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Der USA Bären-Thread


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Ischariot MD:

Klingt wie eine x-beliebige

3
11.11.08 13:44
Weihnachtsansprache des Bundeskanzlers. Beliebig austauschbar, kennste eine, kennste alle
Antworten
chinalover:

Ertragslage bei Logistikfirmen dramatisch

6
11.11.08 14:16
11.11.2008

Ertragslage bei den Verkehrs- und Logistikfirmen verschlechtert sich „dramatisch“

München. „Der Wirtschaftsbereich Verkehr und Logistik befindet sich derzeit am Rande einer Rezession“, heißt es in einem Bericht der Creditreform, der der VerkehrsRundschau vorliegt. Danach ist der Branchenindex Verkehr/Logistik im dritten Quartal um 3,5 Punkte auf 0,3 Punkte abgestürzt. Das war der schwerste Einbruch des Index seit dem Beginn der Berechnungen. Die Branche liegt in dieser Wertung mit Abstand auf dem letzten Platz von insgesamt elf analysierten Wirtschaftszweigen.

Laut dem Bericht erzielten lediglich 31,3 Prozent der Betriebe aus dem Sektor Verkehr und Logistik ein Umsatzplus. 21,5 Prozent der Unternehmen vermeldeten im dritten Quartal 2008 einen Umsatzrückgang. Die zukünftige Situation wird ebenfalls skeptisch beurteilt. 28,8 Prozent rechnen mit steigenden, nahezu gleich viele Unternehmen (27,5 Prozent) mit sinkenden Umsätzen.

Doch viel entscheidender: Die Gewinne stürzen ab. „In den zurückliegenden Monaten verschlechterte sich die Ertragslage in der Verkehrs- und Logistikwirtschaft dramatisch“, schreiben die Experten von Creditreform. Nur 15,9 Prozent der Logistikfirmen verzeichneten demnach Ertragssteigerungen. Bei 56 Prozent hingegen verschlechtern sich die Ertragszahlen. So schwach wurde die Ertragslage letztmalig im Herbst 2004 bewertet. Auch hier ist eine Besserung nicht zu erwarten. Immerhin geht ein Viertel (25,3 Prozent) der Befragten von einer Gewinnsteigerung aus. Fast jeder Zweite (48,9 Prozent) stellt sich jedoch auf eine negative Ertragsentwicklung ein.

Da verwundert es nicht, dass die Branche auch bezüglich des Zahlungsverhaltens die rote Laterne hält. „Die gewichtete Überfälligkeit einer Rechnung liegt mit 16,13 Tagen mittlerweile 2,4 Tage über dem entsprechenden Wert der Gesamtwirtschaft“, heißt es in dem Report. (cd)

www.verkehrsrundschau.de/...chtert-sich-dramatisch-784867.html
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Antworten
Dreistein:

Goldman Sachs sieht schwarz

10
11.11.08 14:20
Düsteres Szenario: In der Finanzkrise wurden bisher Hunderte von Milliarden verbrannt. Doch ein Ende der riesigen Verluste ist nach Ansicht der Bank Goldman Sachs noch lange nicht in Sicht. Im Gegenteil: Es könnte noch schlimmer werden.


Die weltweiten Verluste im Zuge der Finanzkrise werden sich nach Einschätzung von Goldman Sachs auf bis zu 1400 Mrd. $ belaufen. Davon seien bislang lediglich 800 Mrd. $ bekannt, sagte der Chefvolkswirt der Bank, Jan Hatzius. Dies bedeute, dass Banken und Volkswirtschaften noch harte Zeiten bevorstünden. Um eine tiefe Rezession zu vermeiden, müssten Regierungen daher dringend weitere Konjunkturprogramme auflegen.

