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Hier eine interessante Abschätzung von Barry Ritholtz, der 2006 korrekt die Baisse vorausgeahnt hat.
Der Artikel ist aus einem WSJ-Blog. Ritholtz nennt für den SP-500 darin ein Kursziel von 440:
Fair Value for S&P = 440
The flip side of earnings is valuation — and that is the main problem here:
There are hints lately that the economy’s collapse isn’t quite as precipitous as it once was, which suggests the worst may be over for corporate profits, too. That doesn’t mean they are anywhere close to normal.
Since World War II, earnings have grown at about 6% a year, slightly trailing economic growth. But earnings have fallen well off trend during the current recession.
“As-reported” earnings per share — which, unlike “operating” EPS, conform to accounting standards — of companies in the S&P 500 are on pace to total just $28.75 for the past four quarters, according to Standard & Poor’s. That is roughly 61% below where they would be had they maintained a 6% growth rate in recent years, estimates Vitaliy Katsenelson, head of research at Investment Management Associates in Denver.
Slap a 15 multiple on that, and you end up with a very ugly S&P500 number . . .
http://www.ritholtz.com/blog/2009/02/fair-value-for-sp-440/
(Link stammt von Stöffen - schönen Gruß)
Einer der einflussreichsten US-Senatoren wechselt überraschend die Seiten: Der moderate Republikaner Arlen Specter schließt sich den Demokraten an. Damit steht Präsident Obamas Partei vor einer Mehrheit, mit der sie jegliche Blockade der Opposition im Kongress verhindern kann.
Seine politischen Ansichten fänden zunehmend mehr Heimat in der demokratischen Partei, sagte der Senator am Dienstag in Washington. Specter zählte zum moderateren Teil der Republikaner und hatte zum Unwillen vieler Parteifreunde schon mit zwei Kolleginnen aus Maine Barack Obamas Konjunkturpaket zugestimmt. Der Chef der demokratischen Senatoren, Harry Reid, kündigte an, Specter werde unverzüglich die Arbeit für seine neue Partei aufnehmen.
"Sie haben unsere volle Unterstützung... wir sind froh, dass Sie bei uns sind", sagte Präsident Obama nach Angaben des US-Senders CNN am Dienstagmorgen in einem ersten kurzen Telefongespräch mit Specter.
Obama profitiert enorm von Specters Wechsel. Die Demokraten, Partei des Präsidenten, haben künftig 59 von 100 Sitzen im Senat. Um das berüchtigte Filibuster zu verhindern, mit dem die Republikaner Projekte im Kongress blockieren können, fehlt damit nur noch eine Stimme: 60 Senatoren sind dafür nötig. Und auch dieser 60. Senator könnte schon bald gekürt werden. Im US-Bundesstaat Minnesota steht der Demokrat Al Franken kurz vor dem endgültigen Wahlsieg. Der frühere Comedy-Star streitet seit der Abstimmung im November mit dem Republikaner Norm Coleman vor Gericht über das Ergebnis; die beiden liegen nur wenige Stimmen auseinander. Eine Entscheidung zugunsten Frankens in der Auseinandersetzung zeichnet sich ab.
Durch das
Filibuster (mehr auf SPIEGEL WISSEN...)
lassen sich Debatten im Senat theoretisch endlos hinziehen und Abstimmungen letztendlich verhindern. Für die Republikaner bedeutete das faktisch ein Vetorecht im Kongress. Besonders bei Obamas Prestigeprojekten wie der Gesundheitsreform, der Klima- und der Energiepolitik waren solche Störmanöver zu befürchten
Der Bund-Future zeigt sich robust. So konnte die untere Begrenzung der seit November 2008 ausgeprägten breiten Handelsspanne zwischen rund 126,50 und 121,50 zuletzt zum wiederholten Mal verteidigt werden. Den signifikanten Haltebereich aus mehreren Verlaufstiefs bei 121,61/33 gilt es unbedingt zu verteidigen, um eine nachhaltige Eintrübung der technischen Lage zu vermeiden. Positiv zu vermerken ist, dass der Aufwärtstrend seit Juli 2008 (akt. bei 122,76) zwar temporär verletzt wurde, nachhaltige Anschlussverkäufe aber ausblieben. Stattdessen gelang in dieser Woche temporär bereits der Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend seit März (akt. bei 122,83). Die nächsten Widerstände warten nun in Form des Verlaufshochs vom 21. April (123,47) und der 90-Tages-Linie (akt. bei 123,85). Strategisch würde allerdings erst ein Ausbruch aus der o. g. Handelsspanne neues Kurspotential freisetzen. Die technischen Indikatoren sind konstruktiv zu werten. Während der MACD ein neues Kaufsignal generiert hat, sind die Oszillatoren noch ein gutes Stück vom überkauften Bereich entfernt und bieten damit Spielraum, um weitere Kursgewinne zu begleiten.
Der Bund-Future hat gute Chancen, in den kommenden Tagen den Weg gen Norden einzuschlagen. Bestehende Positionen bleiben daher weiter haltenswert, sollten aber auf Basis der Unterstützungen bei 121,61/33 abgesichert werden.
BondmarktWir haben die Berichte nach 28 PfandBG jedes Pfandbriefemittenten gesammelt und anhand der ausstehenden Nominalvolumina die Konzentration der einzelnen Märkte ermittelt. Als Konzentrationsmaß wählen wir den Hirschmann-Herfidahl-Index (HHI), der der Summe der quadrierten Marktanteile entspricht und damit zwischen 1 und 1/n (n = Anzahl der Marktteilnehmer) definiert ist. Märkte mit einem HHI über 0,18 werden von der EU-Kommission als "stark konzentriert" bezeichnet, solche mit einem HHI unter 0,1 als "gering konzentriert". Der Markt für öffentliche Pfandbriefe (mit Berichtspflicht) bewegt sich im gering konzentrierten Bereich. Neue Markteintritte ließen den HHI zwischenzeitlich von 0,064 auf 0,059 fallen, bevor Zusammenschlüsse einiger großer Emittenten den HHI in den letzten drei Quartalen wieder auf 0,074 haben anwachsen lassen. Ein ähnlicher Trend ist bei Hypothekenpfandbriefen zu beobachten, dem einige Fusionen zurück in den "mittel konzentrierten" Bereich verholfen haben (siehe Grafik). Ist eine Ermittlung der Konzentration auf nationaler Ebene überhaupt sinnvoll? Für Hypothekenpfandbriefe sind wir dieser Meinung. Der Deutschlandanteil innerhalb der Deckung befindet sich bei über 80 %, so dass durchaus von einem regionalen Markt gesprochen werden kann. Etwas differenzierter stellt sich die Lage bei öffentlichen Pfandbriefen dar. Während der Deutschlandanteil der Staatlichen Deckung auf unter 20 % gefallen ist, liegt er Dank der drei anderen, schwergewichtigeren Deckungsarten (regionale, örtliche und sonstige Deckung), insgesamt immerhin bei 79,4 %. Dennoch ist gerade im Hinblick auf das Neugeschäft die öffentliche Kreditvergabe sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern inzwischen international angelegt. Unsere eingangs gemachte Beobachtung, dass es sich um einen gering konzentrierten Markt handelt, wird durch diese Einsicht weiter untermauert. Wir gehen davon aus, dass sich eine Tendenz zur Konzentrationsreduzierung vor allem aufgrund zusätzlicher Markteintritte nach dem Abklingen der Finanzmarktkrise mittelfristig fortsetzen wird und begrüßen die damit einhergehende Wettbewerbsintensivierung.
QUELLE: HSBC Trinkaus
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