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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.914,75 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +373,94%
 
Anti Lemming:

zu # 522

3
27.01.11 11:13
"In the US and in the UK, prices fell sharply after the crisis struck but then they came back up, only to fall again."

Das entspricht der Bärenthread-These von Blase und Echoblase. Wir werden das mMn auch noch bei Aktien und Rohstoffen sehen.
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permanent:

Robert Shiller / Aktien/ Immobilien

7
27.01.11 11:14

Robert Shiller hat den Immobiliencrash in den USA richtig vorhergesagt.
Auch mit seiner jetzigen Prognose zum Aktienmarkt dürfte er richtig liegen: http://www.ariva.de/...Robert_Shiller_t283343?pnr=9603353#jump9603353.

Dennoch nützt den Bären diese Tatsache relativ wenig da sich die grundlegenden Probleme des richtigen Timing nicht lösen lassen. Eine Spekulation auf fallende Märkte ist immer nur dann erfolgreich wenn sie genau zum richtigen Zeitpunkt erfolgt. Eine Longspekulation kann konservativ über Aktien laufen. Eine Shortspekulation läuft über Derivate oder Aktienausleihe und Shortverkauf. In beiden Fällen habe ich immer eine Zeitkomponente die mich unter druck setzt.

Permanent

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Malko07:

Für die Chinesen

6
27.01.11 11:37
waren die quasi staatlichen US-Immobilienanleihen eben kein negatives Geschäft. Bei einem Geschäft bewertet man das was hinten raus kommt und nicht das was selbst ernannte Kenner glaubten hätte raus kommen müssen.

So ist auch das Risiko bei den neuen Eurobonds geringer als bei deutschen Staatsanleihen, die Rendite aber höher. Das liegt primär an der Liquidität der Papiere. Weil Deutschland so stark verschuldet ist (absolut) liegt ein absolut liquider Markt vor. Wenn man dagegen mit Anleihen von Finnland (weniger Schulden als Deutschland) oder Portugal handeln will, befindet man sich in einem absolut illiquiden Markt (oft tagelang kein Handel) und das schreckt alle die Investoren die schnell rein und wieder schnell raus wollen. Deshalb gibt es bei derartigen Papieren oft einen erklecklichen Aufschlag bei der Rendite, welche Langfristinvestoren wie China gerne mitnehmen. Diese Problematik der illiquiden Märkte bei kleinen Schuldner war ja auch die den Eurobonds zu Grunde liegende Idee. Es wird für alle Beteiligte billiger wenn man gemeinsam Anleihen emittiert. Dabei können die Vorgaben um daran teilzunehmen sogar strenger sein als beim jetzigen Rettungsfonds der nur Kranke stützt deren Schulden er dann komplett aufkaufen muss und die sich über Jahrzehnte nicht befreien werden können.
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permanent:

Schäuble warnt vor neuem Krisenfall

7
27.01.11 11:58

Bundesfinanzminister Schäuble hat in der Euro-Debatte wieder das Zepter in die Hand genommen. In deutlichen Worten skizziert er die deutsche Position zur Krisenabwehr in der Europäischen Union. Und er spricht klar aus, dass es höchste Zeit ist zu handeln, da ansonsten eine neue Krise droht.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...krisenfall;2741064

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Eidgenosse:

@Permanent

8
27.01.11 12:04
Long war auch nicht immer buy and hold, auch wenn es Zeitabschnitte gab in denen das sehr gut funktionierte.
Bernanke hat vermutlich recht. Wir stehen vor einem Deflations-Schock und die Notenbanker sind machtlos. Die Billigkohle geht nur zu den Zockern und von da in die Rohstoffe und andere Spieltische.
Wenn sich nun der Trend umkehrt dann müssen sie raus.
Die ganzen Anlageklassen könnten also bald viel billiger werden als sie jetzt sind, bloss wer soll den noch kaufen wenn viele schon investiert sind.
Bist du zu 100% drin gibts nur noch buy and hope.

Ich investiere übrigens keine grossen Beträge. Ist mehr ein Spiel, ich habe seit einem Jahr ca. den gleichen Depotstand mal gehts hoch mal wieder runter.

