www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601085&sid=aR3_xVepw4Y8
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"http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601085&sid=aw0fQeDYwToI
Current borrowing costs for Greece are ”not only an economic problem, but an ethical one at a time we are asking people to accept wage cuts,” Papandreou said today"
... rtieren, sondern vermutlich könnten sie mit dem zusätzlichen Export von Witzen ihr Leistungsbilanzdefizit blitzartig schliessen. Zumindest sollten die Gläubiger alle flachliegen und vor lauter Lachen das Zinseintreiben vergessen... ;-)
"Bau zuerst, die Leute werden kommen", heißt es derzeit in China. Neue Straßen, Bahnverbindungen, Flughafengebäude sprießen aus dem Boden und Kosten die Provinzen kreditfinanziert Milliarden. Das Schlagwort dabei heißt "Stadtentwicklungs-Investment-Vehikel".
Shanghai hat ein neues Flughafen-Terminal. Rechtzeitig vor Beginn der Expo ist das 2,2 Mrd. Dollar teure Gebäude fertig. Die Erweiterung des Flughafens ist dringend nötig, das alte Terminal in Hongqiao ist hoffnungslos überlastet. Und auch für die vielen neuen Straßen, Bahnverbindungen und anderen Verkehrsknotenpunkte, die in ganz China aus dem Boden sprießen, gibt es gute Gründe. Doch Investoren schauen zunehmend auf die dunkle Seite der Baulust: die riesigen Kredite, die die Provinzregierungen aufnehmen, um die schöne neue Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen. Skeptiker befürchten, dass Luftschlösser in Beton gegossen wurden, die sich nie auszahlen werden. Die Frage ist nicht, ob die Rechnung dafür kommt, sondern wann.
Beispiel Kangbashi - eine neue Stadt in der inneren Mongolei: "Bau zuerst, die Leute werden kommen" muss wohl das Motto der Verantwortlichen sein: Besucher berichten von riesigen Boulevards und Plätzen, die menschenleer sind. In Medienberichten ist von einer Reihe derartiger Geisterstädte die Rede. "Ganz klar braut sich hier etwas zusammen, aber es ist nicht klar, wann das aus Sicht der Investoren zu einem Problem wird", sagt ein Manager einer US-Fondsgesellschaft.
Denn die Städte sitzen auf riesigen Schuldenbergen. Die örtlichen Behörden können nicht selbst Geld am Kapitalmarkt aufnehmen. Sie legen daher zur Finanzierung ihrer Monumentalträume eigene Investmentgesellschaften auf, kurz UDIV. Die "Stadtentwicklungs-Investment-Vehikel" hinterlegen als Sicherheit für die Bankkredite Grundstücke, häufig sind auch Garantien im Spiel. Angesichts der gegenwärtigen Blase am Immobilienmarkt geht die Sorge um, dass das Geld aus dem Verkauf der Gebäude nicht ausreicht, um die Verbindlichkeiten zu decken.
Experten gehen nicht davon aus, dass die Regierung in Peking die Provinzstädte reihenweise Pleite gehenlassen wird, allenfalls in Ausnahmefällen, wenn Korruption in größerem Ausmaß im Spiel ist. "Vergessen Sie nicht, dass alles in der Hand einer Partei ist", sagt CLSA-Analyst Andy Rothman. Wenn es daher zu finanziellen Engpässen komme, werde die Parteiführung entscheiden, wer zahlen soll. Genau dieser Frage gehen Volkswirte nun nach: Übernimmt die Regierung in Peking die Außenstände und erhöht damit den gesamtstaatlichen Schuldenstand, oder springen die Banken ein und nehmen dabei mehr faule Kredite in Kauf?
Das Thema treibt die Märkte auch deswegen um, weil keiner weiß, wie groß das Finanzloch ist. Der Wirtschaftswissenschaftler Victor Shih von der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois bezifferte die Verschuldung der UDIVs kürzlich auf 1,6 Biollionen Dollar, die niedrigste Schätzung lieferte die Investmentbank China International Capital mit umgerechnet 820 Mrd. Dollar. Doch selbst das würde die Staatsverschuldung Chinas auf 43 Prozent treiben, von derzeit 26 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Im internationalen Vergleich ist das immer noch wenig. Deutschland ist derzeit mit rund 70 Prozent verschuldet. Allerdings warnen die Experten der Citigroup davor, dass sich die Verschuldung der UDIVs bis 2011 auf 1,75 Billionen Dollar in etwa verdoppelt. "Wenn man annimmt, dass der Rest der Wirtschaft gut läuft, kann die Regierung das in den Griff bekommen", schreiben die Analysten. "Es würde aber eine gehörige Unruhe am Markt und im Bankensektor auslösen, bis das Thema vom Tisch ist."
Die Regierung in Peking ist sich der drohenden Gefahr bewusst. Sie forderte bereits die Banken auf, bei der Finanzierung von kommunalen Investitionsplänen genauer hinzusehen, das Finanzministerium arbeitet an Plänen, um die Kreditaufnahme der UDIVs zu begrenzen. Optimisten hoffen nun auf eine umfassendere Finanzreform, bei der etwa den örtlichen Behörden die Ausgabe von Anleihen ermöglicht wird.
Wissenschaftler Shih spricht sich zudem dafür aus, dass die Banken die Kredite verbriefen und auf den Markt bringen. Das könnte auch die internationale Stellung der Landeswährung Yuan stärken, wenn ausländische Investoren die Papiere erwerben. Die Verschuldung der Provinzen könnte sich daher als Chance für China erweisen, schrieb er in seinem Blog. "Die Regierung muss aber schnell handeln, bevor ihr die Schulden über den Kopf wachsen."
Quelle: rts
... lernen:
"Beispiel Kangbashi - eine neue Stadt in der inneren Mongolei: 'Bau zuerst, die Leute werden kommen' muss wohl das Motto der Verantwortlichen sein: Besucher berichten von riesigen Boulevards und Plätzen, die menschenleer sind. In Medienberichten ist von einer Reihe derartiger Geisterstädte die Rede"
Das scheint mir das Sequel zu den konjunkturfördernden "Brücken nach nirgendwo" zu sein.
"Wissenschaftler Shih spricht sich zudem dafür aus, dass die Banken die Kredite verbriefen und auf den Markt bringen. Das könnte auch die internationale Stellung der Landeswährung Yuan stärken, wenn ausländische Investoren die Papiere erwerben. Die Verschuldung der Provinzen könnte sich daher als Chance für China erweisen, schrieb er in seinem Blog. 'Die Regierung muss aber schnell handeln, bevor ihr die Schulden über den Kopf wachsen.'"
Und dieses Subprime-Sequel raubt einem ja geradezu den Atem: wenn demnächst die Schlitzaugen bei den deutschen Landesbanken gesichtet werden, dann wissen wir ja, wie's weitergeht, und müssen nicht mehr so lange unsicher rumhampeln...
Chinas Wirtschaftspolitik
Von Wieland Wagner, Shanghai
Vorwärts Genossen, es geht zurück! Die kommunistische Regierung in Peking hat jahrelang dem Kapitalismus gehuldigt wie kaum ein anderes Land auf der Welt. Doch nun setzt China wieder auf den Staat: Die Planwirtschaft erlebt eine ungeahnte Renaissance.
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The number of newly laid-off workers requesting jobless benefits fell slightly last week for the third straight week. But initial claims remain above levels that would signal net job gains.
The Labor Department says new claims for unemployment insurance fell 5,000 to a seasonally adjusted 457,000. That nearly matched analysts' estimates of 455,000, according to Thomson Reuters.
The four-week average, which smoothes out fluctuations, dropped to 471,250. Still, the average has increased by 30,000 since the start of this year. That's raised concerns among economists that persistent unemployment could weaken the recovery.
The average is also far above the 400,000-to-425,000 level that many economists say claims must fall below before widespread new hiring is likely.
Consumer prices, meanwhile, were flat last month, as the weak economy limited the ability of companies to charge more for goods and services.
The Labor Department's report Thursday indicates there is little sign of inflation, which enables the Federal Reserve to keep the short-term interest rate it controls at a record low in an effort to revive the economy.
A rise in food prices last month was offset by a drop in gasoline and other energy costs.
Excluding volatile food and energy prices, The Labor Department says the core Consumer Price Index rose by 0.1 percent in February. That matched analysts' estimates.
Consumer prices rose 2.1 percent in the past year, down from January's 2.6 percent pace. The core index rose 1.3 percent in the past year, down from 1.6 percent in January.
Trade Deficit Widens
The current account trade deficit widened in the fourth quarter, reflecting an improving economy, but the imbalance for all of 2009 fell to the lowest point in eight years. Economists believe the deficit will increase in 2010 but not return to the record heights seen before the recession.
The Commerce Department says the deficit in the October-December quarter jumped 12.9 percent to $115.6 billion, as imports of oil, autos and other foreign products outpaced the gains in U.S. exports.
For the year, the deficit in the current account plunged by 40.5 percent to $419.9 billion, the smallest imbalance since 2001. Last year's deficit represented 2.9 percent of the total U.S. economy, the smallest percentage in 11 years.
Das Kapital
Der Käufer der letzten Instanz
Anleger glauben wieder an den US-Konsumenten, den für die Weltmärkte wichtigsten ökonomischen Akteur. Er hat angeblich neuerlich bewiesen, dass er nicht unterzukriegen ist. Damit setzt sich die lange Reihe von Irrglauben fort.
Zuerst glaubten sie an das Ende des Konjunkturzyklus, dann an ewiges zweistelliges Ertragswachstum, anschließend an fortwährend steigende Hauspreise, unbegrenzte Verschuldungsmöglichkeiten und stetige Unternehmensgewinne in Höhe des Doppelten der Kapitalkosten. Jetzt glauben sie an die Unverwundbarkeit von Vater Staat, an seine unermesslichen Finanzierungsfähigkeiten, und damit zusammenhängend glauben sie auch wieder an den US-Konsumenten.
Und warum sollten die Anleger den Experten aus den Bankentürmen auch nicht glauben? Immerhin hat sich das reale verfügbare Einkommen der US-Verbraucher stabilisiert, derweil der Konsum trendmäßig steigt. Da zudem das Nettovermögen der privaten Haushalte wieder zugenommen hat, scheint auch der Rückgang der Sparquote auf 3,3 Prozent per Januar nur konsequent.
Dass die US-Verbraucher inzwischen weniger Einkommensteuern und Sozialbeiträge abführen, als sie an staatlichen Transfers erhalten, wird an den Aktienmärkten allerdings ignoriert. Doch wie steht es um das marktbasierte Einkommen, also jenes aus Privatbeschäftigung, Selbstständigkeit, Mieten, Zinsen und Dividenden? Per Januar liegt dieses in realer Betrachtung um fast vier Prozent unter dem Vorjahr. Zum vorherigen Spitzenniveau fehlen zehn Prozent, pro Kopf der Bevölkerung gerechnet zwölf Prozent. So entsprechen die Auslagen der Verbraucher nunmehr 130 Prozent des marktbasierten Einkommens - vor Steuern.
Aber sie erzielen doch wieder Finanzierungsüberschüsse, werden nun viele erwidern. Ja, in der Abgrenzung der Fed haben sie im vierten Quartal brutto 3,2 Prozent des Einkommens mehr gespart, als sie für Investitionen in Immobilien und Gebrauchsgüter aufgewendet haben.
(Links im Orig.)
Nur ist dieser Überschuss angesichts der mickrigen Steuern, der riesigen Transfereinkünfte und des erbärmlichen Investitionsniveaus im Grunde ein Witz. In den frühen 80ern stieg der Überschuss auf bis zu 9,4 Prozent. Und damals beliefen sich die Schulden nicht auf 122,5, sondern auf 65 Prozent des verfügbaren Einkommens. Und statt 11,6 Prozent musste der Staat "bloß" ein Defizit von 3,3 Prozent des BIPs in Kauf nehmen, um die Wähler durchzufüttern.
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...r-letzten-instanz/50089997.html
SL liegt bei 6150
Gruß
Permanent
Leading Indicators up for 11th Straight Month, Philly Fed Index at 8.4
Konsenserwartung beim Phily Fed Index lag bei 18 Punkten.
Die Makrodaten enttäuschen weiter, nach einer längeren Erhohlungsphase sehe ich nach dem morgigen Verfallstag eine Chance auf eine Gegenbewegung.
Shortposition ist relativ groß, SL eng damit sich der mögliche Verlust in Grenzen hält.
Permanent
Feb leading indicators tick up; slow recovery seen
By Ruth Mantell
WASHINGTON (MarketWatch) -- A slow recovery is expected this summer, and economic conditions will improve moderately in the near term, the Conference Board said Thursday. As expected by analysts, the index of leading economic indicators rose 0.1% in February, marking 11 consecutive gains, following an increase of 0.3% in January. The interest rate spread and real money supply made the largest positive contributions in February, while average weekly manufacturing hours and stock prices made the largest negative contributions. "Going forward, the big question remains the strength of demand," [vgl. # 59190] said Ken Goldstein, economist at the Conference Board. "Without increased consumer demand, job growth will likely be minimal over the next few months."
www.marketwatch.com/story/...-up-slow-recovery-seen-2010-03-18
U.S. March Philly Fed rises to 18.9 vs. 17.6, (but) orders, shipments drop
www.phil.frb.org/research-and-data/...-survey/2010/bos0310.pdf
"[Will sie den Euro schwächen, die Griechen foppen, oder beides? - A.L.]"
Ich hoffe doch sehr: beides!
Aber wie an anderer Stelle schon bemerkt: es ist völlig unmöglich, aus dem, was an die Öffentlichkeit dringt, zu schliessen, was in den Hinterzimmern real passiert.
Das einzige, was man vermuten kann, ist, dass die Pokerrunde dem Finale zustrebt und die Einsätze schon ziemlich gross geworden sind...
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