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Der USA Bären-Thread


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Maxgreeen:

Haben sich die Amerikaner mit ihren Erstanträgen

2
11.02.10 15:22
die schneeverzehrt bessert waren selbst ein Ei ins Nest gelegt? Dollar wird stärker, das war bestimmt nicht so erwünscht. Und dann noch das Debakel mit den Griechen, die wollen keine Hilfe.
Der Dollar steigt, wie erklärt man jetzt einen steigenden Ölpreis?
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Maxgreeen:

Die Amis müssen jetzt wieder die Future Kanone

 
11.02.10 15:24
laden. Bei Schneesturm kann es aber Ladehemmungen geben. Maybe
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Anti Lemming:

EUR/USD-Kommentare in USA

9
11.02.10 15:34
Es gibt neben zahllosen Euro-Bashern, die die Einheitswährung für eine "doomed currency" halten, auch einige besonnenere Vertreter. Sie machen geltend, dass Griechenland so klein ist, dass sein BIP nur dem eines kleineren US-Bundesstaats entspricht, ähnliches gilt für Portugal. Daher sei der Euro-Kursverfall übertrieben.

Ich teile diese Auffassung nicht. Ein Staatsbankrott, selbst im winzigen Dubai, ist ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass die bisherige Überschuldungs- und Verschwendungspolitik buchstäblich an die Substanz zu gehen beginnt.

Ein Staatsbankrott ist und bleibt der GAU im Wirtschaftssystem, zumindest für die betroffene Nation selbst. Der Super-GAU für Europa und die Welt wäre eine Serie von Staatspleiten gemäß dem Domino-Effekt.

In jedem Fall ist eine Staatspleite weitaus schwerwiegender als die einer einzelnen großen Firma - wie Lehman.

Was die Amis unterschätzen, sind die indirekten Wirkungen der EUR/USD-Schwäche auf ihren eigenen Aktien- und Rohstoffmarkt. Durch den Margindruck bei Hedgefonds droht im Zuge der Dollar-Carrytrade-Auflösungen die ganze Reflations-Arie in sich zusammenzufallen.  Da viele Großzocker mit Futures im Markt sind, könnte sich daraus im Extremfall sogar ein Crash entwickeln - ähnlich wie im 2. Halbjahr 2008.
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Malko07:

#57303: Mit Rohstoffen wird

7
11.02.10 16:05
genau so gezockt wie mit Aktien oder Anleihen. Es sind dieselben Großbanken und deren Töchter (Hedgefonds) die im wesentlichen den Gang der Dinge bestimmen. Dann gibt es noch die schon seit vielen Jahren tätigen Devisenzocker (sitzen größtenteils auch in denselben Instituten) und die nicht vermeidbaren Kursbeeinflussungen durch den Currency Carry Trade. Zwangsbeziehungen zwischen Rohstoffen, Aktien und Währungen gibt es kaum, auch wenn es manchmal monatelang so aussieht. Der Ölpreis kann also sehr wohl steigen während der US-$ zulegt und umgekehrt. Das ganze wird dann auch noch so gestaltet dass es nach irgendeiner Logik aussieht. Dann läuft alles auch noch maschinell gesteuert mit voller Geschwindigkeit.  Ein typisches Symptom war heute Mittag der gleichzeitige kurze Einbruch  aller europäischen Akien- und Anleimärkte bei gleichzeitiger negativer Spitze im Euro/$-Verhältnis. Da hatte keiner gedacht! Da war nur das große Theater etwas außer Tritt geraten.
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Malko07:

Die Kurse explodieren wegen

7
11.02.10 17:59
einem angeblichen, aber nicht vorhandenen, Hilfsangebot für Griechenland und die FTD weitet die ablenkende Propaganda mit "Sonnenfinsternis über Spanien" aus - eine eindeutige Falschmeldung, wie so viele die letzten 14 Tage.  ;o)   Großes Theater auf das viele hereinfallen. Kann man an den idiotischen Kommentierungen zu den Kursverläufen trefflich sehen. Die Spieler in den Zockerstuben der Großbanken lachen sich wahrscheinlich einen Ast.
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Svartur:

Perfekte Propaganda

7
11.02.10 18:28
die Amerikaner sind wirklich die absolut Besten, was Propaganda angeht und keiner nimmt es ihnen übel. Irak, Iran, Terror, all das schluckt der Otto Normalverbraucher, der glaubt sogar noch daran, daß irgendwo in einer Höhle der Osama sitzt, mit Hochtechnologierechnern auf dem Schoß und weltweit seine Fäden spinnt, um seine bösen Gegner mit hochintelligenten und bestens ausgebildeten Terroristen niederzuringen. Nun ja, der letzte dieser Terroristen war schon von der Marke James Bomb 007, nur hat man bei der Ausbildung gepfuscht. Dafür wissen wir aber, wer die Flugzeuge damals geflogen hat, weil während Häuser in sich zusammenfallen, selbst nicht getroffene und Stahlträger dahinschmelzen, sich einsam und wie durch ein Wunder der Personalausweis des Piloten auf die Asche der zerstörten Häuser darnieder legt. Gänzlich ohne einen Kratzer, welch göttliche Fügung möchte man meinen.

Naja, die Masche hat funktioniert und jetzt fahren sie die Nummer, ganz uneigennützig, mit uns Europäern auf der Finanzschiene. Man hat Griechenland als das Finanzterrornest der EU erkannt und nun ist es an der Zeit allen zu zeigen, daß man nur in US Staatsanleihen, in US Aktien und im Dollar sicher ist. Die EU ist pleite, sie bricht auseinander, die Staatengemeinschaft ist unentschlossen, nur Helikopter Ben weiß, was zu tun ist.
Die guten und immer patriotischen US Amerikaner hören die Rufe, sind empört über das Lotterleben in der EU und ziehen geschwind ihr Geld aus dem Euroraum ab, um es in die eigenen Assets zu stecken und schon sehen wir einen der größten Geniestreiche der letzten Zeit und davon gab es wahrlich viele.

Während in der EU auf Stabilität geachtet wird, große Länder wie Deutschland, oder Frankreich tatsächlich Ware produzieren und exportieren ( für Amerikaner unvorstellbar, da müßten sie ja was tun, statt andere über´s Ohr zu hauen, kriege zu führen, oder eben Schrottanleihen zu verkaufen ) , beachtet niemand mehr die völlig desolaten Haushalte der US Bundesstaaten. Dagegen ist Griechenland ein kleines Licht.

Aber, aufgemerkt, daß zählt nicht an der Börse, hier zählt nur, wer es schafft sich am besten in Szene zu setzen. Da machen die Europäer keine gute Figur, sie stellen ihr Licht unter den Scheffel und ordnen sich wohlgefällig den Amerikanern unter, die sich gerade erneut auf ihre Kosten bereichern.

Es gibt natürlich einen Umkehrschluß, der starke US-Dollar hat auch seine negativen Seiten für die USA und somit geht die Abwertung diesmal an die EU und den Euro. Nur seltsam, daß vor einigen Wochen noch so argumentiert wurde, daß ein schwacher US Dollar extrem gut ist für die Amerikaner, woraufhin die US Märkte stiegen und die europäischen Märkte ebenfalls ( in sich unlogisch, aber egal ).
Jetzt ist also der starke US-Dollar gut für die US Wirtschaft und der schwache Euro schlecht für die Europäer. Naja, jeder wie er es braucht.

Das solche Argumente völlig an den Haaren herbeigezogen sind, braucht man nicht näher erläutern. Fakt ist aber, daß die Amerikaner Geld brauchen, um sich über Wasser zu halten und somit jedes Argument nutzen, damit das Vertrauen in ihr Land gewahrt bleibt. Was gibt es besseres, als von der eigenen Unfähigkeit abzulenken und mit den Fingern auf andere zu zeigen ?
Anm.: Wir sehen es im Kleinen ja auch hier im Forum, die größten Vollpfosten und absoluten Nichtskönner haben nur eine Chance irgendwie ihr kleines bißchen Hirn und Ego aufzuwerten, sie lästern ständig über andere, die natürlich immer falsch liegen und arrogant sind. Tsja, hilft nix, die merken es nicht mehr.

