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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 19,99
Fallender DAX-Kurs 6,00 9,99 20,04
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11G11 , DE000NB2E2V1 , DE000NB4PFR4 , DE000NB4YVV5 , DE000NB2RA78 , DE000NB2FRT0 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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wawidu:

Ich könnte kotzen

3
13.04.11 18:49
wenn ich sowas lese:

www.welt.de/wirtschaft/article13165100/...-Billionen-Euro.html

Hier finde ich vor allem folgende Passage ätzend:

"Deutschland werde ... im laufenden Jahr mit 2,5 Prozent die Rückkehr unter die europäische Defizitgrenze von drei Prozent schaffen, betonte der Minister. .. Mit einer Neuverschuldungsquote von 0,5 Prozent wäre die Regierung in drei Jahren nahe bei dem seit langem gesteckten Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts."

Schäuble und Konsorten dürften in drei Jahren allerdings wohl kaum noch am politischen Ruder sein.
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Platschquatsc.:

ähm wawidu

4
13.04.11 18:54
Was sollen mir deine Trendgeraden bei den Einzelhandelsumsätzen sagen?
Rauschen wir jetzt in den negativen Bereich oder verlangsamt sich der Aufschwung nur?

Das ein Wachstum von 6-8% nicht zu halten ist sollte doch klar sein, zumindest solange die Inflation nicht anzieht.
Und solange die Amplitude weiterhin über der Nullinie bleibt ist doch für die Bullen, im Einzelhandel, alles in Butter oder würdest du ein einpendeln auf Normalmaß  von 2-3% Wachstum als bedenkliche Gefahr für die Konjunktur einstufen.
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geldsackfrank.:

Das haben wir die letzten 20 Jahre schon gehört

 
13.04.11 18:55
Wird nichts ! Alles nur Gelaber, dem man kein Gehör schenken braucht!
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permanent:

Ich hatte heute die Gelegenheit auf der

11
13.04.11 19:00

Eröffnungsfeier einer Pferdeklinik Gast zu sein.

Wenn eine humanmedizinische Klinik so gut ausgestattet wäre, wäre mir wohler.

In einer Unterhaltung sprach ich den Inhaber auf diesen Tatbestand an, sein Antwort: Wir bekommen unser Geld nicht von der Krankenkasse!
 

Verkehrte Welt!

Permanent

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Malko07:

Gefährlicher Ackermann

10
13.04.11 19:27
Der USA Bären-Thread 10299647
Scharfe Kritik am Deutsche-Bank-Chef: Der frühere IWF-Chefökonom Simon Johnson hält Josef Ackermann für "einen der gefährlichsten Bankmanager der Welt". Sein berüchtigtes Renditeziel von 25 Prozent ermögliche allein der deutsche Steuerzahler - weil er notfalls für eine Pleite hafte.


Ackermann sollte sich die Landesbanken zum Vorbild nehmen. Die schaffen um Faktoren mehr, allerdings mit dem anderen Vorzeichen.
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daiphong:

3K, wieso soll denn jemand entschuldet werden?

3
13.04.11 19:50
um Himmels Willen, dann geht die staatliche Neuverschuldung doch gleich wieder los!
Außerdem sollte sich ja mal der Zahlungsstrom zum Kreditgeber hin umkehren. Und das schöne Geldvermögen muss ja auch stabil umgewälzt werden.
also: Hochverschuldung stabilisieren heißt die Aufgabe. Dann ist ein Deckel drauf, und untendrunter können Vernunft, Bescheidenheit, Gerechtigkeit, effektive Investitionen und Sparsamkeit einkehren.
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Anti Lemming:

Griechenland - Schuldenschnitt v. 50 bis 70 %?

7
13.04.11 19:53
Handelsblatt
Umschuldung - Griechenland droht gigantischer Schuldenschnitt
13.04.2011, 16:12 Uhr

Noch stemmt sich Griechenland energisch gegen eine Umschuldung. Doch nach Einschätzung von EU-Experten wird an einem radikalen Schuldenschnitt kein Weg vorbei führen. Gläubigern drohen gigantische Abschläge.


Berlin/AthenGriechenland droht einem Zeitungsbericht zufolge ein Umschuldung in großem Ausmaß. In EU-Kreisen werde auf Arbeitsebene davon ausgegangen, dass 40 bis 50 Prozent der Verbindlichkeiten gestrichen werden müssten, um das Land wieder auf eine solide Grundlage zu bringen, berichtete die Wochenzeitung "Die Zeit" am Mittwoch vorab. Es sei allerdings noch keine Entscheidung getroffen. Die Ratingagentur Standard & Poor's hält sogar einen noch stärkeren Schuldenschnitt um 50 bis 70 Prozent für nötig. Die Regierung in Athen stemmt sich gegen eine derartige Umschuldung, weil sie Stabilitätsprobleme bei den Banken fürchtet. Über Privatisierungen soll nun frisches Geld in die leeren Kassen in Athen kommen....

www.handelsblatt.com/politik/international/...itt/4057450.html
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wawidu:

Ergänzung zu # 79476

4
13.04.11 20:12
Wie und wo unsere Regierung spart:

Gerade habe ich in unserer örtlichen Tagespresse folgendes gelesen:

"Bürgerservice Trier e.V. befürchtet baldiges Ende. Dieser Service bietet Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit einer sinnvollen Beschäftigung auf 1-Euro-Basis. Er wird hauptsächlich von Bürgern mit geringem Einkommen, speziell Rentnern, genutzt, die sich keine Handwerker leisten können. Laut Handwerkskammer Trier besteht hier keine echte Konkurrenz zu ihren Mitgliedsbetrieben. Der Bürgerservice sei ein Nischenanbieter. ... Laut dem Leiter des Bürgerservice musste die Anzahl der Beschäftigten seit Jahresbeginn von 465 auf 265 reduziert werden, da die Staatshilfen rigoros zusammengestrichen wurden. ´Im normalen Arbeitsleben haben die weggefallenen Beschäftigten trotz hohen Engagements und zum Großteil beachtlicher handwerklicher Fähigkeiten keine Chance. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, sehen wir keine Möglichkeit, den Betrieb über 2011 hinaus fortzuführen.´ "
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wawidu:

platschquatsch # 79477

 
13.04.11 20:30
Aus charttechnischer Sicht sind "rising wedges" (ansteigende Dreiecksformationen) in oberen Extrembereichen als Trendwendemuster zu definieren. In Anbetracht der enormen Steilheit des Anstiegs seit März 2009 gehe ich von einem ziemlich heftigen Verfall in den kommenden Jahren aus. Die USA dürften sich solche "Steuergeschenke" und Transferzahlungen wie seit 2009, die den Konsum anheizten, einfach nicht mehr leisten können.
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permanent:

Beige Book: Economic Growth Moderate but Widesprea

2
13.04.11 20:39
Beige Book: Economic Growth Moderate but Widespread
ECONOMY, ECONOMIC REPORTS, ECONOMIC INDICATORS, BEIGE BOOK
Reuters
| 13 Apr 2011 | 02:32 PM ET

The U.S. economy continued to improve over the past month on gains in manufacturing, but firms are feeling the effects of higher energy and raw material costs, the Federal Reserve said Wednesday.

 

"While many districts described the improvements as only moderate, most districts stated that gains were widespread across sectors, and Kansas City described its economic gains as solid," the U.S. central bank said in its Beige Book summary of economic conditions.

"Manufacturing continued to lead, with virtually every district citing examples of steady improvement, often with reports of increased hiring," the Fed added.

The anecdotal summary was based on information collected in all 12 regional Fed districts before April 4 and was compiled by the Federal Reserve Bank of Richmond.

The Fed said that most districts described wage pressures as "weak or subdued" but higher commodity costs were widely reported to be putting upward pressure on prices.

"Energy prices were cited most often, but raw materials in general were an increasing concern of businesses," the Fed said.

Firms' ability to pass on price increases to customers varied across districts. Manufacturers were generally finding less resistance to price increases from their customers than retailers or the construction sector, where weak demand was a limiting factor.

Retail sales improved slightly in most districts, except Boston, which reported mixed sales, and Richmond, which reported weak sales. Auto sales improved in most districts, the Fed said.

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Obama Proposes Cutting Deficit By $4 Trillion Over

3
13.04.11 21:00
Obama Proposes Cutting Deficit By $4 Trillion Over 12 Years
Reuters
| 13 Apr 2011 | 02:34 PM ET

President Obama said Wednesday that tackling the U.S. budget deficit would require broad sacrifice and said that he would refuse to renew Bush-era tax breaks for wealthier Americans.

 

"We cannot afford $1 trillion worth of tax cuts for every millionaire and billionaire in our society. And I refuse to renew them again," Obama said in remarks outlining his plan to tackle the country's massive debt problem.

Obama's speech called for reducing the U.S. deficit by $4 trillion within 12 years or less.

The president warned that steadily rising debt could cost jobs and harm the economy and force the country to borrow more from other countries such as China.

"If our creditors start worrying that we may be unable to pay back our debts, it could drive up interest rates for everyone who borrows money — making it harder for businesses to expand and hire, or families to take out a mortgage," he said. But he added: "We can solve this problem."

Obama, who has been criticized by both Democrats and Republicans for taking too low a profile in the debate over how to tame long-term debt and deficits, said the budget savings should be achieved through a mix of spending cuts and revenue increases through higher taxes.

Here are some highlights of the plan, according to a factsheet distributed by the White House before the speech:

Debt Reduction Goal

  • Obama believes a goal of $4 trillion in deficit reduction over 12 years or less is achievable, and projects that it will reduce deficits as a share of the U.S. economy to about 2.5 percent of GDP in 2015, and put deficits on a path toward close to 2.0 percent of GDP toward the end of the decade.
     
  • The plan includes a "debt failsafe" trigger that would require an across the board spending reduction if budget projections by 2014 do not show the debt-to-GDP ratio has stabilized and is declining in the second half of the decade.

     

    The trigger would ensure that deficits as a share of the economy average no more than 2.8 percent of GDP in the second half of the decade, the White House said. It would not apply to Social Security, low-income programs, or benefits for Medicare enrollees and would include an unspecified mechanism ensuring it does not exacerbate an economic downturn or interfere with the ability to respond to a national security emergency.

    Spending Cuts

  • Obama will suggest cuts in non-security discretionary spending to generate an additional $200 billion in savings over 10 years beyond the $400 billion in savings in the fiscal 2012 budget proposal he offered in February. The White House said that would generate $770 billion in deficit reduction over 12 years.
     
  • Obama's debt reduction framework sets a goal of holding the growth in base security spending below inflation, while ensuring the capacity to meet national security responsibilities, which would save $400 billion by 2023, the White House said.

    Healthcare

  • In addition to his healthcare overhaul law, Obama is proposing reforms to the government's Medicare and Medicaid insurance programs for the elderly and poor that the White House said would save $340 billion over 10 years and $480 billion by 2023, including proposals already included in Obama's budget.

    Over the subsequent decade, the president's proposal will save well over $1 trillion, the White House said.

    Savings From Mandatory Programs

  • In addition to savings already presented in Obama's budget to such programs as agricultural subsidies and the federal pension insurance system, Obama's plan includes a target of $360 billion in savings from other mandatory programs by 2023, the White House said.

    Tax Reform

  • Obama is calling on Congress to undertake comprehensive tax reform that produces a system that is fairer, has fewer loopholes, is less complex and is not rigged in favor of those who can afford lawyers and accountants to game it, the White House said.

    Social Security

  • Obama's plan calls for efforts to strengthen the government's Social Security pension system but does not seek to privatize it, although the factsheet offered no specifics.

    With the U.S. deficit expected to hit $1.65 trillion this year, proposed triggers would force automatic, across-the-board cuts in spending if budget targets are not met by 2014.

    The aim is to ensure that deficits as a share of the economy average no more than 2.8 percent of gross domestic product in the second half of the decade.

    Past presidents have put in place similar "triggers".

    Obama's proposal came a week after Paul Ryan, House of Representatives Budget Committee chairman, offered a blueprint for $4.4 trillion in deficit cuts.

    Obama wants to draw a sharp contrast with the Ryan plan, which would combine an overhaul of the Medicare health program with lower taxes.

    Even before he spoke, Republicans sought to gain the upper hand in the debate by underscoring what they said was a serious debt problem and rejecting any notion of higher taxes.

    "It is time to act," said Senate Republican leader Mitch McConnell. "We don't believe a lack of revenue is part of the problem, so we will not be discussing raising taxes."

    The deficit issue has become entangled with a vote Congress will consider on raising the nation's borrowing limit.

    Republicans say they will not vote to lift the limit without commitments to rein in long-term deficits. The debt is expected to hit the $14.3 trillion ceiling as early as mid-May and a failure to lift it could raise the specter of default.

    Analyst Chris Edwards of the Cato Institute, a think tank that favors limited government, said that his initial impression of Obama's proposal was that "there's not much new" in it other than the deficit triggers. He noted the triggers could force tax increases as well as spending cuts.

    "That's obviously not going to fly with the Republicans," Edwards said.

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JPMorgan's Earnings Point to a Double Dip

6
13.04.11 21:19
JPMorgan's Earnings Point to a Double Dip
CNBC.com
| 13 Apr 2011 | 10:39 AM ET

 

While JPMorgan Chase appears to have had a good first quarter, its earnings show evidence that a massive credit contraction is underway.

"Total loans declined from $693 billion to $686 billion, or 1%, with a 3% decline in consumer loans (every area was lower)," Mike Mayo of Credit Agricole reports.

Earlier this month, we learned from the minutes of the Federal Reserve that credit contracted "substantially" in January and February. Now we have the JPMorgan earnings illustrating this.

A 3 percent decline in consumer loans is pretty extreme. While this might be good for the long-run—households are repairing their balance sheets by taking on less debt—it is definitely not a good sign for near term economic growth. Declining consumer credit could push us into another recession—or be evidence that one has already begun.

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wawidu:

Einer der "bescheuersten" US-Subindizes

 
13.04.11 21:33
ist mE dieser: In Anbetracht der realen privaten und kommerziellen Neubauaufträge bzw. -erstellungen und deren Preisentwicklungen mE absolut "fehlgeleitet" resp. rein spekulativ! Allmählich merken allerdings die Spekulanten wohl ihre Fehleinschätzung.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 395601
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wawidu:

Market Participation Index

2
13.04.11 21:56
Dieser von marketharmonics.com entwickelte Index reflektiert - kurz gesagt - das Verhältnis zwischen Kleinanlegern und Großzockern, die mit der Futurepumpe arbeiten können, im Gesamtaktienmarkt, wobei die Richtung der Indexkurve unabhängig von der Preisentwicklung des Marktes ist.
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 395603
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Teenage WastelandJobless Rate For Young Is 25a

6
13.04.11 22:03
Teenage Wasteland: Jobless Rate For Young Is 25%—and Rising
CNBC.com
| 13 Apr 2011 | 03:40 PM ET

A quarter of teenagers were jobless in March, a surprising increase from February even as the unemployment rate for the rest of the population decreased.

 

This figure may only get worse if budget-strapped states raise the minimum wage, and it could also be a sign of greater structural damage underlying our economy, analysts said.

The unemployment rate for 16- to 19-year olds jumped back up to 24.5 percent in March, up from 23.9 percent the prior month, according to the latest jobs data from the Labor Department.

The total unemployment rate fell to 8.8 percent from 8.9 percent.

“Even when comprehending that teen employment is volatile in nature, the data that exists serves up some shock and awe,” said Brian Sozzi, a retail research analyst with Wall Street Strategies, in a note Wednesday. “If these (wage) increases do go through, the prospect for teen employment will remain grim as employers search for workers with advanced skills to fill positions.”

Twelve states including Illinois and Pennsylvania are considering a hike in the minimum wage. While this has been subject of a long-running debate, many economists and analysts say raising this pay bar may cause more teen layoffs, even as it helps those that manage to stay employed make more.

“Minimum wage increases over the past few years has definitely made it worse,” said Peter Boockvar, chief equities strategist at Miller Tabak. “In fact, there should be zero minimum wage for teenagers, or at most, something much less than the current rate.”

 

Teens typically are the first to be fired and the last to be hired back in a normal economic cycle so this rate can be considered a kind of leading indicator of employment.

Consider that the teen unemployment rate surged to 19 percent in May of 2008, even as the overall unemployment rate ticked only slightly higher to 5.4 percent. If the teen rate continues to diverge from the overall rate, then it could be an early sign of stagnation in the overall economic recovery.

 

On a more micro level, Sozzi believes the high teen unemployment rate could hurt the youth retailers that are not market share leaders in this already-finicky market. Pacific Sun could be particularly vulnerable because of its lost share to Zumiez as teens save the dollars they do have to spend at their favorite places, the analyst said. The recent bankruptcy of the Sbarro pizza chain could have something to do with lost teen spending power, he said.

Still, Sozzi said these high unemployment numbers mean much bigger structural issues are at stake for our nation than just a Sbarro slice.

“There is an entire class of the population, young eager minds that ultimately will one day be looked upon as vital instruments in the workforce, resigned to not developing the necessary people and basic workplace skills needed to compete effectively.”

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Obamas Sparvorschläge

3
13.04.11 22:10

Vier Billionen Dollar: Obama macht beim Sparen ernst

Spät hat sich Präsident Barack Obama in die Debatte um den richtigen Weg des Sparens eingeschaltet. In einer Grundsatzrede kündigte er jetzt drastische Haushaltskürzungen an.

WashingtonDie USA wollen innerhalb der nächsten zwölf Jahre das amerikanische Staatsdefizit um vier Billionen Dollar reduzieren. Das hat der amerikanische Präsident Barack Obama am Mittwoch in einer Rede an der George Washington University angekündigt.

Gleichzeitig will Obama dafür kämpfen, dass diese Kürzungen mit Steuererhöhungen für die wohlhabenden Amerikaner finanziert werden. Noch im Dezember hatte Obama zugestimmt, die Niedrigsteuern, die noch unter George W. Bush beschlossen worden waren, beizubehalten.

Der US-Präsident hat damit relativ spät selbst in die zum Teil hitzige Debatte um den richtigen Weg des Sparens eingegriffen. Der Streit hätte zum Ende der Vorwoche beinahe zur Mittelsperrung für die Regierung und damit zu einer Stilllegung der Regierungsgeschäfte geführt. Derzeit liegt das jährliche amerikanische Staatdefizit bei rund 1,5 Billionen Dollar. Die Staatsverschuldung übersteigt 14 Billionen Dollar.

Obama bleibt mit seiner Zielmarke allerdings um zwei Billionen unterhalb des Plans, der in der Vorwoche von der republikanischen Opposition vorgelegt wurde. Ein Grund dafür: Anders als die Republikaner will Obama die staatliche Krankenversicherung Medicare nicht radikal umbauen.

Die Republikaner fordern, dass ältere Amerikaner künftig nur noch einen staatlichen Zuschuss bekommen, mit dem sie sich dann ihre Krankenversicherung auf dem privaten Markt kaufen müssen. Obama lehnt das ab. Ohne Medicare und Medicaid  „wären wir nicht dieses großartige Land“, sagte er in seiner Ansprache.

Dieses Zugeständnis ist möglicherweise auch vor dem Hintergrund der wachsenden Kritik aus dem linken Lager der Demokratischen Partei zu sehen. Dort war man seit dem Budgetkompromiss Ende vergangener Woche sichtbar auf Abstand zu Obama gegangen, den gerade Graswurzel-Organsiationen wie MoveOn.org vor knapp drei Jahren zu seinem Wahlsieg verholfen hatten.

Die Linken hatten Obama vorgeworfen, den Forderungen der Republikaner allzu sehr nachzugeben. So sind von den Kürzungen, die am vergangenen Freitag zur Abwendung eines drohenden Regierungsstillstandes beschlossen wurden, auch zahlreiche sozialpolitische und ökologische Programme betroffen.

Knapp eine Milliarde Dollar wurden etwa bei Wohnhilfen für ärmere Bürger gestrichen, 1,3 Mrd. Dollar bei Bildungsprogrammen und 1,35 Mrd. Dollar aus dem Etat der Umweltbehörde EPA. Die „Washington Post“ zitierte am Mittwoch den Direktor von MoveOn.org, Justin Ruben, mit den Worten: „Wenn der Präsident und die Demokraten nicht gegen die Republikaner Position beziehen, dann sehe ich nicht, dass unsere Leute wieder jene Arbeit machen, die notwendig ist, damit sie wiedergewählt werden“.

Dabei dürfte das, was Ende der Vorwoche vereinbart wurde, nur ein Vorgeschmack gewesen sein. Denn in den Verhandlungen über die Erhöhung der Schuldenobergrenze, die bis Juli geführt werden muss, geht es um noch viel tiefere Einschnitte.

Als Geste an die Republikaner kündigte Obama an, dass er eine gesetzliche Regelung anstrebt, die die Regierunden zu Kürzungen zwingt, wenn bis zum Jahr 2014 nicht die angestrebten Einsparungen erreicht sind. Zudem will Obama für jeden zusätzlich eingenommenen Dollar durch ein wieder besseres Wirtschaftswachstum drei Dollar an Einsparungen durchsetzen.

Obama erinnerte in seiner Rede daran, dass die USA bis zum Ende der 90er Jahre nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt aufwiesen, sondern sogar Überschüsse erzielten. Das Land sei damals gut für die Probleme gerüstet gewesen, die durch die Alterung der Gesellschaft auf die Sozialsysteme zukommen. Doch im letzten Jahrzehnt hätten die Regierenden diesen Pfad verlassen und sich enorm verschuldet.

 

 

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Ökonom wirft Schäuble verfehlte Politik vor

4
13.04.11 22:11

Euromantiker“: Ökonom wirft Schäuble verfehlte Politik vor

„Erstaunlich beratungsresistent“: Ökonomie-Professor Roland Vaubel reitet eine scharfe Attacke auf den Bundesfinanzminister.

Ein „Euromantiker“ ist Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nach Ansicht von Roland Vaubel, Professor für Politische Ökonomie an der Uni Mannheim. In einem Gastkommentar für das Handelsblatt wirft er Schäuble vor, seine „verfehlte Politik“ bei der Euro-Schuldenkrisehabe „die Popularität der Regierungsparteien – schon vordem Tsunami in Japan – auf Tiefstwerte absinken lassen.“

Vaubel begründet seine herbe Kritik damit, dass der Minister sich nicht um die Ratschläge seines Wissenschaftlichen Beirats schere, der ihn vor schädlichen Folgen von zu großzügigen Krediten an einzelne Euro-Staaten gewarnt habe.„Der Fehlanreiz wäre geringer, wenn der Schuldnerstaat die verbürgten Hilfskredite, ob sie nun zur Finanzierung frischer Defizite oder zur Ablösung von Altschulden dienen, nur zu einem merklich höheren Zinssatz erhalten würde.“

Griechenland zum Beispiel könne sich auch nach Verabschiedung der ihm auferlegten Reformen „nicht am Markt zu so günstigen Bedingungen verschulden wie beim europäischen Bail-out-Fonds.“  Anstatt einen merklich höheren Zinssatz vorzusehen, habe der Europäische Rat den Kreditzins für Griechenland noch um einen Prozentpunktgesenkt und die Laufzeit von4,5 auf 7,5 Jahre verlängert.

Vaubels Schlussfolgerung: Der Minister habe sich „als erstaunlich beratungsresistent erwiesen.“ Er scheine nicht zu verstehen, welchen Schaden er anrichte. Der Professor endet mit der Frage: „Weshalb kann sich Schäuble – selbst nach dem Verlust seines Stammlandes Baden-Württemberg– als Bundesfinanzminister halten?“

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pfeifenlümmel:

Die Verteuerung der

5
13.04.11 22:18
Endprodukte für den Konsumenten haben ihren Ursprung in der Verteuerung der Rohstoffe. Eine Bekämpfung der Inflation muss also bei den Rohstoffen ansetzen. Die Rohstoffpreise werden an der Börse gehandelt und sie steigen; der Anbieter eines Rohstoffes ist nicht mehr bereit, zu einem bestimmten Preis zu liefern, der Rohstoff verteuert sich. Wenn die Nachfragemenge, wie im Moment, nicht der Auslöser dieser Verteuerung ist, sind die Gründe Zockerei und Vertauensverlust in den Wert einer Währung. Die Gründe für den Vertrauensverlust liegen in der atemberaubenden Verschuldung der Hauptwährungen. Es ist müßig darüber zu debattieren, ob die Rohstoffe nun soundsoviel Prozent zu teuer sind. Die Verteuerung ist nur ein Maß für den Vertrauensverlust. Dieser Vertrauensverlust wächst, wenn nicht mit höheren Zinssätzen der Wert des Geldes, der Währung, wieder erhöht wird, indem das Geld teuerer gemacht wird. Eine Erhöhung des Leitzinssatzes von 0,25% auf 1,25% seitens Trichet und seiner Kumpanen ist eine Frechheit und "befeuert" diesen Vertrauensverlust nur noch weiter, die Inflation wird regelrecht angefeuert, von den Amis ganz zu schweigen!
Nun fragt man sich, weshalb Trichet statt Inflationsbekämpfung  Inflationsbefeuerung will. Die Gründe liegen darin, dass offenbar eine normale Rückzahlung der Schulden als unmöglich angesehen wird und nur eine Entwertung der Schulden, also eine Entwertung des Geldes, den bestehenden Schuldenberg erträglich machen kann.
Wer wird die Zeche dieser Geldentwertung tragen? Alle die, die gespart haben. Dazu zählen auch diejenigen, die bislang kräftig in Lebensversicherungen als Vorsorge für ihr Rentenalter eingezahlt haben. Sie werden demnächst die armen Schweine sein.
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wawidu:

Preisentwicklungen in Deutschland und in den USA

2
13.04.11 22:21
www.querschuesse.de/xxl-groshandelspreise/

www.ritholtz.com/blog/2011/04/...ationdeflation-items-5/print/
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Anti Lemming:

PC-Verkäufe gingen im 1. Q. um 3,2 % zurück

 
13.04.11 23:14
April 13, 2011, 5:03 p.m. EDT
PC shipments slip 3.2% in first quarter: IDC

SAN FRANCISCO (MarketWatch) - Personal computer shipments worldwide slipped 3.2% in the first quarter, as the industry's growth rate slowed following robust gains over the past year, IDC said Wednesday. PC shipments totaled 80.6 million in the first quarter, compared to 83.2 million in the year-earlier period. Hewlett-Packard (HPQ 41.26, +0.13, +0.32%) remained the No. 1 vendor with 18.9% of total market share based on shipments. Dell Inc. (DELL 15.42, +0.72, +4.90%) was No. 2 with 12.8% followed by Acer Group with 11.2% and Lenovo with 10.1%.
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wawidu:

Fed QE

4
13.04.11 23:17
Ausweislich des SOMA Reports hat die Fed seit Jahresbeginn Monat für Monat T-Notes und -Bonds im Wert von rund 100 Mrd. USD aufgekauft. Auffällig dabei ist, dass sie sich dabei auf Laufzeiten ab 2013 konzentrierte.

Zum Gesamtspektrum der US-Staatsanleihen siehe hier:

www.treasurydirect.gov/indiv/products/products.htm
Antworten
Contrade 121:

US-Konjunkturerholung

5
13.04.11 23:49

Die US-Wachstumslokomotive kennt kein Halten: Die Konjunkturerholung in USA ist in vollem Gang bspw.  www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...h-fort/4059370.html

Die gigantischen Konjunkuturbelebungspakete tragen zu einem mickrigen Wachstum bei. Die Amis verkaufen der Welt seit zwei Jahren eine konjunkuturelle Erholung, davon ist aber bisher, ausser den Indikatoren und der immer guten Stimmung, bislang nur wenig zu spüren. Das Einzige was in diesem Land kontinuierlich und breit angelegt in allen Bundesstaaten ist Verschuldung. Mehr nicht. Also ich bleib' dabei: Reflation ist für mich das wahrscheinlichste Szenario in den USA.

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Playing China's Surging Inflation - Buy Retailers

3
14.04.11 07:26
Playing China's Surging Inflation - Buy Retailers
CNBC.com
| 13 Apr 2011 | 11:26 PM ET

When China releases its economic data Friday, all eyes will be on the inflation numbers, which analysts say will be at a record high. March CPI is expected to rise more than 5 percent on year to touch a 32-month high.

Another set of figures - retail sales - an indication of consumer spending, will also be on the investors’ radar and is forecast to rise 16.5 percent on year. This means inflation has not yet hit discretionary spending in China.

“China is trying to rebalance its economy to become more consumer oriented. Wages are rising. People are earning more and will shop more, and that’s good news for Chinese retailers,” says Andrew Sullivan, Director of Institutional Sales Trading at OSK Securities, Hong Kong, who is upbeat on Chinese consumer discretionary stocks.

When Inflation Is Good

Eddie Lau, Regional Head of Consumer at Citi, says despite CPI volatility in China seen in the past 10 years, retail sales have been growing steadily.

“We also noticed a positive co-relation between the share-price performance of consumer discretionary companies and inflation. That may be due to the fact that high inflation generally reflects a strong economy.”

 

Citi is forecasting private consumption to grow to 9.5 percent in 2011 from 9 percent last year. China’s provincial governments raised minimum wages an average 20 percent in 2010, and Citi expects that to further increase by double-digits this year.

Wage growth is key to higher disposable incomes and discretionary spending.

Consumption Plays

For investors looking to pick up quality stocks, Citi recommends Chinese sportswear retailer Peak. According to Lau, Peak is best buffered against rising cost pressures as it has managed to cut operational costs even as raw material costs have gone up.

Citi has raised its earnings estimates for Peak by 3 to 5 percent over 2011-2013 and sees earnings per share at a compounded annual growth rate of 19.6 percent over 2010-2013.

Sullivan’s top picks are China’s largest shoe retailer Belle International, and luxury watch retailer Hengdeli.

Belle, which is also the world's No.3 apparel and accessories retailer by market value, is banking on growing urbanization and consumption to fuel its growth. China profits at Belle grew 34 percent in the second half of 2010.

Luxury player Hengdeli, on the other hand, will benefit from the increasing appetite of China’s growing millionaires, says Sullivan.

 

The latest number of millionaires on the mainland is up 9.7 percent on year, according to the Group M Knowledge-Hurun Wealth Report 2011, China Daily has reported.

But these consumer discretionary stocks don’t look cheap. Belle has a 2011 P/E ratio of 25 and Hengdeli is at  23.7.

That’s a lot pricier compared with the broader H-share market, which has a forward P/E of about 11 times.

“They may look expensive from the valuation point, but do understand that they’re coming from a low base. These companies have very good potential, and you’re buying into their growth story,” says Sullivan.

Lau was concerned about these high valuations after their strong performance last year.  Seventy one percent of China’s consumer discretionary stocks under Citi’s watch were trading at or above their historical valuation for most of 2010.

“But share prices for the sector have corrected substantially since last November. Valuations in the sector are now looking less stretched.”

Today 47 percent of the companies under Citi’s watch are trading higher than their historical valuations.

Less Risky Than Consumer Staples

Another plus for these companies is that unlike consumer staples, the government is not likely to step in to curb price rises in the retail sector.

“Beijing is less concerned if the price of a pair of shoes goes up compared with the price of food or daily essentials. Earnings for Chinese retailers will grow because consumers have enough disposable income to purchase a ‘cheap pick me up’ even in a high inflationary environment,” said Sullivan.

So while Chinese food manufacturers might have sleepless nights over high inflation,  Lau says Chinese consumer discretionary stocks will continue to outperform in the months ahead.

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Singapore GDP Up 8.5% in First Quarter, Tightens M

4
14.04.11 07:29
Singapore GDP Up 8.5% in First Quarter, Tightens Monetary Policy
Reuters
| 13 Apr 2011 | 09:49 PM ET

 

Singapore's first quarter GDP rose 8.5 percent from the year-ago figure, compared with a median of 6 percent from a Reuters poll.

The country's de-facto central bank, the Monetary Authority of Singapore (MAS), slightly tightened monetary policy sanctioning an immediate rise in the value of its currency, saying headline inflation will likely stay elevated. 

MAS adjusted its inflation target slightly by saying consumer price index inflation is expected to come in at the upper half of the 3-4 percent forecast range. 

"The exchange rate policy band will be re-centred below the prevailing level of the S$ NEER (nominal effective exchange rate)," the Monetary Authority of Singapore (MAS) said in its half-yearly monetary policy statement. 

MAS said the adjustment takes into account the tighter policy stance adopted in April and October last year, which will continue to have a restraining effect on the economy and prices. 

"There will be no change to the slope and width of the band," the central
bank added. 

The Singapore dollar rose as high as  S$1.2452 to the U.S. dollar from S$1.2555 before the central bank released its policy statement. 

It has gained close to 2 percent against the U.S. dollar so far this year, hitting a record high, as the MAS and many other Asian central banks allow their currencies to appreciate to contain imported inflation.     

MAS conducts policy by managing the value of the Singapore dollar against a basket of other currencies, which it deems as more effective than setting interest rates given the city-state's high level of imports.  

Nine of 12 economists polled by Reuters before the meeting  had predicted Singapore would tighten policy in some way at the review.

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Anti Lemming:

"Das Kapital" zu J. P. Morgan

7
14.04.11 07:36

Gestern hatte ich mit einem Abverkauf nach den JPM-Zahlen gerechnet. Er kam dann auch, fiel mit -0,84 % Schluss-Stand allerdings weniger stark aus als von mir erwartet (-2,5 %). Gleichwohl deutet sich nach Alcoa (-6 % nach den Zahlen) und JPM an, dass die laufende Berichtssaison in USA in der Tat von "Sell-the-not-so-good-News" Reaktionen geprägt ist.

Grund: Die Marktteilnehmer hatten sich bereits im Vorfeld in Erwartung sehr guter Zahlen long positioniert, viele davon "auf Marginkredit". Die Latte lag bei den Analystenerwartungen allerdings schon sehr hoch, was nach zwei Jahren Hausse eine notwendige Folge ihres fragwürdigen Strichverlängerungs-Verfahrens ist. Wenn die Zahlen dann nur durchwachsen reinkommen - was angesichts des mickrigen 1,5 % BIP-Wachstums in USA (annualisiert) im 1. Q. 2011 eigentlich kein Wunder ist - , dann kommt es zu den gestrigen Verkaufsreaktionen. Wer auf Margin ist, verkauft auch, wenn es "wider Erwarten" nicht weiter steigt. Ja, so funktioniert das Kasino: Was nicht (weiter) steigt, muss fallen.

Die steigenden Bankengewinne in USA resultieren, wie schon im Vorquartal, vor allem aus zurückgefahrener Risikovorsorge. Dies wird als Gewinn verbucht, ist aber reine Ermessenssache. Ob geringere Risikorückstellungen gerechtfertigt sind, wenn immer noch Tonnen an faulen Derivate-Schulden (CDOs) in den Leichenkellern der Banken als "nicht-existent" ignoriert werden (infolge der FASB-Bilanzregelaufweichung), darf man bezweifeln. Für die Ausschüttung der Boni - offenbar der Hauptgrund, warum US-Banken überhaupt betrieben werden - , sind die resultierenden Scheingewinne (+ 67 %) dennoch gut. Der Umsatz (revenue) ist bei JPM übrigens trotz Fusions- und Übernahme-Bonanza um 10 % gesunken - das spricht Bände.
 




13.04.2011
Das Kapital
JP Morgans unheile Welt

Starke Quartalszahlen hindern auch JP Morgan nicht, über die nationalen Gefahren höherer Eigenkapitalquoten zu klagen. Dass aber auch noch Kriegsversehrte als Rechtfertigung fürs Geschäft herhalten müssen, ist einzigartig.

Wie gut es JP Morgan geht, zeigt allein die Ankündigung im Quartalsbericht, dass bis Ende 2012 Aktien im Wert von 15 Mrd. Dollar zurückgekauft werden sollen. Unnötig zu erwähnen, dass auch JP Morgan höhere Eigenkapitalanforderungen für untragbar hält. Verschärfte Regeln, so tönte JP Morgans Vorstand Jamie Dimon Anfang April, könnten den Sargnagel für Institute wie seines darstellen. Für dieses rechnen die Analysten übrigens mit einem Nettogewinn von 20 Mrd. Dollar in diesem Jahr.

Jamie Dimon legte in seiner Suada nach: Eine Kernkapitalquote von sieben Prozent sei vollkommen adäquat. Daran, dass dieser Zahl umfangreiche Berechnungen und Stresstests zugrunde liegen, zweifeln wir keine Sekunde. Und Amerikas Wachstum leide bereits unter der Antizipation höherer Kernkapitalquoten. Doch warum sollte auch ausgerechnet er auf gesundes Wachstum setzen, wenn die Regierung des von ihm so umsorgten Amerikas auf krankes setzt - mit einem Budgetdefizit von 1644 Mrd. Dollar greifen die USA ihrer Wirtschaft 2011 unter die Arme. Doch unterbewusst scheint auch die Bank an ihrem Geschäft zu zweifeln. Warum sonst begänne ihr Bericht damit, wie viel Kredit sie "kleinen Geschäften, Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen" gab. Und wie sie sich um Kriegsveteranen und Hypothekenbesitzer sorgte. Ekelhaft.

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