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Meldung des Tages: Lithium ist zurück — und diesmal führen Institutionen den Markt an
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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.914,75 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +373,94%
 
MikeOS:

Ein Überangebot an 5 Mio. Immobilien wartet

 
28.04.09 20:13
in den USA auf einen Käufer (das berichtete Euro am Sonntag). Die Abrissbirne müsste her.
Antworten
Anti Lemming:

Wirklich "worst over"?

7
28.04.09 20:14

Hier eine interessante Abschätzung von Barry Ritholtz, der 2006 korrekt die Baisse vorausgeahnt hat.
Der Artikel ist aus einem WSJ-Blog. Ritholtz nennt für den SP-500 darin ein Kursziel von 440:

 


 

Fair Value for S&P = 440

The flip side of earnings is valuation — and that is the main problem here:

There are hints lately that the economy’s collapse isn’t quite as precipitous as it once was, which suggests the worst may be over for corporate profits, too. That doesn’t mean they are anywhere close to normal.

Since World War II, earnings have grown at about 6% a year, slightly trailing economic growth. But earnings have fallen well off trend during the current recession.

“As-reported” earnings per share — which, unlike “operating” EPS, conform to accounting standards — of companies in the S&P 500 are on pace to total just $28.75 for the past four quarters, according to Standard & Poor’s. That is roughly 61% below where they would be had they maintained a 6% growth rate in recent years, estimates Vitaliy Katsenelson, head of research at Investment Management Associates in Denver.

Slap a 15 multiple on that, and you end up with a very ugly S&P500 number . . .

http://www.ritholtz.com/blog/2009/02/fair-value-for-sp-440/

(Link stammt von Stöffen - schönen Gruß)

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Palaimon:

"Finanzielle Massenvernichtungswaffen"

14
28.04.09 20:23
So nennt Warren Buffet die Credit Default Swaps.

Bei solchen Zahlen kann einem schwindelig werden:

Die Summe aller CDS beträgt geschätzte 62 Billionen Dollar. (Selbst die Banken wissen es nicht so richtig). Diese Summe entspricht ungefähr dem weltweiten jährlichen Bruttosozialprodukt.
Die Summer aller Derivate, die von amerikanischen Banken gehalten werden, beträgt etwa 180 Billionen Dollar. Also ungefähr dem dreifachen des jährlichen weltweiten Bruttosozialproduktes!!
Die weltweite Summe von Derivaten liegt bei der 3-fachen Summe der amerikanischen Derivate!

Nur mal rein rechnerisch zum Vergleich:

Bei 6,7 Milliarden Menschen auf der Welt sind das pro Kopf 26.865 Dollar. Weit über dem durchschnittlichen weltweiten Jahreseinkommen.
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
pfeifenlümmel:

Noch nichts

5
28.04.09 20:51
von einem reverse split gehört? Aus 1000 Dollar macht man einen ( grins ).
Antworten
wawidu:

palaimon - # 42428

6
28.04.09 21:00
Laut den Daten der Bank for International Settlements (BIS) für 2008 besteht der bei weitem größte Anteil an Derivaten aus Währungs- und Zinsderivaten (etwa 70 %), ca. 15 % entfallen auf CDS und ca. 9 % auf Aktienderivate. Rund 90 % aller global ausstehenden Derivate wurden von den fünf größten US-Banken emittiert. Mit Recht hat Bogs den "großen" Derivatemarkt, in dem die Big Boys unter sich sind, in seinem Blog wirtschaftquerschuss.blogspot.com mal als "OTC Casino" bezeichnet. Über die dortigen Zockereien hat selbst die BIS keinen rechten Überblick.
Antworten
wawidu:

MikeOS - # 42426

5
28.04.09 21:11
Die Abrisskolonnen sind schon an der Arbeit!

globaleconomicanalysis.blogspot.com/2009/...er-depression.html
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C_Profit:

Obama auf dem Weg zur Allmacht

7
28.04.09 21:15

Einer der einflussreichsten US-Senatoren wechselt überraschend die Seiten: Der moderate Republikaner Arlen Specter schließt sich den Demokraten an. Damit steht Präsident Obamas Partei vor einer Mehrheit, mit der sie jegliche Blockade der Opposition im Kongress verhindern kann.

