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Der USA Bären-Thread


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CarpeDies:

Es werden mal wieder

 
06.05.09 16:58
alle Register gezogen, um die Börse bei Laune zu halten; da greift man dann mal auch gerne auf die grottigen DSP Arbeitsmartkdaten zurück
Antworten
Sitting Bull:

BX hat

 
06.05.09 17:07
aber wirklich gut reportet. Die hab ich wohl zu früh rausgehauen...
Antworten
wawidu:

Wertverwässerung

3
06.05.09 17:08
market-ticker.denninger.net/archives/...tion-by-The-Media.html
Antworten
Anti Lemming:

Die etwas andere Überraschung

3
06.05.09 17:26

Justin Ferayorni - street.com/CC

Color Me Skeptical

5/6/2009 11:04 AM EDT

I have been raising cash for the last couple of weeks; I've sold more aggressively and been adding shorts over the last week or so. No doubt I've been early, and it hurts. Oh, yeah, and I had my small Sequenom (SQNM) position turn up snake eyes on some fanciful back-alley fraud. Sweet.

I get the whole "It's declining but not as bad as it had been." I understand calculus and, thus, second derivatives... But equities are the last thing in line. They are the freshmen in the college tap room waiting for their chance. They are behind all the creditors today, and they are behind even the UAW, it appears. We all pay attention to this game we call the stock market, but it is the side parlor to the enterprise value of the world, so to speak.

The societal deleveraging across the developed countries of the world is really just beginning. After we do it as individuals and corporations, we'll be doing it as nations. I think equities have incredible asymmetric downside qualities at these prices. Could I be early? Absolutely. I know how the pendulum swings and overshoots its natural resting position.

I believe that when the market turns, it will be sudden and painful and turn many traders into reluctant investors, just to watch their holdings drip down every day for weeks of pain, as they scramble to re-evaluate their investment theses. It may sound outrageous with the spring and excitement in the air, but I think it could be right around the corner.

Does anyone feel like the stress test leaks could be trial balloons? Maybe it will be a big yawn; maybe it won't.

 


 

Alan Farley  - street.com/CC

Correction May Have Begun

5/6/2009 11:02 AM EDT

This morning's selloff on the Nasdaq-100 could mark the 1st wave in a larger scale correction. 1420-25 is the place to watch for a downturn that completes a 15-minute head and shoulders breakdown pattern and downside followthrough to around 1370.

 

Antworten
wawidu:

Achtet auf den CPCE Index!

5
06.05.09 19:08
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 231446
Antworten
jungchen:

die zahlen springen

2
06.05.09 19:08
echt wahllos hin und her... das waren heute schon mal irgendwann $3.5bn

Wells Fargo needs $15 billion in new capital, report says (marketwatch.com)
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
Börsenfreak89:

Ich bin mit meinem Latein bald am Ende...

8
06.05.09 20:31
Langsam dürfte nun wirklich Schluss sein!
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 231466
Ich liebe Dich, mein Heimatland.
Uns ist die halbe Welt bekannt.
Doch gibt´s nur e i n Daheim.

--> www.vorkriegsgeschichte.de/ <--
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Anti Lemming:

Zinsrendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen

7
06.05.09 20:32

Die Zinsrendite langlaufender US-Staatsanleihen (Chart unten) ist deutlich gestiegen und hat die 50-dma bei 4 % nach oben durchbrochen. Entsprechend stark sind die Kurse dieser Langläufer seit Januar gefallen. Die Zinsrendite der Langläufer ist zugleich die Messlatte für Festzins-Hypotheken und Firmenkredite, die nun bald nicht mehr billig zu haben sein werden. Der Housing-Aufschwung in USA steht daher auf tönernen Füßen..

Investoren verkaufen die Langläufer offenbar aufgrund von wachsender Risikoscheu. Denn wenn wegen des Gelddruckens der Fed die US-Inflation aus dem Ruder liefe, brächen die Kurse der 30-jährigen deutlich ein. Diesen Kursverlusten will sich niemand unnötig aussetzen. Der jüngste Anstieg des Goldpreises drückt diese Risikoscheu ebenfalls aus.

Dass in USA die Inflation wieder anzieht, liest man auch in US-Medien immer häufiger. Die Autoren haben offenbar "vergessen", dass sie die letzten 12 Monate pausenlos vor dem genauen Gegenteil gewarnt hatten - dass in USA nämlich eine schwere Deflation nach japanischem Muster droht (das hatte Greenspan von 2002 bis 2004 auch behauptet).

Diese "Kehrtwende im Kopf" passt gut zum Missbrauch des Wortes Deflation im US-Sprachgebrauch. Deflation wird ersatzweise für Rückgang oder Schrumpfung gebraucht. Durch den "schrecklichen Japan-Vergleich", der im Wort Deflation mitschwingt, suggeriert es aber - anders als Schrumpfung - einen sofortigen erhöhten Handlungsbedarf. Da muss man halt schnell aggressiv Geld drucken, sonst schrumpft es wirklich.

Nachdem das Gelddrucken nun mit Erfolg gelungen ist und die Aktienkurse angezogen haben, gilt dies in USA als "Beweis", dass die "Deflation" unter Kontrolle sei. Die Fed versucht zwar immer noch, Anleihen durch Aufkäufe künstlich zu stützen (QE), aber offenbar nur noch halbherzig, wie die Kursrückgänge bei allen länger laufenden Anleihen zeigen.

Grund: Entweder geht der Fed das Geld aus, oder sie will -  wie der Medien-Konsens - beginnende "gesunde Inflation" suggerieren, die nachfragebedingt steigt. Das würde dann ja gut zur Spin-Story des "neuen Bullenmarktes" bei US-Aktien passen. Schade nur, dass die Inflation nicht steigt, weil die Wirtschaft brummt. Anleger flüchten vielmehr aus Anleihen, weil diese laut  FTD-Das Kapital "keinen Spaß" mehr machen.

Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Die Inflations-"Nummer" ist offenbar auch ein schöner Vorwand, den Ölpreis und andere Assets wieder hochzutreiben, damit die US-Ölmafia um Bush, Cheney und Co. wieder besser verdient. WTI stieg heute um bis zu 6 % (Gas ebenfalls), weil GS mal wieder das Ende der Ölvorräte ausgerufen hat (dabei sind die Lager übervoll, siehe # 42800).

So gesehen bedeutete Deflation auch soviel wie "Blasen-Mangel".

 


 

Siehe dazu auch diese "Story" bei Marketwatch - im üblichen "Besser-als-erwartet"-Zuschnitt:

Die Rohölbestände in USA seien zwar deutlich um 600.000 Barrel gestiegen [was den Preis eigentlich drücken sollte].  Analysten hatten jedoch mit einem noch viel höheren Anstieg der Reserven auf 2.000.000 Barrel gerechnet....

 

FUTURES MOVERS
Crude nears $56 as inventories rise less than expected
By Moming Zhou, MarketWatch
Last update: 1:14 p.m. EDT May 6, 2009
Comments: 39


NEW YORK (MarketWatch) -- Crude-oil futures jumped nearly 4% to approach $56 a barrel Wednesday (Goldman, ich hör dich pumpen... A.L.),  heading for their highest closing level in nearly six months after government data showed U.S. crude inventories rose less than expected while gasoline inventories decreased. (Das wird so dargestellt, als wäre es für USA eine positive Nachricht, es nützt aber der der Ölmafia und den "Inflations-Blasen-Schiebern" - A.L.)

Crude inventories increased by 600,000 barrels in the week ended May 1, the Energy Information Administration reported. Gasoline inventories fell by 200,000 barrels. Analysts at Platts had expected a buildup of more than 2 million barrels in crude inventories and a 750,000 increase in gasoline inventories....

 

(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 231462
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Bonner:

Wo wollen die Kurse der US-Banken

2
06.05.09 20:48
eigentlich noch hin, etwa neue ATH´s erklimmen ??
Antworten
Bonner:

Wer

4
06.05.09 21:16
wie ich glaubt, daß sich jetzt ein Short auf die US-Banken lohnen könnte, sollte sich man die beiden
ETF´s  - SKF und FAZ anschauen. Gibt es jetzt zu Tiefstpreisen. Ich rechne Do/Fr. mit zum Teil
2stelligen Abstürzen.
Antworten
minetopx:

Es lebe der Unterschied......

3
06.05.09 21:20
Beim S&P und Dow sind Dank staatlicher Eingriffe und Meinungsmache noch einige
irrationale Upturns möglich. Gilt das aber auch für den DAX?

Für Deutschland als Exportnation gelten andere Kriterien.

Die bekannten Zahlen (Minus-Wachstum, steigende Arbeitslosigkeit)
sprechen nicht gerade für einen DAX-Stand von 4930 oder mehr.

Wenn Banken jetzt Ziele DAX 5200 nennen, sollte man langsam verkaufen.

PS: Wer sich an meinem Stand im "Investor 2009" Spiel stört, dem sei gesagt,
dass ich bereits zu Beginn des Wettbewerbs aus Protest fast alle Werte verkauft habe.
Für Ariva war es technisch nicht möglich, mir mehrere tausend Euro Zinsen aus
Anleihen gut zu schreiben.
(Dieses Posting gibt meine derzeitige Meinung wieder)
Antworten
Kicky:

GM plant eigene Verstaatlichung

4
06.05.09 21:41
Der angeschlagene US-Autobauer General Motors will 60 Milliarden neue Aktien ausgeben und so seine Schulden begleichen. Die Papiere der bisherigen Anteilseigner wären damit praktisch wertlos. Stattdessen hätte der Konzern einen neuen Großaktionär: den Staat.Das Vorhaben müsse lediglich vom Finanzministerium abgesegnet werden, da die US-Regierung die Mehrheitsaktionärin bei einem neu strukturierten GM-Konzern sei, teilte die Opel-Mutter mit.

Zum Abbau des Schuldenbergs will der Hersteller aus Detroit dem Staat als größtem Kreditgeber die Mehrheit am Unternehmen mit mindestens 50 Prozent der Anteile geben. Die Autogewerkschaft UAW soll für den Verzicht auf Forderungen weitere knapp 40 Prozent bekommen. GM ist bei der Regierung, seinen Anleihebesitzern und der Gewerkschaft UAW in Milliardenhöhe verschuldet. Dieser Tausch von Schulden in Aktien würde dazu führen, dass die derzeitigen GM-Aktionäre nur noch ein Prozent an einem neu geformten Autokonzern hielten.
Derzeit notiert die GM-Aktie bei 1,85 $. Sollte GM mit seinem Vorhaben durchkommen, wäre die Aktie in der ersten Phase der GM-Sanierung nur noch etwas über einen Cent wert........
www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/...aatlichung/509822.html
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Kicky:

Chrysler und die Anleihegläubiger

7
06.05.09 21:57
Die Chrysler-Insolvenz ist ein Alarmsignal für die Anleihegläubiger von General Motors (GM): Nach Ansicht vieler Experten bevorzugt die Regierung von US-Präsident Barack Obama die Gewerkschaften der Automobilkonzerne gegenüber den Anleihegäubigern - und schafft damit Präzedenzfälle für mögliche zukünftige Pleiten.