Aber andere bemerken es und können die Spreu vom Weizen trennen. Am Markt sehen wir derzeit also den Abzug der Gelder hinein ins gelobte Land und raus aus dem furchtbar über die Verhältnisse lebenden Europa. Der Amerikaner glaubt ja alles was die Regierung sagt und wie beim Terror, siehe oben, läßt er sich auch jetzt vor den Karren spannen.

Was bedeutet das für uns? Unabhängig ob Bulle oder Bär, erstmal sind wir noch in einer Seitwärtsphase. Das wird sich ab dem Moment ändern, wenn die Amerikaner mal bemerken, daß nicht nur des Nachbars Haus brennt, sondern das eigene mit und keinerlei Löschwagen mehr da sind, um die Brände zu löschen. Die sind alle schon vorher verschütt gegangen, beim Versuch die Brände bei den Bankentürmen zu löschen.
Nicht vergessen darf man, daß auch US Banken und Versicherungen unter Garantie nicht ganz ungeschoren aus der jetzigen Situation rauskommen. Gerade GS hat ja mit Griechenland so manchen Deal gemacht, damit die in die EU kommen.

Der Schweizer würde sagen : Macht doch nix, man darf es nur nicht weitersagen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich die kommende Woche die Situation bis in den März hinein auflöst. Derzeit agiere ich Short, die Kursziele nach unten liegen zwischen 5185 und 5350, sollten wir in eine richtig heftige Phase kommen, weitaus tiefer.

Fangen sich die Märkte, sollten Kurse oberhalb der 5700 ein absolutes Warnzeichen für Shorts sein. Dann isses vorerst Essig mit tieferen Kursen.

Da ich keine Glaskugel besitze, handele ich vor mich hin und bin selber gespannt, wie weit es die Amis noch treiben, ich vermute das die ganze Pusherei der US Indices nur begrenzt möglich ist, ausser Bernanke unternimmt einen erneuten Ausflug mit dem Helikopter, jetzt, wo US Assets so billig sind und die FED richtig gebunkert hat, nichts abgeben will, kann es nur noch hoch gehen.

Holldriho und fette Beute.
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pfeifenlümmel:

no comments

2
11.02.10 18:31
WKN: CM3FV7
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Anti Lemming:

Die US-Zockerbanken versuchen,

8
11.02.10 18:44
über gepushte Future-Rallyes in Aktien, Rohstoffen und Gold (stieg deutlich auf 1095 von 1076) eine Kehrtwende bei EUR/USD zu "erzwingen". Der Markt für EUR/USD ist nämlich viel zu groß, um ihn nachhaltig beeinflussen zu können, daher nehmen die Zockerbanken als "Ersatz-Vehikel" Aktien und Rohstoffe und hoffen darauf, dass die in den letzten Jahren dem gemeinen Anleger mühsam eingebläuten "Korrelationen" auch weiterhin wirken.

Die Long-Attacke scheint aber nicht aufzugehen, weil EUR/USD trotz der Fake-Rallyes in den anderen Assetklassen kaum vom Fleck kommt. Das Tief um 17:00 h lag bei 1,36 (nahe dem Tief von letzter Woche), aktuell haben wir 1,3660. Bei solchen Kursen lässt sich der Reflations-Trade nicht wie gewünscht am Köcheln zu halten.

Die Euro-Schwäche hat fundamental Gründe. Die erwartete Rettung lief nicht so, wie der Markt sie erhofft hatte. Die CDS-Spreads auf Griechen-Ausfall steigen nach den Rettungsmeldungen wieder deutlich an.

Da im Markt zurzeit EUR/USD das Maß aller Dinge zu sein scheint und der Euro nach wie vor nach unten tendiert, dürften sich die Anstiege in den anderen Assets dem "Leittier Euro" im Laufe der US-Kasinositzung wieder nach unten anpassen. Alternativ geht die Rechnung der Zockerbanken auf und der Euro steigt (ist aber weniger wahrscheinlich mMn).



Hilfe für Griechenland
EU-Chefs schicken Euro auf Talfahrt

Tagelang hatten Investoren auf Finanzhilfen für das klamme Griechenland gewettet. Die europäischen Partner beschränken sich nun vorerst auf politischen Beistand. Das stört Investoren: Die Gemeinschaftswährung fällt zeitweise unter 1,36 $, an den Aktienmärkten geht es abwärts.

Mit Verunsicherung haben Investoren auf vage Hilfszusagen der EU für das hoch verschuldete Griechenland reagiert. Der Euro fiel zeitweise unter die Marke von 1,36 $ und lag am Nachmittag fast ein Prozent im Minus bei 1,3610 $. Der Dax schloss 0,6 Prozent im Minus bei 5503 Punkten. Die Kosten für eine Absicherung gegen den Ausfall griechischer Staatsanleihen zogen wieder an. Laut dem Datendienstleister CMA Datavision kletterten Kreditderivate (Credit Default Swaps, CDS) auf griechische Papiere auf 352 Basispunkte, nachdem sie zuvor auf 333 Basispunkte gefallen waren.

ING-Analyst Carsten Brzeski sprach mit Blick auf die Erklärung der EU von "konstruktiver Vieldeutigkeit". In einer Notiz schrieb er: "Das sollte etwas Erleicherung bringen und spielt den Ball zurück zur griechischen Regierung, die keine andere Wahl hat, als mit der Haushaltskonsolidierung und Wirtschaftsreformen fortzufahren."

Die EU-Staaten hatten zuvor mitgeteilt, dass sie sich vorerst auf politische Hilfe für Griechenland beschränken wollen, auch wenn andere Optionen offen gehalten werden sollen. Die Regierung Athens verzichtete nach offizieller Darstellung der Europäischen Union auf direkte Geldtransfers der EU-Partnerländer. "Die griechische Regierung hat keinerlei finanzielle Unterstützung erbeten", sagte EU-Präsident Herman Van Rompuy  am Donnerstag bei einem Sondertreffen der Staats- und Regierungschefs in Brüssel.

Er unterstrich: "Die Mitgliedstaaten der Eurogruppe werden entschlossen und koordiniert handeln, sofern das nötig ist, um die finanzielle Stabilität in der Eurozone insgesamt zu sichern." Die Regierung in Athen wurde aufgefordert, ihr Sparprogramm "rigoros und entschlossen" umzusetzen. "Griechenland wird nicht alleingelassen", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Aber es gibt Regeln, und diese Regeln müssen auch eingehalten werden, und auf dieser Grundlage werden wir eine Erklärung verabschieden."

Die Umsetzung des griechischen Sparprogramms soll streng kontrolliert werden, unter Aufsicht von Experten der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF), sagte von Van Rompoy. Im März solle es eine erste Analyse der Fortschritte Griechenlands geben.

Die EU-Staats- und Regierungschefs sind unter Zugzwang, denn die Athener Schuldenkrise drückt auf den Euro und droht andere Länder des gemeinsamen Währungsraums wie Portugal oder Spanien zu erfassen. Auch europäische Banken bedroht die Finanzmisere Griechenlands.  In Deutschland wird in der Regierungskoalition laut der Nachrichtenagentur Reuters erwogen, über die staatlich kontrollierte Kfw-Gruppe griechische Anleihen zu stützen. Die Bank könne entweder bei der nächsten Begebung griechischer Staatsanleihen selbst zugreifen oder deutschen Erwerbern der griechischen Papiere Garantien geben.

Der Vereinbarung waren Gespräche zwischen Van Rompuy, dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, EZB-Präsident Jean-Claude Trichet , Bundeskanzlerin Merkel, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy  und dem griechischen Regierungschef George Papandreou vorausgegangen. Auch der Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, sowie Spaniens Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero waren beteiligt.

Die Risikoaufschläge für zehnjährige griechische Staatsanleihen fielen unmittelbar nach der Ankündigung der Einigung um weitere sieben Basispunkte auf 5,864 Prozent. Die Kosten für eine Absicherung gegen den Ausfall griechischer Papiere gingen weiter zurück. Laut CMA Datavision fielen CDS auf griechische Staatsanleihen um 23,5 Basispunkte auf 332,5.

Die Aussicht auf EU-Hilfen für Griechenland hatten am Vormittag die Märkte beflügelt. Der ASE, Leitindex in Athen, verzeichnete am Donnerstagmorgen ein Plus von zwei Prozent, der spanische IBEX und der portugiesische PSI-20-Index stiegen ebenfalls.

Am Morgen war bekannt geworden, dass die EU-Finanzminister sich grundsätzlich auf Finanzhilfen für das hoch verschuldete Griechenland verständigt hatten. Dabei werde die EU "entschlossen und koordiniert" vorgehen, hieß es. Aus der spanischen Ratspräsidentschaft verlautete, die Finanzminister würden das Hilfspaket wahrscheinlich bis zu ihrem Treffen am kommenden Dienstag festzurren. Es solle Unterstützung aus der Euro-Zone sowie der EU als Ganzes enthalten.

"Die Idee ist, breite europäische Unterstützung zu haben, mit einer Konzentration auf Hilfe von Euro-Mitgliedern", zitierte Reuters aus spanischen Regierungskreisen. Die Europäische Kommission solle die Rettung überwachen.

Griechenland ächzt unter einer hohen Schuldenlast: Die Bruttoverbindlichkeiten kletterten 2009 auf 112,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), bis 2011 werden sie nach Prognosen der Europäischen Kommission auf 135,4 Prozent ansteigen. Das Haushaltsdefizit ist auf 12,7 Prozent des BIP angeschwollen und soll nun mit einem Sparpaket bis 2012 auf drei Prozent gedrückt werden. An den Staatsfinanzen nagt auch die wachsende Arbeitslosigkeit: Die Quote stieg nach am Donnerstag veröffentlichten Daten im November auf 10,6 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 2005. Im Oktober hatte sie noch bei 9,8 Prozent gelegen.

Für die Turbulenzen um griechische Aktien, Anliehen und CDS macht die Regierung in Athen auch Spekulanten verantwortlich. Die Athener Börse erschwerte am Donnerstag sogenannte Leerverkäufe. Dabei wetten Investoren wie Hedgefonds auf fallende Kurse. Sie leihen sich Aktien von anderen Anlegern, verkaufen diese Papiere und versuchen, sich anschließend billiger wieder einzudecken. Die Athener Börse hob den Zinsatz für die Aktienleihe von 2,5 auf 5,5 Prozent an.

www.ftd.de/politik/europa/...n-euro-auf-talfahrt/50072606.html
(Verkleinert auf 85%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 298917
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Anti Lemming:

Passende "Nonsens"-Meldung zu Gold

3
11.02.10 18:47
Die tun so, als wäre die EU komplett "abgebrannt" und müsste, um den Griechen helfen zu können, nun ihr "Tafelgold" versilbert. Einfach nur lächerlich. Die Fake-Rallye im Gold haben GS und Co. aus den im letzten Posting genannten Gründen künstlich losgetreten.

Dies zeigt, wie gut Zockerbanken und Medienindustrie zusammenarbeiten...
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Der USA Bären-Thread 298923
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Malko07:

#57306: Die "bösen" Jungs sitzen

7
11.02.10 18:59
auch in Kontinentaleuropa und zocken u.a. auch mit billigen US-$. Die europäischen Großbanken sind alles andere als "Engel".  Je nachdem in welchen Geschäften sie stecken müssen sie schnellsten zurück tauschen. Viele der beteiligten Großbanken werden Federn lassen, auch US-Großbanken. Es ist ein Zocken mit fettem Hebel und ohne doppelten Boden. Wenn man sieht was auf dem Anleihemarkt los ist kann man den Aktienmarkt vergessen. Am Anleihemarkt wird sich auch die eine oder andere Großbank diesseits und jenseits des Atlantik das Genick brechen.

Dieses Jahr müssen unvorstellbare Mengen an Staatsanleihen wegen Neuverschuldung und Refinanzierung aufgelegt werden. Diese Neuemissionen sind wichtiger als Importe oder Exporte.

Die Europäer sind nicht mit Intelligenz gesegnet. Ansonsten würden sie nicht so oft auf die angelsächsische Propaganda hereinfallen. Und wenn sie eine Gelegenheit zum Jammern sehen  wird sie ergriffen. Vor noch nicht allzu langer Zeit hat man gejammert als der Euro in die heutigen Höhen vorstoß und hat die Exporte schon zusammenbrechen sehen. Heute verfällt der Euro angeblich und ist schwach - kurz vor dem Zusammenbruch. Über den $CT würde er hochgetrieben und über den $CT wird er wieder herabgezogen. Nach dem $CT kann er sich erst richtig einpegeln - aber das wird noch Jahre dauern.
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Anti Lemming:

Anmerkung zum Reflations-Trade

4
11.02.10 19:06
Die Korrelation zwischen steigenden Rohstoffen und fallendem Dollar wurde mMn über Jahre von Zockerbanken wie Goldman mittels Futures "herbei-frisiert", um den Dollar gezielt zu schwächen und den Reflations-Trade in allen Assetklassen am Köcheln zu halten.

Fernziel ist, die US-Aktien - und vor allem die US-Hauspreise - wieder auf das vorherige Blasen-Niveau zu hieven. Dann wären die vielen verzockten US-Banken mit ihren Housing-Derivaten aus dem Schneider. Auch der Mühlstein der Zwangsversteigerungen hinge nicht mehr an ihrem Hals.

Die Korrelation ist somit eine Lüge. UNGEACHTET DESSEN übt der Dollar-Verfall jetzt großen Druck auf die Zockerbanken und Hedgefonds aus, da sie sich zum Inszenieren dieser Lüge ja massiv in Dollars verschuldet haben und von dem Geld massiv Aktien und Rohstoffe hochgekauft haben.

Fällt der Euro jetzt , weil Mr. Market ihnen eins auswischen will (macht er immer gern, wenn Goldman meint, "Gott spielen" zu können), dann kommt bei den Zockerbanken und Hedgefonds REALER Margin-Druck auf.

Was wir heute bei Rohstoffen und Aktien sehen, könnte der verzweifelte Versuch der Zockerbanken sein, mit eine Future-Long-Attacke den Kopf aus der Margin-Schlinge zu bekommen. Der Euro bleibt jedoch unten und spielt nicht mit, weil die "Korrelation" eine Lüge war und ist.

Ich rechne daher damit, dass die Hochzock-Attacke scheitert und Mr. Market den ihm gebührenden "Blutzoll" von den Zockerbanken erhält.

Die Reise nach Jerusalem hat begonnen.
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Anti Lemming:

Malko - Zockerbanken hüben wie drüben

 
11.02.10 19:07
Die DB ist keinen Deut besser als Goldman, nur unbedeutender.
Antworten
Malko07:

Wichtiger als irgendwelche

5
11.02.10 19:12

Zockereien der Großbanken mit Derivaten in den Hinterzimmern ist die reale Welt an den Börsen. Und die griechischen Anleihen erholen sich auch heute weiter:

Der USA Bären-Thread 7423156x.onvista.de/...=abs&SIZE=4&TYPE=LINE&SUPP_INFO=0" style="max-width:560px" />

 

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Failed 30-Year Auction Closes Rough Week; Treasury

4
11.02.10 19:20
Failed 30-Year Auction Closes Rough Week; Treasurys Fall
BONDS, TREASURYS, TREASURY, DEBT, TREASURIES, T-BILLS, 30-YEAR BOND, 10-YEAR NOTES, 2-YEAR NOTES, ECONOMY, STOCK MARKET NEWS,
CNBC staff and wire reports
| 11 Feb 2010 | 01:12 PM ET

A n anemic government auction of 30-year bonds closed out a weak round of debt sales with low demand on the far end of the debt yield curve.