Der USA Bären-Thread 5757832

Seine politischen Ansichten fänden zunehmend mehr Heimat in der demokratischen Partei, sagte der Senator am Dienstag in Washington. Specter zählte zum moderateren Teil der Republikaner und hatte zum Unwillen vieler Parteifreunde schon mit zwei Kolleginnen aus Maine Barack Obamas Konjunkturpaket zugestimmt. Der Chef der demokratischen Senatoren, Harry Reid, kündigte an, Specter werde unverzüglich die Arbeit für seine neue Partei aufnehmen.

"Sie haben unsere volle Unterstützung... wir sind froh, dass Sie bei uns sind", sagte Präsident Obama nach Angaben des US-Senders CNN am Dienstagmorgen in einem ersten kurzen Telefongespräch mit Specter.

Obama profitiert enorm von Specters Wechsel. Die Demokraten, Partei des Präsidenten, haben künftig 59 von 100 Sitzen im Senat. Um das berüchtigte Filibuster zu verhindern, mit dem die Republikaner Projekte im Kongress blockieren können, fehlt damit nur noch eine Stimme: 60 Senatoren sind dafür nötig. Und auch dieser 60. Senator könnte schon bald gekürt werden. Im US-Bundesstaat Minnesota steht der Demokrat Al Franken kurz vor dem endgültigen Wahlsieg. Der frühere Comedy-Star streitet seit der Abstimmung im November mit dem Republikaner Norm Coleman vor Gericht über das Ergebnis; die beiden liegen nur wenige Stimmen auseinander. Eine Entscheidung zugunsten Frankens in der Auseinandersetzung zeichnet sich ab.

 

 

Durch das

Filibuster (mehr auf SPIEGEL WISSEN...)

lassen sich Debatten im Senat theoretisch endlos hinziehen und Abstimmungen letztendlich verhindern. Für die Republikaner bedeutete das faktisch ein Vetorecht im Kongress. Besonders bei Obamas Prestigeprojekten wie der Gesundheitsreform, der Klima- und der Energiepolitik waren solche Störmanöver zu befürchten

Voltaire: „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“
Antworten
Palaimon:

Thx wawidu - hab mal auf der Seite gestöbert

5
28.04.09 21:30
und bin etwas irritiert. Trotz eines nominalen Volumens von derzeit 62,17 Billionen USD soll es im Vergleich zu 2007 beim Handel mit CDS laut ISDA zu einer Schrumpfung um -38% gekommen sein. Auch finden sich eklatante Widersprüche in den verschiedenen Aussagen.

Ein Zitat
Ob nun die unterschiedlichen Daten Ausdruck eines total intransparenten Marktes sind oder diese den Versuch des Branchenverbandes ISDA dokumentieren, einen Abbau von Risiken zu suggerieren lässt sich schwer abschätzen.
Zitat Ende

Seite :   http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/04/...laut-isda-im.html
Der USA Bären-Thread 229899
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Anti Lemming:

Hunderte in New Yorker Schule an S-Grippe erkrankt

3
28.04.09 21:36
Hundreds sick at swine-flu-hit NYC school: AP
By Nick Godt
Last update: 3:23 p.m. EDT April 28, 09

NEW YORK (MarketWatch) -- New York City Health Commissioner Thomas Frieden on Tuesday said "many hundreds" of students are sick at a school hit by swine flu, the Associated Press reported. While those cases were not officially confirmed, the students have the same symptoms as those in confirmed cases, Frieden was quoted as saying. Earlier, the Centers for Disease Control said that 64 cases of swine flu have now been confirmed in the U.S., including 45 in New York City
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C_Profit:

Die Bondholders von GM

5
28.04.09 21:52
haben ja nun erstmal das "debt for equity" Angebot abgelehnt.
In Bezug auf die CDS, - wenn GM in Chapter 11 geht, werden die dann evtl fällig?

Überhaupt sehe ich die größeren Risiken bei den CDS weniger in der Höhe der gesammten Summe, als darin daß nach und nach mehr und mehr Unternehmen mutwillig ruiniert werden.
Bei diesem Schneeballsystem kommen ohnehin nur die Ersten zum Zug. Wer möchte da schon letzter sein.
(das haben wir ja ähnlich vor einem Jahr bereits diskutiert)
Nur, inzwischen könnten ja schon Riesensummen auf GM anstehen.
Wer sind die Hauptgläubiger von GM? Das ist noch ein weites Feld...
Voltaire: „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“
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wawidu:

palaimon - # 42433

3
28.04.09 22:54
Der OTC-Markt für Zins-, Währungs- und speziell Credit Default Derivate ist in der Tat extrem intransparent. Mein US-Gewährsmann, ein Bankeninsider, hat dies einmal treffend formuliert: "Die Banken, die diese Derivate emittiert haben, haben selbst den Überblick darüber verloren, in wessen Händen diese Derivate sich in welchem Umfang gerade befinden." Wie will da der Branchenverband ISDA einen zuverlässigen Durchblick haben?

Lies bitte auch mal hier nach:

wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2008/04/...ver-overkill.html

wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2008/11/...wchst-weiter.html
Antworten
wawidu:

cprofit - # 42435

12
28.04.09 23:30
Laut Auskunft meines Gewährsmanns sind die größten institutionellen Gläubiger von GM: JPM, GS und BAC. Unter Chapter 11 greifen in der Tat CDS. Diese drei Banken gehören jedoch zu der Gruppe, die die GM-CDS emittiert haben. Die Emittenten haben aber die CDS zu einem Großteil an AIG verkauft, wo sie sich auch jetzt noch befinden dürften. AIG ist aktuell ein "Staatszombie" OHNE NENNENSWERTE SUBSTANZ, und damit würden die Zahlungsverpflichtungen aus diesem Deal einmal mehr "sozialisiert".

Mein persönlicher Eindruck von dem Ganzen: Die Großbanken haben den ehemals weltgrößten Versicherungskonzern "instrumentalisiert", um ihre eigenen Risiken aus den CDS-Geschäften verlagern zu können. Ein veritabler Sumpf!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 229919
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Keno77:

Herzlichen Glückwunsch Herr Ackermann

16
29.04.09 00:01
herzlichen Glückwunsch zur Verlängerung Ihrer Amtszeit um 3 weitere Jahre.

Der bestellende Aufsichtsrat hat damit auch Ihre Verdienste bei der Deutschen Bank gewürdigt. Sie waren es, dem es anerkennend zuzurechnen ist, dass die Deutsche Bank die Finanzkrise vergleichsweise gut gemeistert hat. Ganz ohne Staatshilfe und nach einem Rekordverlust von 5 Mrd. € im 4. Quartal 2008 - nun in 2009 schon wieder in der Gewinnzone!! Donnermann!!

Aber verdammt noch mal – irgendetwas stimmt da doch nicht!  Was sind denn Ihre Verdienste für die Deutsche Bank? Den Slogan der Deutschen Bank „Leistung durch Leidenschaft“ hat mir immer sehr imponiert. Aber vermutlich stammt der nicht von Ihnen, sondern von irgendwelchen professionellen Werbeagenturen. Mit Ihrer Person kann ich nun überhaupt nichts verbinden, was irgendwie mit dem Leistungsprinzip zusammenhängt. Also:  welche Leistungen werden mit Ihrer Vertragsverlängerung denn anerkannt?

1) Ich zitiere mal Ihre Antwort auf die Frage, welche Voraussetzungen mitbringen muss, um Vorstandvorsitzender der Deutschen Bank zu werden.

