Anzeige
Meldung des Tages: Warum diese Aktie einer der großen Gewinner im neuen Goldzyklus sein könnte
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 2959  2960  2962  2963  ...

Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.453
Zugriffe: 26.491.220 / Heute: 784
S&P 500 6.886,5 -0,46% Perf. seit Threadbeginn:   +372,01%
 
Dreiklang:

Man kann Wohlstand nicht aus der Zukunft borgen

10
14.01.11 21:23

#800000">...vermeldet werden, dann sollte man auch mal parallel dazu auf die Summen schauen, welche von den Staaten gemeinschaftlich gepumpt werden bzw. bisher gepumpt worden sind, denn diese Zahlen sind mittlerweile atemberaubend. So liefern die aktuell veröffentlichten Firmenergebnisse eigentlich keine sonderliche Überraschung, es ist schlichtweg ein aus der Zukunft geborgter Wohlstand, sehr gut abzulesen an den drastisch steigenden Staatsverschuldungen. ...

Der Wohlstand ist jetzt. Die Zukunft ist nicht "geborgt", da die Staatsverschuldung nichts anderes als Gelddrucken ist. Immer dran denken: Staatsanleihen sind Geld. Bei der FED zum Nennwert garantiert, bei der EZB weiss mans noch nicht ganz so genau.

Dem neu gedruckten Geld steht natürlich kein Wert gegenüber. Wer die Papiere des Rollstuhlfahrers kauft, kauft damit nur eine Illusion - und ist selbst schuld.

Im Nachhang ist es dann richtig wiedergegeben:

#800000">Ein Aufschwung auf Pump. Ein Borgen von Zeit durch Borgen von Geld. Es funktioniert sicherlich, wie ja alles stets in den vergangenen Jahren auch funktioniert hat, so die logische Schlussfolgerung. Man muss nur noch mehr frisch gedrucktes Geld ausgeben. Kurze Zeit später springen die freudigen Schlagzeilen aus den Kanälen wie Ratten aus einer Gasse. Bis zum Rendevouz mit dem Eisberg haben wir noch einen Moment Zeit, von daher reiche ich rasch noch ein paar Glaseln Kool-Aid in die Runde... LOL.

...doch die Frage bleibt: #0000ff">Wie sieht der Eisberg aus? Der BT verfolgte die Deflationstheorie. Man verglich gerne mit Japan. Dieser Vergleich ist falsch. Hat also die Inflation gewonnen?

 

 

 

Antworten
learner:

Der Chart als Seismograph

10
14.01.11 21:23
Eigentlich wollte ich die Abbildung des VNX und die Lage der 200er DMA in diesem Posting herausstellen, da ich den Abstand der DMA zum VNX in "Friedenszeiten" recht groß finde.

Von 2004 bis Juli 2007 tanzte der VNX immer in der Nähe der DMA, bis im Juli 2007 die Topbildung begann und die Volatilität stärker wurde.

Bei längerer Betrachtung ist mir der Unterschied der Kursmuster von 2004-2007 und 2009-2010 extrem aufgefallen. Mittelfristige Shorttrades waren im ersten Zeitraum wesentlich einfacher, weil es immer wieder zu Korrekturen kam, die im Schnitt tiefer waren. Das hat sich im zweiten Zeitabschnitt signifikant geändert.

Der Glaube daran, dass die Fed es richten wird ist wohl ungebrochen und die Anleger machen sich im Grunde keine großen Sorgen, denn dann sollten Korrekturen eigentlich anders aussehen. Auch die Tatsache, dass am alten Top von 2007 keine größere Korrektur stattgefunden hat ist Bemerkenswert.

Vielleicht hat Heli Ben ja das Ziel Alltime High ausgerufen. Nun ja, dann wird der Dollar wohl noch ordentlich Abwerten müssen.
(Verkleinert auf 95%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 373293
I think I spider!
Antworten
CarpeDies:

QE hat Fundamental-Daten abgelöst

16
14.01.11 21:29
es ist inzwischen hinreichend oft zu sehen, dass heute Fundamental-Daten wie z.B. stark steigende Arbeitslosigkeit und der damit  zwangsweise Rückgang beim Konsum, usw. überhaupt  keinen Einfluss mehr auf die Aktien/Indizes an den Börsen haben.

Ist aber auch völlig klar, wenn man sich mal die Grössenverhältnisse klar macht:
Angenommen, es gibt in den USA seit der Krise 10 Mio Arbeitslose mehr, und nehmen wir weiter an, dass jeder Arbeitslose damit 2000 $ weniger pro Monat zum Konsum / zur Anlage  hätte, dann wären das im halben Jahr 120 Mrd $: Das ist gerade mal ein Fünftel des Betrags, den die  Fed in einem halben Jahr verballert, nämlich 600 Mrd. $.

Es ist also einzig allein entscheidend, wieviel Kohle  über QEs zur Verfügung gestellt wird, gerade auch weil diese Geld ohne Umwege nach Anlage-Möglichkeiten sucht.

Für mich ist es also eher ein Wunder,  dass die Preise von Assets, aktien etc. nicht noch viel stärker explodiert sind
Antworten
Anti Lemming:

Coinstar - sowas gibt es auch noch

4
14.01.11 21:36
heute -26 %. Damit lösten sich die Gewinne des letzten halben Jahres in Luft auf.

Der Markt ist "für Perfektion gepreist" ist und reagiert auf Enttäuschungen sehr "empfindlich" (ähnlich wie im März 2000). Selbst Intel wurde nach den gestrigen Rekordzahlen, die die Aktie nachbörslich um 3 % steigen ließen, heute abverkauf und notiert unter dem gestrigen Schlusskurs.

Bei Coinstar enttäuschten die DVD-Ausleihungen; der für das nächste Quartal erwartete Gewinn liegt  20 % unter Analystenprognose.

Coinstar Inc. (CSTR 41.85, -15.11, -26.52%)  plunged more than 35% to about $42.60 in after-hours trading on Thursday — losing gains from the past six months. The company, which owns Redbox and also runs change-machine kiosks, has seen its market value more than triple in the past two years as it became a major player in the DVD-rental market — and a key rival to Netflix Inc.

In a statement issued after the closing bell, the company said it expects earnings to come in between 65 cents to 69 cents a share for the fourth quarter — well below the its previously forecasted range of 79 cents to 85 cents.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 373294
Antworten
Eidgenosse:

Habe meine EUR-Longs

4
14.01.11 22:10
verkauft. Zum einen sind sie sehr gut gelaufen, und zum anderen finde ich die Nachrichtenlage etwas wiedersprüchlich. Vielleicht sind die Unternehmensberichte ja doch nicht so doll und plötzlich kippt die ganze Sache. Die Basiseffekte werden sich irgendwann auch wieder bemerkbar machen nur diesmal in die andere Richtung.

Schönes WE.
Über den Wolken...
Antworten
Anti Lemming:

High-Yield Muni ETF im freien Fall

6
14.01.11 22:31
In diesem Papier stecken Kleinanleger, denen der Aktienmarkt zu riskant war...
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 373305
Antworten
Anti Lemming:

Firmen-Junkbond-ETF hingegen auf Allzeithoch

6
14.01.11 22:39
Ihren Schrott-Bundesstaaten (letztes Posting) trauen die Amis offenbar weniger zu als ihren Schrott-Firmen.

Bei Firmen-Junkbonds würde ich hier von einem liquiditätsgetriebenen Blasen-Hoch sprechen. Der Chart von HYG zeigt, wie sehr die Fed mit ihrer Geldpolitik die Märkte ins Groteske verzerrt.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 373306
Antworten
Anti Lemming:

Mish zu Firmen-Junkbonds

5
14.01.11 22:52

Niemand scheint sich mehr um Risiken zu scheren. Bernanke hat sie alle vor seinen "Rendite-um-jeden-Preis"-Zug gespannt. Ich bin sicher, dass die Junkbond-Rallye genauso in Tränen enden wird wie die US-Kommunalanleihen (= Muni) Rallye.
 

Mish:
Junk Bonds and Leveraged Buyouts: Here We Go Again, with "Disturbingly High" Debt Issuance

In the mad dash for yield it's a case of "here we go again". No one cares about risk, or valuation. It is doubtful anyone cares about relative values. In fact, it appears as if there is no care at all.

This is part of the reckless "success" Bernanke initiated with Quantitative Easing Part II that he is now bragging about.


Please consider Junk Borrowers Turn Tables With Looser Terms: ...

globaleconomicanalysis.blogspot.com/2011/...-buyouts-here.html

Antworten
Ischariot MD:

Markt in freudiger Erwartung

10
14.01.11 23:54
Preisfrage:
Warum steigen Dax, Dow und Konsorten bei fallendem US-consumer confidence, China tightening und evaporierendem Maghreb (und darüberhinaus, Jordanien) ??

Antwort: weil heute wieder POMO-day war:

"Wie DJNW meldet, erwirbt heute die US-Notenbank Federal Reserve (FED) für 7,31 Mrd USD im Rahmen von Offen-Markt-Transaktionen Anleihen mit Laufzeiten zwischen 2015 bis 2016"

Auktion war gleich heute morgen (NY local time), damit das frische Geld auch den ganzen schönen langen Tag vagabundieren kann  :o(

Und ich denk mir noch mittags, während ich mir die Bilder aus Tunis anschaue, schnell short, das könnte die Amis beeindrucken, wenn sie aufwachen *nägelkau*
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
learner:

CarpeDies #74003

7
14.01.11 23:58
(Für mich ist es also eher ein Wunder,  dass die Preise von Assets, aktien etc. nicht noch viel stärker explodiert sind)

Habe einen älteren Artikel im Handelsblatt gefunden, der deine Frage beantworten könnte:

Grund dafür sind die Notenbanken mit ihrer weltweiten Niedrigzinspolitik. Sie macht es den Banken leicht: Sie leihen sich gegen historisch niedrige Minizinsen von weniger als einem halben Prozent Geld und legen es in erstklassigen Staatsanleihen an. Diese werfen mehr Zinsen ab, als die Schuldnern ihren Gläubigern zahlen müssen. Die üppigen Quartalsgewinne der Banken beruhen zu einem Großteil auf solchen praktisch risikolosen Geschäften. Deshalb lohnt es sich für viele Schuldner, einen kleinen Teil des billig geliehenen Geldes in riskantere, dafür aber chancenreichere und renditeträchtigere Anlagen zu stecken: in Aktien.

Interessant ist im gleichen Artikel folgender Aspekt, der AL´s Argumentation stützt, wobei natürlich Fraglich ist, ob ein Artikel der über ein Jahr alt ist, nicht mehr relevant ist :

Angesichts hochverschuldeter Verbraucher, hoher Arbeitslosigkeit und künftig hoher Rohstoffpreise rechnet Natixis-Chefvolkswirt Artus mit einer längeren Phase geringen Wachstums - und schwacher Börsen, ähnlich wie Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre. Daran änderten auch die jetzt boomenden Aktienmärkte nichts. Artus ist davon überzeugt: Die Konjunktur wird diesmal nicht nachhaltig anspringen. Trotz gegenteiliger Signale der Börse. Denn die Rally speist sich aus der historisch einmalig hohen Liquidität. Diese endet, sobald die Notenbanken die Zinsen anheben.

www.handelsblatt.com/finanzen/...e-rally-ueberhitzen;2486399;3
I think I spider!
Antworten
DOOMSTER:

man kann es auch ganz einfach mit den Worten von

8
15.01.11 00:34
Jim Rogers beschreiben "too low interests lead to foolish investments".

Dem Bernanke geht doch jetzt schon die Muffe, allein schon weil selbst wissen dürfte/könnte/sollte wohin dieses Rohstoffgezocke zwangsläufig enden wird.

Kleine Randbemerkung: Bernanke selbst hatte den Japanern sprichwörtlich den Vogel gezeigt als die in den 90ern angefangen haben ihren Weg in die "Freiheit" zu drucken, tja und nun macht selbiger Vogel jeden gleichen Fehler von A-Z. (zahllose Statistiken belegen das ziemlich eindrucksvoll)

Idiotie kennt keine Grenzen, in diesem Sinne schönes WE:)
Antworten
permanent:

US-Notenbank enteignet die Anleger

10
15.01.11 10:21

Dr. Doom – US-Notenbank enteignet die Anleger

Die Niedrigzins-Politik der US-Notenbank kommt einer Enteignung gleich, meint Marc Faber. Schutz bieten Rohstoffe und Edelmetalle. mehr...

Antworten
pfeifenlümmel:

permanent,

6
15.01.11 11:46
die EZB enteignet die Anleger mindestens so stark wie die US Notenbank. Zusätzlich droht Ausbeutung durch die Transferunioin!
Antworten
Eidgenosse:

Was an der Wall Street verdient wird

16
15.01.11 12:31
"Verdienen" kann man natürlich nicht sagen. Scheint eher so ne Art "Gewohnheitsrecht" zu sein. Es wurden und werden weiterhin Milliarden abgezockt. Ein Ölhändler bekommt 1 Mio? Für was eigentlich? Für ein paar Mausklicks?
Investmentbanker sind doch Schmarotzer sondergleichen die sich auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung bereichern und sich mit Insiderwissen die Taschen vollstopfen, anschliessend mit dem Maserati durch die Gegend düsen und jede Menge scharfe Bräute abschleppen die eigentlich UNS gehören.

130 Milliarden Dollar für Vergütungen

In den ersten drei Quartalen 2010 haben acht der größten Banken der Wall Street rund 130 Mrd. Dollar für Vergütung und Sonderleistungen für ihre Mitarbeiter vorgesehen. Das entspricht mehr als 121.000 Dollar je Mitarbeiter. Vier Jahre zuvor - vor dem Ausbruch der Finanzkrise - waren es nur 113 Mrd. Dollar oder 114.400 Dollar je Mitarbeiter.

“Unterm Strich sind die Angestellten im Investmentbanking überzeugt, dass sie härter arbeiten und mehr Stress haben”, beschreibt Jeanne Branthover, Managing Director bei der Wall-Street Personalvermittlung Boyden Global Executive Search. “Viele denken, sie erhalten nicht genug Geld.”

www.cash.ch/news/front/...wall_street_verdient_wird-990506-449
Über den Wolken...
Antworten
AlterSchwede.:

Winter austreiben: 10%-Korrektur ante portas...

9
15.01.11 12:46
Leute,
ich melde mich ja nur noch selten hier im Thread mal zu Wort, aber aktuell muss ich auch mal wieder was loswerden.
Erstmal ein hallo zusammen und ein erfolgreiches Jahr 2011!
:))

Also... übelst, was der Dow gerade vollzieht... eigentlich war er ja schon mit der Weihnachts"rally" überkauft.
Dann kam die Jahreswechsel-Windowdressing"rally".

Spätestens ab dem 01.01. wäre eigentlich eine Korrektur fällig gewesen.
Doch weit gefehlt, es folgte die Januar-"Rally"!!!

Ich schreibe "Rally", da allgemein weniger eine Rally, als ein trübseliges gezwungen wirkendes langsam-nach-oben--Geschiebe stattfand.

Alle schreien von einem überbordend tollen Jahr 2011, alles wird noch besser, schneller größer, toller!
Meine Vermutung 1 hierzu: Jetzt ist WIRKLICH bald Schluss mit lustig!
Meine Vermutung 2 hierzu: am Fr, 21.01. ist Verfallstag, davor wird es nochmals einen "unerwarteten" Schub nach oben geben, um die Shorter nochmal zu melken.
Danach erwarte ich eine deutliche Abwärtsbewegung, die aber sicherlich nur temporär sein wird.
Ich denke wir befinden uns aktuell sentimenttechnisch in einer Extremsituation. Interessanterweise sind wir aufgrund der zurückliegenden, kriechenden aber anhaltenden Aufwärtsbewegung über mehrere Monate schleichend in diese Extremsituation hineingeraten.

Daher halte ich persönlich die Wahrscheinlichkeit einer nun anstehenden Korrektur für sehrsehrsehr hoch.

Selten hat man die Chance an der Börse die Kurse so gut verhersagen zu können, wie in Extremsituationen, wie der in der wir uns aktuell befinden. Das ist auch der Grund, warum ich hier mal wieder poste... gebt mal ein kurzes Feedback, ob ihr es ähnlich oder ganz anders seht. :D

Die Wahrscheinlichkeit, dass es nach einer "Rally" nächste Woche (sofern wir sie denn bekommen!!) noch weiter hoch geht halte ich ohne Umschweife formuliert für gegen Null gehend.

Sollte es nächste Woche halbwegs kursmäßig den Berg hinaufziehen, werde ich auf Sicht von 1 Monat massiv dagegen shorten und habe das sichere Bauchgefühl, dass dieses Engagement fast risikolos ist.
Ich bin mir dabei sooo sicher, dass es mir schon fast wieder Angst macht.
Also sagt was dazu!

Schaut mal geschwind hier rein:
tickersense.typepad.com/ticker_sense/2011/...trading-days.html

Das Sentiment ist seit Herbst dauerbullish!
tickersense.typepad.com/ticker_sense/2011/...ntiment-Poll.html
Antworten
learner:

Alter Schwede #74015

11
15.01.11 13:44
Ich bin kein Freund von "Sicheren Investments". Allerdings habe ich Anfang Januar einen Positionstrade angefangen. Dennoch muss man bezüglich der Zeitschiene auch bereit sein einen wesentlich längeren Zeitraum zu kalkulieren.

Was spricht für eine Korrektur im Zeitrahmen Januar/Februar?

Fällt mir nur das Sentiment ein. Das ist schon sehr bullisch.

Was spricht dagegen?

Letztens wurde hier ein Zeitungsausschnitt gepostet (glaube von Stöffen), in dem einige Wall Street Banker den Pöbel mitteilten, dass jetzt wieder Zeit wäre Aktien zu kaufen. Das warum ist klar. Die Frage, die sich für mich daraus ableitet ist: Wie lange braucht es jetzt die Aktienpakete der Zockerbanken unter´s Volk zu bringen?

Ich kann mir das bei fallenden Kursen nicht vorstellen, deshalb muss es langsam kriechend weiter nach Oben gehen, bis der Schmerz etwas verpasst zu haben den Verstand übermannt.
Das kann noch ein paar Monate dauern.

Das ist jetzt auch nur ein Szenario, was kommen kann oder nicht, jedoch bin ich der Meinung, dass man bei Short sicherheitshalber längere Zeiträume einplant.
I think I spider!
Antworten
AlterSchwede.:

"Sichere Investments"

7
15.01.11 13:57
learner, eindeutig: wo du Recht hast, hast du Recht!

Ich schrieb zwar "werde ich auf Sicht von 1 Monat massiv dagegen shorten", aber wer mich kennt, weiß dass ich nicht mit kurzen oder ultrkurzen OS agiere, sondern immer Scheine mit einer Laufzeit von länger als einem halben Jahr kaufe.
So handele ich meist auch, wenn ich eine Bewegung im kurzen Zeitfenster erahne.

Ich denke allerdings NICHT, dass wir es mit einer langfristigen Trendwende zu tun haben.
Ich gehe davon aus, dass wir Ende des Jahres -zumindest kurstechnisch- GLÄNZEND dastehen werden.

Daher würde ich auch nicht davon ausgehen, dass die Wallstreet-Elite jetzt wirklich massiv aus Aktien aussteigt -und dafür viel Zeit > 6Monate braucht.
Ich denke, im kleinen Rahmen sind die "Aktienpakete der Zockerbanken" bereits an den kleinen Mann gewandert.
Siehe Kursentwicklung der vergangenen Monate!

Du schreibst sehr schön:
was jetzt noch vor der Korrektur fehlt, ist ein Gefühl "bis der Schmerz etwas verpasst zu haben den Verstand übermannt."
Dieses Gefühl könnte sich i.d. breiten Masse durchaus bereits kommende Woche einstellen, wenn wir "aufgrund schöner Quartalszahlen von Firma X" einen Sprung nach oben tun.

Danach hätten wir m.E. dein so schön beschriebenes Szenario ["Aktienpakete der Zockerbanken"-sind im Volk] erreicht.
Die Zockerbanken wollen ja -noch!!- nicht komplett aus den Aktien raus.
Sie wollen nur den Gewinn maximieren und dafür eignet sich ein plötzlicher 10%-Einbruch nach der extrem merkwürdigen Kursentwicklung der vergangenen Wochen und Monate perfekt.
Antworten
learner:

Alter Schwede

6
15.01.11 14:26
Für eine zehnprozentige Korrektur bedarf es aber schon eines geeigneten Themas. Da würde sich anbieten Spanien als Sau durchs Dorf zu treiben.

Auf keinen Fall wird die amerikanische Konjunktur oder die Arbeitslosigkeit dafür herhalten dürfen, denn das würde an der Inszenierung kratzen.

Falls aber kein schwergewichtiges Thema von den Schreiberlingen genannt wird könnte eine Korrektur auch kleiner ausfallen. Dazu mein gestriger Beitrag im QV zum Thema SPX.

http://www.ariva.de/forum/...ll-Time-High-428557?page=155#jumppos3885
I think I spider!
Antworten
permanent:

Hilfsarbeiter gesucht

8
15.01.11 14:26

Die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt führt nach Brancheneinschätzungen in den Unternehmen nicht nur bei Fachkräften, sondern nun auch bei Hilfsarbeitern zu Engpässen.

HB BERLIN. Im Produzierenden Gewerbe seien derzeit rund 40 000 Stellen für Geringqualifizierte unbesetzt, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Bundesverband Zeitarbeit (BZA). Im Autobau seien Hilfsarbeiter für die Produktion und Lagerei inzwischen so knapp, dass nicht alle Stellen sofort und in vollem Umfang besetzt werden könnten.

BZA-Chef Volker Enkerts sagte der Zeitung, dass die Lage am Arbeitsmarkt in diesem Segment in einigen Regionen auch Folgen für die Lohngestaltung habe: "Zum Teil werden ein bis zwei Euro Stundenlohn mehr bezahlt als tariflich vorgeschrieben."

Antworten
Anti Lemming:

Zum Streit-Thema: Gibt es "künstliche" Inflation?

10
15.01.11 17:56
Meiner These, dass die Inflation in USA künstlich erzeugt wird...

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2958#jumppos73969

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2958#jumppos73973


haben Permanent...

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2958#jumppos73970


...und Dreiklang widersprochen. Dreiklang schrieb, es "gibt keine künstliche Inflation".

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2959#jumppos73986




Pro forma ist Inflation sicherlich das, was "preislich unten rauskommt".

Macht man es allein an den Zahlen fest, dann ist Inflation ein messbarer Fakt.



Als ich oben von "künstlicher Inflation" schrieb, meinte ich mit künstlich die Ursachen.
Inflation kommt keinesfalls aus heiterem Himmel wie ein Gewitter, sondern ist häufig von
den Regierungen GEWOLLT. Ein gutes Beispiel ist die Hyperinflation von 1923, an deren Ende
in D. ein Stück Brot 1 Billion Mark kostete. Diese Inflation wurde von der dt. Regierung

bewusst losgetreten, um sich "nach innen zu entschulden". Denn die hohen Reparationszahlungen aus dem 1. Weltkrieg (in Goldmark, ans Ausland zu zahlen) drückten zusätzlich zu den Kriegsschulden aus inländische Kriegsanleihen (zahlbar in "aufweichbarer" Papiermark). Die in die Klemme geratene Regierung entschied sich, zur Lösung ihrer Probleme den dt. Mittelstand durch Gelddrucken zu enteignen. Irgendwo muss man ja sparen, und warum nicht bei den alten Schulden aus den Kriegsanleihen?

Wer behauptet, die Inflation von 1923 sei vom Himmel gefallen, übersieht diese Fakten.

Die aktuelle Lage in USA ist ähnlich, aber nicht ganz so prekär. Gleichwohl haben sich die Amis dem Motto "Not kennt kein Gebot" verschrieben und setzten nun auf das (zurzeit noch begrenzte) Drucken von Dollars.

So betrachtet ist auch die aus QE und massiver Staatsverschuldung resultierende Rohstoff-Inflation wowie sonstige Assetpreis-Aufblähung gewollt, Bernanke hat dies in der Washington Post Anfang Nov. auch explizit geschrieben.

Die Fed bläht also vorsätzlich die Geldmenge auf, um USA folgende Vorteile zu verschaffen:

- vorsätzliche Dollarentwertung (kommt dem weltgrößten Schuldner gut zu pass)
- vorsätzliche Aktienkurs-Aufblähung (kann der US-Bevölkerung als wirtschaftliche Erholung
  verkauft werden)
- vorsätzliche Rohstoff-Preisaufblähung (wird von GS und JPM in Contangospielchen dazu
  missbraucht, Firmen Absicherungsgeschäfte aufzunötigen - das ist Amerikas "neues
  Geschäftsmodell").

FAZIT: Drei Mal "vorsätzlich" kann man mMn gut und gern mit "künstlich" zusammenfassen.
Antworten
Stöffen:

Die Bewertungen des US-Aktienmarkts

8
15.01.11 18:07
legen den Schluss nahe, dass wir bei den momentanen Kursständen bereits durchaus von einer deutlichen Überbewertung reden können. Sicherlich können die Kurse kurzfristig noch weiter steigen und ihre Überbewertung auch durchaus noch ausbauen (siehe auch die Übertreibungen in dem beigefügten Chart dazu), allerdings, so Henry Blodget in seinem Comment beim Business Insider, wird es auf längere Sicht hier eher doch zu "Crappy Returns" kommen. Blodget bezieht sich in seiner Analyse auf Robert Shillers CAPE (Cyclically-Adjusted PE-Ratio), welcher den S&P500 aktuell bei einem Kurs von knapp 1300 Punkten bereits mit einer PE-Ratio von 24 anzeigt, eine Ratio, welche sich auch deutlich oberhalb des Long-Term Average von 16 bewegt. Günstig sieht jedenfalls anders aus. Auch der in dem Blodget-Artikel angesprochene Forecast von der Investorenlegende Jeremy Grantham (GMO) bzgl. künftiger Returns der US-Equities sieht nicht gerade wie eine Einladung zum generell forschen Investieren in den US-Markt aus, wobei Grantham jedoch für High Quality US-Stocks (high cash flow, no debt) die klar besseren Zukunfts-Aussichten parat hält.

Im Gegensatz zu Joe Weisenthal, auf welchen Henry Blodget in seinem Artikel verlinkt (Link dazu weiter unten), hält Blodget eine Crash-Gefahr vorerst für recht unwahrscheinlich.

OH, WELL: Get Ready For Another Decade Of Crappy Stock Returns

Well, it's official. The stock market has now gotten so far ahead of itself that we're set up for another decade of crappy returns.

How do we know?

Because the best predictor of long-term stock returns (emphasis on long-term) is the valuation of stocks at the beginning of the period.

Specifically, when stocks are expensive at the beginning of the period, the long-term returns are likely to be crappy.  And when stocks are cheap at the beginning of the period, the long-term returns are likely to be excellent.

A couple of years ago, at the depths of the financial crisis, when the world looked like it was headed to hell in a handbasket (or was already there), stocks were pretty cheap.  Returns since then have been excellent.

Now, however, stocks are expensive.

How expensive?

With the S&P nearing 1,300, stocks are trading at a 24X PE, according to professor Robert Shiller's cyclically-adjusted PE ratio (CAPE). This compares to a long-term average of about 16X. Thus, according to this measure (and several others), stocks are about 50% overvalued.

Robert Shiller's CAPE, as those of you who read us frequently know, averages 10 years of corporate earnings to smooth out the effects of the business cycle. The reason to "smoothe" earnings is to reduce the impact of super-high or super-low profit margins, which can provide a misleading PE ratio.

(When profit margins are super-high, as they are now, the resulting PE on this year's earnings looks artificially low. And when profit margins are super-low, as they were two years ago, the PE looks artificially high. The CAPE smoothes out this impact to provide a more stable denominator against which to measure stock valuations. See Also: "Here's The Real Problem For The Stock Market").

Now, to be clear: PE ratios tell you almost nothing about what stocks will do this year or next year. Over the short-term, valuations can go pretty much anywhere.

(Case in point: Stocks started to be "overvalued" by this measure in the early 1990s, and stayed "overvalued" for the next 15 years.)

But over the long-term stocks do tend to revert to valuation means. And this is why, when stocks are expensive at the beginning of a long-term period (say, 7-years or more), the average returns over that period are likely to be low.

How low?

Every quarter, GMO publishes 7-year forecasts for all the major asset classes. These are forecasts for real returns--adjusted for expected inflation of 2.5% a year--so the nominal returns (actual prices) are predicted to be about 2.5% higher than the bars shown here.

But as you can see, the annualized return forecasts for all major classes of stocks (US large-caps, US small-caps, etc.) are predicted to be far below the long-term 6.5% average, and some are predicted to be negative. The forecasts for bonds and cash aren't much better (for a bigger chart, click the chart):

What looks good in GMO's view?

Timber (right), which you can't invest in unless you have $500,000 or more you can sock away for a decade. And "high-quality" US stocks (high cash flow, no debt) and "emerging-markets stocks," though the returns for both of those are predicted to be lower than average.

Do these forecasts mean a market crash is imminent?

Absolutely not.

Again, valuation tells you almost nothing about stocks will do over the short term.

But over the long-term, valuation is a pretty good predictor of long-term returns. And today's valuations suggest that long-term returns will be... crappy.

www.businessinsider.com/stock-forecasts-2011-1


Joe Weisenthal: 13 Glaring Signs That The Market Is Forming Another Huge Bubble

Read more: www.businessinsider.com/signs-of-a-bubble-2011-1##ixzz1B7iZZaRa
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 373374
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
relaxed:

#74015 Bei 1333 im S&P500 geh ich short.

5
15.01.11 18:36
Langjährige Ariva-Leser wissen warum? ;-)))
Antworten
Navigator.C:

China erhöht Mindestreserve

2
15.01.11 22:30
Bekämpfung der Teuerung hat Vorrang
Die chinesische Notenbank hat angesichts der steigenden Teuerung erneut den Mindestreservesatz für die Geschäftsbanken erhöht. Ausserdem sind die Behörden bestrebt, die Internationalisierung der eigenen Währung voranzutreiben.
weiter...
www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/...ve_1.9100374.html

Navigator.C
Antworten
Navigator.C:

No hunger at the Fed

4
15.01.11 22:42
By Hossein Askari and Noureddine Krichene

Food and energy prices are raging upwards once again, forcing governments in China, India, Brazil, Russia, and others to ring the alarm bells. The United Nations Food and Agricultural Organization (FAO) has announced that in December 2010 food price inflation broke records, with the world food price index exceeding its peak level of 2008.

With gold prices racing beyond $1,400/ounce, rising by 30% in 2010, oil prices about to cross the $100/barrel, rising by 25% in 2010, and the US dollar crumbling, it is hardly surprising to see food prices also explode at alarming rates.

atimes.com/atimes/Global_Economy/MA15Dj02.html

Navigator.C
Antworten
Malko07:

Regierung erwartet Aufschwung auch 2012

6
16.01.11 09:48
Der USA Bären-Thread 9517779
Im neuen Jahreswirtschaftsbericht sagt die Bundesregierung nach SPIEGEL-Informationen ein andauerndes und robustes Wachstum für Deutschland voraus. Erste Firmen kündigen an, die Arbeitnehmer am Aufschwung zu beteiligen.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 2959  2960  2962  2963  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.803 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 31.01.26 21:13
469 156.452 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 31.01.26 14:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--