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Der USA Bären-Thread


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Stöffen:

zu # 68300

9
07.09.10 10:49
Vom Kult des positiven Denkens

Barbara Ehrenreich hat endlich mal eine bissige Attacke auf den zwangsverordneten Optimismus verschrieben, der etwa die USA in den Finanzcrash und die Terrorkriege getrieben hat

Die Sachbuch-Autorin und Journalistin Barbara Ehrenreich hat endlich einmal einen längst überfälligen umfassenden Angriff auf die überall verbreitete Neigung verfasst, dass man doch in allen Lebenslagen immer nur das Beste sehen und positiv denken soll. Der vorgeschriebene Optimismus als rosa Brille, die alles Übel ausblenden soll, kann aber üble Konsequenzen haben, weil sich das Negative durch positives Denken nicht einfach wegzaubern lässt und die Gutgläubigen daher gerne einmal auf die Schnauze fliegen können….

….Der Optimismus habe sich nicht als Erfolgsgarantie erwiesen, man habe vermutlich erkennbare Bedrohungen nicht verhindern können. Trotzdem sei die Bush-Regierung unter Abweisung aller Bedenken und mit rudimentären Konzepten mit einem "unverantwortlichen Optimismus" sowohl nach Afghanistan gezogen und in den Irak gestürmt. Aus dem Spaziergang sei ein Jahre langer Krieg geworden, die Versäumnisse am Beginn hatte man nicht wieder gut machen können. Ebenso versagt habe man bei der Katastrophenbewältigung und beim Verhindern der Finanzblase. Kein Wunder, meint Ehrenreich, die superreichen Helden der Finanzwelt leben auch selbst in einer Blase außerhalb der Wirklichkeit, zur Hilfe kam der positive Aberglaube, dass der Markt schon alles regeln wird. Und wenn den mal eine Krise ereilt, dann folgt das nächste positive Denken der neuen Bereicherung nach, man muss nur aufhören mit dem Schlechtreden und nach vorne blicken.

Barbara Ehrenreich: Smile or Die. Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt.

www.heise.de/tp/blogs/6/148302
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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musicus1:

der kult positiven denkens.....

6
07.09.10 10:55
dann sollte man unbedingt  Johannes Hans A.Nikel

DIE MYSTIK DER PHYSIK, annäherung an das ganz andere  lesen
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imagine:

#68301 Materialismus und kurzfristiges Denken...

15
07.09.10 11:11
WIRTSCHAFT UND PSYCHE

Wert(e)los: Die wahren Ursachen der Finanzkrise
Die aktuelle Wirtschaftskrise ist nicht die alleinige Schuld einzelner skrupelloser Manager. Hinter dem Versagen der Verantwortlichen steht vielmehr ein Versagen unseres Wertesystems. Materialismus und kurzfristiges Denken schufen das Klima für die Auswüchse des Finanzmarkts. Um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen, müssen wir uns mit den Ursachen der Krise auseinandersetzen.......

www.psychologie-heute.de/artikel/heft1009.html?a=5
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pfeifenlümmel:

Der DOW hat heute

4
07.09.10 11:15
morgen nachgegeben, die Zittrigen ( auch ich war wieder raus, grins ) haben verkauft, ein gutes Zeichen, bin nun wieder long.
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Stöffen:

Also

5
07.09.10 11:23
wenn man Negativismen wahrnimmt, so sollte man diese mMn auch für sich als solche erkennen und benennen. Verdrängungsmechanismen und blinder Optimismus sind wahrlich keine allzu guten Ratgeber bzw. Helfer, um die vielfach auftauchenden Klippen im Leben einigermaßen gut zu umschiffen. Was aber selbstverständlich nicht heißen soll, dass man die positiven Entwicklungen und Dinge im Leben außer Acht lassen soll. Die Medaille hat nun mal eben zwei Seiten.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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imagine:

Das Krisenmangement der Bundesbank & Axel Weber

13
07.09.10 11:28
Das EZB-Statut - das die Abberufung ihrer Direktoriumsmitglieder, also auch eine Ablösung zum Beispiel von Bundesbank-Chef Axel Weber regelt - schließt eine Entlassung durch politische Würdenträger kategorisch aus. Nach der "Satzung der Europäischen Zentralbank" ist allein das oberste europäische Gericht, der Europäische Gerichtshof in Luxemburg, befugt, diesen Schritt vorzunehmen!

www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...vorstand;2649438;0

www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...-muessen;2650334

Soviel zum Krisenmanagment der Bundesbank um  Axel Weber und der politschen Einflussnahme vom Bundespräsidenten und Kanzlerin.
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Kicky:

Deutsche Banken warnen vor Kreditengpass

10
07.09.10 11:40
07. September 2010
www.faz.net/s/...4E95C507913C35BA40~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Die Banken warnen vor einem Kreditengpass für Unternehmen. Die zehn größten deutschen Banken benötigten 105 Milliarden Euro an zusätzlichem Eigenkapital, wenn die im Baseler Ausschuss sich abzeichnenden härteren Eigenkapitalvorschriften (Basel III) beschlossen werden sollten. Allein die neue Kennziffer Leverage Ratio, mit der die Bilanzsumme einer Bank auf das 33-fache des harten Eigenkapital (Kernkapital) begrenzt werden soll, zwinge Banken zu einer Eigenkapitalaufnahme von 36 Milliarden Euro, sagte Hans-Joachim Massenberg, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der privaten Banken (BdB), am Montag zu Journalisten in Frankfurt.

Falls Banken nicht in der Lage wären, die für die Einhaltung der Leverage Ratio erforderlichen 36 Milliarden Euro Eigenkapital aufzunehmen, müssten sie 1000 Milliarden Euro an Krediten abbauen, sagte Massenberg. Das sind etwa ein Drittel aller von deutschen Banken in Europa vergebenen Kredite. „Das hätte massive volkwirtschaftliche Folgen“, sagte Massenberg.

The banking association wants the new rules to be implemented not within six to eight years, as proposed by the Basle committee, but in 10 to 12 years. This is the reason the German government still expresses reservations about the Basle III agreement, which is now universally accepted by all the other members of the committee.
www.eurointelligence.com
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fischerei:

Bzgl: #68300

5
07.09.10 11:44
Interview "Positives Denken macht uns alle dumm"

Arbeitslosigkeit und Krankheit als Chance? Unsinn, sagt Barbara Ehrenreich. Warum das Predigen von guter Laune ein hochprofitables Geschäft wurde.

Frau Ehrenreich, Barack Obama hat mit dem Slogan „Yes we can“ Wahlkampf gemacht. Sie müssen das gehasst haben, oder?

Nein. Ich fand das großartig!

Wie bitte? Sie lehnen doch penetranten Optimismus ab, wie Sie in Ihrem Buch sehr genau erklären. Es hat den Titel „Smile or Die. Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt“.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Obamas „Yes we can“ und dem traditionell-amerikanischen „Yes I can“. Obamas Slogan kommt aus der Gewerkschaftsbewegung, den habe ich schon vor 30 Jahren gesungen: Wir alle haben die Kraft, etwas zu verändern, wenn wir zusammenstehen. „Yes I can“ ist dagegen individualistisch: Ich brauche niemanden, um etwas zu ändern, ich kann das selbst – allein durch meine Willenskraft. Obama ist auf eine ganz andere Art optimistisch als es zum Beispiel George W. Bush war.

Inwiefern denn?

Bush konnte keine Zweifler oder Bedenkenträger in seiner Nähe ertragen. Condoleezza Rice traute sich nicht, kritische Bemerkungen zum Irakkrieg zu machen, wie sie in einem Interview gestanden hat. Denn der Präsident verabscheute Pessimisten zutiefst! Es ist kein Zufall, dass Bush im College Cheerleader war.

Obama ist inzwischen von vielen seiner Plänen abgerückt. Klingt das „Yes we can“ jetzt hohl für Sie?

Es scheint, als ob wir von der „Yes we can“-Nation zur „We can’t do“-Nation geworden sind. Nichts gelingt mehr, angefangen vom Krieg in Afghanistan über unsere Unfähigkeit, neue Jobs zu schaffen, bis hin zur Gesundheitsreform, von der nicht viel übrig geblieben ist. Dann kam noch die Ölkatastrophe im Golf.

Das alles wird doch dem Optimismus der Amerikaner nichts anhaben können, oder? Schließlich gilt Amerika als Land, in dem man alles erreichen kann.

Der Optimismus ist zwar angekratzt, aber längst nicht gebrochen.

Wenn die Zinksärge aus Afghanistan zurückkommen, hilft wohl auch positives Denken nicht mehr.

Sie machen sich ja keinen Begriff: Das Pentagon hat gerade den Erfinder der positiven Psychologie mit viel Geld ausgestattet, damit er Optimismus unter den Soldaten verbreitet. Diese Psychologen konzentrieren sich nicht mehr auf die seelischen Probleme der Menschen, sondern darauf, wie man noch glücklicher und reicher…weiterlesen
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Kicky:

The heavy artillery has already been fired

5
07.09.10 11:56
www.telegraph.co.uk/finance/comment/...as-economic-elites.html

and the broad U6 gauge of unemployment rose from 16.5pc to 16.7pc. The US needs to create 150,000 a month just to stay even. The social depression is getting worse, not better.
Hardline bears think growth will drop below to 1pc in the second half as the inventory boost wears off and the tail winds of stimulus turn to headwinds, leaving no margin for error.

Soft bears such as Bank of America's Ethan Harris said the economy will limp along just shy of a double-dip. "Our sense is that the 'growth recession' is already here and it is likely to linger through the first half of next year," he said. His reason for concluding that it will not be worse is telling: the Fed will step in with $500bn to $750bn of fresh QE every six months if necessary.

Perhaps, but perhaps not. The luminaries are lining up to say there is very little that the Fed can do after already cutting rates to zero and purchasing $1.7 trillion of bonds. "The heavy artillery has already been fired," said former Fed vice-chair Alan Blinder.

"I really don't think there is a lot the Fed can do," said Harvard's Martin Feldstein.

"The benefits of additional QE are quite small," said Stanford's John Taylor, of the Taylor rule.

"The US has run out of bullets. More QE is not going to make any difference," said Nouriel Roubini, our Dr Gloom.

Get a grip, the lot of you. While there is no easy way out for the US after stealing so much prosperity from the future through debt, there is no excuse for this dead-end defeatism. Clearly, the 'canonical New Keynesian' model that holds such sway on America's elites is intellectually exhausted.

The Fed has an arsenal of neutron bombs if it wants to use them, and uses them correctly. It can engage in "monetary policy a l'outrance" as Maynard Keynes proposed in his Treatise on Money in 1930, before he lost his way with the General Theory.

Blitz the market with bond purchases, but do so outside the banking system by buying from insurers, pension funds, and the public. This would gain traction on the broad M3 money instead of letting it collapse ..
This is quite different from the Fed's QE which buys bonds from the banks and works by trying to drive down borrowing costs.

...."Bernanke continues to babble on about futile credit easing: neither he nor his staff seems to appreciate the difference between purchases of assets from non-banks and from banks," said Tim Congdon from International Monetary Research. Crudely, banks sit on the money. Others use it.

Mr Congdon said a $750bn blitz of QE done the right way would lead to 5pc rise in M3 over three months. "This would indeed transform the US economic outlook". Instead, America drifts. It is already closer to a Japanese trap than Washington wants to admit, and may not escape from it for similar reasons of ideological paralysis..........
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imagine:

#68307 Das Geld wird um Faktor 27 vermehrt?

12
07.09.10 11:57
Falls Banken nicht in der Lage wären, die für die Einhaltung der Leverage Ratio erforderlichen 36 Milliarden Euro Eigenkapital aufzunehmen, müssten sie 1000 Milliarden Euro an Krediten abbauen.



Meiner Meinung nach ist noch viel schlimmer als ich selber gedacht habe. Ich bin immer von Faktor 10 ausgegangen.
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Pichel:

Deutscher Auftragseingang sinkt im Juli unerwartet

9
07.09.10 12:04
DJ: Deutscher Auftragseingang sinkt im Juli unerwartet
BERLIN (Dow Jones)--Der deutsche Auftragseingang ist im Juli unerwartet
gesunken, zudem fiel der Rückgang recht kräftig aus. Wie das
Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) am Dienstag auf der Basis vorläufiger Daten
mitteilte, gingen die Bestellungen gegenüber dem Vormonat preis- und
saisonbereinigt um 2,2% gegenüber dem Vormonat zurück. Die von Dow Jones
Newswires befragten Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 0,4% erwartet.

 Im Juni war der Auftragseingang überraschend stark gestiegen. Das Ergebnis
fiel mit einem aufwärts revidierten Wert von plus 3,6% noch besser aus als
zunächst mit einem Zuwachs von 3,2% berichtet. Die Entwicklung im Juni wurde
vor allem durch umfangreiche Großaufträge im Bereich des sonstigen
Fahrzeugbaus, der vor allem Schiffe, Flug- und Schienenfahrzeuge umfasst,
gestützt.

  "Im aktuellen Monat Juli wurde das Gesamtergebnis durch deutlich
unterdurchschnittliche Großaufträge gedämpft", schreiben die BMWi-Experten. Sie
sehen in den Juli-Daten daher auch keinen Anlass zur Beunruhigung. Die derzeit
kräftigen Nachfrageschwankungen seien vor allem auf die Entwicklung der
Großaufträge im Bereich der Investitionsgütersektoren zurückzuführen.

 "In der Tendenz ist die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen dagegen
weiter aufwärts gerichtet", heißt es aus dem BMWi. Allerdings wird eingeräumt,
dass sich das Wachstum der Bestellungen nach der "außergewöhnlich starken
Bestelldynamik im Frühjahr dieses Jahres" weiter abgeschwächt hat.

 Im Juli kamen vor allem weniger Aufträge aus dem Ausland, der Ordereingang
verringerte sich gegenüber dem Vormonat um 3,7%. Die Inlandsbestellungen gingen

lediglich um 0,3% zurück. Innerhalb der industriellen Hauptgruppen verbuchten
die Hersteller von Investitionsgütern mit einem Minus von 5,5% die
umfangreichsten Rückgänge. Die Auftragseingänge bei den
Vorleistungsgüterproduzenten erhöhten sich um 2,5%. Die Hersteller von
Konsumgütern mussten ein Auftragsminus von 1,0% hinnehmen.

 Im Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai erhöhte sich das
Auftragsvolumen in der Industrie saisonbereinigt um 2,4%. Maßgeblich dafür war
der Anstieg der Auslandsbestellungen um 4,7%, während die Auftragseingänge aus
dem Inland um 0,3% zurückgingen. Die Hersteller von Investitionsgütern konnten
mit einem Orderanstieg um 4,2% das deutlichste Auftragsplus verbuchen. Bei den
Vorleistungsgüterproduzenten veränderte sich die Bestelltätigkeit mit plus 0,1%
kaum. Das Ordervolumen der Konsumgüterproduzenten stieg um 1,7%.

 Ihren Vorjahresstand überschritten die Industrieaufträge im Juni/Juli
kalenderbereinigt um 21,2%. Die Auftragseingänge aus dem Inland lagen um 14,6%,
die Auslandsbestellungen um 27,0% über dem Vorjahresniveau. Bei den Produzenten
von Investitionsgütern gingen um 23,6% mehr Bestellungen ein. Bei den
Vorleistungsgüterherstellern lag das Plus bei 20,5% und bei den Herstellern von
Konsumgütern bei 7,9% im Vergleich zum Vorjahresniveau im Juni/Juli.

 Webseite: www.bmwi.de

 -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122,

 beate.preuschoff@dowjones.com

 DJG/bep/apo/sgs

 (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 September 07, 2010 06:01 ET (10:01 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2010
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
Wahre Profis gründen ein Bank.
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Kicky:

Obama:50 Milliarden für Strassen und Bahnen

2
07.09.10 12:06
will Obama spendieren zur Behebung der Arbeitslosigkeit
www.nytimes.com/2010/09/07/us/politics/...tner=rss&emc=rss

....Central to the plan is the president’s call for an “infrastructure bank,” which would be run by the government but would pool tax dollars with private investment, the White House says.....But the notion of a government-run bank — indeed, a government-run anything — is bound to prove contentious during an election year in which voters are furious over bank bailouts and over what many perceive as Mr. Obama pursuing a big government agenda. Even before the announcement Monday, Republicans were expressing caution.
....Specifically, the president wants to rebuild 150,000 miles of road, lay and maintain 4,000 miles of rail track, restore 150 miles of runways and advance a next-generation air-traffic control system. ...If Congress simply reauthorized the expired transportation bill and accounted for inflation, the new measure would cost about $350 billion over the next six years. But Mr. Obama wants to “frontload” the new bill with an additional $50 billion in initial investment to generate jobs, and vowed it would be “fully paid for.” The White House is proposing to offset the $50 billion by eliminating tax breaks and subsidies for the oil and gas industry. ....
Antworten
musicus1:

tja, euryen z.zt. 106.842...der euro 1.2742

 
07.09.10 12:14
oel und gold ....und die banken........ könnte ein bärentag für uns werden heute........
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Kicky:

Obama will Steuererleichterungen

 
07.09.10 12:17
www.bloomberg.com/news/2010-09-07/...nding-to-spur-growth.html

Obama tomorrow will announce an expanded tax incentive to encourage business investment, an administration official said on condition of anonymity. Obama also will urge Congress to extend permanently and expand a research-and-development tax credit for businesses, costing about $100 billion over a decade.
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Kicky:

globale Militärausgaben

7
07.09.10 12:20
www.armscontrolcenter.org/policy/...s/fy09_dod_request_global/
The United States is far and away the global leader in military spending. Consider the following:

   * The United States spends more than the next 45 highest spending countries in the world combined.
   * The United States accounts for 48 percent of the world's total military spending.
   * The United States spends on its military 5.8 times more than China, 10.2 times more than Russia, and 98.6 times more than Iran.
The United States and its strongest allies (the NATO countries, Japan, South Korea and Australia) spend $1.1 trillion on their militaries combined, representing 72 percent of the world's total.
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 343367
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Stöffen:

And so Castles made of Sand

4
07.09.10 12:50
melts into the sea, eventually..... ;-))
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 343373
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

zum Dohmen-Interview in # 291

9
07.09.10 13:06
Wirklich lesenwert, und teils erstaunliche Übereinstimmungen mit dem, was hier seit 2007 im Thread geschrieben wurde.

Dohmen sagt, die große Zeit der Fundamentalanalyse sei vorbei. Er rechnet aber mit Deflation, die sich charttechnisch kaum herleiten lässt. Den größten Widerspruch bei ihm sehe ich darin, dass er einerseits bei Gold von einer 30-jährigen Rallye ausgeht, die aktuell 20 J. alt ist und daher noch 10 J. weitergehen soll (= implizite Infaltionserwacrtung), während er andererseits eine deutliche Deflation mit Kursanstiegen bei US-Staatsanleihen vorhersieht.

Dohmen ist ja gerade wegen seiner Deflationserwartung bullisch bezüglich US-Staatsanleihen, die er als "Sicherer Hafen" bezeichnet. Ich frage mich, wie Gold in einem solchen Umfeld weiter steigen soll, wo es doch normalerweise seine beste Performance bei starker Inflation zeigt.

Deflation ist so ziemlich genau das Gegenteil von starker Inflation bzw. Hyperinflation, die für Goldanleger ein Segen wäre. Latent schwingt in Dohmens Ausführungen die Erwartung genereller Schwäche oder gar schleichender Entwertung von Papierwährungen mit, die durch die Überschuldung der Staaten entstehen soll. Dies widerspricht sich aber mit seiner Deflationserwartung; die Grenzen scheinen mir da nicht hinreichend scharf gezogen.

Alternativ könnte ich mir - entgegen dem verbreiteten Goldbullen-, "Doom"- und "Geld wird wertlos"-Konsens - vorstellen, dass diese staatlichen Überschuldungen gar nicht wie erwartet zustande kommen werden. Wer glaubt, die Staatsschulden stiegen immer weiter, macht mMn eine Debil-Chartisten-Strichverlängerung. Die aktuelle Diskussion in USA zeigt ja gerade, dass zunehmende Zweifel an staatlichen Geldflutungen aufkommen (# 293, 294, 295). Wenn auch Bernanke und Kollegen klar geworden ist, dass sich Inflation mit der (QE)-Brechstange nicht erzwingen lässt, dürfte die Neuverschuldung wieder zurückgefahren werden - nicht zuletzt Zukunft auf politischen Druck der Republikaner, die die Wirksamkeit  von Geldflutungen seit jeher bezweifeln.

Dohmen sieht bei Staatsanleihen keine Blase - wie übrigens auch Rosenberg - und hält die aktuelle Wallstreet-Konsensmeinung, es gäbe eine Bondblase und bald würden die Anleger euphorisch in Aktien umschichten, für ein Hirngespinst (bzw. für eine Erwartungsblase 2. Ordnung). Warum auch sollte man in einer stagnierenden bis schrumpfenden Wirtschaft Aktien kaufen, die dann höchstwahrscheinlich fallen, während man sich mit längerlaufenden Staatsanleihen nicht nur längerfristig passable Zinsen sichert, sondern auch noch mit Kursgewinnen belohnt wird?

Diese Erwartung Dohmens finde ich wie gesagt realistisch, inkl. weiterem Kursanstieg von Staatsanleihen. Dass parallel dazu Gold-Kurs anzieht, halte ich hingegen für zweifelhaft.

Wenn sich die Deflation manifestiert, dürften nicht nur Aktien fallen; auch die Rohstoff-Echoblase (zu der von 2008) sollte dann kollabieren. Der Kursverfall bei Metallen wird auch Gold und Silber mit runterreißen. Den besten Vergleich bietet die letzte "krisenhafte Zuspitzung" im zweiten Halbjahr 2008, als langlaufende US-Staatanleihen über 20 % zulegten, während der Goldpreis um über 20 % einbrach.
Antworten
Anti Lemming:

Zynismus der "warnenden Banken" - # 307

11
07.09.10 13:51
Die zehn großen deutschen Banken behaupten, sie müssten - wenn die Leverage-Rate herabgesetzt wird - ihre Kredite kürzen. Das ist die übliche dreckige Lüge.

Tatsache ist, dass sie dann vor allem aus ihren massiven und lukrativen Eigenhandelsgeschäften raus müssen, und das hilft der Gesellschaft sogar: Hochgepushte Rohstoff- und Energiepreise nützen den Bürgern nichts.

Oder sollen die kostentreibenden Schacherspielchen etwa der "Dank" dafür sein, dass die verzockten Großbanken vor zwei Jahren von eben diesen Bürgern und deren Steuergeldern vor dem Bankrott gerettet wurden?

Die Banken kommen mal wieder mit wohlfeil-populistischen Standarddrohungen, die überhaupt nicht der Realität entsprechen. Denn Kredite an die Wirtschaft vergeben sie eh nur sehr eingeschränkt.

Diese Drohungen passen zu den - gleichermaßen verlogenen - Rechtfertigungen der Zentralbanken, die ihre Geldflutungen 2008/2009 scheinheilig damit begründeten, dass "die Banken mehr Kredite vergeben sollen". Tatsächlich steckten die Banken das Gratisgeld in Assets aller Art, aber eben NICHT in Kredite. Das Risiko für Firmen-Kredite war ihnen viel zu hoch, wenn sie alternativ z. B. mit risikolosen Staatsanleihenkäufen an der steilen Zinskurve verdienen konnten - je gehebelter, umso mehr.

Ich begrüße daher sehr, wenn die Banken ihren Eigenhandel einschränken müssen, um die neu geforderte niedrigere Leverage-Rate zu erreichen. Das war ja letztlich sogar das ZIEL der neuen Auflagen.

Ackermann, komm runter von Deinem 25-%-EK-Rendite-Gaul. Das Tier hat die Maul-und-Deflation-Seuche.
Antworten
Stöffen:

AL, Verschiebung der Korrelationen?