„Er braucht ein gutes Verständnis der globalen Zusammenhänge, zugleich aber auch der deutschen Verhältnisse, und er muss die unterschiedlichen Kulturen in den verschiedenen Geschäftsbereichen erfolgreich zusammenführen können. Er steht in Deutschland außerdem extrem stark unter Beobachtung und oft im Kreuzfeuer der Kritik, weil er in gewissem Sinne hier auch eine politische Rolle spielt. Mit dieser Situation muss man gut umgehen können und zusammen mit dem Führungsteam den gemeinsam als richtig erachteten Weg konsequent weitergehen."

Für mich klingt das eher als eine Stellenbeschreibung für den Posten als Wirtschafts- oder Außenminister, als für einen Bankchef. Solche Typen findest Du doch an jeder Ecke, insbesondere in der Politik. Leute, die nichts können,  Probleme nur aussitzen, die stark sind im Aushalten von Kritik.   Aber sind das auch zu würdigende Verdienste?

Und Hr. Ackermann:  eine solche(!) Antwort, nachdem die Pfuscher Ihres Gewerbes die Weltwirtschaft nahe an den Abgrund gebracht haben?  Hätte da die Antwort nicht besser lauten müssen:  es sollte insbesondere eine Person sein, die vor allem etwas vom soliden Bankhandwerk versteht, die mit dem gesamten handwerklichen Grundgerüst eines Bankbetriebes bestens vertraut ist, sich z.B. mit der Immobilienbewertung auskennt oder die weiß was „Verbriefung“ ist.

2) Gerade Ihre Amtsverlängerung ist doch die Pervertierung des Leistungsprinzips. Belohnt wird ein absolutes Versagen. Wer ist denn auch dafür verantwortlich, dass die Deutsche Bank in eine solche Schieflage überhaupt gekommen ist?  Haben Sie die 5 Mrd. Quartalsverlust  in Q4 / 2008 nicht etwa auch zu verantworten?   Nur weil Sie jetzt für das erste Quartal 2009 wieder einen Gewinn von 1,2 Mrd. präsentieren konnten, sollen aus diesem Versagen plötzlich anerkennungswürdige Leistungen entstanden sein?   Das wäre vergleichbar mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an eine Person, die eine andere Person die Treppe hinunterstürzen machte, um sie danach im eigen Wagen in das Krankenhaus zu chauffieren.

Dass es in der Vergangenheit auch anders gehen konnte, zeigen etwa  italienische Banken. Dort musste keine einzige Bank durch den Staat gerettet werden.  Die haben sich deutlich weniger in Subprime – Papiere engagiert. Die Abschreibungen dort lagen meist im dreistelligen Millionen – Bereich:   „Peanutsgröße“ im Vergleich zu Ihren 5 Mrd.

3) Und wer sagt denn, dass die 5 Mrd. Verlust im Vorjahr schon das Ende der Fahnenstange waren? Ihre progressive Behandlung kritischer Papiere in der Bilanz er Deutschen Bank ist bekannt.  Die wurden dort zu einem großen Teil so klassifiziert, dass Abschreibungen nach dem IFRS - Regelwerk nicht vorgenommen werden mussten. Erst heute wurde wieder eine aktuelle Studie von Kreditanalytikern veröffentlicht, wonach diese ein weiteres Abschreibungsvolumen bei der Deutschen Bank von 4,5 Mrd. Euro ausgemacht haben. Dabei kommen diese auch  zu dem Schluss, dass die Deutsche Bank im Vergleich zu den anderen untersuchten Banken kaum noch Reserven hat, um weitere Kreditausfälle verkraften zu können.

Und auch das konterkariert das Leistungsprinzip:  „Erst die Arbeit, dann die Belohnung“.

Sie wurden jetzt schon für das Verdienst belohnt, Ihr Institut vergleichsweise gut durch die Wellen der Finanzkrise „geschippert“ zu haben. Aber der ganze "Schlamassel" ist doch noch nicht vorbei. Vielleicht schon in einem der nächsten Quartale werden Ihnen nochmals 5 Mrd. Verlust „um die Ohren fliegen“?

Aber auch diese Vertragsverlängerung ist symptomatisch für die Finanzkrise, deren Ausgangsgangspunkt  mit die irrationalen Vergütungssysteme der Bankenmanager gewesen waren.  Der Lerneffekt aus der Krise fällt hier offenbar nur bescheiden aus.

