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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.858,52 -0,61% Perf. seit Threadbeginn:   +370,09%
 
Anti Lemming:

Dazu hier noch eine Fundamental-Analyse

4
23.08.09 12:49
zum SP-500. Nach meiner Rechnung (siehe Link) könnte der SP-500 auf 856 fallen - und darin wären 3 % mittelfristiges Wachstum und das "Ende der Rezession" bereits eingepreist.

Mit anderen Worten: 856 wäre der neue Mittelwert, um den der SP-500 in den nächsten Jahren schwankt:

http://www.ariva.de/...tizykliker_Thread_t348181?page=288#jumppos7220
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Börsenfreak89:

"Die 81. US-Bankenpleite in 2009!"

11
23.08.09 13:59
In Folge der Immobilien-, Kredit-, Finanz- und Wirtschaftskrise sind in den USA seit Ende 2006 insgesamt 355 Mortgage Lender, Hypothekenspezialbanken, Pleite gegangen! Nicht nur Hypothekenvermittler, auch die Home Builder, 82 große Bauunternehmen, haben die platzende Immobilienblase seit 2006 nicht überlebt. Im gleichen Zeitraum sind insgesamt 109 bei der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) versicherte Banken Pleite gegangen.

Am Freitag zog die US-Einlagenversicherung weitere 4 Banken aus dem Verkehr, damit erhöht sich die Zahl der US-Pleitebanken auf 81 in 2009! Eine der vier bankrotten Banken ist die Guaranty Bank of Austin aus Texas mit einer Bilanzsumme von 13 Mrd. US-Dollar! Dies ist die zweitgrößte Pleite gemessen an den betroffenen Vermögenswerten in 2009 und der 10-größte Bankrott in der Geschichte der FDIC! Die 4 Pleiten vom Freitag belasten die Rücklagen des Einlagensicherungsfond der FDIC alleine um 3,262 Mrd. Dollar!


[Jetzt kommt der absolute Knaller, BF ]

Von den 8,954 Billionen Dollar an Deposits (Kundeneinlagen) versichert die FDIC die Einlagen in Höhe von 250'000 Dollar je Konto, insgesamt 4,831 Billionen Dollar. Diese Einlagenversicherung ist absolut lächerlich, denn die FDIC hatte per 1. Quartal nur noch 13,007 Mrd. Dollar Rücklagen im Einlagensicherungsfond (Deposit Insurance Fund - DIF), mit denen sie die 4,831 Billionen Dollar an Kundeneinlagen garantiert. Ein ganz klarer Fall eines nackten Kaisers. Der Mindestreservesatz (DIF Reserve Ratio), das Verhältnis von zu versichernden Einlagen und den noch zur Verfügung stehenden Mitteln aus dem Einlagensicherungsfond der FDIC fiel schon im 1. Quartal 2009 auf nur noch 0,27%!

wirtschaftquerschuss.blogspot.com/
Ich liebe Dich, mein Heimatland.
Uns ist die halbe Welt bekannt.
Doch gibt´s nur e i n Daheim.

--> www.vorkriegsgeschichte.de/ <--
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Stöffen:

U, V or W for recovery

9
23.08.09 14:01
Ich habe gerade den Artikel "U, V or W for recovery" des Economist gelesen. Der Economist beleuchtet hier die Wahrscheinlichkeiten des Rezessionsverlaufs und gelangt zu dem Schluss, dass das Szenario "A gloomy U with a long, flat bottom of weak growth is the likeliest shape of the next few years" das wahrscheinlichste sein könnte.
Nun gut, es gibt genügend Gründe, die die Schlussfolgerung des Economist nachvollziehar machen und der man sich hier ggfs. auch anschließen könnte.

Interessant ist an dieser Stelle die anschließende Diskussion der Leser zu diesem Artikel. Diese Diskussion ist der im Antizykliker-Thred geführten nicht unähnlich, da die Standpunkte ebenfalls recht kontrovers sind.

So kommentiert ein Leser, dass die Debt-Junkies das Spiel demnächst weiter treiben werden:

"Consumers, businesses and governments worldwide are addicted to debt. The West is hooked and the East is getting hooked. Debt has been artificially driving growth for decades. Debt is addictive. The finance industry, the pusher, will soon invent a new name for debt (they branded it CDO / CDS in the last boom), and the world economy will come roaring back in a V shape in 2010."

Das entstehen dieses Verlaufs ist mit Sicherheit nicht völlig auszuschließen, aber die Frage sei erlaubt, wie nachhaltige wäre so ein Boom. Aus meiner Sicht gelangen wir damit zur Base 3.0, alle Schwierigkeiten aus der Vergangenheit wären weiterhin virulent, sie würden sich sogar teilweise verstärken, weil die Probleme in keinster Weise an der Wurzel behandelt worden sind, sondern lediglich von den Zentralbanken, und die Fed sei hier ausdrücklich hervorgehoben, eben unter Zuhilfenahme der Notenpresse mit Geld zugeschüttet wurden. Der amerikanische Traum soll mit allen Mitteln unendlich weit in die Zukunft verlängert werden, ein Projekt, dass in dieser Form mMn komplett scheitern wird. Und das ist auch gut so, denn wie bemerkt der EconomicEdge-Blog trefflich.

“Never ending growth was a fantasy and is over for the time being, because there is simply too much debt/credit in the system. The one and only TRUE LEADING ECONOMIC INDICATOR in a debt riddled society is DEBT to INCOME. That ratio has not improved, it is worse than ever, especially at the governmental level.”

Der Link zu dem Economist Artikel

www.economist.com/opinion/displayStory.cfm?story_id=14258893
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Stöffen - woher kommt Geld für neue Blasen?

10
23.08.09 14:26
Gegen Blase 3.0 spricht, dass man für das Pumpen reales Geld braucht, kein Gehebeltes aus Derivaten. Das Geld für Blase 2.0 (US-Immobilienblase) war reales Geld. 385 Milliarden Dollar kamen von den deutschen Landesbanken, die den CDO-Schrott der Amis in Massen aufkauften. Letztlich kam das Geld vom deutschen Sparer; die Landesbanken legten es dann - auf eigene Rechnung - vermeintlich gewinnbringend in USA an. Die Sparer erlitten pro forma keine Verluste. Den Schwarzen Peter haben aber nun nur vermeintlich die Landesbanken. Deren Entschuldung via Bad Banks wird letztlich durch Steuererhöhungen finanziert (Mwst. bald 25 %?), die alle Deutschen treffen. Sogar die, die hier im Thread vor Blase 2.0 gewarnt hatten.

In USA wird zurzeit versucht, die Suppe durch ausufernde Staatsverschuldung am Köcheln zu halten. Doch auch hier geht es um reales Geld, das die Käufer von US-Staatsanleihen (dem Finanzierungs-Vehikel) hinlegen müssen. Die Proteste aus China wegen möglicher Entwertung des Dollars durch QE-Gelddrucken einerseits und die Endlichkeit des realen Geldes in der Welt andererseits setzen mMn dem Pumpen von Blase 3.0 enge Grenzen.

Bin schon mal gespannt, wie der US-Kongress am Dienstag reagieren wird, wenn Obama gestehen muss, dass der Haushalt für die kommenden zehn Jahre "überraschend" um 2.000 Milliarden Dollar gestiegen ist - auf neun Billionen:

www.ftd.de/politik/international/...Finanzdesaster/556869.html
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Anti Lemming:

Stöffen - "led by China"?

2
23.08.09 14:30
Der Economist schreibt im zweiten Satz:

"Led by China, Asia’s emerging economies have revived fastest, with several expanding at annualised rates of more than 10% in the second quarter."

Sieh Dir dazu mal meine beiden obigen Posting zu China an, wo die Firmengewinne gerade um 18 % gefallen sind. Wenn überhaupt irgendein bedeutender Aktien-Indes angeschlagen aussieht, dann der SSE (## 48124 und 48125).
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fkuebler:

Stöffen #48128: Debt-driven V mMn sehr unwahrschei

8
23.08.09 14:36

nlich.

"Das entstehen dieses Verlaufs ist mit Sicherheit nicht völlig auszuschließen, aber die Frage sei erlaubt, wie nachhaltige wäre so ein Boom. Aus meiner Sicht gelangen wir damit zur Base 3.0, alle Schwierigkeiten aus der Vergangenheit wären weiterhin virulent, sie würden sich sogar teilweise verstärken, weil die Probleme in keinster Weise an der Wurzel behandelt worden sind, sondern lediglich von den Zentralbanken, und die Fed sei hier ausdrücklich hervorgehoben, eben unter Zuhilfenahme der Notenpresse mit Geld zugeschüttet wurden."

Auch ich kann das natürlich nicht wirklich ausschliessen, aber die Wahrscheinlichkeit scheint mir doch sehr klein. Als Grund scheint mir, dass die wichtigsten Handelnden (Zentralbanker, Finanzpolitiker) unter dem Strich eben doch nicht so dumm und/oder unverantwortlich sind, wie man das manchmal aus der halb zynischen, halb verschwörungstheoretischen Grundstimmung vieler Postings herauslesen könnte.

Die Leute wissen mMn sehr genau, dass eine wirkliche Blase Zerstörungsarbeit an der Wirtschaft bedeutet, weil Ressourcen fehlallokiert und damit letztendlich vernichtet werden. Das will man unter dem Strich nicht, und es gibt ja sogar heute im Obama-Team Leute wie Volcker, die in Verfolgung ihrer inneren Überzeugung dessen, was unter dem Strich für das Land gut ist, sogar unter starker Gefährdung ihres eigenen Jobs der Inflation in den 80-ern den Garaus gemacht haben.

Egal wieviel Macht ein Volcker heute faktisch haben mag, solche Verantwortlichkeitsgefühle gibt es, und man sollte sie nicht unterschätzen, nur weil es gleichzeitig auch Leute wie einen Funke von HRE oder einen Thain von Merrill Lynch gibt. Verbrecher und/oder Idioten gab es immer, aber meistens ist man unter dem Strich schlussendlich doch einer Linie einer gewissen Vernunft gefolgt, sobald man die erkannt zu haben glaubte (was in der realen Welt nur in Foren leicht fällt :-).

Soweit meine Einschätzung zum Langfristigen, aus der ich hinreichend Komfortgefühl ziehe, dass es nicht zu einer bewussten grossangelegten Blase 3.0 kommt. Auch nicht zu einem "aus Versehen". In der äusserst schwierigen Betrachtung, was überhaupt Inflation ist, haben Zentralbanker ja schon begonnen, "Asset-Inflation" in die Betrachtungen einzubeziehen. Ein VoWi-Novum.

Eine ganz andere Frage ist - sozusagen - das "Taktische", also was macht man als Zentralbanker/Finanzpolitiker mittelfristig, d.h. jetzt und in den nächsten 12..24 Monaten? Ich muss sagen, ich bin froh, dass ich diese Frage nicht beantworten muss.

Für das Kurzfristige kann mMn mit gutem Grund gesagt werden, dass "ein bisschen" Nach-Blase (aka Stimulus/Deficitspending) sein muss. Ich möchte jetzt nicht allzusehr ins Triviale abgleiten, aber wenn man morgens einen schweren Kater hat, dann ist eine wohldosierte Menge Alkohol nicht unbedingt das verkehrteste... Aber wirklich nur wohldosiert ;-)

In dieser Blickrichtung glaube ich, dass wir das meiste an initialem Stimulus-Pushing schon hinter uns haben (auch wenn die Wirkung manchen Infrastruktur-orientierter Massnahmen vielleicht erst in der näheren Zukunft einsetzen sollte). Auch in der öffentlichen Diskussion hat sich die Stimmung mMn leicht gedreht: Während es in der Krise und der maximalen Absturzbefürchtung eher hiess "stimulus as stimulus can", so kommt jetzt doch zunehmend die Wahrnehmung der potenziellen künftigen Verschuldungslevel ins Zentrum. Sehr vernünftig, aber das alleine ist natürlich auch noch keine Lösung, zumal es sich diametral widersprechende Einschätzungen auch bei Verantwortlichen dazu gibt, was man denn konkret tun solle.

In einem äusserst komplexen System vieler miteinander zum Teil kontraintuitiv verwobener kommunizierender Röhren sind die wirtschaftlichen (und börsentechnischen) Kurz- und Mittelfrist-Wirkungen aber nur sehr sehr schwer einzuschätzen. Für mich persönlich gilt: sogar den Versuch unternehme ich äusserstenfalls für ein viertel oder halbes Jahr.

Aber mit all diesen Einschränkungen: eine wirkliche weltweite Blasenwirtschaft 3.0 und der Nebenwirkung Börsenbubble 3.0 wird es nicht geben.

Das sagt natürlich noch praktisch nichts über die persönlichen Spekulationsentscheidungen der nächsten Tage, Wochen, und Monate. Die sind "sauschwer", und die muss natürlich jeder selbst entscheiden. Meine eigene Einschätzung dazu ist und bleibt erstmal eine tendenziell bärische, aber mit hohem Alertness-Grad!

Es hat schon seinen Grund, wenn an der Börse - meiner groben Schätzung nach - nur vielleicht 5..10% Gewinner sind, denen die anderen 90..95% ständig unfreiwillig ihr Geld geben...

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TGTGT:

Analystenstimmen werden kritischer

10
23.08.09 14:43
Noch Anfang dieses Monats sahen gut 75 Prozent der Bankhäuser die Märkte auf Sicht 3 Monate positiv - jetzt sind es "nur" noch 62 Prozent. Grund dafür: Die Konjunkturdaten waren seit Beginn letzter Woche zunehmend getrübter - die bereits aufgepushten Erwartungen konnten trotz eniger Schönheitskorrekturen bei den Daten nur noch begrenzt ge- bzw. übertroffen werden.
Dies beschrieben Zeitungen wie "Börse-Online" oder "der Aktionär" und CO in ihren Wochenausgaben teilweise recht genau. Eine "Stagnation der Daten uf nun hohem Niveau" sei nach Angaben vieler Anaysten auf Sicht 2 bis 3 Monate nun wahrscheinlich.
Was dabei öfters außer Acht gelassen wird: Es kommt nun nicht mehr auf die Frühindikatoren an - viel wichtiger ist, dass die Fundamentaldaten sich jetzt in diesem Stile anpassen - falls dies nicht in der Form passiert wird es gefährlich!
Jedoch schreckt das noch kaum Bankenhäsuer ab ihre Jahresprognosen zu senken - so erwartetz.B. Goldman einen Jahreschlussstand im Nikkei um die 12000 Punkte - Marke. Im Februar gingen sie noch von 8000 Punkten aus - was einer Steigerung um gut 50 Prozent entspricht - ein Trend der nicht nur bei diesem Institut zu beobachten ist!
Teilweise verdoppelten sich die Jahreszielkurse im Dax von z.B. 3000 auf über 6000 Zählern.... der größte Schnittanstieg seitens der Analysten seit 1929 - das jetzt einmal dahingestellt.
Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Der Autor dieses Textes Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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Stöffen:

@AL

7
23.08.09 14:51
ich habe diesen Leser-Kommentar bewusst herausgepickt, weil hier bei Ariva ebenfalls sehr oft mit dem Totschlag-Argument der alles überflutenden Liquidität gehändelt wird, welche dann angeblich künftig auch die Kurse der Aktienmärkte in luftige Höhen hebt.

Metro schreibt ja aktuell im AZ-Thread sehr ähnlich:

"Der Anlagenotstand zusammen mit der enormen Liquidität wird die Aktien- und Anleihepreise weiter hochtreiben. Die Flutung eines Feuers mit enormen Wassermengen läßt nach der ersten Panik folgendes zurück: Badeseen. Und in solchen kann derjenige Spaß haben, der einfach reinspringt."

Jochen Steffens aktuell:

"Klare Verkaufssignale lösen sich auf. Dafür kann es natürlich auch einen fundamentalen Grund geben und dieser ist schnell gefunden: Liquidität und Anlagenotstand. Bei Zinsen unter 1 % sucht Geld nach Rendite. Gleichzeitig steht damit den Märkten eine ungeheure theoretische Liquidität zur Verfügung. Jeder Rücksetzer wird somit als Chance gesehen, einzusteigen."

Ein Ariva-Mitglied heute:

"Bei der monetären Flutung ist das eher unwahrscheinlich. Die vielen überschüssigen USD werden die Kurse schon treiben."

usw., usf.
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fkuebler:

Stöffen #48133: Das stimmt, aber es kommt...

3
23.08.09 15:02
... schon darauf an, wer in welcher Phase die Kurse treibt.

Wenn es zunehmend "die Dummen" geworden sind, dann sind wir halt auch zunehmend näher an das letzte Stück einer Art Fahnenstange gekommen. Man nennt das ja nicht ohne Grund Milchmädchenrallye oder ähnlich.

Von da kann es noch ein (für Shorties) gefährliches Stück weiter nach oben gehen, aber bei halbwegs kühler Kalkulation kann man das sich verschiebende Chance-Risiko-Verhältnis als antizyklischer Shortie eben ganz gut nutzen. Vorausgesetzt, man hat nicht überproportionales "Pech", was manchmal die eigenen Fehlinstinkte (z.B. Gier :-) einschliessen kann ;-)

Langer Rede kurzer Sinn: wer jetzt nicht short ist, sollte es werden. Wer es jetzt nicht bald wird, dürfte mMn einem Kursabschwung hinterherlaufen oder sogar erst am Boden eines Korrektur-Dipps short gehen.

Aber das ist nur meine Meinung.
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fkuebler:

Sicherheitshalber: "short" und "short" ist nicht..

4
23.08.09 15:09
... immer dasselbe.

Wenn man antizyklisch short geht, sollte man die richtigen (einigermassen defensiven) Methoden dafür wählen. Meine eigene Meinung dazu hatte ich ja schon mal in der zweiten Hälfte dieses Postings geäussert.

Im Übrigen gilt halt da, wo ich herkomme: "Jedem Tierchen sing Pläsierchen..." ;-)
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Stöffen:

Überbordende Liquidität?

5
23.08.09 15:11
Die Euro am Sonntag (Springer Financial Sevices, also nicht unbedingt ein Doom&Gloom-Blatt) berichtete in ihrer Print-Ausgabe unter der Überschrift "Langer Abschwung" vom 1./2. August d.J., dass die aktuelle US-Rezession der schlimmste Vermögensvernichter seit 1940 ist. Die fallenden Hauspreise hätten Kapital der Amis in Höhe von 5,1 Billionen $ vernichtet, fallende Börsenkurse bescherten zudem ebenfalls Kapitalverluste in Billionen-Höhe.
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Anti Lemming:

TGTGT - keine gesenkten Jahresendprognosen

8
23.08.09 15:12

"Jedoch schreckt das kaum Bankenhäuser ab, ihre Jahresprognosen zu senken - so erwartet z.B. Goldman einen Jahreschlussstand im Nikkei um die 12000 Punkte - Marke. Im Februar gingen sie noch von 8000 Punkten aus - was einer Steigerung um gut 50 Prozent entspricht - ein Trend der nicht nur bei diesem Institut zu beobachten ist!"

 

Die Sellside-Analysten (geben "Gratisanalysen" an die Zockergemeinde = gezielte Fehlinformation zum eigenen Vorteil) sind bekannt dafür, dass sie ihre Prognosen erst senken, NACHDEM die Kurse deutlich gefallen sind. Solange die GS-Eigenhandel-Trader noch an euphorisierte Kleinanleger "distribuieren", wären solche Warnungen geschäftsschädigend.

Die Zockerbanken bauen nun ihre im März eingesammelten Longs ab und gehen sukzessive short, was in der Summe die Indizes im Verlauf von einigen Wochen (bei der Distribution werden ja riesige Posi "umverteilt", das dauert...) tatsächlich drückt.

Oft kann man beobachten, dass "die Analysten" ihre Langzeitprognosen erst dann senken, wenn die Indizes schon wieder deutlich gefallen sind - der Nikkei z. B. auf 8500. GS würde dann das alte Kursziel von 12.000 auf 6.000 zurücknehmen und als Grund die (de facto heute schon erkennbare...) scharfe Verschlechterung der Lage anführen. Die drastische Runterstufung erzeugt Verkaufspanik, die GS wiederum dafür benötigt, die hauseigenen Shorts ungestört einzudecken (dauert ebenfalls Wochen, in denen die Medien noch gezielt Pessimismus unters Volk streuen. Bubblevision Drama-News sind ja ebenfalls gratis...).

Oder hat irgendwer bei Bubblevision im März eine Einstiegsempfehlung gelesen (außer denen von Perma-Bullen)?

 


FAZIT: Das Unterlassen der Kurssenkungen ist "das alte Spiel" - und ebenso unmaßgeblich wie die vorangegenen Kursziel-Erhöhungen. Oberste Prämisse bleibt, dass GS den Kleinanlegern in nächsten Quartal wieder 3 Milliarden Dollar  an Eigenhandel-Gewinnen aus der Tasche ziehen kann. Erst durch "Grillen" von Shorts, dann mit Bullenfleisch in Pandora-Dosen.

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permanent:

Rückzahlung von Staatsschulden wird

12
23.08.09 15:21

mehr  und mehr unmöglich, die Schulden wachsen den Ländern über den Kopf. Die Steuereinnahmen brechen weg, gleichzeitig müssen die Ausgaben (antizyklisch) erhöht werden. Hier schlagen insbesondere die Transferleistungen ins Kontor. Bereits heute gibt es eine Bundeszuschuss von rund 80 Mrd. p.a. für die Rentenversicherung.

Die Politik ist nicht in der Lage echte Reformen durchzuziehen (dieses gilt weltweit nicht nur in D, man schaue sich die USA mit der polemischen Disukussion um die Gesundheitsreform an), gibt es dann doch einmal Fortschritte (Rente mit 67) so wird dieses im nächsten kleinen Aufschwung gleich wieder aufgeweicht.

Auch wenn es keiner hören will, die Rente ist so wie sie heute organisiert ist unbezahlbar. Die Menschen verbringen einen zu langen Zeitabschnitt ihres Lebens im Ruhestand (ist ja auch schön so, nur eben nicht bezahlbar).

Dabei versteht die Politik es nicht den Menschen die Grundlagen eines Umlagesystems zu erklären. Die heutige arbeitende Generation zahlt für ihre Eltern ein (nicht für sich selber, auch wenn der Rentenbescheid mit diffusen Punkten so etwas suggeriert), die nächste Generation zahlt für die heutigen Arbeitnehmer, wie diese Pyramide in einer schrumpfenden Gesellschaft ausschaut kann sich jeder (auch mit geringem Bildungsniveau) selber ausrechnen.

Nun zurück zum Ausgangspunkt, den Staatsschulden. Es wird unmöglich sein diese zurückzuführen. Damit verliert das Geld eine seiner Hauptfunktionen: Die Wertaufbewahrungsfunktion, das Sparen für den Konsum in der Zukunft.

Hier kann man dann fast schon die provokante Frage anschließen: Brauchen wir noch Zentralbanken. Wenn das System so nicht überlebensfähig ist wieso machen wir es uns dann unnötig schwer? Wieso gibt es Staatschulden? Wieso nimmt der Staat nicht die Notenpresse selber in die Hand?

Die Antwort: Die Maaßlosigkeit der Menschen, das Anspruchsdenken an ein Verteilungssystem würde den Staat mit der Notenpresse sofort zur Explosion bringen.

Nun bleibt das Problem, wie kommen wir zu neuem Wohlstand? #339966">Über Bildung, Innovationen und Produktivitäswachstum.

Leider verstehen viele Menschen den Begriff Produktivitätswachstum nicht einmal. Der Schlüssel zu mehr Wohlstand und auch einen eventuellen Verteilungsspielraum.

Permanent.

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Stöffen:

Anti

7
23.08.09 15:22
"…dass man für das Pumpen reales Geld braucht"

Wirklich?

Der in der Vergangenheit ausgewiesene Wohlstand der Amis beruhte ja eben auch auf der Annahme, dass die Immo-Preise ewig steigen würden. Hier war ebenfalls kein reales Geld im Spiel, die ausgewiesenen Werte waren eine reine Fiktion, bis das Kartenhaus zusammenkrachte. Trotzdem gab’s HELOCs bis zum Abwinken.

Solange die Masse sich in der Ansicht und Bewertung einer Fiktion einig ist, kann das Spiel schon funktionieren.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

US Staatsanleihenemission läuft auf Hochtouren

8
23.08.09 15:33
permanent:

Millions Face Shrinking Social Security Payments

4
23.08.09 15:36
Millions Face Shrinking Social Security Payments
SOCIAL SECURITY, RETIREMENT, POLITICS, GOVERNMENT, RECESSION, PERSONAL FINANCE, OBAMA, BUDGET, COST OF LIVING
The Associated Press
| 23 Aug 2009 | 08:52 AM ET

Millions of older people face shrinking Social Security checks next year, the first time in a generation that payments would not rise.

 

The trustees who oversee Social Security are projecting there won't be a cost of living adjustment (COLA) for the next two years. That hasn't happened since automatic increases were adopted in 1975.

By law, Social Security benefits cannot go down. Nevertheless, monthly payments would drop for millions of people the Medicare prescription drug program because the premiums, which often are deducted from Social Security payments, are scheduled to go up slightly.

"I will promise you, they count on that COLA," said Barbara Kennelly, a former Democratic congresswoman from Connecticut who now heads the National Committee to Preserve Social Security and Medicare. "To some people, it might not be a big deal. But to seniors, especially with their health care costs, it is a big deal."

Cost of living adjustments are pegged to inflation, which has been negative this year, largely because energy prices are below 2008 levels.

Advocates say older people still face higher prices because they spend a disproportionate amount of their income on health care, where costs rise faster than inflation. Many also have suffered from declining home values and shrinking stock portfolios just as they are relying on those assets for income.

 

"For many elderly, they don't feel that inflation is low because their expenses are still going up," said David Certner, legislative policy director for AARP. "Anyone who has savings and investments has seen some serious losses."

About 50 million retired and disabled Americans receive Social Security benefits. The average monthly benefit for retirees is $1,153 this year. All beneficiaries received a 5.8 percent increase in January, the largest since 1982.

More than 32 million people are in the Medicare prescription drug program. Average monthly premiums are set to go from $28 this year to $30 next year, though they vary by plan. About 6 million people in the program have premiums deducted from their monthly Social Security payments, according to the Social Security Administration.

Millions of people with Medicare Part B coverage for doctors' visits also have their premiums deducted from Social Security payments. Part B premiums are expected to rise as well. But under the law, the increase cannot be larger than the increase in Social Security benefits for most recipients.

There is no such hold-harmless provision for drug premiums.

Kennelly's group wants Congress to increase Social Security benefits next year, even though the formula doesn't call for it. She would like to see either a 1 percent increase in monthly payments or a one-time payment of $150.

The cost of a one-time payment, a little less than $8 billion, could be covered by increasing the amount of income subjected to Social Security taxes, Kennelly said. Workers only pay Social Security taxes on the first $106,800 of income, a limit that rises each year with the average national wage.

But the limit only increases if monthly benefits increase.

Critics argue that Social Security recipients shouldn't get an increase when inflation is negative. They note that recipients got a big increase in January -- after energy prices had started to fall. They also note that Social Security recipients received one-time $250 payments in the spring as part of the government's economic stimulus package.

"Seniors may perceive that they are being hurt because there is no COLA, but they are in fact not getting hurt," said Andrew G. Biggs, a resident scholar at the American Enterprise Institute, a Washington think tank. "Congress has to be able to tell people they are not getting everything they want."

Social Security is also facing long-term financial problems. The retirement program is projected to start paying out more money than it receives in 2016. Without changes, the retirement fund will be depleted in 2037, according to the Social Security trustees' annual report this year.

President Barack Obama has said he would like tackle Social Security next year, after Congress finishes work on health care, climate change and new financial regulations.

Lawmakers are preoccupied by health care, making it difficult to address other tough issues. Advocates for older people hope their efforts will get a boost in October, when the Social Security Administration officially announces that there will not be an increase in benefits next year.

"I think a lot of seniors do not know what's coming down the pike, and I believe that when they hear that, they're going to be upset," said Sen. Bernie Sanders, an independent from Vermont who is working on a proposal for one-time payments for Social Security recipients.

"It is my view that seniors are going to need help this year, and it would not be acceptable for Congress to simply turn its back," he said.

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Anti Lemming:

Stöffen - Assetpreise inkl. Hauspreise

6
23.08.09 15:50
sind solange (noch) keine Fiktion, wie real existierende Personen nach der "greater-fool-Theorie" Geld hinzulegen bzw. einen hohen Kredit aufzunehmen, um die Assets bzw. das Haus zu kaufen. Unterschreibt er den Kreditvertrag, erhält der Verkäufer - über zig Umwege bis zu Fannie/Freddie - am Ende sein Geld überwiesen.

Dies nährt die Illusion, dass die Hauspreise "realistisch" seien.

Am Ende jeder Blase finden sich aber plötzlich keine Käufer mehr. Die Greater-Fool-Staffel ist am Ende. Der Letzte muss nach einem anderen (auch von Dir zitierten) Bonmot konstatieren: "Wenn du am Pokertisch sitzt und nicht weißt, wer der Gelinkte ist, dann bist du es höchstwahrscheinlich selber."

Von diesem Moment an sind die Hauspreise nicht mehr realistisch, weil sie auf dem freien Markt nicht mehr erzielbar sind. Die Blase platzt, und der Big Unwind beginnt.

In Deinem Satz: "Hier war ebenfalls kein reales Geld im Spiel, die ausgewiesenen Werte waren eine reine Fiktion, bis das Kartenhaus zusammenkrachte." stimmt daher das Timing nicht. BIS es kracht, galten die Wertsteigerung als "real" - und waren sogar bei Banken via HELOCs beleihbar. Yahoo-Aktien konnte man, als sie im Jahr 2000 bei 500 Dollar notierten, ebenfalls per Margin Credit beleihen und so noch eine schöne Portion "Internet Capital Group" (damals 4200 Dollar, heute 7 Dollar)  und Intershop (damals 1600 Euro, heute 1,67) dazukaufen....

Spekulations-Zusammenbrüche wie bei den US-Häusern werden wir auch noch in anderen Assetklassen sehen. Bei Aktien sind sie schon recht fortgeschritten, es gibt aber noch einige Luft nach unten. Bei Rohstoffen droht eine abermalige Halbierung.
Antworten
Stöffen:

Die Maßlosigkeit und das Anspruchsdenken

9
23.08.09 15:52
Permanent, du schreibst in #48138: ….Die Maßlosigkeit der Menschen, das Anspruchsdenken an ein Verteilungssystem…

Diese Eigenschaften allein reichen mir nicht, begebe mich mal daher auf die Madoff-Schiene und behaupte:

Es ist ebenfalls die sich immerfort wiederholende Geschichte von der schier unglaublichen Gier nach exorbitanter Rendite!

Wobei wir natürlich wissen, dass sich die Geschichten von Übertreibungen, von einem "irrationalen Überschwang" in fast jedem Marktzyklus wiederholen und meist unweigerlich zu einem bösen Ende führen. Nur kann das böse Ende jedoch mehr oder weniger stark ausfallen. Aber impliziert nicht die Einforderung auf das Recht von Gier, dass der Mensch aus den sich wiederholenden geschichtlichen Abläufen keine Lehren ziehen will bzw. dazu nicht fähig ist?

Diese Rendite-Gier betrifft nicht nur Großinvestoren wie die Private Equity-Größen, welche mit unglaublichen Fremdkapital-Hebeln ihren Anlegern 30% ROI p.a. verschafften, oder Banken, die mit der Erschaffung, dem Erwerb und/oder Handel mit undurchsichtigen synthetischen Finanzprodukten ihre Margen enorm aufpeppten bzw. aufpeppen wollten, nein, diese Gier hat sich, wie ich vielfach beobachten konnte, ja auch wie Mehltau auch auf die Kleinanleger niedergeschlagen. Eine Kursverdopplung ist doch heutzutage fast lächerlich, DAUSEND % machen doch erst wirklich glücklich.

Dass derlei Renditen in der Real-Wirtschaft überhaupt nicht zu erzielen sind, das stört doch niemanden wirklich, solange er in irgendeiner Form an Super-Renditen partizipieren kann. Und wer möchte das nicht, das ist eine erlaubte Frage. Nur, jedes Schneeball-System findet früher oder später sein Ende. Damit ich hier richtig verstanden werde: So wünschenswert und notwendig Renditen auf Invests sind, so darf andererseits nicht der Blick dafür verzerrt werden, dass das Phänomen der Gier auf exorbitante Renditen letztendlich stets zu einer Orgie mit schlimmen Folgen für die Volkswirtschaft ausartet. Und wie eigentlich immer sind es nur einige Wenige, die dann rechtzeitig vor dem "Big Dump" den Rahm abgeschöpft haben, der gemeine Taxpayer hatte bitteschön den Rest zu schultern.

Was glaubt ihr denn, warum wir in der größten Finanzkrise der Nachkriegszeit stecken?
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
fkuebler:

Stöffen #48139: Das Schlüsselwort ist...

6
23.08.09 16:01

"Solange die Masse sich in der Ansicht und Bewertung einer Fiktion einig ist, kann das Spiel schon funktionieren"

... "solange". Und wenn die ersten sowohl wirklich gewichtigen als auch smarten auszusteigen beginnen, fängt dieses "solange" an zu wackeln. Erst tröpfelt es nur, dann kippt es irgendwann.