7
07.09.10 14:02
Anders als bei den Aktien war der kräftige Down-Spike des Goldes im Zuge des Crashs vom Herbst 2008 nur von relativ kurzer Dauer. Aufgrund des damalig vorherschenden immensen Liquidationsdrucks wurde sicherlich kursdrückend auch reichlich Gold verhökert aber gegen Ende 2008 waren die Kursverluste schon wieder moderat aufgeholt.

Als gegen Ende 2008 die US-Treasuries wie verrückt spikten, so lief Gold dazu ebenfalls rasch parallel hoch. Während jedoch die Treasuries (ich beziehe mich mal hier beispielhaft auf den TLT 20 Year Treasury Bond Fund) gegen Mitte 2009 wieder auf das Level von Anfang 2008 zurück fielen um erst ab Frühjahr 2010 erneut anzuziehen, so ist die Performance von Gold bis zum heutigen Tage durchaus beachtenswert besser gelaufen. Und das wohlgemerkt in einem leicht deflationären Umfeld, wo mancher Teilnehmer bereits seit geraumer Zeit das Kurs-Top für Gold ausgerufen hat. Möglicherweise haben sich im Laufe der Zeit so einige Korrelationen verschoben, I dunno, und es könnte so sein, wie Bert Dohmen auch anmerkte, dass heuer eben Gold UND Staatsanleihen die globale Flucht in die Sicherheit widerspiegelt. We'll see!

Ergänzend zur derzeitigen Situation am Bond-Markt aus dem Artikel der NZZ "Fortgesetzter Krisenmodus der Notenbanken"

Niedrige Zinsen als Warnsignal

Für den Bondmarkt waren die bereits erfolgten Käufe von Staatsanleihen und andern Papieren ein Geschenk, denn sie haben als kräftige Zusatznachfrage dazu beigetragen – neben Erwartungen einer bevorstehenden Phase der Deflation –, dass die Anleihenkurse immer weiter gestiegen sind, was Investoren und vor allem «Leveraged»-Banken hohe Kursgewinne beschert hat. Die Kehrseite, die jetzt immer intensiver diskutiert wird, ist der Fall der laufenden Renditen auf absurd niedrige Niveaus. Die Leidtragenden sind alle, die auf Anlagenerträge angewiesen sind, vom Sparer bis zu den Pensionskassen. Gerade in alternden Gesellschaften zwingen geschmolzene Kapitalerträge Konsumenten und Firmen zu zusätzlichem Sparen, was Konsum und Investition und somit das Wachstum bremst.

Für eine wachsende Zahl von Analytikern sind die niedrigen Renditen von Staatspapieren ein starkes Warnsignal. Chris Whalen von Institutional Risk Analytics ist der Ansicht, dass der Versuch des Fed, die Wirtschaft durch «quantitative easing» anzukurbeln, Bonds (und alle anderen Finanzaktiva) zu spekulativen Instrumenten gemacht hat. Zudem unterliege weiteres QE dem Gesetz des sinkenden Grenznutzens. Michael Pento, Senior Economist der US-Brokerfirma Euro Pacific Capital, glaubt, dass so niedrige Zinsen, wie sie heute bei Staatsschulden bestehen, nur bei einem enormen Überangebot an Sparen und einer sehr niedrigen Verschuldung gerechtfertigt seien. Schon jetzt seien Treasuries «the Fed's biggest bubble» und die «überteuertsten» Finanzwerte aller Zeiten. Ähnliches gelte auch für andere Staatspapiere.

Wie Whalen warnt er eindringlich vor der unvermeidbaren Trendwende, wenn steigende Marktzinsen zu Anlageverlusten und «the great bond market crash» führen würden. Leigh Skene von Lombard Street Research ergänzt, dass Realzinsen unter 2% nur in einer Deflationsperiode fortbestehen könnten.

Leichteres Schuldenmachen

Zu den Begleiterscheinungen fortgesetzter QE zählt, dass Staaten das Schuldenmachen ungemein erleichtert wird. Das Fed finanziere Defizite durch einen einfachen Mechanismus, betonen Marktkommentatoren und sprechen von «verdeckter Monetisierung» von Staatsausgaben: Es kauft mit neu geschaffenem Geld Aktiva einschliesslich «toxic assets» von Banken, die mit dem zugeflossenen Kapital Staatsanleihen erwerben. Dieses sozusagen risikolose Geschäft trage auch dazu bei, dass die Banken, die in den letzten sechs Monaten die grössten Käufer von Treasuries waren, wenig Anreize hätten, Kredite an Firmen oder Konsumenten zu vergeben. Und Analytiker von Citi erwähnen, dass QE als unsterilisierte Injektion wirksamer als Devisenmarktinterventionen den Dollarkurs drückten.

www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/..._notenbanken_1.7458652.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

zu A. Prichard-Evans im Telegraph (# 309)

4
07.09.10 14:51
A. Prichard-Evans:

Soft bears such as Bank of America's Ethan Harris said the economy will limp along just shy of a double-dip. "Our sense is that the 'growth recession' is already here and it is likely to linger through the first half of next year," he said. His reason for concluding that it will not be worse is telling: the Fed will step in with $500bn to $750bn of fresh QE every six months if necessary.

