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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender BioNTech SE ADR-Kurs | 5,00 | 9,74 | 15,15 | |
| Fallender BioNTech SE ADR-Kurs | 5,19 | 10,25 | 15,01 | |
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"Die Strukturen müssen möglichst so sein, dass die Bürokratie nicht funktionieren muss."
Vollkommen richtig.
Was mich nur stört, ist folgendes:
Die Banker sind in den letzten Jahrzehnten zu einer Kaste aufgestiegen, die sich eine geradezu unglaubliche Arroganz gegenüber den privatwirtschaftlichen Unternehmern herausgenommen hat.
Ich persönlich habe in den letzten drei Jahrzehnten unzählige Male mit Bankern am Verhandlungstisch zusammen gesessen (sei es nun KSK, VB, Dresdner, Coba oder Dt. Bank etc.) und mir ihre (Welt-) Sicht der Dinge angehört.
Und je mehr Zeit ins Land ging, desto unerfreulicher wurden diese Gespräche (Anm. : Hatte nichts mit der Geschäftsentwicklung zu tun).
Saßen einem anfangs noch "gestandene" Personen gegenüber, mit einer gewissen "Bescheidenheit " und einem gewissen Respekt gegenüber dem "freien Unternehmertum", so wechselten die Personalien mit der Zeit und mit ihnen auch die Sicht der Dinge.
Zum Schluss saßen dort nur noch "überhebliche" Fatzkes, die zu allem ihren Senf gaben, aber von nichts Ahnung hatten.
Wenn ich schon die freie Marktwirtschaft postuliere mit dem Risiko, dass evt. die Lichter ausgehen könnten, dann bitte schön auch für diese Schlaumeier, die angeblich alles besser wissen und am Ende den Staat um (Überlebens-) Hilfe anbetteln müssen.
Geht ein Unternehmen meiner Gruppe den Bach runter, dann heißt es:
Wie konnte das passieren? Sie hätten auf Zukunftsmärkte setzen und die inneren Strukuren rechtzeitig reorganisieren müssen.
Mitleid, Mitgefühl ? Mitnichten !!
Im Gegenteil: Er ist größenwahnsinnig geworden, heißt es dann. Ein typischer Verlierer eben. Er hat seine Grenzen nicht (rechtzeitig) erkannt. Gier frißt eben den Verstand. So lauten die typischen Statements.
Ich habe unzählige Bekannte, denen diese "Experten" quasi per Intrige über Nacht das Licht ausgeknipst haben, so dass ich für die Sorgen und Nöten der Gierigsten unter den versammelten Bankvertretern nicht mehr das geringste Mitgefühl verspüre.
Diese Leute bereichern sich aktuell auf Kosten nicht nur der Unternehmen in unserem Land, sondern brutalstmöglich auch auf Kosten jedes (einfachen) Steuerzahlers.
Und die Politik macht mit, da o.g Experten too big to fail sind.
Diese Doppelmoral ist es, die mich gewaltig ankotzt.
Fast hätten sie es geschafft, auch mich "zur Strecke zu bringen".
Aber eine ausländische Bank (GS) hat mir im letzten Moment die Luft verschafft, die ich benötigte.
Jetzt (bereits seit Jahren) ist alles in trockenen Tüchern (Ende gut, alles gut).
Aber (dennoch) mein Fazit:
Vertraue keinem Bänker, denn dann bist Du verlassen.
Ezähle mir keiner etwas über Banker.
Für mich (Ausnahmen bestätigen die Regel) nur noch eine riesengroße Mespoke.
"Die Sesselfurzer werden keine Katastrophe verhindern. Wenn man bedenkt, wer die Aufsichtsräte unserer Landesbanken waren und wie einfach die Überwachung sehen konnte was dort geschah und nichts unternahm, sieht wie gefährlich es ist vom Funktionieren des Apparates abhängig zu sein."
So ist es.
Malko, frag Dich doch einfach mal, woraus unser "Apparat" (in Deutschland) eigentlich besteht.
Die Top-Leute unseres (Behörden-) "Apparates" bestehen (immer noch) aus Volljuristen, welche es sich aufgrund unserer (Jurisen-) Ausbildungs(ver)ordnung in Deutschland leisten können, 0-Ahnung vom deutschen, geschweige denn internationalen Bankenwesen zu haben.
Unser "Apparat" hat schlichtweg zu wenig (echte) Experten in solchen Fragen. Deshalb ist unser "Apparat" diesbezüglich auch ein absoluter "Laienrat" (zahnloser Tiger).
Wer, mit Banklehre, 2.tem. juristischen Staatsexamen und einer hohen Auffassungsgabe verbleibt denn längerfristig im Staatsdienst ?
Die Top-Beamten (ja, solche Personen gibt es in der Tat noch) wechseln spätestens nach einigen Jahren in die freie Wirtschaft.
Es gibt kaum einen Top-Beamten, welcher längerfristig der "Privatwirtschaft" Paroli zu bieten imstande ist, ohne irgendwann ihren "Verlockungen" zu erliegen.
Deshalb halte ich auch den Glauben an einen funktionierenden "Apparat" für illusorisch und nehme dementsprechend auch die "Glaubensbekenntnisse" unserer politischen Klasse nur mit äußerster Skepsis zur Kenntnis.
Denn die Musik, wird längst auf einer anderen Ebene gespielt.
Nach heftiger Debatte hat die japanische Regierung ein weiteres Hilfspaket zur Ankurbelung der Konjunktur auf den Weg gebracht. Der Umfang beträgt 7,2 Billionen Yen, also umgerechnet etwa 54,5 Milliarden Euro.
Das Paket fällt damit minimal höher aus, als von Ministerpräsident Yukio Hatoyama ursprünglich angestrebt. Die Verabschiedung der Maßnahme hatte sich im Kabinett verzögert, weil der kleinere Koalitionspartner, die Neue Volkspartei, deutlich mehr Geld gefordert hatte. Schließlich lenkte Parteichef Shizuka Kamei aber doch ein.
Vorgesehen sind unter anderem Maßnahmen zur finanziellen Stützung von kleineren Unternehmen, Hilfen für die ländlichen Gebiete und Anreize für den Kauf von Autos, Elektronikprodukten und Häusern mit niedrigem Energieverbrauch.
Für die Finanzierung des Konjunkturpakets soll ein zweiter Nachtragshaushalt beschlossen werden. Finanzminister Hirohisa Fujii kündigte die Entscheidung zu dem Nachtragshaushalt für den 15. Dezember an. Dabei dürfte auch beschlossen werden, neue Staatsanleihen über 9,3 Billionen Yen auszugeben. Das Emissionsvolumen für das gegenwärtige Fiskaljahr würde damit auf den Rekordbetrag von 53,5 Billionen Yen anschwellen.
Mit den Maßnahmen soll die japanische Wirtschaft auf einen soliden Wachstumspfad gebracht werden. Die Erholung der exportabhängigen Wirtschaft Japans wird durch die jüngsten Stärke des Yen und die Deflation im Lande bedroht.
Unterdessen ist der Überschuss in der japanischen Leistungsbilanz im Oktober den dritten Monat in Folge gestiegen. Wie das Finanzministerium in Tokio berichtete, erhöhte sich der Überschuss gegenüber dem Vorjahresmonat um 42,7 Prozent auf 1,398 Billionen Yen. Volkswirte hatten jedoch einen kräftigeren Zuwachs um 52,1 Prozent auf 1,490 Billionen Yen erwartet. Im September hatte sich der positive Saldo nach revidierten Angaben auf 1,568 Billionen Yen belaufen.
Die Exporte fielen im Oktober um 24,6 Prozent zum Vorjahr auf 4,966 Billionen Yen und damit deutlich schwächer als noch im September. Die Importe gingen - wie bereits im Vormonat - um 37,7 Prozent zurück und beliefen sich damit im Oktober auf 4,017 Billionen Yen.
Grund für den deutlich gestiegenen Leistungsbilanzüberschuss war vor allem ein Rekordzuwachs in der Handelsbilanz. Im Außenhandel kletterte der Überschuss auf 949,0 Milliarden Yen von 136,6 Milliarden Yen im Vorjahresmonat, womit der kräftigte Zuwachs binnen Jahresfrist seit Beginn der Datenreihe im Jahr 1986 verzeichnet wurde.
Quelle: wne/rts/DJ
HK foreign currency reserves up $16.2 billion
Hong Kong's official foreign-currency reserve assets rose to $256.3 billion in November, up $16.2 billion over October, the Hong Kong Monetary Authority said on Monday. HK foreign currency reserves up $16.2 billion China's foreign reserve may have hit $2.3t at end of September
Including unsettled forward contracts, foreign-currency reserve assets also stood at $256.3 billion in November, up $16.2 billion over October.
Hong Kong is the world's seventh largest holder of foreign currency reserves based on the latest published figures, after the Chinese mainland, Japan, Russia, China's Taiwan, India and the Republic of Korea, said the Hong Kong Monetary Authority.
The total foreign-currency reserve assets of $256.3 billion represent about 10 times the currency in circulation, or 55 percent of Hong Kong dollar China's foreign currency reserve likely hit a record high by the end of September this year as its foreign trade and economy continue to recover from the global financial crisis, the Shang Securities News reported today.
CHINA: Confirmed data is not yet available. The newspaper cited an unidentified expert who predicted that that the country's foreign currency reserve probably reached $2.3 trillion at the end of September, or about $170 billion more than the end of June.
08.12.2009, 9:19
Das Aussterben wird vorerst vertagt: Die Geburtenraten in den Industriestaaten steigen wieder. "Die Angst vor extrem niedrigen Geburtenraten, die seit den neunziger Jahren aufkam, ist unbegründet", sagt Joshua Goldstein vom Max-Planck-Institut für Demographie der Süddeutschen Zeitung.
Demographie ist eine Wissenschaft für Menschen, die sich gern ein bisschen gruseln. Eine Katastrophe ist schnell vorhergesagt, wenn sich die Zahl der Menschen auf der Welt ändert: Werden es mehr, muss man diesen Trend nur weit genug in die Zukunft fortschreiben - und schon erkennt man die "Bevölkerungsexplosion". Werden es weniger, ist das auch nicht besser, nun droht auf lange Sicht die Entvölkerung.
Erstaunlicherweise schließen sich beide Ängste in der öffentlichen Debatte nicht aus: Man kann sich gleichzeitig vor dem einen wie dem anderen fürchten, worauf ein Cartoon aus den neunziger Jahren hinweist. Da halten zwei gleichaussehende Herren Plakate hoch - auf dem einen steht: "Weltuntergang wegen Bevölkerungsexplosion!" Und auf dem anderen: "Weltuntergang wegen Geburtenrückgang!"
Joshua Goldstein ist einer der Demographen, die das mit dem Grusel nicht so wichtig finden. Er kam vor zwei Jahren von der US-Universität Princeton nach Rostock, um dort mit James Vaupel das Max-Planck-Institut für Demographie zu leiten. Nun legt Goldstein einen Aufsatz vor, der für Debatten sorgen wird ("The End of Lowest-Low Fertility?" Population and Development Review, Dezember 2009).
Goldstein tut darin etwas, was Demographen in Deutschland bisher selten tun: Er gibt Entwarnung. "Die Angst vor einer Bevölkerungsimplosion, die während der extrem niedrigen Geburtenraten der neunziger Jahre aufkam, ist unbegründet", lautet sein Fazit.
Von extrem niedrigen Geburtenraten sprechen Demographen, wenn Frauen im Schnitt weniger als 1,3 Kinder bekommen. Früher gab es das allenfalls in Kriegszeiten. Doch in den letzten Jahren schien sich das Phänomen auszubreiten: Italien, Spanien und Griechenland waren unter den Ländern mit extrem niedriger Fertilität. Hongkong und Singapur zählten dazu, auch Russland, die Ukraine, Tschechien und der östliche Teil Deutschlands. In Westdeutschland dagegen blieb die Geburtenrate stets knapp über dieser Marke.
