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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.886,5 -0,46% Perf. seit Threadbeginn:   +372,01%
 
Anti Lemming:

Man sollte ergänzend erwähnen

9
02.12.09 16:53
dass Kreditkarten in USA dieselbe Funktion haben wie bei uns die Dispo-Kredite. Normale Bankkonten darf man in USA nicht überziehen. Dafür haben die Amis dann jeder mehrere (oft 10) Kreditkarten mit unterschiedlichen Konditionen. Die Rückzahlungen können auf Wunsch in kleinen Monatsraten erfolgen, dann fallen aber auf die Restschuld (Wucher-)Zinsen von bis zu 30 % pro Jahr (durchschnittlich 15 bis 18 %) an.

Die deutlich verschlechterte (Rück-)Zahlungsmoral bei den Kreditkarten (letztes Posting) ist ein weiteres Indiz, dass US-Verbraucher an den Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten angelangt sind. Damit verfestigt sich das Bild vom "cash-strapped consumer". Der Konsum dürfte entsprechend zurückgehen - wie die schwachen Black-Friday-Umsätze bereits andeuteten.
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relaxed:

Schluss mit der Nörgelei, der Dow über

7
02.12.09 16:54
10500 Punkten und hier sind nur Schwarzmaler. Am Sonntag ist Nikolaus, da muss man auch Geschenke annehmen und nicht aus Angst vor der Rute das Fest verpassen.
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relaxed:

... der DAX will allerdings nicht mehr so recht.

2
02.12.09 17:02
Kein Wunder, jetzt wo jeder lesen kann - auch solche, die nicht denken können - dass nächstes Jahr kein "Autojahr" wird. ;-)
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swizzy:

eingangsposting - probleme nicht beseitigt

7
02.12.09 17:11
Hallo noch einmal,

habt Ihr eigentlich mal die Probleme, die AL in seinem Eröffnungsposting genannt hat, gescannt und analysiert, welche davon weiterhin bestehen?

1-5 sind aktueller denn je, 6 nicht, kann aber jederzeit kommen(bezogen auf den usd ct). 7, 9, 10 und 11 sind auch brand aktuell.

ein feuer mit schnappes zu löschen, war noch nie eine gute idee. aber die entscheidende Frage dürfte beim timing liegen. irrationalität kann lange durchgezogen werden. die amerkaner lassen nicht mal minimalste korrekturen zu, weil sie gemerkt haben, dass bereits das kleinste anzeichen von kursverlusten bei den assets dazu geeignet ist, eine lawine los zu treten. die langfristigen folgen vom derzeitigen handeln, werden nicht beachtet. weitsichtigkeit ist der politik ohnehin gänzlich abhanden gekommen. ich würde zu gerne wissen, warum alle so darauf bedacht sind, die aktienmärkte auzupumpen bzw. warum die banken geld bekommen, von dem man weiß, dass sie es nicht verleihen.
Sagt der Zentralbanker zum Medienfürsten, du hälst sie dumm, ich mach sie arm.
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Anti Lemming:

Inflations-Trades bei Immobilien, Aktien, Gold usw

17
02.12.09 17:32
Nun rennen die Leute, wie Permanent berichtet, auch den Immobilienhändlern die Bude ein.

Das Problem ist, dass all diese mutmaßlichen "Inflationsschutz-Trades" - Immobilien, Rohstoffe, Gold, Bonds, Aktien usw. - lediglich durch die stark angestiegende InflationsERWARTUNG angeschoben werden, die ja auch in den Medien (Rohstoff- und Gold-Werbespots) laufend geschürt wird. Der steigende Goldpreis bestätigt die Erwartung und schürt sie weiter (Trendfolge macht gläubig).

Mich würde nicht mal wundern, wenn die Fed mit dieser Inflations-Erwartung sogar gerechnet hat und sie wohlkalkuliert schürt (auch via GS), um die vermeintlich "anti-deflationäre" Assetpreis-Inflation in die Wege zu leiten (Bernankes Hausmittel gegen Depression 2.0). Jeder Trader, der Assets hochkauft, würde somit ein Glaubensbruder und "Nebenkrieger" bei der QE-Bondsaufblasung.

Unterm Strich entsteht die Gefahr einer sich selbst verstärkendenInflationserwartungs-Blase. Dies ruft Antizykliker auf den Plan, die davon ausgehen, dass Massenhysterie in der Regel fehlgeleitet und ein Kontraindikator ist. Dass es bei Lidl Goldmünzen gab, hatte ich allerdings schon bei einem Goldpreis von ca. 850 Euro als potentiellen Kontraindikator ausgemacht - was Gold nicht hinderte, auf jetzt über 1200 Dollar zu steigen. Bei Internetaktien wusste 2000 auch niemand, wo das Ende der Fahnenstange ist. Wohl aber erkannten Kenner "den Mast". ;-)

All dies gilt, mit umgekehrtem Vorzeichen, auch für den Dollar, der nach Abebben der "The Dollar is doomed"-Hysterie (Rückseite der Gold-Euphorie) eine kräftige technische Erholung durchlaufen sollte, die mMn bis 1,30 laufen könnte. Dies würde dann mit Schwäche in allen anderen Assetblasen einhergehen (inkl. Aktien).



Was an der Inflations-Hysterie vor allem verwundert: Wir haben faktisch immer noch ein deflationäres Umfeld, das durch rekordtiefe Industrieauslastung und hohe Arbeitslosigkeit geprägt ist. Der Bondsmarkt, den manche als "intelligenter" bezeichnen als andere Märkte, preist ebenfalls Deflation ein.

Wenn wirklich eine starke Geldentwertung auch nur in Ansätzen drohte, wieso können dann US-Hypothekare ihre Verträge für aktuell historisch niedrige 4,8 % über 30 Jahre fest umschulden? Die Gegenseite dieses Geschäfts würde mit den Longbonds ja - zumindest zeitweise - große Kursverluste erleiden.

Bei den heutigen MBA-Zahlen lag das Gros der Aktivität auf Umschuldung von Alt-Verträgen, mit denen sich US-Hausbesitzer langfristig das günstige aktuelle Zinsniveau sichern. Sie erhalten damit über Jahre verlässlich niedrige Abzahlungsraten, selbst wenn die (hohe) Inflation käme.

Der Haken dabei ist, dass viele Amis ihre Häuser in den letzten Jahren überteuert gekauft haben. Sie sitzen nun auf bis zu 50 % Wertverlust. Für diese Leute stellt sich die Frage, ob sich eine Umschuldung der hohen Altschulden auf 4,8 % lohnt, oder ob man nicht besser der Bank den Schlüssel auf den Tresen legt. Die 4,8 % bekommt man ja schließlich auch, wenn man ein ähnliches Objekt zum halben Preis (bezogen auf den ehemaligen) in einer anderen Stadt kauft. Dann würde sich die Zinsbelastung unterm Strich noch einmal halbieren.

Viele Amis machen die Rechnung so auf und entscheiden sich "kaltschnäuzig" für die Zwangsversteigerung - da ist also nicht immer Elend mit im Spiel. Die Dummen sind - im US-System - die Banken. Die haben es allerdings auch nicht besser verdient. Nicht zuletzt deshalb ist die Fed so "hilfsbereit", wenn es um die finanzielle Rettung von Alt-Hausschuldnern geht. Die Fed will freilich nur das Wohl der Banken, und hofft, dass die Altbesitzer sich von den 4,8 % Zinsen auf die hohe Altlast ködern lassen.

Würden US-Hauspreise wegen Inflationserwartung wieder zu steigen beginnen, wären die Banken fein raus. Es gibt allerdings ein Schatten-Inventar von 7 Mio. noch nicht zwangsversteigerten Häusern, deren Abwicklung bei den Preisen den Deckel drauf hält. Die "Inflationierer" können also allenfalls darauf setzen, dass Hauspreise nicht weiter fallen. Und selbst dies halte ich für nicht ausgemacht. Bankanalystin M. Whitney und andere gehen davon aus, dass US-Hauspreis noch um rund 20 % fallen werden.
Antworten
relaxed:

#53680 Ich denke nicht, dass

9
02.12.09 17:42
Permanents Beobachtung repräsentativ ist. Ansonsten müssten auch Immobilienfonds und Immobilienaktien boomen. In der Breite steigen die Immobilienpreise in D zur Zeit nicht.
Antworten
Stöffen:

Commercial Real Estate Will Collapse

14
02.12.09 17:47
Die Sorgen bzgl. eines Zusammenbruchs des US-Gewerbeimmobilienmarktes sind nicht unbegründet, wie Stuart Saft, Partner bei der internationalen Anwaltskanzlei Dewey & LeBoeuf, aufzeigt, denn die Refinanzierungsprobleme könnten das drohende Finanzbeben auslösen.

Nach Angaben von Saft kann jedoch selbst "unter den denkbar besten Umständen" nicht einmal die Hälfte der ausstehenden Schulden refinanziert werden (1,3 Bio. Dollar bis 2013). So liegen etwa die Büromieten in Manhattan sogar in Top-Lagen unter der Hälfte des Niveaus aus 2007. Viele durch Massenentlassungen von Banken leerstehende Hochhäuser werden oft zu Dumpingpreisen untervermietet.

"Der Gewerbeimmobilienmarkt pfeift aus dem letzten Loch", betont Saft. Ohne drastische Maßnahmen seien die Folgen für die gesamte Wirtschaft katastrophal. Die Immobilien-Kreditblase hinterlasse den Banken bei Bürogebäuden und anderen Gewerbeimmobilien gigantische Verluste. Der Handlungsspielraum von Regierung und Notenbank sei mittlerweile jedoch begrenzt. Die Staaten stünden aufgrund der vergangenen zwei Jahre ohnehin am Rande des Bankrotts. Ein Kollaps des Gewerbeimmobilienmarktes könnte den USA "den Rest geben" und eine weltweite Kettenreaktion zur Folge haben.

Commercial Real Estate Will Collapse
Stuart Saft

The long-feared financial disaster is still looming. Bad court decisions could set it off.
The commercial real estate market is on its last legs and unless drastic actions are taken, the effects on the broader economy will be catastrophic. The obvious problem is the excessive amount of debt placed on the properties and the amount of debt that has to be refinanced during a relatively short period of time.

Between now and 2013, at least $1.3 trillion of financing comes due, of which $160 billion was the result of securitizations. Unfortunately, as a result of the virtual disappearance of the secondary market, the weakened condition of the banks, and the amount of debt already held by insurance companies and pension funds, even under the best of circumstances, less than half of the outstanding debt can be refinanced. This is compounded by the collapse of the commercial rental market in the last 18 months as a result of the Great Recession. For example, office rents in prime areas of Manhattan that were in the $100-$120 a square foot range in 2007 are now trading (with rent concessions and work letters) at half that amount.

After two years of one financial crisis after another, the Fed has fewer cards to play, and the foreign investors who bailed out commercial real estate investors in the past are sitting on the sidelines waiting for the prices to collapse. This problem is exacerbated by the lingering effects of the recession: absence of credit; growing job losses as a result of falling prices, consumer demand and credit; the insolvency or near insolvency of so many institutions; and the loss of confidence in the U.S. economy by our trading partners.

In the last few weeks there have been a series of court decisions that will have repercussions in the credit markets for years to come making an already cautious lending community absolutely paranoid, and restricting credit even if available.

In Syracuse, N.Y., a state court refused to allow Citigroup ( C - news - people ) to foreclose a mortgage on what was to be the second largest mall in the country even though it had no tenants. In a recent decision in the General Growth Properties ( GGP - news - people ) bankruptcy, the court held that the special purpose entities structure was not bankruptcy-proof. The court also ignored the fact that General Properties fired the independent directors of the special purpose entities and appointed new ones without telling anyone, including the fired directors, for seven weeks. Finally, last week in the Tousa bankruptcy in Florida, the bankruptcy court set aside the subsidiary's obligations and grants of security and ignored the savings clause in the loan documents to reverse a legitimate transaction meant to save the company.

The recent court decisions demonstrate how courts can override the words and intent of loan documents and lenders' remedies notwithstanding the widespread concern about the fiscal health of our lending institutions and the need for them to recover to unfreeze the credit markets and permit economic growth to resume. The media regularly contains stories about home owners who have been able to avoid foreclosure and have their debt canceled because of administrative or technical errors by the lenders. One would think that the courts believe that the money people borrowed to buy homes magically appeared and did not come from other people’s savings, investments and retirement accounts. Has any court considered that, when they preclude a bank from foreclosing a mortgage, the home owner, who actually borrowed the money and is refusing to repay, is actually stealing the savings of their neighbors? So far, the courts seem to believe that they are playing the role of Robin Hood and ignoring creditors' rights. This behavior is also causing lenders to think twice before making loans.

As far as commercial loans are concerned, lenders have been hoping that something will happen to avoid their being required to either foreclose or declare a default. Both would have an immediate adverse impact on the lenders’ financial condition and could result in a need to raise more regulatory capital to avoid being taken over or merged into another institution or reporting another mess to their shareholders. However, delaying the recognition of the problem will not cause it to disappear.

In order to avoid a collapse that will result in a significant erosion of capital and the likely freezing of credit again with consequences worse than a year ago, the following steps should be taken immediately:

The Federal Reserve should provide a credit facility to commercial real estate owners as a lender of last resort with the government obtaining an equity interest (but not control) over the real estate in order to avoid the real estate from being dumped on the market, thereby further depressing values, which will also provide lenders with a way to liquidate their loans.

Lenders should not be required to appraise real estate that they own, are part of special assets or the subject of workouts using a mark-to-market standard but, recognizing the current aberration in the market place, using a "fair value" approach that recognizes the need to sell in an orderly transaction. What helped to destroy the S&L industry in the late 1980s and bring on the last real estate recession was the need of solvent banks to mark the real estate assets to market.

The City of New York (and the taxing authority in other jurisdictions) should reduce the real estate tax assessments on commercial properties to reflect the loss in value rather than making owners pay real property taxes based on assessments that are no longer relevant and then wait years to obtain a refund to help offset lost revenues.

Courts must begin to take cognizance of the fact that ignoring the terms of loan documents is not in the best interest of anyone except the owners of assets that no longer have value in excess of debt. Until the lenders begin to provide credit again, the economy is not going to grow and unemployment will increase.

Until the commercial market corrects itself, municipalities and states should suspend unfunded mandates that require large capital outlays by building owners that are not safety related (e.g., this is not the time to demand that buildings comply with new "green" standards) unless the municipality provides an economic benefit (i.e., tax abatements) to the property owner.

The Internal Revenue Code should be modified to suspend the passive activity rules and reduce the depreciation period for real estate acquired between 2010 and 2013 in order to make the acquisition of commercial real estate more attractive for domestic investors and offset the loss of value in the current market, which actions are just an income tax deferral and not a loss in revenue.

The Internal Revenue Code should also be modified to reduce the negative tax implications for foreign investors in purchasing and holding US real estate.

Finally, the federal government needs to focus on policies that will produce jobs and an environment that will spur job creation.

In all probability the subprime collapse and the damage done to the broader economy could have been averted by faster government intervention. In the current environment, there are just a few weeks left before phase two of the Great Recession commences due to the hundreds of billions of dollars in credit that will be lost from commercial defaults. Fixing the problem afterward will be far more expensive and damaging to the nascent economic recovery.

Stuart M. Saft, Esq. is a partner at the international law firm of Dewey & LeBoeuf LLP.

www.forbes.com/2009/11/19/...telligent-investing-collapse.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Kicky:

Soros prognostizert Blutvergiessen bei Commercial

9
02.12.09 19:13
Real Estates und Leveraged Buyouts.Er prophezeit eine DoubleDip Rezession in 2011

moneynews.newsmax.com/streettalk/...omy/2009/11/25/291090.html
Antworten
Kicky:

Deutsche Bank warnt nun auch

9
02.12.09 19:31
....Here’s what the Deutsche team, led by Jim Reid, say:

Although we’re positive in the near-term, looking at the world today it’s clear that the current macro environment will be difficult to sustain. The markets will need evidence in 2010 that there is an observable path back to fiscal discipline for those countries that have been most aggressive in responding to the fall-out from this crisis. If not we continue to run the risk of Sovereign land mines disturbing the benign corporate landscape.

Indeed if 2010 is a difficult year it’s highly unlikely that the catalyst comes from within the equity or corporate credit markets. This means the macro environment will decide 2010, and in reality investors in Sovereign debt around the world will probably decide the fate of risk assets. In late 08/09 the authorities had little to lose in aggressively attempting to stave off a Depressionary cycle. So far they deserve extremely high marks. However 2010 could be a transitional year between heavy intervention and the paying of the bills. A return to positive global growth should help but we would expect more volatility in 2010 than in H2 2009.

Back to Sovereign risk, history is littered with examples of inflation, devaluations and Sovereign defaults after financial crisis. One might wonder why this time should be any different. Sustainability is the key word. As soon as markets doubt the sustainability of a country’s deficit then we have a problem. This is why it’s important that in 2010 the authorities provide a credible path for future fiscal discipline, even this path involves many years of adjustments. One of the largest challenges will be funding the still large global government issuance in a world with less QE. QE limited the discussion on the impact of crowding out in 2009. Will we be as fortunate in 2010?

Accordingly, the bank’s possible scenarios for 2010 look like this:

   * Scenario 1 — This scenario is the most optimistic and is one where the authorities have as good a year as they did in 2009. They likely keep stimulus extremely high in the system without there being any noticeable consequences of their actions (e.g. rates at the short and long-end stay low). Under this scenario we would expect equities to be significantly higher, credit spreads be much tighter but with bond yields only edging slightly higher as the authorities are seen to have firm control of inflation expectations and may even be continuing to buy bonds.

