Das entspricht der Bärenthread-These von Blase und Echoblase. Wir werden das mMn auch noch bei Aktien und Rohstoffen sehen.
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Robert Shiller hat den Immobiliencrash in den USA richtig vorhergesagt.
Auch mit seiner jetzigen Prognose zum Aktienmarkt dürfte er richtig liegen: http://www.ariva.de/...Robert_Shiller_t283343?pnr=9603353#jump9603353.
Dennoch nützt den Bären diese Tatsache relativ wenig da sich die grundlegenden Probleme des richtigen Timing nicht lösen lassen. Eine Spekulation auf fallende Märkte ist immer nur dann erfolgreich wenn sie genau zum richtigen Zeitpunkt erfolgt. Eine Longspekulation kann konservativ über Aktien laufen. Eine Shortspekulation läuft über Derivate oder Aktienausleihe und Shortverkauf. In beiden Fällen habe ich immer eine Zeitkomponente die mich unter druck setzt.
Permanent
Bundesfinanzminister Schäuble hat in der Euro-Debatte wieder das Zepter in die Hand genommen. In deutlichen Worten skizziert er die deutsche Position zur Krisenabwehr in der Europäischen Union. Und er spricht klar aus, dass es höchste Zeit ist zu handeln, da ansonsten eine neue Krise droht.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...krisenfall;2741064
Trotz drohender Worte aus dem Innenministerium: "Die Aktion auf den Straßen wird weitergehen", verkündet eine oppositionelle Gruppe. In Suez brennt ein Gebäude der Stadtverwaltung. Die Polizei geht hart gegen die Demonstranten vor, bereits 1000 Menschen sind festgenommen. Die Börse setzt den Handel aus.
Ägyptens Präsident Husni Mubarak schlägt die größte Protestwelle seit seiner Machtübernahme vor drei Jahrzehnten entgegen. Trotz eines Demonstrationsverbots werden auch für heute weitere Proteste erwartet, zu denen vor allem die pro-demokratische "Bewegung des 6. April" aufrief. Donnerstag werde "kein Urlaubstag werden", erklärte die Gruppe auf ihrer Seite in dem Internet-Netzwerk Facebook. "Die Aktion auf den Straßen wird weitergehen."
Die seit Tagen anhaltenenden Proteste gegen Mubarak sorgen indes für Unruhe unter den Anlagern. Wegen eines erneuten Kursrutsches setzte die ägyptische Aktienbörse unterdessen den Handel aus. Der Leitindex war zuvor um 6,2 Prozent auf ein Sechs-Monats-Tief von 5916,74 Punkte gefallen. Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn auf mehr als 17 Prozent. Dies ist der größte Monatsverlust seit den Turbulenzen nach der Pleite der US-Bank Lehman Brothers im Herbst 2008 und der schwächste Januar überhaupt. Auch die Währung des nordafrikanischen Staates stand unter Verkaufsdruck: Der Dollar markierte mit 5,8470 Ägyptischen Pfund den zweiten Tag in Folge ein Sechs-Jahres-Hoch.
Bereits am Mittwoch versammelten sich zahlreiche Menschen zu Kundgebungen gegen die Regierung. Bei den Unruhen, die auf das erfolgreiche Aufbegehren der Tunesier gegen ihren Staatschef Zine el Abidine Ben Ali folgen, starben bislang mindestens sechs Menschen.
Im Zentrum Kairos kam es zu Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Polizei setzte Tränengas ein, einige Demonstranten warfen Steine. Auch vor dem Außenministerium kam es zu Zusammenstößen, die die Polizei mit dem Einsatz von Tränengas beendete. Nach Medizinerangaben wurden in Kairo ein Demonstrant und ein Polizist getötet. Zuvor waren bereits vier Menschen bei den Unruhen ums Leben gekommen.
Laut Augenzeugen gingen in der Hafenstadt Suez 2000 Menschen auf die Straße. Dort setzten Demonstranten laut Augenzeugenberichten mit Molotowcocktails ein Gebäude der Stadtverwaltung teilweise in Brand. Auch die dortige Parteizentrale von Mubaraks Partei sei mit Brandsätzen beworfen worden. Nach Angaben von Ärzten wurden bei den Protesten in Suez mindestens 70 Menschen verletzt. Landesweit wurden wegen des Demonstrationsverbots am Mittwoch mindestens 500 Menschen festgenommen. Seit Beginn der Proteste gegen die ägyptische Regierung vor zwei Tagen sind nach Angaben der Sicherheitskräfte bereits tausend Menschen festgenommen worden.
Unterstützung könnten die oppositionellen Kräfte nun durch den ägyptischen Oppositionspolitiker und früheren Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei, bekommen. Nach Angaben seines Bruders reist er noch heute nach Ägypten. Allerdings ließ Alie ElBaradei offen, ob die Rückkehr aus dem Ausland mit den derzeitigen schweren Protesten gegen die Regierung zusammenhängt. Mohamed ElBaradei gilt als einer der schärfsten Kritiker der ägyptischen Regierung und unterstützt die Proteste seiner Landsleute.
Westliche Regierungen appellierten an Mubarak, sich Reformen zu öffnen und von einer gewaltsamen Niederschlagung der Proteste abzusehen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) zeigte sich "sehr besorgt" über die Entwicklung. Die US-Regierung forderte die Regierung in Kairo auf, die Bevölkerung ernst zu nehmen und das Demonstrationsverbot aufzuheben. Frankreichs Außenministerin Michèle Alliot-Marie bedauerte die Todesfälle.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), fordert von der EU eine "klare Botschaft" an die ägyptische Regierung, die Gewalt gegen Demonstranten einzustellen. "In Ägypten geht es darum, dass die EU der Regierung klar macht, nicht mit Gewalt gegen Demonstranten vorzugehen", sagte Polenz am Donnerstag im Deutschlandfunk. Die EU und Deutschland müssten Ägypten deutlich machen, dass das Land "faire und freie Wahlen" brauche. Die Forderung der Demonstranten, Präsident Husni Mubaraks müsse zurücktreten, könne dagegen weder die EU noch Deutschland unterstützen. Das sei "Sache der Ägypter".
Nach Ansicht der EU-Kommission zeigen die regierungskritischen Proteste den Wunsch der Bevölkerung nach einem "politischen Wandel". Israels Vize-Regierungschef Silvan Schalom erklärte, er hoffe, dass die Unruhen keine Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen hätten.
Das Auswärtige Amt empfahl Touristen in Ägypten dringend, "Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden". Deutsche Reiseanbieter erhöhten ihre Sicherheitsvorkehrungen. Die Anbieter würden Ausflüge an Orte absagen, an denen Demonstrationen geplant seien, sagte eine Sprecherin des Deutschen Reiseverbands (DRV). Pläne für Rückhol-Aktionen von Urlaubern gebe es derzeit jedoch nicht.
Quelle: AFP/dpa
Politiker der politische Selbstmord. Ein großteil der Etats ist für Konsum (Zinslast, Sozialetat etc.) vorgesehen. Wer hier den großen Kürzungsschwengel schwingt wird aus dem Amt gejagt. Somit beschränken sich Kürzungen und Einsparungen auf Investitionen (Infrastruktur, Bildung etc.).
Das System läuft dann so weit bis der Knall kommt. Der Bürger wählt Politiker aus falschen Motiven.
Schröder war der letzte deutsche Politiker der es gewagt hat die Schere an der sozialen Sicherung anzulegen. Er hat die Sozialsysteme zukunftsfähig gemacht und wurde dafür aus dem Amt gejagt.
Da wir in den USA in zwei Jahren wählen, keiner ohne den Anderen kann, wird das in den USA mit dem Sparen ganz sicher nichts.
Permanent
New U.S. claims for unemployment benefits rose more than expected last week as harsh weather conditions in some parts of the country kept workers at home and caused a backlog in the processing of claims, a government report showed on Thursday.
Initial claims for state unemployment benefits jumped 51,000 to a seasonally adjusted 454,000, the highest since late October, the Labor Department said. That was the largest weekly increase since September 2005.
Economists polled by Reuters had expected claims to be little changed at 405,000.
The prior week's figure was revised slightly down to 403,000 from the previously reported 404,000.
A Labor Department official said four states had reported an increase in claims that was due to snow. In addition, he said, seasonal volatility also affected the data.
Still, the four-week moving average of unemployment claims—a better measure of underlying trends, rose 15,750 to 428,750 last week, implying a gradual labor market recovery that could compel the Federal Reserve to complete its $600 billion bond buying program aimed at bolstering the economy.
A separate economic report showed that orders for long-lasting goods fell 2.5 percent in December.
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| 29 | 3.798 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 20.01.26 19:26 | |
| 469 | 156.450 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 17.01.26 12:01 | |
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| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |