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Der USA Bären-Thread


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learner:

So ein Tag wie heute

 
25.07.11 16:55
Geht ja auch nicht anders. Nach zwei Jahren Märkte hochsqueezen sind die meisten Bären nicht mehr solvent genug, um die Boni der Bänker zu bezahlen. Da müssen die Bullen halt auch mal ran!
Wenn Du kein Geld hast, hast Du die wenigsten Freunde, aber die besten!
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wawidu:

kicky # 85266

2
25.07.11 17:09
Ergänzend hierzu: Total Loans and Investments at All Commercial Banks. Hypothekenbanken zählen nicht zu den Geschäftsbanken.

Die Kreditsumme belief sich per Juni 2011 auf 6730 Mrd. USD, die Summe der Investments auf 2430 Mrd. USD.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 424065
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pfeifenlümmel:

Wenn es einen Kompromiss

3
25.07.11 18:22
zwischen Obama und den Reps geben wird, könnte damit allerdings eine erhebliche Einschränkung der Neuverschuldung verbunden sein. Die Folge wäre, dass es der FED nicht mehr gelingen würde, im üblichen Maße eigene Staatsanleihen aufzukaufen. Die Folge wären steigende Zinsen in den USA. Mit der Einschränkung einer höheren Verschuldung erhöht sich auch das Vertrauen in den Dollar. In Verbindung mit den höheren Zinsen strömt neues ausländisches Kapital in den Dollar, so dass dieser gegenüber Yen und Euro stärker werden wird. Ein Abfluss des Kaptals aus dem Euroraum wird auch die Zinsen hier bei uns zwangsläufig steigen lassen. Verfolgt man die Leitzinserhöhungen der Vergangnheit, so haben die Zinssteigerungen in den USA allerdings die Nase vorn. Der Aktienmarkt in den USA muss durch die zu erwartenden Zinssteigerungen nicht unbedingt leiden; durch den Zufluss ausländischen Kapitals ist sogar mit noch steigenden Kursen zu rechnen.
Da ich persönlich kurzfristig trade, soll mir die Zukunft eher egal sein.
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daiphong:

Geldmacht wird Weltmacht Armer Westen, starkes

4
25.07.11 18:27
China: Die Schuldenkrise verschiebt die globalen Kräfteverhältnisse.
www.zeit.de/2011/30/Schuldenkrise-Globalisierung

"Auf dem Times Square in New York kam es heute Morgen erneut zu schweren Zusammenstößen zwischen Nationalgarde und Demonstranten. Sämtliche Banken und Geschäfte in Manhattan sind geschlossen. Seit die US-Regierung im vergangenen Jahr die Sozialversicherungszahlungen ausgesetzt hat, besetzen Bürger jede Woche in einem Konsumboykott Shopping Malls und zentrale Plätze in den Großstädten.

Für den bevorstehenden Besuch des chinesischen Premierministers werden Massendemonstrationen in Washington erwartet. Chinesische Rating-Agenturen haben amerikanische Staatsanleihen inzwischen auf Schrott-Status herabgestuft. Der amerikanischen Bitte um ein weiteres Rettungspaket will Peking nur nachkommen, wenn Washington seine bereits gekürzten Militärausgaben um ein weiteres Drittel zusammenstreicht."

So könnte Amerikas Zukunft aussehen. So ähnlich jedenfalls hat sie der amerikanische Bestsellerautor Gary Shteyngart in seinem jüngsten Roman Super Sad True Love Story beschrieben. .....
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Malko07:

Es stimmt nicht, dass ein Staat,

11
25.07.11 19:11
der eine Staatsverschuldung von 80 % vom BIP erreicht hat, kaum umkehren könnte. Sogar Belgien hatte es geschafft, bei mehrjähriger Abwesenheit einer funktionierenden Regierung, die Schulden erheblich zurück zu fahren. Es fehlte eben die Mehrheit für die Neuverschuldung.

Momentan haben viele Staaten einmalig niedrige Zinsen zu bezahlen und mit jeder Umschuldung sinkt die Zinslast weiter. Es ist dabei nur traurig, dass die Bundesrepublik da noch längst nicht im Sparmodus ist und Schulden abbaut. Die notwendige Anstrengung wäre nicht groß. Wenn einem prinzipiell die Fähigkeit zu einem positiven Budget fehlt, ist man auch schon bei einer Verschuldung von 0% verloren.
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pfeifenlümmel:

Wie sich die Dinge gleichen

3
25.07.11 19:18
Studie: Niedrigzinsen führen zur Massenverschuldung

"Studie: Diätlimonaden führen zu Gewichtszunahme

Diät-Cola und andere Lebensmittel und Getränke mit künstlichen Süßstoffen wie Aspartam sind nicht nur ungesund, sondern können auch zu Gewichtszunahme führen. Wie eine Studie des University of Texas Health Science Center ergab, nahm der Hüftumfang bei Probanden, die zwei oder mehr solcher Limonaden am Tag konsumierten, sechs Mal stärker zu als bei denen, die keine Diät-Limonaden tranken. Bei ähnlichen Studien wurde schon vor kurzem festgestellt, dass künstliche Süßungsmittel zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen.

Damit steigt nicht nur die Wahrscheinlichkeit der Gewichtszunahme, sondern auch das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Vermutlich führen die Stoffe wie Aspartam zu einer Veränderung im Gehirn und somit möglicherweise auch langfristig zu chronischen Erkrankungen."

Chronische Erkrankungen in manchen Hirnen sind nicht mehr zu übersehen.

www.news25.de/...+zu+Gewichtszunahme&storyid=1311587339304
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Malko07:

Griechenland strengt sich stärker an!

6
25.07.11 19:20
Der USA Bären-Thread 11132891
Sein Land hält einen traurigen Schuldenrekord, nun muss er ein hartes Sparprogramm durchsetzen: Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen spricht im Interview über Parallelen zu Griechenland und die Ursachen für den Schuldenberg.
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pfeifenlümmel:

Überraschung, oder nicht?

4
25.07.11 19:22
« IWF drängt China zu Aufwertung des Yuan | Home
Pimco-Chef: Kein höheres Wachstum durch negative Realzinsen

By Wayne Copeland | Juli 25, 2011

Bill Gross, Chef des weltweit größten Anleihefonds PIMCO, teilte mit, dass sich die Industrieländer mit hoher Geschwindigkeit auf eine Art wirtschaftliche “Maginot Linie” zubewegten. Nach Erreichen dieses Punkts werde sich die Verschuldungs- und Fremdfinanzierungsdynamik in ihr Gegenteil umkehren. Neben einem sich deutlich abschwächenden Wachstum komme es wahrscheinlich schon bald zu einer Situation, in der die mit dem heutigen System verbundenen Risiken dessen potenzielle Gewinnversprechen übertreffen werden.

www.wirtschaftsfacts.de/?p=12890
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pfeifenlümmel:

zu Malko,

 
25.07.11 19:26
geradezu lustig diese Einschätzung, die doch nichts anderes ist als eine logische Folgerung:


"Böhrnsen: Wir haben eine schizophrene Situation: Bremen ist eigentlich ein reiches Land, bei den Einkommensmillionären gehören wir zur Spitze. Dennoch sind die öffentlichen Kassen leer. Das ist über Jahrzehnte entstanden. "
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Stöffen:

Das ist richtig, Malko

7
25.07.11 19:34
ich habe den Chart bzgl. der Staatsverschuldung Belgiens der letzten Jahre gesehen und ich würde auch definitiv nicht behaupten wollen, dass es zur Gänze unmöglich ist, auch Staatsverschuldungen, welche oberhalb der 80%-Grenze des BIPs angesiedelt sind, nicht zu einem erträglichen Maße zurückführen zu können.

Nur ist ja für die BRD zu konstatieren, dass wir uns ja nicht seit 20 Jahren in einer Finanzkrise befinden, sondern dass es eben auch Zeiten gab, in denen die Konjunktur ordentlich lief. Nichtsdestotrotz hat sich die Staatsschuld seit 1990 vervierfacht, das BIP hingegen leider aber nicht.

Dafür haben wir jede Menge politischer Wohltäter in dieser Zeit gesehen, welche unsere Ohren & Hirne gebetsmühlenartig mit Floskeln a la Haushaltskonsolidierung, Sparappellen, usw., usf., zugekleistert haben. Die nackten Zahlen karikieren jedoch das politische Führungspersonal hierzulande.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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#85286

daiphong:

überall werden die Städte von den Speckgürteln

6
25.07.11 19:37
steuerlich und durch die Abgabe sozialer Probleme geplündert. Vielleicht sollte man da mal ran, ansonsten sind gute Stadtkulturen und Stadtstaaten gegenüber dem Siedlungs- und Industriebrei außenrum nicht zu halten. Selbst z.B. Stuttgart ist chronisch unterfinanziert.
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permanent:

Mortgage Interest Deduction Big in Budget Play

3
25.07.11 20:14
Mortgage Interest Deduction Big in Budget Play
CNBC.com
| 25 Jul 2011 | 12:19 PM ET

 

It's not like the housing market needs any more headwinds, so here's the government potentially giving us another: The mortgage interest deduction is back in big play in the budget deal.