----------------------------------------------

P. S.  für diejenigen, die sich gefragt haben, warum schon länger nichts mehr gepostet habe: ich bin im Moment beruflich "bis oben zu".  Hoffe aber wieder auf bessere Zeiten.
Antworten
wawidu:

Nachtrag zu # 42437

8
29.04.09 01:19
Ich habe mir den AIG-Chart nochmals genau angeschaut, und nun frage ich mich:

1. Seit wann wurden CDS von den Emittenten in großem Stil auf AIG verlagert?

2. In welchem Ausmaß wurden eventuell CDS noch nach September 2008 auf AIG verlagert?

Diese Fragen habe ich heute Abend an Gretchen Morgenson, einer exzellenten Wirtschaftsjournalistin der New York Times "mit Biss", gemailt. Sie muss nicht unbedingt die vollständigen Fakten ergründen können, was ja auf Grund der Intransparenz dieser Papiere kaum möglich ist. Es genügt mE, diesen Aspekt mal in der Öffentlichkeit zu artikulieren. In diesem Zusammenhang wurden ja auch bereits Untersuchungen seitens der Kontrollorgane in die Wege geleitet. Hier könnte sich ein bislang in der Wirtschaftsgeschichte noch nie da gewesener Skandal offenbaren.
Antworten
Anti Lemming:

41 % aller Amis leben von der Hand in den Mund

9
29.04.09 06:07
und sparen nichts. Sie stuften sich bei einem Test selber überwiegend als in Finanzdingen unbeschlagen bis "illiterat" ein. Man könnte sie daher auch als finanzielle Analphabeten bezeichnen. Viele sagen, sie würden ihren in letzter Zeit eingeschränkten Konsum wieder aufleben lassen, sobald mehr Geld reinkommt. Das entspricht ihren Gepflogenheiten, alle Einkünfte sofort auf den Kopf zu hauen (Sparquote null). Kein Wunder, dass die Krise bei den Amis stärker reinhaut als anderswo. Viele haben kaum Rücklagen, die in den Konsum fließen könnten.

www.marketwatch.com/news/story/...F9F%2D8691%2D3E8F93327749%7D
Antworten
Anti Lemming:

Selbst "reiche" Amis fürchten sich zunehmend davor

6
29.04.09 06:12
im Zuge der Krise zahlungsunfähig zu werden. Bei ihnen steigt die Sparquote.

www.marketwatch.com/news/story/...478%2D8E14%2D3B2C341DACE7%7D
Antworten
Kicky:

sechs der grössten Banken brauchen Geld

8
29.04.09 07:52
und Bank of America schon wieder nochmal 60 bis 70 Milliarden
April 29 (Bloomberg) -- At least six of the 19 largest U.S. banks require additional capital, according to preliminary results of government stress tests, people briefed on the matter said.

While some of the lenders may need extra cash injections from the government, most of the capital is likely to come from converting preferred shares to common equity, the people said. The Federal Reserve is now hearing appeals from banks, including Citigroup Inc. and Bank of America Corp., that regulators have determined need more of a cushion against losses, they added.

By pushing conversions, rather than federal assistance, the government would allow banks to shore themselves up without the political taint that has soured both Wall Street and Congress on the bailouts. The risk is that, along with diluting existing shareholders, the government action won’t seem strong enough. .........
www.bloomberg.com/apps/...03&sid=aweHgQbc9BFI&refer=us

April 28 (Bloomberg) -- Bank of America Corp. needs $60 billion to $70 billion of capital, according to Freidman, Billings, Ramsey Group Inc. analyst Paul Miller, who cited stress tests performed by his firm.

Bank of America should consider converting its preferred shares to common stock, including $27 billion in private hands “as soon as possible,” Miller wrote in a note to clients today. Miller said his firm’s versions of the stress tests were “somewhat tougher” than those performed by U.S. regulators.
“Most major banks will find it very difficult to raise that kind of capital in today’s environment, and we believe the first line of defense would be to convert both private and TARP preferred to common equity,” Miller said. FBR’s stress test included a 12 percent jobless rate, compared with about 10 percent used by the government test, Miller wrote.