   * Scenario 2 – This scenario is the most likely and suggests that we start to see gradual easing off the gas from the authorities but only as it’s proved that there is some momentum in the underlying economy. Under this scenario risk assets have a good year but returns are checked to some degree by rising bond yields and less stimulus being injected into markets. A satisfactory year for risk, especially equities, but a mildly negative one for fixed income. Credit investors will likely have to rely on spreads (and higher beta credit) to get positive total returns.

   * Scenario 3 – This is the second most likely scenario overall in 2010 but one that potentially becomes more likely as the year progresses. Here we are likely to see sharply higher bond yields start to disrupt the positive momentum in markets. These higher yields could be either due to Government supply starting to overwhelm demand (especially as the impact of QE, and similar schemes, wane), or because of inflation fears. It seems unlikely that actual inflation will be a concern in 2010 but it’s quite possible for expectations to become unanchored. We would also have to include the potential for a Sovereign crisis somewhere in the Developed world within this scenario. We would note that the higher yields in this scenario are not based on positive growth momentum but by inflation/Sovereign risk. Such a scenario is incorporated in Scenario 2.

   * Scenario 4 — This is the nightmare scenario of Deflation or in less extreme terms perhaps a double-dip. Given that much of the world is currently still in negative YoY inflation territory it is difficult to completely rule out even if we do live in a fiat currency system and even if inflation is expected to return to positive territory in early 2010. For deflation to be sustained we would probably need an exogenous event to hamper the authorities ability to continue to successfully fight this credit crisis. Such events could be a fresh banking crisis arising, a political backlash encouraging immediate increases in 2 December 2009 Macro Credit and Equity Page 4 Deutsche Bank AG/London economic regulation or withdrawal of stimulus, or possibly a Government bond/currency sell-off that forces the authorities to aggressively reign in stimulus for fear of a sovereign crisis. A Sovereign crisis outside the Developed world could also encourage this scenario as there would be a flight to quality into Developed market bond market in spite of the fact that these markets have their own large fiscal issues. Bond yields would eventually rally strongly but risk assets would experience a very poor year. As time progresses this scenario becomes less likely as the system gradually repairs itself and the authorities are allowed more time to inflate the global economy. As we discuss in scenario 3, the more likely risk scenario is inflation, especially as time progresses.

Scenario 1 has a 15 per cent probability of occuring, according to DB. Scenario 2 has a probability of 50 per cent, Scenario 3 has one 25 per cent, and Scenario 4 is the least likely, at 10 per cent.

.............
Der USA Bären-Thread 7019271av.r.ftdata.co.uk/lib/inc/getfile/23106.jpg" style="max-width:560px" />
Figure 1 and Figure 2 help us understand why we are entering into unknown territory in terms of Developed market debt. These charts simply show the Debt to GDP ratio of the US and the UK. The Government part of the deficit is starting to rise sharply in both regions and although it looks within the range of historic observations we have to remember that Governments have implicitly and explicitly backed the debt of other parts of the economy. This makes Government liabilities potentially much larger. The hope is that growth rebounds strongly enough for the Debt/GDP ratio to fall naturally over time. Such a scenario would also require yields to stay low to facilitate such an adjustment. All we can say is that there are risks that the deficits of such indebted countries at some point appear unsustainable to the market. This is when far more difficult decisions than those made in 2009 would have to be made.
Antworten
TGTGT:

Finde die Idee Klasse

8
02.12.09 20:19
Wurde bereits im Quo gepostet aber finde es sehr passend das gerade jetzt eine "Piratenbörse" ins Leben gerufen wird/werden soll.. die Amis sind nicht weniger kriminell oder harmlos in den wirtschaftlichen/möglichen politischen und internationalen Auswirkungen.. und nein, dass ist kein Aprilscherz :)))

Finde es zumindest beim 1. mal lesen sehr amüsant.. auf den 2. Blick ist die Idee aber gar nicht mal dumm (machen die normalen Finanzmarktaktuere schließlich auch)!:

Somali Sea Gangs Create Pirate Stock Exchange


In Somalia's main pirate lair of Haradheere, the sea gangs have set up a cooperative to fund their hijackings offshore, a sort of stock exchange meets criminal syndicate.

Heavily armed pirates from the lawless Horn of Africa nation have terrorized shipping lanes in the Indian Ocean and strategic Gulf of Aden, which links Europe to Asia through the Red Sea.

The gangs have made tens of millions of dollars from ransoms and a deployment by foreign navies in the area has only appeared to drive the attackers to hunt further from shore.

It is a lucrative business that has drawn financiers from the Somali diaspora and other nations -- and now the gangs in Haradheere have set up an exchange to manage their investments.

One wealthy former pirate named Mohammed took Reuters around the small facility and said it had proved to be an important way for the pirates to win support from the local community for their operations, despite the dangers involved.

"Four months ago, during the monsoon rains, we decided to set up this stock exchange. We started with 15 'maritime companies' and now we are hosting 72. Ten of them have so far been successful at hijacking," Mohammed said.

"The shares are open to all and everybody can take part, whether personally at sea or on land by providing cash, weapons or useful materials ... we've made piracy a community activity."

Haradheere, 400 km (250 miles) northeast of Mogadishu, used to be a small fishing village. Now it is a bustling town where luxury 4x4 cars owned by the pirates and those who bankroll them create honking traffic jams along its pot-holed, dusty streets.

Somalia's Western-backed government of President Sheikh Sharif Ahmed is pinned down battling hard-line Islamist rebels, and controls little more than a few streets of the capital.

The administration has no influence in Haradheere -- where a senior local official said piracy paid for almost everything.

"Piracy-related business has become the main profitable economic activity in our area and as locals we depend on their output," said Mohamed Adam, the town's deputy security officer.

"The district gets a percentage of every ransom from ships that have been released, and that goes on public infrastructure, including our hospital and our public schools."

Quelle: Reuters
Der USA Bären-Thread 280267
Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.
Warren Buffet
Antworten
CarpeDies:

Die Mär,

5
02.12.09 20:21
dass die Banken auch ohne Aktien einzusammeln (ohne sie gleich wieder weiterzuverkaufen) die Kurse nach oben treiben können ist ja auch hier ab und zu mal zu lesen.

Nur funktioniert das ganze nicht.

Aktien können nur dann im Preis steigen, wenn
a) die Banken entweder die Aktien einkaufen und behalten und dadurch eine gewisse Nachfrage im Markt erzeugen
b) die Banken die Aktien, die sie gekauft haben, zu einem höheren Preis an jemanden verkaufen, der dies Aktien behält.

Da bei b) aber davon auszugehen ist, dass die Blöden immer weniger werden, können die Banken nur noch an ihresgleichen verkaufen, wenn ihresgleichen dumm genug ist (wovon ja ab und zu auch ausgegangen werden kann). Wenn die Nachfrage nach Aktien zum Erliegen kommt ist auch schon ein Wendepunkt erreicht. Die Bank sieht, dass die Aktien nicht mehr verkauft werden können macht es auch keinen sinn noch mehr von dem überteuerten Schrott aufzukaufen
Antworten
pfeifenlümmel:

Es gibt

2
02.12.09 20:30
einen Kuhfladen, das ist der Futuremarkt, und es gibt einen Ameisenschiss, das ist der zugehörige wirkliche Warenmarkt, bei Aktien ebenso wie bei Commodities.
Antworten
thostar:

Trotz aller Gegenargumente

8
02.12.09 20:42
werden die Börsen incl Rohstoffe/Gold weitersteigen bis zum Kollaps.
Oder bis die Leute merken, dass man (virtuelles) Geld nicht essen kann, und Gold schmeckt auch nicht wirklich gut.

Ich hatte ja vor längerer Zeit mal angemerkt, dass ein Kollaps zB von einem Staatsbankrott ausgehen kann, an Dubai hatte ich dabei wirklich nicht gedacht, eher an Ungarn, Rumänien, ..  oder fabulous California.
Aber das Wort 'Pleite' ist ja schnell wieder aus den Medien verschwunden (Zensur?) und die Dubai-Problemchen kann man heute getrost als Marktstimuli (da eine weitere Bärenfalle) betrachten.

Die Monsterwelle ohne Fundament wird geritten bis zum Exzess.
Und jetzt halte ich mal meinen Mund, genau wie Swizzy, schliesslich hat der Dow heute wieder alles offengelassen, was ich nicht erwartet hatte.
Ich sag erst wieder was, wenn die Bullen blöken.
Antworten
wawidu:

kübi - # 53669

9
02.12.09 20:46
Damit wir uns nicht missverstehen: Unter "steigendem Inflationsrisiko" verstehe ich, dass es noch keine Inflation gibt, sondern die Gefahr für eine solche wächst. Aus meiner Sicht befinden wir uns jedoch schon mitten in einer anders als zwischen 1974 und 1982 gearteten inflationären Phase. Damals stiegen Zinsen, Lohnkosten und Warenpreise enorm, doch es fielen die Preise für den USD und Treasuries. Hier mal ein Blick auf die Höchststände der 30yr T-Bonds:

1981: > 15 %
1983: 10,5 %
1984: 14 %

Zur Zeit werden Sparer durch die Mickerzinsen quasi kalt enteignet und die Banker verdienen sich mit dem billigen Geld der Sparer goldene Nasen, indem sie damit spekulieren. Wer sein Geld auf einem Spar-, Tagesgeld- oder Festgeldkonto anlegt, gehört bestraft. Leute, ihr solltet euch patriotisch verhalten und konsumieren bzw. euer Geld in Treasury-Langläufer stecken! Dies ist ein hintergründiges Signal der staatlichen "Wohltäter" für die Bürger. Nun, eine gewisse Nancy Pelosi, Sprecherin des Repräsentantenhauses, hat dies letztes Jahr schon so ausgedrückt: "Consuming is a patriotic duty." Als reiche Frau hat sie gut reden!
Antworten
pfeifenlümmel:

Wawidu,

5
02.12.09 21:23
dann war es wohl auch eine patriotische Pflicht, die vielen neuen schönen Häuschen zu kaufen und damit die Finanzkrise auszulösen.  Konsumieren ohne Bezahlen ( zu können), die Tussi hat wirklich eine an der Waffel.
Antworten
CarpeDies:

Keine guten Neuigkeiten vom Hausmarkt in den USA

3
02.12.09 22:42
By Julie Haviv

NEW YORK (Reuters) - The meltdown of the U.S. housing market is not over yet, and home prices will soon start trekking downward again as a flood of foreclosures looms, a well-known economist said on Wednesday.

Mark Zandi, chief economist at Moody's Economy.com in West Chester, Pennsylvania, said in an interview with Reuters home prices will resume their decline by early next year as foreclosure sales pick up again.

"The housing crash is not over," he said.

The U.S. housing market has suffered the worst downturn since the Great Depression, and its impact has rippled through the recession-hit economy as well as the rest of the world.

A setback for the hard-hit housing market could portend problems for the U.S. economy.

Home prices, as measured by the Standard & Poor's/Case-Shiller U.S. National Home Price Index, will trough in the third quarter of 2010 after declining 38 percent, Zandi said.

The index peaked in the second quarter of 2006 and hit a trough in the first quarter of 2009, a drop of about 32 percent.

Home prices in many regions have been rising. That is because foreclosure sales fell over the summer and fall as mortgage servicers have tried to put stressed homeowners into the Home Affordable Modification Program and other modification plans, he said.

"This lull in foreclosures sales has resulted in the price gains in the past few months," he said.

"Foreclosure sales will increase, and home prices will resume their decline by early 2010 as mortgage servicers figure out who will not qualify for a modification," he said.

Zandi said 7.5 million foreclosure sales will have taken place between 2006 and 2011. The majority of these sales, however, have not emerged yet, with 4.8 million foreclosure sales expected between 2009 and 2011.

Attractive rates and high affordability have been positives for the U.S. housing market, which has been showing signs of stabilization. Sales have surged in recent months as buyers scrambled to take advantage of the government's first-time home buyer tax credit, which was originally set to end November 30.

Last month the Omaha administration extended the $8,000 first-time home buyer tax credit, added a $6,500 credit for home owners buying a new residence, and increased income limits. Eligible borrowers must sign contracts by April 30 and close loans by June 30.

Zandi said another significant obstacle to a housing market recovery is the number of mortgages that are "underwater," where borrowers owe more for the loan than the residence is worth. This negative equity disqualifies many homeowners from refinancing and prevents some from selling their homes.

Borrowers in negative equity are also more prone to defaults and foreclosures

Zandi said about 25 percent of single-family homes with mortgages have negative equity.

"With so many homeowners so deeply underwater and unemployment very high and on the rise, the foreclosure crisis will continue putting more pressure on home prices," he said.

The U.S. Labor Department said the unemployment rate reached a 26-1/2-year high of 10.2 percent in October. November's unemployment rate in November will be announced on Friday.

"Our house price outlook is dependent on two other key assumptions, including a more stable job market by early 2010 and that interest rates on fixed-rate mortgages remain well below 6 percent throughout the year," he said.

The unemployment rate will peak at 10.7 percent in the third quarter of 2010, Zandi forecast.
Antworten
PursuitOfHap.:

bei all den 2010-skeptikern werden wir wohl

8
02.12.09 23:00
demnächst neue aths sehen...
"When the capital development of a country becomes a by-product of the activities of a casino, the job is likely to be ill-done." (Keynes)
Antworten
Ischariot MD:

Noch'n bißchen Copy+Paste

9
02.12.09 23:47
Gefährliches Comeback

Sorgen um Überhitzung des Kreditmarkts wachsen
Je billiger das Geld, desto schwächer das Gedächtnis: Befeuert von der Niedrigzinspoltik verbreiten sich an den Finanzmärkten wieder aus den Boomjahren bekannte hoch riskante Praktiken. Beobachtern bereitet das Sorgen - auch die Notenbank Fed ist alarmiert.

(...) findet wieder ein schwungvoller Umsatz mit hoch riskanten Finanzinstrumenten statt.
Die Rede ist von "Cov Lite", "Pik Toggle Notes" oder "Dividend Recaps", deren inflationäre Verbreitung maßgeblich für die Krise des Finanzsektors verantwortlich war. Kredite ohne bankübliche Sicherheiten (Cov Lite), Kreditkonstrukte ohne laufende Zinszahlungen, die erst am Ende der Laufzeit mit exorbitanten Aufschlägen in bar oder neuen Schuldenpapieren zurückgezahlt werden müssen (Pik Toggle) oder die systematische Überschuldung von Unternehmen, um Dividenden an die Investoren privater Bereiligungsgesellschaften auszahlen zu können (Dividend Recap), sind wieder an der Tagesordnung (...)

www.ftd.de/finanzen/maerkte/...ditmarkts-wachsen/50045371.html
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Kostolanya:

Keine Panik vor Mickerzinsen

10
02.12.09 23:51
Wawidu schrieb ja, dass zur Zeit Sparer durch Mickerzinsen quasi kalt enteignet werden und die Banker sich mit dem billigen Geld der Sparer goldene Nasen verdienen, in dem sie damit spekulieren.

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob seine von mir aus unterstellte und angenommene Ironie und sein Sarkasmus schon wirklich hier beginnt, oder doch erst mit dem Satz: Wer sein Geld....-oder Festgeldkonto anlegt, gehört bestraft. Leute...denn spätestens hier meine ich Wawi entsprechend einschätzen zu können, dass er dass nicht so ganz ernst meinen kann :-)

Jedenfalls lasse ich mich durch derzeitige Mickerzinsen nicht kirre machen und dazu verleiten, weitere spekulative Investments einzugehen, von denen ich derzeit nicht viel bis gar nichts erwarte.

Nach wie vor halte ich meine diversen Aktien (in erster Linie Blue-Chips weltweit) sowie ein paar ausgesuchte Fonds.

Und unter Einbeziehung der Dividendenausschüttung bisher bewegt sich mein Minus bezogen auf das Ganze nunmehr "nur noch" ;-) bei knapp 1,5 %.

Wie bewerte ich denn nun für mich die Mickerzinsen? Stöffen schrieb vor nicht allzu langer Zeit ein aus meiner Sicht sehr kluges Posting bezüglich der Relation von Zinsen zur Inflation.

Sprich: Zur Zeit erhalte ich bei einer VB 1,25 % Tagesgeldzinsen - abzügl. 25% Steuern = netto 0,93 % Zinsen bei einer Inflationsrate von zur Zeit lt. Medien zumindest, von 0% = 0,93 % PLUS. Würde die Inflation zur Zeit 1% betragen, hätte ich ein sattes Minus von 0,07% ;-)

Betrüge die Inflation bzw. Deflation gerade aber minus 1%, so wäre ich schon mit 1,93 % im Plus - bei einer Inflation/Deflation von -2% wäre ich gar mit 2,93 % im Plus.

Erhöhen sich die Leitzinsen, kann man auch von einer Erhöhung der Inflationsrate ausgehen. Sprich, wenn die Tagesgeldzinsen wieder bei etwa 4,5 % (bei vermeintlich sicheren deutschen Banken) liegen, so liegt die Inflationsrate auch wieder bei etwa 2-3%.

4,5 % Zinsen abzügl. 25% Steuern = 3,18% netto - abzüglich Inflation ca. 2% - blieben 1,18% Zinsgewinn - betrüge die Inflation 3%, blieben nur noch 0,18% Zinsgewinn bei 4,5% Tagesgeld.

Also - gehopst wie gesprungen. Je höher die Zinsen für Tagesgeld etc. sind, desto höher auch die Inflation. Und nach Steuern bleibt im Schnitt nicht wesentlich mehr, wenn nicht gar weniger, als wenn die Zinsen niedrig sind, dafür die Inflation ebenso - oder diese sogar noch Richtung Deflation geht.

Daher habe ich absolut keine Panik vor Mickerzinsen und lasse mich durch diese ganz bestimmt nicht aus der Ruhe bringen oder gar dazu verführen, mit meinem Cash noch weitere als bisher getätigte Aktien/Fonds etc. Engagements einzugehen.

Kalt enteignet fühle ich mich durch die Mickerzinsen deshalb nicht, weil ich ja noch Zinsen erhalte. Erst wenn die Banken Gebühren dafür verlangen, dass ich mein Geld bei Ihnen bunkere und nicht unterm Kopfkissen, kann ich von kalter Enteignung sprechen. Oder auch dann, wenn der Regierung mal wieder lustige Zusatzsteuern, wie Banken-Soli, Unternehmens-Soli, Minister-Zusatzposten-Soli etc. einfallen...

Und was die Banken betrifft, so verdienten sie seit eh und je daran, dass sie den Sparern wenig Zinsen gutschreiben und mit deren Geldern Kredite für viel Zinsen weitergeben. Trotzdem verdienen sie wohl derzeit am allermeisten daran, dass sie so billig Geld von den Notenbanken erhalten und diese dann entweder verspekulieren oder völlig überteuert, wenn überhaupt, an Kreditnehmer weitergeben.

Da stellt sich doch wirklich die Frage, wenn der Staat schon fast alle Risiken den Banken komplett abnimmt und für sie geradesteht und bürgt und sie am bitteren Ende auch wohl bezahlen muss, warum der Staat nicht einfach eine "Staatsbank" gründet. Alle Einlagen sind mit "Merkel-Garantie" zu 100% abgesichert, es gibt wenig bis keine Guthabenzinsen, jedoch erhalten auch würdige Kreditnehmer auch bezahlbare Kredite. Es werden dann durchaus international erfolgreiche Bänker mit viel Erfahrung und Wissen für durchaus fürstliche Gehälter eingestellt - jedoch mit hohen Auflagen bezügl. Risikomanagement.

Und da die "Staatsbank" uns, also dem Staat gehören würde, dürfte der Staat sich auch selbst Kredite geben, mit überschaubaren Zinsen...

Ach ja, Kostos Gedanken am Abend ;-)
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Ischariot MD:

@ Carpe dies

7
02.12.09 23:54
oh doch, einige wenige player können per Ringtausch (im Extrem nur 2 player per Tausch) mit vergleichsweise geringen Beständen Preise hochtreiben. Nicht nur in den berüchtigten Penny-Stock-Manipulationen a la Markus F. Hier wurde unlängst ein Artikel über die Historie und Praktiken der ICE gepostet (Link hab ich gerade nicht auf meinem Rechner, ggfls. morgen per BM, wenn Du Interesse hast). Derlei Praktiken sind prinzipiell für alle Märkte denkbar, auch hochliquide Leitbörsen. Ganz ohne Aktienbestand geht's natürlich nicht, aber mit vglsw. geringen Beständen und dafür 'hochfrequentem' Umsatz durchaus.
Antworten
thostar:

Möchte euch noch eine kleine Freude machen

2
02.12.09 23:56
und einen Artikel meines Lieblingsautors auf boerse-go.de empfehlen. Der Maier Schorsch (wahrscheinlich ein Künstlername) schreibt immer so schöne Tageszusammenfassungen und bereichert die dt. Börsensprache mit ganz neuen Elementen, seht selbst:
(Verkleinert auf 98%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 280350
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Ischariot MD:

Und wem die Mickerzinsen nicht reichen

10
03.12.09 00:08
ftd - Das Kapital:  Volles Risiko

Das Debakel von 2008 am Markt für Unternehmensanleihen ist vergessen. Es liegt ja auch schon so lange zurück. Und weil sie jetzt den Durchblick haben, kaufen die Anleger langfristige BBB-Anleihen für fünf Prozent.
Schon klar, man muss tanzen, solange die Musik spielt. Deshalb kaufen die Anleger im Euro-Raum inzwischen sogar Firmenanleihen mit "BBB"-Bonität für 4,1 Prozent auf drei bis sieben Jahre und für 4,9 Prozent auf sieben bis zehn Jahre. Das ist zwar kaum noch die Hälfte dessen, was vor einem guten Jahr zu erzielen war, als Unternehmensanleihen dermaßen unter die Räder kamen, dass Titel mit schwachen Bonitäten und langen Laufzeiten im Zuge der Erholung seither Gesamtrenditen von 50 Prozent ermöglichten. Doch der Risikoaufschlag zu Staatsanleihen ist ja immer noch höher als auf der Spitze der Kreditsause, nicht? Als vernünftiger Mensch kann man da nur eins machen: auf die letzten paar Prozente wetten (...)
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...tal-volles-risiko/50045491.html
______________________

Unternehmensanleihen: Ramsch drängt an den Markt

Während viele bonitätsstarke Firmen in den vergangenen Monaten genug Kapital für das kommende Jahr eingesammelt haben, springen andere Emittenten erst jetzt auf den Zug auf. Seit einigen Wochen haben auch Unternehmen schlechter Bonität die Chance, über den Kapitalmarkt an Geld zu kommen.
"Wir sehen derzeit eine sehr hohe, fast mit den Jahren vor der Krise vergleichbare Aktivität im Hochzinsanleihesektor", sagt Rüdiger Malaun, Experte für Unternehmensanleihen von Latham & Watkins (...)
Was den Ramschunternehmen aus der sprichwörtlichen Klemme hilft, besorgt indes die Experten. Investoren seien oft nicht mehr direkt von der Qualität der Emittenten überzeugt, griffen aber trotzdem zu, weil sie darauf spekulierten, die Bonds schnellstmöglich mit einem Kursgewinn verkaufen zu können. "Viele Investoren gehen zu schnell und ohne ausreichende Prüfung an den Markt", sagt Philip Gisdakis, Bondmarktstratege der Unicredit (...)
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...engt-an-den-markt/50034832.html
____________________________

aber Obacht:

Finanzschwache Firmen müssen zittern

Auch wenn sich die Anzeichen für einen sachten Aufschwung mehren - Unternehmen mit schlechten Bonitätsnoten dürften auch 2010 zu kämpfen haben. Die Ratingagentur S&P warnt, in Westeuropa drohten schlimmstenfalls 75 Ausfälle. (...)
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...n-muessen-zittern/50045337.html
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Kostolanya:

Auf Speed

13
03.12.09 00:28
...wer jetzt noch Aktien kauft, lebt gefährlich. Denn Hightech-Spekulanten befeuern eine Blase, die bald platzen könnte...

Sehr interessanter und informativer Artikel aus dem aktuellen Manager Magazin 12/09. Leider habe ich online diesen Artikel nicht finden können, so dass ich Euch hier nur die  Essenzen aus der Print-Ausgabe erörtern kann.

Es geht mal wieder auch um den "Datenklau bei GS" (hatte ich ja schon mal im Juli 2009 was zu gepostet)...

Sergey Aleynikov, der mal bei GS tätig war und dann den Arbeitgeber wechselte, angeblich mit einer Art "Quellcode" von GS im Gepäck (= hochkomplexes, ultraschnelles HS)

"Der Verlust der Daten sei nicht nur überaus schädlich für die Bank. Vielmehr könne der Code dazu genutzt werden, "die Märkte auf unfaire Weise zu manipulieren". Der Strafverfolger wollte Aleynikov hinter Gittern sehen - mit dem GS-Code in den Händen sei der Programmierer eine "Gefahr für die Öffentlichkeit".

Wieder einmal mehr als erstaunlich, dass sowohl wie damals im Juli, als ich einen noch sehr viel harmloseren Artikel in der FTD las, auch diesmal im Manager-Magazin entweder kein Mensch nur auf die Idee kommt, dass, wenn dieser Quellcode, dieses HS von GS in Händen des Programmierers sooo viel Unheil anrichten kann, die Märkte manipulieren kann - wieso bitte schön, stellt kein Journalist die Frage: "Was hat denn GS schon bisher mit diesem HS angerichtet oder tut es gerade oder wird es weiter tun?" Wieso fragt niemand von all den etablierten Journalisten, ob nicht auch von GS eine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgeht, da GS ja im Besitz dieses HS ist und nunmehr nur noch die Konkurrenz fürchtet, da ihr ehemaliger Programmierer sich ja bestens auskennt.

Na ja, vielleicht haben sämtliche Journalisten aller Magazine und Zeitungen weltweit ab einer bestimmten Grenze bei bestimmten Themen doch eine Art Maulsperre. Ich wundere mich jedenfalls schwer darüber, dass selbst ich, als relatives Greenhorn überhaupt auf solche Gedanken komme, die ja wohl nicht gänzlich auszuschließen sind, gestandene Journalisten aber anscheinend/angeblich überhaupt keinen Gedanken daran verschwenden....Komisch...

Jedenfalls geht es - sehr kurz gefasst - um so genannte Highspeed-Trader, die Aktien allenfalls für Sekunden halten, spätestens bei Börsenschluss aus dem Markt sind und keinen Cent ihres Kapitals den Unternehmen auch nur über Nacht zur Verfügung stellen.  Volkswirtschaftlich betrachtet ist ihr Nutzen gleich NULL!

Diese Hochfrequenzhändler agieren ohne fundamentales Interesse (Paul Myners) und gegenüber Investoren ist Highspeed-Trading unfair (Mark Mobius).

Leider ist dieser Artikel über 5 Seiten lang und leider ist es jetzt schon so spät, dass ich Euch nicht mehr so viel dazu schreiben kann.

Es scheint aber so, dass diese Systeme tatsächlich Handelsvolumen, Aktienkäufe und Aktienverkäufe "vortäuschen" können, teilweise erkunden sie durch kurzfristige Marktpräsenz nur allgemeines Marktverhalten - legen virtuelle Köder um größere Orderblöcke ausfindig zu machen etc. etc.

Wie gesagt, ein sehr interessanter und informativer Artikel, wenn mir auch die entsprechende Kritik an GS massiv fehlt. Vielleicht ist er ja bald im Netz abrufbar.

Euch allen alles Gute und eine gute Nacht
Kosto
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permanent:

Siemens mit Milliardenverlust

8
03.12.09 08:46

Siemens hat im vierten Quartal wegen der Belastungen durch das Gemeinschaftsunternehmen NSN einen Milliardenverlust eingefahren. Im Gesamtjahr konnte der Konzern dagegen in seinem Kerngeschäft ein höheres Ergebnis eingefahren. Derweil gibt es Neuigkeiten in der Schmiergeldaffäre, die noch immer nicht ausgestanden ist.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...nverlust;2493666

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permanent:

Bernankes Wiederwahl nicht sicher

9
03.12.09 08:51

Der Senator aus Vermont begründete seinen Widerspruch mit der Politik Bernankes, dessen gegenwärtige Amtszeit am 31. Januar ausläuft. Er tue zu wenig, um den einfachen US-Bürgern zu helfen und zeige zuviel Nachsicht mit den großen Finanzinstituten. „Die US-Bürger wollen eine neue Richtung an der Wall Street und in der (Notenbank) Fed sehen. Sie wollen als Fed-Chef niemanden, der Teil des Problems war und Verantwortung für die enormen Probleme trägt, denen wir uns jetzt gegenübersehen“, erklärte Sanders. „Es ist Zeit für ihn, zu gehen.“

http://www.handelsblatt.com/politik/...stimmung-der-senatoren;2493698

#0000ff">Schlussendlich wird Bernanke gewählt werden, der Prozess stellt jedoch die Frustration zur Schau die sich aufgestaut hat. Main Street will die Wende an der Wall Street. Wenn man sich die Elitären Verhaltensweisen insbesondere von GS anschaut kann man es den Menschen nicht verdenken.

#0000ff">Permanent

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