Perhaps, but perhaps not. The luminaries are lining up to say there is very little that the Fed can do after already cutting rates to zero and purchasing $1.7 trillion of bonds. "The heavy artillery has already been fired," said former Fed vice-chair Alan Blinder.


A. PE. scheint eher den zuvor zitierten "harten Bären" wohlgesonnen. Doch ist es wirklich so, dass die Fed mit QE bereits ihr Pulver verschossen hat? Die Frage kann man nur dann mit Ja beantworten, wenn man in QE primär eine Maßnahme sieht, die darauf abzielt, die Zinsen am langen Ende zu drücken.

QE kann aber auch noch anders wirken. Wenn die Fed die aufgekauften Assets (vor allem Staatsanleihen) längerfristig oder gar "ewig" hält, käme das von der Fed dafür gezahlte Geld (von der Fed-"Festplatte") mehr oder minder dauerhaft in Umlauf. Letztlich würde dann das Soma-Account der Fed, wo die aufgekauften Staatsanleihen verwahrt werden, zu einer Art "Endstation" für die Staatsanleihen, die das US-Schatzamt laufend massiv emittiert. Dabei spielt es unterm Strich keine Rolle, ob die Fed ältere, schon länger emittierte Staatsanleihen aufkauft oder auf Umwegen die gerade "frisch gedruckten".

Das US-Schatzamt nimmt mit den Neu-Emissionen massiv Geld ein. Wenn die Fed ebenso massiv aufkauft (500 bis 750 Mrd. zusätzlich zu den bisherigen 2 Billionen), dann hat die US-Regierung eben diese 500 bis 750 Mrd. für neue Päppelaktionen wie Steuererleichterungen, Hauskaufpreiszulagen, Militär-Aufträge, Food Stamps usw. zur Verfügung.

Das US-BIP hat ein Volumen von 14.000 Mrd. bzw. 14 Billionen Dollar. Wenn es organisch um 5 % schrumpfte, würden die 500 bis 750 Mrd. aus den Fed-Aufkäufen - die einer Monetarsierung von Staatsverschuldung darstellen, WENN es keinen späteren "Exit" gibt - genau diese fehlenden 5 % "nachliefern", um wieder ein 0 % Wachstum (d.h. keine Rezession/Depression) "vorzuweisen".

Diesen "verlogenen" 0-%-Zustand (Seitwärtsbewegung) könnte die Fed theoretisch über Jahre aufrecht erhalten - trotz "depressiv" schrumpfender Realwirtschaft - wenn sie jedes Jahr für 500 bis 750 Mrd. Staatsanleihen aufkauft. Die Depression würde dann "erfolgreich versteckt". Die eigentlichen Dummen wären dann wieder mal die ausländischen Gläubiger, die über schleichende Dollar-Abwertung - zur der Monetarisierung von Neuverschuldung zwangsläufig führt - die Zeche zahlen.

Die offizielle Begründung, die Fed wolle mit QE "nur" die Zinsen am langen Ende senken, ist mMn vorgeschoben. In Wirklichkeit soll wohl auch mehr oder minder dauerhaft Neuverschuldung monetarisiert werden. Der Trick ist, dass die Neuverschuldung auf diese Weise auf das Schattenkonto der Fed (Festplatte) verschoben wird, sich also die BIP/offizielle Staatsschulden-Quote nicht ändert. Auf diese Weise könnte sogar das eh schon trügerische AAA-Rating beibehalten werden.

Die Fed würde so zum neuen Geldautomaten Amerikas.

Hinzu kommt noch die von A PE genannte "Nuklear-Option" von Fed-Käufen "am regulären Bankensystem vorbei".

Man muss bei offiziellen Begründungen immer sehr vorsichtig sein. Die deutschen Banken lügen ja ebenfalls "wie gedruckt" (# 318).
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Anti Lemming:

Die Gretchen-Frage

 
07.09.10 15:02
bei allen Fed-Aufkäufen muss daher lauten.

"Von was?"

oder präziser:

"Womit 'bezahlt' die Fed eigentlich, wo kommt das Geld für ihre Käufe her?!

Und die Antwort lautet: Aus dünner Luft.
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Stöffen:

One Thing Leads To Another

4
07.09.10 15:17
Wenn die unten angeführten Prognosen so halbwegs stimmig sind (woran ich keinen Zweifel hege, wenn selbst Foxconn in den USA eine Produktion ohne Arbeitskräfte sondern allenfalls mit Robots hochziehen will, LOL) so bedeutet dies noch weniger Leute in Lohn und Brot, dadurch zusätzlich verminderter Konsum bzw. Verbraucheraugaben, sinkende Steuereinnahmen, höhere Sozialtransferleistungen des Staates (auch via Food Stamps), usw., usf.

