Die Überschuldung vieler US-Bundesstaaten ist mit der von Griechenland vergleichbar.
Die Börse ignoriert dies noch, aber vermutlich nicht mehr lange.
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"Dennoch läuft es für die Bären nicht rund. Ich habe in diesem Jahr mehrfach Shorts ins Depot gelegt. Im Januar mit schönem Erfolg, danach gab ich die Gewinne wieder ab bis der letzte kleine Abverkauf mich wieder gut in den positiven Performacebereich befördert hat.
Nichts desto trotz gelingt der richtig große Wurf nicht. Meine letzte Shortposition hatte vom finanziellen Engagement das Zeug dazu, allerdings habe ich -wie hier gepostet- nach dem Abverkauf Gewinne realiliert. Ich traue dem Braten nicht so recht. Immer wieder haben es die Bullen geschafft den Bären den Arsch zu verhauen"
Vielleicht ist die Suche nach dem grossen Wurf gerade ein Problem... Zumindest könnte ich diesen Eindruck bekommen, wenn ich über meine eigenen Erfahrungen in diesem Zyklus nachdenke. Im Herbst 2008 hatte ich eine neue Grundmethodik für meine Spekulationen entwickelt, die ich seitdem fahre und zu verfeinern suche. Ich lasse das mal Revue passieren:
Im Herbst 2008 habe ich massiv auf Reflationierungsversuche gesetzt und damit (annualisiert) 20% Jahresrendite auf das Depot erreicht. Mit diesem Kurs habe ich 2009 weitergemacht und zufällig wieder die gleiche Jahresrendite erreicht (exakt 20.2%). Diese Zahl muss man aber sehr stark differenzieren, denn die 20% setzten sich zusammen aus einem wirklich spektakulären H1-Erfolg, und einem (fast genauso, Gott-sei-Dank aber eben doch etwas weniger) spektakulären H2-Misserfolg. Der H2-Misserfolg basierte eben auf dem Traum vom "grossen Bären-Wurf", wenn ich das mal so sagen darf, also volle Kanne alles auf den Absturz gesetzt. Wenn ich so weitergemacht hätte, dann hätte ich vermutlich mittlerweile alle bisherigen Gewinne vernichtet und wäre insgesamt vielleicht sogar deutlich im Verlust.
Aber Gott-sei-Dank habe ich mich seit Anfang des Jahres allmählich auf kleinere Brötchen eingestellt. In Verbindung mit meinen ja bekannten gemischten Stillhalter-Konzepten versuche ich mich nicht mehr auf einen Absturz einzustellen, sondern nur noch auf einen Seitwärtsmarkt, der nicht mehr allzu stark auf neue Hochs klettert. Wenn es jetzt richtig "knallen" würde, dann würde ich davon allerdings nicht entsprechend profitieren, und der (hypothetische!) Verzicht darauf ist mir mental auch sehr schwergefallen. Auf der Habenseite steht allerdings, dass ich trotz grundsätzlich immer noch nicht richtiger Positionierung auch als Bär bisher in 2010 eine Absolutrendite von 8% erreichen konnte, annualisiert per Stand heute also immerhin sogar 24%. Ich will nicht verschweigen, dass ich darauf keineswegs un-stolz bin ;-)
Zu deinem "Nichts desto trotz gelingt der richtig große Wurf nicht." möchte ich dich also in dem Sinne bestärken, dass der Verzicht darauf vielleicht erst den Erfolg möglich macht. Es bleiben harte Arbeit, Einsatz von immer wieder frustrierter Intelligenz, und vor allem: Disziplin.
Gerade letzteres fällt zumindest mir mörderisch schwer, falls das jemanden trösten kann... ;-)
Der Hunger nach frischem Kapital ist bei der Hypo Real Estate (HRE) noch nicht gestillt. Nun bekommt das schwer angeschlagene Geldinstitut weitere fast zwei Milliarden Euro vom Soffin. Die HRE rechnet auch weiterhin mit einem Kapitalbedarf von insgesamt zehn Milliarden Euro.
Die krisengeschüttelte Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) erhält vom Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) weitere 1,85 Milliarden Euro. Wie die mittlerweile verstaatlichte Bank in München mitteilte, soll das frische Kapital in mindestens zwei Tranchen in die Kapitalrücklage der HRE eingezahlt werden.
Damit wären bislang 7,85 Milliarden Euro des von der HRE angemeldeten Kapitalbedarfs in Höhe von insgesamt zehn Milliarden Euro geflossen. Die HRE rechne auch weiterhin mit einem Kapitalbedarf von insgesamt zehn Milliarden Euro für den Konzernverbund, teilte die Bank mit. Die Maßnahme bedarf noch der Zustimmung der EU-Kommission.
Der Soffin will über die abschließende Rekapitalisierung der Bank nach Abschluss des laufenden EU-Beihilfeverfahrens und der Einrichtung der beantragten Abwicklungsanstalt, einer sogenannten "Bad Bank" entscheiden. In diese "Anstalt in der Anstalt" (Aida) will die HRE risikobehaftete Vermögenswerte von bis zu 210 Milliarden Euro auslagern.
Die HRE war nach der knapp verhinderten Pleite und Hilfen von mehr als 100 Milliarden Euro im Herbst vergangenen Jahres vollständig verstaatlicht worden. Der Konzern steckt noch immer tief in den roten Zahlen und sieht frühestens für 2012 eine Rückkehr in die Gewinnzone. Unter dem Strich häufte die HRE bis zum Jahresende 2009 ein Minus von rund 2,2 Milliarden Euro an.
Quelle: dpa
Homebuyer Tax Credit Ends, But Other Incentives Emerge
war gar nicht so schlimm. Und ab Sonntag wird es für weitere 14 Tage unwahrscheinlich das große weltweite Netz zu erreichen. Schaut man sich um, stellt man fest, dass eh nichts weltbewegendes passiert ist, weder in der realen Welt noch in der Welt der Finanzmärkte. Auch hier wird weiter gefleht, dass die Kurse endlich fallen sollen. Aber was hätten wir davon? Wären die Verluste "nachhaltig"? Nein, es würde wieder steigen und wir hätten die gleiche Pein.
Die USA haben ein veritables "starkes" Wachstum von 3,2%, aufs Jahr hoch gerechnet, hingelegt. Vergleicht man die USA mit Spanien, sollte man schon die hedonistische Verfälschungen herausnehmen. Damit blieben ca. nur noch 1%. Berücksichtigt man jetzt noch die höhere Neuverschuldung der USA, zwecks Stimulierung der Wirtschaft, in den verflossenen Quartalen im Vergleich zu Spanien, kommt man zum Ergebnis, dass Spanien sich besser entwickelt. Deshalb wurde es ja auch abgewertet. Aber was soll schon so eine popelige Abwertung wenn man zum Ausgleich nicht von den himmlischen Kräften bestraft wird und die Küsten nicht durch eine Ölpest verseucht werden.
Die Anleihen laufen weiter schön, auch wenn ihnen schon seit fast einem Jahr der Absturz prophezeit wird. Wird selbstverständlich nicht ewig so weiter gehen. Spätestens bei einer Rendite um 0% ist Schluss mit lustig. Eine böse Inflation wird in dieser Entwicklung sichtbar. Also kauft Gold und Immobilien, besonders Gewerbeimmobilien. Sind echte Werte und die Kosten werden einen die nächsten Jahre erfreuen.
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