Diese Trends riefen Verunsicherung hervor. Würde die Rate immer weiter sinken? Drohte eine "Kultur der niedrigen Fertilität", wie der Demograph Wolfgang Lutz vermutete: Weil die Geburtenraten sinken, verschwinden Kinder aus dem Alltag; große Familien kommen etwa in Fernsehserien nicht mehr vor.
Dieser Wandel kultureller Normen lässt den Kinderwunsch weiter sinken, was die Geburtenrate wieder drückt - eine Spirale nach unten. Sogar der Papst griff solche Ängste auf: "Europa will anscheinend kaum noch Kinder", sagte er an Weihnachten 2006; es scheine "sich von der Geschichte verabschieden zu wollen".
Joshua Goldstein zeigt jedoch, dass die Zeiten der extrem niedrigen Geburtenraten vorbei sind. Hatten im Jahr 2003 noch 21 Länder eine Geburtenrate unter 1,3, waren es im Jahr 2008 nur noch fünf. Vier davon liegen in Asien, ein letztes, Moldawien, in Europa. In allen anderen Staaten deuten die Kurven nach oben, nicht steil zwar, aber eindeutig: "Zum ersten Mal seit dem Babyboom in den sechziger Jahren nehmen die Geburtenraten gleichzeitig in den entwickelten Ländern rund um die Welt zu", stellt Goldstein fest. Zum Beispiel in Spanien: Lag die Geburtenrate im Jahr 1996 noch bei 1,19, stieg sie bis 2007 allmählich auf 1,39. In fast allen Ländern hatte der Trend diese Richtung, mal schwächer wie in Italien, mal stärker wie in Ostdeutschland (1994: 0,77 Kinder pro Frau, 2008: 1,40 Kinder pro Frau).
Goldstein wäre ein schlechter Demograph, wenn er nun in Jubel über den Kindersegen ausbräche. Denn er weiß, dass die Geburtenrate ein miserabler Indikator ist: Ihr Abwärtstrend in den neunziger Jahren war zum Teil ein Messfehler; auch der gegenwärtige Trend nach oben hat nur teilweise mit dem Verhalten der Menschen zu tun. Die Geburtenrate wird stark verzerrt, wenn Frauen ihre Kinder später kriegen, etwa weil ihre Ausbildung länger dauert.
Ein Rechenbeispiel: Im Jahr 2005 bekommen 19 von tausend Frauen Kinder. Die Demographen errechnen mit ihrer mathematischen Formel eine Geburtenrate von 1,4. Wenn im Jahr danach nur eine der 19Frauen das Kinderkriegen auf später verschiebt, sinkt die Rate schon auf 1,3. Holt sie im übernächsten Jahr das Kinderkriegen nach, steigt die Geburtenrate plötzlich auf 1,5. Letztlich hat sich die Zahl der Kinder pro Frau aber nicht geändert.
Genau das, argumentiert Goldstein, sei im letzten Jahrzehnt geschehen: Erst sanken die Raten, weil die Frauen das Kinderkriegen hinauszögerten. Dieser Trend sei inzwischen stark gebremst, weshalb die Kurven nicht mehr abwärts zeigten. Parallel dazu stellt Goldstein fest, dass die Politik wirkt: Alle Länder mit niedrigen Geburtenraten wollen inzwischen politisch gegensteuern. Manchmal, zum Beispiel in Japan, scheint dies zu scheitern. In anderen Fällen zeigen sich jedoch Erfolge: In Estland beispielsweise verbesserte ein neues Elterngeld die Situation der jungen Paare deutlich und ließ die Geburtenzahlen steigen.
Auch in Spanien und Australien wird der Einfluss der Politik sichtbar - wobei natürlich die Frage nach dem Zeitpunkt bleibt: Kommen dank Familienförderung tatsächlich mehr Babys zur Welt - oder gibt es auch hier einen "Tempo-Effekt", weil Paare ihren Kinderwunsch einfach früher erfüllen?
Beantworten lässt sich das erst nach ein paar Jahrzehnten; Goldstein nimmt jedoch an, dass politische Entscheidungen und wirtschaftliche Lage durchaus Einfluss haben. Er erwartet, dass die Frauen in den Ländern mit sehr niedriger Fertilität letztlich im Schnitt nicht 1,3, sondern zwischen 1,5 und 1,8 Kinder bekommen werden.
Nimmt man das ernst, fällt die demographische Katastrophe aus. Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes für eine Geburtenrate von 1,6 jedenfalls lesen sich nicht dramatisch: Im Jahr 2030 würden in Deutschland etwa so viele Menschen leben wie heute. Der Anteil alter Menschen stiege maßvoll. Und verblüffenderweise kämen auf einen Erwachsenen sogar mehr Kinder und Jugendliche als heute. Die Deutschen, so kann man mit Goldstein annehmen, sterben so schnell nicht aus.
(SZ vom 08.12.2009/jab) www.sueddeutsche.de/,tt2m1/wissen/590/496901/text/
"Gerade fällt mir auf, dass wenn ich das Wort 'Banker' durch 'Politiker' ersetze, die obige Aussage wahr bleibt."
... wenn man das Wort durch "Normalbürger" ersetzt ;-)
Im Handelsblatt ist heute ein ganz interessanter Artikel über die Kosten für den Rettungsfonds TARP in USA: Bankenerholung hilft US-Etat Die Kosten für den Rettungsfonds Tarp liegen deutlich niedriger als befürchtet (http://www.handelsblatt.com/_d=HB120908613,_p=1174,_t=ft_archive).
Darin wird der geschätzte Bedarf zur Bankensanierung mit $341 Mrd. angegeben. Davon wurden lediglich 140 Mrd. gebraucht. Der Grund für die positive Entwicklung sei die höher als erwartet (schmunz) ausgefallene Rendite (!). AIG-Hilfen werden natürlich herausgerechnet! Zur Erinnerung, das Gesamtvolumen des Rettungsfonds beläuft sich auf $700 Mrd.. There is room to grow, sag' ich da nur. Nach dieser Mathematik können noch viele Banken pleite gehen, bis das Gesamtvolumen vollends ausgeschöpft ist. Obama würde den übrig gebliebenen Betrag zur Schaffung neuer Arbeitsplätze investieren.
Wie auch die Insolvenzlösungen, die innerhalb von 40 Tagen bei GM erfolgreich über die Bühne gebracht werden, wird auch hier aus der Misere nur Positives geschaffen. Die Amis, das sind schon richtige Teufelskerle!
Im 14tägigen Rhythmus führe ich im Gemeindezentrum ein Englischsprachtraining durch. Es handelt sich um einen Gesprächskreis mit einer breitgefächerten Zielgruppe, Studenten, junge Mütter/Väter die den Anschluss an das Berufsleben halten wollen, Rentner die der aktiven Berufszeit nachtrauen.
Es ist kein Unterricht im eigentlichen Sinne sondern eine tatsächliche Gesprächsrunde. Ich nehmen einen Zeitungsbericht aus der FT oder dem WSJE usw. über diesen Bericht unterhalten wir uns auf Englisch um im Training zu bleiben. Dabei schweifen die Gespräche häufig in andere Bereiche ab. Nach eine Stunde ist die Veranstaltung beendet man geht heim oder ins Kaffee und tauscht sich aus.
Eine junge Frau, die ihr Studium der Betriebswirtschaft vor einigen Monaten abschloss und seitdem auf Jobsuche ist sagte dabei: Es ist wichtig eine Struktur in den Tag zu bringen.