Das wissen viele, man nennt den Initial-Mechanismus ja nicht ohne Grund "Reise nach Jerusalem". 

Wenn man Sicherheit haben will, ist man hier falsch aufgehoben, ob mit oder ohne HS, mit oder ohne Fundamentalanalyse...

Sehen wir es positiv: ein wirklich spannendes Spiel! ;-)

 

Zu #48143 noch: mMn werden wir auf Sicht der nächsten Jahre, vielleicht Jahrzehnte, in einer wesentlich frugaleren Welt sein. Solche Shifts sind in den auf kurze Zeiten ausgelegten Wahrnehmungsreflexen der Menschen schwer konkret festzustellen, aber meiner Meinung nach schon im Gange.

Antworten
Stöffen:

Die Dinge haben stets den Wert

6
23.08.09 16:14
den ihnen die Menschen beimessen, Kübel.

Das war während der DotCom-Blase ebenso wie bei der Housing-Bubble der Fall. Während einer Blase manifestiert sich die Fiktion in der Masse, das exorbitante Preise gerechtfertigt sind, weil es ja nur noch weiter gen Norden gehen kann. Althergebrachte Bewertungsmaßstäbe haben hier erstmal ausdedient. Erinnere hier an den
Dezember 1999: "Kann es sein, dass die alten Bewertungsmodelle der Wall Street, die auf historischen Kurs-Gewinn-Verhältnissen beruhen, grundlegend falsch sind?" (James Glassman, Kevin Hassett, Autoren von "Dow 36 000")

Wenn die heiße Luft entweicht und die Werte realistischer eingeordnet werden, gibt's eben halt mal wieder 'ne Krise.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Stöffen:

Wenn die Lemminge den Leithammel richten

6
23.08.09 16:29
Einer der mMn besten Kommentare zu Madoff

Das Madoff-Urteil ist ein Stellvertreter- oder ein Sündenbock-Urteil. In ihm kommt die ganze Frustration einer Gesellschaft zum Ausdruck, die in ihrer Geldgier Dinge tat, die dem gesunden Menschenverstand diametral widersprechen. Eine Gesellschaft, welche das primitive Muster von Schneeballsystemen zur Genüge kennen musste, aber trotzdem glaubte, ein einziger Mann allein könne mit seinen Anlagevehikeln immer und ewig Renditen erwirtschaften. Die begeisterten Madoff-Jünger haben jahrelang alle Warnsignale in den Wind geschlagen und ihr ökonomisches Hirn systematisch ausgeschaltet. Ihre grenzenlose Empörung gegenüber dem Zirkusdirektor in der magischen Finanzarena ist nichts anderes als die auf Madoff projizierte Wut auf das eigene Versagen und auf das eigene Unvermögen.
Im Gerichtssaal haben einige Geschädigte in hysterischen Anfällen Madoff die schlimmsten Dinge gewünscht, Martertod, Hölle und Verdammnis. Das Christentum verzeiht Mördern, beim Geld aber versteht es keinen Spass.

www.suedostschweiz.ch/medien...l.cfm?id=600340
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fkuebler:

Stöffen #48146: Das ist ganz zweifellos so, und

3
23.08.09 16:35
"objektive" Bewertungen gibt es ja auch nicht, man kann sie fast willkürlich wählen.

Auch du kannst übrigens wählen: nämlich wenn du mich weiter "Kübel" nennen willst, ob ich dich dann "Söffen" oder "Töffen" nennen soll ;-))
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Stöffen:

Entschuldige meine Respektlosigkeit

 
23.08.09 16:39
wenn du es so möchtest. Kübel ist hier allerdings eher im freundschaftlichen, nicht im abwertenden Ton zu verstehen.

Auf mich kannse auch Eugen oder Töffel sagen, is' scheisseneins ;-))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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fkuebler:

Söffen/Töffen #48146: Der Fall Madoff ist für mich

3
23.08.09 16:40
sowieso ein "Ufo":

Wie kann es passieren, dass ein hochgradig intelligenter und fähiger Mann so etwas macht? Es kann doch nur ein starker unterschwelliger Masochismus gewesen sein. Denn dass er auffliegen würde, dürfte er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewusst haben.

Jeder Feld-, Wald- und Wiesen-Mörder hatte eine bessere Chance, und wie gesagt dürfte ihm das klar gewesen sein.

Erstaunlich, wie reichhaltig diese unsere Welt an Psychopathen ist... ;-)
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fkuebler:

Töffel #48148: Ich hatte das auch nicht...

2
23.08.09 16:44
... irgendwie beleidigt aufgefasst, sondern war nur neugierig. "Töffel" ist in der Tat hübscher als "Söffen" oder "Töffen" ;-)

"Kübler" kommt übrigens in der Tat vom badischen "Kübel-Macher". Ob für Schei**e oder Wein weiss ich nicht ;-)
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