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Der USA Bären-Thread


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US Same Store Sales

2
05.05.11 15:45

#15204e">Retailers#15204e">April 2011 Estimates#15204e">April 2011 Actuals
#0066cc">Costco#0066cc">9.0%#0066cc">12%
#0066cc">BJ's Wholesale#0066cc">8.4%#0066cc">12.2%
#0066cc">Target#0066cc">13.6%#0066cc">13.1%
#0066cc">JC Penney#0066cc">8.8%#0066cc"> 
#0066cc">Kohl's Department Store#0066cc">15.5%#0066cc"> 
#0066cc">JW Nordstrom#0066cc">7.8%#0066cc"> 
#0066cc">Saks Department Store#0066cc">10.3%#0066cc"> 
#0066cc">Stage Stores#0066cc">16.3%#0066cc">15.1%
#0066cc">Macy's#0066cc">8.3%#0066cc">10.8%
#0066cc">Gap#0066cc">(1.0%)#0066cc"> 
#0066cc">TJX#0066cc">3.4%#0066cc"> 
#0066cc">Limited#0066cc">11.6%#0066cc">20%
#0066cc">Ross Stores#0066cc">5.3%#0066cc"> 
#0066cc">Stein Mart#0066cc">3.0%#0066cc"> 
#0066cc">Hot Topic#0066cc">3.5%#0066cc">10.5%
#0066cc">Wet Seal#0066cc">8.0%#0066cc">11.8%
#0066cc">The Buckle#0066cc">13.0%#0066cc">14.5%
#0066cc">Zumiez#0066cc">13.8%#0066cc">17.5%
#0066cc">Walgreen#0066cc">3.6%#0066cc">3.4%
Source: Thomson Reuters; Figures in parenthesis are losses.

 

© 2011 CNBC.com
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Malko07:

#80475: Es gibt riesige Mengen an Devisen,

7
05.05.11 16:06
die um den Globus fließen und denen ist jeder Tick wichtig.  Gegenüber diesen Mengen kann man die täglichen Spekulationen in Rohstoffen, Aktien und Anleihen vergessen. Es ist die wirkliche Zeitbombe auf der wir alle sitzen.

Heute hat die EZB verklausuliert kund getan, dass es auch im Juni keine Erhöhung geben wird. Der Markt hatte heute keine erwartet aber sicher eine im Juni. Jetzt werden wieder andere Parkplätze gesucht und der Euro kann etwas nach Luft schnappen. Meine ursprüngliche Prognose, dass wir dieses Jahr kaum die 1,75 überschreiten werden scheint sich damit zu bewahrheiten.
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derph:

AL 80475. "Value-Investoren sind tot"

3
05.05.11 16:24
Ich lebe noch ;-)
Und wenn Buffet zum Hegdefonds-Zocker verkommen ist, dann ist er kein Value-Investor mehr; aber vielleicht wird er wieder einer, nach seinen derzeitigen Verlusten.
Hegdefonds sind sehr kurzfristig unterwegs; der Hegdefonds, der jetzt den Exit-Button drückt, kann in 5 Stunden schon wieder long sein. Der Value-Investor denkt mittel-bis langfristig; und es gibt sie noch!
Antworten
wawidu:

AL # 80461

2
05.05.11 16:25
USOIL ist charttechnisch hoch interessant. Größere Gaps sind in dessen Preiskurve äußerst selten. Im April trat jedoch ein beachtliches Up Gap auf, und das, was danach kam, ist schon bemerkenswert: richtungsloses "Gedaddel"/Erschöpfungstop.
(Verkleinert auf 78%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 400577
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permanent:

EZB ohne große Wachsamkeit

5
05.05.11 16:39
EZB ohne "große Wachsamkeit"

Trichet erklärt den Kurs

Die Entscheidung fällt einstimmig: Der für die Kreditversorgung im Euroraum maßgebliche Zinssatz bleibt bis auf weiteres unverändert. Vor der Presse erläutert EZB-Präsident Trichet den geldpolitischen Kurs der Währungshüter: Mittelfristig besteht demnach weiterhin Inflationsgefahr. Die höchste Alarmstufe sieht die EZB aber noch nicht erreicht.