Danach diskutierten wir kurz über das Thema. Menschen die Jung sind, keine Aufgabe haben, Menschen die alt sind (Rentner) die keine Aufgabe haben, schwimmen häufig teilnahmslos in der Gesellschaft umher, schaffen es nicht eine Struktur in ihr Leben zu bringen weil der disziplinierende Faktor Arbeit fehlt.
Arbeit geht weit über das reine verdienen eines Lebensunterhalt. Arbeit gibt halt und Struktur. Vielen Menschen ist diese Tatsache nicht so bewusst. Die meisten Menschen schaffen es wahrscheinlich selbständig Struktur in ihren Tag, in ihr Leben zu bringen. Diese gelingt aber nicht jedem Menschen.
In diesem Zusammenhang musste ich an meine eigene Person denken. Ich bin Anfang 40, bin in keinem angestellten Verhältnis und muss meinen Tag täglich selber strukturieren. Das fällt mir im Regelfall nicht schwer, da ich in einer festen Familienstruktur lebe. Wenn die Kinder aufstehen, um zur Schule zu gehen, beginnt der Tag im Haushalt, da käme ich mir schäbig vor wenn ich im Bett bleiben würde. So mache ich mir in der Frühe häufig Termine oder regele meine Büroarbeit.
Was aber wenn die Kinder Schulferien haben, dann wird es gleich viel schwerer weil der disziplinierende Faktor fehlt. An vielen Tagen schlafe ich aus, der Wecker wird nicht gestellt, es herrscht Ruhe im Haus.
Umso bemerkenswerter finde ich es wenn eine junge Frau sich über diesen Tatbestand der eigenen Schwäche Gedanken macht, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, den inneren Schweinehund zu überwinden.
Dem Tag eine Struktur geben, dem Leben mehr Sinn geben, viele Menschen die keine Arbeit haben würden sich dieses wünschen, schaffen es aber aus eigenen Kraft nicht.
Es gibt aber auch Menschen die das nicht wollen.
Nun haben dieses Ausführungen vordergründig nicht viel mit der Börse zu tun. Bei genauerer Betrachtung dann aber doch. An der Börse bedarf es auch Disziplin und Struktur in den Entscheidungen um erfolgreich zu sein.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Tag.
Permanent
von Robert Schröder
Liebe Leserin, lieber Leser,
Das Währungspaar EUR/USD ist aus vielerlei Hinsicht im aktuellen Chart-Bild nach oben hin gedeckelt. Folgende Gründe sprechen - nach Elliott Wave und aus technischer Sicht - für einen stärker werdenden US-Dollar in den kommenden Monaten. EUR/USD sollte entsprechend dazu deutlich fallen.

1. Ab dem Hoch bei 1,60 läuft eine riesige ABC-Korrektur, die erst zu 2/3 komplett ist.
2. Nach dem 5teiligen Abwärtsimpuls A, läuft eine 3teiliger Korrekturwelle B. Diese erreichte kürzlich einen wichtigen Widerstand (die obere Trendkanallinie) sowie das 76,4% Fibonacci-Retracement und prallte deutlich nach unten ab.
3. Seit Ende Oktober hat sich ein steigender Keil als Abschlussmuster der Welle 5 von c von B gebildet. Dieser ist typisch für eine Top-Phase und tritt oft in Trendwendeprozessen auf.
4. Auf Stundenebene ist ein erster 5teiliger Abwärtsimpuls erkennbar, der den Aufwärtstrend seit Februar 2009 nun deutlich verletzt hat.
5. Zu guter Letzt spricht das extrem negative Sentiment beim US-Dollar für eine bald einsetzende Rally. Die "Marktteilnehmer" sind fast einstimmig auf einen weiteren Dollar-Crash "eingeschossen".

Dreh- und Angelpunkt ist jetzt die Marke von 1,4757. Wird sie unterschritten, werden damit im Rahmen der Welle C (dem dritten Teil der ABC-Korrektur) weitere schnelle und dynamische Verkäufe Richtung 1,40 eingeleitet. Übergeordnet gilt es die Marke von etwa 1,14 zu erreichen. Dieses Kursziel ergibt sich, wenn Welle C typischer Weise genau so lang wird wie Welle A.
