Fannie Mae Federal National Mortgage Association GSE

Aktie
WKN:  856099 ISIN:  US3135861090 US-Symbol:  FNMA Branche:  Sparkassen u. Hypothekenfinanzierung Land:  USA
5,36 €
+0,04 €
+0,75%
13:17:31 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
7,20 Mrd. €
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Fannie Mae Aktie Chart

Fannie Mae Unternehmensbeschreibung

Die Federal National Mortgage Association (Fannie Mae) ist eine US‑amerikanische Government-Sponsored Enterprise (GSE) mit systemkritischer Rolle im Hypotheken- und Kapitalmarkt. Das Unternehmen agiert überwiegend als Sekundärmarktakteur für wohnwirtschaftliche Hypothekendarlehen und dient als verbindendes Glied zwischen originierenden Banken, Kapitalmärkten und Investoren. Fannie Mae stützt die Liquidität des US-Hypothekenmarktes, indem sie Kreditrisiken bündelt, transformiert und über strukturierte Wertpapiere und Kreditgarantien an institutionelle Investoren weitergibt. Der Fokus liegt auf dem US-Residential-Mortgage-Markt, einschließlich Einfamilienhäusern sowie kleineren Mehrfamilienobjekten. Als GSE operiert Fannie Mae mit einem öffentlichen Förderauftrag, steht jedoch seit der Finanzkrise 2008 unter staatlicher Aufsicht und konservatorship der Federal Housing Finance Agency (FHFA).

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Fannie Mae basiert auf dem Ankauf, der Verbriefung und der Garantie von Hypothekendarlehen, die von Banken, Kreditgenossenschaften und spezialisierten Hypothekenbanken im Primärmarkt vergeben wurden. Fannie Mae übernimmt dabei vor allem das Zins- und Kreditrisiko, strukturiert aus den erworbenen Krediten Mortgage-Backed Securities (MBS) und versieht diese mit einer Kreditgarantie. Investoren erhalten dadurch ein standardisiertes Produkt mit definierten Zahlungsströmen und einem staatlich gestützten, aber formell nicht expliziten Support. Erträge resultieren im Kern aus Garantiegebühren, Spreads zwischen Refinanzierungskosten und Couponzahlungen sowie aus der Bewirtschaftung von Restportfolien. Das Geschäftsmodell ist stark reguliert; Bilanzstruktur, Kapitalanforderungen und Risikomanagement unterliegen detaillierten Vorgaben der FHFA und weiterer Aufsichtsbehörden. Operativ konzentriert sich Fannie Mae auf Skaleneffekte, datengetriebenes Underwriting und ein engmaschiges Kreditrisiko-Controlling entlang des gesamten Hypothekenlebenszyklus.

Mission und öffentlicher Auftrag

Die Mission von Fannie Mae ist es, bezahlbaren und stabilen Zugang zu Wohnraumfinanzierung in den gesamten USA sicherzustellen und die Funktionsfähigkeit des Sekundärmarkts für Hypotheken zu stärken. Als GSE verfolgt das Unternehmen einen hybriden Ansatz aus privatwirtschaftlicher Effizienz und öffentlichem Förderziel. Im Zentrum stehen die Ausweitung von Hypothekenkrediten für Kreditnehmer mit soliden, aber nicht perfekten Bonitätsprofilen, die Unterstützung von Erstkäufern und einkommensschwächeren Haushalten sowie die Stabilisierung der Kreditvergabe über Konjunkturzyklen hinweg. Die Mission umfasst auch die Förderung standardisierter Kreditprodukte, die Verbesserung der Markentransparenz sowie die Reduktion systemischer Risiken durch robuste Daten- und Risikostandards. Damit wirkt Fannie Mae als Infrastrukturplattform für den US-Hypothekenmarkt und als Transmissionsmechanismus geldpolitischer und makroprudenzieller Maßnahmen.

Produkte und Dienstleistungen

Fannie Mae bietet ein breites Spektrum an kapitalmarktfähigen Produkten und Dienstleistungen rund um Wohnimmobilienfinanzierungen. Dazu zählen insbesondere
  • Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS), bei denen Hypothekendarlehen zu Pools gebündelt und als MBS an institutionelle Investoren verkauft werden
  • Kreditgarantien für von Fannie Mae zugelassene Kreditgeber, die ihrerseits MBS mit Fannie-Mae-Garantie emittieren
  • Programme für Einfamilienhausfinanzierungen mit standardisierten Underwriting-Kriterien und automatisierten Prüfwerkzeugen
  • Finanzierungen und MBS-Strukturen für kleinere Mehrfamilienobjekte und bestimmte Segmente des bezahlbaren Wohnraums
  • Credit-Risk-Transfer-Instrumente, bei denen ein Teil des Kreditrisikos auf den Kapitalmarkt verlagert wird
  • Daten-, Analyse- und Reporting-Services für Marktteilnehmer, Aufseher und Investoren zur Bewertung von Kreditportfolien und strukturierten Produkten
Die Dienstleistungen umfassen ferner Servicing-Standards, Qualitätskontrollen bei der Dokumentation, Leitlinien für Kreditvergabepraktiken sowie technische Plattformen zur elektronischen Übermittlung, Prüfung und laufenden Überwachung von Hypothekendarlehen.

Business Units und operative Segmente

Fannie Mae gliedert ihr operatives Geschäft im Wesentlichen nach Produkt- und Marktsegmenten des Wohnimmobilienbereichs. Kernbereiche sind
  • Single-Family: Ankauf, Verbriefung und Garantie von Hypothekendarlehen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen, einschließlich spezieller Programme für Erstkäufer und bezahlbaren Wohnraum
  • Multifamily: Finanzierungslösungen und MBS-Strukturen für kleinere Mehrfamilienobjekte und bestimmte Teile des Mietwohnungsmarktes, oftmals mit Fokus auf erschwinglichen Wohnraum
  • Capital Markets: Strukturierung, Platzierung und Handel von Fannie-Mae-MBS, Credit-Risk-Transfer-Transaktionen und weiteren kapitalmarktnahen Produkten
  • Enterprise Risk Management: Querschnittsfunktion zur Steuerung von Kredit-, Markt-, Liquiditäts- und operationellen Risiken in allen Segmenten
Die genaue Segmentberichterstattung kann im Zeitverlauf regulatorischen und strategischen Anpassungen unterliegen, bleibt aber klar auf das Kerngeschäft rund um US-Wohnimmobilien ausgerichtet.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Fannie Mae verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Als GSE mit explizitem Förderauftrag und impliziter staatlicher Unterstützung besitzt das Unternehmen einen privilegierten Zugang zu den Kapitalmärkten, was sich in günstigen Refinanzierungskonditionen und hoher Investorennachfrage nach Fannie-Mae-Wertpapieren niederschlägt. Der Marktstandardcharakter von Fannie-Mae-MBS im US-Hypothekenmarkt schafft einen tiefen Liquiditätspool und erleichtert Preisfindung, Hedging und Portfoliosteuerung für institutionelle Anleger. Die enorme Datenbasis zu Kreditnehmern, Sicherheiten und Zahlungshistorien verleiht Fannie Mae einen ausgeprägten Informationsvorsprung beim Kreditrisikomanagement und bei der Entwicklung von Underwriting-Modellen. Die enge Verzahnung mit Aufsichtsbehörden, Regulatoren und politischen Entscheidern sorgt für eine besondere Stellung bei der Ausgestaltung von Marktstandards und Regularien. Diese Strukturen bilden einen hohen Markteintrittsbarriere-Moat, da konkurrierende Plattformen weder die gleiche staatliche Einbindung noch die gleiche Daten- und Infrastrukturtiefe aufweisen.

Wettbewerbsumfeld

Das Wettbewerbsumfeld von Fannie Mae ist atypisch, da das Unternehmen nicht in einem klassischen, rein marktwirtschaftlichen Setting operiert. Der wichtigste direkte Wettbewerber ist die ebenfalls als GSE organisierte Freddie Mac (Federal Home Loan Mortgage Corporation), die ein weitgehend ähnliches Geschäftsmodell betreibt. Daneben tritt die staatliche Ginnie Mae (Government National Mortgage Association) als Garantin für MBS auf, die von staatlich geförderten Kreditprogrammen wie FHA- oder VA-Darlehen gespeist werden. Private-label-MBS-Emittenten und Investmentbanken konkurrieren in bestimmten Marktsegmenten, insbesondere bei höher riskanten oder nicht standardisierten Hypothekenprodukten, jedoch mit deutlich geringerer Marktdurchdringung im Kernbereich des Prime-Hypothekengeschäfts. Regionale und nationale Banken, Non-Bank-Mortgage-Lender und Servicer stehen eher in einer Lieferanten- und Partnerbeziehung zu Fannie Mae, da sie Kredite originieren, die anschließend an Fannie Mae verkauft oder über Fannie-Mae-Programme verbrieft werden. Wettbewerb manifestiert sich daher primär in Konditionsgestaltung, Produktparametern und Servicequalität gegenüber den originierenden Kreditgebern, weniger im Endkundenmarketing.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Fannie Mae agiert unter den besonderen Rahmenbedingungen der staatlichen Aufsicht durch die FHFA. Strategische Zielsetzungen umfassen eine robuste Kapitalausstattung gemäß regulatorischen Vorgaben, die Stärkung der Risikotragfähigkeit, die Verringerung von Konzentrationsrisiken sowie den weiteren Ausbau von Credit-Risk-Transfer-Programmen zur Entlastung der Bilanz. Governance-Strukturen werden stark von regulatorischen Anforderungen geprägt, einschließlich detaillierter Vorgaben für Risiko- und Compliance-Funktionen, Stresstests und Berichtspflichten. Die Managementstrategie fokussiert auf
  • technologische Modernisierung der Kreditprüfungs- und Servicing-Plattformen
  • Verbesserung der Datenqualität und der analytischen Modelle
  • Förderung bezahlbaren Wohnraums in Einklang mit den Housing Goals der Aufsichtsbehörden
  • laufende Anpassung der Underwriting-Standards an makroökonomische und demografische Entwicklungen
  • Stärkung der Resilienz gegenüber Zins-, Kredit- und Immobilienpreiszyklen
Politische Entscheidungen über die langfristige Eigentümerstruktur und den zukünftigen Status der GSEs setzen allerdings einen übergeordneten Rahmen, den das Management nur bedingt beeinflussen kann.

Branche, Marktumfeld und Region

Fannie Mae ist ausschließlich im US-Hypotheken- und Kapitalmarkt tätig und damit direkt abhängig von der Entwicklung des Wohnimmobiliensektors sowie dem US-Zinsumfeld. Die Branche ist hochgradig reguliert und eng mit der Geldpolitik der Federal Reserve, der Fiskalpolitik und der Wohnungspolitik der US-Regierung verwoben. Zinsschwankungen, Veränderungen bei Kreditvergabestandards, Steuergesetze und Förderprogramme wirken sich unmittelbar auf Kreditnachfrage, Refinanzierungsvolumen und MBS-Aktivität aus. Strukturell wird der Markt von demografischen Trends wie Haushaltsbildung, Urbanisierung und Migration zwischen Regionen sowie von Angebotsengpässen im Wohnungsbau beeinflusst. Als zentraler Akteur im Sekundärmarkt reagiert Fannie Mae besonders sensibel auf Extremereignisse wie Immobilienpreisblasen, Rezessionen, Arbeitslosigkeitsschocks oder pandemiebedingte Sonderprogramme zur Kreditstundung. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von der Größe und Tiefe des US-Kapitalmarktes, der globale Kapitalströme anzieht und Fannie-Mae-Papiere als Benchmarkinstrumente für Zins- und Kreditrisiken nutzt.

Unternehmensgeschichte

Fannie Mae wurde 1938 im Rahmen des New Deal der US-Regierung gegründet, um die Hypothekenfinanzierung nach der Großen Depression zu stabilisieren und langfristige Wohnungsbaudarlehen zu fördern. Ursprünglich als staatliche Einrichtung konzipiert, war ihre Aufgabe, einen Sekundärmarkt für durch die Federal Housing Administration versicherte Hypothekendarlehen zu schaffen. In den späten 1960er-Jahren erfolgte die Umwandlung in eine börsennotierte, aber weiterhin staatlich geförderte Aktiengesellschaft mit GSE-Status, um die Staatsbilanz zu entlasten und privates Kapital zu mobilisieren. Über die folgenden Jahrzehnte entwickelte sich Fannie Mae zu einem der größten Emittenten und Garanten von Hypothekenwertpapieren weltweit. Die Finanzkrise 2007/2008 offenbarte jedoch erhebliche Schwächen im Risikomanagement und in der Regulierung des Hypothekenmarktes. 2008 wurde Fannie Mae unter die Aufsicht der FHFA gestellt und in ein Conservatorship überführt, in dessen Rahmen das US-Finanzministerium Kapitalunterstützung bereitstellte. Seitdem operiert das Unternehmen in einem Übergangsstatus mit verstärkter Kontrolle, verschärften Kapitalanforderungen und tiefgreifenden Reformen im Kreditrisiko- und Governance-System. Diskussionen über eine umfassende Reform oder mögliche Rekapitalisierung und Freisetzung aus dem Conservatorship dauern an.