Kürzlich kam ne Sendung wegen hoher Lebensmittelpreise. Es betraf vorallem einfachere Gegenden, Indien oder Thailand. Die Marktverkäufer bleiben auf ihren Lebensmitteln sitzen weil es wegen der hohen Preise niemand kauft. Sie selber müssen aber beim Grosshändler zu hohen Preisen einkaufen. Das werden sie aber bald nicht mehr oder eben weniger. Der Grosshändler bleibt dann auch auf seiner Ware sitzen und kauft nix mehr usw...
Die hohen Preise bewirken auch das nochmehr produziert wird. Eine Zeitlang kann man noch horten aber irgendwann fallen die Preise und wir ersaufen im Kupfererz.
Über den Wolken...
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permanent:

Börse in Ägypten stoppt Handel

6
27.01.11 12:05
 
Demonstranten zünden Häuser an

Börse in Ägypten stoppt Handel

Trotz drohender Worte aus dem Innenministerium: "Die Aktion auf den Straßen wird weitergehen", verkündet eine oppositionelle Gruppe. In Suez brennt ein Gebäude der Stadtverwaltung. Die Polizei geht hart gegen die Demonstranten vor, bereits 1000 Menschen sind festgenommen. Die Börse setzt den Handel aus.

Ägyptens Präsident Husni Mubarak schlägt die größte Protestwelle seit seiner Machtübernahme vor drei Jahrzehnten entgegen. Trotz eines Demonstrationsverbots werden auch für heute weitere Proteste erwartet, zu denen vor allem die pro-demokratische "Bewegung des 6. April" aufrief. Donnerstag werde "kein Urlaubstag werden", erklärte die Gruppe auf ihrer Seite in dem Internet-Netzwerk Facebook. "Die Aktion auf den Straßen wird weitergehen."

Die seit Tagen anhaltenenden Proteste gegen Mubarak sorgen indes für Unruhe unter den Anlagern. Wegen eines erneuten Kursrutsches setzte die ägyptische Aktienbörse unterdessen den Handel aus. Der Leitindex war zuvor um 6,2 Prozent auf ein Sechs-Monats-Tief von 5916,74 Punkte gefallen. Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn auf mehr als 17 Prozent. Dies ist der größte Monatsverlust seit den Turbulenzen nach der Pleite der US-Bank Lehman Brothers im Herbst 2008 und der schwächste Januar überhaupt. Auch die Währung des nordafrikanischen Staates stand unter Verkaufsdruck: Der Dollar markierte mit 5,8470 Ägyptischen Pfund den zweiten Tag in Folge ein Sechs-Jahres-Hoch.

Polizei jagt Demonstranten

Bereits am Mittwoch versammelten sich zahlreiche Menschen zu Kundgebungen gegen die Regierung. Bei den Unruhen, die auf das erfolgreiche Aufbegehren der Tunesier gegen ihren Staatschef Zine el Abidine Ben Ali folgen, starben bislang mindestens sechs Menschen.
 

Im Zentrum Kairos kam es zu Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Polizei setzte Tränengas ein, einige Demonstranten warfen Steine. Auch vor dem Außenministerium kam es zu Zusammenstößen, die die Polizei mit dem Einsatz von Tränengas beendete. Nach Medizinerangaben wurden in Kairo ein Demonstrant und ein Polizist getötet. Zuvor waren bereits vier Menschen bei den Unruhen ums Leben gekommen.
 

Laut Augenzeugen gingen in der Hafenstadt Suez 2000 Menschen auf die Straße. Dort setzten Demonstranten laut Augenzeugenberichten mit Molotowcocktails ein Gebäude der Stadtverwaltung teilweise in Brand. Auch die dortige Parteizentrale von Mubaraks Partei sei mit Brandsätzen beworfen worden. Nach Angaben von Ärzten wurden bei den Protesten in Suez mindestens 70 Menschen verletzt. Landesweit wurden wegen des Demonstrationsverbots am Mittwoch mindestens 500 Menschen festgenommen. Seit Beginn der Proteste gegen die ägyptische Regierung vor zwei Tagen sind nach Angaben der Sicherheitskräfte bereits tausend Menschen festgenommen worden.

Unterstützung könnten die oppositionellen Kräfte nun durch den ägyptischen Oppositionspolitiker und früheren Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei, bekommen. Nach Angaben seines Bruders reist er noch heute nach Ägypten. Allerdings ließ Alie ElBaradei offen, ob die Rückkehr aus dem Ausland mit den derzeitigen schweren Protesten gegen die Regierung zusammenhängt. Mohamed ElBaradei gilt als einer der schärfsten Kritiker der ägyptischen Regierung und unterstützt die Proteste seiner Landsleute.

Westen appelliert an Mubarak
 

Westliche Regierungen appellierten an Mubarak, sich Reformen zu öffnen und von einer gewaltsamen Niederschlagung der Proteste abzusehen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) zeigte sich "sehr besorgt" über die Entwicklung. Die US-Regierung forderte die Regierung in Kairo auf, die Bevölkerung ernst zu nehmen und das Demonstrationsverbot aufzuheben. Frankreichs Außenministerin Michèle Alliot-Marie bedauerte die Todesfälle.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), fordert von der EU eine "klare Botschaft" an die ägyptische Regierung, die Gewalt gegen Demonstranten einzustellen. "In Ägypten geht es darum, dass die EU der Regierung klar macht, nicht mit Gewalt gegen Demonstranten vorzugehen", sagte Polenz am Donnerstag im Deutschlandfunk. Die EU und Deutschland müssten Ägypten deutlich machen, dass das Land "faire und freie Wahlen" brauche. Die Forderung der Demonstranten, Präsident Husni Mubaraks müsse zurücktreten, könne dagegen weder die EU noch Deutschland unterstützen. Das sei "Sache der Ägypter".

Nach Ansicht der EU-Kommission zeigen die regierungskritischen Proteste den Wunsch der Bevölkerung nach einem "politischen Wandel". Israels Vize-Regierungschef Silvan Schalom erklärte, er hoffe, dass die Unruhen keine Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen hätten.

Auswärtige Amt warnt

Das Auswärtige Amt empfahl Touristen in Ägypten dringend, "Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden". Deutsche Reiseanbieter erhöhten ihre Sicherheitsvorkehrungen. Die Anbieter würden Ausflüge an Orte absagen, an denen Demonstrationen geplant seien, sagte eine Sprecherin des Deutschen Reiseverbands (DRV). Pläne für Rückhol-Aktionen von Urlaubern gebe es derzeit jedoch nicht.

Quelle: AFP/dpa

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permanent:

@Eidgenosse

7
27.01.11 12:09
Long ist sicher nicht immer einfach. Mir sitzt die Zeit  jedoch nicht so sehr im Nacken. Kaufe ich eine Aktie von einem gut aufgestellten Unternehmen, so kann der Markt auch einige Monate gegen mich laufen und ich muss nicht schwitzen. Sitze ich aber auf Shorts so wird es nach kurzer Zeit auf der falschen Seite bereits gefährlich.

Ich wollt damit sagen: Bei long brauche ich nicht so ein gute Händchen fürs Timing.

Permanent
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Malko07:

Ein Schuldenschnitt Griechenlands

5
27.01.11 12:34
wäre nichts anderes als eine verdeckte Transferunion. Deshalb ist zu diesem Zeitpunkt ein Schuldenschnitt abzulehnen.

Griechenland hat sich bis jetzt erheblich angestrengt seinen Haushalt zu sanieren, die Anstrengungen sind aber noch nicht ausreichend. Gerade auf der Einnahmeseite ist noch viel zu tun. Wieso die Griechen wesentlich weniger Einkommens- und Körperschaftssteuer zahlen sollen wie in den Staaten die es stützen, ist nicht einzusehen.

Ein Schuldenschnitt würde primär die Banken der Staaten treffen, die Griechenland stützen. "Zahlen" müssten das in irgendeiner Form die Kunden dieser Banken und in manchen Fällen sogar der Steuerzahler, also eine Transferunion!

Deshalb, erst wenn Griechenland sowohl die Ausgabenseite auf Normalmaß, entsprechend seiner wirtschaftlichen Möglichkeiten und die Einnahmeseite den üblichen Lasten wie bei seinen Rettern angepasst hat, kann man über zusätzliche technischen Hilfen bei der Bewältigung der Schuldenlast reden.