 

The $25 billion auction fetched a whopping 4.72 percent high yield on weak demand, reflected in a 2.36 bid-to-cover ratio that compares demand for each dollar auctioned. The average is about 2.50.

Direct bidding, or Treasurys bought directly through the government, was 24 percent, considered a high number and indicative of weak foreign demand when compared to the indirect bid done through dealers of 29 percent.

Treasurys immediately sold off on the news after being modestly lower earlier in the session.

 

The benchmark 10-year note yield jumped to 3.75 percent while the 30-year long bond yield moved to 4.69 percent, well above the 4.62 percent from late Wednesday.

Investors earlier paid little attention to lower than expected weekly jobless claims.

The number of U.S. workers filing new applications for jobless benefits fell to a seasonally adjusted 440,000 for the week ended Feb. 6, below analysts' expectations for a reading of 465,000 and down from the previous week's 483,000. The market largely shrugged the data off however.

"The decline was a little larger than the market was expecting, said Kim Rupert, managing director of global fixed income analysis at Action Economics in San Francisco, adding "it appears that you are clearing out some of that administrative spike you saw earlier in claims."

 

The weak sale was expected to be met with thin demand following a rather tepid reception for three-year and 10-year notes on Tuesday and Wednesday.

Investors were also keeping a wary eye on developments on the Greek fiscal situation in Europe, where a European Union source said Greek bond purchases by euro zone state-owned banks was one of the options being considered in an EU plan to support Greece.

Worries over a possible Greek debt default, and concern over potential defaults in other debt-laden European countries, bolstered U.S. Treasury debt prices late last week.

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Malko07:

A.L., G.S. ist "groß" und man sollte sie

8
11.02.10 19:26
nicht unterschätzen. Die europäischen Zocker in Summe sind allerdings um Welten größer und haben alle eine Zulassung in den USA und dürfen auch an den Tresen der Fed. In der letzten Runde hatten GS und DB mehr Glück als andere. Das muss in der aktuellen Runde nicht so sein.

Woher du deine Überzeugung nimmst dass es jetzt abwärts gehen wird weiß ich nicht. MMn ist das Spiel zu komplex um es von außen zu durchschauen. Ich könnte mir z.B. auch vorstellen dass es jetzt wieder ein Stückchen aufwärts geht da die Politik inzwischen diszipliniert ist. Wäre natürlich auch zu einfach. Das Wahrscheinlichste in meinen Augen bleibt erst mal eine hochvolatile Seitwärtsbewegung.
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Anti Lemming:

Schwache Auktion bei 30-j. US-Staatsanleihen

7
11.02.10 19:28
Die Kurse von 30-jährigen US-Staatsanleihen fielen, nachdem die heutige Auktion im Volumen von 16 Mrd. Dollar nur zu höheren Zins-Coupons als erhofft absetzbar war.

Die Quote der indirekten Bieter fiel stark auf 28,5 %, nachdem sie bei den letzten vier Auktionen im Schnitt bei 39,8 % gelegen hatte.

Diese indirekten Bieter sind u. a. ausländische Zentralbanken: Sie haben zum einen selber kein Geld über, zum anderen haben sie die Nase voll, die US-Verschuldungsspielchen mitzumachen. Insbesondere China hatte angekündigt, wegen der massiven Waffenlieferungen der USA an Taiwan künftig weniger US-Staatsanleihen kaufen zu wollen.

Wenn die Zahl der (indirekten) Bieter sinkt, erhöhen sich die Zins-Coupons - freie Marktwirtschaft halt.

Fazit: Es wird auch für USA immer teurer, das Verschuldungsrad zu drehen. Griechenland wird kein Einzelfall bleiben.
(Verkleinert auf 95%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 298934
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permanent:

Ich habe meinen DAX Short verkauft

6
11.02.10 19:31

VK 5536 meinen Euro Short hatte ich bereits am Vortag verkauft.
http://www.ariva.de/Short_DAX_Short_t283343?pnr=7413613#jump7413613
http://www.ariva.de/...zu_1_3688_raus_t283343?pnr=7415238#jump7415238

Der Euro Short ist gut gelaufen, beim DAX Short ist auch ein kleiner Gewinn hängen geblieben.