Besondere strukturelle Merkmale

Fannie Mae weist mehrere Besonderheiten auf, die sie von klassischen Finanzinstituten unterscheiden. Als GSE ist das Unternehmen weder eine reine staatliche Behörde noch ein gewöhnliches privates Kreditinstitut. Es agiert im Spannungsfeld zwischen politischem Auftrag und marktwirtschaftlichen Anreizstrukturen. Die Wertpapiere von Fannie Mae gelten am Markt vielfach als de facto staatlich gestützt, was zu einer besonderen Wahrnehmung des Kreditrisikos führt. Gleichzeitig unterliegt das Unternehmen umfassenden Offenlegungspflichten, Stresstests und Obergrenzen für bestimmte Risikopositionen. Ein weiteres Merkmal ist die starke Standardisierung von Kreditprodukten: Einheitliche Dokumentation, produktbezogene Eligibility-Kriterien und automatisierte Underwriting-Systeme prägen den Markt und reduzieren Transaktionskosten für Kreditgeber und Investoren. Zudem nutzt Fannie Mae umfangreiche Credit-Risk-Transfer-Programme, um Kreditrisiken über synthetische und strukturierte Instrumente an private Investoren zu übertragen, wodurch das Unternehmen als Plattform zur Risikoallokation fungiert. Die Kombination aus öffentlicher Mission, marktfähigen Strukturen, systemischer Bedeutung und regulatorischer Überformung macht Fannie Mae zu einem Sonderfall im globalen Finanzsystem.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet Fannie Mae ein komplexes, chancen- und risikobehaftetes Profil, das sich deutlich von klassischen Industrie- oder Banktiteln unterscheidet. Chancen ergeben sich vor allem aus
  • der systemkritischen Rolle des Unternehmens im US-Hypotheken- und MBS-Markt
  • dem tief verankerten GSE-Status mit historisch starker politischer Unterstützung
  • Skaleneffekten, Datenvorteilen und hoher Marktstandardisierung
  • der zentralen Bedeutung von Wohnimmobilienfinanzierung für die US-Wirtschaft
  • der Möglichkeit, von langfristigen Wachstums- und Demografietrends im US-Wohnungsmarkt zu profitieren
Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber
  • regulatorische und politische Unsicherheit über die künftige Struktur der GSEs und des Conservatorships
  • Abhängigkeit von der US-Makroökonomie, Zinsniveaus und Immobilienpreisentwicklung
  • potenzielle Änderungen in der Wohnungspolitik, etwa strengere Housing Goals oder Eingriffe in Margenstrukturen
  • Reputations- und Rechtsrisiken, die aus früheren Krisenerfahrungen und Markteingriffen resultieren können
  • Komplexität der Bilanz- und Risikostruktur, die eine fundierte Analyse von Kredit-, Zins- und Liquiditätsrisiken erfordert
Für konservative Anleger ist insbesondere die politische Dimension entscheidend: Eigentümerstruktur, Dividendenfähigkeit und Kapitalpolitik stehen in starkem Zusammenhang mit regulatorischen Entscheidungen. Eine Anlagestrategie in Bezug auf Fannie Mae verlangt daher eine hohe Toleranz gegenüber regulatorischer Volatilität und ein tiefes Verständnis der US-Wohnungs- und Finanzmarktpolitik. Ohne klare politische Weichenstellung bleibt das Investmentprofil von Fannie Mae strukturell unsicher und setzt langfristige, risikobewusste Investoren einer erhöhten Planungs- und Bewertungsunsicherheit aus.

Kursdaten

Geld/Brief 5,36 € / 5,44 €
Spread +1,49%
Schluss Vortag 5,32 €
Gehandelte Stücke 200
Tagesvolumen Vortag 135.566 €
Tagestief 5,32 €
Tageshoch 5,44 €
52W-Tief 3,38 €
52W-Hoch 13,75 €
Jahrestief 3,38 €
Jahreshoch 9,74 €

Fannie Mae Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Fannie Mae Aktie heute gestiegen?

  • Der Markt zeigt positives Interesse an neuen Initiativen zur Unterstützung von Fannie Mae, insbesondere im Hinblick auf die Förderung von erschwinglichem Wohnraum.
  • Analysten diskutieren über potenzielle Richtungsänderungen in der Regulierung, die sich positiv auf die zukünftigen Geschäfte von Fannie Mae auswirken könnten.
  • Die bevorstehenden Quartalsergebnisse könnten wichtige Anhaltspunkte für die Stabilität und Rentabilität des Unternehmens liefern.
Hinweis

Community: Diskussion zur Fannie Mae Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge drehen sich vorwiegend um spekulative Kursziele und Volatilität der FNMA-Aktie (Erwähnungen wie 5,50$, 4,80€, aber auch Hoffnungen auf Werte um 40$ aufgrund politischer Aussagen), kombiniert mit Hinweisen auf große Stakeholder wie Ackman und auf politische Einflussnahmen durch Trump und Aufsichtspersonen wie Pulte.
  • Diskutiert werden auch fundamentale und technische Betrachtungen (Chartvergleiche, Rücksetzer, Trader- vs. Investor-Perspektive), die Outperformance der Junior-Pref (FNMAS) gegenüber der Stammaktie sowie Sorgen um geringe Stückzahlen, mögliche Marktmanipulation und taktische Informationsverknappung.
  • Insgesamt herrscht gemischte Stimmung: einige zeigen sich zuversichtlich oder nostalgisch wegen früherer Gewinne und halten Positionen, andere sind skeptisch oder sehen die Lage als schwer prognostizierbar; Beiträge wurden teilweise moderiert oder gelöscht, und die Aktivität im Thread ist derzeit gering.
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14.08.2008 0,034 €
28.04.2008 0,22 €
29.01.2008 0,24 €
29.10.2007 0,35 €
27.07.2007 0,50 €
16.05.2007 0,074 €
26.04.2007 0,29 €
29.01.2007 0,31 €
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Hamburg 5,36 -2,90%
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München 5,42 -2,52%
5,56 € 08:01
Stuttgart 5,36 +0,75%
5,32 € 13:17
L&S RT 5,38 +0,37%
5,36 € 14:31
Nasdaq OTC Other 6,18 $ -2,98%
6,37 $ 10.06.26
Tradegate 5,42 +1,50%
5,34 € 09:33
Quotrix 5,38 -1,10%
5,44 € 07:27
Gettex 5,44 +1,12%
5,38 € 14:13
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Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
10.06.26 5,48 136 T
09.06.26 5,42 19.460
08.06.26 5,62 7.928
05.06.26 5,82 167 T
04.06.26 5,68 118 T
03.06.26 5,42 35.293
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 5,42 € +1,11%
1 Monat 6,60 € -16,97%
6 Monate 10,00 € -45,20%
1 Jahr 8,44 € -35,07%
5 Jahre 1,9465 € +181,53%

Unternehmensprofil Fannie Mae

Die Federal National Mortgage Association (Fannie Mae) ist eine US‑amerikanische Government-Sponsored Enterprise (GSE) mit systemkritischer Rolle im Hypotheken- und Kapitalmarkt. Das Unternehmen agiert überwiegend als Sekundärmarktakteur für wohnwirtschaftliche Hypothekendarlehen und dient als verbindendes Glied zwischen originierenden Banken, Kapitalmärkten und Investoren. Fannie Mae stützt die Liquidität des US-Hypothekenmarktes, indem sie Kreditrisiken bündelt, transformiert und über strukturierte Wertpapiere und Kreditgarantien an institutionelle Investoren weitergibt. Der Fokus liegt auf dem US-Residential-Mortgage-Markt, einschließlich Einfamilienhäusern sowie kleineren Mehrfamilienobjekten. Als GSE operiert Fannie Mae mit einem öffentlichen Förderauftrag, steht jedoch seit der Finanzkrise 2008 unter staatlicher Aufsicht und konservatorship der Federal Housing Finance Agency (FHFA).

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Fannie Mae basiert auf dem Ankauf, der Verbriefung und der Garantie von Hypothekendarlehen, die von Banken, Kreditgenossenschaften und spezialisierten Hypothekenbanken im Primärmarkt vergeben wurden. Fannie Mae übernimmt dabei vor allem das Zins- und Kreditrisiko, strukturiert aus den erworbenen Krediten Mortgage-Backed Securities (MBS) und versieht diese mit einer Kreditgarantie. Investoren erhalten dadurch ein standardisiertes Produkt mit definierten Zahlungsströmen und einem staatlich gestützten, aber formell nicht expliziten Support. Erträge resultieren im Kern aus Garantiegebühren, Spreads zwischen Refinanzierungskosten und Couponzahlungen sowie aus der Bewirtschaftung von Restportfolien. Das Geschäftsmodell ist stark reguliert; Bilanzstruktur, Kapitalanforderungen und Risikomanagement unterliegen detaillierten Vorgaben der FHFA und weiterer Aufsichtsbehörden. Operativ konzentriert sich Fannie Mae auf Skaleneffekte, datengetriebenes Underwriting und ein engmaschiges Kreditrisiko-Controlling entlang des gesamten Hypothekenlebenszyklus.

Mission und öffentlicher Auftrag

Die Mission von Fannie Mae ist es, bezahlbaren und stabilen Zugang zu Wohnraumfinanzierung in den gesamten USA sicherzustellen und die Funktionsfähigkeit des Sekundärmarkts für Hypotheken zu stärken. Als GSE verfolgt das Unternehmen einen hybriden Ansatz aus privatwirtschaftlicher Effizienz und öffentlichem Förderziel. Im Zentrum stehen die Ausweitung von Hypothekenkrediten für Kreditnehmer mit soliden, aber nicht perfekten Bonitätsprofilen, die Unterstützung von Erstkäufern und einkommensschwächeren Haushalten sowie die Stabilisierung der Kreditvergabe über Konjunkturzyklen hinweg. Die Mission umfasst auch die Förderung standardisierter Kreditprodukte, die Verbesserung der Markentransparenz sowie die Reduktion systemischer Risiken durch robuste Daten- und Risikostandards. Damit wirkt Fannie Mae als Infrastrukturplattform für den US-Hypothekenmarkt und als Transmissionsmechanismus geldpolitischer und makroprudenzieller Maßnahmen.

Produkte und Dienstleistungen

Fannie Mae bietet ein breites Spektrum an kapitalmarktfähigen Produkten und Dienstleistungen rund um Wohnimmobilienfinanzierungen. Dazu zählen insbesondere
  • Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS), bei denen Hypothekendarlehen zu Pools gebündelt und als MBS an institutionelle Investoren verkauft werden
  • Kreditgarantien für von Fannie Mae zugelassene Kreditgeber, die ihrerseits MBS mit Fannie-Mae-Garantie emittieren
  • Programme für Einfamilienhausfinanzierungen mit standardisierten Underwriting-Kriterien und automatisierten Prüfwerkzeugen
  • Finanzierungen und MBS-Strukturen für kleinere Mehrfamilienobjekte und bestimmte Segmente des bezahlbaren Wohnraums
  • Credit-Risk-Transfer-Instrumente, bei denen ein Teil des Kreditrisikos auf den Kapitalmarkt verlagert wird
  • Daten-, Analyse- und Reporting-Services für Marktteilnehmer, Aufseher und Investoren zur Bewertung von Kreditportfolien und strukturierten Produkten
Die Dienstleistungen umfassen ferner Servicing-Standards, Qualitätskontrollen bei der Dokumentation, Leitlinien für Kreditvergabepraktiken sowie technische Plattformen zur elektronischen Übermittlung, Prüfung und laufenden Überwachung von Hypothekendarlehen.

Business Units und operative Segmente

Fannie Mae gliedert ihr operatives Geschäft im Wesentlichen nach Produkt- und Marktsegmenten des Wohnimmobilienbereichs. Kernbereiche sind
  • Single-Family: Ankauf, Verbriefung und Garantie von Hypothekendarlehen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen, einschließlich spezieller Programme für Erstkäufer und bezahlbaren Wohnraum
  • Multifamily: Finanzierungslösungen und MBS-Strukturen für kleinere Mehrfamilienobjekte und bestimmte Teile des Mietwohnungsmarktes, oftmals mit Fokus auf erschwinglichen Wohnraum
  • Capital Markets: Strukturierung, Platzierung und Handel von Fannie-Mae-MBS, Credit-Risk-Transfer-Transaktionen und weiteren kapitalmarktnahen Produkten
  • Enterprise Risk Management: Querschnittsfunktion zur Steuerung von Kredit-, Markt-, Liquiditäts- und operationellen Risiken in allen Segmenten
Die genaue Segmentberichterstattung kann im Zeitverlauf regulatorischen und strategischen Anpassungen unterliegen, bleibt aber klar auf das Kerngeschäft rund um US-Wohnimmobilien ausgerichtet.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Fannie Mae verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Als GSE mit explizitem Förderauftrag und impliziter staatlicher Unterstützung besitzt das Unternehmen einen privilegierten Zugang zu den Kapitalmärkten, was sich in günstigen Refinanzierungskonditionen und hoher Investorennachfrage nach Fannie-Mae-Wertpapieren niederschlägt. Der Marktstandardcharakter von Fannie-Mae-MBS im US-Hypothekenmarkt schafft einen tiefen Liquiditätspool und erleichtert Preisfindung, Hedging und Portfoliosteuerung für institutionelle Anleger. Die enorme Datenbasis zu Kreditnehmern, Sicherheiten und Zahlungshistorien verleiht Fannie Mae einen ausgeprägten Informationsvorsprung beim Kreditrisikomanagement und bei der Entwicklung von Underwriting-Modellen. Die enge Verzahnung mit Aufsichtsbehörden, Regulatoren und politischen Entscheidern sorgt für eine besondere Stellung bei der Ausgestaltung von Marktstandards und Regularien. Diese Strukturen bilden einen hohen Markteintrittsbarriere-Moat, da konkurrierende Plattformen weder die gleiche staatliche Einbindung noch die gleiche Daten- und Infrastrukturtiefe aufweisen.

Wettbewerbsumfeld

Das Wettbewerbsumfeld von Fannie Mae ist atypisch, da das Unternehmen nicht in einem klassischen, rein marktwirtschaftlichen Setting operiert. Der wichtigste direkte Wettbewerber ist die ebenfalls als GSE organisierte Freddie Mac (Federal Home Loan Mortgage Corporation), die ein weitgehend ähnliches Geschäftsmodell betreibt. Daneben tritt die staatliche Ginnie Mae (Government National Mortgage Association) als Garantin für MBS auf, die von staatlich geförderten Kreditprogrammen wie FHA- oder VA-Darlehen gespeist werden. Private-label-MBS-Emittenten und Investmentbanken konkurrieren in bestimmten Marktsegmenten, insbesondere bei höher riskanten oder nicht standardisierten Hypothekenprodukten, jedoch mit deutlich geringerer Marktdurchdringung im Kernbereich des Prime-Hypothekengeschäfts. Regionale und nationale Banken, Non-Bank-Mortgage-Lender und Servicer stehen eher in einer Lieferanten- und Partnerbeziehung zu Fannie Mae, da sie Kredite originieren, die anschließend an Fannie Mae verkauft oder über Fannie-Mae-Programme verbrieft werden. Wettbewerb manifestiert sich daher primär in Konditionsgestaltung, Produktparametern und Servicequalität gegenüber den originierenden Kreditgebern, weniger im Endkundenmarketing.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Fannie Mae agiert unter den besonderen Rahmenbedingungen der staatlichen Aufsicht durch die FHFA. Strategische Zielsetzungen umfassen eine robuste Kapitalausstattung gemäß regulatorischen Vorgaben, die Stärkung der Risikotragfähigkeit, die Verringerung von Konzentrationsrisiken sowie den weiteren Ausbau von Credit-Risk-Transfer-Programmen zur Entlastung der Bilanz. Governance-Strukturen werden stark von regulatorischen Anforderungen geprägt, einschließlich detaillierter Vorgaben für Risiko- und Compliance-Funktionen, Stresstests und Berichtspflichten. Die Managementstrategie fokussiert auf
  • technologische Modernisierung der Kreditprüfungs- und Servicing-Plattformen
  • Verbesserung der Datenqualität und der analytischen Modelle
  • Förderung bezahlbaren Wohnraums in Einklang mit den Housing Goals der Aufsichtsbehörden
  • laufende Anpassung der Underwriting-Standards an makroökonomische und demografische Entwicklungen
  • Stärkung der Resilienz gegenüber Zins-, Kredit- und Immobilienpreiszyklen
Politische Entscheidungen über die langfristige Eigentümerstruktur und den zukünftigen Status der GSEs setzen allerdings einen übergeordneten Rahmen, den das Management nur bedingt beeinflussen kann.

