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Meldung des Tages: Machtfaktor Germanium: Chinas Exportstopp als Katalysator – Das strategische US-Projekt startet durch!

Drägerwerk Vz Aktie

Aktie
WKN:  555063 ISIN:  DE0005550636 US-Symbol:  DRWKF Branche:  Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte Land:  Deutschland
73,50 €
+0,70 €
+0,96%
20:28:04 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,17 Mrd. €
Streubesitz
69,79%
KGV
7,01
Dividende
1,97 €
Dividendenrendite
2,72%
neu: Nachhaltigkeits-Score
60 %
Index-Zuordnung
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Drägerwerk Vz Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Drägerwerk AG & Co. KGaA Vz ist ein traditionsreicher, familiengeprägter Anbieter von sicherheitskritischer Medizintechnik und Sicherheitstechnik mit globaler Präsenz. Der Konzern fokussiert sich auf hochregulierte Nischen, in denen Zuverlässigkeit, Normenkonformität und langfristige Serviceverträge zentrale Werttreiber darstellen. Für konservative Anleger ist insbesondere die Kombination aus starker Marke, hoher technischer Eintrittsbarriere und vergleichsweise defensiver Endnachfrage in den Segmenten Krankenhaus, Rettungsdienst, Industrie und Behörden relevant.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Drägerwerk basiert auf der Entwicklung, Produktion und dem weltweiten Vertrieb von medizinischen Systemlösungen sowie sicherheitstechnischen Produkten zur Gasmesstechnik, Atemschutz und Personensicherheit. Der Konzern erwirtschaftet wiederkehrende Erlöse durch ein ausgeprägtes After-Sales-Geschäft, das Wartung, Kalibrierung, Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien und Schulungen umfasst. Charakteristisch ist ein hoher Anteil an projektbezogenen Systeminstallationen in Kliniken und bei industriellen Großkunden, der durch langfristige Serviceverträge ergänzt wird. Die Wertschöpfungskette umfasst eigene F&E-Kapazitäten, Fertigungsstandorte in Europa, Amerika und Asien sowie ein dichtes Netz eigener Vertriebs- und Servicegesellschaften. Das Geschäftsmodell zielt auf stabile Kundenbeziehungen, hohe Switching-Kosten und eine starke Verankerung in kritischen Infrastrukturen.

Mission und Unternehmensleitbild

Die Unternehmensmission lässt sich prägnant als Beitrag zum Schutz, zur Unterstützung und zum Retten von Leben beschreiben. Drägerwerk sieht sich als sicherheits- und gesundheitsorientierter Technologieführer, der mit zuverlässigen Systemen die Patientensicherheit, die Arbeitssicherheit und den Umweltschutz erhöht. Im Zentrum steht ein langfristig angelegtes, wertebasiertes Leitbild mit Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit, Compliance und partnerschaftlicher Kundenbeziehung. Die Mission wird durch eine auf Langfristigkeit ausgerichtete Eigentümerstruktur untermauert, bei der die Stimmrechtsmehrheit von einer Familiengesellschaft gehalten wird, was strategische Kontinuität und geringe Quartalsfixierung begünstigt.

Produkte und Dienstleistungen

Drägerwerk gliedert sein Angebot in zwei große Produktwelten: Medizintechnik und Sicherheitstechnik. Im Bereich Medizintechnik gehören insbesondere folgende Produktgruppen zum Portfolio:
  • Beatmungsgeräte für Intensiv- und Anästhesieanwendungen
  • Narkosearbeitsplätze und Geräte für die OP-Organisation
  • Monitoring-Systeme zur Überwachung vitaler Parameter
  • Wärmemanagement und Inkubatoren für Neonatologie
  • Gasanlagen für Krankenhäuser und klinische Gasversorgungssysteme
Im Bereich Sicherheitstechnik bietet das Unternehmen insbesondere:
  • Gasmesstechnik für toxische und brennbare Gase, stationär und mobil
  • Atemschutzgeräte und Filtertechnik für Industrie, Feuerwehr und Katastrophenschutz
  • Personen- und Anlagensicherheitssysteme für Öl- und Gasindustrie, Chemie, Bergbau und maritime Anwendungen
  • Ausstattung für Feuerwehren, inklusive Wärmebildkameras und Einsatzmanagement
Ergänzend bewirtschaftet Drägerwerk ein umfangreiches Service- und Dienstleistungsgeschäft. Dazu zählen Installationsleistungen, Inbetriebnahmen, sicherheitstechnische Prüfungen, Software-Updates, Schulungen für medizinisches und technisches Personal sowie Beratungsleistungen zur Einhaltung internationaler Normen. Dieses Servicegeschäft erhöht die Kundenbindung und stabilisiert den Cashflow über den Lebenszyklus der Systeme.