Am Markt wurde zuletzt spekuliert, dass Goldman Sachs selbst stärker von der Finanzkrise betroffen ist als bislang angenommen und bald den ersten Quartalsverlust in seiner Unternehmensgeschichte ausweisen könnte. Dies vermuten zumindest die Analysten des britischen Rivalen Barclays. Die Gerüchte belasteten die Goldman-Sachs-Aktien, die am Montag an der Wall Street fast zehn Prozent an Wert verloren.

www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...sieht-schwarz/437538.html
Im Kommunismus wurde erst verstaatlicht und dann ruiniert, im Kapitalismus wird erst ruiniert und dann verstaatlicht.
(Schwerins OBin Gramkow)
Antworten
omega512:

Barrack versteht sogar Silvios 'gebräunten' Humor

6
11.11.08 14:30
A.L. möge mir die eventuelle Thread-Themaverfehlung verzeihen ...
Aus der "Sterndl-Presse" erreicht uns folgende Meldung:

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Nach dem "Tritt in den Fettnapf" bekam Berlusconi einen Anruf von Barack Obama

Barack Obama hat auf die Aeusserung des italienischen Ministerpraesidenten, er sei "jung, huebsch und sogar gebraeunt" (SN berichtete), reagiert und ihn persoenlich angerufen. Das Buero Berlusconis bezeichnete das Telefonat als "lang und herzlich".

Die Zusammenarbeit zwischen den USA und Italien sei weiterhin ungetruebt und die beiden Staatschefs haetten bei dem Gespraech die "engen Verbindungen" zwischen den beiden Laendern hervorgehoben.

Berlusconi wies Obama bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass die Erwartungen der Welt an ihn ueberhoeht sein koennten. Laut Italiens Regierungschef wird Obama von vielen Menschen "fast als Messias"
gesehen.

Webreporter: nudeldicke

Quelle: www.ShortNews.de/start.cfm?id=735614
Antworten
omega512:

Ergänzend: 1 Bildl gibts auch zum italienischen...

2
11.11.08 14:34
Fettnapferl-Experten:
Der USA Bären-Thread 198637
Antworten
omega512:

Ave_Barrack_Fettnapferl haut ...

7
11.11.08 14:38
... anscheinend nicht als GIF, sondern nur als JPG hin ...

Ave Barrack, Moriturus Silvio Te salutat.
Der USA Bären-Thread 198638
Antworten
Ischariot MD:

Alcoa gilt ja traditionell als Gradmesser

7
11.11.08 14:39
und da sieht's weiterhin nicht gut aus.
Just another bad news, who  cares?

US-Alukonzern Alcoa drosselt Produktion erneut - Nachfrage sinkt

       Pittsburgh (dpa-AFX) - Der größte US-Aluminiumkonzern Alcoa fährt wegen der düsteren Konjunkturaussichten seine Produktion weiter zurück. Mit der erneuten Kürzung drosselt der Hersteller die jährliche Fertigung um insgesamt 15 Prozent. Betroffen seien Anlagen in aller Welt, teilte Alcoa am Sitz in Pittsburg (Pennsylvania) mit.

   Zuvor hatten auch andere Hersteller wegen der sinkenden Nachfrage Einschnitte angekündigt. Besonders die Automobilindustrie als einer der größten Kunden ist derzeit auf Talfahrt. Die Preise für Aluminium sind seit Jahresmitte drastisch gefallen.

   Alcoa senkt nach Angaben vom Montagabend (Ortszeit) den Ausstoß um weitere 350.000 Tonnen. Insgesamt fällt die Produktion damit um 615.000 Tonnen pro Jahr niedriger aus. Der milliardenschwere Ausbau eines Werkes in Australien wird gestoppt./fd/DP/edh
www.finanzen.net/nachricht/...n_erneut__Nachfrage_sinkt_808539
Antworten
pfeifenlümmel:

Spiel mir das Lied vom Tod?

4
11.11.08 14:43
Der USA Bären-Thread 198639
Antworten
jungchen:

die russen

10
11.11.08 14:50
haben ihre boerse zur zeit auch mehr geschlossen als geoeffnet, oder?


Russian equities fall sharply, trading suspended
Last update: 8:45 a.m. EST Nov. 11, 2008

NEW YORK (MarketWatch) -- Russian equities fell sharply Tuesday, forcing the suspension of trading on both the RTS and the Micex stock exchanges in Moscow. The dollar-denominated RTS stock index fell 9.7% in intraday trading, forcing the exchange to suspend trading for one hour at 12:35 p.m. Moscow time. The ruble-denominated Micex stock index dropped 10.1% in intraday trading, leading the Micex exchange to halt trading for an hour.

www.marketwatch.com/news/story/...CC2%2DA625%2DC2390A2388F3%7D
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
schlauerfuchs:

Nouriel Roubini neuer US-Finanzminister?

6
11.11.08 15:13
Ich habe gerade das Gerücht/Meldung gehört, dass "Dr. Doom" Nouriel Roubini neuer US-Finanzminister werden könnte. Hat jemand dazu nähere Informationen oder Quellen?

de.wikipedia.org/wiki/Nouriel_Roubini
Antworten
obgicou:

Einzelhandel fährt gegen die Wand

9
11.11.08 15:14
NEW YORK, Nov 11 (Reuters) - Redbook Research on Tuesday
released the following seasonally adjusted weekly data on U.S.
chain store sales:

Year-over-year: Week (w/e 11/08/08 vs year ago)       -1.0 pct

Year-over-year:Month (November 2008 vs November 2007) -1.0 pct
   
Month-over-month: (November 2008 vs October 2008)     -1.2  pct

   The Johnson Redbook Retail Sales Index is a sales-weighted
index of year-over-year same-store sales growth in a sample of
large U.S. general merchandise retailers representing about
9,000 stores.
Antworten
wawidu:

LQD (1)

6
11.11.08 15:59
Sehr interessant finde ich die aktuelle Entwicklung der $ Investment Grade Corporate Bonds, die von dem ETF mit dem Kürzel LQD reflektiert wird. Zunächst der Tageschart:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 198652
Antworten
wawidu:

LQD (2)

2
11.11.08 16:01
Hier der 15-Minuten-Chart:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 198654
Antworten
permanent:

SL meiner Shortposition nun bei 4900

3
11.11.08 16:20
musicus1:

perma, es läuft heute .......

 
11.11.08 16:24
für die shorties......
Antworten
permanent:

Toll Brothers Says Cancellations Rose Sharply

3
11.11.08 17:27

Toll Brothers Says Cancellations Rose SharplyTOLL BROTHERS, HOMEBUILDING, MORTGAGES, HOUSING, REAL ESTATE, CREDIT CRUNCH, FINANCIAL CRISISCNBC.com| 11 Nov 2008 | 07:54 AM ET

Toll Brothers said Tuesday cancellations rose and traffic fell to record lows as the financial crisis worsened in the latest quarter.

"Unfortunately, the preliminary signs of stability we had discussed in early September ... were upended by the past month's financial crisis," said Chairman and Chief Executive Robert Toll, said in a press release.

The luxury homebuilder said it expects fiscal fourth-quarter building revenue to fall 41% to $691 million. The estimate is higher than the $655 million projected by analysts surveyed by Thomson Reuters.

The company's backlog fell 54% in dollar terms, while net signed contracts dropped 27%.

Pretax write-downs on land and joint ventures for the latest quarter should range between $120 million and $220 million, the company said.

 

In addition, Toll reiterated his stance that the federal government needs to take a more active role in assisting the housing market by stopping the decline in home prices. To do that, he suggested Congress cut mortgage rates and fees and enact a buyer tax credit.

Toll also added he expects the shakeup in the homebuilding industry to eventually help his business by narrowing the field of competition.

"We believe this less crowded playing field, combined with attractive long-term demographics, will reward those well-capitalized builders who can persevere through the current challenging environment," Toll said.  

Antworten
pfeifenlümmel:

GM Bilanzierungen

2
11.11.08 17:35
Betriebsrat und IG Metall kritisieren laut dem Bericht, dass GM Belastungen und Gewinne zugunsten des US-Geschäfts verschiebe. Dreistellige Millionengewinne der Marke Chevrolet in Europa würden dem US-Geschäft
zugeschlagen, dreistellige Millionenverluste von Saab in den USA dagegen dem Europa-Geschäft
Antworten
Malko07:

Gelesen und gelocht

6
11.11.08 18:37

Hypo Real Estate und die Finanzkrise

Gelesen und gelocht

Die Prüfberichte einfach zu den Akten gelegt: Das Finanzministerium wusste seit März Bescheid über die möglichen Probleme der Hypo Real Estate - informierte aber Finanzminister Steinbrück nicht.
Von C. Hulverscheidt

Das Bundesfinanzministerium hat deutlich früher von möglichen Problemen beim angeschlagenen Münchner Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) und dessen irischer Tochter Depfa gewusst als bisher bekannt. Das geht aus einem Bericht des Ministeriums hervor, den der Finanzausschuss des Bundestags angefordert hatte und der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Die Opposition sprach von "Chaos" in der Bundesregierung, das Finanzministerium wies alle Vorwürfe zurück.

Laut Bericht wurde das Haus von Minister Peer Steinbrück (SPD) am 6. März dieses Jahres darüber informiert, dass die Bundesbank die HRE just zu diesem Zeitpunkt einer Sonderprüfung unterzog und auch ein Expertenteam nach Irland entsandt hatte. Weitere Unterrichtungen folgten Mitte März, Anfang April und Mitte Juni, einzelne Ergebnisse der Prüfung gingen am 18. August im Ministerium ein. Steinbrück selbst hatte noch Anfang Oktober behauptet, die deutsche Finanzaufsicht dürfe die Geschäfte einer in Irland ansässigen Bank gar nicht überprüfen. Kurz zuvor hatten der Bund und eine Gruppe von Banken die mittlerweile schwer angeschlagene HRE mit einem Hilfspaket im Umfang von 50 Milliarden Euro vor der Pleite retten müssen.

Die Bücher der Depfa wurden dem Bericht zufolge von "sechs erfahrenen Prüfern" der Bundesbank durchgesehen, die sich vom 27. Februar bis zum 12. März, also ganze zwei Wochen, in Dublin aufhielten. Grundlage dafür war eine Übereinkunft zwischen der deutschen Finanzaufsicht und der irischen Zentralbank aus dem Jahr 1993. Demnach durfte das Bundesbank-Team begutachten, ob das Risikomanagement der Depfa mit Blick auf sogenannte strukturierte Produkte in Ordnung war. Der Handel mit solchen Produkten hatte andere Banken in große Schwierigkeiten gebracht und maßgeblich zur globalen Finanzkrise beigetragen. Nicht geprüft werden durfte dagegen die Liquiditätsausstattung der Depfa, die den gesamten HRE-Konzern später in Schieflage brachte.

Dem Bericht zufolge war jedoch schon vor der Sonderprüfung bekannt, dass die auf eine stetige Liquiditätsversorgung angewiesene Depfa "eine höhere Anfälligkeit für exogene Veränderungen" aufwies. Eine solche exogene Veränderung war die Pleite des US-Investmenthauses Lehman Brothers am 15. September, die die Kreditvergabe der international tätigen Banken untereinander zum Erliegen brachte und damit das Geschäftsmodell der Depfa zerstörte.

Dem Ministeriumsbericht zufolge gingen die Mitteilungen über die Prüfungen bei HRE und Depfa im Hause Steinbrück ein, wurden vom zuständigen Referat aber nicht an den damaligen Abteilungsleiter und heutigen Staatssekretär Jörg Asmussen weitergeleitet. Auch der Minister wurde nicht informiert. Den eigentlichen Prüfbericht der Bundesbank forderte das Ministerium erst nach der Sondersitzung des Haushalts- und des Finanzausschusses des Bundestags am 15. Oktober an, bei der Vertreter der Opposition Mängel und Widersprüche im HREKrisenmanagement beklagt hatten.

"Chronologie des Aufsichtsversagens"


Der FDP-Finanzexperte Volker Wissing bezeichnete den jetzigen Bericht des Ministeriums als "Chronologie des Aufsichtsversagens". Obwohl Milliardenrisiken für die Steuerzahler bestanden hätten, seien wichtige Informationen nicht an Steinbrück und Asmussen weitergeleitet worden, weil es in der zuständigen Abteilung des Hauses offenbar "drunter und drüber" gehe. "Es ist unglaublich, dass ein Referatsleiter solche Berichte einfach abheftet", sagte Wissing der Süddeutschen Zeitung. Steinbrück, Asmussen und der Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Jochen Sanio, seien mit der Situation ganz offensichtlich überfordert gewesen.

Das Finanzministerium wies die Kritik vehement zurück. Die Opposition unterstelle, dass Steinbrück und sein Stab sich bei einem anderen Verhalten auf die Lage nach der Lehman-Pleite hätten vorbereiten und eine Zuspitzung hätten verhindern können. "Diese Einschätzung zeigt ein massives Missverständnis der konkreten Situation", sagte ein Sprecher des Ministers auf Anfrage. Im Fall HRE habe es "gerade keine Hinweise" gegeben, "die präventives Handeln notwendig hätten erscheinen lassen können". Deshalb sei es aus damaliger Sicht auch richtig gewesen, dass die zuständigen Beamten die Prüfergebnisse von Bundesbank und Bafin nicht an die Leitung des Hauses weitergegeben hätten. Es gebe somit keine Veranlassung, die Aufsichtsstrukturen im Lande oder den Berichtsfluss im Ministerium zu verändern. Auch habe sich niemand, weder Steinbrück noch Asmussen, Sanio oder ein Fachbeamter, etwas zuschulden kommen lassen. Lediglich Steinbrücks Aussage zu den Prüfmöglichkeiten der deutschen Aufsicht im Ausland sei falsch gewesen, weil der Minister "von seinen Mitarbeitern nicht korrekt informiert wurde".

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/862/317736/text/

Antworten
wawidu:

@perma - # 33141

5
11.11.08 18:56
Nicht nur Toll Broths leiden unter der deutlich steigenden Storno-Rate. Dies gilt für alle Häuslebauer - doch die Regierungsstatistiker tragen dieser Tatsache immer noch nicht Rechnung. Alle Kauf-Vorverträge gehen als tatsächliche Käufe in die Statistik ein.
Antworten
Maxgreeen:

Bloomberg hat die FED verklagt - Oho !!

21
11.11.08 19:03
Dienstag, 11. November 2008
Die US Zentralbank wird zum Selbstbedienungsladen der Hochfinanz. Statt 700 Milliarden wurden bis jetzt über 2 Billionen verliehen. Doch an wen, das sagt die FED nicht. Bloomberg hat die FED nun verklagt!

Das anfangs gefeierte „Rettungspaket“ der US-Regierung gerät mehr und mehr außer Kontrolle.

Ursprünglich wurde insbesondere gegenüber dem Kongress versprochen, größere Transparenz walten zu lassen. Doch wen die FED derzeit alimentiert, wer wie viel Geld erhält, das bleibt im Dunkeln.

Ursprünglich war von einem Rettungspaket in Höhe von 700 Milliarden die Rede. Doch bereits jetzt hat die FED rund 2 Billionen verteilt.

Journalisten und Politiker wollen wissen, wer das Geld erhalten hat. Doch die FED schaltet auf stur. Auch der Hinweis, dass es letzten Endes Steuergelder sind, die hier ausgezahlt werden, bewegt die Zentralbank nicht zur Auskunft über die Empfänger. Noch weniger gibt es eine Rechenschaft darüber, welche Sicherheiten die FED für ihre Ausleihungen entgegen nahm.

Das bringt einige Politiker und Journalisten nun auf die Barrikaden. Der Informationsanbieter Bloomberg hat die FED nun verklagt auf Herausgabe von Informationen über die Empfänger der Billionen. Bloomberg beruft sich auf den U.S. Freedom of Information Act und will so mehr Informationen über die Arbeitsweise der FED erzwingen.

Die FED wollte sich bisher nicht zu der Klage äußern. Auch der neue Präsident Obama, der in seinem Wahlkampf größere Aufklärung versprach, wollte das Vorgehen von Bloomberg nicht kommentieren. Während seines Wahlkampfes forderte Obama lückenlose Transparenz – doch davon will er jetzt offenbar nichts mehr wissen.

Wer also sind die Empfänger dieses Billionen Geldsegens? Kritiker vermuten, dass es diejenigen sind, die auf Moral Hazard spielten. All jene, die große Risiken eingingen und nun mit dem Rücken zur Wand stehen, kassieren die Unterstützungsgelder und bauen sich damit riesige Geschäftsvorteile auf.

Das Nachsehen haben all jene, die konservativ handelten und keinen Kreditmüll in den Büchern haben. Sie erhalten keine staatliche Unterstützung und befürchten nun geschäftliche Nachteile.

Darüber hinaus erweist die die US-Zentralbank mit ihren Ausleihungen offenbar als Fass ohne Boden. Beobachter vermuten, dass zu den bereits ausgezahlten Billionen noch einige hinzu kommen. Um so wichtiger sei es, dass die FED Rechenschaft ablege.

Bloomberg:The Federal Reserve is refusing to identify the recipients of almost $2 trillion of emergency loans from American taxpayers or the troubled assets the central bank is accepting as collateral.

Fed Chairman Ben S. Bernanke and Treasury Secretary Henry Paulson said in September they would comply with congressional demands for transparency in a $700 billion bailout of the banking system. Two months later, as the Fed lends far more than that in separate rescue programs that didn't require approval by Congress, Americans have no idea where their money is going or what securities the banks are pledging in return.

``The collateral is not being adequately disclosed, and that's a big problem,'' said Dan Fuss, vice chairman of Boston- based Loomis Sayles & Co., where he co-manages $17 billion in bonds. ``In a liquid market, this wouldn't matter, but we're not. The market is very nervous and very thin.''

Bloomberg News has requested details of the Fed lending under the U.S. Freedom of Information Act and filed a federal lawsuit Nov. 7 seeking to force disclosure.

The Fed made the loans under terms of 11 programs, eight of them created in the past 15 months, in the midst of the biggest financial crisis since the Great Depression.
``It's your money; it's not the Fed's money,'' said billionaire Ted Forstmann, senior partner of Forstmann Little & Co. in New York. ``Of course there should be transparency.'' Bloomberg Artikel: www.bloomberg.com/apps/...20601087&sid=ahdVHk_Ccoeg&refer=home

q:www.mmnews.de/index.php/200811111481/...-ausser-Kontrolle.html
Dumme Bänker machen immer die gleichen Fehler, schlaue Bänker immer neue. (frei nach Tucholsky )
Antworten
pfeifenlümmel:

Ob Bush Obama

6
11.11.08 19:08
bei der Hausbesichtigung auch alle Leichen im Keller gezeigt hat?
Im Moment wären dringend Entscheidungen gefragt. Wer will sie treffen? Obama kann und darf noch nicht. Bush  will selbst noch mitreden und die Reps haben auch ihren eigenen Willen.
Für die Börse ist die Unsicherheit und das Fehlen von dringend notwendigen Entscheidungen Gift.
Antworten
pfeifenlümmel:

Maxgreen, meinst Du

2
11.11.08 19:12
die FED der USA oder einer Bananenrepublik?
Antworten
Kicky:

Joseph Stiglitz:Europa kann die Führung übernehmen

4
11.11.08 19:52
eigentlich heisst es "Europas Führer können die Gelegenheit nutzen und das Loch in der Führung füllen" und der Nobelpreisträger Stiglitz meint dies für das G20-Treffen
merkwürdigerweise ist der Artikel beim Telegraf eigentlich nicht mehr zu finden,obwohl er hier zuerst erschien,wahrscheinlich kriegten die höflichen Briten doch Bauchweh da Bush als lahme Ente bezeichnet wird und deutliche Kritik an Wallstreet geäussert wird

America's sub-prime mortgage crisis has translated into a global financial crisis, embracing developed and developing countries. The leaders of the G-20 meet next weekend in Washington to figure out where to go from here.Even were President Bush not a lame duck, it is hard to see how he would have much credibility. This is not only a crisis that wears the "made in America" label, it is a result of the deregulatory philosophy and economic policies that he has pursued for eight years. But the absence of leadership from the US gives others an opportunity to step in to fill the gap.
France and the UK have recognised this as a new "Bretton Woods moment." This is their chance to push not only for the new regulations needed to restore confidence now and prevent this kind of global financial crisis from happening again, but also for a new global financial order. These reforms are necessary if we are to make financial market globalisation work, or at least work much better than it has been.