Die EZB legt nach der Zinserhöhung im April wie an den Märkten erwartet eine Pause ein. Wie der Rat der Europäische Zentralbank (EZB) nach seiner Sitzung in Helsinki mitteilte, bleibt der Schlüsselzins für die Eurozone unverändert bei 1,25 Prozent. Erst vor vier Wochen hatten die Ratsmitglieder den Leitzins unter dem Druck steigender Preise zum ersten Mal seit rund drei Jahren nach oben geschraubt.

Nach der wenig spektakulären Entscheidung warteten Fachleute und Öffentlichkeit gespannt auf Aussagen von Notenbankchef Jean-Claude Trichet zum weiteren geldpolitischen Kurs der Währungshüter.

Besonders von Interesse war dabei wie immer die genaue Wortwahl Trichets: Die Beobachter legen in der Regel jede einzelne Formulierung auf die Goldwaage, um die darin enthaltenen Andeutungen zu entschlüsseln. Sollte Trichet von "großer Wachsamkeit" der Notenbanker sprechen, so hieß es im Vorfeld, dürfte dies als Signal für eine bereits im Juni anstehende weitere Zinserhöhung verstanden werden.

Bei ihrer aktuellen Sitzung haben Europas Währungshüter wie erwartet eine Zinspause eingelegt. Auf der Pressekonferenz am Nachmittag nach der Entscheidung verzichtete Trichet dann auch noch auf die richtungsanzeigende Formulierung "große Wachsamkeit". Fachleute folgerten daraus, dass die EZB ihre Zinsen voraussichtlich auch im Juni noch nicht weiter erhöhen dürfte.

Wie stark drückt die Inflation?

Wörtlich erklärte Trichet: "Der EZB-Rat hat beschlossen, den Zinssatz unverändert zu lassen nach der Erhöhung um 25 Basispunkte vom April. Die Informationen, die wir seither erhalten haben, bestätigen unsere Einschätzung, dass die Anpassung der sehr konjunkturstimulierenden Geldpolitik berechtigt war."

Auf die Frage eines Journalisten nach etwaigen Gegenstimmen zum Kurs sagte der EZB-Präsident: "Wir haben diese Entscheidung einstimmig getroffen."

Auf die Frage nach dem weiteren Vorgehen und einem etwaigen Zeitplan für weitere Zinsschritte ging Trichet dagegen nicht weiter ein. "Wir werden unsere Entscheidung dann treffen, wenn wir der Meinung sind, dass es nötig ist, um mittelfristig Preisstabilität zu sichern", erklärte er.

Unter Analysten wurden die einzelnen Aussagen des obersten Währungshüters der Eurozone umgehend heiß diskutiert. "Es ist keine große Überraschung, dass Trichet gesagt hat, dass die EZB alles sehr genau beobachten will", meinte zum Beispiel Unicredt-Analyst Andreas Rees in einer ersten Reaktion.

"Alles spricht dafür, dass wir die nächste Zinserhöhung um 25 Basispunkte im Juli bekommen werden", schätzte Rees. "Die EZB bleibt wohl bei ihrem Drei-Monatsrhythmus bei den Zinserhöhungen. Sonst hat Trichet nicht viel Neues gesagt."

Andeutungen und Kernbotschaften

Elmar Völker von der deutschen Landesbank LBBW bestätigte diese Einschätzung. "Wir gehen davon aus, dass die nächste Zinserhöhung im Juli kommt. Wahrscheinlich geht die EZB auf einen Drei-Monatsrhythmus. Im vierten Quartal könnte dann noch mal ein Schritt kommen. Wenn das Basisszenario bei Inflation und Wirtschaftswachstum eintritt, dann wird sie wohl im moderaten Tempo weiter machen."

"Eine Zinserhöhung im Juni hat Trichet nicht angekündigt", hob Norbert Braems von der Privatbank Sal. Oppenheim hervor. "Wahrscheinlich kommt der nächste Schritt im Juli und noch einer Ende des Jahres. Der Erhöhungszyklus wird wohl langsamer ausfallen als in der Vergangenheit." Dies sei, so Braems weiter, "eine der Kernbotschaften."

Ähnlich äußerte sich Helaba-Analyst Ralf Umlauf. "Auf der Pressekonferenz ließ EZB-Chef Trichet keinen Zweifel daran aufkommen, dass die EZB das Ziel der Preisniveaustabilität konsequent verfolgen wird. Allerdings gab es unseres Erachtens keine Signale für eine Zinserhöhung bereits im Juni."

Trichet habe es, so Umlauf, vermieden, bezüglich der Inflationsgefahren von erhöhter Wachsamkeit zu sprechen. Die Betonung der aufwärts gerichteten Inflationsrisiken aber ließe eine weitere Straffung der EZB-Zinsen im dritten Quartal  und damit sehr wahrscheinlich im Juli erwarten. "Dafür müsste im Juni die Wortwahl von 'genauer Beobachtung' auf 'erhöhte Wachsamkeit' geändert werden", erklärte der Experte der Helaba.

Trichet kommentiert Portugal-Hilfe

Abgesehen von Zinsschritten und Zeitplänen war am Vormittag auch die prekäre Haushaltslage in Portugal Thema der Beratungen im EZB-Rat. Im Anschluss an die Sitzung begrüßte Trichet ausdrücklich auch das aktuelle Rettungspaket für das hoch verschuldete Portugal. Das Programm von EU und IWF enthalte nötige Schritte, um die portugiesische Wirtschaft zu stabilisieren, sagte er. Trichet bekräftigte die Position der Währungshüter, dass die Euro-Länder ihre Konsolidierungsziele 2011 erreichen müssten. Es sei wichtig, dass Reformen vor allem in den hoch verschuldeten Ländern zügig umgesetzt würden.

Die Währungshüter trafen sich ausgerechnet in Finnland - dem Land, von dem Beobachter glaubten, es könnte nach dem Wahlerfolg der nationalistischen Partei "Wahre Finnen" die Milliardenhilfen für Portugal stoppen. Portugal erhält künftig 78 Mrd. Euro, davon 26 Mrd. Euro vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und den Rest von seinen europäischen Partnern. Als Gegenleistung muss die Regierung in Lissabon den Sparkurs verstärken und zum Teil Steuern erhöhen.

Die finanzielle Situation der zum Teil hoch verschuldeten Euro-Staaten erschwert die Arbeit der Währungshüter zusätzlich: Höhere Zinsen verteuern Kredite. Daher könnten sie Gift für die Erholung der Konjunktur sein und damit einen Aufschwung in Krisenstaaten wie Irland, Griechenland und Portugal bedrohen. Experten der DZ Bank sehen die Währungshüter daher in einer Zwickmühle: "Einige Kernländer könnten deutlich kräftigere und schneller steigende Leitzinsen gebrauchen, um einen möglichen Preisdruck abzufangen. Steigende Leitzinsen verschlechtern aber auch insbesondere in der Peripherie die Verschuldungssituation der privaten Haushalte, wodurch dort die Zahlungsausfälle zunehmen."

Zusätzlich stärkt der Ausblick auf weiter steigende Zinsen den Euro. Denn während die EZB geldpolitisch einen Gang zurückgeschaltet hat, steht die US-Notenbank Fed noch voll auf dem Gaspedal und pumpt hohe Summen in den Geldkreislauf. Die Bank of England (BoE) beließ ihren Leitzins am Donnerstag auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent.

Quelle: AFP/DJ/dpa/rts

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Anti Lemming:

Trichet: Die verkappte Message zwischen den Zeilen

3
05.05.11 16:56
"Wir werden die Wachsamkeit auch künftig mit schläfrigen Augen beobachten."
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wawidu:

"Fahnenstangencharts" und "ballistische Kurven"

3
05.05.11 17:04
Meine derzeitigen Shortfavoriten sind Werte mit gescheiterten Fahnenstangencharts (zusammenbrechende exponentielle Entwicklungen). Mich reizt z.Z. allerdings u.a. auch ein Wert, dessen Kursentwicklung aktuell in einer ausgeprägten ballistischen Kurve verläuft: Potash, einer der global größten Düngemittelproduzenten.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 400589
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Anti Lemming:

"Der Euro wird wertlos"

4
05.05.11 18:00
oder: Nach dem Krokodil hat nun wieder der Kasper die Hauptrolle im Devisentheater übernommen.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 400607
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Anti Lemming:

Commodity Collapse

 
05.05.11 18:17
(Verkleinert auf 61%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 400610
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Anti Lemming:

Warum fällt alles synchron?

11
05.05.11 18:53
Weil Hedgefonds, die gehebelt in mehreren Sektoren long sind - z. B. long Aktien und long Rohstoffe - bei starker Rohstoffschwäche (Öl heute -6 %, Blei -5,5 %, Silber -7,8 %) Margin-Calls in ihren Future-Accounts bekommen, also Geld nachschießen müssen. Dazu lösen sie vorzugsweise solche Posis auf, bei denen noch keine allzu großen Verluste aufgelaufen sind. Wer etwa einen Margin Call in Öl erhält, könnte - um Cash zu generieren - einige gut gelaufene Aktie wie Apple, Amazon oder Caterpillar abstoßen.

Trader betrachten die Szenerie heute in allen Assetklassen gleichzeitig, sie achten auf Aktien, Rohstoffe, Öl, Gold/Silber sowie Währungen - insbesondere auf EUR/USD, ein Paar, das zurzeit "Vorlauf-Charakter" für Aktien hat. Wenn die Trader sehen, dass Aktien mit den anderen Assets (aus den o. g. Gründen) schwächeln, verkaufen sie, um Gewinne zu sichern, und verstärken damit den Downtrend.

So greift das "ich will raus"-Virus von einer Assetklasse auf die nächste über. (Das gilt insondere in der aktuellen Marktsituation, in der das Gros der "Marktteilnehmer" gehebelt operierende Hedgefonds sind.)

Angesichts des heutigen - recht heftigen - Ausverkaufs bei EUR/USD und Rohstoffen halte ich für unwahrscheinlich, dass Aktien sich dem generellen Abwärtssog entziehen können. Wir sahen heute abend ab 17:00 h (MEZ) einen kleinen Dead-Cat-Bounce, der den SP-500 um 12 Punkte auf 1347 hob (wodurch das Gap zum gestrigen SK geschlossen wurde). Ich rechne ungeachtet dieser Erholung mit einem weiteren Abverkauf zum Tagesende (USA) hin, bei dem das Intraday-Tief von 1335 im SPX erneut unterschritten werden könnte.
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 400618
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Malko07:

Alles fällt nicht. Es sind primär

2
05.05.11 19:29
die Rohstoffe. An den Aktienmärkte ist relativ wenig los und Anleihen steigen.
Antworten
pfeifenlümmel:

CRB hat einen

4
05.05.11 19:37
Katzenbuckel, sollten die sinkenden Rohstoffpreise auf einen Kater der Weltwirtschaft hinweisen? Anscheinend zuviel gesoffen ( flüssiges Geld ) und nun der Kater.
Der USA Bären-Thread 400634
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Anti Lemming:

Malko, zu Deinen Divergenzen

3
05.05.11 19:38
U.S. Dollar Blues
By Timothy Collins
Street-com Contributor
5/5/2011 1:24 PM EDT

A single strong session by the U.S. dollar has commodities traders sprinting to the sidelines. All the talk of oil prices being based on supply and demand is thrown out the window. I should step back -- the price is based on the supply and demand of not only users but also traders. The argument that the price is based on supply and demand of the overall economy is bogus during any short-term view.... If you take the action further into silver, then you can add in the joy of increased margin requirements and margin calls.

Equities have been able to hold ground while the commodities slaughter continues. At this point, the selling feels forced. That doesn't mean it may be almost over, but I'm guessing there are some sellers out there who aren't happy about having to dump positions [Das heißt Margin Calls, siehe # 485] .... As long as the Chicago Mercantile Exchange keeps running margin requirements higher, silver and other commodities are going to plummet.

I expect gold to be the next metal to start seeing increases in the margin requirements similar to silver. Gold didn't have quite the same parabolic move, so perhaps the increased volatility there will just be glossed over. If not, the May 13 $144 puts are looking very attractive as the SPDR Gold Shares (GLD) would probably make a straight line to $140 on any more margin increases.