Branche, Marktumfeld und Region

Fannie Mae ist ausschließlich im US-Hypotheken- und Kapitalmarkt tätig und damit direkt abhängig von der Entwicklung des Wohnimmobiliensektors sowie dem US-Zinsumfeld. Die Branche ist hochgradig reguliert und eng mit der Geldpolitik der Federal Reserve, der Fiskalpolitik und der Wohnungspolitik der US-Regierung verwoben. Zinsschwankungen, Veränderungen bei Kreditvergabestandards, Steuergesetze und Förderprogramme wirken sich unmittelbar auf Kreditnachfrage, Refinanzierungsvolumen und MBS-Aktivität aus. Strukturell wird der Markt von demografischen Trends wie Haushaltsbildung, Urbanisierung und Migration zwischen Regionen sowie von Angebotsengpässen im Wohnungsbau beeinflusst. Als zentraler Akteur im Sekundärmarkt reagiert Fannie Mae besonders sensibel auf Extremereignisse wie Immobilienpreisblasen, Rezessionen, Arbeitslosigkeitsschocks oder pandemiebedingte Sonderprogramme zur Kreditstundung. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von der Größe und Tiefe des US-Kapitalmarktes, der globale Kapitalströme anzieht und Fannie-Mae-Papiere als Benchmarkinstrumente für Zins- und Kreditrisiken nutzt.

Unternehmensgeschichte

Fannie Mae wurde 1938 im Rahmen des New Deal der US-Regierung gegründet, um die Hypothekenfinanzierung nach der Großen Depression zu stabilisieren und langfristige Wohnungsbaudarlehen zu fördern. Ursprünglich als staatliche Einrichtung konzipiert, war ihre Aufgabe, einen Sekundärmarkt für durch die Federal Housing Administration versicherte Hypothekendarlehen zu schaffen. In den späten 1960er-Jahren erfolgte die Umwandlung in eine börsennotierte, aber weiterhin staatlich geförderte Aktiengesellschaft mit GSE-Status, um die Staatsbilanz zu entlasten und privates Kapital zu mobilisieren. Über die folgenden Jahrzehnte entwickelte sich Fannie Mae zu einem der größten Emittenten und Garanten von Hypothekenwertpapieren weltweit. Die Finanzkrise 2007/2008 offenbarte jedoch erhebliche Schwächen im Risikomanagement und in der Regulierung des Hypothekenmarktes. 2008 wurde Fannie Mae unter die Aufsicht der FHFA gestellt und in ein Conservatorship überführt, in dessen Rahmen das US-Finanzministerium Kapitalunterstützung bereitstellte. Seitdem operiert das Unternehmen in einem Übergangsstatus mit verstärkter Kontrolle, verschärften Kapitalanforderungen und tiefgreifenden Reformen im Kreditrisiko- und Governance-System. Diskussionen über eine umfassende Reform oder mögliche Rekapitalisierung und Freisetzung aus dem Conservatorship dauern an.

Besondere strukturelle Merkmale

Fannie Mae weist mehrere Besonderheiten auf, die sie von klassischen Finanzinstituten unterscheiden. Als GSE ist das Unternehmen weder eine reine staatliche Behörde noch ein gewöhnliches privates Kreditinstitut. Es agiert im Spannungsfeld zwischen politischem Auftrag und marktwirtschaftlichen Anreizstrukturen. Die Wertpapiere von Fannie Mae gelten am Markt vielfach als de facto staatlich gestützt, was zu einer besonderen Wahrnehmung des Kreditrisikos führt. Gleichzeitig unterliegt das Unternehmen umfassenden Offenlegungspflichten, Stresstests und Obergrenzen für bestimmte Risikopositionen. Ein weiteres Merkmal ist die starke Standardisierung von Kreditprodukten: Einheitliche Dokumentation, produktbezogene Eligibility-Kriterien und automatisierte Underwriting-Systeme prägen den Markt und reduzieren Transaktionskosten für Kreditgeber und Investoren. Zudem nutzt Fannie Mae umfangreiche Credit-Risk-Transfer-Programme, um Kreditrisiken über synthetische und strukturierte Instrumente an private Investoren zu übertragen, wodurch das Unternehmen als Plattform zur Risikoallokation fungiert. Die Kombination aus öffentlicher Mission, marktfähigen Strukturen, systemischer Bedeutung und regulatorischer Überformung macht Fannie Mae zu einem Sonderfall im globalen Finanzsystem.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet Fannie Mae ein komplexes, chancen- und risikobehaftetes Profil, das sich deutlich von klassischen Industrie- oder Banktiteln unterscheidet. Chancen ergeben sich vor allem aus
  • der systemkritischen Rolle des Unternehmens im US-Hypotheken- und MBS-Markt
  • dem tief verankerten GSE-Status mit historisch starker politischer Unterstützung
  • Skaleneffekten, Datenvorteilen und hoher Marktstandardisierung
  • der zentralen Bedeutung von Wohnimmobilienfinanzierung für die US-Wirtschaft
  • der Möglichkeit, von langfristigen Wachstums- und Demografietrends im US-Wohnungsmarkt zu profitieren
Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber
  • regulatorische und politische Unsicherheit über die künftige Struktur der GSEs und des Conservatorships
  • Abhängigkeit von der US-Makroökonomie, Zinsniveaus und Immobilienpreisentwicklung
  • potenzielle Änderungen in der Wohnungspolitik, etwa strengere Housing Goals oder Eingriffe in Margenstrukturen
  • Reputations- und Rechtsrisiken, die aus früheren Krisenerfahrungen und Markteingriffen resultieren können
  • Komplexität der Bilanz- und Risikostruktur, die eine fundierte Analyse von Kredit-, Zins- und Liquiditätsrisiken erfordert
Für konservative Anleger ist insbesondere die politische Dimension entscheidend: Eigentümerstruktur, Dividendenfähigkeit und Kapitalpolitik stehen in starkem Zusammenhang mit regulatorischen Entscheidungen. Eine Anlagestrategie in Bezug auf Fannie Mae verlangt daher eine hohe Toleranz gegenüber regulatorischer Volatilität und ein tiefes Verständnis der US-Wohnungs- und Finanzmarktpolitik. Ohne klare politische Weichenstellung bleibt das Investmentprofil von Fannie Mae strukturell unsicher und setzt langfristige, risikobewusste Investoren einer erhöhten Planungs- und Bewertungsunsicherheit aus.
Stand: Mai 2026
Hinweis

Fannie Mae Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Fannie Mae Kursziel 2026

  • Die Fannie Mae Kurs Performance für 2026 liegt bei -38,01%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 7,20 Mrd. €
Aktienanzahl 1,16 Mrd.
Währung EUR
Land USA
Sektor Finanzen
Branche Sparkassen u. Hypothekenfinanzierung
Aktientyp Stammaktie

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Donald Trump
höchstpersönlich ist der Sprecher in dem einminütigen Fannie-Freddie Werbefilm, der heute auf Fox Business ausgestrahlt wurde. https://x.com/g_buckman/status/1980262617701593561?s=61 Mehrere Quellen auf X bestätigen die Ausstrahlung. Ich habe bis jetzt 3 verschiedene Werbefilme für GAMC gesehen. Im ersten Film hieß es noch „ Great American Mortgage Corporation“. Da dachten viele, dass Fannie und Freddie fusionieren würden. Seit dem zweiten Werbefilm ist die Rede dann von „Great American Mortgage Corporations“. Daraus läßt sich schließen, dass Fannie und Freddie weiterhin selbständige Firmen bleiben werden. Und dass jetzt Trump höchstpersönlich den Sprecher gibt, gefällt mir richtig gut. Der zieht den Börsengang an die NYSE durch. Das läßt der sich nicht nehmen. Eines noch: Pulte schrieb auf X Folgendes: „Chris Whalen has no idea what he’s talking about. His statements are becoming false, defamatory, and misleading.“ „ Chris Whalen hat keine Ahnung, wovon er spricht. Seine Aussagen werden falsch, diffamierend und irreführend.“ https://x.com/pulte/status/1979321950741594416?s=61 Und das hier schrieb er kurz danach, alles am Samstag: „I wouldn’t be surprised to see him get sued for misleading people/investors about my actions.“ „ Es würde mich nicht überraschen, wenn er verklagt würde, weil er Menschen/Investoren über meine Handlungen in die Irre geführt hat.“ https://x.com/pulte/status/1979325276044824798?s=61 Chris Whalen, ein Finanzanalyst, der seit Beginn der Conservatorships immer wieder sogenannte hit pieces zu Fannie in verschiedenen Medien Outlets herausgibt, spielte daraufhin das Unschuldslamm auf X und schrieb, dass er seit August nichts mehr zu Fannie veröffentlicht hat. Ich hab es überprüft: Whalen hat seit August wirklich nichts mehr über Fannie geschrieben. Aber er hat am 11.08. auf X Folgendes über Fannie geschrieben: „Massive Dilution… (link zu einem Artikel von August) Uncle will own over 90% fully diluted.“ „Massive Verwässerung… Onkel (Uncle Sam also Personifizierung der US Regierung)) wird über 90% auf einer vollständig verwässerten Basis besitzen.“ https://x.com/rcwhalen/status/1954888584219210169?s=61 Am 11.10. postete Whalen einen Artikel (von einem anderen Autor) über Pulte, in dem über ihn hergezogen wurde und der diesem nicht gefallen haben dürfte: https://x.com/rcwhalen/status/1977037683487801684?s=61 Ich vermute, dass Pulte wegen diesem letzten Artikel über Whalen her zog. Aber interessant ist, dass Pulte von Irreführen von Investoren über seine Handlungen (als Chef der FHFA) spricht. Denn diese Investoren können nur die aktuellen Aktionäre sein. Alles andere ergibt überhaupt keinen Sinn. Und interessant ist auch, dass Whalen auf diese Anschuldigung reagierte, indem er sagte, dass er seit langem nicht über Fannie geschrieben hat. Er bezieht das offensichtlich auch auf seine Aussagen zu Fannie. https://x.com/rcwhalen/status/1979500952525677035?s=61 Ich fasse zusammen: Whalen weiß ganz genau, dass er Pulte vor kurzem persönlich attackiert hat, indem er einen üblen Artikel über ihn auf X verbreitete. Aber er spielt den Überraschten und tut alles mit seinen Beiträgen über Fannie und Freddie ab. Pulte hingegen schießt zurück. Dabei nimmt er auch uns Investoren mit ins Boot und behauptet, dass Whalen uns in die Irre führen würde. Hat Pulte vor lauter Wut aus Versehen verraten, dass es keine 90% Verwässerung geben wird? Ich denke, das ganze Theater kann man so deuten. Abwarten. Schon sehr bald wissen wir Bescheid…
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esgeht2010
Die Lage ist unverändert. Jetzt ist erstmal shutdown. Davon ist auch das Finanzministerium betroffen. Es kann sein, muss aber nicht, dass das die Angelegenheit verzögert. Allerdings ist es ja bekanntlich Trump, der die Strippen zieht. So schrieb Pulte gestern auf X, dass Trump noch keine “leading bank” für das IPO ernannt hat. So etwas schreibt man nicht, wenn es gar kein IPO gibt! Trump und Pulte arbeiten daran, die großen Baufirmen, die „big builders“, für Fannie und Freddie an Land zu ziehen. Das würde den Umsatz und den Gewinn signifikant steigern. Alles unter dem Deckmantel: Safety and Soundness des Häusermarktes. Mal abwarten, inwieweit das klappt. Die Chancen stehen gut. Vor 16 Stunden hat Pulte seit langen mal wieder einen Tweet von navycmdr (Cmdr Ron Luhmann auf X) retweetet. Der hält ausschließlich Stämme, und zwar 700 000 Freddies. Das weiß der Pulte auch… Kann man als Durchhalteparole betrachten… Navy postet fast ausschließlich über Fannie und Freddie. Ich werte das als ein gutes Zeichen, ähnlich wie Trumps Tweets auf Truth Social, als er Fannie und Freddie über den grünen Klee gelobt hat und seinen Followern sagte, dass er die Firmen „public“ bringen werde. Denen schrieb er ja auch zuvor, dass es jetzt eine gute Gelegenheit wäre, Aktien zu kaufen, und zwar eine Stunde, bevor er die Zölle verschob und die Märkte in die Höhe schossen. Freilich alles Spekulation. Sollten hier irgendwelche Leute Sachen über mich behaupten, heißt das noch lange nicht, dass die Aussagen stimmen, nur weil ich nicht darauf reagiere. Das ist mir inzwischen zu blöd. Viel Erfolg Dir und natürlich auch allen anderen Investierten.
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esgeht2010
Die Lage ist nach wie vor hervorragend. Ich habe noch nie ein Interview mit einem Entscheidungsträger gehört, das mir so gut gefallen hat wie das von Bessent, welches Don59 in seinem letzten Beitrag verlinkt hat. Obwohl Bessent die Katze nicht aus dem Sack läßt, so ist doch so einiges drin: 1. Der Fahrplan steht: Bessent sagt, dass Bekanntmachungen in den nächsten Monaten veröffentlicht werden. Das deckt sich mit Trumps November-Andeutung und mit Lutnicks Aussage, dass das alles schneller vonstattengeht, als die meisten denken. Auch mit seiner eigenen Aussage, dass Ende September oder spätestens Anfang Oktober bekannt gemacht wird, welche Banken den Zuschlag für das IPO erhalten werden. Denn welche Bekanntmachungen stehen denn an? IPO, SPS, warrants, Kapitalanforderungen. Alles vor dem Börsengang. Und all denjenigen, die sich fragen, warum von Börsengang die Rede ist, obwohl wir doch schon an der Börse sind, sei gesagt: Fannie und Freddie werden in den USA nur „over the counter“ an der OTC gehandelt. Das ist ein außerbörslicher Direkthandel über eine elektronische Plattform, auf der Broker für einen direkten Handel zwischen Käufer und Verkäufer sorgen. Diese Broker können aber auch direkt als Handelspartner auftreten. Daher sind einige der Meinung, dass die Broker für die hohe Volatilität verantwortlich sind. Sprich, bei hoher Nachfrage den Preis in die Höhe treiben, um dann bei nachlassender Nachfrage den Kurs zu drücken, um die vorher von ihnen verkauften Aktien wieder günstiger zurückzukaufen. Das ist aber nicht ohne Risiko, scheint aber bislang gut geklappt zu haben. 2. Bessents Hauptaugenmerk sind nach wie vor die Hypothekenzinsen. Diese mortgage rates seien der „Nordstern“ für ihn, der noch vor den Einnahmen durch das IPO steht. Diese dürften nicht steigen und sollten möglichst gesenkt werden, immerhin sei der Häusermarkt noch in der Krise. Inzwischen spricht er nicht mehr von mortgage rates, sondern von mortgage spreads. Das ist präziser und liegt im direkten Einflussbereich der FHFA und des Finanzministeriums. Denn während die Höhe der mortgage rates zum größten Teil vom Leitzins der FED abhängen, so beziehen sich die mortgage spreads auf die Differenz zwischen den in aller Regel 10 jährigen Staatsanleihen und den Hypothekenzinsen. Somit ist diese Angabe um den Leitzins bereinigt, da er beiden Werten zugrunde liegt. Es geht also nur noch um die Kosten für den Kreditnehmer, auf den Fannie und Freddie, aber auch der gesamte sekundäre Hypothekenmarkt Einfluss haben. Stichwort Risikoprämie. Der ein oder andere hier wird verstehen, warum ich mich darüber freue und was das mit den SPS zutun hat. Nur kurz: SPS als zurückbezahlt betrachten ermöglicht es, das sog. funding commitment um 189 Milliarden Dollar zu erhöhen, was ein Senken der Kapitalanforderungen ermöglicht, was wiederum das ROE von derzeit 10 auf 17 erhöhen würde und im Zuge dessen die Hypothekenzinsen durch eine Senkung der von Fannie und Freddie erhobenen Versicherungsgebühren gesenkt werden könnten, bis der ROE bei sagen wir 15 liegt. Daraus würde ein höherer Firmenwert bei gleichzeitig niedrigeren Verbraucherkosten resultieren. Eine „unschlagbare“ Kombination und ein win-win für alle, die nur aufgrund der einzigartigen Sachlage möglich ist. Und auch nur auf dieses eine Weise. 3. Bessent sagt, dass vor dem IPO alles für den Erfolg von Fannie und Freddie getan wird. Das hört sich gut an. 4. Bessent möchte, dass auch kleine Privataktionäre in Fannie und Freddie investiert sind, um Teil des American Dreams zu sein. Ob er nur die Möglichkeit für private Kleinaktionäre anspricht, beim Börsengang Aktien zeichnen zu können, oder damit auch uns Altaktionäre adressiert, sei dahingestellt. Dass sein Fokus auf kleinen Aktionären liegt und er dabei vom American Dream spricht, gefällt mir jedenfalls sehr gut. Wer solch eine Sichtweise hat, der wird doch nicht die Kleinen, von denen er weiß, dass sie einen Bärenanteil der ausstehenden Aktien halten, mit den SPS zerstören, oder?! Vor allem, wenn es überhaupt keinen Sinn macht! Wir werden es bald erfahren…
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Heiße Phase hat begonnen
Finanzminister Bessent sagte vor ein paar Wochen im TV, dass die Banken, die den Börsengang bzw.das IPO durchführen sollen, den Zuschlag Ende September bis spätestens Anfang Oktober erhalten werden. Das sind noch höchstens 3 Wochen. Diese Banken müssen dann zeitnah alle relevanten Informationen erhalten, um das IPO vorbereiten zu können. Das beinhaltet den Umgang mit den SPS und den warrants. Dann werden auch wir erfahren, was unsere Aktien wert sind. Denn damit der Prozess des Börsengangs eingeläutet werden darf, müssen die Banken der Börsenaufsichtsbehörde SEC sämtliche relevanten Informationen zukommen lassen, die daraufhin geprüft und öffentlich gemacht werden. Außerdem würde Trumps Admin gut daran tun, eine Senkung der Kapitalanforderungen für Fannie und Freddie vor dem IPO bekannt zu geben. Denn dann würde sie einen höheren Preis für ihre Anteile, die sie veräußern will, erzielen. Natürlich vorausgesetzt, die Anforderungen sollen tatsächlich gesenkt werden. Wenn das IPO wirklich im November stattfinden soll, wie Trump auf Truth Social andeutete, dann geht es hier bald Schlag auf Schlag. Also bei mir kribbelt‘s. (-; Darauf habe ich seit 2012 gehofft und gewartet. Und jetzt passiert‘s. Unumstößlich. Daumen drücken. Und anschnallen nicht vergessen. Bier kaltstellen. Herztropfen bereithalten usw. …
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esgeht2010
Für mich ist das auch der entscheidende Satz, weiterhin guter Dinge zu sein. Denn das passt zu Trump. Wenn man bedenkt: Kurz, bevor Trump die Zölle verschoben hat, sagte er seinen Anhängern auf Truth Social: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Aktien zu kaufen“. Der Typ ist völlig schmerzfrei. (-:
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Na gut
Dass Pulte den inneren Wert von Fannie und Freddie “mehr als” verdoppelt hat, ist schon übertrieben. Jedenfalls bekämpft er sehr erfolgreich Kreditbetrug. Dafür hat er für Fannie und Freddie sogar die Firma Palantir an Bord geholt: https://www.fanniemae.com/newsroom/fannie-mae-news/fannie-mae-launches-ai-fraud-detection-technology-partnership-palantir Das ist ein bedeutender Schritt in Sachen Safety and Soundness. Nicht nur für Fannie, sondern den gesamten sekundären Häusermarkt. Der Wertzuwachs wird immens sein, läßt dich in Zahlen aber erst in vielen Jahren ausdrücken, wenn man Vergleichsdaten heranziehen kann. Zu Palantirs Kunden zählen u.a. das US-Verteidigungs- sowie das Landwirtschaftsministerium und viele andere, siehe hier: https://www.appsruntheworld.com/customers-database/products/view/palantir-platform Pulte baut zudem Bürokratie und Regulierungen in den Unternehmen ab und läßt die Firmen in ihren Geschäftsfeldern wieder selbständig entscheiden und agieren. Beaufsichtigt: ja, bevormundet: nein. Und Pulte weitet die Tätigkeiten der Firmen aus, wo immer er kann. Zuletzt zu sehen bei seiner Entscheidung, Kryptowährungen als Sicherheiten der Kreditnehmer zu betrachten. Wer also Bitcoins besitzt, kann dieses Vermögen bei seiner Kreditvergabe mit einfließen lassen, ohne die Coins vorher verkaufen zu müssen. Unter Pulte wird Fannies Fußabdruck nicht verkleinert oder klein gehalten, sondern massiv vergrößert. Das allein wird schon in diesem Geschäftsjahr zu einem Gewinnsprung von derzeit 25 Milliarden USD auf ca. 30 Milliarden USD bei Fannie und Freddie führen. Innerer Wert verdoppelt? Jedenfalls massiv vergrößert.
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Common Securization Solutions
Hier eine Timeline über die Entstehung und Entwicklung dieser digitalen Plattform für den Handel mit hypothekarisch besicherten Wertpapieren/MBS: https://www.commonsecuritization.com/our-company/ Ich erinnere mich noch genau, wie der damalige Chef der FHFA Mel Watt Fannie und Freddie in 2014 beauftragte, die CSS zu entwickeln. Das damalige politische Ziel war es, eine Abwicklung von Fannie und Freddie zu erleichtern, indem man ihr Geschäft standardisiert und vereinheitlicht , Stichwort UMBS. Macht die Firmen gleich, damit wir sie abwickeln können und eine Nachfolgefirma das Geschäft bequem übernehmen kann, oder entwickelt eine Plattform, auf der wir euer Geschäft nach einer Abwicklung easy verkaufen können. Zu dem Zeitpunkt dachte ich mir; Fannie und Freddie werden gezwungen, ihr eigenes Grab zu schaufeln. Nicht nur, dass sie die CSS mithelfen müssen zu entwickeln, nein, sie müssen das auch noch selbst finanzieren. Aber mal abwarten… Als die Plattform dann schließlich einsatzbereit war, dämmerte den Leuten in Washington allmählich, dass es keine gute Idee wäre, Fannie und Freddie gänzlich abzuwickeln. Die politischen Ziele hatten sich geändert. Jetzt strebte man an, Konkurrenz für die Firmen zu schaffen, ebenfalls mit gesetzlichen Chartern ausgestattet, Stichwort “implizite Garantie. Oder doch abwickeln, um dann mehrere kleine Firmen daraus hervorgehen zu lassen? Ganz sicher war man sich nicht. Denn das Argument, dass das Geschäft auf mehrere kleine Unternehmen verteilt das Risiko für den Steuerzahler verringere, erwies sich als Schnapsidee, da ja alle das selbe machten und dementsprechend im Fall der Fälle alle gemeinsam pleite gehen würden. Jedenfalls war es ganz praktisch, solch eine Plattform zu haben, über die man all dies umsetzen könnte, wenn man wollte. Wie wir wissen, wurde aus all den Plänen nichts. Fannie und Freddie sind hier, um zu bleiben. Das haben Trump und Pulte unmissverständlich klargemacht. Wie sich das Blatt wenden kann: Aus dem einstigen “Sarg” für Fannie und Freddie ergeben sich inzwischen ungeahnte Möglichkeiten mit ungeheurem Potential. Und Pultes Aussage, dass die Firmen Billionen (trillions) Wert sein könnten, nimmt langsam Gestalt an. Denn mittels dieser Plattform können Fannie und Freddie ihr Geschäftsmodell auf die ganze Welt ausweiten. “POTENTIAL OHNE ENDE”, würde ich meinen. (-; Und Pulte hat erst gestern auf X geschrieben, dass diese Option auf dem Tisch läge. Aber wie ist das zu verstehen? Sind Fannie und Freddie nicht dazu da, um die Liquidität auf dem US-Häusermarkt zu verbessern? Richtig. Fannie und Freddie werden jetzt ganz bestimmt nicht anfangen, Häuserkredite auf der ganzen Welt aufzukaufen, um sie dann zu bündeln und zu versichern, bevor sie als MBS weiterverkauft werden, so, wie es ihr Geschäftsmodell vorsieht. Nein, das widerspräche ihrer Mission. Auch wenn das vielleicht nirgends explizit steht, ist doch klar, dass es um den US-Häusermarkt geht. Eine Erweiterung dieses Geschäftsfeldes würde ein Handeln des Kongresses benötigen. Und es wäre zudem schwer vermittelbar, warum der US-Steuerzahler auf einmal für Häuserkredite around the world on the hook wäre. Sprich: Das wird nicht kommen. Aber welches Potential ist dann gemeint? Stellt es euch vor wie Ebay: Hier wird eine Plattform geboten, auf der Leute auf der ganzen Welt untereinander handeln können. Und Ebay kassiert eine Provision, ohne selbst etwas zu kaufen oder zu verkaufen. Das allein reichte aus, dass Ebay ein Multimilliarden-Dollar-Unternehmen wurde. Und voila: Fannie und Freddie haben jetzt auch so eine Plattform. Auf dieser können nun Häuserkredite auf der ganzen Welt gehandelt werden, mit Standards, die ansonsten unerreicht wären. Also so sicher und bequem wie nur möglich. Aber gibt es denn überhaupt solch einen Handel von Häuserkrediten irgendwo anders als in den USA? Ja. Selbst in Deutschland werden Kredite weiterverkauft. Dein Immobilienkredit kann von Deiner Bank verkauft werden, es sei denn, in Deinem Vertrag wird das ausgeschlossen. Zugegeben ist das noch keine weit verbreitete Praxis. Solch einen spezialisierten sekundären Häusermarkt gibt es nur in den USA. Aber auf dessen Vorteile sind viele Länder neidisch. Und mit dieser Plattform von Fannie und Freddie steht nun ein mächtiges Tool zur Verfügung, solch einen Markt zu etablieren, safe and sound.
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Max84
dann gehen Sie doch weiter und verweilen hier
keine Sekunde - ist doch Ihre kostbare Lebenszeit, oder? Schönen Tag noch...
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totopoff
Nun ja,
wir waren heut schon tiefer im Keller. Würde eher sagen, dass der Kurs eine Kurze Verschnaufpause macht.
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Sozialaktionär
ich kenn da noch eine Bank,

die gibt 3,5% auf euer erspartes muhahahaha

Die kollektive Form des absurden Verhaltens ist wohl die gefährlichste, weil die Absurdität niemanden mehr auffällt und weil sie als "Normalität" sanktioniert wird. [Alice Miller]
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tigercat
und ab gehts
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totopoff
Da sieht man es mal wieder....
...das Leben ist eine Kopie einer Kopie.... sie wollen es einfach nicht lernen die Spekulanten und warum nicht? Weil es einen Riesenspaß macht.
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Häufig gestellte Fragen zur Fannie Mae Aktie und zum Fannie Mae Kurs

Der aktuelle Kurs der Fannie Mae Aktie liegt bei 5,36 €.

Für 1.000€ kann man sich 186,57 Fannie Mae Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Fannie Mae Aktie lautet FNMA.

Die 1 Monats-Performance der Fannie Mae Aktie beträgt aktuell -16,97%.

Die 1 Jahres-Performance der Fannie Mae Aktie beträgt aktuell -35,07%.

Der Aktienkurs der Fannie Mae Aktie liegt aktuell bei 5,36 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -16,97% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Fannie Mae eine Wertentwicklung von 5,79% aus und über 6 Monate sind es -45,20%.

Das 52-Wochen-Hoch der Fannie Mae Aktie liegt bei 13,75 €.

Das 52-Wochen-Tief der Fannie Mae Aktie liegt bei 3,38 €.

Das Allzeithoch von Fannie Mae liegt bei 101,00 €.

Das Allzeittief von Fannie Mae liegt bei 0,14 €.

Die Volatilität der Fannie Mae Aktie liegt derzeit bei 91,57%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Fannie Mae in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 7,20 Mrd. €

Am 16.01.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:4.

Am 16.01.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:4.

Fannie Mae hat seinen Hauptsitz in USA.

Fannie Mae gehört zum Sektor Sparkassen u. Hypothekenfinanzierung.

Ja, Fannie Mae zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 14.08.2008 eine Dividende in Höhe von 0,034 € gezahlt.

Zuletzt hat Fannie Mae am 14.08.2008 eine Dividende in Höhe von 0,034 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,61%. Die Dividende wird monatlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Fannie Mae wurde am 14.08.2008 in Höhe von 0,034 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,61%.

Die Dividende wird monatlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 14.08.2008. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,034 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.