Business Units und Segmentstruktur

Operativ wird Drägerwerk im Wesentlichen in zwei Segmente unterteilt:
  • Medizinische Sparte: Fokussiert auf Intensivmedizin, Anästhesie, Perinatalmedizin und vernetzte klinische Arbeitsplätze. Zielkunden sind Krankenhäuser, Klinikketten, Universitätskliniken und Rettungsdienste.
  • Sicherheitstechnik-Sparte: Konzentriert sich auf industrielle Sicherheitslösungen, Atemschutz, Gasmesstechnik und Feuerwehrtechnik. Hauptkunden sind Industrieunternehmen, Öl- und Gasförderer, Chemiekonzerne, Energieversorger, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
Innerhalb dieser Sparten wird häufig weiter nach Produktgruppen, Regionen und Applikationen strukturiert, um regulatorische Besonderheiten und unterschiedliche Investitionszyklen abzubilden. Die Kombination aus medizinischen und industriellen Sicherheitsanwendungen erlaubt eine gewisse Diversifikation der Endmärkte.

Alleinstellungsmerkmale

Drägerwerk verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale im globalen Wettbewerb. Die Marke Dräger steht seit Jahrzehnten für hohe Produktsicherheit, technische Zuverlässigkeit und normgerechte Lösungen in kritischen Anwendungen. Das Unternehmen verbindet Systemintegration (z. B. komplette OP-Lösungen oder Sicherheitssysteme für Industrieanlagen) mit gerätebezogener Spezialkompetenz in der Atemgasführung und Gasmesstechnik. Eine Besonderheit ist die starke Fokussierung auf lebens- und sicherheitsrelevante Anwendungen, in denen Fehlfunktionen erhebliche Konsequenzen haben und Kunden eine sehr geringe Fehlertoleranz aufweisen. Zudem ist Drägerwerk in vielen Kliniken und Feuerwehren als Standardausrüster etabliert, was Synergien bei Schulung, Wartung und Logistik schafft. Die Kombination aus Hardware, Software, Vernetzung und Service generiert integrierte Lösungen, die über reine Einzelgeräte hinausgehen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die defensiven Eigenschaften des Geschäftsmodells werden durch mehrere Burggräben gestützt:
  • Regulatorische Eintrittsbarrieren: Medizintechnik und sicherheitsrelevante Produkte unterliegen strengen Zulassungs-, Zertifizierungs- und Auditprozessen. Dies erschwert Markteintritte neuer Anbieter und schützt etablierte Player.
  • Technische Komplexität und F&E-Kompetenz: Langjährige Erfahrung in Atemgasführung, Sensorik, Softwareintegration und klinischen Workflows schafft Know-how, das nur schwer replizierbar ist.
  • Installierte Basis und Servicebindung: Eine große, global verteilte Gerätebasis und langfristige Wartungsverträge führen zu hohen Switching-Kosten, da ein Systemwechsel Schulungsaufwand, Risiko und Investitionskosten verursacht.
  • Marke und Reputation: In sicherheitskritischen Umgebungen zählen Referenzen und Vertrauen. Drägerwerk profitiert von seiner Historie als verlässlicher Anbieter, insbesondere bei Feuerwehr- und Klinikverantwortlichen.
  • Familienkontrolle und Langfristfokus: Die dominierende Stellung der Gründerfamilie begünstigt strategische Geduld und die Bereitschaft zu kontinuierlichen Investitionen in Qualität und Innovation.
Diese Moats bieten keinen vollständigen Schutz vor zyklischen Nachfrageschwankungen oder regulatorischen Änderungen, stabilisieren jedoch die Wettbewerbsposition im Zeitverlauf.

Wettbewerbsumfeld

Drägerwerk agiert in einem fragmentierten, aber von einigen globalen Schwergewichten dominierten Umfeld. Im Bereich Medizintechnik konkurriert das Unternehmen mit Multinationals wie GE HealthCare, Philips, Siemens Healthineers, Medtronic und Getinge, die teilweise breiter aufgestellt sind und Skalenvorteile in Beschaffung und Forschung nutzen. In der Sicherheitstechnik trifft Drägerwerk auf Wettbewerber wie Honeywell, MSA Safety, 3M (inklusive Scott Safety), sowie spezialisierte Anbieter regionaler Ausrichtung. Der Wettbewerb erfolgt weniger über kurzfristige Preisaktionen, sondern stärker über Normenkonformität, Servicequalität, Zuverlässigkeit, Lebenszykluskosten und die Fähigkeit, umfassende Systemlösungen anzubieten. Zunehmend gewinnen auch Software, Datenanalyse und Konnektivität an Bedeutung, was das Rennen um digitale Plattformen im Klinik- und Industrieumfeld verschärft.

Management, Governance und Strategie

Die Unternehmensführung von Drägerwerk wird durch die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien sowie die starke Stellung der Gründerfamilie geprägt. Die Familie hält über eine Holdinggesellschaft die Kontrolle über die Stammaktien, während die Vorzugsaktien ohne Stimmrecht an der Börse gehandelt werden. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Differenzierung, Qualität und organischem Wachstum basiert. Zentrale strategische Pfeiler sind:
  • kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung mit Fokus auf Patientensicherheit, Arbeitssicherheit und Digitalisierung
  • Ausbau von Service- und Softwareerlösen zur Erhöhung des Anteils wiederkehrender Umsätze
  • Stärkung der internationalen Präsenz, insbesondere in wachstumsstarken Schwellenländern
  • Steigerung der operativen Effizienz durch Standardisierung, modulare Plattformen und Supply-Chain-Optimierung
Die Governance-Struktur mit starker Familienbeteiligung begrenzt kurzfristige Akquisitionsexzesse, reduziert jedoch die Einflussmöglichkeiten externer Aktionäre auf strategische Eckentscheidungen.

Branche und regionale Präsenz

Drägerwerk ist in zwei strukturell unterschiedlichen, jedoch komplementären Branchen tätig. Die Medizintechnikbranche profitiert langfristig von demografischen Effekten, steigenden Gesundheitsausgaben und einer wachsenden Bedeutung intensiver und qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung. Gleichzeitig ist der Sektor stark reguliert, politisch sensibel und von Budgetrestriktionen öffentlicher Gesundheitssysteme abhängig. Die Sicherheitstechnikbranche wird von Industrieinvestitionen, regulatorischen Vorgaben zum Arbeitsschutz, Umweltauflagen und steigender Komplexität industrieller Anlagen beeinflusst. Langfristig stützen verschärfte Sicherheitsstandards und der Trend zu präventiver Risikosteuerung die Nachfrage. Regional ist Drägerwerk historisch stark in Europa, insbesondere in Deutschland, verankert, hat jedoch seine Präsenz in Nordamerika, Asien-Pazifik, Lateinamerika und im Mittleren Osten sukzessive ausgebaut. Schwellenländer bieten strukturelles Wachstum, sind aber von politischer Volatilität, Währungsrisiken und teilweise unsicheren regulatorischen Rahmenbedingungen geprägt.

Unternehmensgeschichte

Drägerwerk wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Lübeck gegründet und entwickelte sich ursprünglich als Hersteller von Atem- und Gastechnik. Bereits früh spezialisierte sich das Unternehmen auf Anwendungen, in denen kontrollierte Gasführung und zuverlässige Messung entscheidend waren, etwa in der Tauch- und Atemschutztechnik. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts expandierte Drägerwerk sukzessive in die Bereiche Medizintechnik, Anästhesie und Intensivbeatmung. Die Firma spielte eine Rolle bei der Entwicklung moderner Klinikstandards und etablierte sich als einer der wichtigen europäischen Anbieter von Beatmungs- und Narkosegeräten. Parallel dazu wurde die Sicherheitstechnik für Bergbau, Feuerwehr, Industrie und Marine kontinuierlich ausgebaut. Über die Jahrzehnte hinweg blieb die Familie eng mit dem Unternehmen verbunden, was zu einer vergleichsweise konsistenten, technologieorientierten Entwicklung führte. Der Gang an die Börse ermöglichte die Finanzierung von Internationalisierung und Erweiterung der Produktionskapazitäten, ohne die familiäre Kontrollstruktur grundsätzlich aufzugeben.

Besonderheiten der Unternehmensstruktur

Eine zentrale Besonderheit von Drägerwerk ist die duale Aktienstruktur mit stimmberechtigten Stammaktien und stimmrechtslosen Vorzugsaktien. Diese Konstruktion erlaubt es der Familie, die strategische Kontrolle zu behalten, während sich externe Investoren über die Vorzugsaktien beteiligen. Die rechtliche Ausgestaltung als KGaA führt dazu, dass die Komplementärin die Geschäftsführung verantwortet, während die Aktionäre eine vergleichsweise eingeschränkte Einflussmöglichkeit auf die operative Leitung haben. Darüber hinaus ist Drägerwerk stark in Lübeck verwurzelt und hält wesentliche F&E-Kapazitäten in Deutschland. Die Unternehmenskultur ist ingeneursgetrieben und langfristig ausgerichtet, mit hohem Stellenwert für Qualitätsmanagement, Zertifizierungen und regulatorische Compliance. In Krisensituationen, etwa bei Pandemien oder industriellen Großunfällen, gehört Drägerwerk typischerweise zu den Unternehmen, die kurzfristig stark nachgefragte Produkte wie Beatmungsgeräte oder Atemschutzsysteme bereitstellen müssen, was eine besondere operative Belastbarkeit erfordert.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers lassen sich die Hauptchancen von Drägerwerk wie folgt zusammenfassen:
  • Defensive Endmärkte: Medizinische Versorgung und Arbeitssicherheit weisen strukturell relativ stabile Grundbedürfnisse auf, die nur begrenzt konjunkturabhängig sind.
  • Demografischer Rückenwind: Eine alternde Bevölkerung, zunehmende Intensivmedizin und höhere Anforderungen an Klinikstandards stützen die Nachfrage nach Medizintechnik.
  • Strengere Sicherheits- und Umweltauflagen: Regulatorische Verschärfungen in Industrie, Chemie und Energiebranche erhöhen den Bedarf an Gasmesstechnik, Atemschutz und Sicherheitssystemen.
  • Hohe Markteintrittsbarrieren: Zulassungshürden, Qualitätsanforderungen und die Notwendigkeit eines globalen Service-Netzwerks schützen etablierte Anbieter.
  • Starke Marke und installierte Basis: Die tiefe Verankerung in Krankenhäusern und bei Feuerwehren sowie langjährige Kundenbeziehungen wirken stabilisierend.
Diese Faktoren können bei erfolgreicher Umsetzung der Unternehmensstrategie zu einem robusten, langfristig tragfähigen Geschäftsprofil beitragen, ohne jedoch Ertragsschwankungen gänzlich auszuschließen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig bestehen für ein Investment in die Vorzugsaktien der Drägerwerk AG & Co. KGaA mehrere relevante Risiken:
  • Regulatorische und politische Risiken: Änderungen in Gesundheits- und Sicherheitsregulierung, Vergütungsstrukturen und Beschaffungsrichtlinien öffentlicher Einrichtungen können die Nachfrage und Margen beeinflussen.
  • Wettbewerbsdruck durch Großkonzerne: Finanzkräftige Wettbewerber mit breiterem Portfolio und globalen Plattformen können Preisdruck ausüben oder technologische Paradigmenwechsel vorantreiben.
  • Zyklizität in der Industrie-Sicherheitstechnik: Investitionszurückhaltung in der Industrie, etwa bei Rohstoff- oder Konjunkturkrisen, kann Auftragsvolumina und Auslastung spürbar beeinträchtigen.
  • Währungs- und Länderrisiken: Die internationale Ausrichtung führt zu Exponierung gegenüber Wechselkursschwankungen, Handelskonflikten und geopolitischen Spannungen.
  • Governance-Risiko und Minderheitenschutz: Die starke familiäre Kontrolle und die KGaA-Struktur begrenzen den Einfluss externer Investoren, was in strategischen Fragen zu Interessenkonflikten führen kann.
  • Technologischer Wandel und Digitalisierung: Versäumnisse bei der Entwicklung innovativer Softwarelösungen, vernetzter Systeme oder datenbasierter Services könnten die relative Wettbewerbsposition schwächen.
Für konservative Anleger ergibt sich damit ein Profil, das von strukturellen Stärken in sicherheitskritischen Nischen geprägt ist, gleichzeitig aber eine sorgfältige Beobachtung von Governance, Regulierung und technologischem Wandel erfordert, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet wird.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 73,10 € / 73,60 €
Spread +0,68%
Schluss Vortag 72,80 €
Gehandelte Stücke 2.187
Tagesvolumen Vortag 81.411,9 €
Tagestief 72,30 €
Tageshoch 73,90 €
52W-Tief 47,25 €
52W-Hoch 77,50 €
Jahrestief 68,00 €
Jahreshoch 73,50 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Drägerwerk Vz Aktie heute gestiegen?

  • Die Drägerwerk AG hat in der letzten Woche ihre Quartalszahlen veröffentlicht, die für Investoren von großem Interesse sind.
  • Die Analysten zeigen sich optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Entwicklungen, insbesondere im Bereich medizinischer Technologien.
  • Es gibt positive Rückmeldungen zur Produktinnovationen, die Drägerwerk kürzlich vorgestellt hat, insbesondere im Hinblick auf Sicherheitssysteme.
  • Die Unternehmensführung hebt die robuste Nachfrage in den Kernmärkten hervor, was auf ein starkes Wachstum hindeutet.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 3.371 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 205,83 €
Jahresüberschuss in Mio. 124,76 €
Umsatz je Aktie 179,68 €
Gewinn je Aktie 6,63 €
Gewinnrendite +8,13%
Umsatzrendite +3,69%
Return on Investment +4,03%
Marktkapitalisierung in Mio. 872,34 €
KGV (Kurs/Gewinn) 7,01
KBV (Kurs/Buchwert) 0,57
KUV (Kurs/Umsatz) 0,26
Eigenkapitalrendite +8,10%
Eigenkapitalquote +49,63%
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Derivate

Anlageprodukte (1)
Bonus-Zertifikate 1
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 2 Jahre
Keine Senkung seit 6 Jahre
Stabilität der Dividende 0,33 (max 1,00)
Jährlicher 97,21% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 35,24% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 30,3% (auf den Gewinn/FFO)
quote 27% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -5,58%

Dividenden Historie

Datum Dividende
12.05.2025 1,97 €
09.05.2024 1,80 €
08.05.2023 0,13 €
09.05.2022 0,13 €
10.05.2021 0,19 €
01.10.2020 0,19 €
13.05.2019 0,19 €
07.05.2018 0,46 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Die Drägerwerk Vz Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
76,00 € 73,10 € +3,97%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 73,40 € +1,10%
72,60 € 19:31
Frankfurt 72,40 € -0,41%
72,70 € 08:01
Hamburg 72,50 € +0,83%
71,90 € 08:00
Hannover 72,50 € +0,42%
72,20 € 08:16
München 72,70 € +1,11%
71,90 € 09:05
Stuttgart 73,10 € +0,55%
72,70 € 21:01
Xetra 73,90 € +1,09%
73,10 € 17:35
L&S RT 73,35 € +0,89%
72,70 € 21:23
Wien 73,70 € +1,66%
72,50 € 17:32
Nasdaq OTC Other 81,00 $ -2,62%
83,18 $ 31.12.25
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 73,50 € +0,96%
72,80 € 20:28
Quotrix 72,70 € +0,83%
72,10 € 07:27
Gettex 73,60 € +0,82%
73,00 € 20:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
08.01.26 73,30 142 T
07.01.26 72,80 81 T
06.01.26 71,80 166 T
05.01.26 70,00 60 T
02.01.26 68,50 66 T
30.12.25 69,20 63 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 69,20 € +5,92%
1 Monat 67,60 € +8,43%
6 Monate 66,10 € +10,89%
1 Jahr 47,35 € +54,80%
5 Jahre 64,70 € +13,29%

Unternehmensprofil Drägerwerk AG & Co. KGaA Vz

Drägerwerk AG & Co. KGaA Vz ist ein traditionsreicher, familiengeprägter Anbieter von sicherheitskritischer Medizintechnik und Sicherheitstechnik mit globaler Präsenz. Der Konzern fokussiert sich auf hochregulierte Nischen, in denen Zuverlässigkeit, Normenkonformität und langfristige Serviceverträge zentrale Werttreiber darstellen. Für konservative Anleger ist insbesondere die Kombination aus starker Marke, hoher technischer Eintrittsbarriere und vergleichsweise defensiver Endnachfrage in den Segmenten Krankenhaus, Rettungsdienst, Industrie und Behörden relevant.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Drägerwerk basiert auf der Entwicklung, Produktion und dem weltweiten Vertrieb von medizinischen Systemlösungen sowie sicherheitstechnischen Produkten zur Gasmesstechnik, Atemschutz und Personensicherheit. Der Konzern erwirtschaftet wiederkehrende Erlöse durch ein ausgeprägtes After-Sales-Geschäft, das Wartung, Kalibrierung, Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien und Schulungen umfasst. Charakteristisch ist ein hoher Anteil an projektbezogenen Systeminstallationen in Kliniken und bei industriellen Großkunden, der durch langfristige Serviceverträge ergänzt wird. Die Wertschöpfungskette umfasst eigene F&E-Kapazitäten, Fertigungsstandorte in Europa, Amerika und Asien sowie ein dichtes Netz eigener Vertriebs- und Servicegesellschaften. Das Geschäftsmodell zielt auf stabile Kundenbeziehungen, hohe Switching-Kosten und eine starke Verankerung in kritischen Infrastrukturen.

Mission und Unternehmensleitbild

Die Unternehmensmission lässt sich prägnant als Beitrag zum Schutz, zur Unterstützung und zum Retten von Leben beschreiben. Drägerwerk sieht sich als sicherheits- und gesundheitsorientierter Technologieführer, der mit zuverlässigen Systemen die Patientensicherheit, die Arbeitssicherheit und den Umweltschutz erhöht. Im Zentrum steht ein langfristig angelegtes, wertebasiertes Leitbild mit Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit, Compliance und partnerschaftlicher Kundenbeziehung. Die Mission wird durch eine auf Langfristigkeit ausgerichtete Eigentümerstruktur untermauert, bei der die Stimmrechtsmehrheit von einer Familiengesellschaft gehalten wird, was strategische Kontinuität und geringe Quartalsfixierung begünstigt.

Produkte und Dienstleistungen

Drägerwerk gliedert sein Angebot in zwei große Produktwelten: Medizintechnik und Sicherheitstechnik. Im Bereich Medizintechnik gehören insbesondere folgende Produktgruppen zum Portfolio:
  • Beatmungsgeräte für Intensiv- und Anästhesieanwendungen
  • Narkosearbeitsplätze und Geräte für die OP-Organisation
  • Monitoring-Systeme zur Überwachung vitaler Parameter
  • Wärmemanagement und Inkubatoren für Neonatologie
  • Gasanlagen für Krankenhäuser und klinische Gasversorgungssysteme
Im Bereich Sicherheitstechnik bietet das Unternehmen insbesondere:
  • Gasmesstechnik für toxische und brennbare Gase, stationär und mobil
  • Atemschutzgeräte und Filtertechnik für Industrie, Feuerwehr und Katastrophenschutz
  • Personen- und Anlagensicherheitssysteme für Öl- und Gasindustrie, Chemie, Bergbau und maritime Anwendungen
  • Ausstattung für Feuerwehren, inklusive Wärmebildkameras und Einsatzmanagement
Ergänzend bewirtschaftet Drägerwerk ein umfangreiches Service- und Dienstleistungsgeschäft. Dazu zählen Installationsleistungen, Inbetriebnahmen, sicherheitstechnische Prüfungen, Software-Updates, Schulungen für medizinisches und technisches Personal sowie Beratungsleistungen zur Einhaltung internationaler Normen. Dieses Servicegeschäft erhöht die Kundenbindung und stabilisiert den Cashflow über den Lebenszyklus der Systeme.

Business Units und Segmentstruktur

Operativ wird Drägerwerk im Wesentlichen in zwei Segmente unterteilt:
  • Medizinische Sparte: Fokussiert auf Intensivmedizin, Anästhesie, Perinatalmedizin und vernetzte klinische Arbeitsplätze. Zielkunden sind Krankenhäuser, Klinikketten, Universitätskliniken und Rettungsdienste.
  • Sicherheitstechnik-Sparte: Konzentriert sich auf industrielle Sicherheitslösungen, Atemschutz, Gasmesstechnik und Feuerwehrtechnik. Hauptkunden sind Industrieunternehmen, Öl- und Gasförderer, Chemiekonzerne, Energieversorger, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
Innerhalb dieser Sparten wird häufig weiter nach Produktgruppen, Regionen und Applikationen strukturiert, um regulatorische Besonderheiten und unterschiedliche Investitionszyklen abzubilden. Die Kombination aus medizinischen und industriellen Sicherheitsanwendungen erlaubt eine gewisse Diversifikation der Endmärkte.

Alleinstellungsmerkmale

Drägerwerk verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale im globalen Wettbewerb. Die Marke Dräger steht seit Jahrzehnten für hohe Produktsicherheit, technische Zuverlässigkeit und normgerechte Lösungen in kritischen Anwendungen. Das Unternehmen verbindet Systemintegration (z. B. komplette OP-Lösungen oder Sicherheitssysteme für Industrieanlagen) mit gerätebezogener Spezialkompetenz in der Atemgasführung und Gasmesstechnik. Eine Besonderheit ist die starke Fokussierung auf lebens- und sicherheitsrelevante Anwendungen, in denen Fehlfunktionen erhebliche Konsequenzen haben und Kunden eine sehr geringe Fehlertoleranz aufweisen. Zudem ist Drägerwerk in vielen Kliniken und Feuerwehren als Standardausrüster etabliert, was Synergien bei Schulung, Wartung und Logistik schafft. Die Kombination aus Hardware, Software, Vernetzung und Service generiert integrierte Lösungen, die über reine Einzelgeräte hinausgehen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die defensiven Eigenschaften des Geschäftsmodells werden durch mehrere Burggräben gestützt:
  • Regulatorische Eintrittsbarrieren: Medizintechnik und sicherheitsrelevante Produkte unterliegen strengen Zulassungs-, Zertifizierungs- und Auditprozessen. Dies erschwert Markteintritte neuer Anbieter und schützt etablierte Player.
  • Technische Komplexität und F&E-Kompetenz: Langjährige Erfahrung in Atemgasführung, Sensorik, Softwareintegration und klinischen Workflows schafft Know-how, das nur schwer replizierbar ist.
  • Installierte Basis und Servicebindung: Eine große, global verteilte Gerätebasis und langfristige Wartungsverträge führen zu hohen Switching-Kosten, da ein Systemwechsel Schulungsaufwand, Risiko und Investitionskosten verursacht.
  • Marke und Reputation: In sicherheitskritischen Umgebungen zählen Referenzen und Vertrauen. Drägerwerk profitiert von seiner Historie als verlässlicher Anbieter, insbesondere bei Feuerwehr- und Klinikverantwortlichen.
  • Familienkontrolle und Langfristfokus: Die dominierende Stellung der Gründerfamilie begünstigt strategische Geduld und die Bereitschaft zu kontinuierlichen Investitionen in Qualität und Innovation.
Diese Moats bieten keinen vollständigen Schutz vor zyklischen Nachfrageschwankungen oder regulatorischen Änderungen, stabilisieren jedoch die Wettbewerbsposition im Zeitverlauf.

Wettbewerbsumfeld

Drägerwerk agiert in einem fragmentierten, aber von einigen globalen Schwergewichten dominierten Umfeld. Im Bereich Medizintechnik konkurriert das Unternehmen mit Multinationals wie GE HealthCare, Philips, Siemens Healthineers, Medtronic und Getinge, die teilweise breiter aufgestellt sind und Skalenvorteile in Beschaffung und Forschung nutzen. In der Sicherheitstechnik trifft Drägerwerk auf Wettbewerber wie Honeywell, MSA Safety, 3M (inklusive Scott Safety), sowie spezialisierte Anbieter regionaler Ausrichtung. Der Wettbewerb erfolgt weniger über kurzfristige Preisaktionen, sondern stärker über Normenkonformität, Servicequalität, Zuverlässigkeit, Lebenszykluskosten und die Fähigkeit, umfassende Systemlösungen anzubieten. Zunehmend gewinnen auch Software, Datenanalyse und Konnektivität an Bedeutung, was das Rennen um digitale Plattformen im Klinik- und Industrieumfeld verschärft.

Management, Governance und Strategie

Die Unternehmensführung von Drägerwerk wird durch die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien sowie die starke Stellung der Gründerfamilie geprägt. Die Familie hält über eine Holdinggesellschaft die Kontrolle über die Stammaktien, während die Vorzugsaktien ohne Stimmrecht an der Börse gehandelt werden. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Differenzierung, Qualität und organischem Wachstum basiert. Zentrale strategische Pfeiler sind:
  • kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung mit Fokus auf Patientensicherheit, Arbeitssicherheit und Digitalisierung
  • Ausbau von Service- und Softwareerlösen zur Erhöhung des Anteils wiederkehrender Umsätze
  • Stärkung der internationalen Präsenz, insbesondere in wachstumsstarken Schwellenländern
  • Steigerung der operativen Effizienz durch Standardisierung, modulare Plattformen und Supply-Chain-Optimierung
Die Governance-Struktur mit starker Familienbeteiligung begrenzt kurzfristige Akquisitionsexzesse, reduziert jedoch die Einflussmöglichkeiten externer Aktionäre auf strategische Eckentscheidungen.

Branche und regionale Präsenz

Drägerwerk ist in zwei strukturell unterschiedlichen, jedoch komplementären Branchen tätig. Die Medizintechnikbranche profitiert langfristig von demografischen Effekten, steigenden Gesundheitsausgaben und einer wachsenden Bedeutung intensiver und qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung. Gleichzeitig ist der Sektor stark reguliert, politisch sensibel und von Budgetrestriktionen öffentlicher Gesundheitssysteme abhängig. Die Sicherheitstechnikbranche wird von Industrieinvestitionen, regulatorischen Vorgaben zum Arbeitsschutz, Umweltauflagen und steigender Komplexität industrieller Anlagen beeinflusst. Langfristig stützen verschärfte Sicherheitsstandards und der Trend zu präventiver Risikosteuerung die Nachfrage. Regional ist Drägerwerk historisch stark in Europa, insbesondere in Deutschland, verankert, hat jedoch seine Präsenz in Nordamerika, Asien-Pazifik, Lateinamerika und im Mittleren Osten sukzessive ausgebaut. Schwellenländer bieten strukturelles Wachstum, sind aber von politischer Volatilität, Währungsrisiken und teilweise unsicheren regulatorischen Rahmenbedingungen geprägt.

Unternehmensgeschichte

Drägerwerk wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Lübeck gegründet und entwickelte sich ursprünglich als Hersteller von Atem- und Gastechnik. Bereits früh spezialisierte sich das Unternehmen auf Anwendungen, in denen kontrollierte Gasführung und zuverlässige Messung entscheidend waren, etwa in der Tauch- und Atemschutztechnik. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts expandierte Drägerwerk sukzessive in die Bereiche Medizintechnik, Anästhesie und Intensivbeatmung. Die Firma spielte eine Rolle bei der Entwicklung moderner Klinikstandards und etablierte sich als einer der wichtigen europäischen Anbieter von Beatmungs- und Narkosegeräten. Parallel dazu wurde die Sicherheitstechnik für Bergbau, Feuerwehr, Industrie und Marine kontinuierlich ausgebaut. Über die Jahrzehnte hinweg blieb die Familie eng mit dem Unternehmen verbunden, was zu einer vergleichsweise konsistenten, technologieorientierten Entwicklung führte. Der Gang an die Börse ermöglichte die Finanzierung von Internationalisierung und Erweiterung der Produktionskapazitäten, ohne die familiäre Kontrollstruktur grundsätzlich aufzugeben.

Besonderheiten der Unternehmensstruktur

Eine zentrale Besonderheit von Drägerwerk ist die duale Aktienstruktur mit stimmberechtigten Stammaktien und stimmrechtslosen Vorzugsaktien. Diese Konstruktion erlaubt es der Familie, die strategische Kontrolle zu behalten, während sich externe Investoren über die Vorzugsaktien beteiligen. Die rechtliche Ausgestaltung als KGaA führt dazu, dass die Komplementärin die Geschäftsführung verantwortet, während die Aktionäre eine vergleichsweise eingeschränkte Einflussmöglichkeit auf die operative Leitung haben. Darüber hinaus ist Drägerwerk stark in Lübeck verwurzelt und hält wesentliche F&E-Kapazitäten in Deutschland. Die Unternehmenskultur ist ingeneursgetrieben und langfristig ausgerichtet, mit hohem Stellenwert für Qualitätsmanagement, Zertifizierungen und regulatorische Compliance. In Krisensituationen, etwa bei Pandemien oder industriellen Großunfällen, gehört Drägerwerk typischerweise zu den Unternehmen, die kurzfristig stark nachgefragte Produkte wie Beatmungsgeräte oder Atemschutzsysteme bereitstellen müssen, was eine besondere operative Belastbarkeit erfordert.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers lassen sich die Hauptchancen von Drägerwerk wie folgt zusammenfassen:
  • Defensive Endmärkte: Medizinische Versorgung und Arbeitssicherheit weisen strukturell relativ stabile Grundbedürfnisse auf, die nur begrenzt konjunkturabhängig sind.
  • Demografischer Rückenwind: Eine alternde Bevölkerung, zunehmende Intensivmedizin und höhere Anforderungen an Klinikstandards stützen die Nachfrage nach Medizintechnik.
  • Strengere Sicherheits- und Umweltauflagen: Regulatorische Verschärfungen in Industrie, Chemie und Energiebranche erhöhen den Bedarf an Gasmesstechnik, Atemschutz und Sicherheitssystemen.
  • Hohe Markteintrittsbarrieren: Zulassungshürden, Qualitätsanforderungen und die Notwendigkeit eines globalen Service-Netzwerks schützen etablierte Anbieter.
  • Starke Marke und installierte Basis: Die tiefe Verankerung in Krankenhäusern und bei Feuerwehren sowie langjährige Kundenbeziehungen wirken stabilisierend.
Diese Faktoren können bei erfolgreicher Umsetzung der Unternehmensstrategie zu einem robusten, langfristig tragfähigen Geschäftsprofil beitragen, ohne jedoch Ertragsschwankungen gänzlich auszuschließen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig bestehen für ein Investment in die Vorzugsaktien der Drägerwerk AG & Co. KGaA mehrere relevante Risiken:
  • Regulatorische und politische Risiken: Änderungen in Gesundheits- und Sicherheitsregulierung, Vergütungsstrukturen und Beschaffungsrichtlinien öffentlicher Einrichtungen können die Nachfrage und Margen beeinflussen.
  • Wettbewerbsdruck durch Großkonzerne: Finanzkräftige Wettbewerber mit breiterem Portfolio und globalen Plattformen können Preisdruck ausüben oder technologische Paradigmenwechsel vorantreiben.
  • Zyklizität in der Industrie-Sicherheitstechnik: Investitionszurückhaltung in der Industrie, etwa bei Rohstoff- oder Konjunkturkrisen, kann Auftragsvolumina und Auslastung spürbar beeinträchtigen.
  • Währungs- und Länderrisiken: Die internationale Ausrichtung führt zu Exponierung gegenüber Wechselkursschwankungen, Handelskonflikten und geopolitischen Spannungen.
  • Governance-Risiko und Minderheitenschutz: Die starke familiäre Kontrolle und die KGaA-Struktur begrenzen den Einfluss externer Investoren, was in strategischen Fragen zu Interessenkonflikten führen kann.
  • Technologischer Wandel und Digitalisierung: Versäumnisse bei der Entwicklung innovativer Softwarelösungen, vernetzter Systeme oder datenbasierter Services könnten die relative Wettbewerbsposition schwächen.
Für konservative Anleger ergibt sich damit ein Profil, das von strukturellen Stärken in sicherheitskritischen Nischen geprägt ist, gleichzeitig aber eine sorgfältige Beobachtung von Governance, Regulierung und technologischem Wandel erfordert, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet wird.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,17 Mrd. €
Aktienanzahl 18,76 Mio.
Streubesitz 69,79%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Vorzugsaktie

Aktionärsstruktur

+30,21% Weitere
+69,79% Streubesitz

Community-Beiträge zu Drägerwerk AG & Co. KGaA Vz

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huey
Da sitzt ja richtig Druck im Kessel!
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Rambokrypto
Wenn
wir heute über 80 schließen haben wir ein schönes Kaufsignal!
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Rambokrypto
Zumindest
hatte er zwischenzeitlich eine Erleuchtung, IR arbeitet immer noch im Dunkeln. Ist auch egal was die sagen, ich nehme es nur zur Kenntnis, Entscheidungen treffe ich selbst. Wenn es dann schief geht, weiß ich aber ganz sicher in welchen A... ich beißen muss.
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saluki
"Analysten" - heute
Analyst Aliaksandr Halitsa von Hauck & Aufhäuser empfahl Dräger-Papiere mit einem Kursziel von 95 Euro. Im Zuge der Corona-Krise dürften die Anleger ihre Meinung über die wichtige Rolle des Unternehmens als Zulieferer von Gesundheits-Infrastruktur geändert haben, so der Experte. Beispiellose Nachfrage treibe Umsätze und Gewinne in den kommenden Jahren. Mit seinem Kursziel ist Halitsa nun besonders optimistisch. Mitte Februar hatte er die Papiere noch bei 38 Euro fair bewertet gesehen und mit "Sell" eingestuft./ag/fba Am Beispiel von Halista, wird hier bestätigt, wie dumm die "Hellseher" sind. Manchmal macht sich aber die Dummheit zunutze, wenn du eine gute Aktie günstig kaufen möchtest.
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Häufig gestellte Fragen zur Drägerwerk Vz Aktie und zum Drägerwerk Vz Kurs

Der aktuelle Kurs der Drägerwerk Vz Aktie liegt bei 73,50 €.

Für 1.000€ kann man sich 13,61 Drägerwerk Vz Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Drägerwerk Vz Aktie lautet DRWKF.

Die 1 Monats-Performance der Drägerwerk Vz Aktie beträgt aktuell 8,43%.

Die 1 Jahres-Performance der Drägerwerk Vz Aktie beträgt aktuell 54,80%.

Der Aktienkurs der Drägerwerk Vz Aktie liegt aktuell bei 73,50 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 8,43% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Drägerwerk Vz eine Wertentwicklung von 12,08% aus und über 6 Monate sind es 10,89%.

Das 52-Wochen-Hoch der Drägerwerk Vz Aktie liegt bei 77,50 €.

Das 52-Wochen-Tief der Drägerwerk Vz Aktie liegt bei 47,25 €.

Das Allzeithoch von Drägerwerk Vz liegt bei 123,50 €.

Das Allzeittief von Drägerwerk Vz liegt bei 37,80 €.

Die Volatilität der Drägerwerk Vz Aktie liegt derzeit bei 34,14%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Drägerwerk Vz in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 76,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +3,97%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 76,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +3,97%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Drägerwerk Vz Kursziel beträgt 76,00 €. Das ist +3,97% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Drägerwerk Vz 1 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Drägerwerk Vz Kursziel beträgt 76,00 €. Das ist +3,97% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Drägerwerk Vz 1 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 76,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +3,97%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Drägerwerk Vz Aktie bei 76,00 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Drägerwerk Vz Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,17 Mrd. €

Insgesamt sind 18,8 Mio Drägerwerk Vz Aktien im Umlauf.

Am 16.12.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 16.12.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Drägerwerk Vz bei 60%. Erfahre hier mehr

Drägerwerk Vz hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Drägerwerk Vz gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Das KGV der Drägerwerk Vz Aktie beträgt 7,01.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Drägerwerk Vz betrug 3.370.880.000 €.

Die nächsten Termine von Drägerwerk Vz sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Drägerwerk Vz zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 12.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,97 € gezahlt.

Zuletzt hat Drägerwerk Vz am 12.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,97 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,72%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Drägerwerk Vz wurde am 12.05.2025 in Höhe von 1,97 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,72%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 12.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,97 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.