Volatility is still rather suppressed in equities. On any further spikes in the Volatility Index (VIX), I will look to roll my put positions higher on the iPath S&P 500 VIX Short Term Futures ETN (VXX). I am still maintaining it as a hedge as my long volatility position, which has shown a little life this week. The reversal today tells me that many traders have the protection in place for tomorrow's report. I still don't expect any fireworks before the report. In fact, the action after the last few reports hasn't been anything near expectations or the hype. Until this commodity correction runs its course, I actually find it hard to get a feel for the overall strength or weakness within equities.

At the time of publication, Collins was long VXX puts, TVIX, GLD puts, though positions can change at any time.
Antworten
Anti Lemming:

Pfeifenlümmel - technische Faktoren

3
05.05.11 19:44
haben zurzeit den größten Einfluss, inbesondere die heutige Schwäche in EUR/USD, die zur Auflösung von Dollar-Carrytrades in Rohstoffen (# 484) führte. Fundamentals interessieren die Hedgefonds nicht, dass sind überwiegend Trendritter.

Meine Prognose, dass Aktien den Rohstoffen im Tagesverlauf nach unten folgen werden (# 485), beginnt Gestalt anzunehmen, zumal Silber und Öl ihren "freien Fall" fortsetzen.
Antworten
pfeifenlümmel:

Pressesprecher Trichet

3
05.05.11 19:47
darf verkünden: Keine oder minimale Inflation-keine Leitzinserhöhung. Meine Jackentasche hat ein Loch beim Einkaufen, bringe sie mal zum Stopfen zum Presseprecher. Anscheinend hat der an dieser Stelle kein Loch.
Antworten
Anti Lemming:

Wenn morgen auch noch die Arbeitsmarktzahlen

2
05.05.11 19:49
schlecht ausfallen (darauf deuten die hohen Erstanträge hin), könnte es in der Tat eine Wiederholung des Flash-Crashs vom 6. Mai 2010 geben. Auch die Charts sind dafür angeschlagen genug.

Ob das BLS dies ahnt und vorausschauend 100.000 neue Stellen gemäß Birth-Death-Modell hinzu-fantasiert, damit Bernanke nicht um die Früchte seines QE-Gepumpes gebracht wird?
Antworten
musicus1:

könnte es sein , umschichten von rohstoffen in

3
05.05.11 19:49
AKTIEN   ????????????????????????????
Antworten
Anti Lemming:

Umschichten?

2
05.05.11 19:53
Nee, die Devise heißt "Alles muss raus", weil alle Dollar-Shorter (CT-ler) ihre Dollar zurückkaufen müssen.

Wenn man überhaupt von Umschichten sprechen kann, dann ist der Trade: Umschichten von (fallenden) Hard Assets in den (steigenden) Dollar.

Synchron-Verfallstag.
Antworten
Malko07:

A.L., neben einigen markttechnischen

7
05.05.11 19:54
Spezifika wie bei Silber, hat prinzipiell der Fed und der US-Administration das Spiel mit den Rohstoffen nicht mehr so behagt und sie haben es auch zum Ausdruck gebracht. Und dann hat heute Nachmittag die EZB der vereinigten Spekulantenwelt die Devisenmärkte durcheinander gerüttelt. Keiner hatte damit gerechnet, dass erst mal Schluss mit Zinserhöhungen sein soll. Und wenn man den Devisenmarkt stark durchschüttelt erwischt es unweigerlich die Rohstoffe auf dem linken Fuß.

Die für Sehwillige schon lange sichtbare miese Lage der US-Wirtschaft lässt sich immer weniger verheimlichen. Das führt zu steigenden Anleihen.

Die Aktienpreise dagegen sind voll in der Hand der Zockerbanken und ihrer verschwägerten Hedgefonds und das bei geringen Umsätzen. Deshalb ist es nicht überraschend dass dort relativ wenig los ist.

Aber die EZB hält nicht täglich eine Pressekonferenz ab. Der Staub wird sich legen und erst dann wir es sichtbar werden ob der Schaden nachhaltig war. Momentan arbeiten alle hektisch an der Reparatur.
Antworten
Anti Lemming:

Malko - # 494

5
05.05.11 20:05

"Die für Sehwillige schon lange sichtbare miese Lage der US-Wirtschaft lässt sich immer weniger verheimlichen. Das führt zu steigenden Anleihen."  