The bank earlier this month reported that first-quarter profit more than tripled on gains from home refinancing. Lewis said he “absolutely” didn’t think the bank needed additional capital.
www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=atBCPJLgcr7Y

Regulators have told Bank of America Corp. and Citigroup Inc. that the banks may need to raise more capital based on early results of the government's so-called stress tests of lenders, according to people familiar with the situation.

The capital shortfall amounts to billions of dollars at Bank of America,people familiar with the bank said.
Executives at both banks are objecting to the preliminary findings, which emerged from the government's scrutiny of 19 large financial institutions. The two banks are planning to respond with detailed rebuttals, these people said, with Bank of America's appeal expected by Tuesday.

The findings suggest that government officials are using the stress tests to send a tough message to struggling banks. Bank of America and Citigroup have been the highest-profile problem children in recent months, but it is unlikely that they are the only banks the Federal Reserve has determined might need more capital.

Industry analysts and investors predict that some regional banks, especially those with big portfolios of commercial real-estate loans, likely fared poorly on the stress tests. Analysts consider Regions Financial Corp., Fifth Third Bancorp and Wells Fargo & Co. to be among the leading contenders for more capital. Wells Fargo declined to comment. Representatives of Regions and Fifth Third didn't respond to requests for comment made late in the day.......
online.wsj.com/article/SB124088901025362487.html
Antworten
Kicky:

FED in Nöten

5
29.04.09 08:05
Bear, AIG Dumped $74 Billion in Subprime, CDOs on Fed
April 24 (Bloomberg) -- The Federal Reserve took on more than $74 billion in subprime mortgages, depreciating commercial leases and other assets after Bear Stearns Cos. and American International Group Inc. collapsed.

In its biggest disclosure of the securities accepted to stabilize capital markets, the Fed said yesterday it had unrealized losses of $9.6 billion on the assets as of Dec. 31. The bonds, swaps and notes were taken in from Bear Stearns, once the fifth-biggest Wall Street firm by capitalization, and AIG, which had been the world’s largest insurer.

The losses on securities backed by assets such as home loans in Florida and California signal that U.S. taxpayers may be forced to reimburse the central bank through the Troubled Asset Relief Program, according to Christopher Whalen, managing director of Torrance, California-based Institutional Risk Analytics.

“The numbers basically confirm that Treasury is going to have to take some TARP money and reimburse the Fed,” said Whalen, whose financial-services research company analyzes banks for investors. “It is essentially up to the Treasury to get the Fed out of this.” The central bank lent $2 trillion to financial institutions and hasn’t disclosed information about most of the collateral backing those loans.

Treasury spokesman Andrew Williams declined to comment. .........
www.bloomberg.com/apps/...sid=aP2XyOHiRSGI&refer=exclusive
Antworten
Kicky:

Maiden Lanes ein Pulverfass

8
29.04.09 08:10
.....Maiden Lanes

In the report, the Fed detailed its assets in three limited liability corporations, all called Maiden Lane, after a street in Lower Manhattan that runs past the New York Fed.

The $9.6 billion in losses are unrealized because they represent the difference between the fair value of the security under accounting rules and the amount outstanding. The losses become real if the principal isn’t returned.

Maiden Lane I is a $25.7 billion portfolio of Bear Stearns securities related to commercial and residential mortgages. JPMorgan refused to buy them when it acquired Bear Stearns to avert the firm’s bankruptcy.

The Fed’s losses included writing down the value of commercial-mortgage holdings by 28 percent to $5.6 billion and residential loans by 38 percent to $937 million as of Dec. 31, the central bank said. Properties in California and Florida accounted for 45 percent of outstanding principal of the residential mortgages.