It never exactly came off the table, but the bigger the budget deal, the more likely the mortgage deduction will take a bigger hit.

Right now, home loan borrowers can deduct the amount of interest they pay on their mortgages from their taxable income. This goes for principal residences and second homes. The interest deduction is capped at the first million dollars of debt on the home. For home equity loans it's capped at $100,000 in debt.

The deduction costs the U.S. Treasury about $100 billion a year. There are proposals now to either reduce the cap to $500,000 and/or to eliminate the deduction on second homes. Eliminating the deduction on second homes would save about $15 billion, and reducing the cap to $500,000 would save another $15 billion, according to economist William Wheaton at MIT. 10.5 percent of existing home sales in June were of homes over $500,000 according to the Mortgage Bankers Association.

Then there's the idea from the President' bipartisan commission of turning the interest deduction into a 12 percent credit, limited to $500,000 in mortgage debt, only on primary residences. That could save the Treasury $65 billion.

 

Obviously all this hits the middle class, urban borrowers the hardest because they're the ones with homes in the $500,000 to $1 million range. Realtors, home builders, investors, vacation home owners, even politicians hate these proposals, because they take money out of their pockets and because they provide a strong disincentive to buy a home right now. Then again, others argue that it just fosters over-borrowing, as potential homeowners see the deduction as making the loan less than it really is, which it doesn't.

Interesting, in Canada, they don't have a mortgage interest deduction on personal residences, but they do on investment properties; this makes a lot more sense to me, as it is a business expense. It also fosters investment in housing, which is precisely what the U.S. could use more of right now.

Of course if the US government defaults on its debt, the housing/mortgage markets will have a lot bigger issues to deal with than the potential loss of a tax deduction; like, say, mortgage rates going through the roof.

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Malko07:

Ausreden gibt es viele

5
25.07.11 20:17
www.bundesfinanzministerium.de/nn_4480/DE/...erty=publicationFile.pdf
Der Bundesfinanzminister spricht:
.................
Die Einkommensteuer, die Körperschaftsteuer und die Umsatzsteuer werden auf den Bund
und die Ländergesamtheit aufgeteilt, wobei den Gemeinden ein Anteil an der Einkommensteuer und der Umsatzsteuer zusteht. Sie werden daher als Gemeinschaftsteuern bezeichnet. Der Bund erhält 42,5 % der Einkommensteuer, 50 % der Körperschaftsteuer und 2009 ca. 54 % der Umsatzsteuer. Der Länderanteil beträgt bei der Einkommensteuer 42,5 %, bei der Körperschaftsteuer 50 % und bei der Umsatzsteuer 2009 ca. 44 % . Die Gemeinden sind mit 15 % an der Einkommensteuer und zurzeit mit ca. 2 % an der Umsatzsteuer beteiligt.
.................
Das Prinzip des örtlichen Aufkommens wird bei der Einkommensteuer und der Körperschaftsteuer durch spezielle Regelungen, die so genannte Zerlegung, korrigiert. Dadurch wird bei der Einkommensteuer erreicht, dass näherungsweise jedes Land die Steuereinnahmen erhält, die für die Einkommen seiner Einwohner innerhalb und außerhalb seines Territoriums entrichtet werden. Die Körperschaftsteuer wird von den Unternehmen zentral abgeführt. Durch die Zerlegung wird sie auf alle Länder verteilt, in denen ein Unternehmen Betriebsstätten unterhält.
.................
Der Länderfinanzausgleich unterstellt grundsätzlich einen gleichen Finanzbedarf je Einwohner in allen Ländern. Für die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg ist diese Annahme nicht sachgerecht. Sie weisen einen deutlich höheren Finanzbedarf je Einwohner auf als die Flächenländer. Deshalb wird ihre Einwohnerzahl im Länderfinanzausgleich fiktiv um 35 % erhöht. Ein geringfügig höherer Finanzbedarf je Einwohner besteht auch in den drei dünn besiedelten Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Deshalb wird auch ihre Einwohnerzahl im Länderfinanzausgleich fiktiv geringfügig erhöht.
..................


Und dann gibt es ja auch noch die Grundsteuer, die Gewerbesteuer, ... Ein angeblich wirtschaftlich so erfolgreiches Land wie Bremen oder Berlin sollte da zurecht kommen.
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Anti Lemming:

Dollar könnte steigen, wenn es keinen Deal gibt

5
25.07.11 20:52
Das klingt widersprüchlich, hat aber markttechnische Gründe (siehe unten). Hedgefonds sind sehr stark in Dollar-Carrytrades investiert (d.h. short Dollar) und müssten die Posis auflösen, wenn sich Geschehnisse anders als erwartet entwickeln. Kurz: Es droht ein Dollar-Shortsqueeze.

Heute morgen habe ich in Quo Vadis ein Posting gebracht, in dem ich ebenfalls kurzfristige Dollarstärke (speziell zum Yen) für wahrscheinlich halte - und dies sogar für den Fall, dass der Schulden-Deal durchgeht:

http://www.ariva.de/forum/...-Time-High-428557?page=2436#jumppos60915



July 25, 2011, 2:28 p.m. EDT
How the dollar could rise if no debt deal
By Deborah Levine, MarketWatch

NEW YORK (MarketWatch) — It’s certainly counterintuitive, but the U.S. dollar could actually appreciate if the U.S. government doesn’t raise the debt ceiling by the Aug. 2 deadline, some strategists say.

That’s not because of optimism or complacency but because of how traders are positioned.

Traders, especially speculative ones that tend to make the bigger short-term moves that push the market, are already pretty negative on the dollar and heavily tilted towards assets considered riskier, including stocks, emerging markets and currencies that benefit from rising commodity prices.

On Monday, after a weekend when an expected deal failed to emerge, the dollar held its ground against the euro and British pound, two of the most heavily traded currencies.

The greenback fell against the Japanese yen and Swiss franc (beide nahe 10-Jahrestief - A.L.), which tend to be the bigger beneficiaries when investors shift out of riskier assets.

But outside of those two, “leveraged investors are skewed very short U.S. dollars so if an event does occur that catalyzes substantial risk reduction and uncertainty, the immediate reaction may counter-intuitively be dollar positive,” said Andrew Cox, a currency strategist at Citigroup.

That’s because traders will have to reverse positions that were in favor of riskier assets and buy back the dollars.

“It’s not necessarily in excitement of holding U.S. credit but more of a technical flow,” Cox said.

This kind of move might only last a day though, said Alan Ruskin, global head of G-10 FX strategy at Deutsche Bank.

“The dollar would benefit a little on a squeeze of that exposure” to riskier assets, he said. “I’m not suggesting the dollar will rally on bad news, but that it’s more of a case of some offsetting effect in the short term.”

It’s most likely to show up in assets where more of those short-dollar trades are presumed to be concentrated. He noted Latin American currencies, including the Mexican peso...  

The dollar may also reverse losses from recent weeks against the Australian dollar, New Zealand dollar and Canadian dollar, Cox said. The greenback has lost 1.5% against its Australian counterpart this month, 2% against the Canadian currency and 4.5% versus the kiwi.

As for the majors, the dollar’s trading against the euro has swung both ways because of Europe’s sovereign debt problems.

“It’s far from a beauty contest,” Cox said. “The recent action has been rather muddled because people who want to express views on the euro hesitate to do it against the dollar.”  They would rather buy or sell euro against the Swiss franc, the yen or sterling, he aaid.

The euro has declined 0.8% against the dollar this month but is still up 7.4% for the year.

“The Swiss franc has to bear the brunt of fiscal profligacy elsewhere and continues to bear the brunt of uncertainty,” Cox said. The dollar has lost 4% against the franc this month and is down almost 14% this year.

The euro is down almost 5% against the franc in July and 7% in 2011.

http://www.marketwatch.com/Story/story/...B6D6-11E0-B163-00212803FAD6
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Stöffen:

Auch zum Fränkli, AL?

2
25.07.11 21:02
Dollar auf Rekordtief zum Franken

Angesichts der drohenden Zahlungsunfähigkeit der USA lassen immer mehr Anleger die Finger vom Dollar. Am Montag drückten sie die US-Währung zum Franken auf einen Wert, der nur noch einen Hauch über der Marke von 0,80 lag. Damit erreichte der Dollar ein Rekordtief.