Wie die EZB gefordert hat: Die Anstrengungen müssen noch wesentlich erhöht werden, nicht nur bei Griechenland, sondern bei allen überschuldeten Staaten. Auch bei uns sind die akkumulierten Schulden weit über dem Erlaubten.
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relaxed:

#74533 Erst so viel wie möglich aus

4
27.01.11 12:42
ihnen raus pressen, bevor man sie dann doch abserviert. ;-))

Bei privaten Schuldnern wird genauso vorgegangen. ;-)))
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Kicky:

Der Euro

2
27.01.11 12:47
www.businessinsider.com/...ntinues-its-ridiculous-surge-2011-1
Der USA Bären-Thread 376095
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Malko07:

#74534: Keiner ist gezwungen

5
27.01.11 12:49
sich übermäßig zu verschulden und zu betrügen. Wieso zahlen z.B. die Steuerzahler in den Niederlanden im Verhältnis zum Einkommen wesentlich mehr Steuern als Griechen. Soll man jetzt die Steuern in den Niederlanden weiter erhöhen damit sie in Griechenland niedriger bleiben können? Das wäre ja dann so wie bei uns, wo Bayern auch für Berlin blechen muss und Berlin freizügiger in Geldgeschenken an seine Bürger ist. So etwas funktioniert nur begrenzte Zeit, auch bei uns.
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Kicky:

Ägyptische Börse nach Eröffnung 11% minus

4
27.01.11 12:54
www.n-tv.de/wirtschaft/...oerse-bricht-ein-article2466471.html

Ägyptens Börse bricht ein
Die Proteste in Ägypten gegen Präsident Mubarak hinterlassen auch an der Börse in Kairo ihre Spuren. Wegen eines erneuten Kursrutsches wird der Aktienhandel zeitweise ausgesetzt. Später wird der Handel wieder aufgenommen – und die Talfahrt geht unvermindert weiter.Nach  kurzer Unterbrechung wurde der Handel wieder aufgenommen, doch die Anleger nutzen die Gelegenheit, um weiter ihre Aktien zu verkaufen – der Index tendierte am Mittag knapp zehn Prozent (inzwischen mehr)unter dem Schlusskurs vom Vortag. Bereits am Mittwoch waren die Kurse um rund sechs Prozent eingebrochen. Am Dienstag, als die Proteste aufgekommen waren, war die Börse wegen eines Feiertags geschlossen.

"Der Markt hatte wegen der Proteste und dem Überschwappen der Ereignisse in Tunesien eine Kursschwäche von vielleicht 1 oder 2 Prozent erwartet, aber wir glauben nicht, dass irgendein Marktteilnehmer mit so einem Einbruch gerechnet hat", sagte ein Händler der Credit Suisse. Auch für den Freitag seien Proteste angekündigt, weshalb die Schwäche anhalten dürfte, fügte er hinzu........
Antworten
Kicky:

Tausende Demonstranten im Jemen

6
27.01.11 12:57
www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-1229586

Thousands of Yemenis are demonstrating in the capital Sanaa, calling on Ali Abdullah Saleh, president for more than 30 years, to step down.

This comes after mass protests in Egypt and a popular uprising in Tunisia that ousted its long-time leader.

Yemeni opposition members and youth activists gathered in four parts of the city, including Sanaa University, chanting anti-government slogans.

They also called for economic reforms and an end to corruption.

Yemenis complain of mounting poverty among a growing young population and frustration with a lack of political freedoms......
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relaxed:

#74536 Vielleicht sind westliche Demokratien

4
27.01.11 13:00
mittlerweile gewungen "sich übermäßig zu verschulden und zu betrügen", da die Bürger so an den Wohlstang gewöhnt sind, dass ein Rückschritt beim Wohlstand die Demokratie destabilisieren würde.

Deshalb pumpt Bayern auch Geld nach Berlin, damit nicht die proletarische Revolution von Berlin  Ägypten -ý Griechenland -ý Berlin -ý Bayern -ý Vatikanstaat
Antworten
pfeifenlümmel:

zu # 533

4
27.01.11 13:02
Das Problem liegt in der zügellosen Selbstverantwortungslosigkeit der piigs. Im Endeffekt hoffen sie alle auf Stütze aus dem Norden (Transferunion). Malko beschreibt zutreffend die Situation zwischen den Bundesländen bei uns hier. Kennt noch jemand überhaupt die Maastrichter Verträge? Grundlage dieser Verträge  war eine Beschränkung der Verschuldung in den einzelnen Mitgliedsstaaten! Wenn das Staatengefüge faul ist, kann auch der Euro so nicht überleben. Der Fisch stinkt immer vom Kopf aus ( Brüssel ).
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permanent:

Das generelle Problem des Sparens ist für die

5
27.01.11 13:54

Politiker der politische Selbstmord. Ein großteil der Etats ist für Konsum (Zinslast, Sozialetat etc.) vorgesehen. Wer hier den großen Kürzungsschwengel schwingt wird aus dem Amt gejagt. Somit beschränken sich Kürzungen und Einsparungen auf Investitionen (Infrastruktur, Bildung etc.).

Das System läuft dann so weit bis der Knall kommt. Der Bürger wählt Politiker aus falschen Motiven.

Schröder war der letzte deutsche Politiker der es gewagt hat die Schere an der sozialen Sicherung anzulegen. Er hat die Sozialsysteme zukunftsfähig gemacht und wurde dafür aus dem Amt gejagt.

Da wir in den USA in zwei Jahren wählen, keiner ohne den Anderen kann, wird das in den USA mit dem Sparen ganz sicher nichts.

Permanent

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Malko07:

pfeifenlümmel (#74540), falsch. Es waren nicht die

5
27.01.11 13:56
PIIGS welche den Stabilitätspakt ausgehebelt hatten sondern Deutschland gemeinsam mit Frankreich. Damals hätte Rot-Grün Strafe zahlen müssen und deshalb galt der Pakt nicht mehr.

Bei den PIIGS sind die Probleme auch etwas komplexer als sie rein auf Staatsverschuldung zu reduzieren. In Irland war die Staatsverschuldung vor 2 Jahren noch deutlich niedriger als bei uns und in Spanien ist sie heute noch niedriger als bei uns. Es muss eben komplexer reagiert werden als zu warten bis jemand 3 % überschritten hat. Die 3 % sind übrigens eine idiotische Größe und weil sie idiotisch ist funktioniert sie nicht.

Man muss von der Gesamtverschuldung ausgehen. Und es ist nicht einzusehen, wenn jemand die 60% Gesamtverschuldung überschritten hat, er noch laufend Jahr um  Jahr 3 % draufsatteln darf. Die Grenzen müssen relativ zur Gesamtverschuldung festgelegt werden und sind dann bei über 60 % negativ. Nur das kann dazu beitragen Katastrophen zu verhindern. Zusätzlich gehört die wirtschaftliche Steuerung und die wirtschaftlichen Strukturen überwacht. Die Staaten müssen also erheblich an Souveränität abgeben. Nur so schaffen wir die gemeinsam die Zukunft. Alleine schaffen wir sie nicht.
Antworten
Malko07:

#74541: Stimmt so nicht. In der

 
27.01.11 14:10
Vergangenheit gab es viele Beispiele mit Gewinner von Wahlen die vorher den Haushalt in Ordnung gebracht hatten. Sogar kürzlich in Griechenland haben die Sozialisten die Wahlen gewonnen. Was sie Griechen können, sollte wir doch auch können - oder?

#74539: Geldverschwendung und Korruption sind keine demokratische Tugenden. Geldverschwendung und Korruption sind doch noch viel stärker in Diktaturen verbreitet. Wenn man jetzt sieht, wie die FDP mit ihren Steuerversprechen daniederliegt, sieht doch offensichtlich die deutsche Bevölkerung die Lage etwas komplexer. Mit einem Ansatz von Gerechtigkeit sind sie auch bereit Ausgabenstreichungen zu akzeptieren. Da sich daran wagt, gewinnt die nächsten Wahlen unter Garantie. Die SPD, die momentan allen alles verspricht, punktet nicht.
Antworten
Malko07:

Sarko rüttelt die Weltelite auf

3
27.01.11 14:19
Der USA Bären-Thread 9605104
Dieser Auftritt könnte Geschichte schreiben: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Frankreichs Präsident Sarkozy leidenschaftlich den Euro verteidigt - einen Zusammenbruch der Währung würden Paris und Berlin "niemals zulassen". Für die Weltwirtschaft verlangte er eine Radikalreform.
Antworten
permanent:

Erstanträge steigen

3
27.01.11 14:42
Snow Pushes Claims Higher in Setback for Jobs Market
ECONOMY, EMPLOYMENT, UNEMPLOYMENT, JOBLESS CLAIMS, WEATHER, DURABLE GOODS
Reuters
| 27 Jan 2011 | 08:36 AM ET

New U.S. claims for unemployment benefits rose more than expected last week as harsh weather conditions in some parts of the country kept workers at home and caused a backlog in the processing of claims, a government report showed on Thursday.