"Die Chrysler-Geschichte bestätigt Sorgen, dass die Obama-Mannschaft stärker auf die Befindlichkeiten der Gewerkschaften als die der Anleihegläubiger eingeht. Es stellt klar, dass auch die GM-Gläubiger keine gute Verhandlungsposition haben", sagte Martin Fridson, Vorstandschef des Bondinvestors Fridson Investment Advisors in New York.

Das Vorgehen Washingtons im Falle Chrysler stellt eine Grundregel der Finanzierung auf den Kopf. Normalerweise gilt: Die Forderungen von Anleihegläubigern ("Senior Secured Debt") werden zuerst bedient. Erst dann wird auf die Ansprüche der Gewerkschaften auf Pensionszahlungen und Krankenversicherung eingegangen.

Bei dem Chapter-11-Antrag kehrte Obama das Prinzip jedoch um: Die Gewerkschaft United Auto Workers Union (UAW) erhielt für ihre 10,6 Mrd. $ Forderung einen Anteil von 55 Prozent an Chrysler und ein festverzinsliches Wertpapier im Volumen von 4,6 Mrd. $, das 2022 fällig wird und neun Prozent jährlich abwirft. Nach Einschätzung von Experten entspricht das einer Entschädigung von nahezu 100 Prozent. Die UAW kündigte bereits an, die Aktien schnell verkaufen zu wollen. UAW-Präsident Ron Gettelfinger sagte, der Aktienverkauf sei notwendig, um die Leistungen des Fonds aufrechtzuerhalten.

Die Anleihegläubiger wiederum, die 6,9 Mrd. $ an Forderungen ausstehen haben, werden wohl nicht mehr als 30 Cent je Dollar zurückbekommen. Das sorgt für viel Verstimmung.  

....Für das Aufbegehren der Anleihegläubiger scheint die Öffentlichkeit kein Verständnis zu haben. Die Namen von 123 Gläubigern wurde vergangene Woche veröffentlicht. Nicht offengelegt wurde aber, wer sich davon den Vorschlägen der Regierung widersetzte. Insolvenzrichter Arthur Gonzalez forderte die Unwilligen auf, sich bis Dienstag zu erkennen zu geben.

Das widerstrebt den Investoren, die sich in Gefahr wähnen. "Einige erhielten bereits Todesdrohungen", sagte Thomas Lauria, ein Anwalt der Anleihegläubiger. Zu den identifizierten Gläubigern zählen Oppenheimer Funds, Perella Weinberg Capital, Xerion und Stairway Capital Advisors. Der Widerstand bröckelt: 62 Prozent der Gläubiger, die 90 Prozent der Forderungen vertreten, hätten bereits eingewilligt, sagte ein Anwalt.

Bei GM spielt sich derzeit ein ähnliches Ringen ab wie bei Chrysler. Regierung und Unternehmen schlagen vor, dass die Anleihegläubiger für 27 Mrd. $ an Forderungen Anteile von zehn Prozent am Autokonzern bekommen, während die Gewerkschaft 10 Mrd. $ in Cash und rund 39 Prozent bekäme - für 20 Mrd. $ an Forderungen. Auch dagegen regt sich Widerstand:
www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/...nleger-auf/509356.html
es werden auch Stimmen laut,die behaupten,Obama sei mit der UAW-freundlichen Haltung auf Stimmenfang gegangen  www.washingtonexaminer.com/politics/...ic-family-44414452.html
.....UAW’s political action committee spent $13.1 million last election cycle, a slow year for the union’s political arm. Of the PAC’s $2.3 million in direct contributions to candidates and candidate PACs, more than 99 percent went to Democrats. Of 42 Senate candidates to get UAW money, only one was Republican, and that was Arlen Specter.
The union’s PAC also reported $4.5 million in independent expenditures supporting Obama, plus an additional $423,000 opposing John McCain.

So, here’s the arrangement: You pay your taxes, the Obama administration funnels some of the money to Chrysler, whose profits enrich the UAW, which in turn funds Obama’s re-election.....
Antworten
Kicky:

The real Unemployment Report

7
06.05.09 22:08
zerohedge.blogspot.com/2009/05/real-unemployment-report.html
TrimTabs Investment Research estimated today that the U.S. economy shed 745,000 jobs in April as wages and salaries plunged an adjusted 5.7% year-over-year. TrimTabs estimated that the economy shed a record 5 million jobs in the past 12 months.
www.trimtabs.com/site/TTSampleResearch/WhyTheBLSIsWrong.pdf
"If job losses continue at the present rate, the unemployment rate could top 10% by summer," said TrimTabs CEO Charles Biderman.
In a research note, TrimTabs reported that income tax refunds are up 16.5% year-over-year this year, providing a short-term boost to consumption. Unfortunately for the economy, however, the support from refunds is winding down.Moreover, TrimTabs explained that President Obama’s "Making Work Pay" tax credit is too small to help the economy over the longer term....
Finally, TrimTabs reported that real-time income tax data indicates that the personal savings rate was 1.6% in March, well below the 4.2% estimated by the Bureau of Economic Analysis.

das klingt ja nun deutlich anders als die offizielle Variante ,aber diese Mogeleien sind ja langsam Standard in USA
Antworten
pfeifenlümmel:

Wenn manche

5
06.05.09 22:09
dem Anstig des Baltic DRY nicht trauen, sollten sie mal einen Blick auf die Metalle ( Rohstoffe ) werfen. Seit Januar ist ein starker Anstig zu sehen; heute allein bei Kupfer 5% und Nickel 7 %. Irgendeiner muss doch wohl wieder einkaufen; ob die Chinesen die alleinigen Käufer sind, scheint mir dann doch ziemlich zweifelhaft zu sein.
Antworten
B.Helios:

Die Risikofreude kehrt zurück

4
06.05.09 22:34
Die Risikofreude kehrt zurück

Edward Yardeni

06. Mai 2009 Edward Yardeni, früher Deutsche Bank, leitet Yardeni Research und berät Investoren, die ein Vermögen von zwei Billionen Dollar verwalten. Yardeni rechnet mit einer Stabilisierung der Wirtschaft. Seine Favoriten sind Chemie- und Minenaktien.

Herr Yardeni, die Aktienkurse haben in den vergangenen Wochen stark zugelegt. Wird die Rally weitergehen?

Ich denke schon. Seit Anfang des Jahres scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass es wohl nicht zu einer weltweiten Depression kommt. In den vergangenen Monaten haben wir Indikatoren gesehen, die andeuten, dass die außergewöhnlichen Konjunkturhilfen von Regierungen und Notenbanken greifen.

www.faz.net/s/...C99BB1928EE26C992C~ATpl~Ecommon~Scontent.html
"Die Aktienbörsen werden im wesentlichen von Psychopathen bevölkert."
Altkanzler Helmut Schmidt
Antworten
Palaimon:

Nochmal zu China

14
06.05.09 23:47
Wed, 06. May 2009

Themen:

China macht Ernst  
Peking vereinbart Devisen-Tauschgeschäfte mit anderen Notenbanken  
China bringt den Yuan in Stellung...  

China macht Ernst

China hat Angst um seine Dollar-Reserven. Als weltgrößter Gläubiger der USA ist das in Anbetracht der Billionen an frischem Geld mit dem die USA die Märkte überschwemmt kein Wunder. Deshalb befürchtet Peking eine Mega-Inflation und einen Wertverlust der von China gehaltenen USBonds. Außerdem hätte die Inflation eine Verteuerung von Rohstoffen zur Folge, die in Dollar abgerechnet werden.

Momentan allerdings bringt der Preisverfall bei Rohstoffen die Handelspartner der Volksrepublik ins Schlingern.Denn mit rückläufigen Einnahmen werden die Investitionen zurückgefahren und Chinas Versorgung gefährdet. Und das gefällt China gar nicht.

Der Absturz der Rohstoffpreise in den vergangenen Monaten hat weltweit viele Staatshaushalte belastet. Die Kassen sind leer. Die Dollars fließen spärlicher.

Venezuelas Präsident Hugo Chávez beispielsweise benötigt für seine Sozialprogramme finanzielle Hilfe aus dem Ausland. Die Zeit drängt: Die Währung steht unter großem Abwertungsdruck.

Doch China hat auch einen Ausweg aus diesem Dilemma:

China macht Ernst und etabliert einfach seine eigene Währung als Zahlungsmittel im bilateralen Handel.

Das geht so:

Peking vereinbart Devisen-Tauschgeschäfte mit anderen Notenbanken  

Über diese sogenannten Swaps haben die Handelspartner genug chinesische Devisen in ihren Tresoren. Sie müssen also nicht erst ihre heimische Währung in Dollar tauschen und dabei Währungsverluste riskieren. Nein mit diesen Vereinbarungen können sie ihre Waren direkt in Yuan bezahlen.

Gerade vereinbarte China mit Argentinien einen Währungstausch – dies war bereits der sechste seiner Art. Das Gesamtvolumen liegt bei 70 Milliarden Yuan, das sind derzeit etwa 7,8 Milliarden €.

Der südamerikanische Staat ist weltweit einer der größten Exporteure von Rindfleisch. Dank des Währungs-Swap-Geschäfts kann die argentinische Zentralbank das heimische Bankensystem mit Yuan – auch Renminbi genannt – versorgen.

Das wiederum ermöglicht es den Kreditinstituten, den Exporteuren und Importeuren des südamerikanischen Landes Handelsfinanzierungen einzuräumen. Letztere können so auf Renminbi lautende Rechnungen begleichen.


China bringt den Yuan in Stellung...  

....und stärkt seine Konzerne. Die Volksrepublik hat ihre Offensive für die chinesische Währung im vergangenen Dezember gestartet. Seitdem hat sie Währungs-Swaps mit Südkorea, Hongkong, Malaysia, Weißrussland und Indonesien vereinbart.

Der Erz- und Zuckerlieferant Brasilien und das ölreiche Venezuela könnten folgen. Netter Nebeneffekt der Swap-Geschäfte: Wenn die Partnerländer erst einmal genügend Yuan haben, werden sie auch verstärkt auf chinesische Partner setzen.

Ergo werden große chinesische Staatskonzerne automatisch eine wichtige Rolle im Wirtschaftsleben dieser Länder spielen. Fazit: China ist also gerade dabei, sich im Rahmen der Kreditkrise als wichtige Finanzmacht der Zukunft zu profilieren – und springt seinen dankbaren Handelspartnern gleichzeitig bei. „Mithilfe des Abkommen kann das regionale Geldsystem stabilisiert werden. Die Kreditkrise wird dadurch eingedämmt“, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua nach dem Abschluss des Argentinien-Swaps.

www.gevestor.de
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
derph:

Geithner im Fernsehen

9
07.05.09 02:56

07.05.2009/01:54:28

Geithner - Keine Bank im "Stress-Test" steht vor der Pleite

Washington, 07. Mai (Reuters) - Keine der dem sogenannten Stress-Test unterzogenen US-Banken droht nach Aussage von Finanzminister Timothy Geithner die Pleite. In einer Fernsehsendung sagte der Minister am Mittwoch laut Transkript weiter, #0000ff">die große Mehrheit dieser 19 Banken  [ also nicht alle! welche sind die wenigen, die nicht können ??#0000ff">] werde in den kommenden sechs Monaten genügend privates Kapital beschaffen können. Die Regierung will heute (Donnerstag) um 23.00 Uhr MESZ das Ergebnis der Stress-Tests bekanntgeben, in denen der Kapitalbedarf festgestellt werden soll, den die Institute bei einer weitere Verschlechterung der Wirtschaftskrise zum Überleben brauchen. Der Citigroup zufolge benötigt die Branche rund 75 Milliarden Dollar frisches Geld, um gegen einen mögliche weiteren Wirtschaftsabschwung gewappnet zu sein. Den höchsten Kapitalbedarf gibt es dabei für die Bank of America, die Kreisen zufolge 34 Milliarden Dollar benötigt. Dies ist in etwa die dreifache Summe, die Experten dort erwartet hatten. Die viertgrößte US-Bank Wells Fargo benötige 15 Milliarden Dollar, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Kreise. Der Finanzdienstleister GMAC benötigt Kreisen zufolge 11,5 Milliarden Dollar, die Citigroup fünf Milliarden. Experten schließen nicht aus, #339966">dass sich die Banken benötigtes Geld nun auch wieder per Kapitalerhöhung verschaffen können. Da sich die Kurse von Bank-Aktien in den vergangenen beiden Monaten zum Teil verfünffacht haben, ist die Ausgabe neuer Papiere nah am aktuellen Kurs wieder attraktiver geworden - eine Möglichkeit, die noch Anfang März illusorisch schien.

(Reporter: Alister Bull und David Lawder, bearbeitet von Klaus-Peter Senger)

Antworten
permanent:

Dr. Doom: Stress Tests 'Aren't Stressful Enough'

5
07.05.09 06:13
Dr. Doom: Stress Tests 'Aren't Stressful Enough'
NOURIEL ROUBINI, BANK STRESS TESTS, BANK OF AMERICA, JP MORGAN CHASE, US BANCORP, FIFTH THIRDS BANCORP, KEYCORP, GMAC, MORGAN STANLEY, WELLS FARGO, CITIGROUP, GOLDMAN SACHS, METLIFE, PNC, SUNTRUST, STREET STATE, CAPITAL ONE, BB&T, REGIONS FINANCIAL, AMERICAN EXPRESS, BANKS, BANKING, STRESS TESTS,
CNBC.com
| 06 May 2009 | 11:17 PM ET

The U.S. government is set to release the official stress test results for 19 banks Thursday afternoon. And criticisms of these tests, which are aimed at determining a bank's vulnerability in a severe downturn, are growing.
 

 

Nouriel Roubini, co-founder and chairman at RGE Monitor, also known as Dr. Doom, feels these tests lack credibility and simply aren't stressful enough as the actual economic data far worse than the worst case scenario of these tests.

(Watch the full Nouriel Roubini interview on the left)

"(But) if you assume the results have been leaked are true, you're going to find out that a large number of financial institutions have significant capital needs," Roubini told CNBC.

He also warns the government's plan to make banks covert more preferred shares to common stocks could lead to a creeping nationalization of the banks.  

"Weaker institutions are going to find it very hard to raise money in the private sector because they're going to be further diluted by the government converting preferred into common shares. So eventually we may go into a creeping process of partial nationalization of some financial institutions," Roubini added.

Roubini suggests that if the end goal is to keep banks in the private sector, it might make more sense to convert the claims of bank creditors into equity.

Bank Stress Tests: 'Whole Process Has Been a Fiasco'

"The traditional way of resolving a problem of too much debt and not enough equity is to convert some of the debt into equity. That would maintain the banks in private hands. We don't want to do that because we're worried about the losses taken by these creditors, but then we're forced into a partial nationalization of the financial system, which in my view is worse," Roubini said.

 

U.S. regulators earlier released capital guidelines for the nation's 19 largest financial institutions under the government's stress test and said banks needing fresh capital will have until June 8 to develop a plan and Nov. 9 to raise the capital.

Treasury Secretary Timothy Geithner also said in an interview that he gave to the Charlie Rose Show for broadcast later on Wednesday, that none of the 19 banks being examined under stress tests are at risk of insolvency.

NOURIEL ROUBINI, BANK STRESS TESTS, BANK OF AMERICA, JP MORGAN CHASE, US BANCORP, FIFTH THIRDS BANCORP, KEYCORP, GMAC, MORGAN STANLEY, WELLS FARGO, CITIGROUP, GOLDMAN SACHS, METLIFE, PNC, SUNTRUST, STREET STATE, CAPITAL ONE, BB&T, REGIONS FINANCIAL, AMERICAN EXPRESS, BANKS, BANKING, STRESS TESTS,
CNBC.com
| 06 May 2009 | 11:17 PM ET

The U.S. government is set to release the official stress test results for 19 banks Thursday afternoon. And criticisms of these tests, which are aimed at determining a bank's vulnerability in a severe downturn, are growing.
 

 

Nouriel Roubini, co-founder and chairman at RGE Monitor, also known as Dr. Doom, feels these tests lack credibility and simply aren't stressful enough as the actual economic data far worse than the worst case scenario of these tests.

(Watch the full Nouriel Roubini interview on the left)

"(But) if you assume the results have been leaked are true, you're going to find out that a large number of financial institutions have significant capital needs," Roubini told CNBC.

He also warns the government's plan to make banks covert more preferred shares to common stocks could lead to a creeping nationalization of the banks.  

"Weaker institutions are going to find it very hard to raise money in the private sector because they're going to be further diluted by the government converting preferred into common shares. So eventually we may go into a creeping process of partial nationalization of some financial institutions," Roubini added.

Roubini suggests that if the end goal is to keep banks in the private sector, it might make more sense to convert the claims of bank creditors into equity.

Bank Stress Tests: 'Whole Process Has Been a Fiasco'

"The traditional way of resolving a problem of too much debt and not enough equity is to convert some of the debt into equity. That would maintain the banks in private hands. We don't want to do that because we're worried about the losses taken by these creditors, but then we're forced into a partial nationalization of the financial system, which in my view is worse," Roubini said.

 

U.S. regulators earlier released capital guidelines for the nation's 19 largest financial institutions under the government's stress test and said banks needing fresh capital will have until June 8 to develop a plan and Nov. 9 to raise the capital.

Treasury Secretary Timothy Geithner also said in an interview that he gave to the Charlie Rose Show for broadcast later on Wednesday, that none of the 19 banks being examined under stress tests are at risk of insolvency.

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Anti Lemming:

Witzbold Ed Yardini im FAZ-Interview

15
07.05.09 06:28

ähnlich unterhaltsam wie die GS-Analysten-Schrulle Abby Cohen (unten im Posting...)

 



FAZ: "Wie begründen Sie Ihren Optimismus?"

Yardini: "Seit März sehen wir in Amerika zahlreiche ökonomische Indikatoren, die auf eine Erholung hinweisen - etwa die wöchentlichen Anträge zur Arbeitslosenunterstützung. In den vergangenen vier Wochen sind diese Zahlen nicht mehr gestiegen. Historisch gesehen, ist dies einer der besten Indikatoren, dass es aufwärts geht. Das stärkste Argument für eine Erholung ist aber, was an Nachrichten aus China kommt. Die Chinesen geben mehr als eine halbe Billion Dollar aus, um ihre Wirtschaft zu stimulieren, zumeist für Infrastrukturprojekte."

FAZ


 

Es geht hier um die Zahl der NEUanträge zur Arbeitslosenunterstützung - nur die wird wöchentlich gemeldet. Diese Zahl läuft in der Tat seitwärts: Seit 13 Wochen ist die Zahl der Erstanträge nicht unter 600.000 gefallen - auch den ganzen April über nicht. Diese Seitwärtsbewegung ist aber keinesfalls beruhigend: Die Zahlen werden wöchentlich erhoben und geben - jeweils hochgerechnet - den Monatsdurchschnitt wieder. Wenn jeden Monat 600.000 Neuanträge hinzukommen, wächst das Millionen-Heer der Arbeitslosen entsprechend  - wenn nicht gleichzeitig entsprechend viele neue Stellen geschaffen werden. Die Zahl der neugeschaffenen Stellen  ex-Agrar, die monatlich gemeldet werden, liegt aber ebenfalls in der Summe bei -600.000 (für Freitag wird "optimistisch" 580.000 erwartet).  Würde die Zahl der Neuanträge noch ein weiteres Jahr bei 600.000 seitwärts laufen, läge die Arbeitlosenquote in USA in einem Jahr bei ca. 15 % - das ist das Niveau der Großen Depression in den 1930-ern. Nur Ende der 1970-er lag die Quote ähnlich hoch - bei Inflationsraten von bis zu 20 %.

Yardinis Behauptung, die Seitwärtsbewegung bei den AL-Neuanträge sei "historisch gesehen... einer der besten Indikatoren, dass es aufwärts geht", darf man daher getrost als dummdreiste Lüge bezeichnen.

Dass obige Berechnungen und Aussagen von mir korrekt sind, erkennt man auch daran, dass die gemeldete Arbeitslosenquote kontinuierlich steigt. Für Freitag soll die AL-Quote gemäß Konsens zwischen 8,5 und 9 % liegen. Das ist kurioserweise bereits der Level, der im Banken-Stresstest als "kommendes Extremszenario" veranschlagt wurde. Man kann daher sagen, dass das, was laut Stress-Test in einem halben Jahr kommen "könnte", bereits jetzt Realität ist. Vor zwei Jahren lag die US-AL-Quote übrigens noch unter 5 %.

