und rät ,es ausserhalb der USA zu lagern                   Legendary investor Marc Faber appeared on Bloomberg yesterday, where the Swiss money manager who became famous for calling the 1987 U.S. stock market crash shared his latest U.S. economic outlook and investment strategies. Notable excerpts from the discussion included:

The dollar will go down. So the investor has to be very careful to be in assets that will actually appreciate in both foreign currency terms and in dollar terms. And if I look around the world, in my opinion, the most precious asset going forward will still be gold…

I only buy physical gold, because I don’t trust derivative products, I don’t trust ETFs, and I advise every American to hold this gold outside of the United States.
http://www.investorazzi.com/2008/11/26/...old-is-most-precious-asset/
Kicky : Marc Faber continued
4
27.11.08 10:37
I think that precious metals are attractive because every responsible individual in this world must know— central banks have become asylums for economists that have turned insane. And in their insanity, they became money printers. And so you have to be your own central bank. You cannot trust the central banks of our governments anymore…

I think you can trade this rally here in index futures, ETFs, in physical commodities, precious metals, and so forth. But at some point, in January to March of next year, you have to get out because the global economy is imploding. I’m repeating— imploding. And there’s not going to be a recovery despite all the government interventions.

im Januar bis März 2009 sollte man rausgehen,denn die globala Ökomomie wird dann implodieren
http://www.investorazzi.com/2008/11/26/...old-is-most-precious-asset/
Malko07 : Viele scheinen Freude an
28
27.11.08 10:59
Monsterbeträgen zu haben. Garantien werden nämlich nicht zwangsweise fällig. Hat schon jemand versucht die Garantien in Europa zusammen zu zählen? Wie würde er dabei die Garantie von Merkel bezüglich Banken und Sichteinlagen ansetzen? Dass der Staat (Zentralbanken) Geldmärkte ersetzt die eingefroren waren, ändert an der Inflationsgefahr überhaupt nichts. Viele Kredite an den verschiedenen Fenster der Zentralbanken erhöhen die Liquidität auch nicht sondern ersetzen nur eingefrorene Liquidität. Sollten die "Sicherheiten" wieder zum leben erwachen, gibt es überhaupt kein Problem die daraus entstehende Liquidität wieder einzuziehen. Tut man das nicht, entsteht eine hohe Inflationsgefahr. Es scheinen bei den Journalisten, so wie in der breiten Bevölkerung, sehr wunderliche Vorstellungen darüber zu herrschen was Geld ist. Nur soviel: Geld das unter dem Kopfkissen oder im Bankcomputer ruht, ist kein Geld. Es ist billiges Papier und sehr billige Bits. Kommt immer mehr Geld zum Stillstand, sind wir voll drinnen in der Deflation und auf dem Weg in die Depression. Dabei ist es dann absolut unerheblich wieviel "Geld" ruht.

Der Staat flutet nicht die Märkte mit Liquidität. Er nimmt über Staatsanleihen Liquidität auf und steckt sie in den Markt zurück. Grund: Es wird oft nur noch dem Staat vertraut. Und das hat sich seit dem Beginn der Krise nicht gebessert. Es verschlechtert sich täglich weiter. Das ist sehr schön an den Renditen der Staatsanleihen der großen Währungen ablesbar. Mit weiteren Zinssenkungen hofft man die "Geldbesitzer" in andere Richtungen zwingen zu können und die Risikoaversion abzumildern. Wie Japan gezeigt hat, kann fehlendes Vertrauen das verhindern und sogar die Bereitschaft erhöhen, negative Zinsen zu akzeptieren. Bei einem Leitzins nahe 0% können die Geldmarktfonds schließen. Unter Volkswirtschaftler herrscht die Meinung vor, man bräuchte einen negativen Realzins von mindesten 1 bis 2% um eine Deflation zu bekämpfen. Wenn die Preise weiter in der momentanen Geschwindigkeit fallen, erreichen die Preiserhöhungen negative Raten. Wir stehen also kurz vor der Situation, dass alle monetären Spielereien nichts mehr bringen.

MMn bringt es in einer derartigen Situation überhaupt nichts an Bondsrenditen und anderen Kurspegel feststellen zu wollen, wo wir uns befinden. An Hand von Erfahrungswerten kann man überhaupt nichts feststellen. Dazu sind derartige Krisen viel zu selten und wenn, spielen sie immer in unterschiedlichen Umgebungen. Alle Untersuchungen und Doktorarbeiten über mögliche Varianten der großen Depression aus den 30-ziger sind alle das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben worden. Wir können derartige komplexe Systeme nicht erklären und deshalb funktioniert ein Steuerungsversuch, wenn überhaupt, nur sehr mangelhaft. Das und der Ernst der Lage ist den meisten Teilnehmer auch bewusst. Nicht umsonst ist in allen Regierungen ein weltweiter Aktionismus ausgebrochen. Der momentane Zusammenbruch in der Wirtschaft ist in der aktuellen Heftigkeit einmalig und kann bei  einer etwas längeren Dauer katastrophale Zustände erzeugen. Auch eine Daimler kann in einem Jahr pleite sein, wenn ihr Umsatz, was absolut vorstellbar ist, auf 20 % sinkt und sie ihre Schulden weiter bedienen muss.

Das bedeutet nicht, dass ich die aktuelle Lage durchblicken würde und wüsste was kommt. Das weiß keiner! Und besonders nicht die geistig minderbemittelten Journalisten der Finanzpresse. Ich wollte hier nur einige Aspekte verdeutlichen. Von harmlos bis wirklich schlimm ist alles drin. Machen sie sich ein einiges Bild. Lassen sie sich nicht von der Finanzjournaille auf falsche Fährten bringen. Beschäftigen sie sich stärker mit dem "realen" Leben. Die Kurse werden uns auch nicht sagen können, was auf uns zu kommt.
Malko07 : Diejenigen, die jetzt vorgeben
9
27.11.08 11:06
Gold zu kaufen, sind sehr wahrscheinlich schon längstens drinnen. Sie wollen naive Anleger reinziehen um dann richtig abkassieren zu können.

Man kann in einer Blase sein Vermögen nicht durch eine Krise bringen. Kaum versucht man es wieder in richtiges Geld zu wandeln (Edeka akzeptiert kein Gold und wird es auch nie tun), platzt die Blase.
jungchen : Geil wie toll Leitzinssenkungen wirken
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27.11.08 12:25
Northern Rock ups rates despite Bank plea
26 November 2008

State-owned bank Northern Rock has responded to Government and Bank of England calls for more mortgage lending - by hiking its rates.

Rival HSBC, which has not taken any bailout from the UK taxpayer, also increased rates on one of its most popualr deals.
Northern Rock has raised interest rates on its two, three and five-year fixed rate deals in a bid to ration lending and deter borrowers.

http://www.thisismoney.co.uk/mortgages/...icle_id=458510&in_page_id=8

Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
pfeifenlümme. : Noch nicht ausgestiegen?
4
27.11.08 14:42
Stochastik sinkt, Volumen sinkt, Doppel Top, also raus.
saschapepper : Niemand mag Bush
 
27.11.08 15:24
CaptainAmer. : @Malko07
7
27.11.08 15:31
Deine Goldphobie nimmt langsam absurde Zuege an. Schau Dir mal das Fed balance sheet an. Es hat sich im letzten Jahr verdreifacht, insbesondere seit September, als die Fed auf "quantitative easing" umgestellt hat. Das hat nichts mehr mit Staatsanleihen zu tun, die von Leuten nachgefragt werden, das ist reines Gelddrucken, wie es im Buche steht. Bernanke und die Fed werden ALLES monetisieren, was ihnen in den Weg kommt. Siehe hier:

"Bailout costs more than Marshall Plan, Louisiana Purchase, moonshot, S&L bailout, Korean War, New Deal, Iraq war, Vietnam war, and NASA's lifetime budget -- *combined*!"

http://www.boingboing.net/2008/11/25/bailout-costs-more-t.html

Die Deflation findet nur in den Koepfen der Talking Heads auf CNBC statt. Ja, wir haben im Moment Deleveraging, aber dieser Prozess ist zeitlich begrenzt. Danach gibt es Hyperinflation. Es geht auch gar nicht anders, wenn die Regierungen jemals ihre Schulden loswerden wollen. Selbst wenn sie es nicht schaffen und es einen offiziellen Staatsbankrott gibt, wird die Waehrung abverkauft, so dass die Notenbank gegen die massiv ansteigenden Importpreise weiter Geld drucken wird. Und weil es keine echte Fluchtwaehrung mehr gibt (alle haben gleiche Probleme) und die Politiker lieber ein "race to the bottom" / competitive currency devaluations machen um die Wechselkurse nicht aus dem Ruder laufen zu lassen, wird die Flucht in Gold und harte Assets gehen.




C_Profit : @pfeifenlümmel
 
27.11.08 15:32
seltsam, heute morgen mit der Erwartung relativer Ereignislosigkeit an der Börse,
dachte ich mir, dass es ein guter Tag wäre, Kochrezepte auszutauschen, wirklich wahr...
Das schauen wir uns mal genauer an...
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
saschapepper : Die offizielle Zahl der Arbeitslosen ist
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27.11.08 16:25
nach Angaben der Bundesregierung auf 3,15 Millionen gesunken. Die rund 400.000 Betroffenen in Ein-Euro-Jobs und Maßnahmenteilnehmer (Trainingsmaßnahmen, Bewerbungstraining, etc) werden ebenso als Erfolg in der Statistik verbucht.

Doch die Zahl der Hartz IV-Empfänger nimmt nicht ab.

Unsere Bundeskanzlerin redet vom Aufschwung, dass es mehr Arbeitsplätze gibt und gleichzeigt steigt die Zahl von ALG2 Empfänger. Klar die Bundeskanzlerin hat recht, aber diese Jobs sind alle Niedriglohnsektor, sprich es werden Hungerlöhne gezahlt und die AN bekommen ergänzendes ALG2. In der aktuellen Arbeitslosenstatistik sind von den über 7  Millionen "Hartz-IV-Sozialfällen" lediglich rund 2,5 Millionen Menschen erfasst.

Es geht nicht bergauf, ganz im Gegenteil.
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
hartz4.jpg
Malko07 : CaptainAmerica, was soll daran absurd sein,
9
27.11.08 16:44
zu bezweifeln, dass man in einer Anlageart, die mit Blase droht, sein Vermögen nicht durch die Krise bringen kann? Das hat auch absolut nicht damit zu tun ob wir demnächst eine Deflation oder Inflation erleben werden. Den Begriff Hyperinflation würde ich gerne erklärt bekommen - kann mir nichts darunter vorstellen. Auch wie er so technisch vor sich gehen würde. Auch wieso den riesigen Vermögenswerten, Produktionsanlagen und Infrastrukturen auf unserer Erde plötzlich wertloses Geld gegenüber stehen soll und irgendwas Blinkendes dann so wertvoll sein soll.

Gold ist momentan in definierter Menge weltweit vorhanden. Nach heutigen Preisen, kann man den Gesamtwert gegenüber den anderen Anlageklassen und des ach so verschmähten Geldes vergessen. Wenn also jetzt sehr viele massiv in Gold einsteigen, kann sich die Menge trotzdem nicht schnell verändern. Die Preise würden also explodieren. Wenn das keine Blase wäre! Das Ende der Krise würde diese Blase nicht erleben. Das gleiche würden wir mit schwarzen Südseeperlen erleben.

Deshalb sind Aussagen, dass der eine oder andere "Guru" jetzt einen Teil seines Geldes in Gold anlegen wird, reine Propaganda und dienen der Verblödung derjenigen, die noch nicht alles Geld in der Rohstoffblase verloren haben.  
Kicky : Thanksgiving on Wallstreet
2
27.11.08 17:44
http://ftalphaville.ft.com/blog/2008/11/27/18796/...g-on-wall-street/

mit Skizzen,die ich nicht bringe


To start, AIG gets the turkey. With a government loan of over $123bn — the insurer’s sitting pretty at the head of the table. Plus, if Wall Street was doing Thanksgiving parties, they’d throw the best one.
Citigroup gets mashed (potatoes). Paulson may have screwed them over with his Tarp CMBS U-turn but they still got something — a $45bn capital infusion and the absorption of losses beyond $29bn. Small potatoes (da-dum) by AIG standards but still tasty notheless.
Fannie & Freddie get the pumpkin pie - equivalent of up to $100bn of Federal support for each of the GSEs. Yum.
And US taxpayers get stuffed stuffing. Duh.

Total Thanksgiving bailout cost — something like $8,500bn, including the Fed’s various liquidity programmes and the $700bn Tarp, for which we could find no edible representative. Quantitative easing and ‘Tarp’ probably doesn’t translate very well into food anyway.
Happy Thanksgiving!
CaptainAmer. : @Malko
5
27.11.08 18:07
Hyperinflation: Hoer Dir das juengste Interview von Jim Sinclair an:
http://www.radio.goldseek.com/sinclairnov25player.php

Du kannst Dir Hyperinflation nicht vorstellen. Hast Du keine Geschichten von Deinem Opa von 1923 gehoert? Ich schon.

Gold-"Blase": Im Moment haben wir sicher keine Blase. Wie Du selbst sagst, ist der Markt sehr eng, daher hohes Potential. Klar kann es dann im Verlauf der Krise zu einem Ueberschiessen kommen. Aber am Ende werden wir immer noch sehr viel hoeher stehen als jetzt, einfach deshalb, weil nach einer Waehrungsreform die alte Waehrung nichts mehr wert ist und dann jeder Goldpreis in der neuen Waehrung einen Gewinn gegenueber vorher darstellt.

Du machst mMn einen grundlegenden Fehler: Es gibt keine Anlageklasse, die IMMER gut und sinnvoll ist. Genauso wie Gold jetzt sehr sinnvoll ist, wird es einen Zeitpunkt geben, wo es nicht mehr sinnvoll sein wird. Das wird von der weiteren Entwicklung abhaengen. Fuer jetzt ist aber alles, was nicht an den jetzigen Waehrungen haengt, das, was Du haben willst. Ideoligische Scheu vor Gold, dem "unnuetzen Metall" ist vollkommen fehl am Platze. Gold ist Geld und wird es immer sein. Dollar/Euro werden den Weg des Continental Dollar oder des Zarenrubels oder der Reichsmark gehen. NACH einer Waehrungsreform willst Du natuerlich Dein Gold wieder verkaufen, aber doch nicht vorher.

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