Clearly, we need a new, strong, global regulatory system. Wall Street tell us that light regulation encourages innovation but the financial innovation that we have seen in recent years has mostly been directed at regulatory, accounting, and tax arbitrage, figuring out ways to deceive investors about the true value of the company, or to get around regulations designed to ensure that banks act in a prudent way.
Instruments were created that were so complex that not even their creators knew their full implications. They didn't help manage risk; they created risk. Meanwhile, financial markets didn't engage in the kind of innovation that would have enabled our economy to manage the risks which it faces better. They didn't create products that would help ordinary Americans stay in their home in the face of changes in interest rates or other economic circumstances.
In Europe, they have resisted innovations, like the Danish mortgage bonds which have proven so successful in that country for more than two hundred years. They resisted innovations, like GDP bonds, which help countries and investors handle the risks associated with economic volatility. When I was in the Council of Economic Advisers, I pushed for inflation indexed bonds, of the kind that Britain has long had.
Many on Wall Street opposed it - they were worried that these bonds would not be traded over and over again, but instead people would hold them to retirement. They were more worried about their commissions than the well-being and security of pensioners. (America eventually did issue the bonds, over that opposition.)
Good regulation will encourage good innovation - creative energy might be devoted to addressing society's needs, rather than to figuring out how to exploit loopholes, or taking advantage of ill-informed borrowers. Regulatory harmonisation would be helpful to all market participants, and institutions from countries who don't comply with basic standards should be treated as pariahs Good financial institutions should not be allowed to deal with them.
Regulation begins with transparency and disclosure, but goes much further. The complaint about banks' compensation schemes is not just the level of pay, but the form, designed to encourage short sighted behaviour that was excessively risky, that encouraged bad accounting - putting too much off the balance sheet, to drive up reported profits, stock prices, and hence the value of stock options.
Conflicts of interest have been pervasive - from rating agencies paid by those whose products they rate, to mortgage companies that owned their own appraisal companies. Commercial banks and pension funds, entrusted to care conservatively with assets of others, should not be allowed to gamble with other people's money.
But that is what they have been doing, and taxpayers are now being asked to pick up the tab. These institutions need to be ring-fenced, not allowed either to gamble (which means that derivatives can only be purchased when they can be explicitly related to reducing a specific risk exposure) or to be exposed to risks from those that do. They should, for instance, not be allowed to lend extensively to unregulated non-transparent hedge funds.
There will need to be deeper reforms in the global financial system, of the kind suggested three quarters of a century ago by John Maynard Keynes. The dollar-based reserve system is inherently unstable, and is already fraying. But a euro-dollar, or a euro-dollar-yen system is likely to be even more unstable. We need a global reserve currency, based on a market basket of currencies, to reflect the multi-polar world of today. Such a system would help prevent a recurrence of the dangerously large deficit the US has had for the last 25 years. The global financial system is unbalanced in other ways and if we don't restore the balance we will have continued global financial instability.
Currently, emerging markets are hostages to the vagaries of the markets. But when the market decides they are too risky, money flows out and, more often than not, they call in the IMF which makes them cut spending, reduce deficits and raise interest rates.
These policies make the resulting downturn worse. No wonder then that developing countries are viewed as risky; it is a self-fulfilling prophecy. That is why, strange as it seems, money is leaving developing countries, that didn't cause the current problems, and going to the US, which did. It is an unjust world, and Europe's leaders should do what they can to correct the situation.
That means dealing with the IMF and the World Bank. It is at times like these that we recognise the importance of such multilateral institutions. But the IMF did nothing to prevent the crisis, and may not even have the resources necessary to help the poorest countries.
But given its flawed governance and its lack of credibility, why should those with pools of liquid capital, in Asia or the Middle East, provide more funding to the IMF, rather than work directly together with the developing countries? It is clear that reforms in governance are imperative, but in the past, such reforms have been too little, too late.
Ten years ago, at the time of the Asian financial crisis, there was much discussion of the necessity of reform to the global financial architecture. Little - too little, it is now evident - was done. It is imperative that we not just respond adequately to the current crisis, but that we begin the process of the long run reforms that will be necessary if we are to have for a more stable and more prosperous global economy.
This is a Bretton Woods moment. I hope Europe's leaders seize the moment. Much will depend on it.

Joseph Stiglitz, Noble laureate in economics and former chair of the US Council of Economic Advisers in the Clinton White House.
Antworten
permanent:

Fannie/Freddie Loan Modification Pgm

 
11.11.08 20:08
Antworten
Maxgreeen:

#33147 - Fed der USA :))

 
11.11.08 20:13
#33147 - Fed der USA :))">
Dumme Bänker machen immer die gleichen Fehler, schlaue Bänker immer neue. (frei nach Tucholsky )
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