(Remember: Die Verbraucherausgaben sind ein koinzidenter Indikator, mit dessen Hilfe wir das 2007er Markthoch bestimmten konnten. Wenn die Ausgaben anfangen, zu sinken, dann wird auch der Aktienmarkt folgen. Bert Dohmen im Interview, Post # 6829)

Unemployment in U.S. May Rise Toward 10% on `Feeble' Growth

The jobless rate in the U.S. is likely to approach 10 percent in coming months as the economy fails to grow enough to employ people rejoining the labor force, economists said.

www.bloomberg.com/news/2010-09-07/...-10-on-feeble-growth.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Richtig, Stöffen

8
07.09.10 15:42
Die Deflationstendenzen sind unverkennbar.

Wer dagegen argumentiert wie Norbert Walter in seiner neuen Wochenprognose - dem Zeitgeist der "Flucht in Sachwerte" huldigend - begibt sich argumentativ auf brüchigen Boden.

www.n-tv.de/mediathek/sendungen/...-Kessel-article1428896.html

Norbert Walter behauptet allen Ernstes, dass "Inflation unmittelbar bevorsteht" und Bond-Anlegern demnächst hohe Verluste bescheren wird. Als Begründung nennt er z. B. die Ticketpreisaufschläge infolge der neuen staatlichen Sonderabgabe, die preisttreibend wirke. Außerdem sei die Weizenernte vertrocknet und mache die Brötchen teurer.

Walter verkennt dabei freilich, dass die vielen neuen Steuern und Abgaben aus einer reinen Notlage des Staates resultieren, dem nach zig mega-teuren Bailouts nun auch noch die Steuereinnahmen weggebrochen sind. Die Ursache für die Steuer- und Abgabenerhöhungen ist de facto die deflationäre Tendenz in der Wirtschaft.

Das hindert Walter, der sich in diesem Interview endgültig als Schwachmat outet, jedoch nicht, daraus den Spin einer "Lohn-Preis-Spirale" zu stricken. N-TV, das deutsche Bubblevision, bringt solche Interviews natürlich gern, weil dort laufend Rohstoff- und Aktienwerbung läuft und solche "Inflationserwartungen" die Mär vom Crack-up-Boom, gespeist von der Flucht in Sachwerte, nähren.

Wir sollten das dem guten Herrn Walter nicht verübeln. Ihm bleibt nach seiner Pensionierung nur die karge Betriebsrente der DB (;-)). So muss er sich nun seiner Werbeagentur (samt Töchtern) bei Bubble-Medien verdingen - die einzigen, die solchen Schrott noch hören wollen.

Last no least beißt sich Walters Argumentation auch deshalb in den Schwanz, weil er infolge der steigenden Zinsen die Gefahr eines Bond-Crashs - vor allem in Japan - sieht. Sollte man in einem solchen mega-depressiven Umfeld tatsächlich Aktien besitzen? LOL. Auch Rohstoffe dürften dann - wie 2008 - ins Bodenlose fallen. Die Sachwert-Illusion zerbricht in tausend Anlage-Scherben.
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Stöffen:

AL, was erwartet dieser Norbert Walter?

7
07.09.10 16:02
Etwa dass der mittlerweile 30jährige Bull Run bei den Treasuries demnächst umkippt und der Bond-Markt kollabiert? Die Konsequenzen dürften doch wohl wesentlich gewaltiger sein als bei einem Crash des Aktienmarkts. Desweiteren würde eine stärkere Inflation sofort die Zinsbombe zünden, denn die Inflationierung würde bei der heutigen Verschuldungshöhe vieler Staaten zum schnellen Systemcrash führen, und zwar lange, bevor die Schulden durch die Inflation entwertet werden.
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 343414
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Contrade 121:

Walter...

3
07.09.10 16:08
weiss zwar nicht wen er da berät, aber ich kann es mir schwerlich vorstellen, dass er davon auch überzeugt ist, was er da schreibt. Die Inflation ist vorerst sehr unwahrscheinlich - man vergleicht die aktuelle Situation mit den Krisenjahren, in den es nur beschränkt Güter gab. Derzeit haben wir einen Warenüberhang und sinkende Kaufkraft (mit Ausnahme von China und noch ein paar Emerging Markets). Daher frage ich mich, was soll den bitte schön die Güter derart verteuern??? Na ja, wie auch immer...
Verwundert sah ich mir die Tage die Gewinnprognosen für die Jahre 2011 und 2012. Und das ist schon heftig - da muss es nochmals so boomen wie in den Vormonaten um diese Erwartungen zu erfüllen. Von der MAN wird bspw. erwartet, dass sie 50% mehr Fahrzeuge absetzen. Das ist doch der Hammer, oder?

Na ja, ich bleibe dabei - die aktuelle künstliche Rally ist eine willkommene Chance für einen erneuten Short-Einstieg gewesen. Selbst wenn die Rally noch ein Stück durch Pressearbeit von Obama anhält, die Gelegenheit sollte man nutzen.
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