Anzeige
Meldung des Tages: Mega‑Fund bestätigt: Titan‑Rallye beginnt!
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 1381  1382  1384  1385  ...

Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.447
Zugriffe: 26.371.523 / Heute: 127
S&P 500 6.858,52 -0,61% Perf. seit Threadbeginn:   +370,09%
 
Maxgreeen:

die die wollen das der Aktienmarkt steigt

 
08.12.08 08:48
"Kluge leben von den Dummen. Dumme leben von der Arbeit"
Robert Lembke
Antworten
Malko07:

#34550: Es ist weiterhin

10
08.12.08 09:03
die Flucht in die Sicherheit. Die Bankenkrise ist noch lange nicht passé. Die politischen Garantien werden im Ernstfall nicht halten. Dann sieht es in vielen Staaten zappenduster bezüglich der allgemeinen Staatslage aus. Auch dort gibt es Menschen, die Geld haben. Dann gibt es viele Spekulanten auf diesem Markt, die das Deflationsszenario spielen. In 1 Jahr könnten 2% bei Zehnjährigen ein hoher Zins sein. Als letze Gruppe die üblichen Trendritter, die auf jeden Trend aufspringen.

Keine Bäume wachsen in den Himmel, auch Bonds-Kursen nicht. Bonds-Kurse haben, im Gegensatz zu anderen Anlagen, eine natürliche Decke: 0% Rendite. Der maximal denkbare  Kurs ist  also einfach zu bestimmen ;o). Momentan ist aber noch deutliche Luft nach oben. Für jeden, der mit den Ergebnisse des 4. Quartals stärker abnehmende Aktienkurse befürchtet sind weiter Kurssteigerungen bei Bonds zwanghaft. Ich würde sagen, man muss absprungbereit sein um einen gesunden Anteil an Gewinnen im gegebenen Moment mitzunehmen.
Antworten
Malko07:

Niedrige Zinsen, mehr Kredite?

7
08.12.08 09:19

US-Verbraucherkredite gehen zurück

Die US-Verbraucherkredite sind im Oktober um 2,0 Milliarden USD zurückgegangen und liegen damit klar unter der Konsensschätzung, die einen Anstieg um 1,5 Milliarden USD erwartet hatten. Zugleich wurde der Vormonatswert von 6,9 Milliarden auf 6,7 Milliarden USD nach unten korrigiert. GBP/USD reagiert auf die Daten mit einem Kurssprung bis 1,4742 im Hoch und wird gegen 20:55 Uhr UTC bei 1,4736 gehandelt. (vz/FXdirekt)

Antworten
permanent:

Die Mutter aller Fahnenstangen

9
08.12.08 09:34

US-T-Bond-Future (Wochenchart): Die Mutter aller Fahnenstangen

Seit dem zyklischen Tief von Anfang November bei 112 20/32 hat der US-T-Bond- Future nahezu ohne Korrektur bis in der Spitze auf 135 21/32 zugelegt, so dass das Kursziel aus dem Konsolidierungsdreieck von 2003 bis 2007 mehr als ausgeschöpft wurde. Damit drängt sich die Frage auf, ob hier gerade die nächste Blase entsteht. Zuletzt konnte das Rentenbarometer aus dem im Juni 2007 etablierten Aufwärtstrendkanal (obere Begrenzung akt. bei 128 14/32) nach oben ausbrechen, was zumindest für eine klassische "Fahnenstange" spricht. Den gleichen Schluss legt derzeit die Markttechnik nahe. Insbesondere auf Tagesbasis sind RSI und Stochastik massiv überkauft, während selbst der trägere MACD historisch gesehen absolute Extremniveaus verzeichnet. Parallel dazu ist die Trenddynamik - gemessen am ADX - kaum noch zu steigern. Die einzigen Widerstände, die sich noch sinnvoll herleiten lassen, ergeben sich aus einer Fibonacci-Projektion (137 17/32) bzw. aus der Parallelen (akt. bei 138 31/32) zum Haussetrend seit 1990. Auf der Unterseite bildet das Hoch vom 20. November bei 129 19/32 zusammen mit der oberen Begrenzung des Aufwärtstrendkanals seit Juni 2007 eine erste Unterstützungszone.

Limitiertes Potential - anfällig für Korrekturen

Lotet der US-T-Bond-Future im Verlauf der beschriebenen Fahnenstange tatsächlich die o. g. Kanalbegrenzung aus, sollten Anleger prozyklische Gewinnmitnahmen ins Auge fassen. Ansonsten dient ein Abrutschen unter die aufgeführte Kreuzunterstützung bei 129 19/32 bzw. 128 14/32 als Auftakt für einen deutlichen Korrekturimpuls.

Quelle HSBC Trinkaus

Antworten
Kicky:

Der griechische Tsunami

8
08.12.08 09:52
eine ältere Meldung v.24.11,die ich nur ausgrabe,weil die Unruhen in Athen und anderen Orten natürlich andere Ursachen haben als Hooligans,nämlich die katastrophale Lage mit hoher Arbeitslosigkeit und den Auswirkungen der Finanzkrise .Auch hier wurde den Banken geholfen, die Regierungspartei hat gerade noch eine Stimme Mehrheit  und man rechnet schon  mit einem baldigen Rücktritt des Premierministers.
Hier sind die prophezeiten Unruhen ,die sich nicht auf Streiks beschränken ,schon offensichtlich,denn Griechenland wäre ohne den Euro schon längst bankrott und braucht sicher demnächst Hilfe vom IMF.

www.handelsblatt.com/unternehmen/...riechische-tsunami;2096521
Die Handelsschifffahrt fährt in unruhiger See. Die Finanzkrise hat die Branche voll erfasst. Besonders betroffen: Die griechischen Reeder. Sie kontrollieren die weltgrößte Handelsflotte - und haben vor der Krise fleißig neue Schiffe geordert. Wie viele davon aber jetzt tatsächlich auch gebaut werden, ist fraglich. Die erste Stornowelle rollt bereits.

PIRÄUS Auf der Reede vor Piräus wird es langsam eng. Täglich gehen hier weitere Schiffe vor Anker. Sie warten vergeblich auf Fracht - manche schon seit Monaten. Jetzt gerät auch die Handelsschifffahrt in den Strudel der Finanzkrise. Ein "Tsunami" rolle auf die Branche zu, meldet alarmiert die Athener Zeitung "Kathimerini". Die griechischen Reeder sind besonders betroffen: sie kontrollieren die weltgrößte Handelsflotte und gebie-ten über ein Fünftel der globalen Tonnage. Allerdings bewiesen die modernen Nachfahren des Odysseus in der Vergangenheit auch immer wieder, dass sie gerade von Krisen zu profitieren verstehen.
Noch bis vor wenigen Monaten segelten die griechischen Reeder auf einer Welle des Erfolges. Die zunehmende Nachfrage nach Rohstoffen ließ die Frachtraten steil ansteigen. Im Vertrauen auf weiteres Wachstum orderten die Griechen allein 2007 bei den Werften 556 Neubauten im Gesamtwert von 31,8 Mrd. Dollar, doppelt so viel wie noch im Jahr davor. Aber wie viele davon überhaupt gebaut und ausgeliefert werden, ist inzwischen fraglich.

Denn nach fünf Boomjahren schippert die Branche jetzt in eine tiefe Rezession. Binnen weniger Wochen sind die Erlöse drastisch eingebrochen. Wurden noch im Juli für Massengutfrachter der Capesize-Klasse (über 100 000 dwt) auf dem Spotmarkt Charterraten von rund 95 000 Dollar pro Tag erzielt, sind es zurzeit allenfalls 5000 Dollar. "Diese Krise übersteigt alles, was wir bisher erlebt haben", sagte Giorgos Xiradakis, Chef des Schiffahrts-Beratungsunternehmens XRTC in Piräus dem Handelsblatt. "Ohnehin zeichneten sich für 2010 erhebliche Überkapazitäten ab", erklärt Xiridakis. "Jetzt kommt die Korrektur viel früher und viel brutaler als wir erwartet haben, weil die Transport-Nachfrage abrupt weggebrochen ist."
Entsprechend steil gehen nicht nur die Charterraten sondern auch die Schiffspreise in den Keller. Ein neuwertiger Massengutfrachter, der noch vor drei Monaten rund 120 Mio. Dollar kostete, wird heute mit rund 50 Mio. bewertet - wenn sich überhaupt ein Abnehmer findet. Die Preise fallen besonders drastisch, weil die Werften auf riesigen Auftragsbeständen sitzen. Zwischen 2009 und 2011 sollten allein die griechischen Reeder 759 Neubauten abnehmen. Damit droht in den nächsten drei Jahren eine gewaltige Tonnageschwemme. Viele Bestellungen dürften allerdings storniert werden, meint der Branchenkenner Xiradakis, auch wenn die Reeder dann Anzahlungen in Höhe von zehn bis 20 Prozent des Auftragswerts abschreiben müssen. So stornierte jetzt die griechische Reederei Navios bereits zwölf Schiffe.....
...Allein die griechischen Reeder haben Darlehen von 67 Mrd. Dollar aufgenommen. Analysten von Merrill Lynch schätzen, dass in den kommenden Monaten jeder zehnte Schiffskredit notleidend werden könnte. Die Risiken für die griechischen Banken sind mit einer Summe von rund elf Mrd. Dollar für ausliegende Schiffskredite zwar relativ begrenzt. Für die griechische Volkswirtschaft wird die Schiff-fahrtskrise aber Auswirkungen haben: die Handelsmarine trägt rund sieben Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei und fuhr nach Angaben der griechischen Zentralbank im vergangenen Jahr Devisen im Wert von 17 Mrd. Euro ein.

....Ursachen der Flaute in der Handelsschifffahrt sind die infolge der Kreditkrise weitgehend gelähmten globalen Handelsströme und die drastisch zurückgegangene Nachfrage nach Rohstoffen, aber auch der hohe Auftragsbestand für neue Handelsschiffe, der rund 60 Prozent der bestehenden Flotte ausmacht. Diese gigantischen Überkapazitäten wer-den nach Einschätzung von Markt-kennern die Branche bis mindestens 2011schwer belasten.
Abgestürzt sind in den vergangenen Wochen nicht nur die Fracht- und Charterraten sondern auch die Aktienkurse der meisten großen Reedereien. Unternehmen wie die griechische Dryships, die norwegische Golden Ocean, die in Hong Kong notierte Jinhui Shipping, die US-Reederei TBS International oder die chinesische Cosco haben in den vergangenen drei Monaten über 70 Prozent ihrer Marktkapitalisierung eingebüßt. Die Krise wird nach Einschätzung von Analysten mehrere Reedereien in die Insolvenz treiben und zu einer Konsolidierung der Branche führen.

auch diese Meldung trifft des Pudels Kern:
Am Eurozonen-Staatsanleihemarkt spitzt sich die Lage indes immer weiter zu: Die Renditeabstände zwischen EWU-Staatsanleihen und Bunds befinden sich in einem starken Aufwärtstrend. So handeln zehnjährige italienische Staatspapiere mittlerweile mit einem Renditeaufschlag von über 130 Basispunkten, schlimmer steht es noch um griechische Anleihen, die um mehr als 160 Basispunkte höher rentieren als entsprechende Bunds.
Staaten mit niedrigerer Bonität wie Italien und Griechenland erleben dagegen derzeit eher eine Flucht aus ihren Anleihen. Ein Teil des Geldes wird derzeit auch in die Anleihen der Bundesrepublik umgeschichtet.(Focus)

es wird sogar schon öfter debattiert,ob dies dazu führen könnte,dass Greichenland oder Italien die EWWU verlassen diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/435688/index.do
Antworten
Kicky:

Heizungsgeld +500-EUR f. Arbeitslose, Rentner

7
08.12.08 10:00
in Griechenland
da muss der Regierung schon das Wasser bis zum Hals stehen!

www.ekathimerini.com/4dcgi/...olitics_100002_06/12/2008_102811
In the hope of reversing his party’s sagging fortunes, Prime Minister Costas Karamanlis announced a range of handouts yesterday aimed at easing the effects of the economic crisis on poorer Greeks.

Speaking in Parliament, Karamanlis revealed that pensioners and the unemployed would receive a heating fuel supplement of between 100 and 200 euros, depending on where they live.

From January, unemployed people and those on basic state pensions who have mortgages will also receive a boost of 500 euros.

About 280,000 jobless will be given an extra Christmas bonus of between 103 and 430 euros as well this month.

The handouts are expected to cost the government some 370 million euros at a time when the Greek national budget is coming under severe strain.

Karamanlis repeated his position that he is not prepared to risk derailing the country’s economy by offering widespread handouts but he indicated more measures could be announced following the conclusion of the European Union leaders’ summit on Friday.
Antworten
Kicky:

Märtyrer des Volkszorns

3
08.12.08 10:08
das war nur der Tropfen,der das Fass zum Überlaufen brachte:eine krisengeschüttelte Regierung und überall Skandale,sogar in Klöstern
www.ekathimerini.com/4dcgi/...columns_100018_08/12/2008_102837
The rising tide of anger and despair of the past few years now has its martyr, a 15-year-old boy whose blood will be used to bind together every disparate protest and complaint into a platform of righteous rage against all the ills of our society (endemic and imported). Andreas Grigoropoulos – shot and killed by a police officer in Exarchia on Saturday night, caught in the crossfire of indifference, intolerance, stupidity and criminal neglect that allows minor problems to grow until they come to undermine our very society – will quickly become a flag of convenience for anyone who has a grudge against the state, the government, the economic system, foreign powers, capitalism and so on. The anger that every citizen feels when faced by the death of a young person murdered by employees of the state will be channeled into the renewal of public protests for any number of social or economic reasons. Political movements will reshape their policies around the public exploitation of the cult of the innocent murdered by the state. The state and the government, their hands indisputably dipped in blood, will now devote themselves entirely to their self-preservation; they will do nothing for the country’s inhabitants other than try to placate them with many words and little action.

If Greece had already appeared difficult to govern, it will now be out of control, as we can ascertain by the government’s grovelling and the police force’s spiteful inaction in the face of widespread rioting across the country over the past two days. If the members of the government had already given the impression that they would rather be doing something other than governing (seemingly incapable of dealing with the fallout from the controversial Vatopedi monastery land swap and the country’s runaway deficits), now they will try to vanish without a trace. If self-proclaimed anarchists had acted as if they had a grudge against the state, now that their aimless rage has been sanctified with the blood of one of their own, they will rampage until the last store, the last car, the last trash can in central Athens is burned. The romance of reaction against a nebulous, apologetic “establishment” and the impunity that these groups will enjoy for the foreseeable future, will ensure that the anarchists’ ranks keep swelling. If mainstream political groupings were trying to regain some of the street credibility they had lost by being pampered pets of the system, the blood that everyone now claims as their own will again see our bourgeois intellectuals at the barricades – this time with a score to settle, rather than expressing the rapacious though vacuous dreams of a generation ago, in 1968.......
Antworten
saschapepper:

Exxon ist für mich

3
08.12.08 10:36
ein klarer short DE000CB47J92 , Stop oberhalb von 82USD.

Auch wenn die ersten hier schon Öl long sind. Exxon steht viel zu hoch bei dem niedrigen Ölpreis.
Antworten
Kicky:

Bill Fleckenstein hört mit Hedgefund auf

6
08.12.08 11:35
und will 2009 wieder long gehen und nur einige Shorts.Nur Shorten sei zu anstrengend und koste Nerven und seine Frau sei auch froh darüber
Bill Fleckenstein ist der Autor von "Greenspans Bubbles"mehr dazu hier
seekingalpha.com/article/...pan-s-bubbles-by-bill-fleckenstein

"After considerable thought and deliberation I have decided to make a major change in my life: I am going to close my hedge fund. I have several reasons for no longer wishing to run a short-only fund as I have for the past 12 years. First, my original reason for starting the fund was because of developments I saw occurring in the late 1990s that I wanted no part of. I felt that Greenspan was fomenting an environment that would lead to disaster, as consultants, financial advisors, and the public at large were losing all respect for risk. Of course, the reckless behavior carried far higher and lasted much, much longer than I ever imagined it could. However, the recent carnage in the stock market, real estate market and the financial system (as well as the job losses) has washed away those excesses to a large degree and it has violently demonstrated the risks associated with investing.

A future goal of mine, when I set up the fund in 1996 -- as I attempted to step aside from the madness -- was to return to the long side of the business at some point in time when I felt that investors had become more rational regarding risk and stocks offered a more favorable risk/reward proposition. I considered this option very briefly in 2002 after the stock bubble imploded, but the cleansing process was postponed due to the burgeoning real-estate bubble.

Second, though I think that the stock market still has unfinished business on the downside, I believe that 2009 is the year to prepare for a return to managing money in a more balanced fashion, with longs (and some shorts), as there are currently plenty of interesting ideas that appear to offer a margin of safety. On the flipside, compelling opportunities on the short side are not as abundant as they were just a few months ago (though there still are plenty.) The "value restoration project," to quote Jim Grant, has been brought about by the consequences of disastrous Fed policies and the madness of the crowd, both of which have concerned me for the last 15 or so years.

Lastly, on a personal note, I no longer want to run a short-only hedge fund, as it is very stressful, nerve-wracking and generally not very much fun, entailing an intense focus on the short term to effect risk control. In addition, one views the world differently when operating solely from the short side and I would like to widen my focus as I did when I managed money from 1982-1995. My wife is especially happy about this potential change.

My efforts in 2009 will be directed towards setting up an investment vehicle managed by Fred Hickey and me that won't be a hedge fund, which hopefully will be available to everyone. I feel that many (but certainly not everyone) in the "hedge" fund community have behaved in a disgraceful manner in the last couple years by taking huge fees along the way and then either running at the first sign of trouble (by giving money back to avoid having to recoup draw-downs from high watermarks), or locking people up and not giving them their money back at all. Consequently I'd rather not be part of that "industry" going forward.
calculatedrisk.blogspot.com/2008/12/...g-down-short-hedge.html
Antworten
Kicky:

Go Ahead, Fools, Keep Buying Treasuries

6
08.12.08 11:57
Henry Blodget zu Jim Grant in der Financial Times
clusterstock.alleyinsider.com/2008/12/...eep-buying-treasuries
The only assets that anyone wants to own right now are US Treasuries.  The embedded assumption is that we are Japan...except that, unlike Japan, we will force all our companies to default, thus crushing private-market stockholders and bondholders. So far better to lend money to a frighteningly leveraged government for 30 years at 3% than take any risk of default.

As for the other risk that creams bondholders: inflation. It's safely off the radar now, and probably will be for a while (as the price of every asset in the world plummets). But don't underestimate the desire of Ben Bernanke and the rest of the government to inflate our way out from under our debt mountain. And don't underestimate the heroic efforts they are going to to do it.

