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U.S. home prices plunged a record 18.2 percent in November from a year earlier as the country's housing market remains in the throes of a deep recession, according to an index from Standard & Poor's.
Prices in 20 metropolitan areas tracked by S&P fell 2.2 percent from October as housing continues to suffer from a huge supply of unsold homes, tighter lending standards and record foreclosures.
The drop in prices on a month-over-month basis was slightly steeper than expectations, based on a Reuters survey of economists.
However, the annual rate of decline for the Standard & Poor's/Case-Shiller composite index for 20 cities was not as steep as economists had expected.
S&P said its composite index of 10 metropolitan areas also fell 2.2 percent in November from October for a 19.1 percent year-over-year drop, matching the previous month's record decline.
Prices in 11 metro areas fell at record rates from a year earlier. Prices in 14 cities fell more than 10 percent from November 2007.
"The free-fall in residential real estate continued through November 2008," David M. Blitzer, Chairman of the Index Committee at Standard & Poor's, said in a statement. "Since August 2006, the 10-city and 20-city composites have declined every month—a total of 28 consecutive months."
Video: Watch S&P's Blitzer talk about home prices.
Those looking for any type of optimism from the numbers noted that the month-over-month drop was only slight.
"We're now sort of looking the storm right in the eye and if the numbers didn't completely fall off a cliff but pretty much followed the same pattern as October, that's not a silver lining but at least it's a bit of a relief," Blitzer said on CNBC.
Difficulty in obtaining a mortgage for many borrowes remains a major obstacle to a housing recovery, Blitzer added.
"The requirements to qualify for a mortgage have tightened significantly," he added. "The horses are out of the barn so we're going to lock the barn up with nine padlocks. Nobody wants to make mortgage lending free and easy given our experience, but it's probably going to be an impediment going forward."
Prices in every region fell more than 1 percent from October. In eight metro areas, prices fell at a record monthly rate, Blitzer said.
Phoenix and Las Vegas were hardest hit in November, with prices down 3.4 percent and 3.3 percent, respectively. The two cities also have the worst returns over the one-year period, with prices falling 32.9 percent and 31.6 percent, respectively.
"Overall, more than half of the metro areas had record annual declines," he said. As of November, average home prices are at similar levels to what they were in the first quarter of 2004.
From their peak in mid-2006, the 10-city index is down 26.6 percent and the 20-city Composite is down 25.1 percent.
The battered U.S. housing market is critical to the U.S. economy, with a wide-ranging impact from the construction industry to the sale of appliances and furniture.
After hurting growth for multiple quarters, a continued deterioration could prolong a turnaround for the world's largest economy, which has been in a recession since late 2007.
The Usual Suspects
By Rev Shark
Street.com Contributor
1/27/2009 12:21 PM EST
Right now, this market is composed of dip buyers, flip sellers and late-day volatility players. [Schon länger eigentlich, A.L.] We are stuck in a trading range and there is a lot of dinking around but not much conviction. It is good for a certain style of very short-term trading, but it is extremely dangerous to hold things for very long.
There is a tendency toward late-day strength lately and I'm inclined to look for that again, but I'm a bit concerned with the technical pattern that is forming in the financials. The banks and brokers have been bouncing on declining volume for a few days now and many of them have what is known as "bearish wedge" formations.
Look at Goldman Sachs (GS) or JPMorgan Chase (JPM) for example: both have been bouncing for the last four or five days but volume has been slowing along the way. That is a dangerous pattern and we need financials if this market is going to get much going.
I find a market like this to be extremely tiring because I can't do much. It has been an awful long time since we could build position trades and nothing much is changing today.
27. Januar 2009 Herr Roubini, viele Analysten und Strategen rechnen nach einem schlechten Aktienjahr 2008 nun mit steigenden Kursen an den Börsen. Sie auch?
Nein. Ich denke, die Kurse könnten global noch weitere 20 Prozent fallen. Denn erstens werden die Unternehmensgewinne aufgrund der schwachen Nachfrage enttäuschend ausfallen. Zweitens gibt es weltweit eine Güterangebotsschwemme, da unter anderem China industrielle Überkapazitäten aufgebaut hat. Drittens werden die makroökonomischen Daten in den kommenden Monaten enttäuschen. Viertens ist mit weiteren Schockmeldungen aus dem Finanzsektor zu rechnen.

Was sollten die Anleger tun?
Ihr Geld kurzfristig parken.
Lassen Sie uns über die Banken reden. Wie sieht ihre Lage nach Ihrer Einschätzung aus?
Die Bankensysteme sind in den meisten Ländern insolvent. Die zu erwartenden Verluste übersteigen ihre Kapitalbasis. Wir haben die größte Finanzkrise seit der Großen Depression, und die Lage der Finanzunternehmen wird immer schwieriger.
Auf welche Faktoren schauen Sie, was führt Sie zu Ihrem Urteil?
Ich habe gerade eine Studie über die Vereinigten Staaten publiziert. Sie zeigt, dass die Kreditausfälle deutlich zunehmen werden. Es dreht sich dabei nicht nur um den berühmt-berüchtigten Subprime-Bereich, sondern auch um sogenannte Alt-A- und Prime-Kredite, Kredite für kommerzielle Immobilien, für den Kauf von Autos oder auch für die Finanzierung des Studiums, für die Finanzierung von Übernahmen und auch um Unternehmensanleihen. Wir gehen im Moment davon aus, dass sich die Summe der Ausfälle auf mehr als 3 Billionen Dollar belaufen wird, die Hälfte davon bei Banken. Das gesamte System ist insolvent, da die Verluste größer sein werden als die Kapitalbasis.
Wo werden die größten Verluste anfallen?
Ich denke, sie werden in den gerade genannten Bereichen breit gestreut sein. Es ist kein „Subprime-Problem“, sondern das gesamte Finanzsystem ist als Resultat einer gigantischen Kredit- und Vermögenspreisblase „subprime“.
Skeptische Zeitgenossen erklären, bei Kreditderivaten wie den CDO-Anleihen sei gerade erst die Spitze der Verluste zutage getreten.
Läuft die Wirtschaft schlechter, so nehmen die Verluste in diesem Bereich zu. Viele solcher Konstrukte sind nur schwer zu bewerten. Gleichzeitig wurden die entsprechenden Bilanzierungsregeln gelockert. Das öffnet Manipulationen in Form einer Bewertung nach mathematischen Modellen - „mark to model“ - Tür und Tor. Deshalb gibt es viele Verluste, die noch nicht offengelegt wurden. Man spielt auf Zeit. Die Citigroup zum Beispiel hat ihre CDOs noch mit 60 Cent je Dollar Nominalwert in den Büchern stehen. Dagegen hat Merrill Lynch ähnliche Produkte zu einem Bruchteil davon, zu 2 Cent je Dollar, verkauft.
Wie kommen wir am besten aus den Schwierigkeiten heraus? Sind die geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen das Richtige?
Es ist ein klares, konsistentes und praktisches Vorgehen gefragt. Die amerikanische Zentralbank geht mit ihrer Nullzinspolitik voran, während die Europäische Zentralbank zu zögerlich erscheint. Allerdings kann die Geldpolitik nur bedingt wirken, da die Wirtschaftsteilnehmer weniger Liquiditäts- denn Bonitätsprobleme haben. In diesem Sinne laufen die Zentralbanken Gefahr, die Pferde zwar zur Tränke zu führen, diese jedoch saufen nicht. Das Problem zeigt sich daran, dass die kurzfristigen Zinsen zwar sehr tief, die Risikoprämien für Firmenkredite oder risikoreiche Anleihen dagegen extrem hoch sind. Fiskalpolitische Stimulierung ist wichtig, da die wirtschaftlichen Aktivitäten einbrechen. Auch hier gehen die Amerikaner voran, während sich in Europa viele Staaten solche Programme nur bedingt leisten können und sich einige Staaten, die genügend Finanzkraft haben, zurückhalten. Grundsätzlich muss der gesamte Banken- und Finanzsektor konsolidieren. In einem komplizierten Prozess müssen gute von schlechten Vermögenswerten getrennt und die guten Unternehmen der Branche müssen ausreichend rekapitalisiert werden. Auf der Verbraucherseite stehen viele Haushalte finanziell unter Wasser, da die Hauspreise gefallen sind und da sie wahrscheinlich noch weiter fallen werden. Auch hier ist es sehr schwierig, stabilisierend einzuwirken.
Können sich die Vereinigten Staaten die stark zunehmende Neuverschuldung des Staates überhaupt leisten?
Ich gehe davon aus, dass das Budgetdefizit bei 2 Billionen Dollar liegen kann. Während bei vielen anderen Staaten, die ihre Schulden erhöhen, die Kreditversicherungsprämien deutlich und für sie schmerzhaft zunehmen, profitiert Amerika bisher von der Flucht der Anleger in die Sicherheit der Treasuries, also der amerikanischen Staatsanleihen. Allerdings kann sich auch hier die Lage ändern, wenn in den kommenden Monaten das Angebot zunimmt.
Was hören Sie von internationalen Anlegern, werden sie weiterhin wie in der Vergangenheit amerikanische Treasuries kaufen?
Das kann schwieriger werden. Immerhin mussten Anleger wie die Staatsfonds, die sogenannten Sovereign Wealth Funds, in den vergangenen Monaten deutliche Kursverluste an den Börsen hinnehmen. Das heißt, ihre Vermögen sind geschrumpft. Einige Staatsfonds haben zudem an den ersten Kapitalerhöhungen der Banken mitgemacht - und sich auch damit die Finger verbrannt. Einigen mag auch sauer aufstoßen, dass sie in der Vergangenheit politisch daran gehindert wurden, an einzelnen Unternehmen wie den amerikanischen Hafenverwaltungen Mehrheitsbeteiligungen zu erwerben. Auf der anderen Seite steht jedoch die Notwendigkeit der Staaten, die ihre Währungen an den Dollar gekoppelt haben, ihre Devisenreserven zu investieren.
Was ist von den Äußerungen des neuen amerikanischen Finanzministers Timothy Geithner zu halten, der China Währungsmanipulationen vorwarf und das Land aufforderte, den Renminbi aufwerten zu lassen. Ist das ein taktisches Spiel?
Ich denke schon. Ich glaube nicht, dass er im gegenwärtigen Umfeld von einer raschen Aufwertung ausgeht. Er dürfte vorbeugend dagegen wirken wollen, dass China aufgrund der deutlichen wirtschaftlichen Abschwächung dazu neigen könnte, die Währung abwerten zu lassen.
Lange Jahre hieß es: Wette nie gegen die Konsumlust der amerikanischen Verbraucher. Gilt der Spruch noch?
Nein. Die amerikanischen Konsumenten sind „ausverkauft“, sie haben oft keinerlei Ersparnisse und im Durchschnitt hohe Schulden. Ihre Stimmung ist schlecht, da sie nun nach fallenden Vermögenspreisen zunehmend auch noch mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes rechnen müssen. Insgesamt werden sie sich nun über mehrere Jahre zurückhalten müssen, um ihre Bilanzen zu sanieren. Das dämpft die wirtschaftlichen Aussichten.
Die amerikanische Wirtschaft ist schwach. Wo stehen wir im Moment?
Wir sehen in den Vereinigten Staaten die ausgeprägteste Rezession seit 50 oder 60 Jahren, sowohl in ihrer Länge als auch in ihrer Tiefe. Das zeigte sich in den vergangenen Wochen an schwachen Arbeitsmarktzahlen, Einzelhandelsumsätzen, Investitionen, der anhaltenden Schwäche am Immobilienmarkt und sogar an der Handelsbilanz. Sie macht deutlich, dass auch die restliche Welt wirtschaftlich kontrahiert.
Sie reisen derzeit um die Welt. Was hören Sie, wie sieht die wirtschaftliche Lage in den verschiedenen Staaten aus?
Beinahe jedes Land, in das ich komme, befindet sich in einer Rezession, die sich im Moment noch weiter vertieft. Angefangen von der Türkei, Israel, Abu Dhabi, Dubai, der Schweiz, Großbritannien bis hin zu Russland. Es ist das erste Mal seit Jahrzehnten, dass sowohl die entwickelten Staaten als auch die Schwellenländer synchron in einen wirtschaftlichen Abschwung geraten sind und dass die Rezession global geworden ist.
Das heißt, die sogenannte Abkoppelungstheorie ist widerlegt?
Natürlich. In einer zunehmend globalisierten Welt gibt es immer mehr Handels- und finanzielle Verflechtungen zum Beispiel über die Währungen, die Rohstoffpreise und andere. Daher stellt sich die Frage, wie man überhaupt auf die Idee kommen konnte, andere Länder könnten sich von der Pleite in den Vereinigten Staaten abkoppeln. Tatsächlich wird sie über solche Kanäle übertragen. Abgesehen davon gab es nicht nur in den Vereinigten Staaten von Krediten getriebene Preisblasen. Sondern bezogen auf den Immobilienmarkt haben wir solche Preisblasen auch in Großbritannien, Spanien, Irland, Ungarn, der Türkei, Russland, den baltischen Staaten, im Mittleren Osten, Singapur und nicht zuletzt auch in China.
Wie konnten es die Regulatoren überhaupt so weit kommen lassen?
Die Entwicklung wurde geprägt von der Tendenz zur Deregulierung und zu finanzieller Innovation. Gerade die innovativen Finanzinstrumente entwickelten sich ohne adäquate Rahmenbedingungen zu einem wahren Dschungel. Er wurde noch wilder durch die Art und Weise, wie die Marktteilnehmer entlohnt wurden: Manager und Händler gerieten außer Kontrolle und waren in erster Linie am Volumen und nicht an der Qualität der geschaffenen und verkauften Instrumente interessiert. Sie konnten in kurzer Zeit hohe Erfolgsprämien einheimsen, ohne Rücksicht darauf, dass ihre Firmen bald in die Pleite schlittern würden.
Wie würde ein optimales regulatorisches Umfeld aussehen? Was muss sich ändern, um eine Wiederholung der kritischen Entwicklung zu vermeiden?
Die Antwort besteht in einer langen Liste mit verschiedensten Punkten. Einer der wichtigsten ist, wie Bankmanager und Händler künftig für ihre Leistungen kompensiert werden. Es sollte ein Bonus-Malus-System geben, das über mehrere Jahre angelegt ist, damit man sehen kann, ob die kreierten und verkauften Finanzprodukte etwas taugen oder nicht - auf risikoadjustierter Basis. Ferner benötigen die Finanzunternehmen mehr Kapital und Liquidität, Basel II genügt nicht. Das Risikomanagement und das Controlling in den Banken muss gestärkt werden, damit es sich gegen die Interessen der Händler durchsetzen kann. Auch die Ratingagenturen geraten ins Blickfeld. Man muss sicherstellen, dass sie unabhängig agieren. Zudem sollte transparenter werden, wie sie zu ihren Bewertungen kommen. Und vieles mehr.
Nouriel Roubini ist Chairman des Beratungsunternehmens RGE Monitor und Professor an der Stern School of Business an der New York University.
Das Gespräch führte Christoph Leisinger.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: AFP
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