Selbst wenn die angesichts der Neuanträge fragwürdigen ADP-Zahlen von gestern (angeblich "nur" -490.000 Stellen am Freitag) stimmen würden, wäre dies kein Zeichen eines Aufschwungs. Jeden Monat drängen ca. 150.000 mehr junge Amerikaner in den Arbeitsmarkt, als alte ausscheiden. Die "Jobmaschine" müsste monatlich 150.000 neue Stellen schaffen, um die AL-Quote auch nur KONSTANT zu halten. Bei den für Freitag vom Konsens erwarteten -580.000 Stellen fehlen demnach 730.000 Stellen, die nötig wären, um die AL-Quote nicht weiter zu erhöhen. Ein Fiasko.

 

Zu China/BRIC: Dass, wie Yardini meint, die Chinesen mit ihrer "Erholung", die im Wesentlichen auf einem 1,5 Billionen-Paket zur Belebung der Binnenkonjunktur beruht, die Weltwirtschaft aus der Krise führen werden, ist ein Hirngespinst, das schon zu Beginn der Finanzkrise verbreitet wurde. Damals hieß es, die BRIC-Staaten würden mit ihren hohen Bevölkerungen die Konjunkturlokomotive USA ersetzen. Das war, wie wir heute wissen, grober Unfug. China etwa (mit rund 40 % Exportanteil in die USA) bleibt bis auf Weiteres die verlängerte Werkbank der reicheren Industriestaaten. Wenn in USA nichts läuft, läuft in China auch wenig. Da in USA vorwiegend "gepumpt" statt produziert wird, könnte China die US-Exporte nur aufrechterhalten, wenn es den Amis weiter Geld leiht (also noch mehr US-Staatsanleihen anhäufen). Das haben die Chinesen aber zu Recht als Ponzi- oder Madoff-Schema entlarvt. Sie sind dazu offensichtlich immer weniger gewillt, wie der Artikel in # 42817 zeigt.



Armer Ed Yardini. Seine letzte spektakuläre Fehlprognose was der Jahr-2000-Computer-Crash. Yardini "befürchtete", die Welt würde am 1.1.2000 stillstehen, keine Fahrstuhl mehr fahren, keine Parkschranke sich mehr öffnen, keine U-Bahn mehr fahren, wenn die Chips-Uhren dann ins neue Jahrtausend umschalten und abstürzen, weil sie angeblich für diesen Datumswechsel (Tausender-Stelle) nicht programmiert waren. Tatsächlich war das ganze Gedröhne heiße Luft. Es passierte am 1.1.2000 definitiv NICHTS. Im Nachhinein begründete Yardini das übrigens damit, dass die Firmen aufgrund seiner Warnungen Milliarden in neue Computer und Chips gesteckt haben, die "Y2k-proof" waren. FAZIT: Es war eine Heulnummer, die Intel, Cisco und Co. zu riesigen Umsätzen verhelfen sollte.

 


 

Ed Yardini ist übrigens auch der geistige Vater des unsäglichen Renten-KGV-Konzepts, das unser Freund Libuda immer wieder mal aus der verstaubten Schublade kramt. Bei diesem Bewertungsmodell wird das Aktien-KGV mit dem Renten-KGV verglichen. Den Kunstbegriff "Renten-KGV" hat sich Yardini Ende der 1990-er ausgedacht. Man erhält den Wert, wenn man die Zahl 100 durch die aktuelle Zinsrendite 10-jähriger US-Staatsanleihen teilt. Aktien sind nach diesem Modell "billig", wenn das Aktien-KGV niedriger ist als das Renten-KGV.

Die Zinsrendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen liegt zurzeit bei 3,2 %, was nach Yardinis Formel ein Renten-KGV von 100/3,2 = 31,2 rechtfertigt. US-Aktien wären demnach billig, solange ihr KGV unter 31 läge. Da im Zuge der seit 1980 betriebenen massiven US-Geldmengenausweitung das Zinsniveau für Staatsanleihen aber immer weiter sank (wäre sonst kaum finanzierbar gewesen), stieg entsprechend das Renten-KGV kontinuierlich an. So hatte Yardini eine wunderschöne Begründung, dass auch die Aktien-KGVs entsprechend mitsteigen "dürften". Das DOW/DAX-KGV lag Ende der 1990-er, als Yardini diese Thesen erstmals verbreitete, bei über 30. Im historischen Mittel seit 1900 lag es jedoch bei etwa 13. Folglich waren Aktien um 2000 um den Faktor 2,5 überbewertet. Diese heiße Luft wird nun langsam rausgelassen - zum Unwillen von Yardini und anderen "Finanzgrößen" bei GS und Co., die an den Blasen kräftig verdienten...

Der DOW stand 2000 übrigens bei 10.000. Teilt man dies durch 2,5, erhält man den "fairen Wert" von 4000. Man könnte auch, inflationsbereinigt, wohlwollend "DOW 5000" veranschlagen- eine Aussage, mit der vor einigen Jahren PIMCO-Chef Bill Gross Furore machte, die aber keinesfalls aus der Luft gegriffen ist.

Beim SP-500 (SPX) kann man wohlwollend einen Gewinn von 50 Dollar für 2009 veranschlagen. Nimmt man das historische KGV von 13, errechnet sich damit ein "fairer Wert" für den SPX von 50 x 13 = 650. Diese Zahl steht und fällt freilich mit den erwarteten Gewinnen. Barry Ritholtz z. B. setzt die Gewinne mit 28,75 Dollar an - und kommt für den SP-500 auf einen fairen Wert von nur 440.

Dass GS-Analystin Abby Cohen für 2009 ein SPX-Kursziel von 1000 nennt, enthält den üblichen GS-"Pumpaufschlag"

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Kommentar zum Stresstest

9
07.05.09 07:19
Es ist so, als würde man auf der sinkenden Titanic den Auftrag erteilen die Stühle im Speisesalon zu streichen. Dieses verkauft man dann als pobates Mittel den Untergang in geordneter ablaufen lassen zu können. Gleichzeitig zeigt niemand Interesse an einer echten Rettung.

So der Kommentar von Fitzgerald im CNBC Morgenprogramm.

Ich wünsche euch einen stressfreien Tag.

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Kicky:

Bank Stress Tests a Fiasco

6
07.05.09 09:59
With the government set to release the official results Thursday afternoon following a steady stream of leaks to the news media, criticism of the stress tests is growing.

“This whole process has been a fiasco,” says banking analyst Bert Ely. "There are strongly different opinions on the conditions of these banks. This has aggravated it without necessarily settling anything. The majority of the sentiment in the market is that the stress tests results [will be] too optimistic." The stress tests, which are aimed at determining a bank's vulnerability to a severe downturn, also appear to conflict with the government’s plan to sell toxic assets and new regulation over so-called too-big-to-fail institutions.

“I think the government’s policies have all run against each other,” says Paul J. Miller, banking analyst at FBR Capital Markets. “They keep throwing things out there to see what sticks.”

Opponents view the stress tests as nothing more than a band aid on the wound of a body with massive internal bleeding—that’s where the other programs come into play—creating a false sense of security about the industry.

The stress tests may be intended to shore up banks capital, but a bigger problem for the industry and the economy is the estimated $1.5 to $2 trillion in toxic assets clogging up their books. More capital will not solve that, these critics say, especially if it is done through some of the preferred measures, such as converting preferred stock into common shares.

Ely calls that window dressing. “That does not put a single additional dollar into the bank,” he says.

It does help banks increase their tangible common equity, which has become something of an unofficial metric for the Obama administration. But critics consider it more of an accounting move that has no real impact on bank’s balance sheets.
“It doesn't change anything fundamentally,” adds Miller. “You cannot continue to have non-performing assets grow at 50 percent a quarter. Losses will swamp earnings.

Miller’s firm subscribes to the theory that there’s another wave of home foreclosures that will put further pressure on balance sheets.
Miller says banks’ hold-to-maturity assets are also troublesome. ”They bleed over time and will get worse quarter to quarter.”

“Our argument is that because we are not addressing the real problem in getting these toxic assets off their balance sheets we're just going to jump from crisis to crisis
www.cnbc.com/id/30602964
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CarpeDies:

Es ist wirklich beeindruckend

9
07.05.09 10:04
mit welcher Stärke die Bullen weiter an Boden gewinnen.
Ich muss zugeben, dass ich schon massiv überrascht und ganz schön unsicher geworden bin.
Fundamental bin ich sicher richtig mit meiner bearishen Einstellung, oder wie heißt es so schön, die Börse kann länger irrational sein, als man sich das leisten kann/will.
Die Frage ist, ob ich mich jetzt als eigene Kontraindikator sehen soll ;)
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Kicky:

GM will 30% von Fiat als Gegenleistung

4
07.05.09 10:07
Four years after paying $2 billion to extricate itself from a partnership with Fiat, General Motors is seeking a stake in the Italian automaker in exchange for its Latin American and European operations, The New York Times’s Nelson D. Schwartz reports.

General Motors is eager to shed control over its money-losing Opel unit in Germany to Fiat. The Italian automaker has also expressed interest in General Motors’ historically profitable Latin American business, though the possible terms of such a deal had not been discussed publicly.

G.M., despite its precarious financial position, now feels it has a bargaining chip with its Latin American operations, and is negotiating with Fiat over what it might get in return.

According to two people close to the negotiations, the companies are far apart. Mr. Marchionne has indicated a willingness to give up less than 10 percent of Fiat to General Motors. But G.M. executives are holding out for at least 30 percent of the Fiat Auto Group, according to these people, who were not authorized to comment publicly because the discussions are fluid.

A Fiat representative declined to comment on whether G.M. indeed was seeking a stake, as did a spokesman for G.M.

The discussions are the latest development in Fiat’s multi-pronged bid to grow, almost overnight, into a dominant global auto company, by acquiring Opel and a 20 percent stake in Chrysler........
dealbook.blogs.nytimes.com/2009/05/06/...with-fiat/#more-58283
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Kicky:

Ergebnis der Stresstest so far

7
07.05.09 10:09
We’ve compiled a list of the 19 big banks submitted to the government tests, as well as which need capital and how much. We’ll update as we hear more information — and if you have any to provide, don’t hesitate to let us know.

American Express — no capital needed (Bloomberg News)
Bank of America — $33.9 billion (Times)
Bank of New York Mellon — no capital needed (Times)
Capital One Financial — no capital needed (Times)
Citigroup — about $5 billion (Times)
Goldman Sachs — no capital needed (Bloomberg)
GMAC — $11.5 billion (Reuters)
JPMorgan Chase — no capital needed (Times)
MetLife — no capital needed (Bloomberg)
Morgan Stanley — no capital needed (Bloomberg)
Wells Fargo — $15 billion (Bloomberg)
Regions Financial — needs capital, undisclosed amount (Wall Street Journal)

Unknowns:
BB&T
Fifth Third
KeyCorp
PNC Financial
State Street
SunTrust
US Bancorp

dealbook.blogs.nytimes.com/2009/05/06/...-test-results-so-far/
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