Gründe:
Die Treasury Auktion ist bescheiden gelaufen, der Zins steigt, die Aktien stört es nicht.
Der Goldmarkt zeigt eine merkwürdig Stärke, als sei die Bereitschaft zur Zockerei schon wieder verstärkt im Markt.
Gestern hatte ich kurz überlegt Gold zu shorten, gut, dass ich davon Abstand genommen habe.
Bunt- und Basismetalle gehen heute ebenfalls ab wie Schmitz Katz, das bescheinigt den gleichen Trend zur Risikobereitschaft.

Ich wünsche euch einen schönen Altweiberabend.

Permanent

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Anti Lemming:

Chart der US-Langläufer sieht angeschlagen aus

3
11.02.10 19:33
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 298937
Antworten
Maxgreeen:

Caterpillar mit Auftrag Griechenland umzupflügen?

9
11.02.10 19:34
Der USA Bären-Thread 298938
Dieses Posting wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.
Bei berechtigten Einwänden email an be@schwer.de
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Anti Lemming:

Street.com-Kommentar zu den schwachen Auktionen

4
11.02.10 19:43
(Verkleinert auf 85%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 298941
Antworten
Maxgreeen:

Die Amis können ja ihr Geld aus Europa abziehen

2
11.02.10 19:50
und ihre eigenen Schuldscheine kaufen ( was die Fed noch übrig lässt) . Das würde den Euro und die Energiepreise entlasten.
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Kicky:

Chinese Bond Boycott?

5
11.02.10 20:06
www.zerohedge.com/article/...year-direct-take-down-perspective
Antworten
Anti Lemming:

Indirekte Bieter auf dem tiefsten Stand

5
11.02.10 20:13
seit November 2008.

Die Chinesen lassen ihren Kaufboykott-Drohungen von US-Staatsanleihen Taten folgen. Rache für die US-Waffenlieferungen an Taiwan?

(aus obigem Zerohedge-link)



All this is accompanied by a collapse in the Indirect bid (think foreign buyers) to the lowest levels since November of 2008. China is finally coming through on its Bond boycott promises.
(Verkleinert auf 52%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 298945
Antworten
Anti Lemming:

Shark zum heutigen "Bounce" in US-Aktien

6
11.02.10 20:17
I said this morning that if we retested the 1060 level of the S&P 500 again, I'd be looking for it to fail. We never tested it again, and that brought in the buyers once we took out the opening highs. Breadth has improved sharply to better than 2-to-1 positive... I still wouldn't conclude that a bottom is in. I view this as just an oversold bounce, and I think we could run as high as 1100 on the S&P 500. The days of an immediate "V"-shaped move back to the highs is over.

Keep in mind that the goal of the market beast is to suck in new victims, and the easiest way to do that is to bounce and make the eager buyers think that the worst is over and we are going straight back up. Once the bulls start to feel comfortable again, the market rolls over again.

Some of the best tradable bounces are countertrend moves, so if you have a fairly short-term time frame, you definitely should embrace them. The key is to make sure you are clear on time frames and style. If things don't work as you anticipated, cut your losses fast and wait for the next opportunity.

Right now we have some upside and the bulls are breathing a little easier. We might as well enjoy the positive action while we have it -- just don't trust it too much.
Antworten
musicus1:

so hatte heute bis jetzt interss. besuch....

8
11.02.10 20:18
ich kann AL nur beipflichten,  treffende analyse , das was wir hier sehen in den währungen, man gucke auf den AUD, NOk, und  CHF  sind schon vorläufer für einen crash, ich hoffe uns allen bleibt das erspart........ der markt ist unsicher  hektisch, und  wer bei den derivaten in engen scheinen sass, der  ist ganz einfach platt...was wir sehen, ein eindecken von shortposis.....  shortposis von mir weiter aufgestockt in den indizies
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