Es könnte sein, dass Bond-Trader wegen der Rohstoff-Schwäche, der Aktienschwäche folgen dürfte, einen US-Doppel-Dip "vorausahnen" bzw. vorwegnehmen, der erneute Deflationstendenzen aufkommen ließe (Auftragseinbrüche). Der "long Bond"-Trade wäre dann strategisch - in Erwartung von Bond- und Dollarstärke wie beim Crash von 2008.

Für mich spricht die Rallye bei 10-jährigen Staatsanleihen (unten) für gestiegene Deflationserwartungen der Bond-Profis. Wenn sie der Mainstream-Erwartung von starker Inflation huldigen würden, müssten 10-jährige im Kurs fallen. Außerdem dürften Anleger, die bei Aktien auscashen, in Bonds umschichten.

Steigende Bond-Nachfrage kann man wohl als Aktien-bärisch werten (sofern die Parallel-Aufblasung in allen Assetklassen nicht hirnlos weiter läuft).

 

(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 400641
Antworten
Anti Lemming:

10-jährige US-Staatsanleihen und Aktien long term

 
05.05.11 20:14
Hier der längerfristige Kurs-Chart von 10-jährigen UST. Es fällt auf, dass Rallye-Perioden in Bonds stets mit eklatanter Schwäche im Aktienmarkt einhergingen.

Ist die aktuelle Rallye in UST ein "erneuter Anlauf", der auf kommende Aktienschwäche bzw. Doppel-Dip-Rezession hindeutet?
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 400645
Antworten
Anti Lemming:

Forcierter Margin-Druck bei Hedgefonds

 
05.05.11 20:19
Malko07:

A.L (#80495), vergiss die

4
05.05.11 20:22
US-10-jährigen. Noch ist QE voll in Betrieb. Und mit Crash bist du immer zu schnell da.  Viel zu oft. Da sind die Entwicklungen in den Anleihemärkten ohne QE schon interessanter. Aber ich erwähnte schon, dass die Bankenwelt bei uns in ca. 5 Monaten niedrigere Zinsen erwartet. Also:

Erwartung niedrigere Zinsen (Geldmarkt) -> Zinsen am kurzen Ende steigen nicht weiter durch die EZB an (Bestätigung) und dann kommt die US-Wirtschaft auch noch nicht aus den Puschen.

-> erst mal zu einer stärkeren Anleihenachfrage. Hat nichts mit Deflation zu tun. Sollte sich die Preisfront nicht beruhigen ist es wieder schnell damit vorbei. Es ist ja wirklich nicht so, dass die Finanzmafia immer richtig liegt. Sie liegt sehr oft falsch.

Trichet schrieb man früher "tricher" (falsch spielen) und heute hat er die Finanzwelt an der Nase durch die Arena geführt.  ;o)
Antworten
permanent:

Der US Immomarkt befindet sich wie bekannt nun

6
05.05.11 20:25

offiziell im Double Dip.

http://www.ariva.de/...s_Double_Dip_t283343?pnr=10444247#jump10444247

Die lockere Geldpolitik hat hier kaum unterstützend gewirkt, ebenso wenig wie die Regierungsprogramme zur Subventionierung für Immokäufer.
Ein Markt der Jahrelang durch eine zu lockere Kreditvergabe verzerrt wurde ist nicht so schnell wieder in die richtige Richtung zu bringen.
Noch dazu waren die Preise einfach zu hoch im Vergleich zu den Jahreseinkommen.
Die FED hat viel Kritik für ihre Politik des billigen Geldes einstecken müssen, wurden so doch  viele neue Blasen ermöglicht. Gleichzeitig kann keiner seriös sagen wie tief und nachhaltig die Krise ohne die Maßnahmen gewesen wäre.
 

Permanent

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Anti Lemming:

Malko # 498

3
05.05.11 20:27
Der Crash von 2008 und die damit einhergehende Rallye in 10-jährigen US-Staatsanleihen (Chart in # 497) erfolgte zu einer Zeit, als in USA QE noch gar nicht praktiziert wurde.

Es stimmt, dass Bondnachfrage nicht Crash-Gefahr am Aktienmarkt anzeigt, wohl aber höchstwahrscheinlich kommende Schwäche im Aktienmarkt (zumindest nach Auffassung der Bond-Trader, die wie Aktientrader falsch liegen können, meist aber eine bessere Trefferquote haben).
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