Bis es damit soweit ist, besteht allerdings kurzfristig die Möglichkeit einer Gegenbewegung auf 1,49 bis 1,4950 - dem Niveau der unteren Keillinie. Spätestens dort sollte es dann wieder zu einer deutlichen Umkehrbewegung kommen.
... an, als ob sie direkt aus der PR-Abteilung der Fed kommt. Sie enthält für den normalen Leser praktisch keine erkennbaren Nachteile durch einen fallenden USD, wenn man mal frivole Auslandsreisen in die diversen terroristisch infizierten Aussengefielde der Welt ausnimmt...
Die PR-Analyse soll vielleicht das Volk einstimmen, in dem Sinne: lasst uns in jeder Sonntagspredigt Hosiannah du starker USD singen, damit die nervigen aber mental beschränkten und sowieso irrelevanten Foreigner da draussen nicht immer so blöde rumquengeln, aber lasst uns im Übrigen einfach weiter die Luft aus der USD-Rate raussaugen, solange bis Hochvakuum herrscht.
Tja, einfach mal ausprobieren, wie sich ein Amerika mit EUR/USD=2 oder mehr und entsprechenden anderen Korrelationen anfühlt...
Vielleicht wie Mexiko in den 90-ern oder Argentinien jetzt?
The government is running out of ways to help the economy as the US faces major issues regarding credit and employment ahead, banking analyst Meredith Whitney told CNBC.
"I think they're out of bullets," Whitney said in an interview during which she reinforced remarks she made last month indicating she is strongly pessimistic about the prospects for recovery.
Primary among her concerns is the lack of credit access for consumers who she said are "getting kicked out of the financial system." She said that will be the prevailing trend in 2010.
Despite being able to borrow at near-zero percent interest, banks are not taking that money and putting it back into the marketplace. The Federal Reserve said Monday that consumer lending dropped 1.7 percent on an annualized basis in October, the ninth straight monthly decline.
With consumer spending making up about 70 percent of gross domestic product, the inability of even credit-worthy consumers being able to be able to borrow could put a severe crimp in future growth.
"What's so frustrating is you have an administration that is arguing such a populist (ideology) and not appreciating all the unintended consequences that the consumer and small businesses have far less credit," Whitney said.
"You're going to get a situation where you revert from a consumer standpoint," she added, "where those that had bank accounts for the first time, credit cards for the first time, homes for the first time get kicked out of the system and then fall prey to real predatory lenders."
The problems taken together also will pose difficulties for investors.
"I have 100 percent conviction that the consumer is not getting any better and there's not more liquidity," Whitney said. "So if everything touching the consumer is going to be represented in the S&P, then the S&P is going to be under pressure."
The solution, she said, is for the government to take proactive steps that will give consumers more money to spend.
"I don't think you can cut taxes enough to stimulate demand," Whitney said. "For a 2010 prediction, which is so disturbing on so many levels to have so many Americans be kicked out of the financial system and the consequences both political and economic of that, it's a real issue. You can't get around it. This has never happened before in this country."
Und wenn wir dann in 2010 noch 'nen knackigen Dabbeldipp kriegen, dann schnurrt der Contango auch wieder auf Null, oder tiefer...
In gewissem Sinne ist das schwimmende Zwischenbunkern auf Tankern und Contango-kassieren ja auch 'ne Art von Carrytrade. Und wenn der in's negative dreht, dann gibt's 'nen schönen kleinen Longsqueeze ;-)
Und wenn dann noch die ganzen Notverkäufe von Olivenöl (#54098) dazukommen, dann macht's noch mal ganz besonders Freude ;-)
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| Fallender BioNTech SE ADR-Kurs | 5,19 | 10,25 | 15,01 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 469 | 156.467 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 16.04.26 14:15 | |
| 29 | 3.832 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 10.04.26 15:21 | |
| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |