Thyssenkrupp Nucera AG

Aktie
WKN:  NCA000 ISIN:  DE000NCA0001 US-Symbol:  THYKF Branche:  Maschinen Land:  Deutschland
8,41 €
-0,09 €
-1,06%
08:00:33 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,11 Mrd. €
Streubesitz
8,01%
KGV
258
Nachhaltigkeits-Score
56 %
Thyssenkrupp Nucera Aktie Chart

Thyssenkrupp Nucera Unternehmensbeschreibung

Thyssenkrupp Nucera AG ist ein auf industrielle Elektrolyse-Technologie spezialisierter Anlagenbauer mit Fokus auf großskalige Wasserstoffproduktion. Das Unternehmen adressiert die Dekarbonisierung energieintensiver Branchen, indem es schlüsselfertige Elektrolyseure und Engineering-Dienstleistungen für die Chlor-Alkali-Industrie sowie für grünen Wasserstoff anbietet. Als Joint Venture von Thyssenkrupp AG und Industrie De Nora vereint Thyssenkrupp Nucera langjährige Erfahrung im klassischen Chemieanlagenbau mit elektrochemischem Know-how und positioniert sich als Technologielieferant für die entstehende Wasserstoffwirtschaft in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und ausgewählten asiatischen Märkten.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell basiert auf dem Verkauf von Elektrolyse-Anlagen, der Lizenzierung von Technologien, EPC-ähnlichen Projektleistungen sowie laufenden Service- und Modernisierungsaufträgen. Im Kern kombiniert das Unternehmen Engineering, Beschaffung und teilweise Bauüberwachung (EPCm) mit Prozessdesign, Stack-Technologie und Systemintegration. Erlöse entstehen über:
  • Planung und Auslegung großer Elektrolyse-Anlagen für Chemie- und Energieunternehmen
  • Lieferung von Elektrolyseuren und Komponenten inklusive Stack-Technologie
  • Projektmanagement, Inbetriebnahme und technische Optimierung
  • Retrofit- und Upgrade-Projekte bestehender Chlor-Alkali-Anlagen
  • Serviceverträge, Wartung, Ersatzteile und Performance-Optimierung
Die Wertschöpfungstiefe liegt vor allem im proprietären Prozess-Know-how, in der Elektroden- und Zelltechnologie sowie in der Systemintegration großer Anlagenverbünde. Thyssenkrupp Nucera agiert überwiegend im B2B-Projektgeschäft mit langen Vorlaufzeiten, hohen Ticketgrößen und langfristigen Kundenbeziehungen zu globalen Chemie-, Stahl- und Energieunternehmen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Thyssenkrupp Nucera besteht darin, industrielle Dekarbonisierung durch skalierbare Elektrolyse-Technologie wirtschaftlich zu ermöglichen. Das Unternehmen will einen Beitrag zu einer klimaneutralen Industrie leisten, indem es die Kosten für grünen Wasserstoff durch technologische Effizienzgewinne und industrielle Skalierung senkt. Strategisch verfolgt das Management drei Kernziele:
  • Ausbau der Marktführerschaft im Chlor-Alkali-Geschäft durch Modernisierung, Effizienzsteigerung und digitale Services
  • Beschleunigte Industrialisierung der Alkaline-Water-Electrolysis für grünen Wasserstoff in Gigawatt-Dimensionen
  • Ausbau globaler Partnerschaften entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette, insbesondere mit Energieversorgern, Anlagenbauern und Infrastrukturbetreibern
Die Mission ist stark mit industriepolitischen Programmen in der EU, den USA und im Nahen Osten verknüpft, wo Förderregime, Wasserstoffstrategien und Carbon-Pricing-Mechanismen die Nachfrage nach großskaligen Elektrolyseuren beeinflussen.

Produkte, Technologien und Dienstleistungen

Das Produktportfolio umfasst primär zwei technologiegetriebene Segmente:
  • Chlor-Alkali-Elektrolyse: Komplettanlagen und Technologiepakete für die Herstellung von Chlor, Natronlauge und Wasserstoff auf Basis Membran-Elektrolyse. Hier spielt Thyssenkrupp Nucera eine etablierte Rolle als Anbieter von großindustriellen Referenzanlagen.
  • Alkaline-Wasser-Elektrolyse (AWE): Großskalige Module für die Produktion von grünem Wasserstoff aus erneuerbarem Strom. Die Module sind für Multi-Hundert-Megawatt- bis Gigawatt-Projekte ausgelegt und zielen auf Anwendungen in Stahl, Chemie, Raffinerien und Ammoniakproduktion.
Ergänzend bietet das Unternehmen:
  • Basic- und Detail-Engineering für Elektrolyse-Anlagen
  • Prozess- und Leistungsoptimierung bestehender Anlagen
  • Modernisierungs- und Umrüstungsprojekte, etwa Austausch veralteter Elektrolysetechnologie
  • After-Sales-Services, Wartung, Monitoring und technische Beratung
Technologisch stützt sich das Angebot auf langjährige Betriebserfahrungen, proprietäre Zell- und Elektrodenkonzepte, hohe Energieeffizienz und modulares Anlagen-Design, ausgelegt auf industrielle Dauerlast und hohe Verfügbarkeit.

Geschäftsbereiche und Struktur

Die interne Struktur von Thyssenkrupp Nucera ist marktorientiert entlang der wichtigsten Technologieplattformen und Einsatzfelder ausgerichtet. Im Vordergrund stehen:
  • Der etablierte Bereich für Chlor-Alkali-Elektrolyse, der Modernisierung und Neubau klassischer Chemieanlagen umfasst
  • Der Wachstumsbereich Grüner Wasserstoff mit Fokus auf AWE-Großprojekte für Energie- und Industrieunternehmen
Ergänzend wirken Querschnittsfunktionen wie Engineering, Forschung und Entwicklung sowie Projektmanagement an standortübergreifenden Vorhaben. Regionale Schwerpunkte bilden Europa, Nordamerika, der Nahe Osten und einzelne asiatische Länder, in denen das Unternehmen mit lokalen Tochtergesellschaften, Projektbüros und Partnerschaften präsent ist.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Thyssenkrupp Nucera verfügt über mehrere potenzielle Burggräben, die für konservative Anleger relevant sind. Zentrale Differenzierungsmerkmale sind:
  • Langjährige Referenzen im industriellen Dauerbetrieb von Chlor-Alkali-Anlagen mit hoher Skalierungskompetenz
  • Kombination aus Prozessengineering, Elektrochemie und Großanlagenbau, die hohe Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber schafft
  • Erprobte AWE-Technologie mit Entwicklungsfokus auf Effizienz, Lebensdauer und modulare Erweiterbarkeit
  • Enge Verankerung in industriellen Wertschöpfungsketten durch langjährige Kundenbeziehungen und Projektpartnerschaften
Die technologische Schutzposition beruht auf Prozess-Know-how, proprietären Designparametern, Betriebserfahrung in unterschiedlichen Einsatzumgebungen sowie der Fähigkeit, Projekte im industriellen Maßstab zu planen und zu realisieren. Gleichzeitig sind die Burggräben nicht unantastbar, da technische Sprünge in konkurrierenden Elektrolyse-Technologien, etwa PEM- oder Hochtemperatur-Elektrolyse, die relative Position verändern können.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Der Markt für Elektrolyseure und Wasserstoffinfrastruktur ist fragmentiert, dynamisch und technologieoffen. Zu den wettbewerbsrelevanten Unternehmen zählen internationale Anbieter von Wasser-Elektrolyse, traditionelle Industriegasekonzerne sowie spezialisierte Cleantech-Unternehmen. Vergleichbare Wettbewerber sind unter anderem:
  • Unternehmen mit Fokus auf PEM-Elektrolyse und Systemintegration für Energieversorger
  • Spezialisierte AWE-Anbieter im europäischen und asiatischen Raum
  • Große Industriegasekonzerne, die eigene Elektrolyseprojekte entwickeln und betreiben
  • Anlagenbauer und Engineering-Gesellschaften, die EPC-Leistungen für Wasserstoffprojekte anbieten
Thyssenkrupp Nucera bewegt sich damit in einem Markt, in dem technologische Leistungsfähigkeit, Kostenposition, Projektpipeline, Industrialisierungstempo und Zugang zu Finanzierung eine zentrale Rolle im Wettbewerb um Großaufträge spielen.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Thyssenkrupp Nucera AG ist aus einem Joint Venture von Thyssenkrupp AG und Industrie De Nora hervorgegangen. Beide Unternehmen bleiben wesentliche Ankeraktionäre, was langfristige industrielle Unterstützung und strategische Kontinuität begünstigt. Das Management setzt auf eine Strategie der kontrollierten Skalierung. Schwerpunkte sind:
  • Aufbau einer belastbaren Projekt- und Fertigungskapazität für AWE-Anlagen
  • Stärkung der Profitabilität im etablierten Chlor-Alkali-Geschäft durch Effizienz und Serviceangebote
  • Ausbau globaler Partnerschaften mit Energieversorgern, Industriekonzernen und staatlich unterstützten Wasserstoffprojekten
  • Risikomanagement in Bezug auf Lieferketten, Projektabwicklung und technologische Entwicklung
Für konservative Anleger bedeutet die strategische Ausrichtung eine Balance aus Wachstum in einem neuen Marktsegment und Abstützung auf ein etabliertes industrielles Kerngeschäft.

Branchen- und Regionenanalyse

Thyssenkrupp Nucera agiert im Schnittfeld von Chemieindustrie, erneuerbaren Energien und industrieller Dekarbonisierung. Die Nachfrage nach Elektrolyseuren wird maßgeblich durch:
  • Politische Rahmenbedingungen wie Klimaziele, Emissionshandel und Wasserstoffstrategien
  • Strompreisentwicklung und Verfügbarkeit erneuerbarer Energien
  • Investitionsprogramme für Infrastruktur und grüne Industrieprojekte
getrieben. Europa und einzelne Länder im Nahen Osten sowie in Nordamerika verfolgen ambitionierte Wasserstoff-Programme, die den Markt mittelfristig stützen können. Gleichzeitig bleibt der Markt stark abhängig von regulatorischer Kontinuität, Ausschreibungsdesigns und Fördermechanismen. Regional bestehen Chancen in:
  • Europa mit Fokus auf Stahl, Chemie und Raffinerien
  • Nordamerika durch steuerliche Anreize und Großprojekte im Energie- und Industrieumfeld
  • Golfstaaten, die erneuerbare Ressourcen und Wasserstoffexportmodelle kombinieren
Die Branchenstruktur ist noch nicht ausgereift, Konsolidierungen, Kooperationen und Allianzen sind wahrscheinlich.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Thyssenkrupp Nucera baut auf jahrzehntelanger Erfahrung von Thyssenkrupp im Chemieanlagenbau und von Industrie De Nora in der Elektroden- und Elektrochemietechnologie auf. Die Wurzeln der Aktivitäten liegen im klassischen Chlor-Alkali-Geschäft, in dem über Jahre hinweg Großanlagen weltweit realisiert wurden. Im Zuge der globalen Dekarbonisierungsagenda verlagerte sich der Fokus zunehmend auf grünen Wasserstoff. Die Gründung bzw. Neupositionierung als eigenständige Thyssenkrupp Nucera AG und der Börsengang sollten Transparenz erhöhen, den Zugang zu Wachstumskapital verbessern und die eigenständige Markenbildung im Wasserstoff-Ökosystem unterstützen. Historisch betrachtet hat das Unternehmen eine Evolution vom spezialisierten Technologieanbieter im Chlor-Alkali-Segment hin zu einem zentralen Akteur der aufkommenden Wasserstoffindustrie vollzogen.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von Thyssenkrupp Nucera ist die Kombination aus etablierter Industrieplattform und wachstumsorientierter Technologiestory. Wichtige strukturelle Faktoren sind:
  • Hohe Projektkomplexität, die erfahrenes Risikomanagement in der Abwicklung erfordert
  • Abhängigkeit von Investitionszyklen großer Industriekunden und staatlich gestützter Wasserstoffprojekte
  • Technologieoffenheit des Marktes, die kontinuierliche F&E-Investitionen und Anpassungsfähigkeit verlangt
  • Verzahnung mit den Muttergesellschaften und industriellen Partnern, die Synergien, aber auch Abhängigkeiten erzeugen kann
Für Anleger ist relevant, dass das Geschäftsmodell nicht primär auf kurzfristige Serienfertigung, sondern auf großvolumige, oft komplexe Einzelprojekte ausgerichtet ist. Dies kann zu schwankenden Auftragseingängen und Cashflow-Profilen führen.

Chancen für langfristig orientierte, konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Investors ergeben sich Chancen vor allem aus der strategischen Positionierung im Bereich grüner Wasserstoff und der etablierten Basis im Chlor-Alkali-Geschäft. Mögliche positive Treiber sind:
  • Steigende Nachfrage nach grünem Wasserstoff durch verschärfte Klimaziele in Europa, Nordamerika und ausgewählten Schwellenländern
  • Skalierungseffekte in der AWE-Produktion, die die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber alternativen Technologien verbessern können
  • Langfristige Service- und Modernisierungsaufträge, die wiederkehrende Erlösquellen schaffen
  • Potenzielle industriepolitische Unterstützung durch Förderprogramme, Garantien und langfristige Abnahmeverträge
Für Anleger mit langfristigem Horizont kann die Beteiligung an einem technologischen Schlüsselanbieter der Wasserstoffwirtschaft einen Hebel auf strukturelle Dekarbonisierungstrends bieten, sofern sich die Technologieplattform durchsetzt und relevante Marktanteile gesichert werden.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Dem stehen signifikante Risiken gegenüber, die ein konservativer Investor sorgfältig abwägen sollte. Wesentliche Risikofaktoren sind:
  • Technologierisiko: Fortschritte konkurrierender Elektrolysetechnologien oder alternative Dekarbonisierungspfade können die relative Attraktivität der AWE-Technologie mindern.
  • Regulatorisches Risiko: Änderungen bei Förderprogrammen, Wasserstoffstrategien oder Energiepolitik können Projektpipelines verzögern oder reduzieren.
  • Projekt- und Ausführungsrisiko: Verzögerungen, Kostenüberschreitungen oder veränderte Kundenerwartungen in Großprojekten können Margen und Reputation belasten.
  • Marktzyklizität: Investitionen in industrielle Dekarbonisierung hängen von Konjunktur, Finanzierungskosten und Risikobereitschaft von Industrie und Finanzmärkten ab.
  • Wettbewerbsdruck: Starker Wettbewerb durch etablierte Industrieunternehmen und agile Cleantech-Anbieter kann Preisdruck und erhöhte F&E-Aufwendungen verursachen.
Für konservative Anleger bedeutet dies ein Engagement in einem strukturell attraktiven, aber noch jungen und volatilen Markt. Eine mögliche Beimischung im Portfolio sollte daher stets in Relation zu individueller Risikotragfähigkeit, Diversifikationsgrad und Anlagehorizont betrachtet werden, ohne dass daraus eine Empfehlung abgeleitet werden kann.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 8,50 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag 8.585 €
Tagestief 8,41 €
Tageshoch 8,41 €
52W-Tief 7,305 €
52W-Hoch 11,60 €
Jahrestief 7,495 €
Jahreshoch 9,50 €

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Thyssenkrupp Nucera Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Thyssenkrupp Nucera AG hat in den letzten Tagen positive Rückmeldungen zu seiner Innovationspipeline erhalten, während das Unternehmen seine Fortschritte auf dem Bereich der grünen Wasserstofferzeugung weiter ausbaut.
  • Die Nachfrage nach Wasserstofflösungen steigt, was sich günstig auf die Geschäftsaussichten von Thyssenkrupp Nucera AG auswirkt.
  • Analysten heben hervor, dass Thyssenkrupp Nucera AG gut positioniert ist, um von staatlichen Förderprogrammen im Bereich der erneuerbaren Energien zu profitieren.
  • Die Aktienkurse des Unternehmens haben eine positive Reaktion auf die veröffentlichten Ergebnisse gezeigt, die das Wachstumspotenzial unterstreichen.
Hinweis

Community: Diskussion zur Thyssenkrupp Nucera Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Thyssenkrupp Nucera hat aufgrund eines gescheiterten US‑Projekts und gestiegener Projektkosten seine Umsatz‑ und EBIT‑Prognosen für 2025/26 deutlich gesenkt, wodurch die Aktie spürbar fiel; gleichzeitig erwartet das Management durch Großaufträge (u. a. ein niedriger dreistelliger Millionenauftrag von Moeve) einen deutlich höheren Auftragseingang, dessen Umsatzeffekte allerdings überwiegend erst im Geschäftsjahr 2026/27 realisiert werden sollen.
  • Die Forendiskussion zeigt gespaltene Anlegermeinungen: Manche sehen langfristiges Potenzial und politische bzw. sicherheitspolitische Rückenwinde für Wasserstoffprojekte als Kaufargument, andere bemängeln schwachen Auftragseingang und halten alternative Lösungen für aussichtsreicher, weshalb sie skeptisch sind, an der Seitenlinie bleiben oder Short‑Positionen erwägen.
  • Gleichzeitig prägen branchenweite Impulse — etwa staatliche Förderpakete und strategische Kooperationen (z. B. ITM Power/Rheinmetall), internationale Partnerschaften (GIZ in Indien) sowie Berichte zu neuen Forschungsansätzen wie „weißem Wasserstoff“ — die Wahrnehmung und schaffen zwar potenzielle Auftragsperspektiven, erhöhen aber auch die Unsicherheit über den kurzfristigen Kursverlauf von Nucera.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Thyssenkrupp Nucera Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. 845,20 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 23,80 €
Jahresüberschuss in Mio. 4,60 €
Umsatz je Aktie 6,69 €
Gewinn je Aktie 0,04 €
Gewinnrendite +0,61%
Umsatzrendite +0,54%
Return on Investment +0,38%
Marktkapitalisierung in Mio. 1.304 €
KGV (Kurs/Gewinn) 258,00
KBV (Kurs/Buchwert) 1,73
KUV (Kurs/Umsatz) 1,54
Eigenkapitalrendite +0,61%
Eigenkapitalquote +62,64%

Thyssenkrupp Nucera News

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Thyssenkrupp Nucera Termine

12.05.2026 Q2/6M-Ergebnis 2025/2026
13.07.2026 Handelssperrzeiten
12.08.2026 Q3/9M-Ergebnis 2025/2026
16.11.2026 Handelssperrzeiten
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Thyssenkrupp Nucera Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
11,00 € 8,51 € 29,34%

Thyssenkrupp Nucera Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 8,385 -1,41%
8,505 € 12:32
Frankfurt 8,41 -1,06%
8,50 € 08:00
Hamburg 8,41 -1,98%
8,58 € 08:00
Hannover 8,41 +1,82%
8,26 € 08:16
München 8,485 -1,11%
8,58 € 08:00
Stuttgart 8,49 +0,89%
8,415 € 15:01
Xetra 8,50 +0,06%
8,495 € 15:40
L&S RT 8,555 +1,18%
8,455 € 15:55
Wien 8,41 -0,18%
8,425 € 13:00
Tradegate 8,51 +0,29%
8,485 € 15:51
Quotrix 8,595 +0,59%
8,545 € 09:24
Gettex 8,535 +0,41%
8,50 € 15:38
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
17.04.26 8,50 8.585
16.04.26 8,295 191
15.04.26 8,24 0
14.04.26 8,25 0
13.04.26 8,305 14.882
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 7,99 € +6,38%
1 Monat 7,995 € +6,32%
6 Monate 11,25 € -24,44%
1 Jahr 8,72 € -2,52%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Thyssenkrupp Nucera

Thyssenkrupp Nucera AG ist ein auf industrielle Elektrolyse-Technologie spezialisierter Anlagenbauer mit Fokus auf großskalige Wasserstoffproduktion. Das Unternehmen adressiert die Dekarbonisierung energieintensiver Branchen, indem es schlüsselfertige Elektrolyseure und Engineering-Dienstleistungen für die Chlor-Alkali-Industrie sowie für grünen Wasserstoff anbietet. Als Joint Venture von Thyssenkrupp AG und Industrie De Nora vereint Thyssenkrupp Nucera langjährige Erfahrung im klassischen Chemieanlagenbau mit elektrochemischem Know-how und positioniert sich als Technologielieferant für die entstehende Wasserstoffwirtschaft in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und ausgewählten asiatischen Märkten.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell basiert auf dem Verkauf von Elektrolyse-Anlagen, der Lizenzierung von Technologien, EPC-ähnlichen Projektleistungen sowie laufenden Service- und Modernisierungsaufträgen. Im Kern kombiniert das Unternehmen Engineering, Beschaffung und teilweise Bauüberwachung (EPCm) mit Prozessdesign, Stack-Technologie und Systemintegration. Erlöse entstehen über:
  • Planung und Auslegung großer Elektrolyse-Anlagen für Chemie- und Energieunternehmen
  • Lieferung von Elektrolyseuren und Komponenten inklusive Stack-Technologie
  • Projektmanagement, Inbetriebnahme und technische Optimierung
  • Retrofit- und Upgrade-Projekte bestehender Chlor-Alkali-Anlagen
  • Serviceverträge, Wartung, Ersatzteile und Performance-Optimierung
Die Wertschöpfungstiefe liegt vor allem im proprietären Prozess-Know-how, in der Elektroden- und Zelltechnologie sowie in der Systemintegration großer Anlagenverbünde. Thyssenkrupp Nucera agiert überwiegend im B2B-Projektgeschäft mit langen Vorlaufzeiten, hohen Ticketgrößen und langfristigen Kundenbeziehungen zu globalen Chemie-, Stahl- und Energieunternehmen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Thyssenkrupp Nucera besteht darin, industrielle Dekarbonisierung durch skalierbare Elektrolyse-Technologie wirtschaftlich zu ermöglichen. Das Unternehmen will einen Beitrag zu einer klimaneutralen Industrie leisten, indem es die Kosten für grünen Wasserstoff durch technologische Effizienzgewinne und industrielle Skalierung senkt. Strategisch verfolgt das Management drei Kernziele:
  • Ausbau der Marktführerschaft im Chlor-Alkali-Geschäft durch Modernisierung, Effizienzsteigerung und digitale Services
  • Beschleunigte Industrialisierung der Alkaline-Water-Electrolysis für grünen Wasserstoff in Gigawatt-Dimensionen
  • Ausbau globaler Partnerschaften entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette, insbesondere mit Energieversorgern, Anlagenbauern und Infrastrukturbetreibern
Die Mission ist stark mit industriepolitischen Programmen in der EU, den USA und im Nahen Osten verknüpft, wo Förderregime, Wasserstoffstrategien und Carbon-Pricing-Mechanismen die Nachfrage nach großskaligen Elektrolyseuren beeinflussen.

Produkte, Technologien und Dienstleistungen

Das Produktportfolio umfasst primär zwei technologiegetriebene Segmente:
  • Chlor-Alkali-Elektrolyse: Komplettanlagen und Technologiepakete für die Herstellung von Chlor, Natronlauge und Wasserstoff auf Basis Membran-Elektrolyse. Hier spielt Thyssenkrupp Nucera eine etablierte Rolle als Anbieter von großindustriellen Referenzanlagen.
  • Alkaline-Wasser-Elektrolyse (AWE): Großskalige Module für die Produktion von grünem Wasserstoff aus erneuerbarem Strom. Die Module sind für Multi-Hundert-Megawatt- bis Gigawatt-Projekte ausgelegt und zielen auf Anwendungen in Stahl, Chemie, Raffinerien und Ammoniakproduktion.
Ergänzend bietet das Unternehmen:
  • Basic- und Detail-Engineering für Elektrolyse-Anlagen
  • Prozess- und Leistungsoptimierung bestehender Anlagen
  • Modernisierungs- und Umrüstungsprojekte, etwa Austausch veralteter Elektrolysetechnologie
  • After-Sales-Services, Wartung, Monitoring und technische Beratung
Technologisch stützt sich das Angebot auf langjährige Betriebserfahrungen, proprietäre Zell- und Elektrodenkonzepte, hohe Energieeffizienz und modulares Anlagen-Design, ausgelegt auf industrielle Dauerlast und hohe Verfügbarkeit.

Geschäftsbereiche und Struktur

Die interne Struktur von Thyssenkrupp Nucera ist marktorientiert entlang der wichtigsten Technologieplattformen und Einsatzfelder ausgerichtet. Im Vordergrund stehen:
  • Der etablierte Bereich für Chlor-Alkali-Elektrolyse, der Modernisierung und Neubau klassischer Chemieanlagen umfasst
  • Der Wachstumsbereich Grüner Wasserstoff mit Fokus auf AWE-Großprojekte für Energie- und Industrieunternehmen
Ergänzend wirken Querschnittsfunktionen wie Engineering, Forschung und Entwicklung sowie Projektmanagement an standortübergreifenden Vorhaben. Regionale Schwerpunkte bilden Europa, Nordamerika, der Nahe Osten und einzelne asiatische Länder, in denen das Unternehmen mit lokalen Tochtergesellschaften, Projektbüros und Partnerschaften präsent ist.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Thyssenkrupp Nucera verfügt über mehrere potenzielle Burggräben, die für konservative Anleger relevant sind. Zentrale Differenzierungsmerkmale sind:
  • Langjährige Referenzen im industriellen Dauerbetrieb von Chlor-Alkali-Anlagen mit hoher Skalierungskompetenz
  • Kombination aus Prozessengineering, Elektrochemie und Großanlagenbau, die hohe Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber schafft
  • Erprobte AWE-Technologie mit Entwicklungsfokus auf Effizienz, Lebensdauer und modulare Erweiterbarkeit
  • Enge Verankerung in industriellen Wertschöpfungsketten durch langjährige Kundenbeziehungen und Projektpartnerschaften
Die technologische Schutzposition beruht auf Prozess-Know-how, proprietären Designparametern, Betriebserfahrung in unterschiedlichen Einsatzumgebungen sowie der Fähigkeit, Projekte im industriellen Maßstab zu planen und zu realisieren. Gleichzeitig sind die Burggräben nicht unantastbar, da technische Sprünge in konkurrierenden Elektrolyse-Technologien, etwa PEM- oder Hochtemperatur-Elektrolyse, die relative Position verändern können.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Der Markt für Elektrolyseure und Wasserstoffinfrastruktur ist fragmentiert, dynamisch und technologieoffen. Zu den wettbewerbsrelevanten Unternehmen zählen internationale Anbieter von Wasser-Elektrolyse, traditionelle Industriegasekonzerne sowie spezialisierte Cleantech-Unternehmen. Vergleichbare Wettbewerber sind unter anderem:
  • Unternehmen mit Fokus auf PEM-Elektrolyse und Systemintegration für Energieversorger
  • Spezialisierte AWE-Anbieter im europäischen und asiatischen Raum
  • Große Industriegasekonzerne, die eigene Elektrolyseprojekte entwickeln und betreiben
  • Anlagenbauer und Engineering-Gesellschaften, die EPC-Leistungen für Wasserstoffprojekte anbieten
Thyssenkrupp Nucera bewegt sich damit in einem Markt, in dem technologische Leistungsfähigkeit, Kostenposition, Projektpipeline, Industrialisierungstempo und Zugang zu Finanzierung eine zentrale Rolle im Wettbewerb um Großaufträge spielen.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Thyssenkrupp Nucera AG ist aus einem Joint Venture von Thyssenkrupp AG und Industrie De Nora hervorgegangen. Beide Unternehmen bleiben wesentliche Ankeraktionäre, was langfristige industrielle Unterstützung und strategische Kontinuität begünstigt. Das Management setzt auf eine Strategie der kontrollierten Skalierung. Schwerpunkte sind:
  • Aufbau einer belastbaren Projekt- und Fertigungskapazität für AWE-Anlagen
  • Stärkung der Profitabilität im etablierten Chlor-Alkali-Geschäft durch Effizienz und Serviceangebote
  • Ausbau globaler Partnerschaften mit Energieversorgern, Industriekonzernen und staatlich unterstützten Wasserstoffprojekten
  • Risikomanagement in Bezug auf Lieferketten, Projektabwicklung und technologische Entwicklung
Für konservative Anleger bedeutet die strategische Ausrichtung eine Balance aus Wachstum in einem neuen Marktsegment und Abstützung auf ein etabliertes industrielles Kerngeschäft.

Branchen- und Regionenanalyse

Thyssenkrupp Nucera agiert im Schnittfeld von Chemieindustrie, erneuerbaren Energien und industrieller Dekarbonisierung. Die Nachfrage nach Elektrolyseuren wird maßgeblich durch:
  • Politische Rahmenbedingungen wie Klimaziele, Emissionshandel und Wasserstoffstrategien
  • Strompreisentwicklung und Verfügbarkeit erneuerbarer Energien
  • Investitionsprogramme für Infrastruktur und grüne Industrieprojekte
getrieben. Europa und einzelne Länder im Nahen Osten sowie in Nordamerika verfolgen ambitionierte Wasserstoff-Programme, die den Markt mittelfristig stützen können. Gleichzeitig bleibt der Markt stark abhängig von regulatorischer Kontinuität, Ausschreibungsdesigns und Fördermechanismen. Regional bestehen Chancen in:
  • Europa mit Fokus auf Stahl, Chemie und Raffinerien
  • Nordamerika durch steuerliche Anreize und Großprojekte im Energie- und Industrieumfeld
  • Golfstaaten, die erneuerbare Ressourcen und Wasserstoffexportmodelle kombinieren
Die Branchenstruktur ist noch nicht ausgereift, Konsolidierungen, Kooperationen und Allianzen sind wahrscheinlich.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Thyssenkrupp Nucera baut auf jahrzehntelanger Erfahrung von Thyssenkrupp im Chemieanlagenbau und von Industrie De Nora in der Elektroden- und Elektrochemietechnologie auf. Die Wurzeln der Aktivitäten liegen im klassischen Chlor-Alkali-Geschäft, in dem über Jahre hinweg Großanlagen weltweit realisiert wurden. Im Zuge der globalen Dekarbonisierungsagenda verlagerte sich der Fokus zunehmend auf grünen Wasserstoff. Die Gründung bzw. Neupositionierung als eigenständige Thyssenkrupp Nucera AG und der Börsengang sollten Transparenz erhöhen, den Zugang zu Wachstumskapital verbessern und die eigenständige Markenbildung im Wasserstoff-Ökosystem unterstützen. Historisch betrachtet hat das Unternehmen eine Evolution vom spezialisierten Technologieanbieter im Chlor-Alkali-Segment hin zu einem zentralen Akteur der aufkommenden Wasserstoffindustrie vollzogen.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von Thyssenkrupp Nucera ist die Kombination aus etablierter Industrieplattform und wachstumsorientierter Technologiestory. Wichtige strukturelle Faktoren sind:
  • Hohe Projektkomplexität, die erfahrenes Risikomanagement in der Abwicklung erfordert
  • Abhängigkeit von Investitionszyklen großer Industriekunden und staatlich gestützter Wasserstoffprojekte
  • Technologieoffenheit des Marktes, die kontinuierliche F&E-Investitionen und Anpassungsfähigkeit verlangt
  • Verzahnung mit den Muttergesellschaften und industriellen Partnern, die Synergien, aber auch Abhängigkeiten erzeugen kann
Für Anleger ist relevant, dass das Geschäftsmodell nicht primär auf kurzfristige Serienfertigung, sondern auf großvolumige, oft komplexe Einzelprojekte ausgerichtet ist. Dies kann zu schwankenden Auftragseingängen und Cashflow-Profilen führen.

Chancen für langfristig orientierte, konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Investors ergeben sich Chancen vor allem aus der strategischen Positionierung im Bereich grüner Wasserstoff und der etablierten Basis im Chlor-Alkali-Geschäft. Mögliche positive Treiber sind:
  • Steigende Nachfrage nach grünem Wasserstoff durch verschärfte Klimaziele in Europa, Nordamerika und ausgewählten Schwellenländern
  • Skalierungseffekte in der AWE-Produktion, die die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber alternativen Technologien verbessern können
  • Langfristige Service- und Modernisierungsaufträge, die wiederkehrende Erlösquellen schaffen
  • Potenzielle industriepolitische Unterstützung durch Förderprogramme, Garantien und langfristige Abnahmeverträge
Für Anleger mit langfristigem Horizont kann die Beteiligung an einem technologischen Schlüsselanbieter der Wasserstoffwirtschaft einen Hebel auf strukturelle Dekarbonisierungstrends bieten, sofern sich die Technologieplattform durchsetzt und relevante Marktanteile gesichert werden.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Dem stehen signifikante Risiken gegenüber, die ein konservativer Investor sorgfältig abwägen sollte. Wesentliche Risikofaktoren sind:
  • Technologierisiko: Fortschritte konkurrierender Elektrolysetechnologien oder alternative Dekarbonisierungspfade können die relative Attraktivität der AWE-Technologie mindern.
  • Regulatorisches Risiko: Änderungen bei Förderprogrammen, Wasserstoffstrategien oder Energiepolitik können Projektpipelines verzögern oder reduzieren.
  • Projekt- und Ausführungsrisiko: Verzögerungen, Kostenüberschreitungen oder veränderte Kundenerwartungen in Großprojekten können Margen und Reputation belasten.
  • Marktzyklizität: Investitionen in industrielle Dekarbonisierung hängen von Konjunktur, Finanzierungskosten und Risikobereitschaft von Industrie und Finanzmärkten ab.
  • Wettbewerbsdruck: Starker Wettbewerb durch etablierte Industrieunternehmen und agile Cleantech-Anbieter kann Preisdruck und erhöhte F&E-Aufwendungen verursachen.
Für konservative Anleger bedeutet dies ein Engagement in einem strukturell attraktiven, aber noch jungen und volatilen Markt. Eine mögliche Beimischung im Portfolio sollte daher stets in Relation zu individueller Risikotragfähigkeit, Diversifikationsgrad und Anlagehorizont betrachtet werden, ohne dass daraus eine Empfehlung abgeleitet werden kann.
Hinweis

Thyssenkrupp Nucera Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Thyssenkrupp Nucera Kursziel 2026

  • Die Thyssenkrupp Nucera Kurs Performance für 2026 liegt bei -4,17%. Die Performance der Benchmark Prime All Share (Kurs) liegt bei +0,71%. Underperformance: Die Thyssenkrupp Nucera Kurs Performance ist um -4,88 Prozentpunkte niedriger als die Performance des Prime All Share (Kurs).
  • 4 Analysten haben die Thyssenkrupp Nucera Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 11,00 €. Das Kursziel ist somit um 29,34% höher als der aktuelle Kurs der Thyssenkrupp Nucera Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 15,00 (+76,37% ggü. dem aktuellen Thyssenkrupp Nucera Kurs); das niedrigste bei 9,00 (+5,82% ggü. dem aktuellen Thyssenkrupp Nucera Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 4 Analysten haben Thyssenkrupp Nucera eingestuft: 2 Analysten empfehlen Thyssenkrupp Nucera zum Kauf, 2 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Thyssenkrupp Nucera Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 29,34%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,11 Mrd. €
Aktienanzahl 126,32 Mio.
Streubesitz 8,01%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Maschinen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+91,99% Weitere
+8,01% Streubesitz

Community-Beiträge zu Thyssenkrupp Nucera

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charly2
Was der Krieg im Nahen Osten klar zeigt ist, dass
Europa so schnell als möglich eine unabhängige Wasserstoff-Produktion aufbauen muss. Von daher ist der Kursrückgang bei Nucera eigentlich unverständlich. Ich denke aber, dass Wasserstoffunternehmen heuer noch durch die Decke gehen werden.
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HellotheFresh
Was bei Nucera gut ist
ist das sie mit dem Chlor Alkali Geschäft profitabel sind und auch über eine hohe Cash Reserve verfügen die gerade auch gute Erträge durch Zinsen bringt. Der Kurs um die 8 € sollte eigentlich nur das Chlor Alkali Geschäft abdecken laut Dr. Hendrick finger https://www.youtube.com/watch?v=z_pnwPbqdns&t=978s die Börse hat bei Nucera gerade das Worst Case Szenario im Blick das Wasserstoff überhaupt nicht mehr kommt , was ich völlig anders sehe. Der Ausbau der Erneuerbaren ist nicht mehr zu stoppen , China hat eine 5 Jahre Wasserstoff Strategie und wird in 5 jahren uns zeigen wo der " hammer hängt " . Wenn die Infrastruktur für Wasserstoff mal steht geht es auch schnell neue Anwendungsfelder zu " erfinden " Ich bleibe gerade bei Nucera enorm entspannt da Nucera nicht übereilig große Kapazitäten ausbaut sondern das nach und nach macht und ihren Cash Bestand im Auge behält ! Von den ganzen Wasserstoff Aktien halte ich Nucera und ITM für die beiden am besten Investierbaren da die beiden am wenigsten Risiken haben ( verglichen mit Plug Power z.b )
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lordslowhand
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Grish
.
Man sollte gerade bei so hochspekulativen Aktien meiner Meinung nach versuchen realistisch zu bleiben und sich nicht von dem eigenen Wunschdenken was ja vermeintlich das "Richtige" wäre leiten lassen. Entscheidend ist immer was real passiert und nicht was vielleicht wünschenswert ist. Vielleicht kommt irgendwann der ganz große Wasserstoffboom, aber wer weiß das schon und die nächste Frage ist ja wann wird das sein. Wenn das noch 5 oder 10 Jahre dauert und du im besten Fall dein Geld hier parkst, verpasst du in den 5-10 Jahren wahrscheinlich so viel Rendite an anderer Stelle, dass selbst ein Boom das nicht wieder rausholt. Und selbst bei einem Boom ist ja nicht gesagt, dass das einzelne Unternehmen dann noch existiert bzw. überproportional am Boom partizipiert. Es gibt hier also sehr viele Konjunktive. Dieses "wenn man fossiles Gas durch erneuerbare Energie ersetzen will, geht an grünem Wasserstoff wohl kein Weg vorbei" hört man von Wasserstoffaktionären ja ständig, aber man sollte vielleicht mal hinterfragen, ob das denn wirklich so stimmt und ob man sich bei der Grundannahme, dass fossiles Gas demnächst durch erneuerbare Energien komplett ersetzt wird überhaupt so treffen kann. Ich setze dabei immer einen Zeitrahmen von 5-10 Jahren. Wer noch länger denkt und meint die Aktien deswegen bereits jetzt besitzen zu müssen geht in meinen Augen sehr hohe und völlig unnötige Risiken ein. Grundsätzlich sieht man gerade, dass es zumindest eher eine Tendenz zu Großbatteriespeichern als Speicherlösung für erneuerbare Energien gibt und die Nutzung von Wasserstoff in der energieintensiven Industrie wie der Stahlerzeugung nicht ansatzweise wettbewerbsfähig ist und deswegen eher korrigiert als erweitert wird. Da frage ich mich eher wo du denn die Anwendungsmöglichkeiten in nächster Zeit siehst und nicht nur theoretisch und wünschenswert, wenn man die Kosten außen vor lässt, sondern ganz realistisch in einem Wettbewerbsumfeld wo Kosten eine entscheidende Rolle spielen?
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kiesly
@halford
An deinem Beispiel zeigt sich, dass es nicht einfach nur reicht Informationen zu haben. Ohne dass man intelligent genug ist, sie richtig einzuordnen und daraus dann die richtigen Schlüsse zu ziehen, bringen die besten Informationen nichts. lol
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Grish
.
Genau so sieht es aus. Ich bin weit davon entfernt zu sagen, dass Wasserstoff nie eine gewichtige Rolle spielen wird. Die Frage ist wann das sein könnte und wann kann auch noch sehr weit in der Zukunft liegen (also mehr als 5-10 Jahre). Wenn man sich die Nachrichtenlage so anschaut was Stahlhersteller oder Hersteller aus anderen oft genannten Branchen, die sich laut Fürsprecher besonders gut für den Einsatz von Wasserstoff eignen würden, angeht, dann sieht man durch die Bank, dass Projekte auf den Prüfstand gestellt, nach hinten verschoben oder komplett gecancelt werden. Ein Boom oder ein starker Aufschwung ist etwas komplett anderes! Jeder kann mit seinem Geld machen was er möchte, aber hier völlig überzogene Erwartungen mit unpassenden Vergleichen zu wecken, finde ich persönlich etwas grenzwertig.
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lordslowhand
Mag ja sein, dass Analysten diese drei
in dieselbe peergroup-Schublade stecken. Aber zwischen NEL, BloomEnergy und Nucera gibt es gewichtige Unterschiede in Produktionsweise und besonders Zielgruppen. Nucera sticht heraus, weil sie Großprojekten im Gigamaßstab hinterherjagen - und leider in den letzten Quartalen nicht so erfolgreich. Der Vergleich besonders mit Bloom hinkt, da diese im Amiland zum Einen eine viel schneller wachsende Nachfrage nach Rechenzentren vorfinden, zum anderen durch ihren Schwerpunkt auf Festoxid-Brennstoffzellen eben auch dezentrale und kleinere Kunden bedienen können. Nucera hat darüber hinaus im eigenen Land mit der bestens vernetzten Siemens Energy (Uniper, Air Liquide) und Sunfire (RWE) potente Konkurrenten mit ebenso potenten Auftrggebern (s. Klammern). Zusammenfassend: die Bäume wachsen eben nicht so schnell in den Himmel, wie es hier manch ungeduldiger Aktionär oder gar die pusher uns glauben machen wollen.
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Grish
.
Du vergleichst da echt Äpfel mit Birnen. Bloom Energy bietet Hybrid-Systeme an, die du auch mit Erdgas oder Diesel betreiben kannst, hat Wachstum und ist ganz nebenbei profitabel. Und überhaupt ist eine Feststoffbrennstoffzelle ja mal kein Elektrolyseur. Bloom Energy stellt Produkte her, die u.a. Wasserstoff verwenden können um daraus Strom zu erzeugen und nicht Geräte, die den Wasserstoff erzeugen. Das ist eigentlich komplett was anderes.
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Honsel1964
Katalysator
Und das funktioniert auch im Stahlwerk?
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zander40
bald ist ende
bald kommt der katalysator für fossile brennstoffe der CO2 raus filtert, dann ist der ganze spuck mit e-mobil und wasserstoff vorbei.
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Honsel1964
Kursziele
Die von den Analysten angegebenen Kursziele sind Marken in der Zukunft, längerfristig.. Kurzfristig schwankt der Kurs stark, angesichts der Tatsache, dass nur 7,5% der Aktien im Streubesitz sind, reichen relativ kleine Bewegungen für starke auf-und niederbewegungen der Aktie. Langfristig ist Wasserstoff ein zukunftsmodell, siehe Thyssen Krupp Polysius, die ein co2 neutrales Zementwerk planen, die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut sehe ich ebenfalls sehr positiv, kommen nun die Aufträge nach und nach verstärkt rein, könnten die Ziele relativ schnell erreicht und auf Dauer auch deutlich übertroffen werden…alles auch eine Frage der Politik in Europa und den usa, wird der wasserstoffausbau forciert und entsprechend subventioniert, steigert Nucera die Produktivität und vor allem den Gewinn , dann geht es schnell bergauf…alles meine persönliche Meinung, keine kaufempfehlung
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Zappelphillip
Überlege, beim jetzigen Kurs
einzusteigen. Stark überverkaufter Titel. Man muss sich aber die Frage stellen, warum ist der Titel so stark überverkauft.
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Häufig gestellte Fragen zur Thyssenkrupp Nucera Aktie und zum Thyssenkrupp Nucera Kurs

Der aktuelle Kurs der Thyssenkrupp Nucera Aktie liegt bei 8,41 €.

Für 1.000€ kann man sich 118,91 Thyssenkrupp Nucera Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Thyssenkrupp Nucera Aktie lautet THYKF.

Die 1 Monats-Performance der Thyssenkrupp Nucera Aktie beträgt aktuell 6,32%.

Die 1 Jahres-Performance der Thyssenkrupp Nucera Aktie beträgt aktuell -2,52%.

Der Aktienkurs der Thyssenkrupp Nucera Aktie liegt aktuell bei 8,41 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 6,32% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Thyssenkrupp Nucera eine Wertentwicklung von -5,76% aus und über 6 Monate sind es -24,44%.

Das 52-Wochen-Hoch der Thyssenkrupp Nucera Aktie liegt bei 11,60 €.

Das 52-Wochen-Tief der Thyssenkrupp Nucera Aktie liegt bei 7,30 €.

Das Allzeithoch von Thyssenkrupp Nucera liegt bei 25,50 €.

Das Allzeittief von Thyssenkrupp Nucera liegt bei 6,87 €.

Die Volatilität der Thyssenkrupp Nucera Aktie liegt derzeit bei 47,81%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Thyssenkrupp Nucera in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 11,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 29,34%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 11,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 29,34%.

4 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Thyssenkrupp Nucera Kursziel beträgt 11,00 €. Das ist 29,34% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Thyssenkrupp Nucera 2 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

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4 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 11,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 29,34%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Thyssenkrupp Nucera Aktie bei 11,00 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Thyssenkrupp Nucera Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,11 Mrd. €

Insgesamt sind 126,3 Mio Thyssenkrupp Nucera Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Thyssenkrupp Nucera bei 56%. Erfahre hier mehr

Thyssenkrupp Nucera hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Thyssenkrupp Nucera gehört zum Sektor Maschinen.

Das KGV der Thyssenkrupp Nucera Aktie beträgt 258.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2025 von Thyssenkrupp Nucera betrug 845.200.000 €.

Die nächsten Termine von Thyssenkrupp Nucera sind:
  • 12.05.2026 - Q2/6M-Ergebnis 2025/2026
  • 13.07.2026 - Handelssperrzeiten
  • 12.08.2026 - Q3/9M-Ergebnis 2025/2026
  • 16.11.2026 - Handelssperrzeiten
  • 16.12.2026 - Geschäftsbericht 2025/2026

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Thyssenkrupp Nucera geben. Dabei gab es keine Verkäufe der Thyssenkrupp Nucera Aktie und 6 Käufe der Thyssenkrupp Nucera Aktie.

Nein, Thyssenkrupp Nucera zahlt keine Dividenden.