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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf BioNTech SE ADR

Strategie Hebel
Steigender BioNTech SE ADR-Kurs 5,04 7,57
Fallender BioNTech SE ADR-Kurs 4,87 9,48
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ8DKD3 , DE000VY1E6J3 , DE000VG4U537 , DE000VY2XMT7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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London Won't Cash in on Wall Street's Missing Opti

4
06.05.10 12:19
London Won't Cash in on Wall Street's Missing Options
WALL STREET, US ECONOMY, DERIVATIVES, SWAPS, FINANCIAL REGULATION
Posted By: Barbara Stcherbatcheff | Writer, CNBC
CNBC.com
| 05 May 2010 | 10:02 AM ET

Bankers in London hoping for a boom in business if strict financial reform legislation is passed on Wall Street will be disappointed as a migration of funds across the pond will likely fail to materialize.

 

British regulators will most likely follow in America’s footsteps on over-the-counter derivatives legislation if the Senate’s Financial Reform Bill passes, according to experts.

“I think the world is waiting for the US’ leadership on this, and that every country will follow suit with what the States is doing,” said Michael Greenberger, professor at the University of Maryland Law School, and a former official at the Commodities and Futures Trading Commission.

The trend may also echo beyond London and into Europe, Greenberger said.

“The EU and Euro Commission are ready to take a harsh stance on speculative trading,” he said. “They’re very upset with what’s happened with Greece, Spain, and Portugal.

France and Germany especially are looking for ways to restrain trading of OTCs.” The reform bill could severely limit the over-the-counter derivatives market, which is primarily made up of swaps.

JPMorgan Chase and Goldman Sachs are the biggest players in the swap market, and just five banks account for nearly 97 percent of the over $200 trillion worth of derivatives held by U.S. commercial banks, Reuters reported.

 

Exodus Unlikely

Many market watchers have argued that banks will simply move operations to other countries if regulations on swaps becomes too onerous.

Dennis Davitt, head of equity derivatives at Macquerie Bank, said that premise is plausible.

The reform bill “is not going to attract people to New York,” he said. “You may see derivatives business flourish in Singapore, and other stable Asian economies.”

Others argue that the OTC market won’t move overseas, but the banks’ derivatives business will be taken up by numerous smaller derivatives brokers -- true to the nature of a reform bill that aims at preventing “Too Big to Fail.”

“Of the bankers who say ‘well, we’ll just move the business,’ the vast majority will just move their electronic business, but not physical,” Greenberger said.

“You see this in all regulatory reforms – environmental, etc. People don’t just ditch their lives like that. They have houses in the Hamptons.”

Managing Risk

Derivatives have come under fire for their role in the financial crisis for their risky nature and lack of transparency.

But the contracts aren’t just used in Wall Street. Many of the world's biggest companies are exposed to these contracts, buying or trading swaps to control their interest rate, foreign exchange or commodity risks.

Some experts argue that without banks to provide liquidity to this vast market, the cost of buying those swaps would rise significantly.

But others, like Greenberger disagree .

“The problem with most of these contracts is that are both parties are speculating,” he said.

“They’re not being used to support genuine commercial activity.” "If the reform bill passes, banks could move away from swaps and equity and index derivatives will become the framework for over-the-counter derivatives," Scott Fullman, derivatives strategist at WJB Capital, said.

Mom-and-Pop Swaps?

But how realistic is it for regulators to try and tame the multi-trillion dollar OTC industry on a global scale? “I think there’s always going to be an over-the-counter market,” Fullman said.

“There’s always going to be a need for products that aren’t standardized.

 

The ability to get bespoke OTC contracts listed on the exchange is very hard. If it was easy, they would have already done it,” Davitt added.

“If you make all derivatives exchange-traded, what will really change? Are regulators worried about transparency or too big to fail? Making derivatives more transparent will only compress bid-ask spreads.

But it won’t fix ‘Too Big to Fail.’” And exchange-traded derivatives opens up the market to retail investors.

“If most derivatives become traded on an exchange, anyone can point and click,” Davitt said.

“That includes mom and pop.”

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Anti Lemming:

Eidgenosse - # 844

8
06.05.10 12:32
Es geht zum einen um Angebot und Nachfrage, zum anderen um die Sicherheit der Geldanlage.

Solange die Illusion einer V-Erholung der Wirtschaft noch anhält und die Fed dennoch die Zinsen nahe Null lässt  - weil das für die verzockten Großbanken die bequemste Methode ist, sich über die Zinskurve mit Fed-Geld zu sanieren - , werden auch die Zinsen auf Staatsanleihen relativ niedrig bleiben. Dazu tragen Eigenhandels-Aufkäufe der Zockerbanken ja selbst bei. Paradoxerweise förden also gerade Niedrigzinsen die Nachfrage, weil sie gewährleisten, dass die Staaten mittelfristig nicht an Überschuldung krepieren.

In einer V-Erholung winkt Bond-Anlegern somit ein Kompromiss: Sie sind nicht in Aktien, so dass ihnen ein zweiter Crash wie 2008 erspart bleibt. Nichtsdestotrotz bieten langlaufende Bonds und insbesondere Junkbonds eine schöne laufende Rendite, die man mit Geld auf Tagesgeldkonten nicht erzielt.

Bonds sind also scheinbar die ideale Lösung. Kein Wunder, dass in USA jeder Hans und Franz auf Bonds setzt. Kleinleger ziehen dazu sogar Milliardenbeträge aus Aktienfonds (Mutual Funds) ab.

Doch die Halter von Longbonds und insbesondere Junkbonds erkaufen diese Vorteile mit hohen Risiken (die zurzeit noch ignoriert werden):

1. Aufkommende Inflation (kurzfristig zwar eher unwahrscheinlich wegen weltweiter Überkapazitäten und hoher struktureller AL), mittel- bis langfristig jedoch eine Bedrohung: In den 1970ern haben sich 30-j-Longbonds wegen hoher Inflation im Kurs halbiert;

2.

a) Überangebot an (tendenziell zu niedrig rentierenden) Staats- und Firmen-Anleihen: Fast jeder Staat und jede Firma versucht zurzeit, den Bondmarkt anzuzapfen, sogar Argentinien meldet sich aus der Gruft zurück, da schnelles Geld winkt. Und

b) schwindende Ressourcen und schwindendes Interesse (Risikoaversion) der Käufer. Die Menge allen Geldes an der Seitenlinie ist nicht unendlich. Je mehr Gelder bereits investiert ist, desto weniger bleibt für Folge-Käufe übrig. Es besteht angesichts der extremen Geldbedürfnisse der Staaten die Gefahr, dass der Bondmarkt "überstrapaziert" - d. h. auf gut Deutsch mit zuviel Anleiheschrott zugeschissen wird. Je mehr Anleihen emittiert werden, desto mehr Sorgen müssen sich potenzielle Käufer und Bestandshalter darüber machen, am Tag X (Fälligkeit) ihr Geld nicht mehr zurückzubekommen (da das BIP ja nicht in gleichem Maße mitwächst). Bei den Griechen ist die Angst bereits derart groß, dass zweijährige Staatsanleihen regelrechte "Pleite-Renditen" von bis über 20 % erreichen.

Das dürfte sich für die griechische Wirtschaft mittelfristig tödlich auswirken. Gleiches gälte für die hochverschuldeten Engländer, Spanier, Japaner und Amis.  

Noch haben Staaten wie USA, GB und Japan - im Gegensatz zu Griechenland - Zeit, ihr  "Verschuldungs-Potenzial" zu testen und auszureizen. Die Erkenntnis, dass der Bogen bereits überspannt ist (es gibt dann kaum noch ein Zurück), kommt in dem Moment, wenn bei den Auktionen die Bieter ausbleiben. Zentralbanken als Ersatzbieter haben auch keine unendlichen großen Schatullen.

Ob in der Realwirtschaft Inflation oder Deflation herrscht, ist dann völlig egal. Es gäbe davon losgelöst eine "Absatzkrise" bei Staatsanleihen - genau wie jetzt in Griechenland, wo zweistellige Zinsrenditen geboten werden MÜSSEN, um überhaupt noch Anleger zu ködern. So war es auch in Argentinien kurz vor der Staatspleite in 2002: Die Anleihen waren in DM emittiert (maßgeschneidert für Deutschmichel-Lemminge), und sie boten 13 % Zinsen - bis Argentinien die Zinszahlungen einstellte. Heute können die Anleger froh sein, wenn sie noch mit einem 65 % Haircut aus ihren Alt-Anleihen rauskommen.
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Anti Lemming:

Stöffen # 848

2
06.05.10 12:44
Das ist völlig richtig - gilt aber nur bis zum oberen Kulminationspunkt der "Kirchturm-Charts". Beim Öl war beim Kurs von 147 Dollar das Maß buchstäblich voll. Wenn das Preisniveau durch die forcierte Verzerrung der Hebelzocker in unhaltbaren Widerspruch zur Realwirtschaft gerät (sinkende Ölnachfrage) bricht das Kartenhaus schlagartig in sich zusammen. Die Macht der Kurstreiber ist daher immer nur temporär.

Nach Erreichen des Tops schnellen die von der HF-Meute massiv aus dem Lot gebrachten Preise nach dem Gummiband-Effekt wieder in vernünftige Regionen zurück - und teils sogar noch tiefer.  Dabei spielen auch forcierte Positionsauflösungen der meist gehebelten Player eine große Rolle. Öl stürzte nicht ohne Grund von wahnsinnigen 147 Dollar auf geradezu trübsinnige 30 Dollar.

Dabei gilt: Je mehr die Hebelzocker die Kurse von der Vernunftzone weg nach oben prügeln,  desto schärfer werden der nachfolgend Absturz - der sich von ihnen auch mit aller Marktmacht nicht aufhalten lässt. Die Marktmarkt konzentriet sich im wesentlichen auf gezieltes Dip-Buying in der Anstiegsphase. Kommt massiver Verkaufsdruck auf, bleibt auch den Großen nur der Sell-Knopf.
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Dreiklang:

A.L 852

6
06.05.10 13:47
"Zentralbanken als Ersatzbieter haben auch keine unendlichen großen Schatullen."

Eben doch... Die Zentralbank kann bequem mit Fiat Money Staatsanleihen kaufen. Wobei dies gar nicht direkt über eine Aktion laufen muss. Es können auch Anleihen zu Marktpreisen erworben werden. Allerdings dürfte die Steuerungswirkung beim Zins geringer sein, wenn FED oder EZB im OTC-Handel Anleihen erwirbt.

(1.Gretchenfrage: Wieviel UST hat denn die FED bisher tatsächlich gekauft? )

Für die EZB steht derzeit nicht ein Anleihenkauf zur Diskussion (um griechische Anleihen von den Schleuderpreisen wegzubekommen, müsste die EZB mindestens ca. 60 - 70 Mia locker machen), sondern eine Ankaufgarantie, um das Ausfallrisiko aus dem Markt zu nehmen. Dafür bräuchte sie zunächst kein Geld in die Hand zu nehmen. Aber das führt uns zur

2. Gretchenfrage: Wie würde sich dann der Bund-Future verhalten?

Prognose: Er würde wesentlich einbrechen, bis zur Parität: Was 6% Zins für Schäuble bei 10j Anleihen bedeuten würde.

Den Plot für die aktuelle Marktlage hatte ich in

http://www.ariva.de/..._auch_fuer_den_t283343?pnr=7903082#jump7903082

schon vorgezeichnet :)


3. Gretchenfrage: Wann bekommen wir die EuropaMark? Ist momentan noch alles Spekulation, aber nachdem die Deutschen sogar für die Zinsen der Portugiesen für die Griechenland-Hilfe aufkommen müssen, ist eigentlich klar, dass die "Politik" erwartet, die Schuldenkrise der Club Med mit der deutschen Portokasse zu lösen -was nie und nimmer funktionieren wird, da dann die Kreditwürdigkeit Deutschlands dahin wäre.
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wawidu:

Einzelhandelsumsätze Deutschland

4
06.05.10 13:53
wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/05/...im-marz-2010.html

Ja, die Statistiken sind manchmal schon herzig!

Hat auch was mit dem Konsum zu tun, allerdings mit dem in den USA:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 318272
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Svartur:

@wawidu

8
06.05.10 13:58
Die Seite Wirtschaftsquerschuß ist wirklich toll. Man kann zu verschiedenen Dingen stehen wie man will, aber die  Mühe die sich dort gemacht wird, die vordergründigen Angaben zu checken und entsprechend darzulegen, sucht ihresgleichen. Kann man sonst so nirgends nachlesen und wer da "Verschwörungstheorien" vermutet, kann relativ simpel das Geschriebene nachprüfen.

Die Jungs von der Heimatfront, die sich so gern aufplustern und sogar schon einen "Aufschwung" sehen, haben leider von vielem ne Ahnung, aber nicht von Ökonomie. Aber genau deswegen plustern sie sich ja auf, umso weniger Ahnung, umso weniger Kernargumente, umso mehr Geschwätz. Letzteres dann meist zum Selbstbeweihräuchern mit ähnlich denkenden Schwachmaten.

Da ist diese Seite wohltuend und für mich sehr ansprechend.
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Anti Lemming:

Öffentlichen Kassen fehlen 39 Milliarden Euro

4
06.05.10 14:03
Steuerschätzung: Öffentlichen Kassen fehlen 39 Milliarden Euro

Die öffentlichen Haushalte müssen in den kommenden Jahren Steuerausfälle in Höhe von rund 39 Milliarden Euro verkraften. Damit wichen die Steuerschätzer deutlich von ihrer Herbst-Prognose ab. Die schwarz-gelben Pläne für umfangreiche Steuersenkungen stehen damit vor dem Ende.

www.handelsblatt.com/politik/...n-fehlen-39-milliarden;2575736




Westerwelle muss Angie jetzt sogar zu Steuererhöhungen nötigen, weil sonst weder der klamme Staatssäckel gefüllt noch die Griechen-Sozialhilfe angeschoben werden kann.

Wenn alle saugen, wird der Staat zur Melkkuh.
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fkuebler:

Dreiklang 854: Ich schätze dass der Eurobond jetzt

3
06.05.10 14:14

... ziemlich zügig kommt, zumindest noch in 2010 (deshalb würde ich übrigens auch keine D-Longbonds kaufen, weil die dann natürlich ein paar Kniebeugen machen :-).

Die Germanen und die Franchies sind hinter den Kulissen ja schon dran, unter Hochdruck die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Im Augenblick läuft das alles noch unter der Flagge "verschärfte Stabilitätskriterien" (Merkel und Sarkozy wollen die Eurozone retten), aber Ziel ist mMn, schnell die Eurobond-Mechanismen startklar zu haben, nachdem man jetzt sieht, dass alles andere eben doch nicht funktioniert.

Der Aufkauf von Landesbonds durch die EZB wäre in gewisser Weise ja auch schon eine Schaffung von Eurobonds durch impliziten Zinstransfer, falls man den äusseren Anschein scheut. Mag sein, dass man das als Vorstufe macht, vor allem weil die Germanen da kein Veto einlegen können.

Egal wie man es dreht oder wendet: wir haben die Tür zur Transfer-Union nicht nur aufgestossen, sondern mMn ist sie bereits wieder hinter uns ins Schloss gefallen...

Das ist nicht per se und von vornherein schlecht, sondern es kommt darauf an, wie sie konkret ausgestaltet wird. 

Besonders optimistisch bin ich dabei allerdings erstmal nicht, denn unter dem Strich ist es für die Politiker immer noch am relativ wenigsten schwer, Euch in die Tasche zu fassen. Und das werden sie (wie schon in den letzten 600'000 Jahren :-) denn auch ausgiebig tun... ;-)

Antworten
Anti Lemming:

US-Einzelhandelszahlen enttäuschend

4
06.05.10 14:18
Basiseffekte schon verpufft?
Der USA Bären-Thread 318281
Antworten
fkuebler:

Scherzfrage: Schweizer oder Deutsche am Abgrund?

5
06.05.10 14:23
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 318282
Antworten
Anti Lemming:

fk - seit 600.000 Jahren...

10
06.05.10 14:27
"...Euch in die Tasche zu fassen. Und das werden sie (wie schon in den letzten 600'000 Jahren :-) denn auch ausgiebig tun... ;-)"

Wusstest Du, dass die menschliche Sprache erst 30.000 Jahr alt ist? Die Neanderthaler haben sich noch mit affirmativen Grunzlauten unterhalten. Taschen hatten die vermutlich auch noch nicht.

In den Zeiten waren die Einzelhandelsumsätze noch was wert. Du hattest zwei Mammuts erlegt, und drei Nachbarstämme prügelten sich mit Dir um die Beute.

So ähnlich werden Historiker in 5000 Jahren übrigens auch die jetzigen Aktionen von Goldman, der Fed und der EZB einstufen. Nichts als erschlagende Grunzlaute zum Abgrasen.
Antworten
KuK Hofmarsc.:

kuebler

6
06.05.10 14:38
Keiner am Abgrund, da hat bloß der SNB-Trader mal aufs Klo müssen.

Im Übrigen ein Lehrbuchbeispiel für die Sinnhaftigkeit und Erfolgsaussichten von Devisenmarktinterventionen.
Antworten
fkuebler:

AL #861: Mit non-verbaler Kommunikation ging das..

6
06.05.10 14:39

"Wusstest Du, dass die menschliche Sprache erst 30.000 Jahr alt ist? Die Neanderthaler haben sich noch mit affirmativen Grunzlauten unterhalten. Taschen hatten die vermutlich auch noch nicht"

... ja auch wesentlich unkomplizierter.

Ich vermute mal, dass wenn der damalige Stammes-Ministerpräsident dir mit einem kleinen 40-kg-Stöckchen auf die Schulter getippt hat, dass dir dann auch ohne komplizierte Diskussionen im Bundesgesetzesblatt klar wurde, dass eine 100%-Steuer auf das Hühnchen zu errichten war, das du gerade in den Händen hieltest... -)

Antworten
permanent:

Jobless Claims Drop Only a Bit; Productivity Gets

2
06.05.10 14:40
Jobless Claims Drop Only a Bit; Productivity Gets Slower
JOBLESS CLAIMS, EMPLOYMENT, UNEMPLOYMENT, PRODUCTIVITY, ECONOMY
Reuters
| 06 May 2010 | 08:38 AM ET

The number of U.S. workers filing new applications for unemployment insurance fell slightly less than expected last week, while non-farm productivity growth slowed sharply in the first quarter, government data showed on Thursday.

 

Initial claims for state unemployment benefits dropped 7,000 to a seasonally adjusted 444,000 in the week ended May 1, the Labor Department said.

Analysts polled by Reuters had expected claims to fall to 440,000 from the previously reported 448,000, which was slightly revised up to 451,000 in Thursday's report. A labor department official described the report as uneventful, but said they had to make estimates for Tennessee because of floods which had left the state unable to process claims.

The four-week moving average of new claims, considered a better measure of underlying job market trends, fell 4,750 to 458,500, after rising for four weeks.

The labor market is on the mend after taking a beating during the recession, but the recovery pace may be painfully slow for the 8.2 million Americans who lost their jobs during the worst downturn since the 1930s.

Thursday's claims data has no bearing on April's employment report due on Friday, as it falls outside the survey period.

 

A Reuters survey predicted non-farm payrolls increased 200,000 last month following March's 162,000 gain. The employment rate is expected to have held steady at 9.7 percent for a fourth month.

The number of people still receiving jobless benefits after an initial week of aid dropped 59,000 to 4.59 million in the week ended April 24, the Labor Department said.

The level was in line with market expectations for 4.60 million and so-called continuing claims fell for a third week.

The insured unemployment rate, which measures the percentage of the insured labor force that is jobless, was unchanged at 3.6 percent in the week ended April 24, for a third week.

Productivity Slips, But Beats Expectations

U.S. non-farm productivity data suggested businesses will have to raise employment to boost output.

The Labor Department said non-farm productivity rose at a 3.6 percent annual rate, the smallest advance in a year, after expanding at a brisk 6.3 percent pace in the fourth quarter.

Analysts polled by Reuters had forecast productivity, which measures the hourly output per worker, rising at a 2.5 percent rate in the January-March period.

Productivity expanded rapidly in the previous three quarters as businesses wrung more output from a small pool of labor. Despite the resumption of economic growth, firms have been reluctant to hire new workers, opting instead to increase working hours. With productivity slowing, they may need to start hiring workers to keep production up.

The economy grew at an annual pace of 3.2 percent in the first quarter slowing from a 5.6 percent inventory-induced spurt in the fourth quarter.

Total non-farm output grew at a 4.4 percent rate in the January-March period after a robust 7.0 percent pace in the fourth quarter, the Labor Department said. Hours worked edged up at a 0.8 percent rate, the highest since the second quarter of 2007, from 0.7 percent in the fourth quarter.

Unit labor costs, a gauge of inflation and profit pressures closely watched by the Federal Reserve, fell 1.6 percent after dropping 5.6 percent in the fourth quarter.

While the first-quarter decline in unit labor costs was smaller than the previous quarter, it still pointed to muted inflation pressures and bodes well for the U.S. central bank's pledge to keep interest rates low for an extended period to aid the economic recovery. Analysts had expected unit labor costs to fall 0.7 percent in the first quarter.

Antworten
saschapepper:

Schweizer intervenieren aus Angst vor Deflation

5
06.05.10 14:43
Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hat erneut bekräftigt, dass die SNB gegen jegliche Aufwertung des Franken intervenieren werde. Die aktuelle Geldpolitik könne zwar nicht zu lange durchgehalten werden, doch zu einer Ausstiegsstrategie wollte er sich nicht äußern. Die Situation in Griechenland sei eineBedrohung, doch die Schweiz werde sich nicht an einer Hilfsaktion beteiligen. Die SNB verteidigt die Marke 1,4325 im Verhältnis zum Euro um die schweizerische Wirtschaft zu schützen. Wird diese Marke Preis gegeben, steht EUR/CHF eine Abwertung bis an die 1,40er-Marke bevor.

Auch Japan erwägt bereits solche Schritte.
Auch den USA kommt ein schwacher Euro extrem ungelegen.

Die Schweizer spielen mit dem Feuer. Sollten wirklich noch weitere Länder diesem Beispiel folgen, würde dies Erinnerungen an den Abwertungswettlauf der Vergangenheit wachrufen, und damit würde sich die Gefahr von allgemeinem Protektionismus erhöhen. In den 30er Jahren endete der Abwertungswettlauf in der Großen Depression.
Antworten
Platschquatsc.:

HSI höchst kritisch - für wen?

6
06.05.10 14:48
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 318294
Antworten
Platschquatsc.:

NDX-Rally seit Februar hat fertig_Schlußfolgerung?

7
06.05.10 14:52
"The trend is your friend" also an der Unterstützung kaufen oder?
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 318295
Antworten
Dreiklang:

@kübi Eurobonds

2
06.05.10 14:54
Eurobonds... Genauso könnte man den staunenden Leuten erklären, dass die Rente in Zukunft in Griechenland erwirtschaftet wird....

Der Eurobond hebelt die deutsche Niedrigverzinsung aus, welches erhebliche Mehrkosten für die deutschen Staat  bedeutet. Die Transferunion sowieso. Da weder der Eurobond noch die Transferunion das Solvenzproblem lösen, wird zusätzlich noch Inflation benötigt.

Wie teuer darf der Euro denn für die Deutschen sein? Vor allem, weil man sich den ganzen Quatsch ja nicht angucken muss, man kann sich schützen. Konto bei einer Bank im Nicht-Euro-Raum, und natürlich darf man dort keine Euro  liegen haben. Es gibt soviele schöne andere Währungen.
Antworten
Stöffen:

Roubini hat's ebenfalls gerafft: Inflate or die

8
06.05.10 14:58
Wir werden innerhalb des von mir oftmals zitierten Wash-Rinse-Repeat-Zyklus, wobei wir uns momentan noch im Rinse-Modus eines auslaufenden deflationären Kollaps bewegen, auch erneut in den Repeat-Modus, sprich Reinflations-Modus eintreten. Ach übrigens: Hatten wir hier in good ol Germany nicht mal so was wie eine Spar- und Deflationspolitik unter einem Reichskanzler Brüning und seinem Reichsbankpräsidenten Luther? Die Folgen sind sattsam bekannt, oder?

Nouriel Roubini: US faces inflation or default

There are only two solutions to the sovereign debt crisis — raise taxes or cut spending — but the political gridlock may prevent either from happening

Financial crises have occurred very often in history. They are caused by unsustainable bubbles that go bust, and from excessive risk-taking and debt-leveraging by the private sector during the bubble. Then in the wake of, and as part of the response to, the economic downturn, government debts and deficits grow to unsustainable levels that can lead to default or inflation if not corrected. The crisis we are going through now follows this pattern.

Today there is a lot of talk about "de-leveraging", yet the data shows that de-leveraging has barely begun. Debt ratios in the corporate sector as well as households in the US have essentially stabilised at high levels.
At the same time, we are seeing a massive "re-leveraging" of the public sector with budget deficits on the order of 10 per cent of GDP. The IMF and OECD are projecting that the stock of public debt in advanced economies is going to double and reach an average level of 100 per cent of GDP in the coming years.

This is all actually quite typical of what happens in a financial crisis. What explains this re-leveraging? First, "automatic stabilisers" (such as unemployment compensation) came into play during the recession. Second, countercyclical fiscal policies (such as tax cuts and spending increases) have been implemented by government to avoid depression because private demand is collapsing. Third, we have decided to socialise some of the private losses in the financial, corporate and housing sectors and put them on the balance sheet of the government.

Raising taxes

So, there is a massive buildup of public debt. And the lesson of history is that unless this buildup of sovereign debt is tackled eventually by raising taxes and controlling spending, then there are only two outcomes: default or high inflation.

Historically, we have seen a series of defaults and sovereign debt crises in both advanced and emerging market economies. If you are a country like the US, the UK or Japan that can monetise its fiscal deficits, then you won't have a sovereign debt event but high inflation that erodes the value of public debt. Inflation is therefore basically a capital transfer from creditors and savers to borrowers and dissavers, essentially from the private sector to the government.

While the markets these days are worrying about Greece, it is only the tip of the iceberg, or the canary in the coal mine of a much broader range of fiscal crises. Today it is Greece. Tomorrow it will be Spain, Portugal, Ireland and Iceland. Sooner or later Japan and the US will be at the core of the problem, shaking the global economy.
We need to recognize that we are in the next stage of financial crisis. The coming issue is not private-sector liabilities, but public-sector liabilities.

Revived economic growth alone will not generate enough tax revenue to relieve this sovereign debt crisis. Fiscal deficits are huge and structural. They are not due solely to a cyclical downturn in growth but to long-term commitments such as pensions, social security and health care. To avoid default or high inflation, the advanced economies will require some combination of raising revenues through taxes and cutting government spending.
In Europe, where tax rates are already very high, the right adjustment is cutting spending instead of raising taxes further. In the US, the average tax burden as a share of GDP is much lower than in other advanced economies. The right adjustment for the US would be to phase in revenue increases gradually over time so that you don't kill the recovery while controlling the growth of government spending.

Political gridlock

What worries me most is the political gridlock in Washington. While everyone agrees that $10 trillion (Dh36.7 trillion) deficits (by the Obama administration's own estimates) for the next decade are not sustainable, there is no political will to act. The two parties are completely divided. Effectively, the Republicans are against any form of revenue increases. The Democrats are against spending cuts, especially of entitlements.

If the Republicans take control of the House of Representatives in the next election and refuse any revenue increases while the Democrats veto spending cuts, the path of least resistance will be runaway fiscal deficits which will then be monetised by the Federal Reserve, which has already embarked on this path. In just the last year alone, the Federal Reserve has bought $1.8 trillion of Treasury securities and agency debt, a course that will inevitably lead to high inflation if sustained. It is what is popularly known as printing money.
In Greece (with yields higher than 12 per cent on two-year bonds) or Spain or Portugal, the bond markets are forcing an adjustment. In spite of the recession, the markets are telling them to either straighten out their problems or go bankrupt.

Unfortunately, there is no such adjustment being forced upon Washington at the moment because the bond market has not woken up to the dangers ahead. You can borrow at a zero percentrate on the short end and 3.6 per cent on the long end. As a result, the political system is going to resist fiscal consolidation. This means the risk of something serious happening in the US in the next two or three years is significant.

gulfnews.com/business/opinion/...inflation-or-default-1.622397
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
relaxed:

#61865 Na dann ist long EUR/CHF

2
06.05.10 14:58
ja ein sichere Sache. ;-)
Antworten
Anti Lemming:

fk - Franken, Euro, US-Dollar

3
06.05.10 15:03
Der Euro ist durch den Rost gefallen - nicht nur zum Franken (1,4130), sondern auch zum US-Dollar (1,2733).

Anleger verlassen in Scharen die ange-PIIGS-te Schweinewährung, deren ehemals deutscher Stallgeruch nun in Knoblauch-Mief erstickt - siehe Chart unten.

Der Dollar ist übrigens auch zum Franken stärker geworden - als übergeordnete Fluchtwährung:
(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 318291
Antworten
Ischariot MD:

AL, same store sales

2
06.05.10 15:05
inverser Oster-Effekt  ;o)
Nach den März-Zahlen "limit-up" Panikkäufe wg. der von bubblevision hoch aufgehängten Pluszeichen, jetzt keine nennenswerte Marktreaktion. Alles wie erwartet.
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
permanent:

Einladung

5
06.05.10 15:51

Der USA Bären-Thread 7958818

Antworten
permanent:

Bärenbräu

2
06.05.10 15:55

Der USA Bären-Thread 7958842Der USA Bären-Thread 7958842

Antworten
wawidu:

Ein "Knaller"-Wert

 
06.05.10 16:34
Das Hoch dieser extremen "Drei-Stufen-Rakete" in 2008 lag bei 21!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 318310
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Steigender BioNTech SE ADR-Kurs 5,04 7,57
Fallender BioNTech SE ADR-Kurs 4,87 9,48
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ8DKD3 , DE000VY1E6J3 , DE000VG4U537 , DE000VY2XMT7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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