 

Initial claims for state unemployment benefits jumped 51,000 to a seasonally adjusted 454,000, the highest since late October, the Labor Department said. That was the largest weekly increase since September 2005.

Economists polled by Reuters had expected claims to be little changed at 405,000.

The prior week's figure was revised slightly down to 403,000 from the previously reported 404,000.

A Labor Department official said four states had reported an increase in claims that was due to snow. In addition, he said, seasonal volatility also affected the data.

Still, the four-week moving average of unemployment claims—a better measure of underlying trends, rose 15,750 to 428,750 last week, implying a gradual labor market recovery that could compel the Federal Reserve to complete its $600 billion bond buying program aimed at bolstering the economy.

A separate economic report showed that orders for long-lasting goods fell 2.5 percent in December.

Antworten
Anti Lemming:

Welcher DOW/DAX-Anleger ist noch "unter Wasser"?

7
27.01.11 14:44
In Deutschland haben 476.000 Anleger die Anstiege im zweiten Halbjahr 2010 dazu genutzt, sich von ihren ungeliebten Aktienbeständen zu trennen. Sie hatten die Baisse geduldig ausgesessen und sich dann beim Breakeven oder mit leichtem Gewinn von ihrem "Aktionärs-Dasein" verabschiedet.

Die Aktionärsquote in D. liegt nun bei nur noch 3,4 % - tiefer als im März 2003, dem letzten großen Bärenmarkt-Tief.

www.tagesspiegel.de/wirtschaft/...aktionaere-gibt/3736262.html

Fonds-Fritzen und DAX-Lobhudler a la Grüner hatten gehofft, die Deutschen mit den "schönen Anstiegen" erneut ködern und zu weiteren Käufen anstacheln zu können. Das hat hier zu Lande aber nicht geklappt. Wir sind halt ein skeptisches und im Vergleich auch intelligentes Völkchen. Wer für sein Geld hart gearbeitet hat, ist in der Regel nicht willens, es angesichts strauchelnder EU-Peripheriestaaten in eine hochgejubelte Siemens oder Allianz zu stecken - darauf hoffend, dass das "wohl alles irgendwie gut gehen wird". Solche Ponzi-Nummern funktionieren einmal pro Generation. Nach zwei Mega-Baissen in zehn Jahren (2003 und 2009) locken sie nun aber keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor.

In USA, wo die Aktionärsquote noch bei 28 % liegt, konnten die "animal spirits" von Bernanke besser geweckt werden. Doch auch hier macht sich die Tendenz breit, dass die von Reallohnabbau gebeutelte Mittelschicht-Lohnempfänger in Rallyes hinein ihre Bestände ausdünnen. Je höher es steigt, desto größer wird die Bereitschaft dazu. Von 2003 bis 2007 hatten die Amis ihren überbordenen Konsum noch mit Hausbeleihungen und anderen Krediten am Laufen halten können. Heute verkaufen sie dazu ihre Aktien. Das gilt insbesondere für die Generation der Babyboomer, denen der 2008/2009-Schock noch in den Knochen steckt. Wären die Kurse so tief geblieben wie 2009, hätten viele mit 70 noch nicht in den Ruhestand gehen können.

Viele Babyboomer nutzen daher die Gunst der unverhofften (von Bernanke mit QE herbeimanipulierten) Anstiege, um zumindest jetzt zu halbwegs vernünftigen Kursen "aus-cashen" zu können. Die Rallye wird unterdessen im Wesentlichen von Hedgefonds und eigenhandelnden Banken weitergetrieben. Kann das ohne "Massenbeteiligung" so weiterlaufen - gegen den Mahlstrom der Aus-Casher? Ich rechne eher mit einer Reise nach Jerusalem und neuerlichen Flash-Crash-ähnlichen Abverkäufen, wenn die Bids der Hedgefonds und Zockerbanken "ins Leere fallen", weil Joe Sixpack keine offenen Order mehr hat.

Der DOW-Chart unten zeigt, wie viele Amis mit ihren Aktien noch "unter Wasser" sind (roter Bereich). Es sind jetzt nur noch Diejenigen, die in der letzten Übertreibungsphase zwischen Ende 2006 und Anfang 2008 gekauft hatten. Alle anderen konnten inzwischen mit Plus-Minus-Null oder mit Gewinn aussteigen.

Ich vermute daher, dass bei DOW 12.000 (entsprechend 1300 im SPX) ein wichtiger "Overhead Resistance" liegt. DOW 12.000 war zugleich das Top im Jahr 2000. Inzwischen konnten sogar alle Späteinsteiger, die 2000 zu Mondpreisen eingestiegen waren (außer Tech/Dot.Com-Investoren) mit heiler Haut wieder rauskommen. Diese Chance werden sich auch künftig viele Amis nicht entgehen lassen, zumal wenn die Börsen wieder den Rückwärtsgang einlegen.

Die von mir befragten Amis, darunter meine wohlhabende Freundin aus San José, Kalifornien, dachten letztes Jahr nicht im Traum daran, ihr Geld erneut dem Aktienmarkt anzuvertrauen. Bernankes Gepumpe und der Medien-Hype von CBS-Bubblevision konnten an diesem Entschluss bis heute nichts ändern. Die vorexerzierten Animal-Spirits (Mega-Anstiege in Nebenwerten usw.) gehen heute im Wesentlichen von Profis wie Hedgefonds und Algo-Tradern aus, nicht wie früher von unbedarften Kleinanlegern, die in Jubelstimmung verfallen sind.

Man sollte unter diesem Aspekt die Marken von DOW 12.000 und 1.300 im SP-500 "aufmerksam beobachten". Bestätigt sich die Vermutung, dass hier ein wichtiger Overhead-Widerstand sitzt, dann bekämen wir aktuell womöglich die beste Short-Chance des Jahres 2011.

Ich möchte daher die provokative Vermutung in den Raum stellen, dass wir in den US-Indizes aktuell das Jahreshoch für 2011 gesehen haben.



DOW-Chart seit 1978: "Unter Wasser" sind nur noch Käufer, die in der Übertreibungsphase zwischen Ende 2006 und Anfang 2008 eingestiegen sind (rotes Dreieck).
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 376119
Antworten
pfeifenlümmel:

Malko,

2
27.01.11 14:44
bei der Gesamtverschuldung gebe ich Dir recht. Allerdings 2009 haben einige den Bogen weit überspannt:
2009 haben fast alle europäischen Staaten wegen der Finanzkrise ihre aufgelaufene Gesamtverschuldung auf dramatische Weise erhöht. Eine solche Entwicklung hat es seit Jahrzehnten nicht gegeben. Das Defizit des Jahres 2009 war am höchsten in Irland (14,3%), Griechenland (13,6%), Großbritannien (11,5%), Spanien (11,2%) und Portugal (9,4%). Nach den Maastricht-Kriterien sind 3% erlaubt.

Die Griechenland-Krise dürfte darauf beruhen, dass drei Faktoren zusammenkamen: eine hohe Gesamtverschuldung, ein hohes Defizit und Manipulationen im Rechnungswesen.

www.staatsverschuldung.de/ausland.htm
Antworten
Anti Lemming:

US-Zahlen durchweg mies

4
27.01.11 14:49
Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter ("Durable Goods Orders") für Dezember 2010

Die US-amerikanischen Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im Dezember um 1,3 % gefallen. Erwartet wurde hingegen ein Plus im Bereich von 1,5 %. Im Vormonat waren die Auftragseingänge bei den langlebigen Wirtschaftsgütern noch um 0,3 % zurückgegangen. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten -1,3 % revidiert.



Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe ("Initial Jobless Claims") für die Vorwoche

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 454.000 gestiegen. Erwartet wurden 400.000 neue Anträge nach zuvor 403.000 (revidiert von 404.000).
Antworten
Contrade 121:

Langlebige Wirtschaftsgüter...

4
27.01.11 15:09
entgegen den Pressemeldungen, der Rückgang beträgt 2,5% und nicht 1,5%. Dies zeigt nochmals wie der "schleichende Wirtschaftsaufschwung" in den USA vorwärts kommt.

www.census.gov/cgi-bin/briefroom/BriefRm
Antworten
Contrade 121:

aber schaut Euch die letzten Monate an...

8
27.01.11 15:11

Der USA Bären-Thread 9605477

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