Dich macht stutzig, ich zitiere
"als Herr v.A. in einem Nebensatz sagte, dass er die Million nie bezahlt hätte. Also im Klartext wäre es im total egal gewesen was zum Wohle der Firma gewesen wäre, er hätte dagegen gestimmt um seine Million zu retten. So nach dem Motto: Mir ist das Hemd näher als die Hose."
Zur Eingliederung für alle:
Hier ging es um die Frage der "Strafzahlung" von Elector.
Elector hat sich per notariellem Vertrag dazu verpflichtet bei der kommenden HV für den Verkauf an Paragon zu stimmen, im Gegenzug verpflichtet sich Paragon zu einem notariell bindenden Kaufangebot.
Elector (die zu v.A. gehört) hätte sich verpflichtet 1 Mio € zu zahlen, hätten diese nach Abschluss des ersten Vertrages mit Paragon nicht für den Hauptantrag gestimmt.
Der Hauptantrag war "Verkauf der operativen Einheiten an Paragon".
Hierfür wäre eine 75% Mehrheit der anwesenden Stimmen notwendig gewesen.
Nach dem Folgeangebot von H+T, hat Balda deutlich darauf hingewiesen das möglichst viele Stimmrechte bei der HV anwesend sein sollten. Damit hätte man trotz der Elector-Stimmen die notwendigen 75% verhindern können.
Und die Antwort von v.A. war eindeutig. Er wäre definitiv nicht in die Verlegenheit gekommen die Million Strafzahlung an Elector zu zahlen. Eben weil er seine vertraglichen Verpflichtungen auf jeden Fall eingehalten hätte.
Man darf jetzt auch etwas weiter denken. H+T bot einige Millionen mehr und v.A. gehören über die Elector "im Grunde" 30% davon. Er hätte sich also selbst mehr geschadet, wenn er die Million bezahlt und auf den Mehrerlös verzichtet hätte ... die vertragliche Vereinbarung hätte er aber in jedem Fall eingehalten.
Das ist jetzt das seriöse Verhalten, das man nach Vertragsabschluss erwarten darf.
Die Verkaufsgespräche und alles was dazu gehört habe ich im Haupttread hier verlinkt:
http://www.ariva.de/forum/...delung-zur-HV-529436?page=7#jump20683996Demnach war für mich alles zu diesem Thema äußerst transparent (ich habe noch nie erlebt, dass derlei Fragen so detailiert dargestellt werden), nachvollziehbar und zum Wohle der Anteilseigner/Aktionäre zu einem hervorragendem Ergebnis geführt worden.