Read more

www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/...zum_franken_1.11620770.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

Es wird mMn mindestens eine

10
25.07.11 21:13
Einigung um eine kleine Erhöhung der Grenze geben die bis Mitte 2012 halten sollte. Notfalls verzichten die Republikaner dazu auf viele Forderungen und setzen so Obama unter Druck, dieses Danaergeschenk zu akzeptieren. So könnten sie Obama vor den Wahlen stellen. Diese Einigung muss auch nicht bis zum 2. August erreicht werden. Würde sie erst Mitte oder Ende August erreicht werden, würde die Welt auch nicht untergehen. Da übertreibt die Presse wieder maßlos.  Es gäbe eben manche Schecks verspätet und manche Institution würde vorübergehend geschlossen aber eine Pleite würde noch lange nicht vorliegen (alles schon mal da gewesen). MMn werden wir deshalb auch jetzt noch nicht die großen Bewegungen bei den Währungen oder Aktien und Rohstoffen erleben. Dazu müsste die Gewissheit aufkommen, dass es dieses Jahr nicht mehr zu einer Einigung kommt und so die Schulden nicht mehr bedient werden könnten. Aber eventuell meldet sich dann die Fed zu Wort und bedient selbst die Schulden direkt, eine neue Art der leichten Geldpolitik.
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wawidu:

Broken IPO

 
25.07.11 21:18
Erst im März d.J. gingen HCA Holdings mit einem Zeichnungskurs von 30 $ erneut an die Börse. Dies ist der fünfte Anlauf seit 1969. Dieses Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Buchwert von 43 Mrd. $, weist allerdings fast 26 Mrd. $ Schulden auf.

finance.yahoo.com/q/pr?s=HCA+Profile

www.marketwatch.com/story/...ings-miss-2011-07-25?siteid=yhoof
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 424122
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daiphong:

#89 wußte gar nicht, dass Bayern so eifersüchtig

2
25.07.11 22:15
auf Bremen, Berlin, Ruhrgebiet sind, auf die großartigen angeblichen Wohltaten dort. Normalerweise machen sie doch immer drei Kreuze, wenn sie dort nicht hin müssen. Sie fühlen sich im Speckgürtel Deutschlands doch augenscheinlich wohl, oder etwa nicht?

Vielleicht könntest du mal ein paar Wohltaten auflisten, die du in Berlin gerne streichen würdest? Und da meine ich nicht die Regierung...
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learner:

Short auf Tiffany

3
25.07.11 22:16
Dort gab es ein Doppeltop im Dails und der heutige Tag begann mit einem Downgap.

AL hat sicher auch mit seiner Vermutung recht, dass die Thematik der Schuldengrenze die Märkte eine kurze Zeit unter Druck setzen wird und die Erlösungsfeier mit einem ansehnlichen Shortsqueeze enden wird. Bis Anfang August ist ja noch was Zeit.
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Der USA Bären-Thread 424139
Wenn Du kein Geld hast, hast Du die wenigsten Freunde, aber die besten!
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wawidu:

daiphong # 85287

9
25.07.11 22:47
Bei Frankfurt ist dies ähnlich wie bei Stuttgart: Die Stadt Frankfurt geht trotz aller Banken und Industrieunternehmen finanziell am Krückstock, während im Umfeld Kommunen wie z.B. Eschborn, Bad Homburg, Oberursel oder Kelsterbach (unmittelbar an der A 3 und am Flughafen gelegen, u.a. mit einer Menge von Speditions- und Catereransiedlungen) "Federn in die Luft blasen" können. Die Kleinstadt Kelsterbach ist eine der reichsten Kommunen Hessens.
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wawidu:

Diese Entwicklung tut meinem US-Depot

 
25.07.11 23:34
sehr gut! Die Preiskurve von IMAX hatte sich zwischen November 2008 (Kursstand 2,50 $) und Anfang Juni 2011 (Kursstand 38 $) exponentiell ("heiße Luft"!) entwickelt. Diese Entwicklung ist nunmehr eindeutig gebrochen. Anfang Juli ging ich hier bei einem Kursstand von 32 $ short.
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Der USA Bären-Thread 424159
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Anti Lemming:

Stöffen - Fränkli, Yen, Gold, Rohstoffe

6
26.07.11 00:37
Es sind immer dieselben Shortseller, Stöffen, die Dollar-Carrytrades in den unterschiedlichsten Assetklassen eingehen. Das "Objekt" ist fast beliebig. Der Dollar-Shortsqueeze, von dem ich (bei geeignetem "Auslöser") sprach, kommt praktisch unabhängig von der Assetklasse, die jeweils im Dollar-CT hochgehievt wurde

D.h. auch der scheinbar so "wertvolle" Fränkli wird dann weniger zum Dollar wert. Das ist allerdings relativ, denn zurzeit ist der Franken zum US-Dollar absurd überbewertet, ebenso der Yen. Der Shortsqueeze würde daher lediglich ein wenig Realität zurück bringen. Die Kurse sind zurzeit stark von Hedgefonds verzerrt.

Selbst Parität Franken/Dollar (unten grün) ist mMn noch viel zu teuer. Angemessen wäre schätzungsweise 1,25 (unten lila).  

Bei EUR/USD wäre ebenfalls 1,25 angemessen (Kaufkraftparität). Daraus ergibt sich bei
USD/CHF = 1,25  -> EUR/CHF = 1,56.

Das entspricht in etwa den Kursen von 2005.
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 424168
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Anti Lemming:

Im Dollar-Index

8
26.07.11 00:53
(= Dollar gegen einen Korb der wichtigsten Weltwährungen) ist in den letzten zwei Jahren kein klarer Trend zu erkennen, es ging im wesentlichen volatil zu.

Ich glaube sehr wohl, dass die Amis den Dollar bewusst schwächen wollen, weil ihnen dies Vorteile (Exportgewinne, steigende Börsen) bringt. Hedgefonds, die Downtrends erzeugen wollen, können das Rad aber nicht beliebig weit drehen, weil sie bei starken Übertreibungen (wie jetzt) von Mr. Market "zurückgepfiffen" werden.

Der Kurs von Austral-Dollar zum US-Dollar von 1,08 ist einfach nur ein Witz. Der Aussi ist in meinen Augen eine durch den Rohstoffboom komplett überbewertete Währung. 1,08 spiegelt in keinster Weise die Gefahren (enger Handel, sehr hohe Vola, Preis-Peak im austral. Immo-Markt) wider. Wenn China, der Hauptabnehmer von Austral-Rohstoffen, aus den im Thread wiederholt genannten Gründen (chin. Immoblase usw.) Probleme bekommt, könnte der Aussi buchstäblich in sich zusammen fallen.

EUR/AUD steht aktuell bei 1,32. 2008 stand das Paar bei 2,10. Da kommt es beim nächsten Börsen/Rohstoff-Crash auch wieder hin. Fair bewertet ist EUR/AUD bei etwa 1,68.

FAZIT: Man darf sich nicht der Illusion hingeben, dass die hoch- oder runtergezockten Währungs-Charts viel mit der Realität zu tun hätten.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 424169
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Anti Lemming:

CHF/JPY

8
26.07.11 01:24
Franken und Yen profitieren zurzeit beide vom Dollar-Carrytrade. Bis 2007 war das lange Zeit umgekehrt, das waren Hedgefonds short in CHF und JPY (= Franken- und Yen-Carrytrade) und legten die Erträge im (damals noch) zinsstarken Dollar an.

Die relative Stärke des Franken zum Yen (Chart unten) zeigt, dass Dollar-Carrytrader aktuell vor allem im Franken ihr Heil suchen. Das ist kein Wunder, da die Schweiz wesentlicher solider dasteht als Japan mit seiner 205 % Schulden/BIP-Quote, den Erdbebenschäden und der überalterten Bevölkerung.

Der Euro steht zum Dollar - verglichen mit Yen und Franken - am schwächsten da. Ohne die PIIGS-Probleme stünde EUR/USD wohl schon bei 1,70.

Hintergrund der Dollar-Schwäche ist aber nicht, dass "USA pleite geht" oder "der Dollar wertlos wird" (wie die US-Progagandamaschine und halb Ariva tönt), sondern dass sich die US-Regierung und Wall Street auf Kosten der Restwelt mit Hilfe des schwachen Dollars gesundstoßen wollen. Das ist Teil des laufenden "Währungskriegs", wie ihn der brasilianische Präsident kürzlich nannte.

Mit anderen Worten: Der schwache Dollar ist vor allem ein politischer Erfolg der USA - und so gesehen sogar ein Zeichen von Stärke: Die Amis können der Welt immer noch ihren Willen aufzwingen.
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 424170
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