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"Woher dieser Sinneswandel?"
Ich würde sagen, daß das mit der Mitarbeit von ENVA in dem vom Autark-Institut organisierten Netzwerk Therm zusammenhängt.
( http://www.autarkinstitut.de/therm/partner )
Ziel dieses Netzwerkes ist es ja, anfallende Abwärme in einem geeigneten Medium zwischenzuspeichern um dann mittels ORC-Anlagen Strom daraus zu gewinnen. http://www.autarkinstitut.de/therm/inhalte http://www.autarkinstitut.de/therm/ziele
Und wenn ENVA dazu einen Beitrag leisten will, müßten sie eine dafür brauchbare ORC-Anlage einbringen.
Vom Netzwerk Therm liegen bisher jedoch noch keine neueren Mitteilungen über Fortschritte auf diesem Gebiet vor. Die Glaskugel meint, daß das an der wegen zu niedrigem Wirkungsgrad der ORC-Anlage (6% , siehe http://www.progmatik.be/energie/orc.aspx ) noch nicht ausreichenden Wirtschftlichkeit des Verfahrens liegt.
Ich würde das mit ODAS für eine reine Show-Veranstaltung halten, die ich beim besten Willen nicht ernst nehmen kann. Es gab da ja schon mal eine Zusammenarbeit. Die ORC-Anlagen hat aber damals keiner gekauft. Und wie der auf der Progmatik-Homepage ersichtliche Wirkungsgrad der Anlagen von 6% (also immer noch nicht besser als damals 2006) zeigt, ist nicht erkennbar, warum heute jemand solche Dinger kaufen soll.
Das ODAS jetzt solche Anlagen baut, glaube ich auch nicht. Wer allen Ernstes unter seinem Firmenlogo solchen Mist verbreitet wie ODAS in der Broschüre zum Energiemodul, Seite 9, Anwendungsbeispiel 3, wo der im Energiemodul entspannte Dampf wieder zurückgeführt und weiter vorn wieder irgendwie in eine Dampfleitung mit höherem Druckniveau eingespeist werden soll, dem spreche ich ganz klar die Sachkompetenz dazu ab. http://www.odas.biz/energie/...e_Energiemodul_deutsch_20120201_NM.pdf
Die Zusammenarbeit mit Hucon halte ich für zu Grabe getragen (die Hucon Energy GmbH hat ihren Namen geändert und beschäftigt sich jetzt mit Immobilien. Und bei der Hucon-Tochter GVE Einbeck ist von einem Bau der Energiemodule auch keine Rede mehr.) Die letzten Versuche von Hucon, da noch etwas anzukurbeln (z.B. die Zusammenarbeit mit ODAS wiederzubeleben), sind ja noch älteren Datums und stammen noch aus 2012.
Daß Hucon etwas von seinem Geld wiedersieht, halte ich für wenig wahrscheinlich (falls dafür nicht das Geld neuer Geldgeber "verwendet" wird). Da werden die neuen noch etwas genauer hinschauen müssen, wo denn ihr Geld abgeblieben ist.
Aqua/ENVA ist mit Hucon ein Partner verlorengegangen und wie schon öfter in solcher Situation wird schnell ein neuer "Partner" aus dem Hut gezaubert und der gutgläubigen Öffentlichkeit präsentiert. Bis auch diese "Zusammenarbeit" wieder erfolglos endet. Das kennen wir doch nun schon.
Posting 21 aus dem TIV-Trendinvest-Thread bei wallstreet-online.
Da wird erzählt, wo das Geld für zwei ENVA-Anlagen hergekommen ist. http://www.wallstreet-online.de/diskussion/...2-21-30/tiv-trendinvest
Ich lach mich schlapp. Da will doch Herr klug mein Posting 15791 löschen lassen, weil meine Aussage, daß die Hälfte der Patentlaufzeit schon rum ist, angeblich falsch wäre (Originalton Herr klug: "Jeder Experte sollte wissen das die Laufzeit eines Patents erst mit der Erteilung beginnt und nicht wie behauptet mit der Anmeldung!"
Die Leute, die so etwas zu wissen meinen, sind mit Sicherheit keine Experten.
Ich empfehle da mal einen Blick in §16 Abs.1 PatG ("Das Patent dauert zwanzig Jahre, die mit dem Tag beginnen, der auf die Anmeldung der Erfindung folgt.") http://www.gesetze-im-internet.de/patg/__16.html
Also Klugi, gibs auf. In Patentsachen ziehst du den kürzeren.
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