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Meldung des Tages: Biotech-Chance im Januar: Steht diese NASDAQ-Biotech-Aktie jetzt vor einer seltenen Kaufgelegenheit?
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Der USA Bären-Thread


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2
17.02.11 08:17
ein Mehrfamilienhaus mit 20 Wohnungen =  20 Baubeginne.
Guten Mooooooooooooooooooooooooooorgen!
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CarpeDies:

interessanter Artikel

6
17.02.11 08:34
von D.Siebholz auf den Goldseiten:
www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=15456

Er schreibt darin  von Anzeichen eines Paradigma Wechsels die man im auge haben sollte:
Kommen wir nun zu diesen Veränderungen:

   * Nr. 01 Die wirtschaftliche und politische Verschiebung der Zentren von den USA/Europa nach Asien.
   * Nr. 02 Der Verlust der Freiheit in den westlichen Demokratien.
   * Nr. 03 Die immer auffälliger werdende Manipulation der öffentlichen Meinung durch fehlerhafte Statistiken.
   * Nr. 04 Die massiv ansteigende Manipulation der Edelmetallpreise, nämlich von kaum beeinflussbaren Grundwerten, Zeichen eines soliden Handelns und Wirtschaftens.
   * Nr. 05 Bewusstseinsänderung bei Geldtheorien.
   * Nr. 06 Unumkehrbarkeit von mathematischen Funktionen (Beispiel: Der Zinseszinseffekt bei Schulden).
   * Nr. 07 Der Verlust an Handlungsmöglichkeiten der alten Industrieländer und ihrer Notenbanken.
   * Nr. 08 Die vermeintliche Risikolosigkeit von Staatsanleihen (und damit die Möglichkeit von Staatsbankrotten).
   * Nr. 09 Reichtum durch immer höhere Verschuldung?
   * Nr. 10Gesetzesbrüche durch die Politiker.
   * Nr. 11Weltreservewährung US-Dollar.
   * Nr. 12Sichergestellte Lebensmittelversorgung?


Und noch nicht eingetretene, aber drohende Änderungen wie:

   * Kapitalverkehrskontrollen,
   * Bargeldzahlungen stellen nur noch eingeschränkt eine legale Schuldentilgung dar,
   * Können Notenbanken doch pleitegehen?
   * Beschlagnahme von "wahren Werten".
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Anti Lemming:

Grafik zur Fed-Überschuldung

5
17.02.11 09:15

Die Fed ist - als neue Müllgrube der US-Neuverschuldung - ist inzwischen der weitaus größte Halter von US-Staatsanleihen. Sie hält 20 % mehr als China! Hinzu kommen die gewachsenen Bestände an US-Staatsanleihen in Großbritannien, wo möglicherweise Barclays als Schattenaufkäufer für die Fed aktiv ist (siehe

# 865

).


Das ist NICHT normal, auch wenn Bernanke dies als "ganz normale Erweiterung der Fed-Geldpolitik" zu verkaufen versucht. Die Aufkäufe sind vor allem dann absurd, wenn die Fed gleichzeitig, wie die gestrigen Fed-Minutes offenbaren, die BIP-Prognose für 2011 deutlich angehoben hat.

Bernankes Verantwortungslosigkeit - auch gegenüber der Nicht-US-Welt - äußert sich in

1) einer angesichts der US-Firmengewinne und hauseigenen Wachstums-Prognosen längst nicht mehr zu rechtfertigen Nullzinspolitik bei den Leitzinsen. Bernanke ist mindestens so weit "behind the curve" wie Greenspan im Anschluss an die Dot.com-Krise: Der Alt-Blasenmeister ließ die Zinsen von 2002 bis 2004 bei 1 %, was die US-Housingblase erzeugte und mithin den Grundstein zur Weltfinanzkrise in 2008 legte.

2) in verantwortungslosem Gelddrucken via QE2, das aus den gleichen Gründen wie in (1) längst nicht mehr gerechtfertigt ist. Der ewige Verweis auf die "hohe Arbeitslosigkeit" ist ein Pseudoargument, da QE auch bisher keine Wende bei den neu geschaffenen US-Stellen gebracht hat: Im Januar blieb die Zahl mit 36.000 weit hinter der Konsenschätzung von 150.000 zurück.

Tatsache ist, dass die hohe AL-Quote eine Folge der Produktionsverlagerung nach Asien ist, die US-Firmen nützt: Wenn Asiaten für ein Zehntel des Lohns von Amerikanern arbeiten, besteht ein - von der Fed-Zinspolitik völlig unabhängiger - Anreiz für US-Firmen, in China zu fertigen. Die dort von Chinesen nach "US-Bauanleitung" gefertigten Produkte werden dann reimportiert und zu den gewohnt hohen Preisen in USA verkauft - wo Geithner mit ruinöser 11 % Neuverschuldung samt massiven Transferzahlungen für die passende Massennachfrage sorgt. QE dient in Wahrheit der Refinanzierung von Geithners Transferzahlungs-Paketen, die im Wesentlichen die Nachfragelöcher infolge der Jobauslagerung "auf Steuerzahlerkosten" stopfen.

QE ist damit - wie der Banken-Bailout in 2008 - eine weitere Stamokap-Lösung, die die US-Wirtschaft in Globalisierungszeiten trotz der damit verbundenen Schieflagen (US-Massenarbeitslosigkeit, Handelsdefizite) auf Kosten der Steuerzahler weiter brummen lässt.

Die Belastungen für den US-Steuerzahler sind dabei freilich nur theoretisch, weil die Schulden, die die Fed auf ihrem Schattenkonto aufhäuft, voraussichtlich niemals zurückgezahlt werden. Die Wertverwässerung des Dollars infolge von QE führt dazu, dass wieder mal die Ausländer, die USA als der weltgrößten Schuldnernation Unmengen an Dollars geliehen haben, ähnlich wie im Subprime-Skandal mit vorprogrammierten und vorsätzlich einkalkulierten Wertverlusten um die Früchte ihrer Arbeit "geprellt" werden.

FAZIT: Die Amis setzen ihre Sause auf Kosten der Restmenschheit unbehelligt fort. Wie lange lassen sich "die Ausländer" das noch bieten?

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Anti Lemming:

Hier noch die angekündigte Grafik

2
17.02.11 09:16
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 381494
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permanent:

Zinsfreigabe China plant Revolution für Banken

4
17.02.11 09:19

 Der USA Bären-Thread 9791048

Kampf gegen die Immobilienblase: In China dürfen die Banken den Guthabenzins erstmals frei festsetzen. Das hat weitreichende Folgen. Von Frank Stocker mehr...

Antworten
E8DEF285:

zu Gutte und allen anderen

3
17.02.11 09:20
Schreiberlingen, - jetzt kommt wohl doch noch die Diskussion zum Urheberrecht in die Gänge ???????
gruss E8
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CarpeDies:

Warum sollten die Börsen fallen

4
17.02.11 09:25
wenn BB ein Wachstum von 3-4% für dieses Jahr in USA vorhersagt; wen interessieren da die AL-Zahlen; es geht schon lange nicht mehr um Menschen, sondern nur noch um Gewinne der Firmen
Antworten
Kicky:

Öllieferungen gefährdet?

4
17.02.11 09:31
www.minyanville.com/businessmarkets/...-oil/2/15/2011/id/32828

......Let us now look again at the major oil exporters and where further uprisings might occur. In Table 1, I list the 24 leading oil exporters along with their freedom status as judged by Freedom House. Of those 24, I view only Russia, Canada, Norway, Mexico and Argentina as likely to be free of any political disturbances moving forward. That leaves 82% of the oil exports of the countries listed at some risk. And unlike Egypt and Tunisia, major disturbances in any of these countries could cause an immediate spike in global oil prices. i.thestreet.com/files/tsc/v2008/photos/charts/0214_M-table1.jpg

What countries are at greatest risk if there is "an oil supply disruption"? Table 2 is relevant here. It lists the top 20 countries in terms of oil imports. It also indicates what percentage of global oil traded they import along with what percentage of domestic consumption comes from imports.
i.thestreet.com/files/tsc/v2008/photos/...s/0214_M-table-2.jpg
..it is highly likely there will be one or more serious disruptions in the next 12 months causing an oil spike. In light of this, risk oriented investors should have some form of oil hedge in their portfolios.
Antworten
Kicky:

Europa maßregelt Irlands Oppositionsparteien

7
17.02.11 10:05
Es müsse als Gewissheit angesehen werden, dass es einfach keinerlei Bestrebungen dazu gebe, die vorrangigen Bondhalter an potenziellen Verlusten von Irlands Banken zu beteiligen, weil die europäischen Partnerländer jedwedes Risiko einer Ansteckung im Keim ersticken wollten, wie Rehn gestern in Brüssel erklärte. Deshalb befinde sich dieser Vorschlag auch nicht zur Diskussion auf dem Tisch, was im Rahmen des gestrigen Finanzministertreffens der Eurozone mehr als deutlich gemacht wurde. Das Treffen fand hauptsächlich statt, um darüber zu beraten, ob die Euroländer ihren Kampf gegen die Schuldenkrise intensivieren müssten. Während gestern erstmals darüber diskutiert wurde, die veranschlagten Zinsen auf gewährte Bailout-Kredite zu reduzieren, teilte Irlands amtierender Finanzminister Brian Lenihan mit, dass es signifikante Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedsländern im Hinblick auf diese Frage gebe.

Vor allem die Niederlande widersetzten sich jedem Gedankenspiel bezüglich einer Reduzierung der festgesetzten Zinssätze. Deutschland poche laut Lenihan dagegen darauf, dass Irland seine Sparanstrengungen vergrößere, um im Austausch eine Zusage zur Senkung der auf die Bailout-Zusage zu zahlenden Zinsen zu erhalten.....
Forts.hier:www.wirtschaftsfacts.de/?p=11357#more-11357

na das kann ich mir nicht vorstellen,dass das gut geht,die Iren sind da ganz stur,sogar was Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes angeht,die wird von der irischen Regierung glatt nicht beachtet.Ich habe zufällig einen Film gesehen zu der Gaspipeline ,die Shell im C.Mayo bauen will,die soll genhmigt werden  trotz Urteil des EuGH
www.shelltosea.com/
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Kicky:

Why Isn't Wall Street in Jail?

5
17.02.11 10:14
www.rollingstone.com/politics/news/...jail-20110216?print=true

...."Everything's fucked up, and nobody goes to jail. You can end the piece right there."

Nobody goes to jail. This is the mantra of the financial-crisis era, one that saw virtually every major bank and financial company on Wall Street embroiled in obscene criminal scandals that impoverished millions and collectively destroyed hundreds of billions, in fact, trillions of dollars of the world's wealth — and nobody went to jail. Nobody, that is, except Bernie Madoff, a flamboyant and pathological celebrity con artist, whose victims happened to be other rich and famous people.

The rest of them, all of them, got off. Not a single executive who ran the companies that cooked up and cashed in on the phony financial boom — an industrywide scam that involved the mass sale of mismarked, fraudulent mortgage-backed securities — has ever been convicted. Their names by now are familiar to even the most casual Middle American news consumer: companies like AIG, Goldman Sachs, Lehman Brothers, JP Morgan Chase, Bank of America and Morgan Stanley. Most of these firms were directly involved in elaborate fraud and theft. Lehman Brothers hid billions in loans from its investors. Bank of America lied about billions in bonuses. Goldman Sachs failed to tell clients how it put together the born-to-lose toxic mortgage deals it was selling. What's more, many of these companies had corporate chieftains whose actions cost investors billions — from AIG derivatives chief Joe Cassano, who assured investors they would not lose even "one dollar" just months before his unit imploded, to the $263 million in compensation that former Lehman chief Dick "The Gorilla" Fuld conveniently failed to disclose. Yet not one of them has faced time behind bars.

Instead, federal regulators and prosecutors have let the banks and finance companies that tried to burn the world economy to the ground get off with carefully orchestrated settlements — whitewash jobs that involve the firms paying pathetically small fines without even being required to admit wrongdoing. To add insult to injury, the people who actually committed the crimes almost never pay the fines themselves; banks caught defrauding their shareholders often use shareholder money to foot the tab of justice. "If the allegations in these settlements are true," says Jed Rakoff, a federal judge in the Southern District of New York, "it's management buying its way off cheap, from the pockets of their victims."

Wall Street's Naked Swindle  www.rollingstone.com/politics/news/...s-naked-swindle-20100405

z.B.AIG und Cassano:
The most amazing noncase in the entire crash — the one that truly defies the most basic notion of justice when it comes to Wall Street supervillains — is the one involving AIG and Joe Cassano, the nebbishy Patient Zero of the financial crisis. As chief of AIGFP, the firm's financial products subsidiary, Cassano repeatedly made public statements in 2007 claiming that his portfolio of mortgage derivatives would suffer "no dollar of loss" — an almost comically obvious misrepresentation. "God couldn't manage a $60 billion real estate portfolio without a single dollar of loss," says Turner, the agency's former chief accountant. "If the SEC can't make a disclosure case against AIG, then they might as well close up shop."

As in the Lehman case, federal prosecutors not only had plenty of evidence against AIG — they also had an eyewitness to Cassano's actions who was prepared to tell all. As an accountant at AIGFP, Joseph St. Denis had a number of run-ins with Cassano during the summer of 2007. At the time, Cassano had already made nearly $500 billion worth of derivative bets that would ultimately blow up, destroy the world's largest insurance company, and trigger the largest government bailout of a single company in U.S. history. He made many fatal mistakes, but chief among them was engaging in contracts that required AIG to post billions of dollars in collateral if there was any downgrade to its credit rating.

St. Denis didn't know about those clauses in Cassano's contracts, since they had been written before he joined the firm. What he did know was that Cassano freaked out when St. Denis spoke with an accountant at the parent company, which was only just finding out about the time bomb Cassano had set. After St. Denis finished a conference call with the executive, Cassano suddenly burst into the room and began screaming at him for talking to the New York office. He then announced that St. Denis had been "deliberately excluded" from any valuations of the most toxic elements of the derivatives portfolio — thus preventing the accountant from doing his job. What St. Denis represented was transparency — and the last thing Cassano needed was transparency.

Another clue that something was amiss with AIGFP's portfolio came when Goldman Sachs demanded that the firm pay billions in collateral, per the terms of Cassano's deadly contracts. Such "collateral calls" happen all the time on Wall Street, but seldom against a seemingly solvent and friendly business partner like AIG. And when they do happen, they are rarely paid without a fight. So St. Denis was shocked when AIGFP agreed to fork over gobs of money to Goldman Sachs, even while it was still contesting the payments — an indication that something was seriously wrong at AIG. "When I found out about the collateral call, I literally had to sit down," St. Denis recalls. "I had to go home for the day."

After Cassano barred him from valuating the derivative deals, St. Denis had no choice but to resign. He got another job, and thought he was done with AIG. But a few months later, he learned that Cassano had held a conference call with investors in December 2007. During the call, AIGFP failed to disclose that it had posted $2 billion to Goldman Sachs following the collateral calls.

"Investors therefore did not know," the Financial Crisis Inquiry Commission would later conclude, "that AIG's earnings were overstated by $3.6 billion.".........
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Anti Lemming:

Bernankes zirkuläre Rechtfertigungs-Argumente

6
17.02.11 10:34
Zunächst die Fakten bzw. die Ausgangslage:

Hätte die Fed kein QE betreiben und die US-Leitzinsen wie in Europa bei 1 % belassen, wäre die US-Wirtschaft in einem Deflations-Loch versunken. Das BIP wäre dann seit 2008 jedes Jahr geschrumpft, die Stimmung wäre im Keller, die meisten Firmen würden Verluste schreiben, der DOW stünde unter 5000, die Arbeitslosigkeit infolge weiterer Entlassungen wäre noch erheblich höher als heute. Auch die de facto bankrotten US-Banken hätten sich dann nicht über massive Kapitalerhöhungen refinanzieren können. Es hätte "weiter Lehmans" gegeben.

D.h. ohne den massiven Stimulus hätte es eine zweite Große Depression gegeben. Die Ausgangslage in USA nach dem Platzen der Mega-Kreditblase in 2008 ist ähnlich wie die Japans nach dem Platzen der dortigen Mega-Kreditblase in 1990. In beiden Ländern gab es extreme Schieflagen mit schuldenfinanzierten Immobilien.

Man kann Bernanke, Obama und Geithner kaum verübeln, dass sie dies nicht wollten.

Also mussten Nullzinsen und zusätzlich noch QE her, wobei QE die für die Stimuli erforderliche massive Neuverschuldung refinanzierte. Ausländer hätten Geithners massive Staatsanleihen-Neuemissionen vermutlich kaum komplett aufkaufen können - und wenn dann nur zu weit höheren Zinsrenditen, die den US-Haushalt mittelfristig noch stärker belastet hätten.



Nun meine Thesen dazu:

1. Bernanke hat im Prinzip Recht, wenn er sagt, dass in USA Deflation droht. Deflation wäre ohne staatiche Stimuli mit Sicherheit gekommen - und kann bei Absetzen der Stimuli auch jederzeit wieder kommen.

2. Seine Nullzinsen und QE-Käufe dienten - und dienen - dazu, diese Deflation zu verhindern.

3. Mit diesem Argumentation-Joker in der Hinterhand (der "schwache Arbeitsmarkt" kommt noch als Dauerbrenner hinzu) ist Bernanke aber bewusst weit über das Ziel hinausgeschossen. QE2 wäre im Prinzip nicht mehr nötig gewesen. Er startete es trotzdem, um vorsätzlich neue, vermeintlich heilende Assetblasen (aller Art) zu erzeugen. Das geht weit über die ursprüngliche Not-Strategie hinaus, "nur" Deflation verhindern zu wollen. Es ist nunmehr aktive Inflationierungs- und Blasen-Politik.

Damit knüpft Bernanke nahtlos an das Erbe seines Vorgängers Greenspan und die bisherige inflationierende US-Geldpolitik an. Genauso wie Greenspan die US-Hausblase samt Verbriefungs-Arien aktiv forciert und bewusst als "Heilungsmittel" für die Dot.com-Krise missbraucht hat, nutzt Bernanke die nun von ihm erzeugten Assetblasen inkl. Aktien- und Rohstoff-Echoblase, um über den Wealth-Effekt einen abermals verschuldungsfinanzierten Pseudo-Aufschwung loszutreten.

Inzwischen hat Bernanke sogar Greenspans Blasenpolitik frech übersteigert und ins Maßlose (Fed-Überschuldung) getrieben. Die Übersteigerung war erforderlich, um die Illusion "ewigen Wachstums" am Laufen zu halten. Denn das US-BIP muss - auf Teufel komm heraus - noch höher gepumpt werden als in der Vor-Krisen-Ära, weil sonst Aktien (die neue "heilige Erholungskuh") nicht auf neue Höchststände steigen und die Amis sonst missgelaunt ihren Konsum auf Pump einstellen.

Bernankes Argumentation ist insofern zirkulär, als er immer noch laufend auf die "sonst drohende Deflation" verweist - die Gefahr ist längst nicht mehr akut - , um eine Pseudo-Rechtfertigung für seine Inflationierungs-Politik zu erhalten, die er inzwischen vorsätzlich und maßlos auf die Spitze treibt.
Antworten
Malko07:

Lustig sind immer Statistiken

8
17.02.11 10:45
aus denen hervor geht wer was in welchem Umfang hält. Es gibt kaum einen größeren Unsinn. Deshalb wird er auch primär in der Finanzpresse verbreitet, welche primär der Verblödung der potentiellen Käufer von Finanzprodukten dient, ob long oder short.

Fast die Hälfte der Aktien werden heute außerhalb den offiziellen Börsen gehandelt, bei Anleihen ist die Quote wesentlich höher. Auch wenn man sieht wer kauft, sieht man noch lange nicht in welchem Auftrag gekauft wird. Kauft ein Fonds, kauft er im Regelfall nicht für sich sondern schichtet das Vermögen seiner Kunden um. So kann man z.B. regelmäßig aus den Statistiken, die vorspielen welche Länder wie viel US-Staatsanleihen besitzen würden, erkennen wo sich große Finanzplätze befinden und wo große Fonds residieren, viel mehr nicht. So wird auch immer häufiger verbreitet, die größten Anteile am DAX würden die Amis besitzen. Vor nicht allzu langer Zeit waren es die Briten und vorher die Deutschen. Dabei haben nur die größten echten ETF's laufend die Besitzer gewechselt. Das bedeutet allerdings nicht, dass es große Verschiebungen bei den Haltern der ETF-Anteile gab.

Wenn die EZB am Markt kauft oder verkauft so reicht sie nationalen Notenbanken den Auftrag weiter und diese reichen sie wieder an Banken weiter. Wenn die US-Fed etwas kauft, reicht sie den Auftrag an die NY-Fed weiter und diese den Banken. Der Aufkauf der Staatsanleihen (QE) stellt im Verhältnis zum üblichen Umsatz eine große Menge dar. Deshalb müssen zwangsweise diese Aufträgen weltweit an den großen Finanzplätzen abgewickelt werden. Die beauftragten Banken gehören jeweils zu den Großen an den verschiedenen Finanzplätzen. Nicht vergessen: Der größte Teil des Umsatzes findet außerhalb den offiziellen Börsen statt. London gehört übrigens zu den ganz großen Finanzplätzen.

Anhänger von Verschwörungen fallen gerne auf diese unsinnigen Zahlenwerken herein, besonders wenn sie in ihr Weltbild passen. Sie lassen sich auch nicht belehren, denn die wiederholen den Unsinn in regelmäßigen Abständen. Es wäre auch gefährlich sich mit der wirklichen Welt auseinander zu setzen. Das Weltbild könnte krachen.

Die Erfolg der Finanzbranche besteht darin möglichst alles intransparent zu halten während man selbst gute Sichten hat. Dies ist ein großer Vorteil. Also weiterhin fleißig diesen Mist glauben. Mit ihm kann man quasi errechnen wo es lang gehen wird: Nur werden diese Berechnungen nur manchmal zufällig stimmen. Mit würfeln wäre das Ergebnis besser.
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permanent:

Ägypten stoppt iranische Kriegsschiffe

4
17.02.11 11:11
Iranische "Provokation" scheitert

Ägypten stoppt Kriegsschiffe

Iranische Kriegsschiffe haben entgegen israelischen Befürchtungen offenbar nicht den Suez-Kanal Richtung Mittelmeer passiert. Es stehe kein iranisches Kriegsschiff auf der Warteliste, teilte ein Vertreter der Kanalverwaltung mit. Nach einem Bericht des Nachrichtensenders Al-Arabija hatten die Schiffe zwar versucht, den Kanal zu passieren, waren aber von Ägypten daran gehindert worden.

Israel hatte der iranischen Regierung zuvor vorgeworfen, sie wolle mit der Entsendung der Schiffe ins Mittelmeer provozieren. Die israelische Armee wollte sich nicht zu möglichen Schritten äußern.

Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman hatte bei einer Konferenz in Jerusalem gesagt, der iranische Schritt beweise, "dass Selbstüberschätzung und Dreistigkeit im Iran täglich zunehmen". Die internationale Gemeinschaft müsse "verstehen, dass Israel diese Provokationen nicht ewig ignorieren kann", warnte er. Zugleich warf Lieberman der internationalen Gemeinschaft vor, nicht bereit zu sein, mit den Provokationen Teherans umzugehen.

USA beobachten iranische Schiffe

Als Reaktion auf die Äußerungen Liebermans stiegen an den Weltmärkten die Erdölpreise auf ein 29-Monatshoch. Die US-Regierung erklärte, die Bewegungen iranischer Schiffe im Roten Meer aufmerksam zu verfolgen. Wie ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte, gebe es Berichte über eine ganze Reihe von Schiffen. "Was sie machen, wohin sie fahren - wir verfolgen das mit einiger Neugier", teilte der Sprecher mit. "Wir passen immer auf, was der Iran tut." Auch US-Präsident Barack Obama wurde nach Angaben seines Sprecher über die Schiffe informiert.

Nach Angaben der Suezkanal-Verwaltung erhalten alle Handelsschiffe eine Passageerlaubnis, solange sich Ägypten nicht im Kriegszustand befinde. Für die Durchfahrt aller Militärschiffe sei eine Erlaubnis der Außen- und Verteidigungsministerien nötig. Diese würden oft auch sehr kurzfristig erteilt.

Quelle: dpa/rts

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permanent:

Rekord bei Erwerbstätigen

6
17.02.11 11:13
Schuften aus der Krise

Rekord bei Erwerbstätigen

Mit mehr als 41 Millionen Menschen in Arbeit erreicht Deutschland einen neuen Rekord. Das ist die größte Zahl an Erwerbstätigen seit der Wiedervereinigung 1990. Dafür verantwortlich ist vor allen Dingen der Dienstleistungssektor mit mehr als 30 Millionen Beschäftigten. Eine Zunahme verzeichnet auch das Baugewerbe.

In Deutschland hatten zum Ende vergangenen Jahres so viele Menschen eine Arbeit wie noch nie seit der Wiedervereinigung. 41,04 Millionen Erwerbstätige hatten im vierten Quartal 2010 hierzulande ihren Arbeitsort, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Das waren ein Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Auch wurde erstmals die Marke von 41 Millionen Beschäftigten überschritten. Der Statistik zufolge waren davon 36,61 Millionen Menschen angestellt und 4,43 Millionen arbeiteten selbständig.

Angetrieben wurde die Entwicklung vom Dienstleistungssektor: Dort arbeiteten in den letzten drei Monaten 2010 mehr als 30 Millionen Menschen. Ihre Zahl stieg damit um 388.000 oder 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Im Baugewerbe stieg die Zahl der Beschäftigten um 1,9 Prozent auf 2,29 Millionen. Ein leichtes Plus gab es im produzierenden Gewerbe mit 0,1 Prozent auf 7,73 Millionen Beschäftigte.

Weniger Menschen als ein Jahr zuvor arbeiteten hingegen in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei, wo die Zahl um 0,2 Prozent auf 4,43 Millionen sank.

Weniger Kurzarbeit

Nach vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit hat sich im vierten Quartal die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent auf 362,2 Stunden erhöht. Die Kurzarbeit verlor an Bedeutung, bei der normalen Wochenarbeitszeit und den Guthaben auf Arbeitszeitkonten war ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um drei Prozent auf fast 14,9 Milliarden Stunden.

Quelle: rts/DJ

Antworten
fkuebler:

Malko 912: Das gilt abgewandelt für "Guru"-Anlagen

5
17.02.11 11:18

"Lustig sind immer Statistiken, aus denen hervor geht wer was in welchem Umfang hält. Es gibt kaum einen größeren Unsinn. Deshalb wird er auch primär in der Finanzpresse verbreitet, welche primär der Verblödung der potentiellen Käufer von Finanzprodukten dient, ob long oder short"

... genauso. Wenn wir lesen (wollen und/oder müssen), dass z.B. Soros seine Goldposition erweitert hat, und Paulson jetzt short auf was-weiss-ich ist, dann sind das 2-Monats-Vergangenheitswerte, und mit guter Wahrscheinlichkeit habe die wirklich erfolgreichen Profis im Timing sogar genau auf einen von ihnen am Markt erwarteten Sentiments-Status hin gearbeitet und sind zu der Zeit, wo man über ihre (früheren) Anlagen liest, längst wieder in der Distribution oder fertig damit.

Eine gewisse Ausnahme davon können allenfalls extrem grosse oder ziemlich längerfristige Anlagen sein, wie z.B. Staatsanleihen bei Pimco. 

Antworten
permanent:

Das libysche Volk erhebt sich gegen Gaddafi

7
17.02.11 11:32

TripolisEin weiterer Despot der arabischen Welt muss um seine Herrschaft bangen: Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi. Der Konflikt zwischen Regime und Opposition wird offenbar immer brutaler. Aus Oppositionskreisen hieß es am Donnerstag, seit Dienstagabend seien bei Zusammenstößen zwischen Gaddafi-Gegnern und der Polizei insgesamt sechs Menschen ums Leben gekommen. Vier von ihnen seien in der Stadt Al-Baidha getötet worden, zwei in der Stadt Bengasi. Bei einer Protestaktion in der Stadt Al-Kubba hätten
Demonstranten eine Polizeiwache in Brand gesetzt.

Die Proteste konzentrierten sich bislang auf die Städte im Nordosten des Landes. In der Nacht zum Mittwoch waren in der Stadt Bengasi bei Zusammenstößen zwischen Regimegegnern, Polizisten und Gaddafi-Anhängern 38 Menschen verletzt worden. Demonstranten warfen nach Medienberichten Steine auf die Polizei, die den Protest binnen einer Stunde mit Wasserwerfern und Knüppeln beendete. Demonstranten zerstörten auf einem Platz ein großes Porträt von Oberst Gaddafi.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...fi-/3854616.html

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Anti Lemming:

WTI vs. Brent

5
17.02.11 11:49
Mich würde nicht wundern, wenn große Hedgefonds Arbitragegeschäfte betreiben - z. B.

short Brent kombiniert mit long WTI.

Die Strategie ist dann "reversal to the mean" - bestünde also in der fundamental sicherlich nicht widersinnigen Erwartung, dass sich die beiden Kurse irgendwann mal wieder auf "Normalabstand" einpendeln.

Das sehen dann aber auch noch größere Hedgefonds wie Goldman, die daraufhin den Spread zur Qual der kleinen Hedgefonds noch weiter auseinandertreiben.

Denn Goldmans neues Geschäftsmodell lautet:

Grillen von Bären- und Vernunftsinvestoren aller Art. Es gibt keine Übertreibung am Markt, die sich nicht - lukrativ für Goldman - noch stärker ausweiten bzw. pushen ließe. Das frühere seriöse Geschäftsmodell von GS, nach starken Ausschlägen (nach oben wie unten) auf "Reversal to the mean" zu setzen, bringt einfach zu wenig Rendite für die Boni. Es lässt sich weit mehr - und weit schneller - abräumen, wenn man mit Computer-kontrolliertem Algo-Tradings Exzesse auf die Spitze treibt. Goldman lebt dann von den "kapitulierenden Vernünftigen" auf der Welt, die es gewagt hatten, auf eine Rückabwicklung der Übertreibung zu setzen.

Auch Warren Buffett hat die Tradingsstrategie des prozyklischen Extremzocks (meist long) von Goldman übernommen. Der frühere "seriös-ehrwürdige" Value-Investor ist wie ganz Wall Street zum Momentumzocker verkommen.



Obiger Trade wäre sicherlich auch für Bärenthread-Schlauberger "interessant". Freilich legt man sich damit freiwillig unter Goldmans hochmodernen Computer-gesteuerten Momentum-Schredderer. Ein ungemütlicher Ort, wie HFT-geschädigte aus ihren Index-Shorts wissen.
Antworten
permanent:

@AL

6
17.02.11 11:59

Das Geschäftsmodell von GS lautet nicht: 
 

Zitat aus Posting 917:
Denn Goldmans neues Geschäftsmodell lautet:

Grillen von Bären- und Vernunftsinvestoren aller Art.

Zitat Ende

Das Geschäftsmodell lautet Geld verdienen um jeden Preis. Für GS ist die Börse der größte Pokertisch der Welt.

Permanent

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permanent:

Bärengrill, das Orginal

4
17.02.11 12:08

#333333; font-size: 10pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"> 

#333333; font-size: 10pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">http://www.baerengrill.de/catering_3.htm

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grüner Bär

3
17.02.11 12:09

Der USA Bären-Thread 9792738

Antworten
Anti Lemming:

Ähnliche Anti-Zocks

3
17.02.11 12:10
laufen mMn gegen Leute, die auf ein Näherkommen von WTI- und Erdgaspreis gesetzt haben.

Traditionell war Öl sieben Mal so teuer wie Gas, inzwischen ist die Schere auf einen Faktor von über 20 gestiegen.

Der Normalitäts-Verhinderungszock (Goldman) besteht darin, weiter Gas zu shorten und Öl im Long weiter nach oben zu treiben. Letzteres ist zusätzlich wegen der Absicherungsgeschäfte, die Goldman und JPM dann den Firmen aufnötigen können, lukrativ. Ohne Momentum gibt es keine Notwendigkeit zur Absicherung. Am Aktienmarkt laufen ähnliche "Long-Erpressungen", zielen da aber auf große Fonds und Pensionsfonds, die sich vor Unterperformance fürchten (wenn alles steigt, müssen sie rein, sonst laufen den Fonds die Kunden weg).

Kein Wunder, dass die Goldmänner kürzlich einen Anstieg des Ölpreises (WTI) auf 110 Dollar "ausgerufen" haben. Dasselbe Spiel wie Anfang 2008 - nun aber noch besser unterstützt vom Billiggeld der Fed.

Prozyklische Zyniker machen long mit und verdienen dabei (kurzfristig). Vernunftsbären, die dagegen halten, werden bis zum allfälligen Top "rasiert". Wenn's dann endlich abstürzt, sind sie längst pleite, weil "Märkte länger irrational bleiben können als sie selber liquide".
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Anti Lemming:

o.k., permanent

 
17.02.11 12:12
ich korrigiere: das aktuelle Geschäftsmodell von Goldman....

Denn der Bulle ist der Bär ist der Goldman.

(Dieses Bonmot poste ich schon seit geraumer Zeit)
Antworten
pfeifenlümmel:

Man sollte sich mehr

14
17.02.11 12:33
auf die Statistik verlassen:
Alle 3 Sekunden stirbt ein Raucher.
Jede Sekunde stirbt ein Nichtraucher.

Rauchen ist also gesund.
Antworten
Anti Lemming:

# 899 - WTI-Öl

5
17.02.11 12:39
Aha, ich verstehe, worauf Godmode hinaus will.

Die Fed hat nicht nur den Dollar verwässert, sondern auch das US-Öl.


"Fünf sind geladen,
zehn sind gekommen,
gieß Wasser zur Suppe,
heiß alle willkommen!"
Antworten
Anti Lemming:

Interview mit Ben Bernanke aus dem Jahr 2022

19
17.02.11 14:38

geführt von Cheng Hui, Chefredakteur der führenden Wirtschaftsnews-Agentur Baidu's Business Buzz (BBB).

 



BBB: Herr Bernanke, wir freuen uns, dass Sie nach ihrer Pensionierung den Mut und die Zeit gefunden haben, endlich mit ihrer ja leider nicht sehr glorreichen Vergangenheit aufzuräumen und uns hier im Gespräch offen Rede und Anwort zu stehen.

Bernanke: Ja, seit ich Finanzberater von ICBC-Goldman geworden bin, wie seinerzeit mein geschätzter Vorgänger Alan Greenspan (Moses hüte seine Seele), sehe ich die Welt mit etwas anderen Augen. Die Fed hatte damals große Fehler gemacht. Wir handelten aber letztlich nur auf Geheiß von Tim Geithner. Der brauchte dringend das von uns gedruckte Geld für seine Stützungsprogramme.

BBB: Die haben dann aber letztlich nichts genützt?

Bernanke: So ist es - leider. Mit dieser Entwicklung hatte bei der Fed und in Washington wirklich niemand gerechnet. Alle unsere Modelle zeigten einen selbsttragenden Aufschwung an.

BBB: Aber nun - in reifem Alter - sind Sie aus Schaden klug geworden?

Bernanke: Nach dem Absturz ist man immer schlauer. Man hätte im Frühjahr 2011 zusammen mit einigen gewieften Hedgefonds wie dem Goldman-Ableger Lucifer Centauri auf Alles short gehen sollen, was sich noch aus eigener Kraft nach oben bewegte. Nur so haben es die Hedgefonds geschafft, ihre Mütter - d. h. die US-Investmentbanken, denen sie zu 100 % gehören - wieder auf finanziell solide Füße zu stellen. Die Hedgefonds haben von 2011 bis 2019, dem Kapitulationstief, auf der Shortseite Alles wieder reingeholt, was ihre Mütter zuvor auf der Longseite in der Subprime-Krise verbrannt hatten. Das ist eine wirklich anerkennenswerte Leistung und spricht für die Überlegenheit des US-Finanzsystems.

BBB: Nach 2019 haben sich die US-Börsen ja wieder stark erholt. In den drei Jahren seit dem Tief ist der DOW von 2500 auf jetzt über 10.000 Amero gestiegen, was in alten Dollars gerechnet immerhin einem Anstieg von 300 auf 1200 entspricht. Das ist eine satte Vervierfachung!

Bernanke: Der Aufschwung ist jetzt definitiv selbsttragend - erstmals seit 1982. Den Anstoß gaben vor allem die extremen Shortgewinne der Hedgefonds, die damit ihre Mütter retteten und den Weg bereiteten zur jetzigen Blüte in wirklich allen Sektoren, vor allem im Bestattungswesen.

BBB: Was noch hätte man anders machen sollen?

Bernanke: Ich finde es im Nachhinein übertrieben, dass das US-Militär mit scharfer Munition gegen Arbeitslose vorging, nur weil die Regierung aus Kostengründen die "food stamps" abschaffen musste. Man hätte sich mit Gummigeschossen begnügen sollen. Aber die Streichung der Food Stamps war leider alternativlos nach der chinesischen Annexion Floridas - ein Racheakt dafür, dass wir wir US-Staatsanleihen und damit die chinesischen Volksersparnisse in die Wertlosigkeit gedruckt hatten.

BBB: Hätte man statt der Food Stamps nicht noch wenigstens Tüten- oder Wassersuppen verteilen können wie damals in der ersten Großen Depression?

Bernanke: Wir hatten es händeringend versucht, aber es war einfach kein Geld mehr da. Am Ende hatten uns die Lieferanten kein Papier mehr für die Notenpresse geliefert, weil der Papierwert den der neu gedruckten Dollars bei Weitem überstieg. Auch die Goldreserven in Fort Knox hatten sich bei amtlicher Prüfung - ich konnte mich mit eigenen Augen davon überzeugen - als deprimierende Bananen-Halde entpuppt.

BBB: Wie sehen Sie aus heutiger Sicht die Zukunft der US-Wirtschaft und des US-Aktienmarktes?

Bernanke: Ich bin äußerst zuversichtlich, dass der jetzige organische Aufschwung diesmal wirklich nachhaltig ist und die Arbeitlosenquote bald von 25 auf 18 % sinken wird. Dann könnte der DOW bis auf 13.000 Ameros steigen.

BBB: Moshe, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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