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Die Fed ist - als neue Müllgrube der US-Neuverschuldung - ist inzwischen der weitaus größte Halter von US-Staatsanleihen. Sie hält 20 % mehr als China! Hinzu kommen die gewachsenen Bestände an US-Staatsanleihen in Großbritannien, wo möglicherweise Barclays als Schattenaufkäufer für die Fed aktiv ist (siehe
# 865).
Das ist NICHT normal, auch wenn Bernanke dies als "ganz normale Erweiterung der Fed-Geldpolitik" zu verkaufen versucht. Die Aufkäufe sind vor allem dann absurd, wenn die Fed gleichzeitig, wie die gestrigen Fed-Minutes offenbaren, die BIP-Prognose für 2011 deutlich angehoben hat.
Bernankes Verantwortungslosigkeit - auch gegenüber der Nicht-US-Welt - äußert sich in
1) einer angesichts der US-Firmengewinne und hauseigenen Wachstums-Prognosen längst nicht mehr zu rechtfertigen Nullzinspolitik bei den Leitzinsen. Bernanke ist mindestens so weit "behind the curve" wie Greenspan im Anschluss an die Dot.com-Krise: Der Alt-Blasenmeister ließ die Zinsen von 2002 bis 2004 bei 1 %, was die US-Housingblase erzeugte und mithin den Grundstein zur Weltfinanzkrise in 2008 legte.
2) in verantwortungslosem Gelddrucken via QE2, das aus den gleichen Gründen wie in (1) längst nicht mehr gerechtfertigt ist. Der ewige Verweis auf die "hohe Arbeitslosigkeit" ist ein Pseudoargument, da QE auch bisher keine Wende bei den neu geschaffenen US-Stellen gebracht hat: Im Januar blieb die Zahl mit 36.000 weit hinter der Konsenschätzung von 150.000 zurück.
Tatsache ist, dass die hohe AL-Quote eine Folge der Produktionsverlagerung nach Asien ist, die US-Firmen nützt: Wenn Asiaten für ein Zehntel des Lohns von Amerikanern arbeiten, besteht ein - von der Fed-Zinspolitik völlig unabhängiger - Anreiz für US-Firmen, in China zu fertigen. Die dort von Chinesen nach "US-Bauanleitung" gefertigten Produkte werden dann reimportiert und zu den gewohnt hohen Preisen in USA verkauft - wo Geithner mit ruinöser 11 % Neuverschuldung samt massiven Transferzahlungen für die passende Massennachfrage sorgt. QE dient in Wahrheit der Refinanzierung von Geithners Transferzahlungs-Paketen, die im Wesentlichen die Nachfragelöcher infolge der Jobauslagerung "auf Steuerzahlerkosten" stopfen.
QE ist damit - wie der Banken-Bailout in 2008 - eine weitere Stamokap-Lösung, die die US-Wirtschaft in Globalisierungszeiten trotz der damit verbundenen Schieflagen (US-Massenarbeitslosigkeit, Handelsdefizite) auf Kosten der Steuerzahler weiter brummen lässt.
Die Belastungen für den US-Steuerzahler sind dabei freilich nur theoretisch, weil die Schulden, die die Fed auf ihrem Schattenkonto aufhäuft, voraussichtlich niemals zurückgezahlt werden. Die Wertverwässerung des Dollars infolge von QE führt dazu, dass wieder mal die Ausländer, die USA als der weltgrößten Schuldnernation Unmengen an Dollars geliehen haben, ähnlich wie im Subprime-Skandal mit vorprogrammierten und vorsätzlich einkalkulierten Wertverlusten um die Früchte ihrer Arbeit "geprellt" werden.
FAZIT: Die Amis setzen ihre Sause auf Kosten der Restmenschheit unbehelligt fort. Wie lange lassen sich "die Ausländer" das noch bieten?
Iranische Kriegsschiffe haben entgegen israelischen Befürchtungen offenbar nicht den Suez-Kanal Richtung Mittelmeer passiert. Es stehe kein iranisches Kriegsschiff auf der Warteliste, teilte ein Vertreter der Kanalverwaltung mit. Nach einem Bericht des Nachrichtensenders Al-Arabija hatten die Schiffe zwar versucht, den Kanal zu passieren, waren aber von Ägypten daran gehindert worden.
Israel hatte der iranischen Regierung zuvor vorgeworfen, sie wolle mit der Entsendung der Schiffe ins Mittelmeer provozieren. Die israelische Armee wollte sich nicht zu möglichen Schritten äußern.
Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman hatte bei einer Konferenz in Jerusalem gesagt, der iranische Schritt beweise, "dass Selbstüberschätzung und Dreistigkeit im Iran täglich zunehmen". Die internationale Gemeinschaft müsse "verstehen, dass Israel diese Provokationen nicht ewig ignorieren kann", warnte er. Zugleich warf Lieberman der internationalen Gemeinschaft vor, nicht bereit zu sein, mit den Provokationen Teherans umzugehen.
Als Reaktion auf die Äußerungen Liebermans stiegen an den Weltmärkten die Erdölpreise auf ein 29-Monatshoch. Die US-Regierung erklärte, die Bewegungen iranischer Schiffe im Roten Meer aufmerksam zu verfolgen. Wie ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte, gebe es Berichte über eine ganze Reihe von Schiffen. "Was sie machen, wohin sie fahren - wir verfolgen das mit einiger Neugier", teilte der Sprecher mit. "Wir passen immer auf, was der Iran tut." Auch US-Präsident Barack Obama wurde nach Angaben seines Sprecher über die Schiffe informiert.
Nach Angaben der Suezkanal-Verwaltung erhalten alle Handelsschiffe eine Passageerlaubnis, solange sich Ägypten nicht im Kriegszustand befinde. Für die Durchfahrt aller Militärschiffe sei eine Erlaubnis der Außen- und Verteidigungsministerien nötig. Diese würden oft auch sehr kurzfristig erteilt.
Quelle: dpa/rts
Mit mehr als 41 Millionen Menschen in Arbeit erreicht Deutschland einen neuen Rekord. Das ist die größte Zahl an Erwerbstätigen seit der Wiedervereinigung 1990. Dafür verantwortlich ist vor allen Dingen der Dienstleistungssektor mit mehr als 30 Millionen Beschäftigten. Eine Zunahme verzeichnet auch das Baugewerbe.
In Deutschland hatten zum Ende vergangenen Jahres so viele Menschen eine Arbeit wie noch nie seit der Wiedervereinigung. 41,04 Millionen Erwerbstätige hatten im vierten Quartal 2010 hierzulande ihren Arbeitsort, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Das waren ein Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Auch wurde erstmals die Marke von 41 Millionen Beschäftigten überschritten. Der Statistik zufolge waren davon 36,61 Millionen Menschen angestellt und 4,43 Millionen arbeiteten selbständig.
Angetrieben wurde die Entwicklung vom Dienstleistungssektor: Dort arbeiteten in den letzten drei Monaten 2010 mehr als 30 Millionen Menschen. Ihre Zahl stieg damit um 388.000 oder 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Im Baugewerbe stieg die Zahl der Beschäftigten um 1,9 Prozent auf 2,29 Millionen. Ein leichtes Plus gab es im produzierenden Gewerbe mit 0,1 Prozent auf 7,73 Millionen Beschäftigte.
Weniger Menschen als ein Jahr zuvor arbeiteten hingegen in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei, wo die Zahl um 0,2 Prozent auf 4,43 Millionen sank.
Nach vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit hat sich im vierten Quartal die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent auf 362,2 Stunden erhöht. Die Kurzarbeit verlor an Bedeutung, bei der normalen Wochenarbeitszeit und den Guthaben auf Arbeitszeitkonten war ein leichter Anstieg zu verzeichnen.
Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um drei Prozent auf fast 14,9 Milliarden Stunden.
Quelle: rts/DJ
"Lustig sind immer Statistiken, aus denen hervor geht wer was in welchem Umfang hält. Es gibt kaum einen größeren Unsinn. Deshalb wird er auch primär in der Finanzpresse verbreitet, welche primär der Verblödung der potentiellen Käufer von Finanzprodukten dient, ob long oder short"
... genauso. Wenn wir lesen (wollen und/oder müssen), dass z.B. Soros seine Goldposition erweitert hat, und Paulson jetzt short auf was-weiss-ich ist, dann sind das 2-Monats-Vergangenheitswerte, und mit guter Wahrscheinlichkeit habe die wirklich erfolgreichen Profis im Timing sogar genau auf einen von ihnen am Markt erwarteten Sentiments-Status hin gearbeitet und sind zu der Zeit, wo man über ihre (früheren) Anlagen liest, längst wieder in der Distribution oder fertig damit.
Eine gewisse Ausnahme davon können allenfalls extrem grosse oder ziemlich längerfristige Anlagen sein, wie z.B. Staatsanleihen bei Pimco.
TripolisEin weiterer Despot der arabischen Welt muss um seine Herrschaft bangen: Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi. Der Konflikt zwischen Regime und Opposition wird offenbar immer brutaler. Aus Oppositionskreisen hieß es am Donnerstag, seit Dienstagabend seien bei Zusammenstößen zwischen Gaddafi-Gegnern und der Polizei insgesamt sechs Menschen ums Leben gekommen. Vier von ihnen seien in der Stadt Al-Baidha getötet worden, zwei in der Stadt Bengasi. Bei einer Protestaktion in der Stadt Al-Kubba hätten
Demonstranten eine Polizeiwache in Brand gesetzt.
Die Proteste konzentrierten sich bislang auf die Städte im Nordosten des Landes. In der Nacht zum Mittwoch waren in der Stadt Bengasi bei Zusammenstößen zwischen Regimegegnern, Polizisten und Gaddafi-Anhängern 38 Menschen verletzt worden. Demonstranten warfen nach Medienberichten Steine auf die Polizei, die den Protest binnen einer Stunde mit Wasserwerfern und Knüppeln beendete. Demonstranten zerstörten auf einem Platz ein großes Porträt von Oberst Gaddafi.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...fi-/3854616.html
Das Geschäftsmodell von GS lautet nicht:
Zitat aus Posting 917:
Denn Goldmans neues Geschäftsmodell lautet:
Grillen von Bären- und Vernunftsinvestoren aller Art.
Zitat Ende
Das Geschäftsmodell lautet Geld verdienen um jeden Preis. Für GS ist die Börse der größte Pokertisch der Welt.
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#333333; font-size: 10pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">http://www.baerengrill.de/catering_3.htm
geführt von Cheng Hui, Chefredakteur der führenden Wirtschaftsnews-Agentur Baidu's Business Buzz (BBB).
BBB: Herr Bernanke, wir freuen uns, dass Sie nach ihrer Pensionierung den Mut und die Zeit gefunden haben, endlich mit ihrer ja leider nicht sehr glorreichen Vergangenheit aufzuräumen und uns hier im Gespräch offen Rede und Anwort zu stehen.
Bernanke: Ja, seit ich Finanzberater von ICBC-Goldman geworden bin, wie seinerzeit mein geschätzter Vorgänger Alan Greenspan (Moses hüte seine Seele), sehe ich die Welt mit etwas anderen Augen. Die Fed hatte damals große Fehler gemacht. Wir handelten aber letztlich nur auf Geheiß von Tim Geithner. Der brauchte dringend das von uns gedruckte Geld für seine Stützungsprogramme.
BBB: Die haben dann aber letztlich nichts genützt?
Bernanke: So ist es - leider. Mit dieser Entwicklung hatte bei der Fed und in Washington wirklich niemand gerechnet. Alle unsere Modelle zeigten einen selbsttragenden Aufschwung an.
BBB: Aber nun - in reifem Alter - sind Sie aus Schaden klug geworden?
Bernanke: Nach dem Absturz ist man immer schlauer. Man hätte im Frühjahr 2011 zusammen mit einigen gewieften Hedgefonds wie dem Goldman-Ableger Lucifer Centauri auf Alles short gehen sollen, was sich noch aus eigener Kraft nach oben bewegte. Nur so haben es die Hedgefonds geschafft, ihre Mütter - d. h. die US-Investmentbanken, denen sie zu 100 % gehören - wieder auf finanziell solide Füße zu stellen. Die Hedgefonds haben von 2011 bis 2019, dem Kapitulationstief, auf der Shortseite Alles wieder reingeholt, was ihre Mütter zuvor auf der Longseite in der Subprime-Krise verbrannt hatten. Das ist eine wirklich anerkennenswerte Leistung und spricht für die Überlegenheit des US-Finanzsystems.
BBB: Nach 2019 haben sich die US-Börsen ja wieder stark erholt. In den drei Jahren seit dem Tief ist der DOW von 2500 auf jetzt über 10.000 Amero gestiegen, was in alten Dollars gerechnet immerhin einem Anstieg von 300 auf 1200 entspricht. Das ist eine satte Vervierfachung!
Bernanke: Der Aufschwung ist jetzt definitiv selbsttragend - erstmals seit 1982. Den Anstoß gaben vor allem die extremen Shortgewinne der Hedgefonds, die damit ihre Mütter retteten und den Weg bereiteten zur jetzigen Blüte in wirklich allen Sektoren, vor allem im Bestattungswesen.
BBB: Was noch hätte man anders machen sollen?
Bernanke: Ich finde es im Nachhinein übertrieben, dass das US-Militär mit scharfer Munition gegen Arbeitslose vorging, nur weil die Regierung aus Kostengründen die "food stamps" abschaffen musste. Man hätte sich mit Gummigeschossen begnügen sollen. Aber die Streichung der Food Stamps war leider alternativlos nach der chinesischen Annexion Floridas - ein Racheakt dafür, dass wir wir US-Staatsanleihen und damit die chinesischen Volksersparnisse in die Wertlosigkeit gedruckt hatten.
BBB: Hätte man statt der Food Stamps nicht noch wenigstens Tüten- oder Wassersuppen verteilen können wie damals in der ersten Großen Depression?
Bernanke: Wir hatten es händeringend versucht, aber es war einfach kein Geld mehr da. Am Ende hatten uns die Lieferanten kein Papier mehr für die Notenpresse geliefert, weil der Papierwert den der neu gedruckten Dollars bei Weitem überstieg. Auch die Goldreserven in Fort Knox hatten sich bei amtlicher Prüfung - ich konnte mich mit eigenen Augen davon überzeugen - als deprimierende Bananen-Halde entpuppt.
BBB: Wie sehen Sie aus heutiger Sicht die Zukunft der US-Wirtschaft und des US-Aktienmarktes?
Bernanke: Ich bin äußerst zuversichtlich, dass der jetzige organische Aufschwung diesmal wirklich nachhaltig ist und die Arbeitlosenquote bald von 25 auf 18 % sinken wird. Dann könnte der DOW bis auf 13.000 Ameros steigen.
BBB: Moshe, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
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