Will these produce hyper-inflation in the short term, crushing everyone who is now fleeing to Treasuries? Probably not. Someday? Almost certainly.  So as you flee to safety, at least remember that that life-raft you're swimming toward might just turn out to be an ice floe.
und hier Jim Grant:  www.ft.com/cms/s/0/bd69356a-c229-11dd-a350-000077b07658.html
Start with the eminent James Grant, who no one is laughing at any more. With Treasuries, we no longer have risk-free return, we have return-free risk.     seekingalpha.com/article/109630-the-liquidity-monopoly
We have the Fed buying short Agency notes. (And Bloomberg.)
The Government may think that it is aiding market liquidity, but by providing guarantees, it is absorbing liquidity, and starving the markets that it does not guarantee. Thanks for nothing, you are doing more harm than good.
www.newyorkfed.org/markets/pomo/display/index.cfm?showmore=1
Antworten
permanent:

Erster großer Auto-Zulieferer ist pleite

9
08.12.08 13:10

08.12.2008 , 13:03 Uhr 

TMD Friction

Erster großer Auto-Zulieferer ist pleite

von Annina Reimann

Der erste große deutsche Autozulieferer meldet Insolvenz an. Der Bremsbelägehersteller TMD Friction Holding GmbH hat beim Amtsgericht Köln vier Eigenanträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller von Bremsbelägen für die Automobil-Erstausrüstung. 4500 Mitarbeiter bangen um ihren Job.

Der USA Bären-Thread 5170840

Der erste Autozulieferer musste das Insolvenzverfahren eröffnen. Foto: ap

are LEVERKUSEN. Wen wundert's: Offene Stellen suchen Besucher der Internetseite vergebens: "Zur Zeit liegen keine Stellenangebote vor. Bitte schauen Sie später wieder", steht dort. 4500 Mitarbeiter sind wohl schon froh, wenn sie wenigstens ihren Job behalten dürfen. Noch überwiegt in Leverkusen die Zuversicht, doch ihr Arbeitgeber hat am Freitag Insolvenzanträge für seine vier deutschen Gesellschaften eingereicht. Das Unternehmen bestätigt das heute offiziell und gibt bekannt: "TMD Friction hat heute Insolvenz angemeldet."

Insolvenzverwalter Frank Kebekus betonte, er hoffe auf einen Komplettverkauf der Unternehmensgruppe. „Ich bin zuversichtlich, dass Kenner der Branche feststellen werden, über welche starken Marken TMD Friction verfügt und wie gut die langfristigen Perspektiven für die Gruppe sind“, sagte der Insolvenzexperte. Kebekus betreute zuletzt die insolvente Kaufhauskette Wehmeyer. Hier gelang es ihm, 23 der ursprünglich 39 Filialen mit rund 500 Arbeitsplätzen durch einen Verkauf an den Investor Rajive Ranjan zu erhalten.

Insolvenzverwalter Frank Kebekus betonte, er hoffe auf einen Komplettverkauf der Unternehmensgruppe. „Ich bin zuversichtlich, dass Kenner der Branche feststellen werden, über welche starken Marken TMD Friction verfügt und wie gut die langfristigen Perspektiven für die Gruppe sind“, sagte der Insolvenzexperte. Kebekus betreute zuletzt die insolvente Kaufhauskette Wehmeyer. Hier gelang es ihm, 23 der ursprünglich 39 Filialen mit rund 500 Arbeitsplätzen durch einen Verkauf an den Investor Rajive Ranjan zu erhalten.

Zu den Kunden von TMD Friction zählen unter anderem Audi, Daimler oder Ford. Seit einigen Wochen sagen Fachleute, dass die Folgen der Absatzkkrise für die Zulieferer sehr viel erheblicher sind als für die Autohersteller selbst. Die haben ein umfangreicheres Finanzpolster. Den kleineren Mittelständlern geht dagegen schneller das Geld aus.

Obwohl das operative Geschäft von TMD Friction gesund ist, haben der extreme Einbruch in der Automobilindustrie und der Rückzug der Kreditversicherer aus der gesamten Branche unsere Liquidität und unser Umlaufvermögen zu stark belastet“, beschrieb Firmenchef Derek Whitworth die Probleme des Unternehmens. Er sei enttäuscht, dass es nicht gelungen sei, mit Kreditgebern und Eigentümern eine Einigung zu finden und den Gang zum Insolvenzgericht zu vermeiden.

Betroffen sind damit drei Gesellschaften in Leverkusen: TMD Friction Holding GmbH, die TMD Friction Services GmbH, die TMD Friction GmbH sowie die TMD Friction EsCo GmbH in Essen. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Düsseldorfer Wirtschaftsrechtler Frank Kebekus. Vier Beschlüsse des Amtsgerichtes waren am Morgen in seinem Büro eingegangen. Kebekus war am Mittag bereits zu einem Außentermin in der Firma und nicht für ein Gespräch zu erreichen. Das Verfahren beim Amtsgericht steht noch ganz am Anfang. Heute morgen gab es nach Angaben eines Sprechers "einen Beschluss zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung des Sachverhaltes".

Unterdessen teilte das Unternehmen mit, dass der Betrieb zunächst weiterlaufe. Derek Whitworth, CEO von TMD Friction, sagte: „Ich bin enttäuscht, dass es uns nicht gelungen ist, mit unseren Kreditgebern und Eigentümern eine Einigung darüber zu finden, wie wir diesen Vorgang vermeiden. Obwohl das operative Geschäft von TMD Friction gesund ist, haben der extreme Einbruch in der Automobilindustrie und der Rückzug der Kreditversicherer aus der gesamten Branche unsere Liquidität und unser Umlaufvermögen zu stark belastet.“

Im Jahr 2007 erwirtschaftete TMD Friction in zwölf Ländern einen Umsatz von 690 Millionen Euro. Die Firma produziert nach Angaben auf ihrer Internetseite jeden Tag eine Million Bremsbeläge und sei damit der weltweit führende Hersteller von Reibbelägen für die Erstausrüstung der Automobil- und Bremsenindustrie. Die Mitarbeiter produzieren neben Scheiben- und Trommelbremsbelägen für Autos auch Bremsbeläge für den Rennsport und Reibmaterialien für den Schienenverkehr und die Industrie.

Antworten
obgicou:

Zusammenfassung einiger Posts zu einem

10
08.12.08 13:26
etwas größeren Bild:

Zu den Postings nach wawidus Post #34515:

Wirk 0-Zinspolitik stimulierend, infaltionstreibend oder deflationstreibend?

Antwort: Es kommt drauf an ;-)

Im "normalen" ISLM-Modell (IS-Kurve mit negativer Steigung) ist die Güternachfrage abhängig vom Zins. Hier führt eine 0-Zinspolitik (Ausweitung der Geldmenge) zu einer Ausweitung der Güternachfrage und damit zu einem steigenden Volkseinkommen und höheren Preisen.
Leider befinden wir uns momentan nicht in einer normalen Situation:

Aufgrund von Kreditrestriktion und schlechten Wirtschaftsaussichten, kann man momentan von einer fast senkrechten IS-Kurve ausgehen (sogenannte Investitionsfalle). UN sehen so schlechte Wirtschaftsaussichten, daß sie Investitionen selbst zum 0-Zinssatz als nicht lohnend erachten, bzw. die Banken habe so die Hosen voll, daß sie selbst bei 0 Prozent Zinsen nicht bereit sind Geld zu vergeben, weil sie a) selber kein Geld mehr haben oder b) damit rechnen, das Geld nach Ausleihung nicht mehr wieder zu sehen.

Die LM-Kurve wird bei Zinssätzen nahe 0 fast horizontal. In der Modellwelt rechnen die Marktteilnehmer mit mittelfristig wieder steigenden Renditen (Ist das wirklich so?). Gelder fließen daher anstatt in risikotragende Wertpapiere (Aktien, UN-Anleihen) in die Spekulationskasse (Cash, Staatsanleihen, EZB-Reserven der Banken). Expansive Geldpolitik hat also keine großen Auswirkungen mehr.

Beide Ausnahmesituationen machen also expansive Geldpolitik nahezu wirkungslos, was das BIP (und das Preisniveau) anbelangt. Was hier nur noch hilft ist eine expansive Fiskalpolitik, wie sie momentan auch betrieben wird. Dadurch soll der Ausfall in der aggregierten Nachfrage der privaten Institutionen ausgeglichen werden. Gelingt dies führt dies "automatisch" dazu, daß die "Aussichten" der privaten Akteure sich wieder verbessern (Psychologie als Faktor) und damit die IS und die LM-Kurve wieder "normale" Steigungen annehmen. Dann heißt es für die ZBs schnell handeln und die Zinsen wieder hochnehmen; ob sie dies dann tun werden bleibt fraglich.

Betrachtet man übrigens Japan als Paradebeispiel, so kann man erkenn, daß eine Nullzinspolitik alleine eine Deflation eben nicht verhindern kann. Es müssen unbedingt massive fiskalpolitische Stimuli dazukommen.
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 204236
Antworten
wawidu:

@metro - # 34532

6
08.12.08 14:14

Soweit mir bekannt ist beruht die Deflationsthese vor allem auf fallenden Assetpreisen, nicht auf fallenden Güterpreisen.

 

 



Dies ist die klassische Definition. Eine moderne Definition stammt von Prof. Robert Shiller, der u.a. auch Nouriel Roubini und John Mauldin anhängen:

Ein deflationäres Szenario wird angezeigt durch fallende Rohstoff-, Energie-, Transport- und Fertigwarenpreise resp.  Verbraucher- und Herstellerpreise auf Grund sinkender Nachfrage, Immobilien-, Aktien- und Bondspreise  (zunächst bei Corporate und Muni Bonds, in einer späteren Phase auch bei T-Bonds), massiver Abbau von Arbeitsplätzen und sinkende Löhne bzw. Realeinkommen.

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass die These "sinkende Treasury-Preise - steigende Aktienpreise" bzw. umgekehrt historisch gesehen nicht haltbar ist. Es gab immer wieder Phasen, in denen beide gleichzeitig tendenziell stiegen bzw. fielen. So stiegen beide z.B. zwischen 1990 und 1993, Ende 1994 und Anfang 1996 sowie Anfang 1997 und Ende 1998 deutlich. Zwischen 1990 und Ende 1998 hatte der $USB von 66 auf fast 120 Punkte zugelegt!
Antworten
Kicky:

Null Wachstum-nur höhere Verschuldung seit Clinton

10
08.12.08 14:27
Let us also note that GDP over the last eight years has grown by approximately 30%, or $4.5 trillion dollars, from 2000 to 2007.
When one compares the GDP and total US Debt, you find a striking fact – there has been no actual GDP growth at all in the last eight years.  In fact, you can go back through President Clinton’s second term in office and you will find the same thing – the entirety of so-called “growth” since 1996 was in fact growth in debt, not GDP.

Once we understand the foundation of what has happened, we can then look at the basic facts surrounding our economy.  These facts include:

There has been no actual GDP growth for more than ten years; claiming “growth” from increased debt is exactly identical to my going out and borrowing $200,000 on my credit cards, then claiming to be $200,000 richer.  I am in fact poorer than when I started since I must not only repay the $200,000 but must also pay interest on it!
We have replaced productive output (building cars, computers, TV sets, washing machines, etc) with non-productive output (shuffling paper, creating “financial innovation”, etc)

“Financial innovation” is in fact equity-stripping; if there is 300 basis points of profit available in a bundle of mortgages over the reference rate (e.g. 10 year swaps), that’s all there is.  You can allocate who gets the 300 basis points but you cannot increase the amount of actual profit available.  Financial “innovation” is in fact a fraud as the only means by which you can obtain more than originally existed is through lying; this is typically accomplished through obfuscation and opacity (e.g. CDOs with 100,000 pages of underlying documentation which are flatly impossible to read due to volume before the purchase decision is made.)
The fiscal and monetary policies of the previous ten years and more have been insanely inflationist, causing the prices of necessary goods and services, such as homes, education and health care, to skyrocket, while global wage arbitrage has caused real standards of living to decline for 90% of Americans.  We must stop this now if we are to have a working middle class in this nation going forward.
Once the above are accepted as indisputable facts (and they are; if you doubt them please do the research to back up your opinion with other than a 30-second sound-bite off TV) a few immediate conclusions become apparent:
Keysian economics is an abject failure. The premise of the Keysian economic thought is that during “flush” times in the economy the public treasury will be refilled; this surplus will be used to provide stimulus through the “down” periods in the economy, thus smoothing out both the booms and busts.  Unfortunately human greed and political reality makes this goal impossible; the surplus is never actually accumulated (as we have seen since WWII) and instead it is not only both spent but spent many times over, leading to an ever-increasing call for more and more stimulus.  This inevitably leads to exponentially more debt and ultimately the failure of the currency and political system.
We cannot tax and spend our way to prosperity. We tried both taxing and spending and just spending without taxing.  Both led to radical increases in public and private debt but zero real GDP growth.  The experiment has been run and failed; we must stop doing that which has not (and cannot) work.
We are in the mess we find ourselves in not due to ordinary business cycles but due to intentional acts on the fiscal, trade and monetary policy fronts that encouraged excessive reliance on credit while allowing wage arbitrage to prevent classical wage-price inflation to take hold.  These intentional acts have led us to where we are today.  More of the same will not solve the problem just as giving a drunk a bottle of whiskey does not cure what ails the alcoholic.
We cannot exit from the economic malaise we find ourselves in until and unless the excessive debt is either paid down or defaulted. Simply put, an ever-expanding debt load creates an ever-expanding requirement for debt service.  This is a Ponzi scheme that mathematically must fail.

From this we find the foundation for solutions that are driven first by mathematical necessity, and then by maintenance and improvement of the public weal, both directly and indirectly.  These are:

Debt that cannot be paid off (not just rolled over) must be defaulted.  The era of false  GDP growth via additional debt is over and this falsehood can no longer be extended or tolerated.  This should have taken place after the 2000 Tech Wreck, but was intentionally prevented by both monetary and fiscal policy.  We are no longer able to continue that charade and risk an all-on fiscal and political collapse if we fail to recognize and deal with the mathematical reality of our situation head-on.
The public treasury must be rebuilt.  The most-obvious means to do this is via tax increases and spending cuts. However, that is not the most efficient method, never mind the fact that such attempts in the past have always failed due to hubris, conceit and outright fraud in the Congressional Budget Process.  There is another path which I shall explore presently.
The mistakes that caused this disaster must be recognized, admitted, and prevented from occurring in the future so that generations to come do not have to go through what we are going through (and must go through) today.  This means significant regulatory changes are necessary and they must be “wiggle-proof."...........
market-ticker.denninger.net/
Antworten
Anti Lemming:

Shark - gefährliche Prophezeihungen

6
08.12.08 15:47

der Serial-Bottom-Caller, denen man besser - wie schon im Juli/August, kein Gehör schenkt.

 

 


 

Dangerous Predictions

By Rev Shark
Street.com Contributor
12/8/2008 7:30 AM EST


Back in July and August, we had a surge of traditional market professionals predicting that the worst was priced in and that we had seen the market lows. We did have a decent bear-market rally, but it quickly fizzled -- as bear-market rallies always do -- and we have suffered some tremendous losses since then.

The same folks who so confidently called that bottom are back. Their arguments are pretty much the same, but because prices are quite a bit lower, they are even more emphatic that we'd better hurry up and buy or we will miss out on this great opportunity.

Last week we did hold up very well in the face of an onslaught of negative news. The charts are looking a little better and we have seasonality working for us, so I'm feeling more bullish as well. However, I see absolutely no point in trying to predict whether this is a major turning point. I don't think anyone should throw his precious capital at a market that still has a long way to prove itself. Trade this market, but don't trust it and buy into the "worst is over" argument until it proves itself.


I don't trust fundamental arguments for timing the market. There is never a time when there aren't highly logical, well-reasoned and very compelling arguments for both the bullish and bearish view. Any pundit who sticks with a view long enough will eventually get it right, but I know of no one who has consistently timed major market turns with any precision.

The bigger problem with these predictions is that they are dangerous. They give a false sense of hope and comfort and often cause investors to be less disciplined. If conditions look better, then go ahead and buy something; if things continue to act well, buy some more. But why declare the end of the bear market at this point?

The other thing that is so irksome about such predictions is the implication that you have to be fully invested at the precise market low. If a major market turn really is at hand, won't it play out over weeks or months? Will you never be able to buy again? The best traders I know make their money by being aggressive when there is a strong trend in place. They don't anticipate, they react.

In any bear market, there is going to be some very big rallies. We are going to bounce 30% to 40% or more at some point. I am feeling more optimistic that we may be on the cusp of a decent bounce right now, and I'm looking for some buys. I have high hopes for the market, but predict that this is the end of the bear market? Maybe that would get me some television appearances, but beyond that, such predictions are useless.

We are off to a good start this morning on hope that infrastructure programs will boost the economy. The stage was set for some more upside, and that's what we're seeing. Is it a major bottom? There is no need to worry about that at this point.

Antworten
permanent:

Mein Verstand sagt Euro/$ long, mein

6
08.12.08 16:13
Handelssystem sagt Euro/$ short. Die Frage welche Währung ist das kleinere Übel?
Die USA müssen ihr Leistungsbilanzdefizit finanzieren und sind somit auf einen Kapitalzufluss angewiesen.  Woher soll die Dollarnachfrage kommen?


Ich lasse die Finger davon.

Gruß

Permanent
Antworten
Malko07:

Kursgewinne an den Börsen sind kaum nachhaltig

10
08.12.08 16:26

Anlage-Strategie

Kursgewinne an den Börsen sind kaum nachhaltig

Der USA Bären-Thread 5171636

08. Dezember 2008 „Buy on bad news“ - das scheint zumindest kurzfristig das Motto der Anleger zu sein. Diese Wahrnehmung leitet sich aus der Tatsache ab, dass die Wall Street am Freitag sehr schlechte Nachrichten vom Arbeitsmarkt abschüttelte und mit Kursgewinnen aus dem Handel ging.

Diese Entwicklung überrascht. Immerhin hat die amerikanische Wirtschaft im November außerhalb der Landwirtschaft 533.000 Jobs verloren. Das war nicht nur deutlich mehr als befürchtet, sondern rechnet man auch die optische Schönung ein, die durch das so genannte Birth-Death-Modell in den amerikanischen Arbeitsmarktbericht einfließen, so war das eindeutig die schlechteste Zahl seit 34 Jahren.

Schulden haben in die Krise geführt ...

Auch von Unternehmensseite sind die Nachrichten alles andere als positiv. Mit wenigen Ausnahmen begibt eine Firma nach der anderen Umsatz- und Gewinnwarnungen und vermeldet, Investitionen einschränken und Kosten senken zu wollen. Kostensenkungen bringen in der Regel den Abbau von Arbeitsplätzen mit sich. In den Vereinigten Staaten ist das längst nicht mehr zu übersehen, in Europa und anderen Teilen der Welt dürften sich entsprechende Zahlen in kurzer Zeit zeigen.

Zur Bildergalerie  Der USA Bären-Thread 5171636 Der USA Bären-Thread 5171636 Der USA Bären-Thread 5171636 Der USA Bären-Thread 5171636 Der USA Bären-Thread 5171636 Der USA Bären-Thread 5171636

Angesichts der unsicheren Jobs und der anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten werden die Verbraucher verunsichert. Da sie ihren Konsum einschränken, kann sich die wirtschaftliche Abwärtsspirale selbst verstärken. Immerhin tragen die Konsumausgaben maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung bei, zumindest in den entwickelten Staaten. Dagegen können auch öffentliche Ausgabenprogramme nicht ankommen, die in der Regel über Schulden finanziert werden.

Genau diese jedoch haben die gegenwärtige Krise ausgelöst. In den vergangenen Jahrzehnten strapazierten immer mehr Wirtschaftsteilnehmer ihre Bilanzen immer stärker. Das führte auf der einen Seite zwar zu einem Wirtschaftsboom, wie er sich in den Jahren 2000 bis 2006 in ausgeprägter Form an den angelsächsischen Immobilienmärkten zeigte. Allerdings hat der Boom zu einem unnatürlichen Preisauftrieb und zur Überschuldung vieler Wirtschaftsteilnehmer geführt.

Diese wurde genau in dem Moment zum Problem, an dem die Vermögenspreise nicht mehr weiter nach oben liefen, sondern nach unten. Immer mehr Kreditnehmer und -geber gerieten und geraten in der Folge unter Wasser, da der Wert von Sicherheiten, die bei der Vergabe von Krediten hinterlegt oder berücksichtigt wurden, schwand und noch immer schwindet. Sie sind zur Anpassung der Positionen gezwungen. Genau dieser Effekt führte zusammen mit der Intransparenz vieler strukturierter Produkte zu zunehmenden Insolvenzen, zu Verlusten bei Anlegern, zum Misstrauen der Banken untereinander und letztlich zum Kursverfall an den Börsen, zum „Einfrieren“ der Kreditmärkte und zum Überschwappen der Krise auf die Realwirtschaft.

... neue werden höchstens zu Strohfeuern führen

Staatsgarantien mögen zwar dazu führen, dass das Vertrauen der Banken untereinander langsam wieder zurückkommt. Allerdings werden sich ihre Geschäftsmodelle der Vergangenheit, die im Wesentlichen auf der stetig zunehmenden Verschuldung der verschiedenen Wirtschaftsteilnehmer beruhten, nicht wiederbeleben lassen. Daran werden auch keynesianische Ausgabenprogramme kaum etwas ändern. Denn sie können die überzogene Konsumneigung der vergangenen Jahre höchstens vorübergehend neu beleben, indem sie den Schuldenstand der öffentlichen Hand weiter nach oben treiben.

Mittelfristig sind sie sogar kontraproduktiv: Erstens werden Ausgaben und Investitionen, die aufgrund solcher Anreize vorgezogen werden, später nicht mehr anfallen. Dann wirken entsprechende Nachfrageausfälle dämpfend. Zudem stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, Bürgern und Unternehmen erst Steuern abzuknöpfen, sie durch einen kostspieligen bürokratischen Apparat zu schleusen, um sie schließlich willkürlich Branchen mit starken Lobbies in Form von Subventionen zukommen zu lassen.

Insgesamt muss die Sparquote in vielen Staaten steigen, insbesondere in den angelsächsischen. Aus diesem Grund lässt sich das Konsumniveau der vergangenen Jahre nicht wieder erreichen. Das führt in der Zukunft zusammen mit der notwendigen Konsolidierung im Finanzsektor zu einer unterdurchschnittlichen Gewinnentwicklung. Deswegen sind Aktien keineswegs so günstig, wie sie optisch aufgrund zu optimistischer Gewinnerwartungen aussehen mögen.

Das schließt nicht aus, dass die Börsen kurzfristig aus technischen Gründen immer wieder einmal deutlich zulegen. Allerdings dürften die Kursgewinne kaum nachhaltig sein. Neue Tiefs sind keineswegs ausgeschlossen. Immerhin waren verschiedene Bärenmärkte der Vergangenheit mit deutlicheren und länger anhaltenden Kursrückschlägen verbunden, wie sie in den vergangenen Monaten realisiert wurden. Der Kursboden dürfte erst dann gefunden werden, wenn die Arbeitsmärkte deutlichere Schwäche gezeigt haben, sobald die Überbestände und die Überbewertungen an den Immobilienmärkten vollständig abgebaut worden sind und sobald sich die Lage an den Kreditmärkten normalisiert hat. Noch scheint es nicht soweit zu sein. Immerhin haben die verschiedenen Hauspreisindizes weiteren Spielraum nach unten.

www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D/...on~Sspezial.html

Antworten
Anti Lemming:

Ähnliches hab ich auch gedacht

7
08.12.08 16:26
Permanent, und ebenfalls die Finger davon gelassen. Der Dollar ist in seiner Kursentwicklung zurzeit kaum kalkulierbar. Nur nach dem Chart zu traden (dort deutet sich ein Ausbruch von EUR/USD über die 1,30-Marke bzw. nach oben an) ist mir nicht "handfest" genug.

Negativ für den Euro könnten weitere Ausschreitungen wie jetzt in Griechenland werden. Auch schwächelnde EU-Länder wie Spanien, Portugal, Irland, Italien, Griechenland usw. sind eine Gefahr - ganz zu schweigen von den Schieflagen in den EU-Beitrittskandidaten- Längern in Ost-Europa.  Fallen die US-Aktienmärkte weiter, dürfte wegen der bestehenden Korrelationen auch der Dollar weiter zum Euro steigen.

Positiv für den Euro sind die US-Bailout-Pakete, da sie einerseits die Bankenlandschaft stabilisieren (= steigende Aktienkurse und somit steigender Euro), andererseits auf mittlere Sicht eine Inflation in USA verheißen, die für den Dollar negativ wäre (falls nicht aggressiv die Dollarzinsen erhöht würden, was aber beim Ausmaß der jetzigen US-Schulden in der aktuell desolaten Wirtschaftslage kaum möglich ist).
Antworten
Malko07:

# 34566, #34568. MMn spielen momentan

9
08.12.08 17:05
die kurzfristigen Zocks in Aktien und Rohstoffe eine erhebliche Rolle. Immer wenn es nach oben geht, dreht der CCT hoch und mit ihm der Euro, wenn es nach unten geht steht wieder die Auflösung der CCT an un der US-$ erstarkt wieder.

Die großen Neuausgaben von US-Staatsanleihen stehen erst an. Sollten sie stark aus dem Ausland gezeichnet werden (was ich annehme), wird das den US-$ weiter stärken.

Die schwächelnden Euro-Länder spielen mMn keine wesentliche Rolle. Wirft man einen Blick auf die Regionen, sieht es in etlichen US-Staaten wesentlich schlechter aus (z.B. Kalifornien pleite; da ist Griechenland ein richtiges Paradies). Es gibt nur prinzipiell nicht das gleiche Vertrauen gegenüber einem relativ neuem Bund wie gegen einer schon sehr lange existierenden Großmacht. Das hat allerdings nichts mit der wirklichen Lage des Bundes zu tun sondern liegt an der schweren Krise. Man traut dem US-$ stärker. Er hat in der Vergangenheit schon viele Krisen relativ unbeschadet überlebt. Der Euro hingegen muss erst den ersten Beweis antreten. Trotzdem kommt bezüglich Vertrauen der Euro inzwischen schon an zweiter Stelle weltweit. Deshalb gibt es jetzt ja auch so eine große Nachfrage bezüglich Beitritt. Ich meine nicht die südöstlichenh Länder. Die müssen noch Jahre bis Jahrzehnte draußen bleiben. Ich meine die Wikinger. Auch in Großbritannien beginnt man sich wieder zu winden.
Antworten
Marlboromann:

@AL EU-Schaden ist gewaltig.

9
08.12.08 17:13
Wenn man nur mal bedenkt, dass die Subventionen für Spanien in den nächsten Jahren ausbleiben werden und dafür in neue EU-Staaten fließen, das Ungarn große Währungsprobleme hat, die Tschechen die größten EU-Pessimisten sind, Italien nicht mal seine Schulden absichern kann und Griechenland einfach nicht die Inflation unter Kontrolle bekommt, dann sehe ich ein auseinanderbrechen der EU. In Griechenland hat der Durchschnitt 14 Kreditkarten, da wird mir ganz schlecht.
Alles nur Blender und deshalb bekommen wir eine Mittelmeerunion.
Antworten
obgicou:

Die heutigen Entlassungsankündigungen

7
08.12.08 17:13
ohne Anspruch auf Vollständigkeit (Schichtverkürzungen und Fabrikschließungen über die Feiertage nicht inklusive)

- Dow 5000 full time, 6000 contractors
- State Street lays off 1800 in Q1 2009
- Philips cuts 100 jobs in Dutch shaver plant
- ArcelorMittal to cut 800 Belgian white-collar jobs
- NeuStar to cut 110 jobs
- 3M said it would be cutting 1,800 positions in its fourth quarter.
- Atlas Copco says to cut 370 jobs in Sweden
- Alvarion Ltd plans to reduce its global workforce by about 11 percent, from a base of about 1000 employees
- Swedish specialty steel maker SSAB intends to reduce its workforce by 1,300.

in Summe 17390
Antworten
Malko07:

Griechenland Inflationsrate

6
08.12.08 17:21
JahrInflationsrate - Verbraucher - PreisindexRangÄnderungInformationen Datum
20033,60 %99 2002
20043,60 %950,00%2003 est.
20052,90 %92-19,44%2004 est.
20063,50 %10720,69%2005 est.
20073,30 %94-5,71%2006 est.
20082,60 %59-21,21%2007 est.

Quelle: CIA World Factbook - Version Mai 16, 2008

Antworten
wawidu:

Credit Managers´ Index

3
08.12.08 17:39
Dies ist einer der aussagekräftigsten Wirtschaftsindikatoren. Dessen Entwicklung legt nahe, dass der wirtschaftliche Niedergang erst am Anfang stehen dürfte.

web.nacm.org/CMI/PDF/CMI_current.pdf
Antworten
C_Profit:

Obama: Auto CEOs must go

6
08.12.08 18:07
Obama: Carmakers need change at the top
President-elect demands restructuring as key senator says GM's Wagoner should resign.

By Chris Isidore, CNNMoney.com senior writer
Last Updated: December 8, 2008: 8:36 AM ET

NEW YORK (CNNMoney.com) -- President-elect Barack Obama announced support Sunday for a short-term government bailout of the nation's carmakers that is tied to industry restructuring, and he accused auto executives of a persistent "head-in-the sand approach" to long-festering problems.

In an appearance on NBC's "Meet the Press" and later at a news conference, Obama at one point suggested some executives should lose their jobs.

A leading Congressional Democrat, Sen. Christopher Dodd of Connecticut, was more blunt. Rick Wagoner, the chief executive of General Motors Corp., "has to move on," said Dodd on CBS' "Face the Nation."
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
Antworten
permanent:

Employers Plan to Slow Hiring Further: Manpower

4
08.12.08 20:08

Employers Plan to Slow Hiring Further: ManpowerEMPLOYMENT, HIRING, MANPOWER, GLOBAL ECONOMY, U.S. ECONOMY, FINANCIAL CRISIS, RECRUITMENT, LABOR,Reuters| 08 Dec 2008 | 10:36 AM ET

Employers globally expect to slow their hiring in the three months to March, a quarterly survey by Manpower showed, adding to the pain from the financial crisis that has already put much of the rich world into recession.

 

The staffing firm's quarterly survey of over 71,000 firms in 33 economies—coming a few days after a bleak U.S. jobs report—showed employers in 30 of them expect weaker recruitment, noticeably in the Asia-Pacific region.

"The vast majority of employers are telling us that they will take a 'wait and see' approach before hiring or further reducing staff," Jeffrey Joerres, chairman of Manpower, said in a report.

"Unless they see more positive economic signals ... it will be a rougher road for job seekers." Employers in all but three economies surveyed—Canada, the United States and Switzerland—expect to slow the pace of hiring from the final quarter this year, Manpower said.

Singapore and Taiwan were among the 21 economies that saw employers reporting the weakest hiring plans in the survey's history, with those planning to job cuts outnumbering those expecting jobs to increase.

 

The seasonally adjusted net employment outlook index—which measures the gap between employers who plan to add jobs and those who expect to cut them—showed negative readings in those economies, as well as in Britain, France, Italy, Spain and Ireland.

The U.S. net employment outlook was up one point at 10, marking the first increase in five quarters, but it was down from 17 a year ago, illustrating the U.S. job market slowdown.

The Labor Department said on Friday U.S. employers axed 533,000 jobs from payrolls in November, the most in 34 years, as the year-old recession hammered the economy, and the unemployment rate hit 6.7 percent, the highest since 1993.

CNBC.com Slideshows

 

  • States With Highest Unemployment Rates
  • Jobs at Risk of Being Shipped Offshore
  • The Hardest Jobs to Fill

    Outlooks in 24 other economies including Japan also declined from the same quarter a year before.

    The index fell sharply among employers in the Asia-Pacific region, with the reading for Singapore down 56 points from the previous quarter to minus 31 and the indices for India and Taiwan falling 24 points each to plus 19 and minus 1 respectively.

    Manpower's survey dates back to 1962 when it first started in the United States and Canada, before launching polls in other economies.

    The Milwaukee-based company does business in 80 countries and generates the bulk of its sales and profits outside the United States.

     

  • Antworten
    Auf neue Beiträge prüfen
    Es gibt keine neuen Beiträge.

    Seite: Übersicht ... 1381  1382  1384  1385  ... ZurückZurück WeiterWeiter

    Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

    Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

    Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
    29 3.795 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 02.01.26 11:22
    469 156.446 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 01.01.26 14:00
      55 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax ARIVA.DE 19.10.25 10:00
        Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
        Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

    --button_text--