AIG Counterparties

Maiden Lane II contains almost $11 billion of outstanding subprime mortgage-backed securities from the AIG transaction that the Fed said lost $180 million so far. The fund also contains $6.2 billion of Alt/A adjustable-rate mortgage-backed securities that the report said has $936 million of unrealized losses. The Fed values $11.4 billion of assets in Maiden Lane II with mathematical modeling, the same methods used by banks and AIG itself.

About 19 percent of the mortgage-backed securities are rated speculative grade, or BB+ at Standard & Poor’s, according to the Fed. About 40 percent are given the top rating of AAA.

Maiden Lane III has lost $2.6 billion after being created Oct. 31 to buy collateralized debt obligations from AIG counterparties, according to the Fed. CDOs in this unit include three parts of a high-grade asset-backed security known as TRIAX 2006-2A, totaling about $3.2 billion. Maiden Lane III also has two parts of a commercial mortgage-backed CDO called MAX 2007-1 A-1 with a face value totaling $7.5 billion. The fair value of those two is less than half that much, or $3.3 billion, according to the central bank.

A third of the amount outstanding in the Maiden Lane III CDOs are speculative grade, or deemed by ratings companies as having a greater chance of default. Another 27 percent are rated AA+ to AA-, the second-highest tier of S&P’s scale, the Fed said in its report. All but $155 million of the $26.8 billion in CDOs are classified as Level 3 assets, or those valued with mathematical models instead of market prices.
www.bloomberg.com/apps/...sid=aP2XyOHiRSGI&refer=exclusive
Bloomberg klagt wegen Offenlegung
Antworten
obgicou:

@wawidu, palaimon

3
29.04.09 08:22
gute Analyse zum Derivatemarkt;
mein Senf dazu:

Struktur des Gesamtmarkts (wawidu hat schon die Zahlen genannt) hier mit link zur Quelle:
http://www.ariva.de/...arch=CDS%20obgicou&pnr=5287451#jump5287451

Und hier eine Überschlagsrechnung von einer von Roubinis's Analysten zum tatsächlichen Nettovolumen bei den CDS:
http://www.ariva.de/...arch=CDS%20obgicou&pnr=4762893#jump4762893
Antworten
permanent:

Stehaufmännchen BUFU

2
29.04.09 08:48
Technische Analyse

Bund-Future (Tageschart): Stehaufmännchen

Der Bund-Future zeigt sich robust. So konnte die untere Begrenzung der seit November 2008 ausgeprägten breiten Handelsspanne zwischen rund 126,50 und 121,50 zuletzt zum wiederholten Mal verteidigt werden. Den signifikanten Haltebereich aus mehreren Verlaufstiefs bei 121,61/33 gilt es unbedingt zu verteidigen, um eine nachhaltige Eintrübung der technischen Lage zu vermeiden. Positiv zu vermerken ist, dass der Aufwärtstrend seit Juli 2008 (akt. bei 122,76) zwar temporär verletzt wurde, nachhaltige Anschlussverkäufe aber ausblieben. Stattdessen gelang in dieser Woche temporär bereits der Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend seit März (akt. bei 122,83). Die nächsten Widerstände warten nun in Form des Verlaufshochs vom 21. April (123,47) und der 90-Tages-Linie (akt. bei 123,85). Strategisch würde allerdings erst ein Ausbruch aus der o. g. Handelsspanne neues Kurspotential freisetzen. Die technischen Indikatoren sind konstruktiv zu werten. Während der MACD ein neues Kaufsignal generiert hat, sind die Oszillatoren noch ein gutes Stück vom überkauften Bereich entfernt und bieten damit Spielraum, um weitere Kursgewinne zu begleiten.

Gut behauptet

Der Bund-Future hat gute Chancen, in den kommenden Tagen den Weg gen Norden einzuschlagen. Bestehende Positionen bleiben daher weiter haltenswert, sollten aber auf Basis der Unterstützungen bei 121,61/33 abgesichert werden.

Bondmarkt

Wieder wachsende Konzentration am Pfandbriefmarkt?

Wir haben die Berichte nach 28 PfandBG jedes Pfandbriefemittenten gesammelt und anhand der ausstehenden Nominalvolumina die Konzentration der einzelnen Märkte ermittelt. Als Konzentrationsmaß wählen wir den Hirschmann-Herfidahl-Index (HHI), der der Summe der quadrierten Marktanteile entspricht und damit zwischen 1 und 1/n (n = Anzahl der Marktteilnehmer) definiert ist. Märkte mit einem HHI über 0,18 werden von der EU-Kommission als "stark konzentriert" bezeichnet, solche mit einem HHI unter 0,1 als "gering konzentriert". Der Markt für öffentliche Pfandbriefe (mit Berichtspflicht) bewegt sich im gering konzentrierten Bereich. Neue Markteintritte ließen den HHI zwischenzeitlich von 0,064 auf 0,059 fallen, bevor Zusammenschlüsse einiger großer Emittenten den HHI in den letzten drei Quartalen wieder auf 0,074 haben anwachsen lassen. Ein ähnlicher Trend ist bei Hypothekenpfandbriefen zu beobachten, dem einige Fusionen zurück in den "mittel konzentrierten" Bereich verholfen haben (siehe Grafik). Ist eine Ermittlung der Konzentration auf nationaler Ebene überhaupt sinnvoll? Für Hypothekenpfandbriefe sind wir dieser Meinung. Der Deutschlandanteil innerhalb der Deckung befindet sich bei über 80 %, so dass durchaus von einem regionalen Markt gesprochen werden kann. Etwas differenzierter stellt sich die Lage bei öffentlichen Pfandbriefen dar. Während der Deutschlandanteil der Staatlichen Deckung auf unter 20 % gefallen ist, liegt er Dank der drei anderen, schwergewichtigeren Deckungsarten (regionale, örtliche und sonstige Deckung), insgesamt immerhin bei 79,4 %. Dennoch ist gerade im Hinblick auf das Neugeschäft die öffentliche Kreditvergabe sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern inzwischen international angelegt. Unsere eingangs gemachte Beobachtung, dass es sich um einen gering konzentrierten Markt handelt, wird durch diese Einsicht weiter untermauert. Wir gehen davon aus, dass sich eine Tendenz zur Konzentrationsreduzierung vor allem aufgrund zusätzlicher Markteintritte nach dem Abklingen der Finanzmarktkrise mittelfristig fortsetzen wird und begrüßen die damit einhergehende Wettbewerbsintensivierung.

QUELLE: HSBC Trinkaus

Antworten
Anti Lemming:

Triple-Dip im Bärenmarkt?

4
29.04.09 09:15
www.4investors.de/php_fe/...php?sektion=tagesaktie&ID=2141
Antworten
Eidgenosse:

Versicherer im "Schweine"-Fokus

6
29.04.09 09:40
Versicherer im "Schweine"-Fokus
29.04.2009 08:34

Schweinegrippe - Versicherer werden arg betroffen sein. Analysten sehen potenzielle Grossschäden für Versicherer und Rückversicherer. Besonders beoachtet: Swiss Re, Münchener Rück und Zurich Financial Services.

UBS - Italienische Steuerpolizei hat für 474 Millionen Euro (!) Guthaben der vier Banken JP Morgan Chase, UBS, Deutsche Bank und Depha Bank beschlagnahmt. Die vier Banken sollen illegal 100 Millionen Euro Kommissionen in einer 2001-Transaktion (Stadt Mailand-Anleihe) kassiert haben.

usw...

www.cash.ch/news/guru/
Antworten
obgicou:

Heute ist Bullentag

5
29.04.09 10:00
es gibt gleich zwei Märchenstunden:

1. Die GDP-Zahlen um 14:30; Konsens sind -5% annualisiert;
   ich erwarte, daß die Zahlenfabrik erstmal deutlich bessere Zahlen veröffentlicht.

2. FOMC um 20:15

Der Herde stell ich mich nicht in den Weg.
Antworten
C_Profit:

Treasury Department Issues Emergency Recall Of All

4
29.04.09 10:44
US Dollars  ;-)))

www.theonion.com/content/video/treasury_department_issues
Voltaire: „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“
Antworten
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